Amalgam und Psychosomatik

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Hallo,

in der Sendung "Herz aus Eis" Reportage wurden verschiedene Betroffene und Krankheitsbilder der "Alexithymie" gezeigt.

Alle geschilderten Symptome treffen auf eine Amalgamvergiftung zu.

Es stellt sich hier immer wieder die gleiche Frage, wurde diesen Menschen überhaupt bei der Diagnose einmal in den Mund geschaut?

Es wäre natürlich interessanat zu wissen, ob die Betroffenen bei Ihren sogenannten Psychotherapien geheilt werden. Ich habe in der Sendung gesehen, dass fleißig gemalt wurde, wobei ich mich frage was das eigentlich bringen soll?

ZDF.de - 37 Grad

Liebe Grüße
Anne S.
 
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ja, dieses thema liegt mir auch am herzen. soviele menschen sind so schlimm krank und wissen die gründe nicht. mein bruder z.b.
aber er lässt sein amalgam nicht entfernen, weil ihm sein zahnarzt einredet, das sei nicht schädlich. und gleichzeitig erzählt er ihm die lüge, amalgam dürfte nicht mehr gelegt werden. der will sich doch nur selber nicht vergiften.
und sogar als ich meinem bruder diese lüge klar vor augen geführt habe, weigert er sich, daran zu glauben.

aber dass quecksilber das gehirn angreift, das wissen wir ja
 

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Anne B.

Mir scheint, dass es manchmal ganz gut ist, einigen Menschen nicht die Augen zu öffnen, denn nicht jeder kann damit umgehen. Oft erkennen wir doch nur das, was wir auch verkraften und bewältigen können. Geht die Erkenntnis der Handlungsfähigkeit voraus oder ist ganz einfach keine Kraft oder kein Geld da, um zum Beispiel die nötigen Behandlungen fachgerecht durchzuführen, kann man Menschen mit dem "Vergiftungswissen" auch direkt ins Unglück führen, meine ich. Hier ist eine gewisse Sensibilität notwendig, die man erst lernen muss - ich schließe mich da nicht aus.
 

Bodo

Ich habe diese ZDF-Reportage auch gesehen und das Selbe gedacht wie Anne S.
Wenn ich daran denke, dass ich mit 1a Vergiftungssymptomen (Schwindel, Müdigkeit, Orientierungslosigkeit, Infektionen usw.) 88 und 95 stationär psychosomatisch behandelt wurde, kommt mir Heute noch die kalte Wut.

Wie viel kostbare Lebenszeit wurde verschwendet, mit wie vielen falschreflektorischen Seelenthemen beschäftigte ich mich . . .

Alles nur, weil der Staat, das gesamte Medizinwesen und ergo die Medien das Thema Vergiftung total ausblenden. Da werden lieber perverser Weise Unmengen an Geld in sinnlose Psychotherapiemaßnahmen gesteckt. Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

Hier kann nur die Politik etwas ändern. Und die Justiz. Die Politik muss dringend neue Rahmenbedingungen und Gesetze erlassen, die neue Tatbestände festschreiben und dem unseligen (Un)gutachterwesen muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden.

Bodo
 
Themenstarter
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Es geht mir auch wie Bodo.
Ich kenne Betroffene die mehrere Aufenthalte in der Psychiatrie hinter sich haben. Da steigt auch eine ungeheuere Wut in mir auf, wenn ich bedenke, wie diese Menschen leiden müssen.
Man sollte doch einmal eine Studie veranlassen, wie viele Patienten durch einen Aufenthalt in der Psychiatrie oder einer Psychosomatischen Klinik geheilt werden.
Da müsste doch einigen Ärzten einmal auffallen, dass mit der Diagnostik etwas im Argen liegt.
Ich beobachte einen Fall in meinem näheren Wohnumfeld.
Heute ist die Frau ca. 75 Jahre alt, hat jetzt keine Zähne mehr, hatte aber auch jede Menge Amalgam (ich habe nachgefragt). Sie wusste natürlich nicht was Sie in den Zähnen hatte. Es war jedenfalls grau.
Obwohl es keine familiären Probleme gibt, wurde Sie immer teilnahmsloser, ängstlicher und zittriger. Die einfachsten Arbeiten im Haushalt konnte Sie nicht mehr verrichten, wollte nur noch schlafen.
Sie hat keine Demenz. Versteht was in ihrer Umgebung vor sich geht und ist auch nicht vergesslich.
Fast ein ganzes Jahr war Sie in der Psychiatrie, ist jetzt "schön auf Medikatmente" eingestellt und vegetiert noch teilnahmsloser als vorher vor sich hin.
Von Heilung keine Spur. Stellt man solche Aufenthalte in Frage, gehen natürlich wieder Arbeitsplätze verloren. Unsere Gesundheit ist ein Milliardengeschäft.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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