Allgemeine Infos zur Histamin Intoleranz gewünscht

MartinS

Hallo.
Ich bin neu auf dieses Forum getossen. Habe mich mal umgesehen, was es für Infos gibt bezüglich Alkohol-Allergien. Seit längerer Zeit bekomme ich beim Konsum von Alkohol (vor allem Rotwein und Bier) einen sehr roten und heissen Kopf. Dies kann je nach Situation sehr unangenehm sein. Mir wurde dann gesagt, dass dies eine Alkoholallergie sein könnte.
Nun habe ich gelesen, dass dies wiederum auf eine Histamin-Intoleranz zurückzuführen sein könnte. Ausserdem habe ich oft Probleme mit der Haut (ähnlich Neurodermitis, allerdings meint der Hautarzt es könnte auch an der trockenen Winterluft liegen).
Hat jemand auch ähnliche Erfahrungen gemacht und falls ja, was habt ihr dagegen getan?
mfg
Martin
 
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Hallo Martin,
am besten beobachtest Du Dich mal selbst, schreibst auf, was Du ißt und trinkst und an Medikamenten nimmst und was daraufhin mit Dir passiert, auch von der Haut her.
Außerdem gibt es hier viele Infos zur Histamin-Intoleranz, auch zu den Möglichkeiten, auf sie zu testen.

Rotwein an sich ist stark histaminhaltig (aber unterschiedlich) , und Bier enthält Hefe.

Gruss,
Uta
 

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Was ist HI?

  1. Histaminintoleranz

    Histamin ist ein Gewebshormon bzw. Neurotransmitter, der im Körper einige wichtige Funktionen ausübt. Bei Menschen und Tieren spielt Histamin eine sehr wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen und es ist an den Abwehrreaktionen des Immunsystems beteiligt. Außerdem hat es Einfluss auf die Produktion von Magensäure und auf die Darmtätigkeit. Im Gehirn ist Histamin bei der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt.
    Histamin wird vom Körper aus dem Eiweißstoff Histidin selbst hergestellt und in speziellen Zellen gespeichert. Histamin ist auch ein Nahrungsbestandteil, den man weder riechen noch schmecken kann und der in unterschiedlicher Konzentration in fast jedem Nahrungsmittel enthalten ist. Unsere Körperzellen enthalten Histamin, das auf Reiz und bei verschiedenen Stoffwechselreaktionen ausgeschüttet wird. Es gibt einige Menschen, die Histamin aufgrund eines Enzymmangels nicht vertragen und an einer so genannten Histaminintoleranz leiden. Diese wird häufig verkannt, denn die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein - neben Magen-Darm-Problemen, Kreislaufbeschwerden, Herzrhythmusstörungen, Migräne, Asthma oder allergieähnlichen Symptomen kann sich eine Histaminintoleranz auch als Hautekzem oder Urtikaria (Nesselsucht) äußern.

    Ursachen der Histaminintoleranz
    Eine Histaminintoleranz tritt auf, wenn der Körpers unfähig ist, aufgenommenes Histamin im ausreichenden Maße abzubauen und stark histaminhaltige Nahrungsmittel dadurch nicht vertragen werden. Histamin wird im Körper normalerweise durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) abgebaut. Bei einer Histaminintoleranz ist die Aktivität dieses Enzyms eingeschränkt und durch die Nahrung aufgenommenes, durch Darmbakterien gebildetes oder im Körper hergestelltes Histamin kann nicht oder nur teilweise abgebaut werden. Beim Verzehr histaminhaltiger oder Histamin freisetzender Nahrungsmittel kann es dann zu einer so genannten pseudoallergischen Reaktion kommen.
    Die Histaminintoleranz tritt häufig als Folge oder in Begleitung anderer Unverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz auf, denn bei dem Verzehr nichtverträglicher Lebensmittel, wie z.B. Laktose, wird ebenfalls massiv Histamin freisetzt.

    Wie erkennt man die Histaminintoleranz?
    Für die richtige Diagnose ist eine ausführliche Anamnese sehr wichtig. Allergietests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf der Haut oder im Blut sind häufig negativ. Die Histaminintoleranz kann nur über die Aktivitätsbestimmung des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase im Blut festgestellt werden. Außerdem kann man selbst in einer Art vierwöchiger Auslassdiät prüfen, ob die Beschwerden unter Meidung von histaminreichen Nahrungsmitteln besser werden und so einen Rückschluss auf eine Histaminintoleranz ziehen.

    Therapie - Histamin meiden!
    Bei einer Histaminintoleranz reichen wenige Mikrogramm aus, um Beschwerden zu verursachen. Deswegen ist eine histaminfreie bzw. histaminarme Ernährung und Meidung anderer unverträglicher Nahrungsmittel die Basis der Therapie.
    Man sollte ferner auch auf immunstimuliernde Therapie wie Desensibilisierung bei Heuschnupfen und anderen Allergien verzichten, da sich hierbei die Beschwerden verstärken könnten.

    Nahrungsmittel mit einem hohen Histamingehalt
    Konserven, eingelegtes Gemüse, geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Fischkonserven, Meeresfrüchte, Sauerkraut, Tomaten, Bananen, Pflaumen, Birnen, Orangen, Kiwi, Erdbeeren, Alkohol, insbesondere Bier, Rotwein, Schwarzer Tee, Bohnen und Hülsenfrüchte, Sojamilch, Sojasahne, Tofu, Fertigprodukte mit Weizen und Soja, Schokolade, Kakao, Knabbergebäck, Süßigkeiten mit Konservierungs- und/oder Farbstoffen, Rotweinessig, Nüsse, Hefe, stark gereifter Käse.

    Nahrungsmittel, die Histamin freisetzen können
    Avocado, Ananas, Erdbeeren, Kiwi, Papaya, Zitrusfrüchte, Tomaten, Hülsenfrüchte, Walnüsse, Kakao und Schokolade.
    Alkohol, Kakao, Tee und Energy Drinks mit Theobromin können die Aktivität des histaminabbauenden Enzyms hemmen. Ferner können einige Zusatzstoffe und Konservierungsmittel auch Histamin enthalten.


    Für weitere Fragen und Infos steht Ihnen Frau Dr. Männel in der Expertensprechstunde:

    http://www.gesundheitsberatung.de/Forum_9002.html

    zur Verfügung.
Evtl. könnte man diese Einführung ins Thema auch verschieben (@Marcel), z.B. zu der Einführung zur HI von Marcel, die jetzt geschlossen ist...

Uta
 
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Nochmal in anderen Worten:
Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel können vielfältig sein. Nicht alle Speisen sind gleich gut “verdaulich". So lösen manche Lebensmittel übermäßiges Völlegefühl aus, “liegen schwer im Magen", führen zu Aufstoßen oder Gasbildung im Darm. Jeder kennt hier sein eigenes Spektrum an unverträglichen Nahrungsmitteln.

Hinlänglich bekannt sind außerdem allergische Reaktionen auf Lebensmittel. Die Diagnostik gehört inzwischen zur Routine in der Allergologie.

Vergleichsweise unbekannt und wenig erforscht sind dagegen pharmakologische Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittelinhaltsstoffe, wie die bio-genen Amine oder speziell das Histamin. Erst in den letzten Jahren wurde das Krankheitsbild der enteralen Histaminose erkannt und definiert. Noch immer wird die Diagnose viel zu selten gestellt. Wir müssen davon ausgehen, dass zahlreiche Patienten unter den oft diffusen Beschwerden leiden und sich einer aufwendigen Diagnostik unterziehen, ohne die eigentliche Ursache zu finden.

Bei Patienten mit Mastozytose kann durch den Verzehr histaminreicher Lebensmittel oder Lebensmittel mit einer histaminfreisetzenden Wirkung eine Verschlechterung des Krankheitsbildes hervorgerufen werden. So gilt das folgende Kapitel gleichermaßen für die enterale Histaminose und die Mastozytose.

Was sind biogene Amine?

Biogene Amine sind natürlich vorkommende Stoffwechselprodukte in menschlichen, pflanzlichen und tierischen Zellen. Im menschlichen und tierischen Organismus sowie in Lebensmitteln erfüllen biogene Amine viele Funktionen. Sie wirken z.B. als Hormone, als Aroma- und Geschmacksstoffe sowie als Verderbnisindikatoren.

Sie werden vorrangig aus den kleinsten Bausteinen der Eiweiße, den freien Aminosäuren (durch eine Decarboxy-lierung), gebildet. Durch mikrobiell bedingten Verderb von Lebensmitteln (Fisch, Fleisch und Wurst), sowie durch mikrobiell hergestellte Lebensmittel (Käse, Wein, Sauerkraut und Hefeextrakte) können hohe Konzentrationen biogener Amine entstehen.

Was ist Histamin?

Histamin gehört zu den bedeutendsten biogenen Aminen. An der Ausbildung vieler Allergiesymptome ist vor allem das Histamin beteiligt. ,

Histamin wird vom Körper selbst produziert und in den Mastzellen gespeichert. Eine Freisetzung aus diesem Speicher kann durch verschiedene innere (endogene) und äußere (exogene) Faktoren erfolgen. Zu diesen Faktoren (Histaminliberatoren) zählen z.B.

Entzündungen, allergische (IgE-vermittelte) Reaktionen, Gewebshormone, bestimmte Lebensmittel und verschiedene Medikamente. Auf der anderen Seite kann Histamin auch von außen durch Lebensmittel zugeführt werden.

Merke: Biogene Amine und Histamin sind in frischen Lebensmitteln praktisch nicht vorhanden. Erst durch die. Lagerung, mikrobiellen Verderb oder die Verarbeitung von Lebensmitteln mit Mikroorganismen (wie z.B. Milchsäurebakterien) können biogene Amine in Lebensmitteln entstehen.

Symptome einer enteralen Histaminose

Histamin kann eine ganze Bandbreite an allergieähnlichen Symptomen hervorrufen. Bei einer enteralen Histaminose treten meist nur einige dieser Symptome auf.

Wichtig:

Häufig beobachtet werden

Rötungen der Haut, Flush, Fliesschnupfen, Juckreiz, Verschlechterung einer Neurodermitis, Quaddeln, Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe, Darmkoliken, Asthma, Kopfschmerzen, Migräne, Steigerung der Herzfrequenz, Blutdrucksenkung und Kreislaufprobleme bis hin zum Kollaps.

Zurückgeführt werden können diese Symptome an den verschiedenen Organen auf die Wirkung des Histamins mit Kontraktion (Zusammenziehen) der Muskulatur von Atemwegen, Darmtrakt oder Gebärmutter sowie Dilatation (Erweiterung) und erhöhter Durchlässigkeit der Blutgefäße.

Die Vielzahl der möglichen Symptome erschwert oftmals die Diagnose einer enteralen Histaminose. Im Rahmen einer Histaminose kann beispielsweise als einziges Symptom ein isolierter Kopfschmerz auftreten. Bei Patienten mit chronischen Kopfschmerzen werden daher häufig Fehldiagnosen hinsichtlich psychosomatischer, neurologischer oder psychiatrischer Störungen gestellt.

Ursachen einer enteralen Histaminose

Die enterale Histaminose kann als allergieähnliches Erscheinungsbild aufgrund des erhöhten Plasma- oder Gewebehistaminspiegels definiert werden. Der Normwert für den Histamingehalt im Blut beträgt bis zu 1ng/ml.

Ursächlich beruht der erhöhte Histaminspiegel auf vermehrter Histaminaufnahme/-produktion und/oder einem verminderten Histaminabbau. Das mit der Nahrung zugeführte Histamin wird im Darm durch ein Enzym, die Diaminoxidase (DAO), abgebaut. Ein weiteres Enzym, welches für den Histaminabbau zuständig ist, findet sich in der Leber (Histaminmethyltransferase). Zum Erscheinungsbild der enteralen Histaminose kommt es, wenn eine größere Menge Histamin in das Blut gelangt. Risikofaktoren der Histaminose sind Magen-Darm-Erkrankungen, eine verlangsamte Verdauung, Lebererkrankungen, allergische Grunderkrankungen, bei denen erhöhte Histaminspiegel im Blut gefunden werden (Heu schnupfen, atopische Dermatitis, allergisches Asthma), Urtikaria (Nesselsucht), Mastozytose, Alkoholkonsum und bestimmte Medikamente Ursachen der Histaminose können sein

eine übermäßige Zufuhr von Histamin mit der Nahrung

gesteigerte Mengen an Histamin im Darm (z.B. durch Blutung oder Bakterien)
ein verminderter Abbau vor» Hislamin (aufgrund eines wahrscheinlich erblich bedingten Enzymmangels oder einer Enzymblockade z.B. durch Medikamente oder Alkohol)
eine nicht IgE-vermittelte (nicht allergische) Histaminfreisetzung aus den Mastzellen und den basophilen Leukozyten (das ist eine bestimmte Form weißer Blutkörperchen) durch bestimmte Lebensmittel (Histaminliberatoren)
ein zusätzlicher Verzehr weiterer biogener Amine, wie die in Käse und Rotwein vorhandenen Amine Putrescin und Tyramin, die das histaminabbauende Enzym DAO im Darm blockieren können
Kombisiitionen der genannten Punkte.
Diagnostik einer enteralen Histaminose

Unverträglichkeitsreaktionen auf biogene Amine, insbesondere auf Histamin, werden auch als pseudoallergische Reaktionen bezeichnet. Die Symptome gleichen dabei einer klassischen IgE-vermittelten Sofortreaktion (z.B. Nesselsucht nach einem Wespenstich bei Wespengiftallergie). Dennoch ist das Immunsystem nicht daran beteiligt. Entsprechende Allergietests, die auf Nahrungsmittelallergien ausgerichtet sind (z.B. Hauttests), bleiben zumeist negativ. Die klassische Allergiediagnostik kann nur zum Ausschluss einer echten allergischen Reaktion herangezogen werden. Die Bestimmung des Plasmahistaminspiegels, Hauttestungen oder die Entnahme von Gewebeproben (z.B. Dünndarmbiopsie) sind für die Routinediagnostik der enteralen Histaminose zu aufwendig und werden allenfalls für Forschungszwecke herangezogen.

So beruht die Diagnostik in erster Linie auf drei Säulen:

1. Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese)

Aus der Vorgeschichte mit einer detaillierten Eigen- und Familienanamnese gehen häufig bereits die verdächtigen Nahrungsmittel hervor. Erfasst werden sollten die Symptome, Beschwerden und zugeführten Nahrungsmittel (einschließlich alkoholischer Getränke) und Medikamente (Art und Dauer der Medikamenteneinnahme). Manchmal kann schon bei der Anamnese ein Zusammenhang zwischen den geschilderten Symptomen und der Nahrungsmittelzufuhr hergestellt werden. Erfasst werden sollten Risikofaktoren wie allergische Erkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen.

2. Provokation mit potentiell histaminhaltigen Lebensmitteln

Voraussetzung für eine Provokation ist Symptomfreiheit unter einer histaminarmen Diät. Vor der Provokation werden oral zugeführte Antihistaminika abgesetzt. Antihistaminika der ersten Generation, z.B. Tavegil® (Clemastin), müssen für 5-7 Tage vor der Provokation abgesetzt werden, Antihistaminika der zweiten und dritten Generation, z.B. Zyrtec® (Cetirizin) und Telfast® (Fexofenadin),für3Tage. Immunsupprimierende systemische Medikamente, wie z.B. Kortison, müssen ebenfalls entsprechend der Applikationsform mindestens 1 Woche vor der Provokation abgesetzt werden. Andere systemische Medikamente können nach Rücksprache mit dem Arzt während der Provokationsdiät weiter eingenommen werden.

Können die Symptome gezielt durch den Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel provoziert werden, so erhärtet sich der Verdacht einer enteralen Histaminose. Die Provokation kann entweder offen oder doppelblind und placebokontrolliert erfolgen.

3. Doppelblinde und placebokontrollierte Nahrungsmittelprovokation

Bei einer offenen Provokation ist Patienten und behandelndem Arzt bekannt, dass an einem bestimmten Tag histaminreiche Lebensmittel getestet werden. Im Gegensatz dazu ist bei einer doppelblinden Provokation weder dem Patienten noch dem Arzt bekannt, an welchem Tag histaminreiche Lebensmittel getestet werden. Der Patient erhält dazu an 2 - 4 aufeinanderfolgenden Tagen ein von der (Ernährungswissenschaft zusammengestelltes Menü. Der Histamingehalt der Speisen ist dabei entweder den ganzen Tag über hoch (Histaminprovokation) oder ausgesprochen niedrig (Placebokontrolle). Die Provokation ist zeitlich aufwendig, dafür können andere mögliche Auslöser, wie z.B. die “Angst", auf histaminhaltige .Lebensmittel zu reagieren, reduziert werden».

Beispiel für eine Histaminprovokation:

(die histaminreichen Lebensmittel wurden fett und kursiv gekennzeichnet)

Frühstück:

Brot/Brötchen mit 1 Scheibe Emmentaler, 1 Scheibe Bergkäse, 1 Scheibe Salami, 1 Scheibe geräuchertem Schinken, Butter oder Margarine, 200 g frische Erdbeeren (oder Tiefkühlware), 1 Glas Orangensaft, Kaffee oder Tee

Mittagessen:

1 Schweinesteak mit Käse überbacken, Spinat, Kartoffeln, Reis oder Nudeln

Tomatensalat mit Rotweinessig, Sauerkrautsalat

2 Kiwis, Schokolade



Rhinomanometrie:

Bei dieser Untersuchung werden inhalative Allergene (z.B. Hausstaubmilben, Pollen) in niedriger Konzentration in die Nase appliziert. Anschließend wird die Reaktion der Nasenschleimhaut gemessen. Generell wird eine Änderung (z.B. Schwefelung der Nasenschleimhaut, Schwierigkeiten beim Atmen durch die Nase) über 40 ' % gegenüber dem Ausgangszustand als allergische Reaktion gewertet. Auf diese Weise kann beispielsweise ein Heuschnupfen diagnostiziert werden. Bei der Diagnose der enteralen Histaminose kann die Rhinomanometrie vor und nach einer Provokation mit histaminhaltigen Lebensmitteln als Parameter eingesetzt werden



Ausschluss anderer Ursachen für die Symptomatik

Um festzustellen, ob die Symptome eine allergische Ursache haben, wird das Patientenserum auf inhalative und nahrungsmittelspezifische IgE-Antikörper untersucht. Zu den häufigsten inhalativen Allergieauslösern aus der Luft gehören z.B. Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben. Bei den Nahrungsmitteln stellen Kuhmilch, Hühnerei, Weizenmehl, Fisch, Sojabohne und Erdnuss häufige Auslöser einer Allergie dar. Ein wichtiger Parameter ist zudem das Gesamt-lgE, welches generell bei einem Wert über 100 kU/l Hinweis auf eine allergische Beteiligung geben kann.

Zur Bewertung der Reaktionslage der Hautmastzellen wird ein Prick-Test mit relevanten inhalativen Allergenen, ggf. ein Prick-zu-Prick Test mit frischen Nahrungsmitteln durchgeführt.

Prick-Tests

Hauttest, bei dem der fragliche Allergieauslöser (z.B. Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben) in Form einer käuflichen Allergietestlösung als Tropfen auf die Haut aufgetragen wird. An der Stelle des Tropfens erfolgt mit einer Prick-Lanzette ein kurzer Einstich in die Haut. Nach 20 Minuten kann anhand der Hautreaktion eine allergische Reaktion beurteilt werden.,

Prick-zu-Prick-Tests

Hauttest, bei dem der fragliche Allergieauslöser (in der Regel Lebensmittel) mit Hilfe einer Prick-Lanzette direkt auf die Haut aufgetragen wird. Mit einer Prick-Lanzette wird dabei zuerst in ein frisches Lebensmittel und anschließend sofort in die Haut eingestochen (= Prick-zu-Prick). Nach 20 Minuten kann anhand der Hautreaktion eine allergische Reaktion beurteilt werden.

Therapie der enteralen Histaminose

Abendessen:

Brot/Brötchen, Salat aus Tomaten, Käsestreifen und Thunfisch, 1-2 Gläser Rotwein (Chianti), evtl. zusätzlich geräucherter Schinken, Emmentaler oder Bergkäse

In der Regel werden biogene Amine in geringen Mengen gut vertragen, erst eine massive Zufuhr löst Symptome aus. Dies muss bei der Provokation bedacht werden. Herzfrequenz, Blutdruck, Lungenfunktionstest, Rhinomanometrie (siehe oben, rechts) oder die Bestimmung der Hauttemperatur können zur objektiven Interpretation der Suchdiät beitragen.

Wichtig:

Die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen sind

eine histaminarme Diät
Meidung von alkoholischen Getränken
Meidung von Lebensmitteln, die Histamin freisetzen können (Histaminliberatoren)
Einnahme von Antihistaminika (vor dem Essen)
Meidung von Medikamenten, die Histamin freisetzen und/oder die Diaminoxidase hemmen können
Wichtigstes Standbein in der Therapie bleibt die histaminarme Diät. Die Einnahme von Antihistaminika sollte Einladungen oder Essen außer Haus mit unbekannter Zusammensetzung vorbehalten bleiben. Bei einer sehr ausgeprägten enteralen Histaminose kann eine Dauertherapie mit Antihistaminika notwendig werden.

In der Schwangerschaft sind Patientinnen mit Histaminintoleranz häufig völlig beschwerdefrei. Ursache ist eine starke Produktion von Diaminoxidase in der Plazenta (Mutterkuchen). Das werdende Baby soll vor Histamin geschützt werden, da die Gebärmutter sehr histaminsensibel ist. Bereits der Verzehr von Emmentaler Käse könnte zum Zusammenziehen der Gebärmutter mit der Gefahr einer Frühgeburt führen. Nach der Entbindung kommt es häufig zur Rückkehr der Histaminintoleranz

Behandlungsmöglichkeiten

Bitte wenden Sie sich an die PsoriSol Fachklinik 09151-7290 oder www.psorisol.de
http://www.psoriasis-schulz-uwe.de/Histaminose/histaminose.html
 
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Prof. Jarisch hat auch ein Buch mit dem Titel "Histamin-Intoleranz" geschrieben. Er ist wohl der Mediziner, der sich am meisten mit ihr beschäftigt
Bücher von Amazon
ISBN: 3131053828
.

Hier ein Text von ihm zum Thema "Allergien und Intoleranzen":

....Mangel an Diaminoxidase
Histamin ist eine biologisch hochpotente Substanz: Es reguliert unter anderem die Magensaftsekretion, erweitert die Gefäße, wirkt als Wachhormon und Neurotransmitter im Gehirn und wird auch mit einer verbesserten Lernfähigkeit in Zusammenhang gebracht. Und es ist absolut hitze- und kältestabil! Zu einem Histamin-Überschuss kommt es dann, wenn der Körper zu viel davon produziert, wie in einer plötzlichen Stresssituation oder durch histaminreiche Nahrung: Rotwein, Bier, Käse, Nüsse, Fisch, Rohwurst, Tomaten. An einer Fischvergiftung ist meist eine Histamin-Intoleranz schuld! Zu Symptomen kommt es, wenn der Histamin-Abbau durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) nicht funktioniert, wenn also zuwenig oder inaktive DAO vorhanden ist. Aber, DAO ist nicht nur für den Abbau von Histamin, sondern auch für den anderer biogener Amine zuständig. Das heißt: „Auch Speisen, die wenig bis kein Histamin, dafür aber viele andere biogene Amine enthalten, können Beschwerden machen bzw. verstärken.“
Geradezu „Leitsymptom“ beim hohen Histaminspiegel ist der Kopfschmerz. Aber auch niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Hitzegefühl, ein flauer Magen können die Folgen sein. Erschwerend auf die Diagnostik wirkt nicht nur die Vielfalt an Symptomen, sondern dass sich diese oft zeitverzögert, also Stunden nach dem Essen, zeigen.

Schwierig ist auch die Testung in der Praxis, da es wohl ein Testkit für DAO gibt, aber für den Histamin-Nachweis das Blut sofort in Eiswasser und in eine Kühlzentrifuge gelangen muss. Bei Histamin entscheidet die Menge über das „Gift“. Die nachhaltigste Therapie ist natürlich eine Diät: Nach kurzer Zeit nimmt die Zahl der Histamin-Rezeptoren ab, die DAO normalisiert sich wieder, und – es werden wieder größere Mengen histaminhaltiger Speisen vertragen. Wer auf seinen Käse und seine Schokolade nicht verzichten will, für den gibt es auch medikamentöse Hilfe. Gerade bei Patienten mit Durchfall haben sich H1-Rezeptorblocker bewährt: „Die wirken so blitzartig, dass man ihre Verschreibung beinahe diagnostisch anwenden könnte“, so der Experte. Quälen andere Symptome und ist die Lust stärker als der Diätwille, so helfen DAO–Kapseln*, die das fehlende Enzym zuführen und so den problemlosen Konsum von Rotwein, Sekt, Käse und Co wieder ermöglichen. Dabei handelt es sich um ein diätisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. „Die Rückmeldung meiner Patienten dazu ist durchwegs positiv“, so Prof. Jarisch. Bei Verdauungsbeschwerden wirken beide Präparate zusammen am besten.

Darmsymptome, Süß-Hunger, Depressionen?
Bei Patienten, die vordergründig über Darmprobleme klagen, muss differenzialdiagnostisch – als ob es nicht schon kompliziert genug wäre – auch an Fruktose- oder Laktose-Intoleranz gedacht werden. Wobei auch hier die Dosis entscheidend ist. Bei der Fruktose-Malabsorption handelt es sich mutmaßlich um einen Defekt des Glukose-5-Transporters im Dünndarm. Bei der Laktose-Intoleranz liegt ein Enzymdefekt mit fehlender Aufspaltung von Laktose in Glukose und Galaktose zu Grunde.

Nach Fruktose-Intoleranz fahnden
Die Beschwerden sind aber dieselben. Wobei die je nach Darm vorhandene Bakterienart die Symp-tome individuell „gestaltet“. Zum Beispiel produzieren nitratreduzierende Bakterien Stickoxid, das wie ein Muskelrelaxans wirkt und Obstipation verursacht. So kommt es, dass Patienten, die eigentlich eine osmotische Diarrhö haben sollten, über Verstopfung klagen! „Fragen Sie den Patienten auch explizit nach Heißhunger auf Süßspeisen und depressiver Verstimmung“, rät Prof. Jarisch. Beides können Anzeiger für Fruktose-Intoleranz sein. Hohe Fruchtzuckerkonzentrationen im Darm hemmen die Resorption von Tryptophan, der Vorstufe des Serotonin. Die Folge ist ein Serotonin-Abfall mit einem Anstieg an depressiver Verstimmung und daraus resultierendem Kohlehydrathunger. Prof. Jarisch schätzt, dass Patienten mit länger andauernden Durchfällen zu je einem Drittel an Histamin-, Fruktose-, oder Laktose-Intoleranz leiden. Wobei es Hinweise gibt, dass eine lange bestehende Kohlehydrat-Intoleranz wiederum ein generelles Biogenes Amin-Syndrom begünstigt: Der Kreis zur Histamin-Intoleranz schließt sich. ..
http://www.medizin-medien.info/dynasite.cfm?dssid=4170&dsmid=72885&dspaid=565298

Das fettgedruckte ist mir neu. - Hat das jemand schon so erlebt?

Gruss,
Uta
 
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Hier noch ein guter Link zur HI:

www.viva-mayr.com/vivamed/wissensdb/wdb_ui.php?id=141&subid1=107
 
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31.08.06
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Hallo,

meine Frau hat vor einigen Jahren Ihre Diplomarbeit zum Thema Histamin-Intoleranz verfaßt. Diese enthält ganz allgemeine Informationen über das Thema. Den Großteil der Inhalte findet er auf www.ernaehrung-online.at im Bereich "Intoleranz" (http://www.ernaehrung-online.at/content-29-phpnukevkp.html). Eine Kurzzusammenfassung gibt es auch zum Download.

Aktuelle Informationen zur Histamin-Intoleranz findet ihr außerdem in unserem News-Blog in der Rubrik "Histamin-Intoleranz" (http://www.news.ernaehrung-online.at/categories/21-Histamin-Intoleranz).

Da sie selber unter einer Histamin-Intoleranz leidet, werde ich sie bitten, mal hier ins Forum reinzuschauen und ein bißchen über ihre Erfahrungen zu berichten.

Lg und bis bald,
Mike
 
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Ich habe gerade diese Seite wiederentdeckt. Die ist wirklich lesenswert.

U.a. das hier:
Arten der Histamin-Intoleranz
Aufgrund bisheriger Erfahrungen unterscheidet man 3 Arten der Histamin-Intoleranz:

Histamin-Spiegel im Körper HOCH - DAO-Konzentration NIEDRIG
In diese Gruppe fallen rund 80 % aller Patienten mit Histaminintoleranz.

Histamin-Spiegel im Körper NORMAL - DAO-Konzentration NIEDRIG
Die Patienten sind beschwerdefrei, solange sie nicht Histamin durch die Nahrung bzw. alkoholische Getränke zu sich nehmen.

Histamin-Spiegel im Körper HOCH - DAO-Konzentration NORMAL
Dieses Krankheitsbild ist bei Krankheiten wie Urticaria pigmentosa bzw. Mastozytose (Patient hat vermehrt Mastzellen und produziert vermehrt Histamin) zu sehen, wo bei einer prinzipiell erhaltenen Abbaumöglichkeit ein Überangebot von Histamin vorliegt.
http://www.ernaehrung-online.at/content-33-phpnukevkp.html

Uta
 

lemontonic

Hatte vergessen, diesen Link noch reinzustellen, vor einer Woche gefunden, ist ein Bericht von Dezember 06 im Ärzteblatt über Histamin-Intoleranz. Sehr informativ!! Schaut euch vor allem mal die Grafiken an! Meine Ärztin wollte mir den zwei Tage später aus ihrem Ärzteblatt sogar kopieren, also scheinen den die meisten/alle Ärzte (hoffentlich) bekommen und gelesen zu haben. Vielleicht hilfts ja mal endlich?!

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=53958
 
Beitritt
22.10.06
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Hallo Histamin-Betroffene

Es gibt auch Histaminbestimmung im Stuhl.
Die halte ich im Moment für den interessantesten und aussagefähigsten Parameter.
Die DAO wird zusätzlich bestimmt, ist aber oft normal, obgleich erhöhte Histaminwerte gemessen werden.

Gruß
TCH
 
Beitritt
10.01.04
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Hormone und Histamin-Intoleranz

Aber auch wer hier wenig empfindlich ist, sollte sich nach Einnahme bestimmter Medikamente bei histaminhaltigen Speisen zurückhalten, hat Jarisch bei einer allergologischen Tagung in Göttingen betont.
Das betreffe vor allem Frauen im mittleren Alter, bei denen unter dem Einfluß von Sexualhormonen der Histamin-Abbau offenbar verringert ist.
www.vfed.de/t2w/editable_files/presse0205_main.php

Wenn tatsächlich die Histamin-Intoleranz durch Hormone beeinflußt wird, wäre es ja möglich, daß die Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen und andere Erscheinungen um den Eisprung herum und vor der Monatsblutung auf Histamin zurückzuführen wäre?

Gruss,
Uta
 
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21.05.06
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Ja das hab ich auch als gelesen, dass die Menstruationsbeschwerden wie Kopfschmerzen oder Untertleibsschmerzen durch HI ausgelöst sein können.
Bin nämlich auch gerad mal wieder drauf gekommen, dass ich doch HI haben könnte... tierisch Kopfschmerzen gestern (hab meine Tage bekommen), heuet Spinat gegessen und jetzt ist mein gesicht rot und heiß...
Hab mir die verbotenen Nahrungsmittel durchgelesen...esse seit Tagen täglich dunkle Schoki, Bananen, öfters Eier... aaargh!
Aber was bleibt mir denn noch übrig?
Vielleicfht kommen dann meine Darmprobleme und das ewige Aufstoßen vom Histamin... und nicht vom Pilz??? Oh Mann es kotzt mich an...dazu hab ich jetzt auch noch wieder einen "Gichtanfall" im rechten Fuß. Ich nenne es Gicht...keine Angst, der Fuß tut einfach weh.
 
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10.01.04
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Bei einigen Sekterzeugern wird das Histamin mittels eines eigenen patentierten Verfahrens technisch entfernt. Nach dieser Methode hergestellter Sekt zeichnet sich durch seinen äußerst niedrigen Histamingehalt aus. Minimaler Gehalt an Histamin und schwefeliger Säure sind Voraussetzungen für die Bekömmlichkeit von Sekt.
Histaminarme Ernährung | Ernährung Online

Kennt jemand so eine Sektmarke?


Uta
 
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10.01.04
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bei einer HI soll man ja Aspirin meiden. Doch wie ist es mit der natürlichen Salicylsäure in Obst oder Gemüse ? Habe das Gefühl, das ich damit auch Probleme habe, obwohl die Konzentration eigentlich viel geringer ist als in einer Tablette Aspirin. Wie ist das bei euch ?

Hier mal eine kl. Liste von Nahrungsmitteln mit besonders hohem Gehalt an Salicylsäure :
Obst: Beerenobst wie: Preiselbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren Rosinen und Weintrauben,
Datteln roh oder getrocknet, Apfelsine und Ananas

Gewürze: Currypulver, Paprikapulver, Thymian, Dill, Rosmarin, Muskat, Salbei, Anis,Cayennepfeffer, Zimt

Außerdem: Worcestersauce, Tomaten-Ketchup,
Portwein, schwarzer Tee, Pfefferminztee (Beutel), Erdnuß und Mandel
Chicorree, Endivien, Salz- Dill-Gurken, Paprika, Radieschen, Zucchini,
Oliven (zur Verhinderung des Braunwerdens werden grüne Oliven direkt nach der Ernte mit Salicylsäure behandelt
LIbase.de - Forum: Salicylsäure
 

Kate

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16.11.04
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Hallo Uta,

hast Du heute Geburtstag? :) Ich habe bald... und seit Jahren auf Sekt komplett verzichtet.

Fand bei Ultrakurzrecherche keinen Hinweis auf das von Dir zitierte Verfahren, aber Folgendes:

Schlumberger Sekt „Goldeck“ ist histaminfrei.
Aus: www.goldenes-kreuz.at/ernaehrung/histaminintoleranz

Schlumberger
Welschriesling Sparkling Brut - histaminfrei
Aus: www.perlwein.ch/155984/156516.html? (Kofler verweist auch auf diese Marke als "nahezu histaminfrei produziert".

Grüße
Kate
 
Beitritt
10.01.04
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Ausführlicher Artikel über Histamin bzw. Histaminintoleranz:

www.viva-mayr.at/vivamed/wissensdb/wdb_ui.php?id=141&subid1=107&suche=&show=1

Uta
 
Beitritt
10.01.04
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Hier wird nicht nur über Histamin berichtet, aber auch, und zwar recht ausführlich:
Informationen über
Histamin
Laktose
Fruktose
Gluten
Sorbit & CED
Schilddrüse
Allergien
Verschiedenstes
Bücher-Ecke
richtiges Kochen
www.nahrungsmittel-intoleranz.com/component/option

Uta
 
Beitritt
21.05.06
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Selten so eine übersichtliche Seite gesehen ;)
Der Satz ist ja auch aus dem Kontext gerissen wurden, finde ich schwer, daraus dann ne Aussage zu machen. ZUmal er so irgendwie keinen Sinn macht, wie ich finde.
Man diagnostiziert HI wenn die DAO niedrig ist. Aber der Satz klingt ja so als ob er die DAO-Bestimmung als Kriterium kritisiert und anzweifelt...
:confused:
Liebe Grüße Carrie
 
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