Wirkung von Elektrosmog auf Menschen

  • Themenstarter Themenstarter Leòn
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Das spricht für eine akute Sache wie eine Sepsis, eine Aortaruptur oder einen Herzinfarkt, aber inwiefern spricht es für einen Einfluß des Elektrosmogs?
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Warum wird hier im Forum so wenig darüber diskutiert? Es gibt umfangreiche Threats, in denen alles gesagt wurde und die jeder nachlesen kann. Viele Teilnehmer der Diskussionsrunden wurden seit Jahren nicht mehr im Forum gesehen. Und viele Betroffene wissen nicht oder wollen nicht wissen, dass ihre Beschwerden von den Mobilfunkstrahlen verursacht oder verschlimmert werden.
Genau. Leider gibt es hier auch ein paar Bullies, die Betroffene gezielt sehr hässlich angehen und als „Aluhüte“ stigmatisieren. Da ist nachvollziehbar, das solche User wie die o.g. irgendwann die Motivation für einen vertieften Austausch über die eigenen Erfahrungen verlieren. Lieber palavert der Rest der Threadteilnehmee dann endlos weiter über (oft typische!) Symptome, als ob diese die Krankheit selbst wären. Wer die Vermutung wagt, in einem gegebenen Fall könnte Mobilfunk eine kausale Rolle spielen, wird ziemlich bald aufgefordert, doch bitte einen eigenen Thread aufzumachen. Das ist alles zum Nachteil der unbewusst Betroffenen und spiegelt die Ausgrenzung innerhalb der Gesamtgesellschaft wieder :-((
Wenn der Arzt eine Erkrankung diagnostiziert hat, hat die Krankheit für den Patienten einen Namen. Dann kann man nachforschen, was hilft bzw. helfen soll. Da stört ein Hinweis auf den Mobilfunk nur.

Und schließlich wird ein Patient mit Beschwerden durch Mobilfunk vom Arzt zum Psychiater geschickt, der möglicherweise Drogen verschreibt. Das passiert auch Kindern, die einfach ruhig gestellt werden (Ritalin).
Das ist wahrhaft skandalös, die Armen sind nur zu bedauern :-((
 
Da ist nachvollziehbar, das solche User wie die o.g. irgendwann die Motivation für einen vertieften Austausch über die eigenen Erfahrungen verlieren.
Es gibt unterschiedlichste Gründe, warum Mitglieder hier nicht mehr schreiben. Wir kennen sie meist nicht. Auch Gründe, die wir kennen, gehen von wiedererlangter Gesundheit/Arbeitsfähigkeit (in der Folge keine Zeit mehr, vielleicht aber auch nicht das Bedürfnis, hier weiter zu schreiben als jemand, der anderen vielleicht helfen kann) bis zum Tod. Auch hier versteht sich, dass wir über die Todesursache i.a. nicht Bescheid wissen; z.T. waren die Menschen auch schon sehr alt.

Betroffene gezielt sehr hässlich angehen und als „Aluhüte“ stigmatisieren
Das habe ich hier bislang kaum gesehen und soweit es die Boardregeln tangiert (z.B. bei Beschimpfungen), handeln wir. Es wundert mich, dass du als "alter Hase" so einen Blickwinkel hast und auch, wie oft Du ihn wiederholst trotz unserer Stellungnahmen.
 
Bei mir war es 2016/17 genauso. In Sichtweite stand ein Mobilfunkmast auf dem Dach eines Seniorenheimes. Die Senderantenne war zufällig genau auf meine Wohnung gerichtet. Da ich bereits Rentner war, hielt ich mich überwiegend in der Wohnung auf und war ständig den Strahlen ausgesetzt. Dazu kam mein Leichtsinn und meine Unwissenheit. Ich hatte ein Schnurlostelefon (DECT-Telefon) und telefonierte damit täglich längere Zeit.
Bei uns stand der Mast in der selben Straße, also strahlte er von der Seite in unsere Wohnung herein. Aber unsere Wohnung war ganz oben unter dem Dach und die Räume, wo ich mich häufiger aufhielt, waren genau auf der Seite des Masten. Zum Glück war ich tagsüber unterwegs, aber wenn ich dann im Park gelaufen bin und wieder zurück kam hatte ich danach teilweise längere Symptome, wo ich manchmal schon dachte, ich bekäme bald einen Schlaganfall!

Ivo Sasek (von klaTV) leidet ebenfalls unter EM-Strahlen und hatte vor einigen Jahren darüber berichtet. Uli Weiner hatte sich selbst intensiver Strahlung ausgesetzt. Seine spannende Geschichte und sein tragischer Tod dürften bekannt sein (Der Mann, der im Wald lebt).

Nach meinen Erfahrungen sind überwiegend Männer betroffen. Mir fällt noch ein weiterer Bekannter ein, der seine gesamte Wohnung kabellos digitalisiert hatte und der meine Hinweise auf die schädlichen Wirkungen der Strahlen nicht hören wollte, der plötzlich innerhalb eine Woche verstorben ist. Seine Frau war berufstätig (d.h. weniger Strahlung), während er bereits Ende 50 in Pension gehen konnte und sich selbst intensiver Strahlung ausgesetzt hatte.
Uli Weiner ist natürlich das bekannteste Beispiel für E-Sensibilität. Bei ihm kamen mir die Symptome auch schon fast so wie eine allergische Reaktion auf Strahlung vor. Männer haben natürlich häufig auch eine andere Affinität zur Technik und sind so gesehen natürlich verstärkt betroffen.

Andererseits gibt es eben u.a. auch die Untersuchungen der Wirkung hochfrequenter Strahlungen auf das Blut usw. und da sind bei Frauen stärkere Wirkungen zu sehen. Meine Hypothese ist, dass Frauen eine schwächere Muskulatur haben und so vielleicht die Eindringtiefe der Strahlung tiefer ist.

Ich sehe meine Probleme, wie gesagt, nicht primär durch hochfrequente Strahlungen verursacht, aber zunehmend wird das wohl auch bei mir zum Thema/Faktor. Einmal, weil ich jetzt nicht mehr den Schutz durch die Östrogene so habe wie früher und zum zweiten, weil die Strahlung auch durch die hohen Frequenzen immer toxischer wird!

Warum wird hier im Forum so wenig darüber diskutiert? Es gibt umfangreiche Threats, in denen alles gesagt wurde und die jeder nachlesen kann. Viele Teilnehmer der Diskussionsrunden wurden seit Jahren nicht mehr im Forum gesehen. Und viele Betroffene wissen nicht oder wollen nicht wissen, dass ihre Beschwerden von den Mobilfunkstrahlen verursacht oder verschlimmert werden.
Das verstehe ich auch nicht, aber ich denke, der Fokus dieses Forums ist wahrscheinlich ein anderer.

Wenn der Arzt eine Erkrankung diagnostiziert hat, hat die Krankheit für den Patienten einen Namen. Dann kann man nachforschen, was hilft bzw. helfen soll. Da stört ein Hinweis auf den Mobilfunk nur.

Und schließlich wird ein Patient mit Beschwerden durch Mobilfunk vom Arzt zum Psychiater geschickt, der möglicherweise Drogen verschreibt. Das passiert auch Kindern, die einfach ruhig gestellt werden (Ritalin).
Kaum jemand beschäftigt sich mit diesem Thema, weil in den Mainstream-Medien immer weniger darüber berichtet wird/gar nicht mehr berichtet wird. Jeder will eine Diagnose mit der er etwas anfangen kann (Geld von der Versicherung/Krankschreibung/Behandlungen etc.)

E-Sensibilität ist jedoch, wie Du auch schreibst, wie alle anderen Umwelt-Faktoren/Erkrankungen ein Fall für den Psychiater und so wird man in unserem medizinischen System nicht ursächlich oder präventiv, sondern immer nur rein symptomatisch diagnostiziert und behandelt und wenn man bereits irreversible Schäden dadurch hat.
 
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Wobei die Symptome in den wenigsten Fällen PSYCHISCH sind. Sie ähneln solchen bestenfalls (laienhaft betrachtet!) Echte (!)„psychische“ Symptome dürften idR sekundärer Art sein.
 
Wobei die Symptome in den wenigsten Fällen PSYCHISCH sind. Sie ähneln solchen bestenfalls (laienhaft betrachtet!) Echte (!)„psychische“ Symptome dürften idR sekundärer Art sein.
Genau, weil man eben erst eine "Diagnose" braucht und Diagnosen basieren auf der "Klinik" (=Symptome) und irgendwelchen messbaren Werten, die jedoch bereits massive Schäden voraus setzen. Vorher wird alles unter dem Begriff "psychisch" "diagnostiziert und dann bekommt man regelmäßig "Medikamente für die Psyche" (=Drogen), die häufig schwere Nebenwirkungen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde gern einmal Eure Erklärung hören, warum manche Menschen wie auch ich Eure Sorgen schlecht verstehen können und Angst vor negativen Reaktionen haben.

Ich war mein gesamtes Berufsleben selbständig und hatte einen Betrieb, der Heimelektronik reparierte. Um ein ständig konstantes Testbild zur TV-Reparatur vorrätig zu haben lief ein Messender täglich etwa 12 Stunden. Daneben natürlich auch Prüfsender zum Abgleich der Geräte. Ich war also, genau wie meine Mitarbeiter und Kollegen ständig mit Strahlung von Netzfrequenz bis UHF ausgesetzt und lebe jetzt im Ruhestand neben einem Gebäude, das mit Antennen für das Handy-Netz regelrecht gepflastert ist. Mir sind weder von mir, meinen ehemaligen Angestellten und Berufskollegen keine gehäuften Erkrankungen bekannt, die eventuell auf Funkstrahlung zurückzuführen sind.

Ich streite durchaus nicht ab, dass es Patienten gibt, die darauf ansprechen und schädliche Auswirkungen erleiden. Im Prinzip halte ich es möglich, dass hier Ursache und Wirkung verwechselt wird. Beispiel: Manche Menschen vertragen kein Licht (auch nur eine elektromagnetische Welle in einem bestimmten Frequenzbereich) und können nur abgeschirmt in der Dunkelheit leben. Daraus sollte man aber nicht folgern, dass Licht für Menschen schädlich ist. Ohne Licht wäre weder Leben entstanden oder möglich. Mit elekromagnetischer Strahlung in riesiger Bandbreite sind wir auf der Erde seit Entstehung unseres Sonnensystems reichlich versorgt und müssten demnach angepasst sein. Deshalb denke ich, dass Elekrosensibiliät genau wie andere Unverträglichkeiten gewertet und behandelt werden sollten.

Ich habe schon einmal 2018 ein Gerichtsurteil hier eingestellt, dass Betroffenen wegen der Glaubwürdigkeit weiter helfen kann:
 

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Aus den oben genannten Gründen würde ich gern den Titel ändern von "Menschen" auf "Betroffenen"
 
Hallo James,

nachdem ich ja bis dato davon ausgegangen bin, dass auch die Moderatoren hier als Privatpersonen schreiben und nicht als Lobby-Vertreter oder sonstiges, halte ich das einfach auch für einen Mangel an Empathiefähigkeit, wenn man Krankengeschichten einfach so weg wischt, wie Du das gerade getan hast. Ich kann mich auch nicht in jeden Schreiber hier hundertprozentig rein versetzen, aber ich glaube jeder weiß für sich selbst, wie er empfindet und das sollte man auch so respektieren! Ich bin froh, dass ich so viel Empathiefähigkeit besitze, dass ich nicht jede Krankengeschichte erst selber durchleben muss, um sie zu verstehen, zumindest um sie ansatzweise mit fühlen zu können.

Ich kenne persönlich einige "Betroffene", die in ihrer Jugend Palladium und andere toxische Zahnfüllungen im Mund hatten und die jetzt hochgradig elektrosensibel sind. Ich bin froh, dass ich das so nicht nach empfinden muss, aber ich respektiere es, wenn sie sich an bestimmten Orten nicht mehr aufhalten können oder wollen. Und auch hier nicht mehr schreiben können und wollen, weil das wieder ihre Beschwerden verstärkt. Ich bin froh, dass ich hier immerhin noch lesen und schreiben kann und den Computer und das Handy usw. nutzen kann. Aber nur weil man sonst elektromagnetische Strahlung nicht sehen oder riechen oder schmecken oder was auch immer kann, bedeutet das nicht, dass sie nicht schädlich ist! Das ist vielfach erwiesen, auch wenn die entsprechende Lobby die öffentliche Debatte dazu verhindert. Der Körper sendet schon häufig viele Jahre vorher Signale, bevor man richtig krank von etwas wird, aber viele verstehen diese halt auch nicht!

Für alle anderen "Menschen" sind diese Strahlungen, besonders auch je höher die Frequenzen werden, auch nicht ungefährlich und sind Faktoren für ihre irgendwann einmal chronischen Schmerzen, Krebs, Schlaganfälle usw. so wie auch andere schädliche Umwelteinflüsse (Pestizide, Zahnfüllungen, usw.) auch. Der Körper kann vieles kompensieren, aber irgendwann reichen die Reserven halt nicht mehr dafür aus!

Grüße Latschen-Kiefer
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Körper kann vieles kompensieren, aber irgendwann reichen die Reserven halt nicht mehr dafür aus!

Grüße Latschen-Kiefer
Genau DAS ist der Punkt. Danke Dir! Zumal diese ganz neuartige Umwelteinflüsse sind, ein etwaiger Anpassungs- oder Gewöhnungsprozess kann in so kurzer Zeit (noch?) gar nicht absolviert sein. Ich meine, der Umweltmediziner Dr Kurt Müller hat das in einem seiner vielen interessanten Vorträge so ähnlich formuliert. ..
 
@Latschen-Kiefer Es ist schon starker Toback mir Emphatiefähigkeit zu unterstellen. Offensichtlich darf man als Moderator hier keine Meinung haben und eigene Erfahrung wieder geben. Ich mache das ehernamtlich schon über 20 Jahre und so etwas hat man mir noch nie unterstellt zumal ich das Gerichtsurteil als Hilfestellung eingestellt habe.
 
Warum wird hier im Forum so wenig darüber diskutiert? Es gibt umfangreiche Threats, in denen alles gesagt wurde und die jeder nachlesen kann.
Danke, dass du diesen Aspekt mal erwähnst, Detlef @vigesimo. Das betrifft übrigens auch andere Themen, z.B. Nitrosativen Stress. Das Thema wurde zu Zeiten, in denen es "neu" war (bzw. man es vermehrt getrennt vom Oxidativen Stress betrachtet hat), regelrecht gehyped - entsprechend viel los war in der Rubrik. Und jetzt steht da eben auch schon "alles" (vieles).

Hier nochmal meine Hinweise auf andere Threads zum Thema Elektrosmog allgemein:
... Threads (einige gibt es auch in anderen Rubriken, z.B. Oxidativer/Nitrosativer Stress: Hochfrequente Strahlung und oxidativer/nitrosativer Stress, Mobilfunkstrahlung als Quelle für oxidativen Stress; Kinderkrankheiten: MOBILFUNK - besonders für Kinder und Jugendliche eine Gefahr; die hier - in der Elektrosmog-Rubrik - genannte Studie wurde auch an anderer Stelle schon diskutiert, z.B. hier in einem Beitrag von mir; noch ein Thread aus der Elektrosmog-Rubrik: Gutachten eines Gerichtsverfahrens).

Grundsätzlich geht es dabei aus meiner Sicht auch um Vorsorge und Risikominimierung (nachdem man von den Schäden auf Zellebene bereits weiß) und Schutz der Vulnerableren unter uns.

Dazu kommt, dass viele der Beschwerden "unspezifisch" sind, wie Kopfschmerzen, Erschöpfung, BrainFog, Schlafstörungen. Die letzteren nannte mir mal ein Herr vom WiLa (Wissenschaftsladen) Bonn in einer Beratung als das, was als erstes auffällig werden kann (es ging damals um meine funkenden Rauchwarnmelder). Der Mann kam aus dem technischen Bereich und hatte eine nüchterne Sichtweise.
 

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