Zunehmend Mikronährstoffmangel im Vollblut trotz NEM usw.

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Hallo,

vor einem halben Jahr kamen im Rahmen einer Blutuntersuchung folgende Ergebnisse zu Tage:

!!!ALLE FOLGENDE WERTE VOM VOLLBLUT!!!

15.11.2011, 18:00 Uhr:

Natrium 1891 mg/l (-) 1900 - 2000
Kalium 1911 mg/l (+) 1750 - 1850
Calcium 58,32 mg/l (-) 59 - 61
Magnesium 34,77 mg/l (*) 34 - 36
Kupfer 1,10 mg/l (*) 1,10 - 1,20
Eisen 496 mg/l (+) 440 - 480
Zink 8,02 mg/l (+) 7,30 - 7,70
Cu/Zn 0,137 (-) 0,140 - 0,170
Phosphor 387 mg/l (*) 350 - 390
---
Vitamin D3 25(OH) 21 ng/ml (-) 30 - 100
Vitamin B12 756 pg/ml (+) 191 - 663
---
Cholsterin (gesamt) 186 mg/dl (*) (< 199)
HDL 61 mg/dl (*) (> 55)
LDL 110 mg/dl (*) ( < 159)

Zu der Zeit nahm ich täglich wegen Leistungsschwäche und Konzentrationsstörungen bzw. wegen Burnout und Stresszuständen mit stundenweisen Phasen von Bluthochdruck Vitamin-B-Komplex und gelegentlich Kalium/Magnesium und +Cal+ (alle von "Pure") auch wegen brüchiger Nägel und Anfälligkeit für Muskelkrämpfe. Daneben noch Fischöl 1-2 Kapseln pro Tag.
Daraufhin wurde Vitamin-D mit Oleovit-Öl, 1-2 Tropfen täglich, Cal-D-Vita (400IE) 1xtäglich und etwas später mehr Kalium/Magnesium weil es gut gegen die anfangs gelegentlich aufgetretenen Extrasystolen gewirkt hatte substituiert.
Es gab auch einen Jodmangel, habe Jod aber in keiner Form wirklich gut vertragen. Vitamin-B-Komplex wurde nur mehr gelegentlich eingenommen, Kaffekonsum reduziert (von max 2 Litern auf max 0,5 Liter pro Tag, ab da auch ohne Kuhmilch). Ernährung war stets abwechslungsreich, Freundin kocht 2 mal pro Tag.

Ein halbes Jahr später dann folgende Werte:

26.04.2012 8:00 Uhr:

Natrium 1816 mg/l (-) 1900 - 2000
Kalium 2037 mg/l (+) 1750 - 1850
Calcium 55,07 mg/l (-) 59 - 61
Magnesium 34,67 mg/l (*) 34 - 36
Kupfer 1,07 mg/l (-) 1,10 - 1,20
Eisen 514 mg/l (+) 440 - 480
Zink 8,36 mg/l (+) 7,30 - 7,70
Cu/Zn 0,128 (-) 0,140 - 0,170
Phosphor 418 mg/l (+) 350 - 390
Selen 103 ug/l (*) 80-130
---
Vitamin D3 25(OH) 25 ng/ml (-) 30 - 100
Vitamin B12 676 pg/ml (+) 191 - 663
---
Cholsterin (gesamt) 202 mg/dl (+) (< 199)
HDL 59 mg/dl (*) (> 55)
LDL 125 mg/dl (*) ( < 159)

Der behandelnde Arzt hat mir zusätzlich Maxikalz 1000mg Brause täglich, angesichts des angeblich ausserordentlich niedrigen Blutwerts, verschrieben. Auf meine Nachfrage bei ihm hin dürfte der Kalziummangel im Blut nicht von der erhöhten D3 Einnahme herrühren, die ich jedenfalls auf 400IE/Tag (inkl 600mg Kalzium aus Cal-D-Vita) reduziert habe. Vitamin D 1,25 (OH) Tests sind in den dem Arzt bekannten Labors nicht möglich bzw. werden nicht angeboten.
Es haben sich also trotz Substituierung von NEM und Einschränkung von Kaffe- Milch- und Beendigung von Drogenkonsum (Erst nur mehr mässig Kiffen ohne Tabak, dann ein paar Monate in der Menge abnehmend verdampft oder verzehrt) alle nennenswerten Werte verschlechtert. Viele Ärzte, keine Ergebnisse bzw. ärztliche Ratlosigkeit in der Zwischenzeit.

Bin 36 Jahre alt, 55-58kg Gewicht (schon immer UG), männlich, keine psychischen Probleme, rauche seit 4 Jahren keine Zigaretten mehr, trinke sehr wenig Alkohol (alle paar Wochen 1-2 Bier) weil ich den nicht mehr so besonders vertragen habe. Bis vor einem Jahr noch 20 Jahre lang fast täglich gekifft, bis vor wenigen Jahren gelegentlich alle möglichen Drogen, immer wieder viel Alkohol (Bier, Wein, Schnaps), viel Stress, einseitige Ernährung und damit entsprechender Verdauung, ausser Energydrinks und Kaffee nur im Sommer hin und wieder Wasser getrunken (Workaholic), nie vor 12 Uhr ins Bett. Hat sich dann langsam ausgeschlichen, wegen Vernunft und schlechtem Gewissen meiner Gesundheit gegenüber. Seit schätzungsweise fünf Jahren immer wieder schäumender Urin, der wegen dem schlechten Trinkverhalten auch phasenweise dunkelgelb bis bierbraun wurde. Das vor allem mit der Vitamin-B Einnahme zuletzt und zuvor durch Wein- bzw. Kaffeekonsum.

Eine Sonografische Untersuchung der Nieren beim Urologen ergab keine Auffälligkeiten, das war ein paar Wochen nach dem ersten Befund. Dabei ergab ein Urintest "etwas Kalzium" im Harn, hatte zu der Zeit allerdings massiven Durst und trank seit zwei Wochen schon 2-4 Liter Wasser pro Tag. Spätere Tests (zuhause) ergaben immer wieder leichte Proteinurie, vor allem in Zeiten von schäumendem Harngang.
Schilddrüsenwerte (T3,T4,TSH,TAK,TPO,TRAK) waren bei beiden Blutuntersuchungen im Rahmen.

Meine Vermutung wäre seit längerem fortschreitende chronische Niereninsuffizienz, sobald ich das bei einem Arzt jedoch erwähne, wird es mit "nicht in Ihrem Alter" abgetan und immer wieder einfältig nach psychischen Problemen gefragt.
Alles was in die Richtung geht, habe ich reduziert bzw. vom Speiseplan gestrichen (Kaffee, Milchprodukte, Eiweiss). Ich hatte wegen dem Natriummangel vor dem zweiten Befund auch eine Sole-Trinkkur angefangen, diese aber nach 2 Wochen abgebrochen, weil die Herzrhytmusstörungen dann häufiger auftraten. Die Extrasystolen wurden zwei mal abgeklärt (im Dezember und im Jänner) und diese waren laut Befund lediglich unbedeutende "ventrikuläre ES". Mittlerweile begleiten sie mich täglich, von ca. alle 15-30 Herzschläge bis zu alle 15-60 Minuten mal. Sie kündigen sich auch immer wieder durch eine Art leichtes Drücken oder Ziehen in der Herzgegend an. Anscheinend kein Zusammenhang zu bestimmten Nahrungsmittelgruppen. Anfangs dachte ich an die Wirbelsäule, weil die VES bei Ruhelagen (Couch) und bücken erstmals auftraten. Danach gehäuft bei Tabakkonsum und verzehren von Speisen und im Sitzen (Auto und diverse Sitzgelegenheiten, alle möglichen Sitzhaltungen). Nur im Gehen anscheinend noch immer reduzierbar. Mittlerweile treten die VES auch am Heimtrainer beim Ausdauertraining auf.
Ich versuche ihnen keine besondere Beachtung zu schenken, trotzdem werden sie nicht weniger und sind meistens unangenehm, weil ich sie bis zum linken Ohr rauf spüren kann. Ich kann die Extrasystolen auch nicht provozieren, indem ich sie in ruhigen Phasen "herbeisehne" - also mittels autogenem Training - um psychosomatische Einflüsse zu testen.

Übrigens wurde der Darm abgeklärt (Coloskopie), Gastroskopie steht Freitag ins Haus, Reflux seit 12 Jahren diagnostiziert, aber niemals saures Aufstossen. Mit Nahrungsmittelintoleranzen wurde probeweise experimentiert, kein Zusammenhang zu Histamin erkennbar. Leichte Glutenunverträglichkeit und Milcheiweissunverträglichkeit besteht, diese Lebensmittel werden seit Monaten soweit es geht vermieden das wirkt sich wenigstens auch gut auf die Verdauung aus (Blähungen, Müdigkeit, Stuhlgang Konsistenz und Frequenz verbesserten sich).
Ich erwache in letzter Zeit auch öfter nachts mit frequenten Extrasystolen und einem leisen Tinnitus links um die 800-900 Hertz rum (wie bei einem Kreislaufkollaps, nur ohne dieses Taubheitsgefühl). Hohen Tinnitus (8000 Hertz) habe ich seit einem Unfall vor fast dreissig Jahren, den bin ich quasi gewohnt, ist nur durch Diskothek, Auftritte mit Bands und Stress etwas lauter geworden.

Das sind aber bloss Zusatzinfos, im Vordergrund stehen die schlechter werdenden Blutwerte bzw. Verhältnisse trotz Zuführung von NEMs usw.
Ich liefere gerne auf Nachfrage weitere, konkrete Werte (Schilddrüse usw.)

Dazu folgende Fragen:
1. Hat irgend jemand einen Wink für mich?
2. Wer hat eine solche Symptomatik bzw. solchen Verlauf in Zusammenhang mit chronischen Nierenerkrankungen bzw. Leberproblemen an sich selbst oder in der Familie beobachten können?
3. Welche Fachrichtung beschäftigt sich näher mit Leber/Niere und Bauchspeicheldrüse/Galle?
4. Übersehe ich vielleicht etwas?

Ich denke an einen Besuch bei einem Gastroenterologen (Bauchspeicheldrüse, Galle) und anschliessend bei einem Nephrologen.
Die Ärzte hier in der Gegend, in der österreichischen Provance, sind allerdings oft zu alt, routineblind oder schlecht ausgebildet. Die Krankenkassen zahlen auch nur die normalen, notwendigen Tests.
Ich habe keine Lust abzuwarten, bis sich mit den herkömmlichen Untersuchungsmethoden irgendwann ernstere Probleme offenbaren,
immerhin habe ich zwei Kinder.

Vielen Dank und Grüsse an alle,
makro

P.S.: Sorry wegen der chaotischen Struktur des Beitrags... Das kommt von berufsbedingtem, jahrelangem vernetzten Denken :)
 
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wundermittel
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Hallo makro,

Ich kann was zum Vitamin D sagen. Mein Wert lag bei 25 nmol/l. Das müssten dann 10 ng/ml sein und ich nehme 5000 IE am Tag.

Da dein Wert immer noch zu niedrig ist, sind 1-2 Tropfen Oleovit-Öl mit 400 IE pro Tropfen viel zu wenig.

Grüsse
derstreeck
 
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Hallo makro,

Ich kann was zum Vitamin D sagen. Mein Wert lag bei 25 nmol/l. Das müssten dann 10 ng/ml sein und ich nehme 5000 IE am Tag.

Da dein Wert immer noch zu niedrig ist, sind 1-2 Tropfen Oleovit-Öl mit 400 IE pro Tropfen viel zu wenig.

Hallo,
ja dazu hab ich wenig Detailliertes geschrieben. Zusätzlich habe ich mich möglichst unbekleidet in der Wintersonne aufgehalten, im Wintergarten über der Nebelgrenze :cool:
Sonst hätte ich den D3 Wert laut Arzt auch nicht von 21 auf 25 gebracht.
Habe auch keine Probleme mit Sonne, verwende keinen Sonnenschutz, habe niemals Sonnenbrand, maximal einen Abend lang irritierte Haut, werde auch schnell braun. Vor gut fünfzehn Jahren war ich eine Zeit lang eher gelb im Gesicht, aber da waren eher die damaligen Drogen und die Abstinenz von der Sonne mein Problem...
Phasenweise habe ich 10 Tropfen eingenommen, habe diese Dosierung aber eher schlecht vertragen, vor allem zog es mir das Kalzium aus den Fingernägeln, trotz Einnahme von bis zu 2000mg +Cal+ pro Tag. Die Nägel wurden dann vor allem an den Daumen matt und die Oberfläche rauh. Dachte zuerst an Magnesium, gesteigerte Einnahme brachte aber nichts. Erst Reduktion von Olevit bzw. massive Kalziumzufuhr schien zu helfen. Während der Einnahme habe ich auch auf die üblichen Kalziumkiller, allen voran Kaffee, Einfachzucker und Milchprodukte verzichtet.
Probleme mit trockener, rissiger Nagelhaut und weichen, brüchigen Nägeln hatte ich schon seit einigen Jahren. (v.a. nach Alkoholgenuss) Wo geht bloss das ganze Kalzium hin? Hab mir den Ca-Stoffwechsel angesehen, deswegen tippe ich weiterhin auf Nierenproblematik. Angewandte Logik gehört zu meinem Beruf, ich habe schon etliche Infos aus z.b. diesem Forum (mein Lob an dieser Stelle!) und Quellverweisen verwertet.
Auch der Natriumwert fuchst mich. Ich hab mich zwar lange in der eigenen Küche Salzarm ernährt, aber in der selben Zeit auch massenweise gut gesalzenes Fastfood und Speckbrote sowie Wurstprodukte verschlungen. Auch der niedrige Jodspiegel im Harn ist mir bei der gängigen Zwangsjodierung ein Rätsel. Irgendwo ist da ein Fehler im System...


Viele Grüsse,
makro
 
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regulat-pro-immune
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Hallo makro,
wie bitte testet man eine leichte Glutenunverträglichkeit aus?
Ich z.B. hatte nie Beschwerden mit dem Magen durch das Gluten und auch keine Darmprobleme postwendend und dennoch tippe ich bei mir allein schon aufgrund meiner Biografie auf eine Zöliakie in deren Folge im übrigen vermutlich meine Nieren zerstört wurden über 20 Jahre.
Der Verweis auf Nierenerkrankungen durch Gluten erfolgt immer mal wieder.
Dr. med.Bolland hält bei mir eine allergische durch Gluten ausgelöste Glomerulonephritis für möglich und er sagt dazu, er hätte derartiges schon mehrmals in seiner Praxis gehabt!
Organversagen allgemein kann auch durch Gluten hervorgerufen werden:

Rote Karte für das Frühstücksbrötchen | Gluten | Gesundheit | Guter Rat Online

Übrigens kann die Probediät mit Gluten danebengehen, wenn man Gluten weglässt, wo es eben geht, denn du kannst nicht wissen, wo Deine Grenze ist oder ob NUll angesagt ist.

Alles Gute.
 
Themenstarter
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Hallo,

Hallo makro,
wie bitte testet man eine leichte Glutenunverträglichkeit aus?
Ich z.B. hatte nie Beschwerden mit dem Magen durch das Gluten und auch keine Darmprobleme postwendend und dennoch tippe ich bei mir allein schon aufgrund meiner Biografie auf eine Zöliakie in deren Folge im übrigen vermutlich meine Nieren zerstört wurden über 20 Jahre.
Der Verweis auf Nierenerkrankungen durch Gluten erfolgt immer mal wieder.
Dr. med.Bolland hält bei mir eine allergische durch Gluten ausgelöste Glomerulonephritis für möglich und er sagt dazu, er hätte derartiges schon mehrmals in seiner Praxis gehabt!
Organversagen allgemein kann auch durch Gluten hervorgerufen werden:

Mein Arzt hat Blutproben zum Labor Dr. Dostal (Wien) geschickt, die machen z.b. solche Tests. Man bekommt eine Liste mit 190 NM und dazu den Grad der Unverträglichkeit (1 bis 4).
Dazu eine Informationsbroschüre, welche Diatmassnahmen notwendig sind und allgemeine Tips.
Bei mir eben Glutengetreide, Sauermilch, Milch und Krebsfleisch.

Übrigens kann die Probediät mit Gluten danebengehen, wenn man Gluten weglässt, wo es eben geht, denn du kannst nicht wissen, wo Deine Grenze ist oder ob NUll angesagt ist.

Bei Typ1 ist mindestens vier Wochen Null angesagt, dann kann langsam und in kleinen Mengen wieder mit den unverträglichen NM angefangen werden.
Das Problem sind meine Unterzuckerungszustände, die immer wieder mal auftreten, wenn ich unterwegs bin. Das "wo es eben geht" ergibt sich daraus, dass ich z.b. bei Verwandtenbesuchen nicht immer auf Glutenfreies zurückgreifen kann, notfalls verschlinge ich da schon mal ein Brötchen, bevor sich alles um mich zu drehen beginnt.
Danke für den Link und den Hinweis in Bezug auf die Nieren/Organe. Blähungen habe ich wirklich schon seit vielen Jahren, kann gut sein, dass auch mein beidseitiger Leistenbruch dadurch mitbedingt wurde, vor allem durch das Unterdrücken in der Öffentlichkeit. Da ich die letzten sieben Jahre zuhause gearbeitet habe, war das rauslassen in der Zeit nicht mehr problematisch ;)
Im Ernst, das waren kolik- und stichartige Schmerzen im ganzen Unterleib, teilweise stundenlang...

Grüsse,
makro

Zusatz: Der Umstand, dass ich z.b. kein Bier mehr vertrage passt eigentlich ganz gut zu der Gärproblematik mit den Gluten- und Milchprodukten. Auch durch Bier leide ich unter enormen Blähungen, die gehen aber viel leichter ab und da geht der Alkohol ja fast direkt ins Blut, würde also auch zusammenpassen.

Zusatz2:
ENTHÄLT GLUTEN
Getreide
Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkorn, Einkorn (7—13% Eiweiß, davon Gluten-Anteil rd. 90%)

Fertigprodukte
Würzmischungen, Soßen, Fertigsuppen, Senf, Fruchtjoghurts, Pudding, Gebäck, Schokoriegel, Müsli-Riegel, Tiefkühl-Rahm-Gemüse (z. B. Rahmspinat), TK-Apfel-Rotkohl, Ketchup, Bier, in vielen Zahnpasten, Fertig-Menüs, Wurst, Fertig-Geflügel- oder Wurstsalat, Kuchen
(Aus https://www.guter-rat.de/gesundheit/artikel_gesundheit_useite_1436043.html)

Passt eigentlich alles, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Vor allem Senf, den ich geliebt habe und alle anderen oben angegebenen NM haben bei mir zuverlässig massive Blähungen verursacht!
Ich werde mal wegen Zöliakie-Abklärung auch auf eine Gewebeprobe vom 12Fingerdarm pochen, Freitag ist ja Gastroskopie-Tag ;)
 
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21.05.11
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Hallo makro für mich ist damit keine Zöliakie abgeklärt, wenn Du die hast, kommst Du im übrigen auch nie wieder aus dem glutenfrei raus. Früher hat man gedacht, man könnte langsam wieder glutenhaltig essen nach Monaten, heute weiss man, das stimmt nicht.Glutenfrei ist ein Leben lang Pflicht:

Ich empfehle Dir zu einem guten Gastereoenterologen zu gehen dort nochmals von ihm einen Bluttest zu machen und auch bei einem negativen Ergebnis eine Dünndarmbiopsie einzufordern, falls der gute Mann nicht schlau genug ist, dies sowieso zu tun.

Ärzteliste Deutschland Zöliakietreff:

https://www.zoeliakie-treff.de/zoeliakie/viewforum.php?f=147



Alternativ wäre eine absolut lückenlose glutenfreie Diät über Monate probeweise angesagt,ich habe im Hinterkopf 2 Monate, ich würde es ein halbes Jahr machen.
Wenn Du konseqeunt bist, solltest Du aber wenigstens mit den Blähungen schnell Erfolge haben.
Du musst aber alles abchecken, das geht bis hin zu Wurst hinter der Theke.
Im Asiaimbiss kannst Du dann auch nicht mehr essen, denn die billige Sojasauce ist glutenhaltig, es gibt auch gut gereifte, glutenfreie zu kaufen.
Unterwegs Banane oder Apfel essen oder Pommes, aber bitte bei Mc Doof, denn dort sind sie glutenfrei, ist nicht überall der Fall.
Immer googeln, wenn Du unsicher bist.

Wie gesagt, eine Zöliakie kann nur zweifelsfrei durch eine Biopsie ausgeschlossen werden und auch nur, wenn viel Gluten vorher auf dem Speiseplan stand. Wenn Deine Probediät erst vor kurzem war, würde ich das dem Arzt sagen, er muss dann einschätzen, welcher Abstand zur erneuten Diagnostik notwenig ist!
Alles Gute.

PS: Es wird ständig falsch ausgestestet doder aber unvollständig, was auf das Gleiche hinausläuft.

Alles Gute.
 
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Danke bestnews, für die Zusatzinfos.

Ich habe mich heute srikt glutenfrei ernährt, zum Frühstück hab ich genommen was zuhause war (Reiswaffeln, Marmelade) und dann gings ab in den Bioladen und dort wurde Gluten- und Laktosefrei eingekauft. Ich hab nicht schlecht gestaunt, dass es G-freies Mehl auf Kartoffelbasis gibt.
Nach dem ersten Stuhlgang, bei dem - noch klar erkennbar - die Rollgerste von gestern Abend raus kam, gingen die Blähungen schon zurück, auch die Herzbeschwerden, letzteres könnte aber einfach eine vorübergehende Phase sein, wäre nicht das erste Mal. Ab und an gingen kleinere, fast geruchlose Winde ab, vor allem nach dem Genuss von zucker- und stärkehältigen Produkten und seit einer Stunde habe ich meine ersten glutenfreien Pfannkuchen intus. Das Körpergefühl war nachmittags und abends schon erfreulich "leicht", genauso die Atmung. Sattsein ohne dieses schwere Völlegefühl. Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Urinteststreifen zur Überprüfung der Proteinurie hab ich auch gleich besorgt...
Meiner Frau, die überwiegend bei uns kocht, macht die Umstellung übrigens ohne Beschwerden bereitwillig mit.

Leider bin ich im Süden von Österreich zuhause, da nützt mir die Ärzteliste leider nicht viel.

Wurst mag ich wegen der Phosphate sowieso keine mehr essen, beim Kaffee wirds mir schwer fallen aber ich reduziere den auch weiter auf eine Tasse pro Tag. Das mit der Sojasauce hab ich heute mitbekommen, als ich die Zutatenliste meines Lieblings-Sojaaufstrichs studiert habe. Der ist auch schon in den Müll "geflogen worden".
Bei Pommes gibts ein anderes Problem: Die bilden wegen der hohen Temperatur beim Frittieren in Fett (über 180 Grad) massiv kanzerogene Stoffe, dass weiss ich schon seit Jahren aus den Medien und daher gibts bei uns höchstens Backrohr-Pommes und die nur alle paar Wochen mal.
Das betrifft übbrigens alle stärkehaltigen Lebensmittel, die frittiert oder in Fett gebacken werden!

Nach Deinen Ausführungen wurde mir auch erst klar warum ich, wenn ich ein paar Tage beruflich unterwegs war, weniger Probleme hatte: Der Frühstückstoast fiel weg, im Auto habe ich fast nur Reiswaffeln gegessen, weil ich dort beim langen Sitzen leichte Kost bevorzuge, damit der Darm nicht dauernd bläht. Meistens war ich bei Freunden untergebracht, und zwar immer in den zwei gleichen Haushalten und dort wurde glutenfrei gekocht. Da hatte ich nur alle 2-3 Tage wohlgeformten Stuhl und nicht wie zuhause mehrmals täglich und breiförmig oder in kleinen "Fetzen". Ich hatte schon an Wohngifte gedacht, es scheint aber tatsächlich die Ernährung zu sein.
Wie gesagt, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr :)

Ich berichte nochmal nach der Gastroskopie und wenn es neue Erkenntnisse gibt.

Grüsse,
makro
 
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Ich empfehle Dir zu einem guten Gastereoenterologen zu gehen dort nochmals von ihm einen Bluttest zu machen und auch bei einem negativen Ergebnis eine Dünndarmbiopsie einzufordern, falls der gute Mann nicht schlau genug ist, dies sowieso zu tun.

Ärzteliste Deutschland Zöliakietreff:

Zöliakie Treff - glutenfrei durch den Alltag • Forum anzeigen - Kontaktbörse und Selbsthilfegruppen

...

PS: Es wird ständig falsch ausgestestet doder aber unvollständig, was auf das Gleiche hinausläuft.

Alles Gute.

Hallo,

beim Gastroenterologen war ich jetzt, allerdings offenbar bei keinem Guten...
Ergebnis: Fruktosemalabsorption. Hab einen Wisch mit Ernährungstips bekommen und das wars.
Mittlerweile sind auch die Biopsieergebnisse eingetroffen:

Dickdarm: Hyperplastische Lymphfollikel
Magenschleimhaut: Leichte Entzündungszeichen
Zwölffingerdarm: Unauffällig

Habe die Ergebnisse nur telefonisch vom Internisten mitgeteilt bekommen. Zusammen mit der Entzündung im Enddarmabschnitt, die laut Internisten jedoch "zu wenig" für eine Darmentzündung sei, spricht das nicht eher für eine Colitis Ulcerosa? Zumindest brachte mich meine Frau auf die Idee und die ist "nur" Ergotherapeutin, hatte aber laut ihren Aussagen eine sehr gute Ärztin als Ausbildnerin im Bereich der Inneren Medizin.

Gruss,
makro
 
regulat-pro-immune
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Hallo makro,
dann schau Dich doch einfach mal bei den Zölis für Österreich um nach ner Liste oder Ärztetipps.....
Deine Frau in allen Ehren, aber ich nehme an, ihre Ausbildung ist schon ein paar Jahre her und das ist auch vermutlich genau der Grund, weshalb so viele Ärzte das Thema Nahrungsmittelintoleranzen kaum wirklich kennen und die Histaminintoleranz schon gar nicht, den die Hit soll noch nicht mal an der Uni gelehrt werden.

Wurden vier Proben von verschiedenen Stellen aus dem Dünndarm entnommen? Hast Du zwei Wochen voher sehr viel glutenhaltiges zu Dir genommen?
Ich weiss, nur, dass es auch Fälle gibt, wo auch die Biopsie ein falsches Ergebnis vermittlen kann.
Und dann ist bezüglich der Glutenprolematik immer noch die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, dass Du glutensensibel bist...

Ansonsten bin ich überfragt.
Meine aber Darm hat immer auch mit dem Essen zu tun.

Alles Gute.
 
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Hallo Makro,

komme praktisch frisch vom HP, meine Blutergebnisse sehen deinen sehr ähnlich.

Mein Tipp für dich: Lass einen Komplettstatus vom Stuhl machen. Kost zwar etwas, aber bei dir scheint das Problem wohl auch ganz klar im Darm zu sitzen. Nur austesten der Nahrungsmittelunverträglichkeiten reicht nicht, wie ich die Erfahrung machen musste. Eine Dysbiose (Fehlbesiedelung) wirkt sich enorm auf den ganzen Organismus aus und es kommt zu Unverträglichkeiten und vermehrt Allergien, wenn man nichts dagegen tut. Zudem hat sich bei mir bspw. auch noch ein Pilz eingenistet. Ich habe wie du ganz gewaltige Probleme mit Unterzucker bekommen, wenn nichts Gescheites um den Weg war hat es mich grandios umgenietet. Hatte es zwar tageweise wieder unter Kontrolle, aber musste dann wieder tageweise sogar nachts etwas essen, weil ich auf Grund Unterzuckerungserscheinungen nicht schlafen konnte. Das war/ist der Pilz, der unbedingt den Zucker wollte, den ich ihm tagelang vorenthalten habe :schock:

Schau mal hier:

Candida

Bei den NEM's kommt es darauf an, was du nimmst und ob dein Darm überhaupt noch fähig ist das aufzunehmen. In welcher Form nimmst du denn die NEMs? Citrate, Carbonate, Oxid?

Was diese grauenhaften, nicht unter Kontrolle zu bringenden Blähungen angeht: Heilerde...schafft schnell Abhilfe und bindet den Giftmüll.

Die glutenfreie Diät halte ich trotzdem für absolut sinnvoll. Gluten stresst den Darm, genauso wie Milch. Also ganz gut, wenn du das durchziehst. Aber belasse es nicht dabei, wenn du nämlich eine Dysbiose hast (wovon man ausgehen kann bei so enormen Blähungen wie du sie beschreibst) und über längere Zeit bereits Nahrungsmittel zu dir nimmst, die du nicht verträgst, ist es mit einer Einhaltung der Diät leider nicht getan.

War absolut davon überzeugt eine Histaminintoleranz zu haben, war aber weit daneben gegriffen :cool: wie sich nun herausgestellt hat.

Grüße Jubit
 
Themenstarter
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28.12.11
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bestnews schrieb:
Deine Frau in allen Ehren, aber ich nehme an, ihre Ausbildung ist schon ein paar Jahre her und das ist auch vermutlich genau der Grund, weshalb so viele Ärzte das Thema Nahrungsmittelintoleranzen kaum wirklich kennen und die Histaminintoleranz schon gar nicht, den die Hit soll noch nicht mal an der Uni gelehrt werden.

Das stimmt, und zum Glück ist sie kein Arzt. Aber es gibt viele schlechte Diagnostiker unter den Ärzten und ich brauche einen besseren und dabei konnte sie mir hoffentlich helfen.
Die letzte Aussage, die ich zu HIT von einer Allgemeinmedizinerin gehört habe war: "Nahrungsmittelintoleranzen sind bloss eine Modeerscheinung".
Über die implizierte Wahrheit in dieser Aussage könnte man streiten, denn schlechte Ernährung ist definitv modern, ob sie gewollt ist oder nicht. Die Ärztin hat es aber eher nicht so gemeint ;)

Wurden vier Proben von verschiedenen Stellen aus dem Dünndarm entnommen? Hast Du zwei Wochen voher sehr viel glutenhaltiges zu Dir genommen?
Ich weiss, nur, dass es auch Fälle gibt, wo auch die Biopsie ein falsches Ergebnis vermittlen kann.
Und dann ist bezüglich der Glutenprolematik immer noch die Möglichkeit in Erwägung zu ziehen, dass Du glutensensibel bist...

Nein und Nein. Es wurden nur zwei Proben aus dem Zwölffingerdarm entnommen. Die damals zweiwöchige Glutenfreie Diät sollte laut Internisten ein zu kleiner Zeitraum gewesen sein, um das Ergebnis negativ zu beeinflussen.
In dem Fall scheint es wirklich eine Massnahme gewesen zu sein, die falsch durchgeführt wurde. Ich hab kein Problem, "den Schlauch zu schlucken", ich schalte dabei alle körperlichen Reaktionen ab, bis auf Reflexe. Daher brauch ich nicht mal Beruhigungsmittel und kann eine viertel Stunde danach wieder ein Auto lenken.
Ich werde das dann wohl mal ordentlich wiederholen lassen.

komme praktisch frisch vom HP, meine Blutergebnisse sehen deinen sehr ähnlich.

Mein Tipp für dich: Lass einen Komplettstatus vom Stuhl machen. Kost zwar etwas, aber bei dir scheint das Problem wohl auch ganz klar im Darm zu sitzen. Nur austesten der Nahrungsmittelunverträglichkeiten reicht nicht, wie ich die Erfahrung machen musste. Eine Dysbiose (Fehlbesiedelung) wirkt sich enorm auf den ganzen Organismus aus und es kommt zu Unverträglichkeiten und vermehrt Allergien, wenn man nichts dagegen tut. Zudem hat sich bei mir bspw. auch noch ein Pilz eingenistet. Ich habe wie du ganz gewaltige Probleme mit Unterzucker bekommen, wenn nichts Gescheites um den Weg war hat es mich grandios umgenietet. Hatte es zwar tageweise wieder unter Kontrolle, aber musste dann wieder tageweise sogar nachts etwas essen, weil ich auf Grund Unterzuckerungserscheinungen nicht schlafen konnte. Das war/ist der Pilz, der unbedingt den Zucker wollte, den ich ihm tagelang vorenthalten habe

Hallo,

ja ich kenne Candida und habe auch schon eine Caprylsäure Kur hinter mir, anscheinend bin ich aber doch verschont davon geblieben bzw. wurde ich den mutmasslichen Pilz damit los. Durchfälle wurden danach von breiartigem Stuhl abgelöst. Das war das Gluten-Zeugs. Die Blähungen sind nun mit der Fructosediät verschwunden, genauso wie die Kreuzschmerzen und die innere Unruhe.
LI war negativ aber gestern hatte ich Reis mit Joghurt und die schlimmste Nacht seit längerem: Blähungen, Schlaflosigkeit und heute den mühsamsten und längsten Stuhlgang seit Beginn der Glutenfreien Ernährung. Hämhorrioden so geschwollen, dass sich nur noch kleinfingerdicke Breiklümpchen rauspressen liessen. Ich hoffe, die Details stören Dich nicht.
Bei Lactobazillus-Präparaten gehts mir dann auch so bzw. im Fall von "Symbiolact" sogar flüssig.
Ich denke nach Deinem Posting so eindeutig wie nie zuvor an eine Dünndarmfehlbesiedelung. Am Montag, wenn ich wieder mal einen neuen Arzt kennen lernen werde, spreche ich das mal konkret an. Den Gastroenterologen werde ich mir auch noch mal vorknöpfen. Durch Resignation habe ich meine Ziele noch nie erreicht...

Bei den NEM's kommt es darauf an, was du nimmst und ob dein Darm überhaupt noch fähig ist das aufzunehmen. In welcher Form nimmst du denn die NEMs? Citrate, Carbonate, Oxid?

Durchgängig Citrate. In meinem B12 Präparat ist Mannitol, das kann ich nun auch verschenken. D3 und Kalzium vertrage ich nicht. Momentan nehme ich "nur" Glutamin, B-Komplex, Q10, Folsäure, Vitamin A und E, Natriumascorbat und Magnesium, Steinsalz ab und an etwas Kupfer.

Was diese grauenhaften, nicht unter Kontrolle zu bringenden Blähungen angeht: Heilerde...schafft schnell Abhilfe und bindet den Giftmüll.

Also bei mir ändert die Heilerde leider gar nichts. Hatte gerade gestern Abend wieder einen dicken Löffel voll davon. Einzig der Geschmack im Mund am Morgen war etwas ekliger als sonst nach dem Aufstehen. Etwas süsslich-basisch.
Allerdings dürften die Muskelzuckungen anscheinend mit Milchsäure zusammenhängend sein. Zumindest ist das meine neueste "Spur". Dachte zuerst an Fructose, habe aber in den ersten beiden Tagen der FM-Diät auch keine Milchprodukte zu mir genommen und danach waren diese ständigen, ganz leichten Wadenzuckungen weg. Gestern hatte ich einen Joghurt, nachträglich eine sehr schlechte Wahl, und heute wieder Gewitter in den Wadenmuskeln.
Bin ja FI negativ per zuletzt durchgeführtem Atemtest, jedoch wurde eine Milch- und Sauermilchprodukteunverträglichkeit per Bluttest nachgewiesen.
Letzterer zeigte allerdings keine Probleme bei Hart- und Weichkäse, obwohl Hartkäse z.b. - egal ob mit wenig Lactose oder nicht - meistens im Mund brennt. Rätsel über Rätsel...

Die glutenfreie Diät halte ich trotzdem für absolut sinnvoll. Gluten stresst den Darm, genauso wie Milch. Also ganz gut, wenn du das durchziehst. Aber belasse es nicht dabei, wenn du nämlich eine Dysbiose hast (wovon man ausgehen kann bei so enormen Blähungen wie du sie beschreibst) und über längere Zeit bereits Nahrungsmittel zu dir nimmst, die du nicht verträgst, ist es mit einer Einhaltung der Diät leider nicht getan.

Die Diät verschffat mir mal wieder eine Symptompause. Dabei werde ich es ganz sicher nicht belassen. Weiter gehts in Richtung Dysbiose-Abklärung.

War absolut davon überzeugt eine Histaminintoleranz zu haben, war aber weit daneben gegriffen :cool: wie sich nun herausgestellt hat.

Komisch, genau in diese Richtung dachte ich anfangs auch.
Ich bin deshalb wirklich froh, dass es das Internet, dieses Forum und seine Mitglieder gibt :)



Dank und Grüsse,
makro
 
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Hallo makro,

Du solltest bedenken, dass die monatelange Einnahme einiger NEMs nicht die entstandenen Schäden von 20 Jahre langem Drogenmissbrauch und schlechter Ernährung aufheben können.

In der Regel entstehen dadurch ja Multisystemerkrankungen.

Wie sieht es mit deinen Zähnen aus, wahrscheinlich haben diese auch gelitten!

Amalgam, andere unverträgliche Zahnmaterialien, Wurzelfüllungen & Co. haben ebenfalls einen negativen Einfluss auf den Organismus und sind für viele Krankheiten zusätzlich verantwortlich.
Gerade die vielen Mangelerscheinungen im Körper, sind oft die Folgen vom Amalgam, gute Informationen gibt es in folgendem Buch, von Dr. Joachim Mutter, "Gesund statt chronisch krank".
Joachim Mutter: Gesund statt chronisch krank! Der ganzheitliche Weg: Vorbeugung und Heilung sind mglich. ISBN 978-3-89881-526-0

Ganz viele Infos auch hier in der Wikirubrik:

Amalgam

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Keine Sorge, wer sich mit dieser Thematik befasst (bzw. befassen muss) ist was Details angeht abgebrüht :wave:

Heilerde in Pulverform bringt bei mir auch überhaupt nichts ;) Keine Ahnung, wieso, jedenfalls habe ich das (eklige) Zeug anfangs auch in Wasser aufgelöst und getrunken. Inzwischen bin ich auf die Kapseln umgestiegen, die wirken bei mir kleine Wunder, wobei die Dosierung da auch höher als angeordnet stattfindet. Schätze wenn viel Gift im Umlauf ist im Darm, dann ist da auch erhöhter Bedarf an bindenden Substanzen. Wenn dir Heilerde nicht hilft, schau dich nach Alternativen um. Kohle z.B.?

Milchprodukte würde ich bei einem so gereizten Bauch auf jeden Fall streichen! Selbst wenn du keine Unverträglichkeit in diese Richtung hättest - das Zeug stresst und verschleimt sogar intakte Därme :eek:)

Schonkost (auf jeden Fall kein Gluten u. keine Milch) und Abklärung der Dysbiose und dann schau weiter.. würde an deiner Stelle nicht all zu viel auf einmal vornehmen. Eine erneute Probeentnahme z.B., wenn du momentan ganz klar weißt, dass du Gluten schlecht bis gar nicht verträgst, halte ich für zweitrangig. Lass das Zeug weg, tut dir nicht gut und wenn dein Allgemeinzustand besser ist, lass abklären ob du damit tatsächlich ein Problem hast. Aber fürs Erste wäre es wichtig die Ursache für diese Unverträglichkeiten zu finden. Das gleiche gilt für die FI. Möglich, dass du das Zeug jetzt nicht verträgst, aber nach einer anständigen und zielgerichteten Darmsanierung wieder ohne Probleme damit klarkommst.

Du hattest Candida schon einmal? Wie lange hast du die Kur den gemacht? Hat da gleichzeitig ein Darmaufbau über ein halbes Jahr stattgefunden? Denn wenn nicht halte ich es für unwahrscheinlich, dass der nicht wieder Gelegenheit hatte richtig schön aufzublühen :confused: Aber das wirst auch bei dem Komplettstatus dann sehen, ob du damit ein Problem hast, ist ja alles eingefasst.

Amalgam ist auf jeden Fall auch noch ein Ansatzpunkt, wie Anne schon schrieb.

Grüße und lass wissen, wie es bei dir weitergeht, ich drück dir die Daumen :wave:
 
regulat-pro-immune
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Hallo makro,

wenn der Atemtest auf LI negativ war, gibt es zwei Möglichkeiten, Du hast sie nicht, dafür aber vielleicht Allergien auf Milcheiweisse ( sehr häufige Allergene ! ) oder Du gehörst zu denen, die kein Gas erzeugen , sogenannte Non-Responder....

Hallo,

beim Gastroenterologen war ich jetzt, allerdings offenbar bei keinem Guten...
Ergebnis: Fruktosemalabsorption.

Fructose reicht völlig aus , um einen Stoffwechsel sehr zu belasten und vor allem den Darm aus dem Lot zu bringen.
Bei der Vergärung entstehen so viele giftige Fettsäuren.....und es gibt so viel zu fressen für "falsche" Bakterien und Pilze.....das reicht .
Um das abzupuffern verbraucht der Stoffwechsel ungemein Calzium , Magnesium, Kalium....die Elektrolyte eben. Das Calzium würde gebraucht für Nerven-und Muskel....deshalb macht falsches Essen ( bei mir Milchprodukte, Cola ´, Getreide...) Muskelkrämpfe....in Ruhe, des Nachts. Seit ich anders esse, kann ich solche Reaktionen direkt zuordnen.

Dünndarmfehlbesiedelung kann man auch testen lassen.....ist bei FI und LI häufig vorhanden.

LG K.
 
Themenstarter
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Hallo,

die späte Antwort hatte einen Grund:
Ich habe meinen Stuhl untersuchen lassen, Erstellungszeit vom Befund und Wartezeit vom Arzt haben sich mir die Ergebnisse erst jetzt offenbaren lassen.

Ergebnis:
Praktisch keine nachweisbaren Lactobazillen, stark verminderte Anzahl von Enterokokken und zur Draufgabe noch mittelmässiger Candida Befall.

Darmaufbau geschieht in zwei Phasen, in der ersten wird der Darm fünf Monate lang mit Milchsäurebakterien bildenden Probiotika gesäuert, um dann eine Wiederbesiedlung der entsprechenden Bakterienstämme zu ermöglichen. Candida mit der üblichen Diät und zehn Tage Caprylsäure (Pure A.C. Formula).

Vielen Dank erst mal an euch alle für die Fingerzeige und Tips.

Grüsse,
Makro
 

lisbe

Wurde der Stuhl auch auf Würmer untersucht? Die leben von den ganzen Nährstoffen und Du von den Resten. :D

Gruss!
 

Clematis

Praktisch keine nachweisbaren Lactobazillen, stark verminderte Anzahl von Enterokokken und zur Draufgabe noch mittelmässiger Candida Befall.

Darmaufbau geschieht in zwei Phasen, in der ersten wird der Darm fünf Monate lang mit Milchsäurebakterien bildenden Probiotika gesäuert, um dann eine Wiederbesiedlung der entsprechenden Bakterienstämme zu ermöglichen. Candida mit der üblichen Diät und zehn Tage Caprylsäure (Pure A.C. Formula).

Vielen Dank erst mal an euch alle für die Fingerzeige und Tips.

Hallo Makro,

als ich deinen ersten Beitrag las, fielen mir sofort zwei Möglichkeiten auf:
-Malresorption - ungenügende Fähigkeit zur Nährstoffaufnahme im Darm, weil NEMs die Blutwerte nicht verbesserten.
-Blähungen, Unverträglichkeiten
Beides läßt auf eine gestörte Darmflora schließen, insoweit ist der neue Befund interessant. Die Behandlungsmethode aber wenig effektiv. Es reicht nicht nur Laktosebazillen zu ergänzen, denn wenn diese fehlen, fehlen mit Sicherheit auch noch andere. Schau dir mal die Effektiven Mikroorganismen (EM) an. Bei Anwendung werden da gleich 80 der im Darm ca. 100 Stämme angesiedelt, siehe hier:
EM Effektive Mikroorganismen - Einführung
EM Journal | EM e.V.
EM-X von Shigeru Tanaka von Edition Em (Broschiert - 13. Oktober 2010), dieses Buch ist m.E. das Beste zu diesem Thema. Es schildert u.a. wie es zu dieser Entdeckung kam, was für das Verständnis der Wirkung der EM wichtig ist.

Stimmt die Besiedelung mit Darmbakterien wieder, werden diese Bakterien auch mit den Candidapilzen fertig.

Stress, davon scheint es in deinem Leben viel zu geben. Stress verbraucht aber besonders viel Vitamin C, das der Darm ebenso braucht, um gesund zu bleiben.

Details zu Vitamin C:
Vitamin C in höheren Dosierung, bis zu 18g täglich. Als Ascorbinsäure-Pulver aus der Apotheke, 100g für ca. Euro 2,50. Ein gehäufter Teelöffel entspricht ca. 5g. Dieses Vitamin ist wasserlöslich und wird problemlos ausgeschieden, eine zu hohe Dosierung verursacht leichten Durchfall. Die einfachste Methode den individuell sehr unterschiedlichen Bedarf festzustellen ist: mit 3x tägl. einem halben gehäuften Teelöffel (ca. 2,5g), gut über den Tag verteilt, anzufangen. Die Dosis so lange steigern bis man Durchfall bekommt und die Dosis dann etwas vermindern, bis dieser weg ist. Bei Infektionen, Stress, verbraucht der Körper sehr viel Vit. C, daher sollte man sich nicht wundern, wieviel man davon ggfs. benötigt.

Und hier noch einige Informationen zu Wirkungen von Vitamin C:
Vitamin C Therapie in München
www.klinik-st-georg.de/pdf/intravenoese_vitamin-c_therapie.pdf
Pascoe Naturmedizin, Naturheilmittel, Homöopathie, pflanzliche Medikamente, Vitamine | PASCOE Naturmedizin
www.naturheilpraxis-scheumann.de/Therapie/vitamin-c-hochdosierung.html
Vitamin C extrem bremst Tumorwachstum - Wissenschaft aktuell
https://edoc.ub.uni-muenchen.de/4066/1/Regulski_Silke.pdf
https://www.pharmazie.com/graphic/A/50/1-24450.pdf

Die leichte Entzündung im Darm dürfte nach diesen Maßnahmen gleich mit verschwinden.

Noch eine Anmerkung: deine Blutwerte sind insgesamt gesehen nur sehr leicht von der Norm abweichend, insoweit nicht tragisch, sollten aber normalisiert werden.

Höchstdosierungen von NEMs wie Vitaminen, Mineralien, geben nur den minimalen Bedarf wider, der benötigt wird, um nicht sofort krank zu werden, berücksichtigen aber weder Streß, Erkrankungen und anderes. Langfristig würde diese minimale Dosierung sogar krank machen. Sie sind also VIEL zu niedrig.

Bei den Vitaminen A, E, D, K, fettlöslich, muß man etwas vorsichtiger mit der Dosierung sein, weil der Körper eine Überdosis nur sehr langsam abbauen kann. Dennoch haben Studien des Pauling-Instituts nachgewiesen, daß bis zu 15.000 IE Vitamin D tägl. keinerlei negative Nebenwirkungen haben (allg. empfohlene Dosis von 600 IE Vit. D liegt daher besonders im Winter viel zu niedrig). Alle anderen Vitamine sind wasserlöslich, auch Vit. C und können schnell ausgeschieden werden. Hier kann man mit der Dosis also experimentieren.

Falls du einigermaßen englisch kannst sieh dir bei Pauling die detaillierten Beschreibungen an, was Vitamine, Mineralien und Spurenelemente im Körper alles bewerkstelligen und welche normalen bzw. hoch dosierten Werte gültig sind, und welche bei bestimmten Krankheiten einzusetzen sind:
Linus Pauling Institute at Oregon State University

Gruß,
Clematis23
 
Themenstarter
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Hallo Leute,

kurzer Zwischenstand:
Seit knapp zwei Monaten Milchsäurebakterien und weitgehend Fruktosefreie Kost. Verdauung schon besser, ausser dass der Organismus nun noch sensibler auf Fruktose und dergleichen in kleinsten Mengen reagiert, Stichwort GLUT-5 / GLUT-2 Enzymabbau.
Dafür ist Lebensqualität und Zufriedenheit enorm gestiegen, bis auf die Zeiten, in denen ich mich nicht fruktosefrei ernährt habe, sei es bewusst oder aus Irrtum bzw. Verfügbarkeitsproblemen.
Ich bin körperlich jedoch noch schnell erschöpft, weil der Darm die Nährstoffe noch immer nicht gut genug aufnimmt, denke ich. Bei korrekter Ernährung hab ich aber mehr Energie und vor allem ist ohne Gluten auch die Tagesmüdigkeit wie weggeblasen.

Natürlich habe ich versucht, Kalzium, Magnesium, Kalium, (Molke-) Eiweiss und so weiter zuzuführen aber den Reaktionen nach zu urteilen will mein Körper das alles nicht, egal in welcher Form. Vitamin-C geht mir auch einfach zu sehr auf den B12-Vorrat aber da gibts kein Präparat das leistbar und bei Fruktoseintoleranz verträglich ist.

Nach dem Sport bzw. sportähnlicher Bewegung bin ich auch oft unterzuckert. Das wird die Candida sein, die ich mittlerweile per Nährbodenkultur auch in meinem Blut nachgewiesen habe. Meine Story dürfte also nach der Darmsanierung noch nicht abgeschlossen sein...

Was EM betrifft, habe ich mich bei dem Thema irgendwie nicht zurecht gefunden. Die Aktivierung ist mir nach wie vor unklar und da ich mit diversen Versuchen auch schon das Gegenteil einer Besserung erzielt habe, bin ich da schon etwas argwöhnisch geworden.

Seltsamerweise tut Alkohol gut, vor allem Schnaps, aber das schwächt meine Nerven und Entgiftungsorgane zusätzlich. Viele Beschwerden sind allerdings nach einer ordentlichen Sauferei ein paar Tage bis Wochen wie weggeblasen. Dabei gabs in den letzten Monaten nur zwei Gelegenheiten das zu erfahren. Also zum Trinker werde ich deshalb sicher nicht...

Grüsse,
makro
 
regulat-pro-immune

Clematis

Natürlich habe ich versucht, Kalzium, Magnesium, Kalium, (Molke-) Eiweiss und so weiter zuzuführen aber den Reaktionen nach zu urteilen will mein Körper das alles nicht, egal in welcher Form. Vitamin-C geht mir auch einfach zu sehr auf den B12-Vorrat aber da gibts kein Präparat das leistbar und bei Fruktoseintoleranz verträglich ist.

Was EM betrifft, habe ich mich bei dem Thema irgendwie nicht zurecht gefunden. Die Aktivierung ist mir nach wie vor unklar und da ich mit diversen Versuchen auch schon das Gegenteil einer Besserung erzielt habe, bin ich da schon etwas argwöhnisch geworden.

Hallo Makro,

Deine Skepsis bzw. Argwohn sind immer gut. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Es freut mich, daß es dir etwas besser geht und auf deine Intoleranzen solltest du natürlich vorrangig Rücksicht nehmen. Die EM enthalten meines Wissens aber nichts, was hier negativ Einfluß nehmen könnte.

Wenn dein Körper vieles nicht "will", wie du anmerkst, kann die Ursache eben darin liegen, daß deine Darmflora nach wie vor geschädigt ist und diese Stoffe gar nicht oder nur unzulänglich verarbeitet werden können. Gerade diese Aufgabe haben die vielen fleißigen Bakterien, die mit uns in Symbiose leben und unser Leben letztlich erhalten. Werden fehlende Bakterienstämme zugeführt, dann stellen sie im Darm wieder ein Gleichgewicht her, die Nährstoffe werden richtig aufbereitet und können dort hingelangen, wo sie benötigt werden.

Wenn dir die Aktivierung nicht klar ist, dann ruf doch einfach mal einen der Berater an, die, so glaube ich bei den genannten Links zu finden sind. Ich habe die EM selbst ausprobiert (habe aber keine Intoleranzen) und hatte vorher auch sehr viele Fragen dazu, die Beratung damals war sehr ausführlich und freundlich. Ich kenne auch eine Heilpraktikerin, die sehr viel damit arbeitet und einige von ihr nicht erwarteten positiven Ergebnisse berichtete, doch das ist bei jedem Patienten natürlich individuell zu sehen.

Bedenke, daß der Darm und die Nährstoffverarbeitung durch Bakterien das A und O des Immunsystems sind. Herrscht dort Ordnung und die richtige Ernährung kommt hinzu, könnten auch Intoleranzen allmählich nachlassen oder gar verschwinden. Es lohnt sich daher, den EM mal auf den Grund zu gehen, danach kannst du dann gut informiert deine Entscheidung treffen.

Grüße,
Clematis23
 
Themenstarter
Beitritt
28.12.11
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173
Hi,

danke für die Antwort.
Ich würde EM sogar keine 10 auto-minuten von meinem wohnort bekommen, als "dünger".
Mal sehen, in den kommenden fünf Wochen hab ich andere Probleme, dann erkundige ich mich sicher weiter in Richtung EM.

Viele Grüsse,
makro
 
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