Wildkräuter sammeln

ory

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Welche Pflanzen kann man essen, wozu sind sie besonders geeignet und wo können sie allenfalls heilend wirken?

Sicherlich ist es bei Wildkräuter sammeln alles einfacher wenn man weiß, was man sucht, wie sie aussehen sollen und vor allem wo man sie findet ,aber vor allem sollten keine Experimente mit unbekannten Wildkräutern gemacht werden .

Natürlich können Kräuter auch auf dem Markt oder im Bioladen gekauft werden, oder sie werden selber im Garten/Balkon angebaut, das ist immer noch besser als auf die Vital-Stoffe ganz zu verzichten, womöglich verzichtet man aber dann auch auf einen Teil des Erlebnisses beim selber sammeln.

https://www.aargauerzeitung.ch/aarg...ald-unterwegs-mit-den-kontrolleuren-127885919
. Wildkräuter-Wissen auf einen Blick: | Herbalista

Gruß ory
 
wundermittel

ory

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Wildkräuter und Wildpflanzen Sammelkalender für März | Vorfrühling

Mit diesem online https://www.wilderwegesrand.de/wildkraeuterkalender/wildkraeuter-im-maerz/
Kalender versäumt man nicht was wann gesammelt bzw. geerntet werden kann.

Ab/im März können auch folgende Heilkräuter gesammelt werden:
https://www.wilderwegesrand.de/wildkraeuterkalender/wildkraeuter-im-maerz/

Aber Achtung, wenn viele Kräuter noch keine Blüten- oder Fruchtstände ausgebildet haben, gestaltet sich die Erkennung eines Krauts deutlich schwieriger. Viele Kräuter, haben stets ähnlich sehende Gegenspieler, die mitunter giftig sein können.

Gruß ory
 
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Jetzt sieht man schon die Bodenblätter des Rainkohls, die eßbar sind...


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Rainkohl ist reich an Mineralien und Vitaminen. Die sekundären Pflanzenstoffe stärken das Immunsystem und wirken als Antioxidanzien. In der Naturheilkunde wird Rainkohl unter anderem äußerlich zur Behandlung von Wunden und innerlich gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Denn die enthaltenen Bitterstoffe regen den Appetit und die Fettverdauung an und fördern die Darmperistaltik.

Die Blätter haben einen frischen Geschmack mit einer angenehmen Bitternote, die entfernt an Chicorée erinnert. Sie werden am besten zwischen April und Juni gesammelt, wenn sie besonders zart sind. Das Wildkraut verfeinert grüne Smoothies und Salate, Suppen, Soßen, Quiche, Eier- und Quarkspeisen. Das Bitteraroma lässt sich mildern, indem man die Blätter vor der Verarbeitung für 10 Minuten in lauwarmes Wasser einlegt. Für eine leckere Gemüsebeilage werden fein gehackte Zwiebeln und Knoblauch angedünstet, grob zerkleinerte Rainkohl- und Brennnesselblätter hinzugegeben und mit Gemüsebrühe abgelöscht. Etwas Frischkäse unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Parmesan würzen.

Der gewöhnliche Rainkohl (Lapsana communis) gehört zur botanischen Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die krautige Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch und gedeiht in Gärten und auf Brachland in Siedlungen. Auch am Rand von Feldern, Wegen und Wäldern ist sie zu finden. Der lange, dünne Stängel ist behaart und enthält – ähnlich wie der Löwenzahn – Milchsaft.

Ab Juni erscheinen die Knospen, die ähnlich wie bei Löwenzahn oder Kapuzinerkresse als falsche Kapern eingelegt werden können. Einfach in leicht gesalzenem Wasser kurz aufkochen, abtropfen lassen und in ein Schraubglas mit mildem Essig füllen. Von Juni bis September blüht der Rainkohl. Die gelben Korbblüten öffnen sich nur bei Sonne am Vormittag und sind als essbare Dekoration geeignet. Dazu wird der bittere Kelch entfernt und die gelben Zungenblüten über Salat, Soßen und Dips gestreut.
Grüsse,
Oregano
 
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Im Dezember gings schon los mit wildem Schnittlauch (jetzt ist der Nachfolger der Bärlauch), seit Februar gibts Vogelmiere, Löwenzahn, wilde Möhre, Brennessel (letztere bis in den Herbst hinein mit den Samen), das sind die, die ich kenne. Ich würde wetten, dass eine Handvoll mehr Vitamine/Mineralien hat, als Salatköpfe aus Spanien usw.
 
regulat-pro-immune
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Jetzt kann man auch das Barbara-Kraut = Winterkresse finden:

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Von April bis Juni bildet das Barbarakraut gelbe Blüten. Während dieser Zeit können die Blätter einen bitteren Geschmack annehmen, was bei der Ernte zu beachten ist. Ansonsten kann die Winterkresse immer dann geerntet werden, wenn sie frische grüne Blätter (Rosenblätter) aufweist – sogar dann noch, wenn bereits der erste Schnee gefallen ist. Diese sind nämlich besonders angenehm im Geschmack (erinnern an Kresse) und besitzen ausgesprochen viele Vitamine. Allerdings sollten sie nach Möglichkeit nur in rohem Zustand verzehrt werden, da sie nur dann das beste Aroma besitzen.
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Grüsse,
Oregano

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Am besten schmecken die jungen Blätter der Grundrosette. Sie haben ein würzig bis pfeffrig-scharfes Aroma, das mit Kresse vergleichbar ist. Das frische Grün kann für Salate, Pesto, Kräuterbutter und -quark verwendet werden. In Gemüsebratlingen sorgen die Blätter für eine interessante Note. Probieren Sie das Barbarakraut in einem Wildkräuter-Smoothie – kombiniert mit Vogelmiere, Brennnessel und Labkraut.

Die Blätter schmecken auch, wenn man sie ähnlich wie Spinat dünstet. Das strenge Aroma lässt sich lindern, indem man das Wildgemüse zunächst für eine Minute in kochendem Wasser blanchiert. Anschließend in einer Pfanne Zwiebelwürfel und Knoblauch anbraten und klein gehacktes Barbarakraut kurz mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und als Beilage servieren. Im April sind die Knospen und frischen Blüten eine besondere Delikatesse. Gedünstet erinnert der Geschmack entfernt an Brokkoli.

Das gewöhnliche Barbarakraut (Barbarea vulgaris) ist ein recht anspruchsloser Vertreter der Familie der Kreuzblütengewächse. Wer das Wildkraut sammeln möchte, wird an Wegrändern, Äckern, Uferböschungen, Bachufern und auf Wiesen fündig. Es mag einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit nährstoffreichem, feuchtem Boden. Die meist zweijährige Pflanze hat einen aufrechten kahlen Stängel, der einen Meter hoch werden kann. Die dicken Blätter glänzen dunkelgrün. Erst im zweiten Jahr bilden sich von Mai bis Juli die kleinen, goldgelben Blüten, die in dichten Trauben am Stängelende sitzen.

Das Barbarakraut bereichert den Speiseplan im Frühling, kann aber das ganze Jahr über genutzt werden. Die „Winterkresse“ liefert selbst bei Schnee vitaminreiche Triebe, auch rund um den Tag der Heiligen Barbara am 4. Dezember. So kam das Kraut vermutlich zu seinem Namen. Nur während der Blütezeit sollten die Blätter nicht gesammelt werden, da sie einen bitteren Geschmack annehmen.

Das Barbarakraut kann mit Inhaltsstoffen wie Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen wie Senfölglykoside, Flavonoide und Saponine punkten. Auch in der Naturheilkunde hat das Kraut seinen Platz. Aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts wird es gerne als Tee aufgebrüht, um die Abwehrkräfte zu stärken und Erkältungen vorzubeugen. Die enthaltenen Bitterstoffe regen Appetit, Stoffwechsel und Verdauung an.

Heike Kreutz, www.bzfe.de...
 
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Hier werden Kräuterpflanzen beschrieben, die jetzt anfangen, sichtbar zu werden nach dem Winter: Beinwell, Löwenzahn und Brennnessel.

Grüsse,
Oregano
 
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Hier werden Pflanzen genannt, die jetzt zur Verfügung stehen:
(Fotos im Anhang)
... Gundermann
Knoblauchrauke
Taubnessel ...

Hier gibt es noch mehr:
https://www.wildfind.com/wildpflanzen/ernte/vollfruehling/mai (tolle Fotos !)

Grüsse,
Oregano
 

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18.03.12
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Vor einigen Tagen entdeckte ich dieses tolle Rezept einer "Powersuppe mit Wild - Frühlingskräutern" und ich habe große Lust und auch Appetit bekommen, sie einmal auszuprobieren.🌱

Die Zubereitung wird sehr schön erklärt und als Wildkräuter kommen hinein, bevor sie mit dem Blühen anfangen, Brennnessel, Giersch, Spitzwegerich, Taubennessel, Gänseblümchen und Bärlauch.
Ich habe Glück, dass ich Bärlauch eingefroren habe, aber alles andere findet man noch.
Das kurze Video beginnt mit den Sätzen von Hippokrates:

"Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein
und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein."



Viel Gesundheit wünscht euch Wildaster.🍀🍀🍀
 
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Pflanzenteile mit gesundheitlichem Nutzen:

Himbeerblätter+ Erdbeerblätter + Brombeerblätter+ Waldmeisterkraut.
Daraus kann man einen Tee machen:
20 g Himbeerblätter, 10 g Erdbeerblätter, 5 g Brombeerblätter, 2 g Waldmeisterkraut:
Alle Blätter, die im Mörser grob gemahlen werden, sind getrocknet. Man nimmt 2 gehäufte Teelöffl für 1/4 l Tee und 2 El für eine Kanne (ca.6 Personen). Man lässt ihn im aufgekochten Wasser ca. 5 Minuten ziehen und seiht danach die Kräuter ab. Nach Geschmack können Honig und Zitronensaft hinzugefügt werden.
Quelle: Naur heilt Magazin Frühjahr 2022.

Da gibt es auch noch ein Rezept mit Buchensprossen. Das ist mir aber insofern zuwider als ich diese Sprossen lieber am Baum lasse.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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18.03.12
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Drei, - drei, - drei, bist beim Giersch dabei!

Wer die alte Bauernregel berücksichtig, kann gar nichts falsch machen, wenn man im Garten oder auf der Wiese nach dem Giersch sucht.
Giersch ist eine wertvolle Heil - und Wildpflanze 🙂und mein Lieblingsunkraut im Garten.🥴

Die Bauernregel beschreibt die Merkmale des Gierschs, die ihn gegenüber allen anderen Doldenblütlern abgrenzen.
Drei Teile hat das Blatt und ist wiederum noch einmal dreigeteilt, der Stängel der Pflanze ist dreikantig.
Hat man den Giersch bestimmt, kann er als Heilkraut und Salatbeigabe oder wie Spinat zubereitet sehr gute Dienste für die Gesundheit tun.

Sein Name "Aegopodium podagraria" beschreibt seine Eigenschaften als entsäuerndes Kraut, übersetzt bedeutet er, die Gicht heilend!
Bei Übersäuerung und den daraus resultierenden Krankheiten, wie der Gicht, ist der Giersch eine sehr große Hilfe.
Die Mineralien im Giersch neutralisieren die Harnsäure und können so nicht nur Gicht, sondern auch Gelenkschmerzen und andere Beschwerden mildern.

Giersch schmeckt roh nach Petersilie und gekocht wie kräftiger Spinat. Aber bitte nehmt die jungen Blätter im Salat, denn sie sind am mildesten.

Wenn ich jetzt in den Garten fahre und nach dem Regen überall den neu sprießenden Giersch entdecke, grüße ich ihn wohlwollend und denke daran, wie oft er schon meine Smoothies und Salate bereicherte.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und viel Spaß, falls ihr auf den Wiesen auf Entdeckungstour geht.🌱🌿
Wildaster💞

 
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