Tryptophan gegen Depression

Markus23

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hats jmd. von euch schon probiert?

Wenn ja, in welcher Dosierung und ab wann kam eine Wirkung?

LG
 
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Zusammenfassung von perplexity:

Die zentrale Aussage des Dokuments von Chris Masterjohn ist, dass eine ausreichende Proteinzufuhr (120 g pro Tag für Frauen, 160 g für Männer) vermutlich die Wirkung von Antidepressiva deutlich übertrifft und eine zentrale Grundlage für die Depressionsprotokolle bildet.[1]

### Studien zu Tryptophan und Antidepressiva

Zwei randomisierte kontrollierte Studien zeigen, dass Tryptophan genauso wirksam ist wie klassische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin) und weniger Nebenwirkungen verursacht. Eine Kombination aus Tryptophan und Antidepressivum zeigte eine noch höhere Remissionsrate (bis zu 81%). Die Nebenwirkungen von Amitriptylin sind deutlich stärker ausgeprägt als beim alleinigen Einsatz von Tryptophan. Die Daten legen nahe, dass 3g Tryptophan möglicherweise eine Überdosierung sind und niedrigere Dosierungen ebenso wirksam sein könnten.[1]

### Studien zu 5-HTP

5-HTP, ein Zwischenprodukt im Serotoninstoffwechsel, zeigte in mehreren Studien ebenfalls eine gleichwertige Wirkung zu Antidepressiva wie Fluoxetin und Fluvoxamin. Die Wirkung beruht darauf, dass 5-HTP die Serotoninproduktion direkt in den Zellen ermöglicht, während Antidepressiva die Serotoninaufnahme beeinflussen und Nebenwirkungen auslösen können.[1]

### Bedeutung der Gesamtproteinaufnahme

Tryptophan und 5-HTP wirken nicht nur über Serotonin, sondern eine hohe Proteinzufuhr verbessert auch die Versorgung mit anderen aminobasierten Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin. Beobachtungen zeigen: Mit jeder Erhöhung des Proteinanteils an der täglichen Kalorienzufuhr sinkt das Depressionsrisiko erheblich. Die empfohlene Tagesmenge sollte idealerweise 2,2 g Protein pro kg Körpergewicht betragen, wobei Kollagen wegen des geringen Tryptophangehalts nicht eingerechnet werden sollte.[1]

### Praxis-Tipps

Mehr tierisches Protein, Milchprodukte, Eier oder (bei veganer Ernährung) ausreichend Hülsenfrüchte sind erforderlich, um die Zielwerte zu erreichen. Mögliche Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit oder Überstimulation werden im "Sulfur Protocol" berücksichtigt.[1]

### Erfahrungsberichte

Betroffene berichten von vollständiger Remission depressiver und sogar schizoaffektiver Symptome nach Umstellung auf eine proteinreiche Ernährung, oft ohne Medikamente.[1]

### Schlussfolgerung

Optimierte Proteinaufnahme (vor allem aus nicht-kollagenen Quellen) ist laut dem Artikel ein zentraler Faktor zur Prävention und Therapie von Depressionen und wirkt effektiver und nebenwirkungsärmer als herkömmliche Antidepressiva.[1]

[1](https://chrismasterjohnphd.substack.com/p/are-antidepressants-just-treating)
[2](https://chrismasterjohnphd.substack.com/p/this-is-25x-more-effective-than-antidepressantsa)
[3](https://chrismasterjohnphd.substack.com/p/ssris-are-mitochondrial-drugs)
[4](https://chriskresser.com/the-dark-side-of-antidepressants/comment-page-1/)
[5](https://chriskresser.com/treating-depression-without-drugs-part-i/comment-page-1/)
 

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