Die Auswirkungen der Paleo-Diät auf Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse - Review von 2023

Kate

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Original-Titel: The Effects of the Paleo Diet on Autoimmune Thyroid Disease: A Mixed Methods Review
J B Hollywood 1 2, D Hutchinson 3 2, N Feehery-Alpuerto 4, M Whitfield 1 2, K Davis 1 5, L M Johnson 1
Zugehörigkeit
  • 1 Department of Nutrition and Herbal Medicine, Maryland University of Integrative Health, Laurel, Maryland, USA.
  • 2 Discover Your Greatest Self, True Paleo Inc., Tampa, Florida, USA.
  • 3 Department of Nutrition, Huntington University of Health Sciences, Knoxville, Tennessee, USA.
  • 4 College of Nutrition, Sonoran University of Health Sciences, Tempe, Arizona, USA.
  • 5 Institute of Health Professionals, Portland Community College, Portland, Oregon, USA.
PMID: 36598468, DOI: 10.1080/27697061.2022.2159570

Link zum Volltext: https://www.tandfonline.com/doi/10.1080/27697061.2022.2159570▹

Ziel war es, herauszufinden ob die Paläo-Diät das Potenzial hat, Schilddrüsenantikörper zu reduzieren und die Schilddrüsenhormone zu verbessern oder sogar die Pathogenese zu beheben. Betrachtet wurden randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit Erwachsenen ab 18 Jahren mit den Diagnosen Hashimoto-Thyreoiditis (HT) oder Morbus Basedow (GD), die auf eine Paläo-Ernährung umgestellt wurden.

Zu den Ergebnissen steht im Abstract - übersetzt mit DeepL-Translator (Hervorhebung von mir):
Es wurden eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT), eine Pilotstudie und sechs Fallstudien gefunden. Insgesamt wurden acht AITD-Studien ausfindig gemacht, die sich auf altsteinzeitliche oder uralte Interventionen konzentrierten. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem weiblichen Geschlecht. Die Fallstudien konzentrierten sich ausschließlich auf AITD mit Protokollen von 8-60 Wochen. Alle Studien zeigten klinische Verbesserungen, eine davon war signifikant, zwei zeigten eine Auflösung der AITD. (...) Die einschlägigen Studien deuten darauf hin, dass dieses Ernährungsprotokoll zwar in der klinischen Praxis nützlich sein kann, aber noch größere Studien durchgeführt werden müssen. Wichtigste Lehrpunkte
- Es gibt derzeit keine diätetischen Interventionen, die für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse empfohlen werden. Die Paleo-Diät verbessert nachweislich die AITD-Antikörper und die Schilddrüsenhormone sowohl bei Hashimoto-Thyreoiditis als auch bei Morbus Basedow.
- Die Paleo-Diät kann eine natürliche Nährstoffquelle bieten, die den ergänzenden Nährstoffen ähnelt, die positive Ergebnisse bei AITD gezeigt haben.
- Die Paleo-Diät bietet spezifische Makronährstoff-Prozentsätze, die bei der Verringerung der AITD-Antikörper von Vorteil sein können und gleichzeitig die Schilddrüsenhormone verbessern.
- Eine Methylierungssupplementierung kann in AITD-Fällen nützlich sein.

Dr. Jens Freese schreibt aktuell auf Instagram zu den Ergebnissen:

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Klingt ziemlich gut, finde ich. Was genau unter "Paläo-Ernährung" verstanden wird, habe ich noch nicht geschaut. Da das nicht immer gleich definiert wird, wäre das sicherlich interessant.

Weitere Threads zum Thema Paläo-Ernährung:

Mit der "AIP" (siehe letzter Link), so wie ich sie durchgeführt habe, bin ich nicht besonders gut klargekommen, Stichwort Verträglichkeit (da waren allerlei für mich unbekömmliche exotische Lebensmittel dabei, dafür fehlten in der "strengen" Phase Lebenmittel, die ich für Sättigung und Kalorienzufuhr brauche; Diskussion dort). Letztendlich orientiere ich mich aber insgesamt bei meiner Ernährung an Paläo, esse (so gut wie) keine Fertiglebensmittel (Olivenöl stelle ich natürlich nicht selbst her ;)) und meine Antikörper waren zuletzt fast im Normbereich, nachdem einer anfänglich exorbitant hoch war.
 
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