Histamin-bedingte Wirkungen auf: Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Haut, Atemwege, Nervensystem

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... H2-Rezeptoren – Direkte Wirkung auf Herzmuskelzellen: Herzrasen und Herzrhythmusstörungen

Über H2-Rezeptoren wirkt Histamin direkt auf die Herzmuskelzellen und beeinflusst so die elektrische Erregungsbildung bzw. Erregungsleitung und die Schlagkraft des Herzens. Folglich schlägt das Herzschneller und auch Herzrhythmusstörungen, wie zum Beispiel Vorhofextrasystolen, Hauptkammerextrasystolen und Vorhofflimmern werden besonders über H2-Rezeptoren vermittelt.

H2-Rezeptorantagonisten, wie zum Beispiel Famotidin und Ranitidin, die eigentlich zur Behandlung einer Gastiritis eingesetzt werden, können im Fall eines Histaminüberschusses Rhythmusstörungen unterdrücken.

Welche Symptome verursacht ein Überschuss von Histamin?

Die Symptome einer Histaminintoleranz sind vielfältig und können verschiedene Organsysteme betreffen:
  • Herz-Kreislauf-System
    • Herzrasen
    • niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck
    • Blutdruckschwankungen
    • Benommenheit
  • Magen-Darm-Trakt
    • Bauchschmerzen
    • Blähungen
    • Durchfall
    • Übelkeit
  • Haut
    • Juckreiz
    • Rötungen
    • Nesselsucht
  • Atemwege
    • verstopfte Nase
    • Fließschnupfen
    • Atembeschwerden
  • Nervensystem
    • Kopfschmerzen
    • Migräne
    • Müdigkeit
    • Konzentrationsstörungen
    • Schlafstörungen
Die Beschwerden treten meist kurz nach dem Essen von histaminreichen Lebensmittel auf und halten einige Stunden an. Zu den häufigsten Auslösern zählen Rotwein, Hartkäse, Salami, Sauerkraut und Thunfisch.

Aber auch Nahrungsmittel, die selbst wenig Histamin enthalten, können die Freisetzung von körpereigenem Histamin triggern – sogenannte Histaminliberatoren. Dazu gehören zum Beispiel Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Nüsse und Schokolade.Wie wird Histamin im Körper abgebaut? ...

Ich finde diesen Artikel lesenswert, weil hier beschrieben wird, daß Histamin alle mögliche Wirkungen mit sich bringen kann, die weit über bekannte Symptome hinaus gehen, die z.B. durch Pollenallergien bekannt sind.
Da durch (chronische) Entzündungen Histamin ausgeschüttet wird, u.a. im Verdauungstrakt einschl. Leber/Galle und Bauchspeicheldrüse, kann das zu einer Kaskade an Wirkungen an verschiedenen Organen und u.a. durch Medikamente kommen.

Ergänzend: https://www.altmark-apotheke-stendal.de/gesundheitsbibliothek/index/histaminintoleranz/

Medikamente können bei einer Histamin- und auch bei einer Salicylat-Intoleranz gefährlich werden. Hier werden sie genannt:

Grüsse,
Oregano
 
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