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Vitamin B12 / Neurodermitis / Nitrosativer Stress

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Behandlungserfolg mit Vitamin B12
Neurodermitis kann mit dem in Fleisch oder Milch enthaltenen Vitamin B12 sehr wirkungsvoll bekämpft werden. Das zeigen die Erfahrungen der Nährstoffakademie Salzburg. Allerdings muss die Dosis hoch sein.
Von Wolfgang BauerZellen produzieren zuviel Stickstoffmonoxid
Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene, die unter Neurodermitis leiden, zuviel Stickstoffmonoxid in den Mitochondrien bilden - das sind die "Kraftwerke" der menschlichen Zellen, die für die Energieerzeugung innerhalb der Zellen verantwortlich sind. Dies bezeichnet man als "nitrosativen Stress".

"Nitrosativer Stress wiederum ist der Boden für Krankheiten wie Neurodermitis. Wenn wir sie in den Griff bekommen wollen, dann müssen wir die Bildung von Stickstoffmonoxid hemmen. Der einfachste Gegenspieler dazu ist das Vitamin B12“, sagt Bodo Kuklinski, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Nährstoffakademie Salzburg.
Höhere Dosen als in Nahrung nötig
Vitamin B12 ist frei von Nebenwirkungen, wirkt prompt und kann praktisch nicht überdosiert werden. "Allerdings benötigen Neurodermitis-Patienten weit höhere Gaben, als man mit der Nahrung, etwa durch Fleisch, zuführen kann", betont Kuklinski.Als Salbe oder Dragee erhältlich
Natürlich kommt das Vitamin B12 praktisch in allen tierischen Nahrungsmitteln vor. Allerdings ist es auch als Salbe zum Einschmieren oder als Dragees zum Schlucken erhältlich. "Bei Säuglingen ist es günstig, wenn die Mutter das Vitamin einnimmt und an das Baby mit der Muttermilch weitergibt", sagt Kuklinski.
Bedarf nach Laborprobe bestimmen
Ob nitrosativer Stress vorliegt, kann man in medizinischen Labors an Hand der Citrullinwerte im Urin feststellen. Citrullin ist eine Aminosäure, die erhöht ausgeschieden wird, wenn NO zu stark gebildet wird. An der Höhe des Citrullinwertes kann man den Bedarf an Vitamin B 12 bestimmen.

"Dieser Bedarf ist individuell verschieden, er kann von einigen Dutzend Mikrogramm bis einige hundert Mikrogramm pro Tag liegen. Wenn der Bedarf gesättigt ist, dann genügen meist geringe Dosen zur Erhaltung. Es ist auf alle Fälle mehr, als man mit dem Essen zuführen kann", sagt Kuklinski.
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salzburg.orf.at/magazin/leben/gesund/stories/116967/

Interessant finde ich hier vor allem wieder den Hinweis auf die Bestimmung des Citrullins als Indikator für zu viel NO. Das werde ich jetzt mal angehen!

Gruss,
Uta
 

Kate

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Hallo Uta :)

Citrullin als NO-Marker ist für mich auch noch mal eine extra Anregung (obwohl ich's irgendwie schon wusste oder hätte wissen sollen - hab's schließlich ins Wiki geschrieben :D ). Meine Methylmalonsäure war im (schulmedizinischen) Normbereich, traue dem aber nicht recht. Leider habe ich jetzt das Problem, dass ich den "NO-Gegenspieler" B12 schon längere Zeit substituiere.

Weiß jemand was über die "Halbwertszeit" von B12 im Körper? Wie lange müsste man es wohl absetzen, um das Untersuchungsergebnis nicht zu verfälschen?

Gruß
Kate
 
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Hallo,

B12 ist sehr wichtig, um NO zu bekämpfen. Kuklinski zählt B12 an erster Stelle auf. Weitere NO-Fänger (=Scavenger; rein wörtlich übersetzt heißt das Wort "Aasfresser" :D ) sind :

- Melatonin

- Vitamin E

- Vitamin C

- alpha-Liponsäure

- Acetylcystein

(hier könnten also durch NO auch Defizite vorliegen)

B12 senkt Citrullin.

Halbwertszeit: normalerweise wird B12 viele Jahre lang gespeichert.
Aber wenn es durch NO schnell verbraucht wird, so dürfte es sich um höchstens wenige Monate handeln, wenn nicht sogar Wochen.

Kate, ich würde so 3-4 Wochen warten, also nichts einnehmen (kein Zink, keine Vitamine), bevor ich mich testen lassen würde. (Eine längere Dauer würde wohl schwer zu schaffen sein, zumindest für mich)
Bin gerade dabei zu versuchen, möglichst viel wegzulassen. Wenn ich es schaffe, dann rund 3 Wochen warten, um möglichst eindeutige Ergebnisse zu bekommen. Ich möchte endlich wissen, wo der Stoffwechsel entgleist ist und was ich gezielt substituieren muss, um ihn zu bessern.

Grüße,
Notoo
 
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- Vitamin C
- alpha-Liponsäure
- Acetylcystein
schreibt Notoo.
Was mich daran ärgert :eek:) : Diese drei Mittel sind bei einer Histaminintoleranz nicht gerade empfehlenswert.

Gruss,
Uta
 

Kate

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Diese drei Mittel sind bei einer Histaminintoleranz nicht gerade empfehlenswert.

Hallo Uta, wieso denn Vitamin C nicht? (Bei Cystein kann ich's bestätigen...)

Gruß
Kate

P.S. An Deinem Link oben fand ich noch sehr interessant, dass dort auch B12-Salben erwähnt werden... demnach liegt Cenaverde mit seiner Lotion nicht so verkehrt.
 
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mh - da bin ich jetzt durcheinander geraten: Bei HI verträgt man ja im allgemeinen Zitrusfrüchte nicht so gut, und deshalb habe ich das Vitamin C gleich dazu genommen. Ist aber wohl nicht so?
Wenn nicht: eigentlich doch seltsam, oder?

Gruss,
Uta
 
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Hallo Uta,

kann es nicht sein, daß weniger das Vitamin C unverträglich ist als die in den Zitrusfrüchten enthaltene Zitronensäure? Mir ist aufegfallen, daß ich Zitrusfrüchte nicht vertrage, aber viele Sachen ebenso nicht, wo Zitronensäure enthalten ist (wie manche Basenpulver, konservierte Sachen, Konfitüre usw.).

Gruß,
Notoo
 

Kate

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Ich denke auch, dass das Vitamin C nicht "der Punkt" ist. Das wäre auch sehr tragisch für die HI-ler. - Selbst bei Typ-I-Allergien kann man übrigens Überraschungen erleben: Ich bin gegen Weintrauben allergisch, gegen Wein jedoch nicht (den vertrage ich inzwischen wegen der HI nicht mehr). OPC vertrage ich problemlos. Ich bin gegen Lachs allergisch, vertrage aber Lachsöl-Kapseln. - Dies alles vorbehaltlich der Richtigkeit der Allergietest-Ergebnisse :D

Liebe Grüße
Kate
 

Lukas

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Bei Unverträglichkeit von bzw. Allergie gegen Zitronensäure auch immer daran denken, dass das möglicherweise auf ein Problem (Allergie oder sonst was) mit Schimmelpilzen zurückzuführen ist... v.a. wohl, wenn gerade gegen die Früchte, die ganz natürlich Zitronensäure enthalten, keine Allergie oder Unverträglichkeit vorliegt.


Der Schimmelpilz Aspergillus niger wird sogar großtechnisch zur Herstellung von Zitronensäure eingesetzt, da er die Säure kostengünstig aus zuckerhaltigen Abfallstoffen produzieren kann. Zitronensäure dient in Lebensmitteln als Antioxidationsmittel und wirkt somit konservierend auf Speisen und Getränke.

https://schimmel-schimmelpilze.de/schimmel-in-lebensmitteln.html
 
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Hallo Lukas,

also verschimmelte und damit zitronensäurehaltige Sachen ißt wohl niemand :D :D :D

Ich verstehe das so: wer gegen Zitronensäure eine Unverträglichkeit hat, der darf auch keine verschimmelten Lebensmittel essen, da der Pilz Aspergillus niger Zitronensäure produziert.

Ausnahme wären wohl alle Schimmelpilzarten, die keine Zitronensäure produzieren. OK, mag etwas witzig klingen ;) aber ist so
 
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Ich denke auch, dass das Vitamin C nicht "der Punkt" ist. Das wäre auch sehr tragisch für die HI-ler. - Selbst bei Typ-I-Allergien kann man übrigens Überraschungen erleben: Ich bin gegen Weintrauben allergisch, gegen Wein jedoch nicht (den vertrage ich inzwischen wegen der HI nicht mehr). OPC vertrage ich problemlos. Ich bin gegen Lachs allergisch, vertrage aber Lachsöl-Kapseln. - Dies alles vorbehaltlich der Richtigkeit der Allergietest-Ergebnisse :D

Liebe Grüße
Kate

Kate, das ist ja ganz schön feingliedrig, diese Sache :D
Aber sie zeigt, wie sehr man auf eine individuelle Reaktoin achten soll. So verschieden die Menschen, so verschieden die Allergien.
Noch eine Anmerkung zum Lachs: Omega3 sind nicht so gut beim NO, sondern hauptsächlich Omega 6, wie Kuklinski schreibt (im großen Buch).
Außerdem verbrauchen Omegefettsäuren Zink, bei einem Zinkmangel könnte das kontraproduktiv sein.

Gruß,
Notoo
 

Lukas

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Hallo Lukas,

also verschimmelte und damit zitronensäurehaltige Sachen ißt wohl niemand :D :D :D

Ich verstehe das so: wer gegen Zitronensäure eine Unverträglichkeit hat, der darf auch keine verschimmelten Lebensmittel essen, da der Pilz Aspergillus niger Zitronensäure produziert.

Ausnahme wären wohl alle Schimmelpilzarten, die keine Zitronensäure produzieren. OK, mag etwas witzig klingen ;) aber ist so



Hallo Notoo,

da hast Du anscheinend das Zitat überlesen, das ich extra mit angegeben habe?

Natürlich geht es nicht darum, verschimmelte Lebensmittel zu essen, und jeder sollte wissen, dass das nicht sonderlich empfehlenswert, geschweige denn gesund ist - wenn auch Schiller faule Äpfel als Delikatesse verspeiste (während Goethe alleine schon von deren Geruch ohnmächtig wurde)... ;)

Es ist vermutlich auch nicht so, dass der Schimmel von vergammelten Lebensmitteln so ohne Weiteres einfach Zitronensäure bildet. Er wird aber eben unter Laborbedingungen dazu verwendet.

Offensichtlich hast Du kaum eine Ahnung, in welche Lebensmittel überall aus Schimmelpilzen hergestellte Zitronensäure reingepanscht wird... ob das nun das Glas Gurken ist, oder der Senf, ob das Wurstwaren sind, Fertiggerichte aller Art, Süßwaren etc. etc. etc.
Um die künstlich hergestellte, den Lebensmitteln beigesetzte Zitronensäure geht es. Und es ist eben so, dass viele Schimmelpilzallergiker auch auf mit Hilfe von Schimmelpilzen hergestellte Substanzen allergisch reagieren. Dazu zählen z.B. auch Backwaren zugesetzte Enzyme

Zusätzlich wird durch den enzymatischen Stärkeabbau in der Anfangsphase des Backprozesses die Viskosität des Teiges verringert. Dadurch können sich die Gärgase im Teig besser ausdehnen, was zu einem größeren Gebäckvolumen führt. Heute werden überwiegend hochwirksame Amylasen eingesetzt, die mit Hilfe von Mikroorganismen (vor allem Schimmelpilze) gewonnen werden. Sie werden deshalb auch Pilzamylasen genannt. Sie zeichnen sich neben einer hohen Konstanz hinsichtlich der Enzymgehalte auch durch günstige backtechnische Eigenschaften aus.

https://www.backmittelinstitut.de/presse/index.php3?sid=1&id=96

... und noch ein Haufen Substanzen mehr.
Und die meisten Schimmelpilzallergiker wissen das leider nicht einmal...

Im Übrigen sollen auch Kreuzallergien auf Schimmelpilze existieren... von daher wäre ich vorsichtig mit Annahmen wie dieser:

Ausnahme wären wohl alle Schimmelpilzarten, die keine Zitronensäure produzieren.


Grüße
Lukas
 
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Offensichtlich hast Du kaum eine Ahnung, in welche Lebensmittel überall aus Schimmelpilzen hergestellte Zitronensäure reingepanscht wird... ob das nun das Glas Gurken ist, oder der Senf, ob das Wurstwaren sind, Fertiggerichte aller Art, Süßwaren etc. etc. etc.
Um die künstlich hergestellte, den Lebensmitteln beigesetzte Zitronensäure geht es. Und es ist eben so, dass viele Schimmelpilzallergiker auch auf mit Hilfe von Schimmelpilzen hergestellte Substanzen allergisch reagieren. Dazu zählen z.B. auch Backwaren zugesetzte Enzyme


Hallo Lukas,

jetzt verstehe ich. Zitronensäure ist leider in zuvielen Speisen enthalten, selbst in Tomatenkonserven. Auf der Packung steht zwar "geschälte Tomaten in Tomatensaft", aber hinten bei den Zutaten: "Tomaten, Tomatensaft, Zitronensäure". Echt toll :mad: Erst nach langer Suche fand ich im Real ein Produkt, welches keine Zitronensäure enthält, und siehe da: es ist verträglich.

Schimmelpilze erzeugen die Zitronensäure, früher wurde sie aus Zitrusfrüchten gewonnen, ist aber teuer.

Meinst du, daß es einen Unterschied gibt bezüglich der aus Zitronen und der aus Schimmelpilzen? Ich vertrage nämlich kaum Zitrusfrüchte, also wohl primär die Zitronensäure.

Gruß
Notoo
 
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Das ist glaube ich ein ganz wichtiger Aspekt. Ich vertrage Zitronensaft, aber ich bin mir ziemlich sicher, daß ich die synth. Zitronensäure nicht vertrage. Bei einer Blutuntersuchung kam heraus, daß der IgE auf Schimmelpilz (aspergillus niger) erhöht ist, wie seit Jahren. Ob evtl die synth.. Zitronensäure, um die man ja gar nicht ganz herumkommt, da etwas mit zu tun hat?

Wie wäre es, wenn wir unter "Ernährung" einen eigenen Thread aufmachen würden, in dem u.a. Zitronensäure vorkommt und wo sie drin ist?
Als Einführung könnte man Lukas' Link oben nehmen.

Gruss,
Uta
 

Lukas

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Meinst du, daß es einen Unterschied gibt bezüglich der aus Zitronen und der aus Schimmelpilzen? Ich vertrage nämlich kaum Zitrusfrüchte, also wohl primär die Zitronensäure.


Hallo Notoo,

ich denke schon, dass es da einen Unterschied gibt, denn die natürliche Zitronensäure in Zitrusfrüchten hat ja überhaupt nichts mit Schimmelpilzen gemein. Und es scheint wohl so, dass die mit Hilfe von Schimmelpilzen gewonnen Substanzen am Ende irgendwelche "Spuren" von den Schimmelpilzen oder sonst irgendetwas beibehalten, auf das dann eben Schimmelpilzallergiker ebenfalls reagieren können.

Es gibt aber sicherlich auch Allergiker, die auf die natürliche Zitronensäure bzw. Zitrusfrüchte reagieren - und das unabhängig von sonstigen Allergien.
Vielleicht reagierst Du ja auch gleichzeitig auf Zitrusfrüchte und auf Schimmelpilze... in dem Bereich ist ja so ziemlich alles denkbar und möglich...

Grüße
Lukas
 

Kate

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Hallo Notoo,

Notoo schrieb:
Noch eine Anmerkung zum Lachs: Omega3 sind nicht so gut beim NO, sondern hauptsächlich Omega 6, wie Kuklinski schreibt (im großen Buch).
Danke für den Hinweis. Das Buch habe ich ja inzwischen auch, bin aber noch nicht sehr weit (und auch nicht sehr schnell im Lesen - hab auch grad ein bisschen Stress und bin schlecht beisammen). Ich habe mit der Einnahme von Fettsäuren begonnen zum einen, weil Klinghardt das im Zusammenhang mit Schwermetallausleitung empfiehlt, zum anderen, weil ich ein "hyperaktives Kind" bin* (erfülle eindeutig 5 von 6 Kriterien der WHO für Erwachsenen-ADHS - ohne dass ich mir jetzt eine weitere "offizielle" Diagnose antun möchte). Ich nahm eine Zeitlang das (teure) Omega 6-Omega 3-Mischpräparat Eye Q. Nachdem ich jedoch las, dass Omega 6 eh in unserer Ernährung viel drin ist, oft zu viel (was bei mir wohl nicht der Fall sein dürfte bei kaum Fleisch und Milchprodukten), und ich zudem so gut wie keine Omega 3-Fettsäuren zu mir nehme (keinerlei Fisch, Leinöl nur "tröpfchenweise", da ich's eklig finde), kam ich dann dazu, auf ein reines Fischöl-(Omega 3)-Präparat umzusteigen.

Dein Einwand gibt mir natürlich zu denken... wie begründet Kuklinski das denn? (Kannst mir auch die Seitenzahl im Buch sagen, aber für die Mitleser wäre es ja vielleicht auch interessant.)

*Kuklinskis Begriff "Sympthikus-Stress" passt alternativ auch sehr gut, ständig auf Leistung gepolt, auch wenn ich körperlich fast zusammenbreche...

Liebe Grüße
Kate

P.S. Zur Schimmelpilz-Zitronensäure: Interessantes Thema, ich weiß aber tatsächlich nicht, ob ich es vertrage, da ich es überhaupt nicht zu mir nehme. Essen gehen oder Einladungen zum Essen sind ja kaum noch angesagt bei mir und zu Hause verwende ich sowas nicht.
 
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Hier noch mehr zur Wirkung von Vitamin C , u.a. bei Histamin-Intoleranz:
www.libase.de/thread.html?threadid=17501&page=1

Gruss,
Uta
 
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Hallo Kate,

jetzt habe ich es gefunden. Zunächst: von Omega6 ist nicht die Rede, sondern von Omega3 (ohje ;) ),aber jetzt weiß ich die Stelle, in der abgeraten wird, Omega3 einfach so zu nehmen.

S. 83 im "kleinen HWS-Buch":
"Diese ungestättigen Fettsäuren [Omega-3-Fettsäuren] sind sehr empfindlich und "leichte Beute" für Radikale. Daher dürfen sie erst zusätzlich in den Körper aufgenommen werden, wenn ein ausreichender Schutz durch antioxidativ wirkende Vitamine (besonders Vitamin E) aufgebaut ist. Das heißt konkret: Sie sollten mindestens eine Woche Vitamine eingenommen haben, bevor sie zu den gesunden Fetten greifen!"


Also erst Vitamine, dann Omega-3, da sonst noch mehr Radikale entstehen, das dürfte kontraproduktiv sein. Jetzt weiß ich auch, warum mir das nicht hilft: es wird nicht verarbeitet, da keine ausreichende Versorgung mit Vitaminen!


"Sympthikus-Stress" : das habe ich auch, es macht mit den Jahren nur noch fertig und kapputt.

Gruß,
Notoo
 
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Hallo Notoo

Interessant deine Recherche. Die allermeisten Omega3 Produkte enthalten wegen der Oxidation schon Vitamin E. Bisher war ich zumindest der meinung, dass dieses Vitamin E ausreichend ist, wobei eine gleichzeitige einnahme von zink und eines breitbandvitalstoffprodukt sicherlich hilfriech ist.
Konkret ist die gleichzeitige Einnahme von Vit E nicht ausreichend undw enn nein wieso nicht?
 
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Tocopherol ist die chemische Bezeichnung für Vitamin E. Die Tocopherole, Oberbegriff für mindestens sieben Vitamin E-Varianten, werden in vielen Pflanzen gebildet, besonders reichlich in Pflanzenölen und keimenden Weizenkörnern.

Alle Tocopherole sind fettlöslich und verhindern den Fettverderb. Sie schützen ungesättigte Fettsäuren (Linol- und Linolensäure) und andere Vitamine vor dem Abbau durch Sauerstoffverbindungen und wirken als Antioxidantien gegen aggressive, gesundheitsschädliche Sauerstoffverbindungen.
Verwendung
Tocopherole werden als Zusatzstoff eingesetzt:

in fetthaltigen Lebensmitteln wie Ölen oder Margarine, Dressings oder Desserts
Bei der Verwendung als Zusatzstoff wird Vitamin E auf der Zutatenliste mit seiner chemischen Bezeichnung "Tocopherol" deklariert.

Vitamin E wird überwiegend verwendet:

als Vitaminzusatz in Nahrungsergänzungsmitteln oder in ACE-Produkten
Vitamin E - TransGen Lebensmitteldatenbank

So, wie ich das hier verstehe, istVitamin E von Natur aus in den Ölen und Fetten drin, wie Beat schon schreibt.

Vitamin E wurde ja auch Rheuma-Kranken und Kranken mit Herz-Kreislauf-Problemen oft verordnet, eben auch als entzündungshemmendes Antioxidans. Davon kommt man aber gerade wieder ab, weil die Wirkung wohl nicht nachgewiesen werden konnte.
pharma-kritik 20/09: Vitamin E

Uta
 
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