Viel Gesundheit aus dem Garten

Auch sonst würde ich mich über Eure Garten-Erlebnisse und -Erfahrungen freuen. Ich bin doch nicht die Einzige mit Garten-Aktivität hier.

Ich vermute so sehr viele Menschen mit einem Nutzgarten gibt es gar nicht mehr. Das war früher noch anders. In meiner gesamten Familie / Verwandtschaft haben 2 Leute noch einen Nutzgarten.
Manchen mangelt es am Platz, anderen an der Zeit und Freude, manche lassen sogar ihre Flächen zupflastern, damits keine Arbeit gibt und nutzen nur ein paar Ecken für Blumen. :unsure:

Ich habe das Glück und bin sehr dankbar darüber, dass ich oft was Frisches aus den Gärten geschenkt bekomme von Freunden und Gemeinde-Geschwistern, das finde ich sehr liebenswert und freue mich.
 
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Deine Wegweiser:
Mein Brokkoli ist eigentlich abgeerntet. Die Pflanzen sehen noch sehr gut aus und bilden in den Achseln kleine Röschen und Blätter. Die schmecken roh sehr würzig. Die ernte ich nun für den Salat.
Im Sommer sind die Asiasalate bei mir nichts geworden. Daran war wohl die Hitze schuld. Nun sehen sie gut aus, auch die ital. Salatsorten. Der Feldsalat kümmert irgendwie.
Die frischen Triebe vom Schwarzkohl und Grünkohl wandern bei mir auch in den Salat.
Ich treibe es gerne "bunt " . :)
Außerdem habe ich ganz viele Zwiebeln gesteckt. Über Winter schneide ich nur das Grün ab.
Es wächst ständig nach.
Heute habe ich meine Petersilie abgeerntet und eingefroren. Die Ernte war noch nie so prächtig.

Ich habe erst in diesem Jahr verstanden, man muß die Stängel ganz unten abknipsen, dann wachsen sie auch wieder nach.
ja...man wird so alt ...wie..eine K..... :)

in diesem Sinne
einen schönen Abend Euch
Tussa
 
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Ich vermute so sehr viele Menschen mit einem Nutzgarten gibt es gar nicht mehr.
Hm... nach meinem Eindruck boomen Gemeinschaftsgärten der verschiedensten Art. Und die Schrebergarten-Siedlungen (eher nicht mein Ding) haben doch Dauerkonjunktur?

Das war früher noch anders. In meiner gesamten Familie / Verwandtschaft haben 2 Leute noch einen Nutzgarten.
Das kenne ich nun wieder anders. Große Gärten teils ja, der von der Oma sogar riesig - aber kein Nutzpflanzenanbau. Ein Onkel hatte einen Schrebergarten. Und das Elternhaus nur einen Zwetschgenbaum und Rhabarber im kleinen Garten.
Manchen mangelt es am Platz, anderen an der Zeit und Freude, ...
Freude sollte man schon daran haben - das war für mich der Grund, um damit überhaupt anzufangen. Ebenso für meinen Schrebergarten-Onkel.

Arbeit mit den Händen in/an der Natur - auch wenn's nur eine Stadtoase ist. Mit Menschen zusammen, die man mag, am besten, ohne viel zu reden 🙊⛏️🙊 🪒 Der perfekte Gegenpol zu den Tätigkeiten, die das Leben sonst oft prägen, entspannend, geradezu "heilend". Sooo wahnsinnig viel mitnehmen an Ernte tue ich nicht, Geld Sparen war auch nicht der Hintergedanke. Bei uns geht's aber auch um Biodiversität und Permakultur.

manche lassen sogar ihre Flächen zupflastern, damits keine Arbeit gibt und nutzen nur ein paar Ecken für Blumen. :unsure:
Ja, das ist furchtbar - auch wegen der versiegelten Fläche.

Ich habe das Glück und bin sehr dankbar darüber, dass ich oft was Frisches aus den Gärten geschenkt bekomme...
Das ist auch schön, nur die wohtuende Tätigkeit fällt halt weg.
 
wo ist eigentlich @Wildaster 🌼 - ich hab schon länger nichts mehr von ihr gelesen :unsure: ?
Es hat leider einen ernsthaften Grund, warum ich mich komplett zurückgezogen habe.
Mein Bruder ist unheilbar krank und ich weiß nicht, wie lange ich ihn noch habe und verbringe viel Zeit mit ihm.
Warum ich das hier in diesem Thread schreibe ist, wir haben nebeneinander unsere Gärten und hatten Gott sei Dank eine schöne und unbeschwerte Sommer-Gartenzeit,
bis sich August alles dramatisch veränderte. Seitdem kümmere ich mich auch um den Garten meines Bruders und das sind mit meinem Garten zusammen nun 700 Quadratmeter.
Wir haben Nutzgärten!
Wenn er sich fühlt, nehme ich so oft es geht meinen Bruder, für kurze Zeit, mit in den Garten. ihr müsst seine Freude sehen, wenn er sieht, alles ist in Ordnung und er dann so stolz seine Ernte mit nach Hause nimmt. Bei ihm gibt es ALLES! Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabigiganten, Möhren ......
Mein Garten ist schon winterfest und bei meinem Bruder wird nur noch geerntet. Das ganze Umgraben war schon hart, denn mein Bruder hat ja nur Nutzbeete, aber es ist geschafft.:)

Was die Schrebergärten angeht, so gab es schon immer einen großen Unterschied zwischen Ost und West. Bei uns im Osten waren sie heiß begehrt und fast"jeder" hatte einen.
In meiner Stadt gibt es noch 5.700 Schrebergärten, die sich auf 75 Anlagen verteilen. Leider auch schon 1000 Leerstände. Unsere Anlage, nah an der Stadt und am Wald, findet Gott sei Dank immer noch Nachnutzer, aber es wird immer schwerer. Es ist die Pacht und die Regeln die es nun einmal gibt, die viele abschrecken.
Z.B.muss ein Drittel der Fläche für den Anbau von Ost und Gemüse genutzt werden. Dann die Arbeitseinsätze für zwei Stunden, insgesamt 6 Stunden im Jahr. Ich liebe es, mit den anderen Gartenfreunden gemeinsam zu arbeiten und danach gemütlich am Grill den Arbeitseinsatz zu beenden. Die Hälfte unserer Vereinsmitglieder bezahlt leider lieber die Stunden statt zu kommen oder ein Projekt zu übernehmen. Ich mache beides aus voller Freude , weil ich in meiner Gartenanlage groß geworden bin, unser Garten nun schon über 70 Jahre alt ist, viele Erinnerungen mich im Garten umgeben und die Gartenarbeit mich glücklich macht.
Ich wünsche mir, dass ich hoffentlich noch einige Jahre meinen Garten genießen kann.

Ich wünsche euch ganz viel Gesundheit 🍀🍀🍀, viel Freude in euren Gärten🌱🌿🌸🌼🌻 und liebe Grüße von Wildaster💞
 
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Das kenne ich nun wieder anders. Große Gärten teils ja, der von der Oma sogar riesig - aber kein Nutzpflanzenanbau. Ein Onkel hatte einen Schrebergarten. Und das Elternhaus nur einen Pflaumenbaum und Rhabarber im kleinen Garten.
ich meinte es so, dass zwar manche noch Gärten haben, aber keinen Nutzgarten, da der viel Arbeit macht.

Das ist auch schön, nur die wohtuende Tätigkeit fällt halt weg.
ich habe überhaupt keine Ahnung von Gartenarbeit, vielleicht Unkraut zupfen könnte ich und aufhaken 😀, ich hatte noch nie die Gelegenheit, aufgewachsen bin ich in einer großen Stadtwohnung und später wohnten wir in einem Reihenhaus mit Ziergarten ☹️, was ich schon damals als unnütz empfand, meine Mutter hat bestimmt, wie der Gärtner den Garten anlegen soll...
Ab den Zeitpunkt als ich auszog, wohnte ich stets in einer Wohnung. Wir haben einen großen Garten um den Häuserblock für die Kinder zum Spielen, früher gabs massig Brombeeren, die der Vermieter aber vom Gärtner entfernen ließ, da die so gewuchert haben bis raus auf den Gehsteig, leider. Brombeeren sind superlecker, aber teuer, damals hatten wir die umsonst.
 
Es hat leider einen ernsthaften Grund, warum ich mich komplett zurückgezogen habe.
Mein Bruder ist unheilbar krank und ich weiß nicht, wie lange ich ihn noch habe und verbringe viel Zeit mit ihm.
Warum ich das hier in diesem Thread schreibe ist, wir haben nebeneinander unsere Gärten und hatten Gott sei Dank eine schöne und unbeschwerte Sommer-Gartenzeit,
bis sich August alles dramatisch veränderte. Seitdem kümmere ich mich auch um den Garten meinen Bruders und das sind mit meinem Garten zusammen nun 700 Quadratmeter.
schön, dass du dich meldest @Wildaster ,
das verstehe ich, dass du kaum Zeit hattest um zu schreiben.

Ich hoffe dein Bruder und du haben noch viel wertvolle Zeit miteinander und es ist toll, dass du seinen Garten noch mitversorgen kannst, obwohl das sehr viel Arbeit ist.

Alles Gute für euch zwei,
liebe Grüße Mara
 
Die verzweigte Form ist wohl den Bedingungen im Garten geschuldet 🤔
Da bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher, nachdem ich im Internet ein ähnliches Foto sah mit einer dickeren Wurzel in der Mitte und dünneren Ausläufern. Nur ist die dicke noch nicht so dick bei meiner geernteten, wie sie vielleicht noch werden könnte ;)

Die Blüten kommen übrigens im zweiten Jahr dieser zweijährigen Pflanze, während die Wurzeln dann holzig und nicht mehr genießbar sind. Da wir auch Saatgut selbst vermehren, werden wir wohl zumindest einige Pflanzen stehen lassen.

Interessant an dieser Wurzel ist übrigens auch ihr Inulingehalt, siehe z.B.

Themenbilder_Haferwurzel.jpg


Zahlen konnte ich dazu allerdings nicht finden. Ich habe sie nun auch gedünstet probiert, muss allerdings dazu sagen, dass sie derartig dezent schmeckt, dass sie in Mischgemüse geschmacklich untergeht.
 
Es tut mir leid, @Wildaster. Wie schön, dass Ihr Euch zusammen am Garten freuen könnt.

Bei ihm gibt es ALLES! Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabigiganten, Möhren ......
Mein Garten ist schon winterfest und bei meinem Bruder wird nur noch geerntet. Das ganze Umgraben war schon hart, denn mein Bruder hat ja nur Nutzbeete, aber es ist geschafft.:)
(y) 🏆

Alle guten Wünsche für Dich und Deinen Bruder.
 
Wir haben tatsächlich diese Woche noch etwas gesät - frei ins Beet (kein Gewächshaus, keine Abdeckung), bei allerdings recht milden Temperaturen:


Nach kurzer Recherche ist diese "Rübe" bezüglich der Aussaatzeit ziemlich einzigartig - mit anderen wie Möhre, Pastinake, Wurzelpetersilie, Schwarz- oder Haferwurzel würde das wohl nicht so gut funktionieren. Sie braucht offenbar eine längere Kälteperiode, um überhaupt zu keimen.

Neben dem Garten steht ein großer 🎄 - nicht hell genug, um uns zu beleuchten, aber nett.

Ich wünsche Euch ein gemütliches Adventswochenende 🕯️🕯️🕯️
 
Danke....werde ich mir anschauen.
Hier habe ich Dicke Bohnen...oder Saubohnen gesteckt. So ist die Ernte vorzeitig ....und ohne schwarze Läuse :)
Meine Chinasalatmischung ....die im Sommer kümmerte , ist nun wunderbar aufgegangen.
Es ist halt auch sehr mild im Moment.

schönes Wochenende Euch

Tussa
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke....werde ich mir anschauen.
Heute habe ich gelesen, dass man die Kerbelrübe erst im zweiten Jahr ernten kann:

- bin dem aber noch nicht weiter nachgegangen.

Wir haben übrigens auch Yacon - eine Knolle, die vor allem durch den daraus hergestellten süßen Sirup mit außerordentlich günstigem glykämischen Index bekannt geworden ist. Siehe hier im Forum diese Beiträge (einen eigenen Thread gibt's noch nicht):

Sie werden in einem mit Erde gefüllten Bottich in unserer (nicht beheizten) Hütte aufbewahrt.

Habe sie bisher nur roh im Porridge probiert und finde sie da haptisch reizvoll in ihrer Mischung aus saftig und knackig. Wenn sie dann noch gut ist für das Mikrobiom und den Blutzucker... Den Geschmack finde ich ziemlich neutral - oftmals wird er mit Birne verglichen, das schmecke ich allenfalls sehr dezent.

Neben der Nutzung im Porridge gibt es hier weitere Rezepte, darunter auch sehr einfaches wie "Gebackene Chips mit Meersalz":
 
Ja, so verstehe ich das auch:

Viele verwandte Doldenblütler (Möhre, Pastinake, Wurzelpetersilie) bilden im ersten Jahr eine Speicherwurzel, mit der sie überwintern und die dann im zweiten Jahr die nötige Energie für die Blütenbildung bringt. Ernten tut man am Ende des ersten Jahres, bei der Kerbelrübe offenbar schon ab Juli.
 
Ernten tut man am Ende des ersten Jahres, bei der Kerbelrübe offenbar schon ab Juli.
Genau da bin ich nicht sicher:
Die Kerbelrübe bildet erst im zweiten Jahr nach ihrer Aussaat Knollen, die groß genug sind um sie zu ernten und zu zubereiten. Diese Knollen sind kugelig bis kegelförmig sind bräunlich bis bräunlich-gelb und erreichen eine Länge von bis zu 8 cm.
 

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