wenig Energie, Speichelproblem, Nebenniere auffällig, Histaminproblem, Psychische Schwierigkeiten

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Hallo Peter,

willkommen im Forum :) !
Ich habe gerade versucht, aus Deinem Beitrag eine Zeile heraus zu kopieren; das funktioniert aber leider nicht. Das wäre aber gut, weil Du ja viel schreibst. - Kannst Du das irgendwie verändern?

Zum Schüssler-Salz Nr. 8 (Natriumchlorid):
...
Bei folgenden Symptomen kann eine Therapie mit dem Schüßler Salz Nr. 8 Besserung bringen:
  • wässriger Fließschnupfen, Heuschnupfen, Asthma
  • trockene Haut und Schleimhäute (Schuppen, Jucken, Ausschlag)
  • trockene Augen, Bindehautentzündungen, Tränenfluss
  • wässriger Durchfall oder Verstopfung
  • Zahnschmerzen mit Speichelfluss
  • Rheuma, Gelenkknacken, Arthrose
  • allgemeine Schwäche, Kälteüberempfindlichkeit
  • Depressionen, Weinanfälle
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit
Wie wirkt Schüßler Salz Nr. 8?
Natriumchlorid ist für den menschlichen Körper überlebenswichtig. Ein zu hoher oder zu niedriger Salzgehalt führt schnell zu Beschwerden. Der Mineralstoff hilft, den Wasserhaushalt in den Körperzellen zu regulieren. Zu wenig Natrium im Körper führt dazu, dass sich auch die Menge des Körperwassers reduziert. Chlorid ist vor allem für den Säure-Basen-Haushalt wichtig und trägt dazu bei, dass der Körper nicht übersäuert. ...

Nimmst Du das heute noch? Oder hat die Wirkung nachgelasssen. Von der Beschreibung her scheint es zu stimmen.
Falls Du einen versierten Homöopathen kennst, wäre es die Überlegung wert, ob Du evtl. durch Einnahme von anderen Potenzen in aufsteigender Höhe noch mehr Erfolg mit Natriumchlorid erzielen könntest? Dazu wäre aber ein erfahrener Therapeut oder Tester nötig...

Wenn Salz hilft, kann das auf die Nebennieren hinweisen, die bei Dir ja auch schon untersucht worden sind. Nur: eine Nebennierenschwäche zeigt sich nichit unbedingt im Blutbild. Aber Du bist ja mit Ashwagandha und Cortyceps schon dran.
Vielleicht findest Du hier noch weitere Möglichkeiten :
...
Entscheidend für den Therapieerfolg ist die Einnahme von Präparaten, die garantiert rein und frei von Farb-, Konservierungs- und technischen Hilfsmitteln sind, in der richtigen Dosierung über einen angemessen langen Zeitraum, wie hier angegeben.

Ich empfehle zu Beginn als Behandlung eine 3-Monats-Kur mit Vitamin C kombiniert mit Antistress Formula und Rhodiola Rosea:

Ester-C Gold, 90 Kapseln (ausreichend für 3-Monats-Kur)
Täglich 1 Kapsel mit viel Flüssigkeit zu einer Mahlzeit einnehmen. Mit pflanzlichem Quercetin und Rutin aus Holunderblüten-Extrakt. Die Nebenniere benötigt zur Cortisol-Produktion in erster Linie Vitamin C. Zudem ist Vitamin C ist ein wasserlösliches Antioxidans, das die Zellen vor freien Radikalen, die vermehrt bei Stress gebildet werden, schützen kann. Dieser besondere Vitamin-C-Komplex mit magenfreundlichem, nichtsaurem Vitamin C wird durch das Vitamin-C-Stoffwechselprodukt L-Threonat besser in den Körper aufgenommen und verweilt länger in den Immunzellen.
+
Antistress Formula, 60 Kapseln (2 Packungen für 3-Monats-Kur)
Im ersten Monat täglich 2 Kapseln mit Wasser vor einer Mahlzeit einnehmen. Ab dem 2. Monat nur noch 1 Kapsel täglich einnehmen. Mit hochwertigem Ginsengwurzel-Extrakt, Magnesium und B-Vitaminen zur Unterstützung des Nervenstoffwechsels und der Konzentration für mehr Wohlbefinden und gesteigerte Leistungsfähigkeit.
+
Rhodiola Rosea, 90 Kapseln (2 Packungen für 3-Monats-Kur)
Nehmen Sie täglich 2 Kapseln mit viel Flüssigkeit außerhalb der Mahlzeiten ein. Enthält standardisierten Rosenwurz-Extrakt zur Unterstützung der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit in Zeiten vermehrter emotionaler, geistiger oder körperlicher Belastung. In Studien konnte bei Menschen in Stresssituationen nach Einnahme von Rhodiola Rosea eine verbesserte kognitive Funktion sowie eine Reduzierung der mentalen Erschöpfung nachgewiesen werden. Eine Einnahme über 3 Monate führte bei diesen Personen zu einer hoch signifikanten Verbesserung sowohl der physischen als auch der kognitiven Leistungsfähigkeit. Wirkt zusätzlich entzündungshemmend.

Zudem wirken pflanzliche Adaptogene wie Ashwagandha (Schlafbeere oder Winterkirsche) regulativ auf die Stressantwort des Körpers und verbessern nachweislich die Stresstoleranz. Auch bei Patienten mit Angststörungen, leichter bis mittelschwerer Depression und Schlafstörungen verbesserten sich die emotionalen und körperlichen Symptome bereits nach 6 Wochen.

Ashwagandha Formula, 60 Kapseln (2 Packungen für 3-Monats-Kur)
Im ersten Monat täglich 2 Kapseln mit Wasser vor einer Mahlzeit einnehmen. Ab dem 2. Monat nur noch 1 Kapsel täglich einnehmen. Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden. Ashwagandha (Withania somnifera)-Wurzelextrakt in Kombination mit Magnesium und Vitamin B6. Ashwagandha ist ein pflanzliches Adaptogen, das zu geistigem und körperlichem Wohlbefinden in Zeiten erhöhter Stressbelastung beiträgt. Magnesium und Vitamin B6 unterstützen die Funktionen von Nerven und Psyche.

Richtige Ernährung bei Nebennierenschwäche
Was trinken bei Nebennierenschwäche?

Sie können viel Wasser und ungesüßten Tee trinken und sollten dabei koffeinhaltige Getränke vermeiden. Sehr gut sind auch gut gesalzene Gemüse- oder Hühnerbrühen, die Sie auch gerade am morgen zur Stärkung zu sich nehmen können. Salz ist hier wichtig, um den Natrium-Mangel eines gestörten Natrium-Kalium-Haushalts, der v.a. bei fortgeschrittener Nebennierenschwäche durch Aldosteron-Mangel auftritt, auszugleichen.

Welche Lebensmittel bei Nebennierenschwäche?
Gemüsesorten mit hohem Natriumanteil (schwarze Oliven, rote Paprika, Spinat, Zucchini und Sellerie) sollten Sie in Ihrer Nahrung den Vorzug geben. Obst sollten Sie nur frisch (nicht getrocknet) essen und auf kaliumreiches Obst (Bananen, Datteln, Feigen, Rosinen und Grapefruit) sollten Sie möglichst verzichten.

Wenn Sie wie viele Patienten mit Nebennierenschwäche ein verstärktes Verlangen nach Süßigkeiten und schnell verwertbaren Kohlehydraten verspüren, liegt dies daran, dass ihr Körper Ihnen signalisiert, dass er Energie benötigt, weil der Blutzuckerspiegel zu stark abgefallen ist (Hypoglykämie). Viele Patienten mit Nebennierenschwäche haben sich angewöhnt zu oft Snacks, Süßgetränke, Junk Food und zuckerhaltige Getränke zu sich zu nehmen, weil dann der Blutzucker schnell wieder in Balance kommt – nur um dann reaktiv wieder rasch zu sinken. Diesen Teufelskreis müssen Sie durchbrechen.

Verteilen Sie Ihre Nahrungsaufnahme auf 3-4 Mahlzeiten während des Tages. Beginnen Sie den Tag mit einem Frühstück – das kann gerade bei Patienten mit Nebennierenschwäche nicht genug betont werden. Fehlt das Frühstück, kommt es schon morgens zu einer völlig unnötigen Erhöhung des Cortisolspiegels, weil Fasten für den Organismus Stress bedeutet. Ihr Blutzuckerspiegel sollte während des Tages nicht zu großen Schwankungen ausgesetzt sein. Nehmen Sie daher qualitativ gute Eiweiße mit einer kleinen Menge von hochwertigen Kohlenhydraten zu sich.

Die Glykämische Last (s. Übergewicht) Ihrer Nahrung sollte dabei gering sein.
...

Du schreibst, daß Dein Schilddrüsenwerte bei ca. 1 liegt. Ich nehme an, Du meinst damit den TSH?
Wie sehen denn die Antikörper (TPO-Ak, TG-AK, TRAK) aus? Was sagt der Ultraschall?

Histamin:
Am zuverlässigsten läßt sich eine HIT testen, indem man sich an eine histaminarme Ernährung hält und vor allem die größten Histamin-Verursacher und -Lebensmittel meidet, ebenso wie Lebensumstände, die Histamin triggern.
Kennst Du diese Seite und diese Lebensmitteltabelle?:


Wichtig ist auch zu wissen, ob man Allergien bzw. Intoleranzen hast. Denn auch die können eine Rolle spielen.

Wohngifte:
Gibt es bei Dir zu Hause, in der Umgebung oder am Arbeitsplatz irgendwelche Gift-Belastungen? Dazu gehören:

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,

danke für deine Antwort.

Tut mir leid, dass man den Text nicht editieren kann. Ich hatte ihn woanders geschrieben und hierrein kopiert. Vielleicht wurde er in ein Bild transferiert. Wie kann ich denn meinen bisherigen Beitrag editieren und den ersten Beitrag ändern? Oder ich schreibe den Text nochmal ordentlich in eine Antwort rein. Wäre das OK?

Nimmst Du das heute noch? Oder hat die Wirkung nachgelasssen. Von der Beschreibung her scheint es zu stimmen.
Falls Du einen versierten Homöopathen kennst, wäre es die Überlegung wert, ob Du evtl. durch Einnahme von anderen Potenzen in aufsteigender Höhe noch mehr Erfolg mit Natriumchlorid erzielen könntest? Dazu wäre aber ein erfahrener Therapeut oder Tester nötig...

Nein, die nehme ich nicht mehr. Stimmt, da könnte ich einen mal kontaktieren. Kennen tue ich keinen. Verfügen diese über Mittel, die richtige Potenz zu ermitteln oder ist es hier eher ein Handeln nach Versuch-Irrtum?

Wenn Salz hilft, kann das auf die Nebennieren hinweisen, die bei Dir ja auch schon untersucht worden sind. Nur: eine Nebennierenschwäche zeigt sich nichit unbedingt im Blutbild.

Ich hatte Cortisol über den Tagesverlauf im Speichel untersuchen lassen. Wie geschrieben, sind ersten beiden Werte noch OK aber die Folgewerte kratzen schon am unteren Ende des Normbereichs. So wie ich gelesen habe, kann der Normbereich auch sehr unterschiedlich definiert werden, so dass manche Leute Werte am unteren Ende des Normbereichs schon als Nebennierenschwäche bewerten würden. Was mich auch wundert ist, dass meine Frau den Test bei einem anderen Anbieter gemacht hat (auch als Speicheltest; ich bei Verisana und sie bei Medivere) und dort ein anderer Normbereich verwendet wurde.

Du schreibst, daß Dein Schilddrüsenwerte bei ca. 1 liegt. Ich nehme an, Du meinst damit den TSH?
Wie sehen denn die Antikörper (TPO-Ak, TG-AK, TRAK) aus? Was sagt der Ultraschall?

Ah ja, sorry. ja ich meinte den TSH. Antikörper wurden nicht untersucht. Auch Ultraschall wurde zuletzt vor vielen Jahren gemacht. Aber von den typischen Symptome für Überfunktion habe ich nicht so viele. Von diesen habe ich nur sehr leicht erhöhten Blutdruck, Reizbarkeit, Schwitzen und Überempfindlichkeit gegen Wärme und sehr schnellen Stoffwechsel (ich kann kaum an Gewicht zunehmen, aber nehme auch nicht stark ab - eher gleichbleibendes Gewicht). Kennt sich jemand damit aus, ob eine Überfunktion bei wenigen Symptomen zu einem gewissen Grad wahrscheinlich ist?
  • Unruhe, Nervosität, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen
  • Herzklopfen und Herzrasen (Tachykardie) bis hin zu Herzrhythmusstörungen
  • erhöhter Blutdruck
  • vermehrtes Schwitzen
  • feuchtwarme Haut
  • Überempfindlichkeit gegenüber Wärme
  • vermehrter Durst
  • Durchfall, manchmal Erbrechen
  • Gewichtsabnahme trotz Heißhunger (weil der Stoffwechsel beschleunigt ist)
  • Haarausfall
  • Muskelschwäche
  • Muskelschmerzen und Muskelträgheit
  • Zittern (Tremor)
  • Menstruationsstörungen
  • vergrößerte Schilddrüse (Kropf, Struma) bei 70 bis 90 Prozent der Patienten
Histamin:
Am zuverlässigsten läßt sich eine HIT testen, indem man sich an eine histaminarme Ernährung hält und vor allem die größten Histamin-Verursacher und -Lebensmittel meidet, ebenso wie Lebensumstände, die Histamin triggern.
Kennst Du diese Seite und diese Lebensmitteltabelle?:

https://www.mastzellaktivierung.info/downloads/foodlist/11_FoodList_DE_alphabetisch_mitKat.pdf
Wichtig ist auch zu wissen, ob man Allergien bzw. Intoleranzen hast. Denn auch die können eine Rolle spielen.

Ja, die Seite kenne ich. Was die Auslassdiät betrifft: habe ich festgestellt dass die Nase bei Käse oft zu ist. Von dunkler Schokolade bekomme ich Herzklopfen. Also das würde dann schon passen.

Wohngifte:
Gibt es bei Dir zu Hause, in der Umgebung oder am Arbeitsplatz irgendwelche Gift-Belastungen? Dazu gehören:

Nicht dass ich wüsste. Hat schon jemand Erfahrung damit? Im Artikel steht ja, dass diese Tests eher verwirren bei hohem Preis.

Danke und Viele Grüße
Peter
 
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Hallo Peter,

evtl. könntest Du den ersten Beitrag von Dir einfach kopieren und noch einmal einstellen? Aber ich bin technisch gar nicht gut bewandert und hoffe, daß ein anderer User sich auskennt...

... Schilddrüse ... Antikörper wurden nicht untersucht. Auch Ultraschall wurde zuletzt vor vielen Jahren gemacht. Aber von den typischen Symptome für Überfunktion habe ich nicht so viele. Von diesen habe ich nur sehr leicht erhöhten Blutdruck, Reizbarkeit, Schwitzen und Überempfindlichkeit gegen Wärme und sehr schnellen Stoffwechsel (ich kann kaum an Gewicht zunehmen, aber nehme auch nicht stark ab - eher gleichbleibendes Gewicht). Kennt sich jemand damit aus, ob eine Überfunktion bei wenigen Symptomen zu einem gewissen Grad wahrscheinlich ist?
Es geht ja nicht nur um eine mögliche Überfunktion. Es käme ja auch Hashimoto oder M. Basedow in Frage. Eben deshalb sollten alle Werte untersucht worden + Ultraschall.


Wohngift-Tests sind schwierig. Da ist man selbst am meisten als Detektiv gefragt. Ich habe z.B. vor Jahren durch einen schlichten Formaldehyd-Test von Draeger heraus gefunden, daß ein Schrank im Schlafzimmer Formaldehyd ausdünstete.
Es gibt auch grobe Schimmelpilztests ... Da ist man wirklich erst einmal selbst gefordert.

Käse und Reaktionen auf Käse könnten auf Milch-Probleme hindeuten:
- Milchallergie - Laktose-Intoleranz - Tyramin-Unverträglichkeit - Histaminintoleranz u.a. -
Zu all diesen Themen gibt es hier im Forum und im Internet viele Informationen, durch die man sich dann am besten selbst durcharbeitet.

Grüsse,
Oregano
 

linusbert

@Peter_1234
Dein "Lebenslauf" ähnelt meinem sehr.
Bei mir denke ich ist es ein generalisierter Energiemangel bedingt durch mitochondriale Dysfunction. Aber auch CFS passt da.
Wenn es das ist helfen Dir Dinge die Deine Mitochondrien stärken.
z.B. Ribose, Carnitin, Creatine, B Vitamine, Mineralstoffe, Q10, Vitamin D usw. Kuck mal im Forum in die Kuklinski Ecke.

Es gibt aber auch vererbte Stoffwechselerkrankungen die sich ähnlich bemerkbar machen.
Lass mal von einem Arzt organische Säuren im Urin und ein Acylcarnitinprofil im Serum machen um das auszuschließen. Spezielle Stoffwechsellabors machen diese Untersuchungen.
Du kannst auch zusätzlich einen 100 EUR 23andme DNA test machen, der trifft aber nicht alles.

Diabetes schon getestet? Insulin mangel?

Ebenso können solche Geschichten durch Virusinfektionen wie Epstein Bar ausgelöst werden, auch noch 20 Jahre nach Erstinfektion.


Und mein persönlicher Rat, vergiss die psychischen Dinge. Wenn Du kein explizites Trauma hattest was das erklärt, und damit meine ich Dinge wie körperliche/psychische Gewalt in der Kindheit, Vergewaltigung und ähnliches.
würde ich Deine Psyche einfach als weiteres Symptom Deiner Grunderkrankung sehen. Lös das Grundproblem und es wird besser.
Die Gefahr bei Psyche ist dass sich die Leute nur noch um Psyche kümmern und die Grundkrankheit die langsam weiter voranschreitet nicht zeitig finden und behandeln.
Lass Dich vom Arzt auch nicht in die Richtung drängen.

Alles gute
 
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Hallo zusammen,

also hier nochmals der Urbeitrag hoffentlich jetzt besser editierbar:

Ich (m,33) würde mich sehr über euren Rat freuen. Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee in welche Richtung bzgl. Diagnose man noch schauen sollte. Ich habe zwar schon viele Anhaltspunkte, aber so richtig komme ich nicht weiter im Moment. Gegenwärtig habe ich aufgrund von Arbeitslosigkeit noch Zeit mich mit dem Thema Gesundheit intensiv zu beschäftigen.

Energie:
Ich habe schon immer nicht so viel Energie gehabt. Also im Großen und Ganzen ist der Zustand gleichbleibend. Allerdings habe ich in der Vergangenheit es schon zwei dreimal erlebt, dass eine Besserung eingetreten ist und danach bin ich schnell wieder zum alten Zustand mit wenig Energie zurückgekehrt. Ich hätte sehr gern mehr Energie da ich mich manchmal den ganzen Herausforderungen im Leben nicht gewachsen sehe.

Zunge:
Weißer Belag mit Längsrille in der Mitte und am Rand wellenförmige Begrenzung (Zahnabdrücke?).

Augen:
Bis vor zwei Jahren Augen sehr lichtempfindlich und auch Augenmuskeln sehr schnell müde und angespannt. Nach Einnahme von Vitamin B Kombipräparat (Dr. Loges) besser

Hals/Speichel:
Bis zum Alter von 24 chronisch schmerzender Hals vor allem am Morgen, abends besser. Ärzte haben in Mund und Rachen geschaut aber nichts auffälliges entdeckt. Nachdem ich bewusst mich trainiert habe die Halsmuskeln zu entspannen waren die Schmerzen verschwunden. Ich vermute als Ursache eine psychische Anspannung, da ich in meiner Jugend etwas sagen wollte es aber nicht konnte und ebenso keine Gefühle zum Ausdruck bringen konnte. Aber vielleicht hat noch jemand eine Idee?
Seit Alter von 25 habe ich Eindruck, dass zu viel Speichel im Mund ist. Von Logopäden habe ich Info dass meine Speicheldrüsen nicht unnormal viel Speichel produzieren jedoch sei der Schluckvorgang leicht Psychomotorisch verlangsamt. Außerdem sagte man mir ich wirke generell psychomotorisch etwas verlangsamt (Laufen, Sprechen). Er empfiehlt Gehirn-MRT zur Abklärung, um das ich meinen Neurologen bitten muss. Interessanterweise war bei Einnahme von Schüsslersalz Nr. 8 das Speichelproblem besser geworden aber dafür war Nase verstopft. Wirkung von Schüsslersalz Nr. 8 hielt nur zwei Monate an ungefähr. Kann sich jemand die erstaunliche Wirkung von diesem Schüsslersalz erklären? Enthalten sind ja Natrium und Chlorid, die den Wasserhaushalt beeinflussen. Soviel weiß ich. Natrium und Kalium hatte ich mal im Vollblut messen lassen, die sind normal. Chlorid habe ich noch nicht messen lassen. Aber irgendwie kann ich mir nicht erklären, wieso die Wirkung auf einmal nach zwei Monaten verschwunden ist. Auch wenn in den homöopathischen Medikamenten so kleine Dosen enthalten sind, ist dieses Erlebnis für mich der Hinweis dass es sich nicht um Placebomedikamente handeln kann, da waren die Wirkungen zu sehr schwankend und zu komplex.

Histamin:
Besteht starker Verdacht auf HIT. Laut Darmdiagnostik: Klebsiella 3x10^8 (NB <10^4), E Coli 2x10^9 (NB 10^6 - 9x10^7), Säuerungsflora schwach ausgefüllt, DAO aber nicht vermindert. Seit 2 Monaten führe ich Darmreinigung durch (morgens Bentonit und Flohsamen, mittags FürstenMed Bioflor HIT Bakterien). Nase ist oft sehr trocken und ich bekomme nicht so gut Luft. Dann ist oft so ein dicker transparenter Schleim in der Nase, der sehr zäh ist und deshalb auch nicht so leicht rauszubekommen ist.

HPU:
Test durchgeführt positiv (1,13 Mikrofilm/24h) aber möglicherweise falsch positiv, da zum Zeitpunkt des Tests sehr viel psychischen Stress gehabt. Von Symptomen her passt Stressempfindlichkeit, schlechtes Kurzzeitgedächtnis und psychische Probleme allerdings fehlen viele Symptome wie Hypermobilität der Handgelenke. Zwar gibt es ja die erworbene HPU aber ich weiß nicht so recht, auf welchen Wege ich diese erworben haben soll. Einnahme von 50 mg B6, 20 mg Zink über 3 Monate hinweg aber ohne körperliche oder Psychische Veränderung. Zumindest hätte ich erwartet eine kleine Veränderung zu bemerken, wenn ich wirklich HPU hätte aber es gab keine Veränderung. Deshalb habe ich mit der Einnahme gestoppt auch weil ich erfahren habe, dass zu viele verschiedene Medikamente kontraproduktiv sein könnten für die Nebenniere.

Nebennieren
Laborwerte:
DHEA-S niedrig 1mg/l (NB 2-5,6 mg/l)
Cortisol Im Tagesverlauf (Werte 0-1,5h und 1,5-3h im ersten Drittel von NB und relativ nahe an unterer Grenze des NB; Folgewerte im weiteren Tagesverlauf sehr nahe an unterer Grenze des Normbereichs). Einnahme von täglich 600 mg Ashwagandha und 500 mg Cordyceps. Endokrinologe hat keine Nebennierenschwäche diagnostiziert, sondern sieht DHEA als solitär erniedrigt an. Er machte Cortisol-24h Test und hat Aldosteron gemessen, die im Normbereich waren.

Psychische Probleme
Generalisierte Angst; im Speicheltest niedrige Werte der Neurotransmitter Serotonin 160 ng/dl (NB 140-230), Dopamin 107 mg/g (NB 150-280) , Adrenalin 3,18 mg/g (NB 4-10) und Noradrenalin 27 mg/g (32-58); Glycin 338 mikromol/g Kreatinin (NB 388-1179) Psychotherapie wird durchgeführt; Einnahme von Johanniskraut ohne Veränderung; bin Hochsensibel und reagiere sensibel auf Stress.

Niedrige Libido in Verbindung mit Potenzproblemen
Testosteron schwankt enorm (Gesamttestosteron von 133 bis 400ng/dl (NB 165-753)) -> Werte von 400 ng/dl könnten mit der Einnahme von Ashwagandha und Cordyceps zusammenhängen -> aber dass das so sehr schwankt, wundert mich -> ich habe beide erst mal abgesetzt und will meine Werte noch mal messen lassen da ich keine körperlichen oder psychischen Änderungen durch deren Einnahme bemerkt habe. FSH und LH bewegen sich in allen Messungen um den unteren Grenzwert - auch mit Ashwagandha und Cordyceps; meine Frau und ich möchten Kinder -> bin mir nicht sicher ob das mit den Werten prinzipiell möglich ist

Schilddrüse:
Als ich Kind war, war sie wegen Jodmangel vergrößert. Nach Jodeinname war sie wieder OK von der Größe her. Ab und zu lasse ich Schilddrüsenwert überprüfen -> liegt bei 1,00.

Ansonsten habe ich noch Krampfadern und auffällig ist, dass im Großen Blutbild ich immer erhöhte Anzahl von Thrombozyten habe (ist vielleicht genetisch -> habe ich schon seit vielen Jahren).

Weitere Werte: Kupfer im Serum 60 mikrogr/dl (NB 70-140). Aber von den Mangelsymptomen die dazu aufgeführt sind passen nur das schlechte Gedächtnis und manchmal Schwierigkeiten mich zu konzentrieren. Ich friere nicht - im Gegenteil ich leide im Sommer eher unter der Wärme. Mein Immunsystem funktioniert ziemlich gut.

Ansonsten noch ist meine Verdauung sehr schnell.

Ich hoffe jemand hat noch eine Idee. Mein Problem ist auch, dass es bei mir schon auch Anhaltspunkte gibt, dass ich ein Histaminproblem habe und meine Nebennieren auch nicht so gut laufen. Und ich finde auch jede Menge Nahrungsergänzungen dazu im Internet aber dann lese ich auch wieder dass die Nebennieren noch mehr überfordert werden von zu vielen Nahrungsergänzungsmitteln. Leider habe ich bisher auch den Eindruck dass die ganzen bisherigen Maßnahmen die ich getroffen habe nichts an der Gesamtsituation geändert haben.

Danke für Eure Hinweise
Viele Grüße
Peter
 
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Hallo zusammen,

Bei mir denke ich ist es ein generalisierter Energiemangel bedingt durch mitochondriale Dysfunction. Aber auch CFS passt da.
Wenn es das ist helfen Dir Dinge die Deine Mitochondrien stärken.
z.B. Ribose, Carnitin, Creatine, B Vitamine, Mineralstoffe, Q10, Vitamin D usw. Kuck mal im Forum in die Kuklinski Ecke.

vielen Dank für die Info! Gehört habe ich schon oft davon, aber leider davor zurückgescheut mich damit zu beschäftigen da es mir ja auch ein recht umfangreicher Themenkomplex zu sein scheint. Aber ich möchte gern hierzu noch vorher Fragen stellen um es besser für mich einordnen zu können.

Gibt es diese mitochondriale Dysfunktion auch in Bezug auf leichtere Fälle von Energiemangel? Ich hatte deine Geschichte gelesen in einem anderen Beitrag - da hast du mein volles Mitgefühl - ich hoffe dir geht es jetzt ein bisschen besser? Leider hat es dich schon recht stark erwischt. So extrem ausgeprägt ist der Energiemangel bei mir nicht. Muskelmäßig ist eigentlich alles ok bei mir. Es ist halt so dass ich leider nach der Arbeit nicht mehr viel schaffe, auch wenn es nur 35h- Woche ist. Und nach langen Autofahrten sind meine Augen so verspannt dass ich auch den Tag danach nicht so viel machen kann. Wir möchten gern ein Kind haben, allerdings habe ich dann manchmal Zweifel ob ich so viel Energie habe mich neben anderen Sachen noch um das Kind zu kümmern was ich sehr schade finde.

Die mitochondriale Dysfunktion - hat jemand schon mal gehört, dass es da ein oder zwei Tage pro Jahr gibt, wo es einem plötzlich gut geht und ein oder mehr Symptome verschwunden sind und dann aber plötzlich wieder der "normale" Zustand mit weniger Energie zurückkehrt? Ich habe das schonmal gehabt aber ich wusste nicht wieso. Da kam ich mir schon merkwürdig vor. Wenn ich vollkommen ohne Unterbrechung wenig Energie hätte wäre das halt so aber dann zu merken, dass es auch anders geht aber man kann nichts dagegen machen... Das ist komisch. Wobei der normale Zustand auch manchmal kleinen Schwankungen im Energielevel unterworfen ist.

Es gibt aber auch vererbte Stoffwechselerkrankungen die sich ähnlich bemerkbar machen.
Lass mal von einem Arzt organische Säuren im Urin und ein Acylcarnitinprofil im Serum machen um das auszuschließen. Spezielle Stoffwechsellabors machen diese Untersuchungen.
Du kannst auch zusätzlich einen 100 EUR 23andme DNA test machen, der trifft aber nicht alles.

Danke, auch interessant. Da warten viel Recherchearbeit auf mich :).

Diabetes schon getestet? Insulin mangel?

Blutzuckerwerte habe ich ab und zu gecheckt die sind ok. Insulinmangel führt ja zu einem hohen Blutzucker, oder würdest du Insulinmangel als eine andere aber sehr ähnliche Krankheit sehen?

Ebenso können solche Geschichten durch Virusinfektionen wie Epstein Bar ausgelöst werden, auch noch 20 Jahre nach Erstinfektion.

Muss ich auch mal ansehen.

Viele Grüße
Peter
 

linusbert

vor 5 Jahren habe ich noch ab und an Fussballgespielt und halbtags gearbeitet. Das war ein schleichender Prozess den ich seit meinem 20. LJ spüre und ab 30. massiv wurde.
Mir geht es deutlich besser wenn ich Protein- oder Kohlenhydratreiche Mahlzeiten esse. Und ich esse alle 2h sonst schmier ich ab. Zucker hat mir schon immer einen Schub gegeben, z.B. Fussball mit Maltodextrin war ein ganz anderes Ding als ohne. Oft war ich schon nach dem Aufwärmen fertig.
Also definitiv ein Defekt irgendwo in der oxidativen Phosphorilisierung.

Alles gute.

 
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