Unsere Ernährung - meine Sicht dazu

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Ja, Malvegil :) . Danke für den Link.
Demnach sind also 2-3 Dag/Tag 200 - 300 g /Tag.
Günter schreibt:
Reis läuft unter ferner liefen. Gerademal 2-3 Dag pro Tag.
Da ist zu fragen:
- 2-3 Dag pro Tag und Person? Also 200 - 300 g Pro Tag und Person?
- Ist damit der gekochte oder der ungekochte Reis gemeint? - So wenig ist das dann auch wieder nicht und dürfte auch in Bezug auf Arsen eine Rolle spielen.

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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Guten Morgen,

Ihr irrt Euch 1 Dag sind 10 Gramm
Die Menge bezieht sich auf den Rohzustand , das ist dann 3-4 fache gekocht.

Ein Menügang besteht bis zu 20 versch. Komponenten. verschiedene Gemüsearten, Fischvariationen, Meeresfrüchte wie Muscheln, Krabben, zum Teil Roh,. Algen, Obstarten, ist der Reis nur ein kleiner Bestandteil. Brot und Gebäck in unserem Sinn ist nicht bekannt. Wird nur in den Hotels für Touristen angeboten.

mit freundlichen Grüßen Günter 40
 
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Ein Menügang besteht bis zu 20 versch. Komponenten.
Hallo Günter,

in einem konventionellen japanischen reichen Haushalt mag das heute noch so sein. Dazu braucht man aber eigentlich mindestens eine Hilfe in der Küche, und das ist im heutigen Japan eher nicht mehr üblich.
Das ist in etwa die gleiche Entwicklung wie in Frankreich, wo früher tolle Mahlzeiten vorbereitet wurden, solange u.a. Tanten und andere Verwandte mithalfen in der Küche.

Grüsse,
Oregano
 
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Freesie

Hallo Oregano,
Dazu braucht man aber eigentlich mindestens eine Hilfe in der Küche, und das ist im heutigen Japan eher nicht mehr üblich.
ich denke das kommt darauf an wieviele Personen man erwartet. Bei einer rel. kleinen Gruppe kann man das gut alleine schaffen (ja, zeitiges aufstehen ist angesagt ;)). Einige der Komponenten die kalt serviert werden kann man am Vortag vorbereiten. Die gekochten Gerichte sind mit einem guten Zeitmanagement zu bewerkstelligen. Bei größeren Gesellschaften wird aber sicher zusätzliche Hilfe nötig sein.

Grüssle
Freesie
 
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04.12.20
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Unsere Ernährung-

Fleisch und seine Auswirkung auf unseren Organismus

Fleisch war noch vor einer Generation selten am Teller. Es war teuer und rar. Gerademal am Sonntag gab es einen Braten. Und es wurde dementsprechend geschätzt.

Nach der finanziellen Entwicklung nach dem Krieg leisteten sich schon so einige mehr diese Rarität. Im 19 Jahrhundert betrug der Fleischkonsum etwa 10 Kg pro Kopf und Jahr. Heute ist unser Fleischkonsum in unvorstellbare Mengen angewachsen.

An erster Stelle steht Schweinefleisch mit 37 Kg gefolgt von über 12 Kg Geflügel und fast soviel an Kalb- und Rindfleisch. Insgesamt liegt der Fleischverzehr derzeit bei 65 kg pro Kopf und Jahr. Zusätzlich kommen noch Wurst und Selchwaren dazu. In Österreich alleine wurden fast 1 Million Tonnen an Fleisch erzeugt und verarbeitet mit einem Erlös von über 4. 6 Milliarden Euro. Insgesamt werden an Fleisch und Wurstwaren ca. 95 Kg pro Kopf und Jahr verbraucht. ES ist somit zum Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung geworden. Dafür werden ca. 99 Millionen Tiere getötet.

Weltweit halten wir rund 28 Milliarden Nutztiere, das sind 3 Tiere pro Erdenbürger. Für die Ernährung dieser Tier werden 80% der Agrarflächen benötig. Für ein Energieeinheit die wir aus Fleisch beziehen werden bis 10 Energieeinheiten durch Futtermittel benötigt. Eine unvorstellbare Energieverschwendung. Mit diesen Feldfrüchten könnten 5x so viele Menschen ernährt werden.

Das sind so einige Nachteile unseres Fleischkonsums. Doch es kommt noch besser.

Bei der Schweinmast werden Eber kastriert , bei Stieren ebenso und bei Hühnern werden männliche Kücken geschreddert. Ihr Fleisch ist für den Genuß minderwertig und die Tiere wachsen nicht so schnell. Das heißt, es werden nur weibliche Tiere gehalten und deren Fleisch verzehrt. – Hoppala da tut sich was.!

Jeder Schweine- und Geflügelzüchter hat Nachts Alpträume über eventuelle Ausbrüche von Seuchen wie Schweine – und Geflügelpest. Dafür hat er vorsorglich ein gut versperrbares Extrakammerl in seinem Wirtschaftshof. DA stehen wohlbehütet seine Versicherungen gegen solche Ereignisse. Plastikfässer mit Antibiotika . Das sind aber keineswegs so kleine Plister die wir in der Apotheke zu kaufen bekommen, nein das sind 10 Kg Kübel die er schön abgewogen täglich in das Futter mischt. Das ist das nächste Hoppala!

Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die von Drüsen in den Blutkreislauf abgegeben werden und so ihre Wirkung im ganzen Körper entfalten. Sie wirken bereits in kleinsten Konzentrationen. Hormone zur Wachstumsförderung in der Tiermast einzusetzen ist seit einige Jahren innerhalb der EU verboten. In USA und Brasilien aber noch heute erlaubt. Hormone im Fleisch sind schwer zu kontrollieren und werden meist erst entdeckt wenn die Säue nicht mehr trächtig werden.

Sauen oder Milchziegen in intensiver Haltung dürfen aber weiterhin legal und regelmäßig Hormone verabreicht bekommen, zum Beispiel um ihren Brunstzyklus zu synchronisieren und die Tiere damit besser an die Produktionsbedingungen anzupassen.

Hormone wie Östrogen ,Medroxy-Progesteron-Acetat, die Wachstumsbeschleuniger Ractopamin und Clenbuterol sind zb. in China und in USA und Brasilien noch erlaubt. Auch bei uns kommen immer wieder Fleischskandale ans Tageslicht. Das ist das dritte Hoppala.

Und jetzt kommen wir zum Endergebnis das besonders Fleischesser betrifft.

Durch den Verzehr hoher Mengen an Fleisch nimmt der Mensch all die vorher aufgezeigten Stoffe auf und speichert sie in seinem Fettgewebe. Unser Organismus wird von all diesen Wirkstoffen überflutet und reagiert dementsprechend. Antibiotika sind bekannt für ihre schädlichen Nebenwirkungen auf unser Immunsystem. Da möchte ich nicht weiter eingehen.

Und jetzt zu den vorwiegend von weiblichen Tieren gewonnen Fleisch und den darin enthaltenen weiblichen Hormonen. Frauen wissen Gott sei Dank schon über die schädlichen Wirkungen der Pille auf ihren Körper. Doch die Männer haben noch immer keine Ahnung wie sich der Verzehr weiblichen Fleisches und der darin enthalten Hormone auf ihre Männlichkeit auswirkt. Kurz gesagt katastrophal.
Ein erhöhter weiblicher Hormonspiegel bewirkt nicht nur äußerliche Erscheinungen wie weiche weibliche Gesichtszüge, Fettansammlungen an Bauch um Po sondern sogar auch das wachsen von Brüsten .. Alle Drüsen sind vom erhöhten Östrogenspiegel betroffen, besonders die Prostata und die Spermienproduktion wird gehemmt. Die Hoden werden damit unnütz und schrumpfen ein. Daher kommt es zur immer stärker werdender Unfruchtbarkeit der europäischen und amerikanischen Männer. Auch die Psyche ist betroffen, die Degeneration der Männer ist überall nachvollziehbar. Die Auswirkungen bescheren den Urologen eine zunehmende Patientenzahl die eher hilflos gegenüber der Symptome gegenüberstehen und mit verschiedenster Potenzmittel Abhilfe schaffen wollen. In Deutschland sind über sechs Millionen Männer schon betroffen. Die Phamalobby freut sich über das zunehmend gute Geschäft, braucht doch der Mann ca. 4€ täglich um seine Manneswürde hoch zu halten. Über 40 versch.Mittel werden angeboten. Viagra, Sildenafil, Cialis , ect. wird in den Apotheken verkauft wie Semmel in der Milchhandlung.

1/4 der Wehrpflichtigen sind schon untauglich weil ihr veränderter degenerierter Körper es nicht erlaubt einen Dienst als Soldat aus zu üben. Nicht umsonst hat man dem Rechnung getragen und im Gesetz das dritte Geschlecht eingeführt. Der Weg in die Zukunft.

Somit wünsch ich weiter guten Appetit

mit freundlichen Grüßen Günter 40
 
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Und jetzt kommen wir zum Endergebnis das besonders Fleischesser betrifft.
...... ja so ist es leider - und deshalb, lieber Günter, gab es heute bei mir ganz knusprigen Blumenkohl 🥦 und nun lasse mir gerade meinen leckeren Obstsalat mit Zitrone und Honig schmecken.🍎🍑🫐

Sollte ich doch einmal Appetit auf Fleisch oder Wurst bekommen, dann kaufe ich sie von Höfen mit artgerechter Haltung in meiner Region. In den Vororten haben wir einige gute Höfe und es spricht sich auch schnell herum, wem man vertrauen kann und wem nicht.

Wie hältst du es denn mit deinem Fleischkonsum, Günter?

Liebe Grüße von Wildaster:)
 
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Servus Wildaster,

Mein Fleischkonsum hält sich sehr in Grenzen. Max. 100 gramm pro Woche. Das genügt mir. Fleisch macht träge, der Organismus braucht lange um es zu verdauen. Genau genommen ist Fleisch ein in verwesung befindlicher Leichenteil. In unserem Darm entstehen Leichengifte die alles ander als nebensächlich sind. WEr einmal in einer Fleischerei gearbeitet hat vergisst den süßlichen Leichengeruch nicht mehr.
DA ist mir mein Hasenfutter bei weitem lieber, da kann der Bauch noch so voll sein ich bin weiter Fit und beweglich und bin wesentlich aktiver und quirliger und auch ausdauernder wie jeder Fleischesser. Da wundern sich viel jüngere wenn ich zb. auf eine 20 meter hohe Fichte klettere um den Wipfel abzusägen weil sie im STurm gefählich werden könnte. Das könnte ich mit Fleisch im Bauch garnicht. Das sieht man am besten bei den Löwen wenn sie sich satt gefressen haben, da ist dann den ganzen Tag große Pause. Fleischesser haben auch fast immer nach dem Essen ein ungutes Völlegefühl, die meinen das gehört dazu
Ja die ganze Kohlfamilie ist Gesund und sehr schmackhaft. dazu genügen ein paar ERdäpfel und sonst gar nichts. Heute gabs Fenchelgemüse in Weisswein und Dille mit Salzkartofferl.

Ns: Da können noch so viele Hasenweibchen am Feld herum hopsen, sie werde alle gücklich gemacht und unter einem halben Dutzend KInderlein gehts gar nicht. ( mit Hasenfutter!)
  • ;)
mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Fleisch macht träge

???

ich hab mal ein jahr bei bekannten auf dem land gelebt.

wir hatten 2 katzen und einen hund.
alle fleischfresser und alle sind den ganzen tag munter durch die gegend gerannt.

es gab keinen zaun, alle tiere, auch die gr. weißen enten konnten rumlaufen wie sie wollten (die enten blieben von selbst im garten, weil es da nicht nur grünfutter, sondern auch viele schnecken gab, die sie gern gefressen haben, so daß unser gemüse geschont wurde, während es bei den nachbarn ohne enten von den schnecken gefressen wurde.
und die kaninchen blieben auf ihrem eingezäunten wiesenbereich (der groß genug war, daß sie da munter rumhoppeln konnten), obwohl sie über den nur ca. 12 cm hohen "zaun", der durch umsetzen nur dazu diente, daß sie nach und nach die versch bereiche der wiese abgefressen haben, aber nicht das gemüse und nicht das blumenbeet, sogar ohne anlauf hätten drüberspringen können).

inuit (früher eskimos) haben (fast) nur von fleisch, fisch und fett gelebt und haben nicht nur den ganzen tag gearbeitet, sondern auch gefeiert und auf uralten filmaufnahmen von forschern sieht man, daß sie alles andere als träge waren (dann hätten sie auch garnicht genug nahrung zusammenbekommen).

einige völker in afrika haben (fast) nur von fleisch und milch und blut gelebt und sind auch viel rumgelaufen und haben viel gefeiert.

allerdings muß man dazu sehen wie sie bis vor einigen jahren bzw. jahrzehnten gelebt haben.
seit auch da die "zivilisation" hereingebrochen ist, kaufen sie auch sachen aus dem supermarkt, was sich auch darin zeigt, daß auch die "zivilisationskrankheiten " da eingekehrt sind bzw. ganz erheblcih zugenommen haben.


wer stundenlang sehr schnell rennen muß, um ein stück fleisch zu bekommen und keine anderen interessen hat als fressen und fortpflanzen, liegt natürlich rum. was soll er auch anderes machen........

die verdauung ist bei natürlicher ernährung kein problem, weil sich die darmflora normalerweise an die nahrung anpaßt.

ich hab früher ein paar jahre vegetarisch gelebt und hab rheuma bekommen und trotz permanent wenig essen erheblich zugenommen und sehr gefroren, weil der körper statt die nahrung zu verbrennen das meiste sofort ins depot geschoben hat.

als ich wieder fleisch (bio, aber kein schweinefleisch und keine wurst bzw. nur selten ein bißl rindersalami oder putenschinken) gegessen habe, ging es mir wieder besser und ich konnte auch das rheuma wieder soweit bessern, daß ich trotz der gelenkschäden keine schmerzen und auch keine entzündungen mehr hatte.

außerdem ist mir auch da erst klar geworden, daß auch für eier und milch tiere getötet werden.
weil ich da aber schon seit einigen jahren (seit es hier den ersten bioladen gab) bio gekauft hab und beim fleisch vorher schon lange nur das von freilebenden rindern und lämmern gegessen hatte, bin ich halt dazu zurückgekehrt und es gab dann auch zunehmend bio-fleisch aus tierschonender haltung (demeter, bioland, naturland), seit ein paar jahren auch bei rewe.

ich beschäftige mich schon über 5o jahre mit ernährung (die ersten jahre mit sehr wenig infos, dann zunehmend mehr) und hab immer wieder (u.a. auch bei einigen tausend patienten in versch. praxen) feststellen können, daß die ernährung vor allem gesund (bio ohne zusatzstoffe, frisch und schonend selbst zubereitet) und natürlich sein muß, wenn man gesund sein will und das ist der übliche supermarktdreck, für den tiere gequält und böden zerstört werden und trinkwasser vergiftet wird absolut nicht.

daß die naturbelassene ernährung gesund hält und es weniger darauf ankommt, ob man mehr fleisch oder fisch oder getreide usw. ißt, sieht man auch an den forschungen von weston price.

wichtig ist das naturbelassene, was sich z.b. auch daran zeigt, daß milch, die pasteurisiert ist nicht mehr gesund und für rel. viele uv ist (auch bio-milch ist pasteurisiert nicht mehr so gut wie unbehandelt, aber besser und tierschonender als die "normale").

und viele krankheiten, die vor 50 und mehr jahren fast nur ältere leute hatten, haben seit einigen jahren zunehmend auch ganz junge, weil sie sich ungesund ernähren und ungesund leben.







lg
sunny
 
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hallo sunny sunlight,

Nun es hat sich viel verändert, und unsere Nahrungsmittel besonders. Die heutige Tierhaltung wie zb. Schweinezuchtanstalten mit über 20 000 Tieren im Großställen ihr gesamtes Leben eingesperrt in ihren Verschlägen das muß man erst erlebt haben. 20 000 Hühner in einer Halle, wenn die Ventilatoren nur eine halbe Stude ausfallen ersticken sie an ihren eigene Ausdünstungen. So einem Schlachthof einmal besucht und erlebt haben vergißt Du das nie wieder. ES ist die Hölle.
Wir brauchen einst nicht in die Hölle kommen, wir sind selber die Teufel. Aber es fällt alles auf uns zurück.
Dein letzter SAtz ist für unsere Zeit bezeichnend.

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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???

weil ich da aber schon seit einigen jahren (seit es hier den ersten bioladen gab) bio gekauft hab und beim fleisch vorher schon lange nur das von freilebenden rindern und lämmern gegessen hatte

es gab dann auch zunehmend bio-fleisch aus tierschonender haltung (demeter, bioland, naturland), seit ein paar jahren auch bei rewe.

außerdem ist mir auch da erst klar geworden, daß auch für eier und milch tiere getötet werden.


und für soja (für viele veganer der ersatz für fleisch) werden urwälder abgebrannt und die tiere darin verbrennen bei lebendigem leib...............

und da wo sie abgeholzt werden, verlieren viele tiere ihren lebensraum und verhungern ............

außerdem sind urwälder ein sehr wichtiger teil der sauerstoffproduktion für die erde und auch der klimaregulierung...................
usw. usw.

und für die pflanzlichen nahrungsmittel aus dem supermarkt und discounter usw. werden überall fruchtbare böden zerstört, trinkwasser vergiftet, insekten, vor allem auch bienen getötet (und das sind ja auch tiere) usw. usw.



lg
sunny
 
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Immer mehr Menschen sterben an den Folgen von Krankheiten, die durch Ernährung ausgelöst oder verstärkt werden: Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Die Lebensmittelindustrie agiert intransparent und hält sich bedeckt. ARTE hat in Deutschland und Frankreich, aber auch in Irland und der Schweiz recherchiert und hinter die Kulissen der Fertiggerichtproduktion geblickt. Industriell verarbeitete Lebensmittel sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Palette an Fertiggerichten wird immer größer, ihr Preis immer geringer. Fettleibigkeit und Diabetes nehmen zu, die Angaben auf der Verpackung werden immer unverständlicher. Zum Glück wehren sich Konsumenten, Verbraucherorganisationen und auch einzelne Unternehmen zunehmend gegen den ungesunden „Fertigfraß“. Um hinter die Kulissen der Lebensmittelindustrie zu blicken, nehmen die Dokumentarfilmer die Perspektive eines Lebensmittelchemikers ein und stellen ein klassisches Fertigprodukt her: ein Cordon bleu. Warum brauchen wir für das panierte Kalbsschnitzel an die 30 Zutaten, obwohl eigentlich nur fünf nötig wären? Kann man beim Fleisch, das in der Industrieversion steckt, wirklich noch von Fleisch sprechen? Und was hat die mit jeder Menge Zusatzstoffen versehene Schmelzmasse mit Käse zu tun? An einem konkreten Beispiel entschlüsselt der Dokumentarfilm, was genau da in unseren Magen wandert und fragt, ob dies noch gesund sein kann. ARTE hat in Deutschland und Frankreich, aber auch in Irland und der Schweiz nachgefragt, wie die Rezepturen klassischer Fertiggerichte aussehen. Schnell hat sich gezeigt, dass man für die Zubereitung keine Küche, sondern ein Chemielabor und jede Menge Pulver und Granulate braucht. Die hochgradig verarbeiteten Lebensmittel besitzen keinen nennenswerten Nährwert, können aber das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die nationalen und europäischen Lebensmittelbehörden geben an, überlastet zu sein und zögern damit, gesundheitsgefährdende Zutaten, die sie selbst zugelassen haben, wieder zu verbieten. Doch unter dem Druck von Konsumenten und Apps zum Scannen von Barcodes auf Produkten wie „Yuka“ haben einige Unternehmen damit begonnen, nachzubessern. Sie beschränken die Liste der Zutaten, setzen weniger Zusatzstoffe ein und verwenden pflanzliche Proteine. Das Vorgehen ist zu begrüßen, auch wenn es eine echte Herausforderung darstellt und sogar kontraproduktiv sein kann, wenn etwa ein veganes Gericht in Verdacht gerät, der Gesundheit zu schaden. Letztendlich geht es um die Frage, ob die Gesellschaft bereit ist, einen höheren Preis für gesunde Ernährung zu bezahlen. Dokumentarfilm von Martin Blanchard und Maud Gangler (F 2019, 90 Min)


 
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Guten Morgen, zui
ich war noch wach, als du das Video eingestellt hattest und habe sofort reingeschaut. Hexenküche ist wirklich der richtige Ausdruck für die Lebensmittelindustrie.

Danke, für dieses sehr interessante und erschreckende Video. 💞
 
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04.12.20
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Hallo Zui 11
- könnte fast von mir sein, passt alles.

Die Nahrungsmittelindustrie bereitet die Menschen für die Pharmaindustrie vor- die will ja auch leben. Auch die Mediziner bekommen von dort ihre zukünftigen Kunden, die wollen auch leben. Sie sind schließlich abhängig von der Pharmaindustrie, was würden sie dem Patienten verschreiben wenn sie nicht die angebotenen Giftpräparate zur Verfügung hätten.

Heilmittel , und wenn sie noch so gut wären, die nicht von der Pharmaindustrie patentiert sind und nicht freigegeben werden, dürfen nicht angewendet werden. Das muß mit allen Mitteln unterbunden werden. Das wäre ja der Untergang einer ganzen Berufsgruppe und auch der Aktienteilhaber. Auch die Apotheker darf man nicht vergessen , auch die würden am Hungertuch nagen.
Ja länger ein Patient in der Waage gehalten wird zwischen Krankheit und Tod bringt Geld.

DEswegen wird vorsorglich die Ursache einer Erkrankung gar nicht gesucht und es werden immer nur die Symptome behandelt.
Jeder ist gut beraten seinen Körper pfleglich zu behandeln und sich für seine Körperfunktionen zu interessieren und Lebensfehler zu vermeiden.

Bist Du einmal erkrankt ist es im Prinzip deine Krankheit, je mehr du dich darüber informierst um so eher wirst Du einen gangbaren Weg und Lösungen finden.

Alles was Du tust oder auch nicht tust -hat Folgen.

mit freundlichen Grüßen-- Günter 40
 
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Darf ich mal ne Frage einwerfen?
Wer zwingt uns denn son Fraß zu essen?
Niemand.
Wir können frei entscheiden ob wir frisches Gemüse essen oder Fraß.

Bei Medikamenten ist das nicht anders. Es gibt viele Kräuterextrakte die gegen XYZ gut wirken.
Niemand wird gezwungen das nicht zu nehmen. Niemand ist gezwungen die Pharmalobby zu unterstützen.

Und mal was anderes. Welcher Arzt sucht nach einer Ursache für B6 Mangel?
So gut wie keiner. Wer das nicht kennt, sucht nicht nach HPU/KPU und es wird maximal Supplementiert.
Was soll man auch anderes machen? Es gibt nun mal Krankheiten wo die Ursache A nur schwer bis gar nicht geklärt werden kann und B, wenn man es wüsste die Therapie dadurch nicht verändert würde.

Auch die Medizin hat Naturheilstoffe genutzt und tut das nach wie vor und heute noch mehr als noch vor 50 Jahren.
Das dies aber nicht immer so geht ist man halt auch mal auf Chemie angewiesen. Ganz speziell in der Akutmedizin.
Und wenn ich mich manche natürlichen Supplements so Anschaue und die gegen das Chemische Adäquat dagegensetze, ist die Verträglichkeit auch nicht gerade besser.

Dazu gleich mehr im GABAthread.
 
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