Wolfgang Gerz: Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Schwermetallbelastung am Beispiel Quecksilber/Amalgam

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Es ist relativ still geworden um die Quecksilberbelastungen und -ausleitungen. Hier hat Dr. Gerz zusammen gefaßt, was vor allem Daunderer dazu geschrieben hat. Ansehenswert: die Tabelle 1, in der gezeigt wird, wie sich eine Quecksilberbelastug im Körper auswirkt.

...
I. Einleitung
Angesichts der zunehmenden und kaum mehr über- schaubaren Toxinbelastung der Bevölkerung – so- wohl aus exogenen wie endogenen Quellen (intesti- nale Autointoxikation) – wird es für Therapeuten der verschiedensten Fachrichtungen immer wichti- ger, effektive Möglichkeiten der Entgiftung zu ken- nen, die gleichzeitig für den Patienten möglichst wenig belastend sind. Diese werden hier am Bei- spiel Quecksilber/Amalgam erläutert und diskutiert.
• Diagnostik: Kombination von – DMPS-Test und
– Bioenergetischen Methoden
(z. B. Applied Kinesiology = AK)
• Therapie
  • – Orthomolekulare Substitution: Zn, Se, Cu, Vit C ...
  • – Chelattherapie mit DMPS, DMSA und NAC
  • – Gezielte Substitution zur Förderung der Detox-
    Funktion der Leber
  • – Homöopathie und Phytotherapie zur Drainage
    und individuellen energetischen Therapie
  • – Klassische Ausleitungsverfahren der Naturheil-
    kunde wie Schwitzen, Fasten usw.
    • Amalgam: Definition
    Als Amalgame bezeichnet man Verbindungen von Quecksilber mit verschiedenen anderen edlen und unedlen Metallen. Sie bestehen im Allgemeinen zu 50–55 % aus Quecksilber. Als Begleitelemente kommen in abfallender Konzentration Silber, Zinn, Kupfer und Zink zur Anwendung (1).
    Wer sich mit der Amalgamproblematik befasst, weiß um folgende Gesichtspunkte:
    • – Die Intoxikation ist leicht zu vermeiden. Nach
      entsprechender Diagnose ist sie bei Einsatz verschiedenster Verfahren relativ leicht therapierbar.
    • – Wegen der großen Anzahl an Patienten zeigen sich schnell die Fehlerquellen und Gefahren – sowohl im diagnostischen als auch therapeutischen Vorgehen.
      • – Auch die Entfernung von Amalgamfüllungen kann den Patienten, den Zahnarzt und sein Personal durch Quecksilberdampfentwicklung beim Herausbohren enorm belasten.*
      • – Die Verhaltensweise offizieller Stellen zeigt sich exemplarisch, stellvertretend für andere Formen der Intoxikation.
        II. Amalgambelastung
        Eine „Amalgambelastung“ setzt sich – bei jedem Patienten individuell verschieden – aus minde- stens einem der folgenden Faktoren zusammen:
        • Intoxikation
        • Allergie
        • Unverträglichkeit
        1. Intoxikation: Über der Norm liegende Werte
        Der Begriff „Intoxikation“ sollte im Zusammen- hang mit Amalgam nur dann verwendet werden, wenn in mindestens einem Körpermedium über die Norm erhöhte Werte an Quecksilber oder einem anderen der im Amalgam vorhandenen toxischen Elemente gefunden werden. Offen gelassen ist da- bei die Frage nach der Höhe der Normwerte, das heißt, ob es sinnvoll ist, für toxische Elemente „normal“ anders zu definieren als „0“.
        • – Der DMPS-Test nach DAUNDERER (siehe unten) wird von den Autoren favorisiert als beste Methode, um Intoxikationen festzustellen.
        • – Die Haaranalyse ist wahrscheinlich die zweitbe- ste der leicht durchführbaren Messungen.
        • – Nach DAUNDERER (3) können teilweise auch in verschiedenen Körpergeweben (Kieferknochen, Mundschleimhaut, Tumorgewebe usw.) drama- tisch erhöhte Quecksilberwerte gemessen werden. ...

Diese Beschreibung gilt allgemein auch für andere Arten der Vergiftung und kann abgeändert auch dort helfen. Allerdings ist es sicher besser, das mit erfahrener ärztlicher Begleitung zu machen.

Grüse,
Oregano
 
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