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Treffen (nur) der Chemotherapie-Verweigerer/innen (II)

Beitritt
06.08.08
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Nein, liebe FreeDee,
genau hier, egal, ob ich es weiter schaffe, der Chemo auszuweichen,
oder ob ich vor die ultimative Wahl Docetacel, Natriumbarbitural oder
Qual gestellt werde.

Mehrere Jahre verweigere ich nun die frühe Chemotherapie, mit der
mir die Urologen und Onkologen immer wieder in den Ohren lagen.
Ich hab neue Hormontherapien vor deren Zulassung erzwungen
und wage enun eine andere in einem Frühen Studienstadium.
So wehrt man sich gegen die Chemotherapie (warum eigentlich?)

Natürlich gibt es jene vielen Fälle von Brustkrebs, in denen
die Doctores nicht ganz sicher sind, ob mit OP oder Bestrahlung
alles draussen sei. Und da schlagen die so zur Absicherung mal
noch eine Chemo vor, weil es keine brauchbaren Tumormarker gibt.
Sagt man dann NEIN, ist das ein einmaliger Entscheid, der sich
Monate oder Jahre später zumeist als richtig herausstellt,
manchmal eben nicht. Die wenigen Betroffenen Frauen und
noch weniger Männer werden sich dann doch noch für die
Chemo entscheiden wollen, nun aber nicht mehr kurativ,
sondern palliativ. Ob denen die frühe Chemo geholfen hätte
kann allerdings mit Fug bezweifelt werden.

So, was soll ich denn tun, wenn dereinst Docetaxel als letzte Therapie-
Option gegeben sein wird? Verweigern und qualvoll zugrunde gehen,
Pentoparbital trinken, oder vielleicht doch noch mal einen
Aufschub gewinnen gegen die im Verhältnis zu Krebsschmerzen
(die kommen dann später) erträglichen Nebenwirkungen?

FreeDee, Du standest nie vor einer solchen Entscheidung, und ich
auch noch nicht, aber die kommt für mich ganz sicher, falls mich
nicht mein Herz früher fällen sollte.

Therapieverweigerung gehört in der ganzen Konsequenz diskutiert
und nicht nur im Falle der subsidiären Anwendung bei Brustkrebs.
Die meisten Chemo-Entscheide in dutzenden von Krebsarten werden
gefällt in Leben-oder-Tod-Situationen, und all diesen Patienten ist
es bewusst, dass sie nicht um Heilung, sondern um Aufschub
pokern. Mancher entscheidet sich dabei für Leiden, Morphium
oder NaP. Schon möglich, dass auch ich dereinst einfach nicht mehr
will und die Chemo verweigere. Aber nicht aus verbohrter Ideologie!
Fünf Jahre mit aktivem Krebs, OP, Hormontherapien in Staffeln,
Bestrahlung von Metastasen, die im Begriff waren, mich zu erwürgen.
Irgendwann mag die Kraft fehlen, weiterzumachen.

Ich habe keine Ahnung, wie es sich anfühlt, ein Los wegzuwerfen,
das eine 25%-Chance auf ein weiteres Lebensjahr enthält. Du auch nicht.

Soll ich das wirklich wegschmeissen? Oder mir doch mal eine oder zwei
Infusionen geben lassen und den PSA-Wert und die Nebenwirkungen
beobachten?

Sag Du mir nicht, was ich wählen soll. Weder Du noch ich kennen die
dannzumalige Ausgangslage wenn ich anderweitig austherapiert sein werde.
Ich hab mein Teil Chemotherapieverweigerung über Jahre 'geleistet',
wobei ich hinterher durchaus unsicher bin, ob es mir jetzt nicht besser ginge,
wenn ich mich Mitte des letzten Jahres auf den Infusionssessel gesetzt hätte.
Aber diese Chance auf eine frühe Therapie hab ich verpasst. Aber ob
früh oder spät ändert an der (vielleicht) gewonnenen Lebenszeit wohl wenig.
Nur hätte man früher wohl noch mehr Kraft im Umgang mit den Nebenwirkungen.

Da werden übrigens originalabgefüllte Plasticbeutel aufgehängt,
sauber etikettiert und mit genauer Inhaltsangabe.
Keine Alufolie um Glasflaschen mit Totenkopf drauf, wie in diesem
Forum irgendwo behauptet.
Es gibt auch keine Krankenhausapotheke mehr, in der Hilfs-
Pharmazeuten abenteuerliche Giftcocktails mit Senfgas
zusammenmischen unter eigener Lebensgefahr.

Viele PCa-Leidensgenossen, die sich für die Chemo entschieden haben,
kommen zu Fuss, per ÖV oder Auto und fahren dann auch so heim.
Viele gehen ihrem Beruf nach und fragen, auf das Thema
"Chemoverweigerung" angesprochen, verwundert:

"Warum denn das?"

Puistola
 
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24.09.13
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Als "Verschwörumgstheoretiker" mit Blasenkrebs stand eine Chemotherapie nie zur Diskusion.
Dieses Gift kann doch nicht wirklich Krebs heilen ... dafür Umsätze generieren : Fr. 100000.- / Jahr Umsatz ...
Bin gemäss Schulmedizin seit ca. 19 Monaten Krebskrank.
Habe mich für einen Weg auch ohne Operation entschieden. Es geht mir sehr gut und habe in der zwischenzeit die Angst vor
dem Tod verloren.
Denke Angst ist die schlimmere Krankheit als Aids oder Krebs.

eiga
 
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06.08.08
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Ein Glückspilz scheinst Du zu sein, liebe eiga.
So soll es bleiben und Du sollst ein langes Überleben
haben. Das gibt dir die Chance, zu LEBEN.

Und noch was:
Nur adjuvant wird Chemo heilend angewendet.
Sonst ist sie palliativ, also gegen beginnende Beschwerden,
oder um diese um einige Monate aufzuschieben. Mehr nicht.
Das darf man verweigern. Der Weg in die Schmerzhölle
geht dann etwas schneller, denn Krebs wächst exponentiell.
Morphin steht beim Onkologen bereit, nötigenfalls wohl
auch in Überdosis.

Alles Gute!
Puistola


PS: Nun schon bald sechs Jahre krebskrank hatte ich NIE
Angst vor dem Tod. Aber vor dem Sterben schon.
Denk mal drüber nach!
 
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23.11.12
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Hallo eiga! Diesen thread hat leider inzwischen Puistola gefressen und privatisiert, aber ich wollt mal hallo sagen zumindest. Es gibt hier auch noch die im thread-Titel benannten. Bei mir sind es über 40 Monate, und es geht mir gut. Liebe Grüße und alles Gute!
 
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30.10.14
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Bei mir sind es fast 2 Jahre - heute nachmittag muss ich wieder zur Nachsorge ....

hoffe, dass das Thema endlich durch ist und wenn von den Medizinern schon nicht akzeptiert so doch wenigstens toleriert wird.-

Ich bin nach wie vor froh, mich gegen Chemo - und Strahlentherapie entschieden zu haben - trotz aller Widerstände der Ärzteschaft.-

lg uriela
 
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06.08.08
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Schön, Uriela, dass auch Du dich von der Chemo fernhalten konntest.
Ich wünsch Dir und allen, die das tun von Herzen, dass ihr wirklich geheilt seid.
Wo ist egentlich Ulrike verbblieben, meine MCS-Genossin von Seite 1?

Hätte ich mir im Herbst nicht jene Metastasen bestrahlen lassen (alle geht nicht), die gemäss den CTs das schnellste Wachstum aufwiesen ( zwei Wochen Verdoppelungszeit), würde ich hier nicht mehr schreiben, und ich wäre dort, wo ich Ulrike vermute ...

Nun war ich drei Monate Versuchskaninchen für eine neue Anti-Hormon-Therapie und bin jetz gegen jedwede bekannte und oder im frühen Studienstadium befindliche systemische Therapie resistent, ausser zwei Derivate von
biologischem Eibengift und Platin.

Chirurgen winken ab, Strahleman hat gemacht, was möglich sei ohne schwere Nebenwirkungen. Was nun, Puistola?

Soll ich nun, oder soll ich nicht?

Was meint ihr, wie eure Schwestern mit Knochen- und Lymphmetastasen das sehen, jene deren Leber zuwächst oder in deren Hirn die Knollen Druck machen?
apropos Knollen:
Knollenblätterpilz wird auch grad auf krebshemmende Wirkung untersucht,
in der Petrischale, in Mäusen.
Und in grösserer Dosis hilft er auch ...

Bald sechs Jahre Krebs ohne Chemotherapie!
Ich bin wohl der Senior hier ...

Puistola
 
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06.08.08
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Zitat von Ulrike:
Allerdings bin ich nun nicht mehr "richtig" in diesem thread.
Bleib da und sei umarmt. Freedee

Ach, Ulrike wird trotz ihrer Chemo nicht mehr bei uns sein.

Und auch Andrea** hat nach ihrem Rezidiv keine guten Chancen.
Ob ihr eine adjuvante Chemo vor fünf Jahren allerdings mehr
als einen Aufschub gegeben hätte, sei mit Fug bezweifelt.
Sie und ihre Ärzte hatten damals wohl richtig gehandelt.
Jetzt können systemische Therapien ihr Leiden verzögern,
mehr nicht, aber immerhin dies.

**Krebs-Kompass Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - BRUSTKREBS nach 5 Jahren wiedergekommen

Und ich hab doch noch einmal Aufschub bekommen, das Studienmedikament,
eine neuartige Anti-Hormontherapie, bremst das Wachstum wieder.
Es sind nun sechs Jahre seit der Diagnose ohne Chemo!
Dank "Big Pharma" ...

Ich wünsche so sehr, dass die Chemoverweigerinnen und Verweigerer weiterhin rezidivfrei bleibt. Mir gelang das nicht. Bei Schmerzen aber geht zuerst zum Onkologen.
Die Orthopädie hilft da meistens nix, siehe Andreas Bericht.

Puistola
 
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30.10.14
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Die Untersuchungsergebnisse von Mitte Mai sind o.k. - inzwischen lassen mich die Ärzte auch in Ruhe - d.h. sie fangen nicht ständig wieder an, mich überreden zu wollen.-

lg uriela
 
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06.08.08
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Das ist eine gute Nachricht, liebe Uriela.
Ich wünsch dir weiterhin Gesundheit!

Nur sollte man/frau nicht zum falschen Arzt gehen,
wenns dann doch mal weh tut. Andreas Leiden
wäre wohl zu verhindern gewesen, sei dies mit
Radium (Xofigo), gezielten Bestrahlungen oder
eben doch einer Chemotherapie. Vorübergehend.

Mit dem Verweigern der Chemotherapie wird
vermieden, eine vermutete, vielleicht gar geheilte oder
symptomlose Krankheit nebenwirkungsreich zu 'therapieren'.
Damit gewinnt man viel und verliert wohl nichts:
Bei Rezidiv, Symptomen und Schmerz ist diese Option immer
noch greifbar. Meine Professorin hat mittlerweile auch
davon abgesehen, mir mantramässig die Chemo zu
empfehlen. Im Gegenteil, sie hilft mir bei der Suche
nach Alternativen. Mit Erfolg!

Puistola
 
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13.02.15
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Hallo an euch alle, die Chemo-Verweigerer/innen,
jetzt antworte ich doch nochmal hier unter meinem alten Pseudonym, denn ich werde mich hier aus dem Forum verabschieden.
Ich kann jeden, der sich einer Chemo&Co verweigert, nur meinen aller größten Respekt ausdrücken, denn ihr seit stark euch gegen das Onko-Kartell zur Wehr zu setzen und damit einer globalen körperlichen Vergiftung zu entgehen.
Ich lese hier immer wieder viel von der Suche nach einer Alternativen und stoße doch immer wieder nur auf Glauben. Glauben aber heißt Nicht-Wissen. Ich glaube schon lange der konventionellen Medizin und deren Symptombehandlungs-Strategien nicht mehr. Ich will die Ursache einer Erkrankung wissen, um mich dann mit deren Beseitigung intensiv zu beschäftigen.
Ich habe meinen ersten, sich aggressiv ausbreitenden Hautkrebs per Zufall mittels „Aushungern“ eliminiert, ohne dass ich die genauen Zusammenhänge zum damaligen Zeitpunkt erkannte. Fragt man einen Onkologen, wie das zusammenhängt, dann bekommt man die Antwort, ja klar, wenn man keine Kohlenhydrate mehr zu sich nimmt, dann verhungert die Krebszelle, denn die braucht Zucker/Glucose und zwar ganz viel davon. Das stimmt so aber nicht, denn die Krebszelle stirbt ganz zum Schluss erst. Sie nötigt unseren Organismus jede nur erdenkliche Fettreserve aufzulösen, um an den von ihr benötigten Zucker/Glucose zu kommen, sollten wie einmal auf den Gedanken kommen keine Kohlenhydrate mehr zu uns zu nehmen.
Erst bei meiner zweiten Krebserkrankung, ein Jahr später erneut Hautkrebs und obendrein noch Lungenkrebs inoperabel, habe ich erkannt, dass auf Grund einer radikalen Hungerkur eine ganz bestimmte Substanz aus der Pankreas dann in vollem Umfang meinem Immunsystem wieder zur Verfügung stand und dann in der Lage war, nur mittels dieses Pankreas-Enzym meine sich weit ausgebreitete Hautkrebserkrankung innerhalb von 10 Tagen komplett zu eliminieren. Eines jedoch lernte ich bereits daraus, es muss einen ganz natürlichen Faktor in unserem Körper geben, der in der Lage ist einer karzinome Gewebewucherung, in meinem Fall eine sich massiv ausbreitende Hautkrebserkrankung, innerhalb kürzester Zeit Einhalt zu gebieten. Ich machte mich auf die Suche und ich fand heraus, wie ein Organ-orientierter Krebs entsteht und dann auf welch einfache Art und Weise man ihn zur „Heilung“ bringen kann.
Das hat mich im vergangenen Jahr motiviert, darüber ein Buch zu schreiben, indem ich auf einfache und verständliche Weise meine Erkenntnis über die Entstehung von Krebs und deren Heilmöglichkeit beschrieben habe.
Nachdem ich jedoch immer wieder in solchen Foren angegriffen werde mit Unterstellungen wie: ich würde mir auf Kosten armer kranker Menschen mit dem Verkauf meines Buches die Taschen vollstopfen, rate ich jedem ab mein Buch zu kaufen. Darin allerdings könnte man nachlesen, wie so eine Organ-orientierte Krebserkrankung entsteht und auf welch einfache Art sie zur Heilung zu bringen ist.
Wenn man erst mal das Wissen hat, dann braucht man nicht mehr nur zu Glauben.
Ich beuge heute vor, nachdem ich meine zweite Krebserkrankung selbst, ohne jegliche therapeutische Hilfe, zur Heilung brachte, um meine zweite Barriere gegenüber einem sogenannten Krebswachstum als Prophylaxe aufrecht zu halten und das ist mir bisher sehr gut gelungen. Um einem Rezidiv, einer erneuten sogenannte Krebserkrankung, vorzubeugen, muss man diese zweite Barriere auch aufrecht erhalten.
Ganz richtig, die Pankreas-Enzyme Trypsin/Chymotrypsin und das von der Evolution in unserem Körper eingerichtete sogenannte Vitamin B17 oder auch Amygdalin genannt und das nicht mehr in unserem Körper vorhanden ist, sind die zwei wesentlichen Faktoren, die dazu beitragen eine karzinome Gewebewucherung zu eliminieren. Dazu muss man aber auch den Zusammenhang verstehen, um mit Überzeugung selbst so eine Heil-Entscheidung zu fällen und dann auch umzusetzen. Das selbe gilt zu verstehen, weshalb diese Substanz B17 eine profunde Krebs-Prophylaxe darstellt.
Ich will weder jemanden überzeugen noch inspirieren das eine oder andere zu tun.
WISSEN – bedeutet entscheiden zu können
GLAUBEN – bedeutet noch auf der Suche zu sein.
Ich wünsche euch allen noch viele gesunde und zufriedene Jahre.
LG Kenitra
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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21.05.11
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Sehr bedauerlich kenitra, dass Du Dich hier zurückziehst, aber ich kann das in Deinem Fall verstehen.
Habe gerade Deinen letzten Beitrag hier als Datei abgespeichert und werde Dein Buch hüten. Ich hoffe, ich werde es für mich nie brauchen aber ich habe es bereits einer Freundin in die Hand gegeben, wo der Bruder ein übles Rezidiv hat.
Überlege auch meiner Mutter eines zu schenken, aber da sehe ich schwarz. Sie pflegt ihren Glauben und ist total zu.

Alles Gute Dir und nochmals vielen Dank
Claudia.

PS. Mein größtes Projekt besteht momentan darin, endlich wieder erholsamen Schlaf zu bekommen, denn ohne den ist auf Dauer gesund sein bzw. werden nicht drin.
 
Beitritt
06.08.08
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Auf Wiedersehen, Kenitra

Wenn Du die Ursache für deinen Krebs gefunden haben wirst,
wirst Du feststellen, dass es dein Körper ist, der eben mal
eine der vielen tausend Fehler bei der Zellteilung nicht bemerkt
hat und auch nicht bemerken konnte. Gut, dass Du die Krebszellen,
egal wie, vernichten konntest. Nur das ist Heilung.

Meine Onkologin hat, wie jedesmal, wenn ich sie sehe, wieder
leitliniengerecht die Chemotherapie angemahnt, und ebenso
wie jedesmal hab ich abgelehnt.
Mein neuestes Problem: Prednison, das als Begleitmedikation zur
Chemo gegeben werden müsste, hat, in anderem Zusammenhang
genommen, innert weniger Monate meine Knochen runterge-
wirtschaftet. Jetzt hab ich Osteopenie und nach einem weiteren
halben Jahr wär's wohl eine satte Osteoporose.
Die Metastasierung, die bisher nur lymphogen auftrat,
ist neuerdings auch hämatogen in den Knochen aufgetaucht,
und Einzelbestrahlungen wie bisher sind angesichts der Vielzahl
und weiten Verteilung der Metastasen nun nicht mehr sinnvoll.
Bleibt also eine systemische Therapie, also hab ich mich für
eine PRLT in Heidelberg entschieden. Damit möchte ich meinen
sechs Jahren nach der OP gerne ein siebtes anhängen und
dann weiterschauen.

Meine Onkologin unterstützt mich dabei, auch wenn sie
bei der nächsten Konsultation wieder die Chemo anmahnen wird...

Nimm den Tag!
Puistola
 
Beitritt
30.06.12
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Hallo Kenitra,
danke für deinen Bericht über dich und deine Heilung. Und toll, dass auch Du ein Buch geschrieben hast. :)
ich habe meine Therapie und einiges Andere auch in einem Buch zusammengefasst und, Du wirst es nicht glauben. Mich machte man genauso an wie dich. Ich wolle nur Geld verdienen, wäre Kommerzgeil usw. Da müssen wir wohl durch. Obwohl man mit einem Sachbuch nie viel verdienen kann.
Ich habe im Jahr keine 100 Euro verdient. (Beim Verlag herausgekommen). Aber das ist auch nicht das Wichtigste. Ich wollte nur ein wenig aufklären, auf andere Möglichkeiten bei krebs aufmerksam machen. Ob man es im NAchhinein macht, ist jedem selbst überlassen.
Und wäre ein bisschen was rausgesprungen - mehr Einnahmen als Ausgaben, hätte ich mir mein Gebiss ein bisschen sanieren lassen können, was notwendig ist, denn ich bin der Meinung, dass meine Probleme daher kommen.
Nur ist heutzutage ohne Moss nix los. ;-)Also mach ich so weiter.

Wie kann ich den Titel des Buches erfahren? Ich denke, ich würde es mir kaufen, sofern es mein Gelbeutel zulässt. ;-)Irgendwie sammle ich solche Erfahrungsberichte, wie auch meiner einer ist.

Auch wenn man sich alternativ einmal geheilt hat, ist man vor neuem Befall nicht gefeit. Und Wissen ist Macht. Mich interessiert immer, wie es andere geschafft haben.
Falls du Interesse an meiner Geschichte hast und alle anderen hier auch, mehr findet ihr auf : Willkommen
Da findet Ihr auch mein Buch. :)Das leider auch wenig gekauft wird, weil ich ja so geldgeil bin und womöglich reich werden oder Vorteile haben könnte. lol::schock:

Wohingegen heutzutage jeder Geld für den größten Unsinn ausgibt, aber für Wissen über die Gesundheit und Heilungen keinen Cent ausgeben wollen. Die rennen dann wie die Schafe zur Schlachtbank und lassen sich kranktherapieren.... :confused: Was solls.

Ich habe mich damit abgefunden und hoffe, dass der Verlag nicht allzu viel minus macht.

Ich wünsche Dir Kenitra und allen anderen hier, eine gute Zeit, Gesundheit oder gute Genesung
 
Beitritt
09.09.08
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Wuhu,
diesbezüglich
... Enzyme Trypsin/Chymotrypsin und ... Vitamin B17 oder auch Amygdalin genannt ...
wäre es interessant, ob B17 von den Therapeuten i.v. gegeben wird (was ich nicht annehme) oder eher zB bittere Aprikosenkerne?

Die Enzyme gibt es schließlich - so wie die Kerne - als NEM zu erstehen, habe da grade in einem älteren Thread dazu eine aktuelle Aufstellung gemacht: https://www.symptome.ch/vbboard/cfi...be-mucos-vitamenzym-etc-pp-7.html#post1130443

Falls es zB Aprikosenkerne sind, welche Dosis wäre äquivalent zu nennen? Im Forum gibt es zum Thema B17 einige Threads, wo schon mal von einer Dosis ab ca 10 bis X Kernen täglich (prophylaktisch, noch ohne festgestellten Krebs) die Rede ist...
:idee:
 
Themenstarter
Beitritt
23.11.12
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Ich habe eine Weile nicht teilgenommen, aber nun wollte ich mich doch zumindest mal wieder hier melden für die, die mitlesen, und die, die sich selbst auf den Weg machen.
Nach wie vor ohne Chemo, ohne Bestrahlung, ohne Antihormone. (Nach professionellem medizinischem Fachwissen bin ich schon tot. Nach Evidenz nicht ;0)
 
Beitritt
30.10.14
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Ich schliesse mich Dir an Freedom - auch bei mir

keine Strahlentherapie, keine Chemo ....

es geht mir gut !!

lg uriela
 
Beitritt
30.06.12
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244
Hallo FreeDee, schön, dich hier zu sehen. :)

Ich bin auch seit kurzen ein bisschen aktiver geworden, denn mich hat es wieder erwischt. Nach 6 Jahren Ruhe ein riesen LK Tumor in der Achsel. Inoperabel in meinem Sinne, weil zu tief ins Gewebe reinreichend.
Aber ich werde es auch dies Mal ohne Chemo und Co durchziehen, obwohl es sehr schmerzhaft ist und ich mich mit BTM vollstopfen muss. :-(
Sonst geht es. Ich bräuchte nur was, das mich wieder zunehmen lässt. Hatte wenig Appetit und zu viel abgenommen. Nun seh ich aus wie ein Hering. ;-)
Ach ja, einen dicken Arm habe ich auch noch. Der Saft läuft nicht mehr ab.
Man wird halt alt.
Nun gut
Ich wünsche Dir und allen hier alles Gute und werdet oder bleibt gesund. :)
anomar :wave:
 
Beitritt
06.08.08
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983
Liebe Anomar

Es tut mir leid, dass Du diese üble Lymphknotenläsion erdulden musst.
Dass Du dieses Wachstum nicht mit einer nebenwirkunsreichen
Chemotherapie vorübergehend bremsen willst, verstehe ich gut.
Palliation mit BTMs ist aber nicht alles, zumal Morphium deinen
Appetit nicht zurückbringen wird.
CBD aus Hanf soll den Appetit fördern. Ich brauch das Zeug gegen
Krämpfe.
Dieser Knoten ist über längere Zeit herangewachsen und wird ohne
Therapie weiterwachsen, typischerweise mit einem exponentiellen
Wachstumsmuster. So eine oligometastatische Situation kann durchaus
lokal therapiert werden, auch wenn der Knoten nicht operabel ist.
Zu prüfen wären HIFU, Kryotherapie und Bestrahlung.

Einige LK-Metastasen, die sehr schnell wuchsen und zu schmerzen
begannen, hab ich mit einer stereotaktischen Bestrahlung (SBRT)
in wenigen Tagen klein gemacht. Das war neben Hormontherapien
und PRLT die Basis, bis heute ohne Docetaxel auszukommen,
immerhin bald sieben Jahre nach der hochaggressiven Krebsdiagnose.

Standorte von SBRT-geeigneten Maschinen gibt es z.B. hier:
Behandlungszentren | Accuray DE
An vielen dieser Kliniken gibt es Brustkrebszentren, wo auch
die Strahlentherapeuten im Rahmen von Tumorboards beraten.
Die Onkologen werden natürlich ihr Hohelied singen, aber
eine einzelne Läsion geht man allemal besser lokal an.

Schau mal...
Puistola
 
Beitritt
30.06.12
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Hallo Puistola,
danke für deine Antwort. Ich weiß ja, dass du schon jahrelang dein Ding durchziehst und - man kann es ja auch sehen - Erfolg hast. Das finde ich toll. Vor allem ist super, dass du so viel Kraft hast. Deine Krankheit war und ist doch um einiges aggressiver als mein Brustkrebs damals.

Ja, dass es mich auf diese Weise nochmals erwischt, hätte ich nicht gedacht. Eher dachte ich an ein Rezidiv in der Brust. Aber du siehst, bei jedem läuft die Sache anders. Dass es nun die Lymphe sein muss, das ist schon blöd, denn der dicke Arm und wer weiß, was noch alles kommen könnte, macht einem schon Bange. Aber mitlerweile lass ich ihn tapen und das tut echt gut und er wird dünner. Ein Lichtblick. :)

DAs BTM, das ich bekomme ist das hier.
Häufige Fragen von Patienten und Ärzten zum Einsatz von Methadon in der Krebstherapie- Institut für Rechtsmedizin - Universitätsklinikum Ulm
https://www.gesundheitsindustrie-bw...linische-studien-muessen-wirksamkeit-belegen/
Es soll - fand man heraus, auch Krebszellen absterben lassen. Schaun mer mal. :)

CBD habe ich auch ausprobiert, als Öl halt. Aber das wird ja auch sauteuer. Und am Geld haperts eben. Mein Buch hat sich nicht verkauft und nun bin ich eine arme S... lol Spaß beiseite.

HIFU, las ich gerade, macht man nur bei Prostatakrebs. Oder gibt es da noch andere Anbieter als Heidelberg? Kryotherapie wäre möglich, weil die Dinger oberflächlich liegen. Aber am liebsten würde ich die erhalten. Vielleicht bilden die LK-Schwellungen sich wieder zurück. Weiß mans? Die Hoffnung stirbt nie.
Von Bestrahlung halte ich nicht viel. Die Strahlen gehen mir zu weit ins Ungewisse. Aber danke für die Anregungen. :)
Du hast also SBRT machen lassen. Da muss ich mich mal belesen.
Gut, dass es dir gehofen hat. Du hast ja schon so vieles gemacht. Ja, und wir sind nun beide im 7. Jahr nach der Erst-Diagnose. :) Wenn man es genau nimmt, sind wir doch gut. :) Denn mir hatte man schon damals gesagt, dass ich ohne Chemo nicht überleben würde.

Nochmals Danke für die Tipps. Ich wünsche Dir alle, alles Gute und mach weiter so. Ich werde mich auch anstrengen und positiv denken. Wir schaffen das. :)
L.G. anomar
 
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