An welcher Stelle beginnt die HPU-Therapie?

Themenstarter
Beitritt
21.01.10
Beiträge
182
Hallo zusammen, im Jahr 2010 startete ich hier im Forum eine erste Suche und konnte mit eurer Hilfe und einer Endokrinologin meine SD einstellen und eine Amalgamsanierung durchführen.

Auch durch den Abbau von Stresssoren, wie die Aufarbeitung von stressverursachenden Verhaltensmustern, verbesserte sich mein Zustand zunehmend, so dass ein fast normales Leben möglich wurde.

Symptome, wie seltene Panikattacken, geringe Stressbarkeit, Unterzuckerungssymptome, Schwäche, Müdigkeit blieben bzw. verstärkten sich je nach physischer/psychischer Belastung.

Ich habe damit gelebt, in der vollen Annahme, dass mit meiner geistigen Arbeit alles gut werden würde.

Eine jetzige deutliche Verschlechterung meiner Symptome und ein Zufallsbefund (B6-Mangel) brachten mich zurück, auch auf der stofflichen Ebene zu arbeiten. Hierbei benötige ich Hilfe.

Meine bekannten Baustellen:
1. Schilddrüsenunterfunktion: sehr gut eingestellt
2. Nebennierenschwäche: war vor fast 10 Jahren ein Thema (und ist es mit Sicherheit auch jetzt), seit dem nur unter Beobachtung
3. Schwermetallbelastung: Amalgamsanierung, eine kleine Ausleitung mit Chlorella durchgeführt.
4. minimal eingeschränkte Funktion der Nieren (in Beobachtung)
5. HPU: durch Test bei der KEAC festgestellt (könnte eine Hauptursache sein)

Der Standartweg bei der Behandlung einer HPU ist:
1. Unterstützung der Phase III Entgiftung mit Chlorella und Taurin
2. Unterstützung der Phase II Glycin, MSM, Taurin, Glutamin, R-Alpha-Liponsäure, Chlorella
3. Unterstützung der Phase I P-5-P (aktiviertes B6) und Zink.

Aber:
1. ich lese vor Warnungen mit Chlorella zu entgiften, da es nicht nur Schwermetalle im Darm aufnimmt (und das wohl nicht optimal), sondern auch die Schwermetallausleitung aktiviert und es zur Streuung kommen kann (https://hcfricke.com/2017/11/18/detox-quecksilber-chlorella)
2. was ist mit der Leber und Niere?
3. was ist mit der schon schwachen Nebenniere, die bis jetzt außer Stressvermeidung keine Unterstützung bekommen hat.
4. die SD ist hier erstmal fast zweitrangig (obwohl ich mir immer sage, es gibt einen Grund weshalb sie runter regelt = möglicherweise um mich ruhig zu stellen, um die NN zu schützen.
5. welche Rollen spielen Oxidativer und NitroStress bzw. sind diese evtl. mit der HPU die Ursache.

Mein aktueller Plan:
1. Niere (Nierentee) und Leber (Artischockensaft) unterstützen.
2. Nebenniere unterstützen (mit Ashwagandha?)
3. Oxidativen und Nitrostress aufspüren und abstellen
4. Darmsanierung?
5. sanftes Ausleiten von Schwermetallen (Cutler-Protokoll mit R-Alpha-L?)
6. HPU-NEM

Ich fange an mich dazu einzulesen, merke aber recht schnell, dass ich an Hand der Informationsfülle überfordert aufgebe und ich mir einen Therapeuten wünsche, der sich mit allen Zusammenhängen auskennt.
Ich habe eine gute Endokrinologin, der ich schulmedizinisch meine SD und NN anvertraue. Bei HPU winkt sie schon ab.
Vielleicht kennt ihr jemanden in Deutschland (Entfernung ist mir mittlerweile egal)? Gern per PN

Und da jeder Mensch sich gut kennen sollte und ich alle Entscheidungen treffe, will ich natürlich auch wissen was ich tun kann. Deshalb bitte ich euch um Rat (welche Tests sind z.B. sinnvoll?) Und wenn es nur Hinweise auf interessante Threeds hier im Forum sind.

Lieben Gruß, Maler
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
08.11.10
Beiträge
4.644
Hallo Maler.

Mit den Mikronährstoffen kann man ja nicht viel falsch machen. Ich selbst dosiere Zink, B6 und Mangan auch nicht extra hoch, sondern in Dosen, mit denen man nicht überdosieren kann. Das ist besser als gar nicht tun aber trotzdem braucht man nicht ständig Werte kontrollieren lassen.

25 mg Zinkbisglycinat, 2-5 mg Manganglycinat und 20 - 50 mcg P5P oder gleich en ganzen B Komplex.
www.vitaminexpress.org/de/mangan-kaufen

Ich vermisse Vitamin D in deinem Plan oder nimmst du das schon.

Tee mit Bitterstoffen für Niere und Leber braucht man nicht planen. So etwas gehört sowieso zu einer gesunden Ernährung. Auch sowas wie Ashwagandha kannst du einfach nehmen.

Schwieriger wird es mit der Darmsanierung und der Ausleitung. Ausleitung nach Cutler würd ich ganz weglassen, wenn du dir nicht ganz sicher bist.
 
Oben