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Treffen (nur) der Chemotherapie-Verweigerer/innen (II)

Datura

in memoriam
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09.01.10
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Danke Dir, ich freu mich so für Dich und freedee.

Dir auch einen schönen Sonntag!

Datura
 
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06.08.08
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Mit meinem heutigen 'Gelege' ...



wünsch ich Euch Chemotherapieverweigernden frohe Frühlingsfesttage.

Seit einigen Wochen weiss ich, dass nun auch die mühsam erkämpfte
Zweitlinien-Hormontherapie (Enzalutamid) versagt, nach acht Monaten
zunehmender Belastung durch ebendiese Therapie.

Nach Ostern gibt es wieder mal neue Bilder und Bluttests.
Dann, so bin ich mir recht sicher, wird mir der Onkologe
eine Therapie mit einem Eibensaftderivat vorschlagen. Man
könnte dem auch Chemotherapie sagen, bzw. sagt es,
obwohl es im Grunde eine Phytotherapie ist: Docetaxel.

Das will ich aber nicht.
Ich hatte weiter oben dargelegt, dass der zu erwartende Gewinn
an Lebenszeit marginal ist, die zu erwartenden Nebenwirkungen
während und auch nach der Therapie hingegen exorbitant.

Es sind nun fünf Jahre seit der Erstdiagnose, dass ich dem
hochaggressiv eingestuften Krebs widerstehe, stets nach dem
von mir gewählten Weg, doch nun sehe ich den Weg nicht mehr.
Jetzt ist guter Rat teuer.

Carpe diem!
Puistola
 
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25.03.12
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Puistola,

ich wünsche Dir, dass du über die Ostertage den (deinen) Weg wieder findest/siehst und darauf aufbauend eine für dich stimmige Entscheidung treffen kannst!

Anahata
 
Beitritt
06.08.08
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... den (deinen) Weg wieder findest/siehst und darauf aufbauend eine für dich stimmige Entscheidung treffen kannst!

Danke für die guten Wünsche

Nach rasantem Wachstum der Metastasen hab ich mich einmal mehr
gegen das professoral angeratene Docetaxel entschieden.
Stattdessen habe ich die stereotaktische Bestrahlung der grössten Metastasen
durchgesetzt, parallel dazu Abiraterone, eine weitere, als wenig wirksam
eingeschätzte Hormontherapie der zweiten Linie nach Versagen von Enzalutamid.

Der PSA-Wert stieg im Verlauf des Jahres um das Tausendfache.
Die Bestrahlung plus Abiraterone senkten den Wert wieder auf ein Viertel,
also immer noch das 250-fache des Wertes von Februar '15.
Immerhin: Die Schmerzen, Fatigue und Kraftlosigkeit sind erst mal weg.

Langsam geht mir das Pulver aus. Die einzigen verbleibenden systemischen
Therapien sind Docetaxel und Cabazitaxel. Und wohl auch noch einige
unspezifische Chemotherapeutika wie Platin, zur kurzfristigen Kontrolle von
Schmerzen - mehr nicht, falls überhaupt.

Es bleibt die Frage, ob, wenn es weitergehe, gleich Morphin oder nicht doch
noch eine Kurve über Taxane, bevor als ultima ratio Natriumpentabarbiturat.
Ich entscheide das, wenn mich eine erneute Progresssion dazu zwingt.

Puistola
 
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06.08.08
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Ach je.
Wenn ich die Idee hätte, Chemo würde heilen, hätte ich schon vor fünf
Jahren eine Chemo gemacht, statt eine OP, fünf Jahre verschiedene
Hormontherapien, Bestrahlungen von Metastasen, bewusste Ernährung,
Vermeidung von Giften und Smog etc.
Die Chemo kann in den allermeisten Krebsentitäten lediglich das
Tumorwachstum vorübergehend bremsen, meist unter erheblichen
Nebenwirkungen, oft aber gar nicht.
Nur in wenigen Krebsentitäten vermutet die Medizin, dass die Chemo
adjuvant eingesetzt zum Heilungsprozess beitrage. Bewiesen ist das
meines Wissens überhaupt nicht, was wohl auch der Ursprung dieses
Chemoverweigerer-Threads darstellt:

Bei Brustkrebs wird die Chemo oft adjuvant zu OP oder Radiatio
empfohlen, also in der frühen Phase der Ersttherapie.
Klare medizinische Evidenz für diesen Einsatz fehlt jedoch.

Bei dem ebensooft auftretenden Prostatakrebs wird die Chemo
niemals adjuvant eingesetzt, um die Heilung unterstützen, sondern
erst dann, wenn andere Therapien voraussichtlich nichts mehr bringen.
Genau dann aber bringt die Chemo wohl auch nur wenige Wochen
längeres Überleben, wenn überhaupt. Ich hab es schon angedeutet:
Morphin verlängert zwar nicht das Leben, ist aber bedeutend
weniger belastend und macht das Sterben einfacher.
Wer nicht loslassen kann oder will, versucht stattdessen noch etwas
Aufschub zu bekommen um den Preis der Chemo-Nebenwirkungen.

Kann ich loslassen? Das entscheide ich dann, wenn sonst gar nix mehr
geht. Lange wird das nicht mehr hin sein...

Puistola
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
06.08.08
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Ich weiss von einer Nachbarin, dass sie ne Freundin hat oder hatte, wo der Brustkrebs durch Fasten extrem zurückgegangen ist.
Naja, ich weiss aus einem Forum von Jemand, die von einer Nachbarin weiss, dass sie ne Freundin hat oder hatte, wo ...
Nee. So geht das nicht!
Wenn das so toll wirken würde ("Extremer Rückgang"=Remission) wäre das längst eine anerkannte Therapie und nicht nur gerüchteweise vom Hörensagen bekannt. Kommt jetzt bitte nicht Pharma-Lobby und derlei. Die Medizin bemüht sich intensiv, jene PCa-Betroffene zu identifizieren, die keiner Therapie bedürfen.
Watchful Waiting und Active surveillance sind leitliniengerechte Formen der Nichttherapie, aber eben nur für bestimmte Männer. Big-Pharma verdient genug mit den Anderen wie mich: Ein Jahr Xtandi kostet € 40'000.- ...

Der Dr. Douwes und die Newsletters der Klinik St. Georg sind mir geläufig.
Es ist immer spannend, wieder mal was anderes als Mainstream zu lesen.
Aber auch er macht aktiv Werbung für die Chemotherapie und umflort das eben noch mit originellen Vitamincocktails. Da mach ich nicht mit. Die Eibensaft-Infusion (Docetaxel) gibt es am lokalen Krankenhaus zum Nulltarif bzw. Kasse zahlt. Vitamine, Zink und Calzium gibt es bei Burgerstein oder Aldi.

Puistola
 
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21.05.11
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Hallo Puistola , es war als Anregung gedacht.
Und es ist kein Gerücht...

Gesunghungern.de - ...den Krebs in 42 Tagen weghungern.

Hier berichtet auch ein Betroffener wie er es durch Fasten geschafft hat.Hat mich wenige Minuten gekostet das zu finden. Für mich sind das Fakten. Ich könnte jetzt weitersuchen....

Ich selbst bin seit 42 Jahren fast durchgehend in ärztlicher Betreuung, davon 22 Jahre Dialyse und ich bin dermassen desillusioniert...
Behandle mich soweit es irgend geht selbst und das mit sehr gutem Erfolg, wenn auch noch längst nicht alles gut ist und die Nieren eh nicht mehr zu finden sind, so kaputt sind sie. Meine Ärzte reden mit mir auf Augenhöhe , wir lernen voneinander. Gerade hatten wir das Thema B12 Analyse. Am Ende musste mein Arzt einsehen, dass er hier auf dem Holzweg war, weil einfach nicht entsprechend weitergebildet.
Was er mir am Ende ausdruckte ga mir im
groben Recht gab, führte uns aber auch nicht wirklich weiter. Ich fand nämlich heraus, dass für Diapatienten alle Diagnosemittel direkt B12 zu messen sinnlos sind und konnte ihm das auch schwarz auf weiss vorlegen.
Mein Arzt hat mir vorweg Holotranscobalamin und Methylmalonsäuremessungen in Aussicht gestellt, ohne den Pferdefuss zu bemerken.
Nun bietet er mir nichts mehr an und der Mangel wird weiterhin nicht aufgedeckt werden....Ich substituiere und orientiere mich am MCV und Homocystein mit aktiviertem B12. Das könnte mein Arzt auch nicht verschreiben soweit mir bekannt ist.

Therapien werden nur angewendet, wenn es eine Studienlage gibt. Harte Fakten brauche er, sagte mir mal ein Arzt.
Diese harten Fakten, Studien sind sehr aufwändig und teuer....Wie soll das Geld wieder reinkommen, an Fasten ist nichts zu verdienen, was derlei finanzieren könne. Es ist ein Fakt, dass es kaum Studien gibt, die von unabhängiger Seite durchgeführt werden. Sehr bedauerlich und ein Unding wie ich finde.

In der Sowjetunion gab es Fastenkliniken...heute nur noch in Georgien. Habe da mal ne Doku zu gesehen. Wäre man interessant, ob es da vielleicht nicht doch Studienmaterial gibt .
Hier wenn auch nicht UdSSR:

Generell gibt es in westlichen Ländern relativ wenig Studienmaterial zum Thema Fasten – jedenfalls, wenn ein direkter Vergleich zu medizinischen Studien, wie z.B. aus dem Pharma-Segment, herangezogen wird. Der Grund ist banal: Es fehlt an Forschungsgeldern. Einigen Medizinern und Forschern ist es dennoch gelungen, aussagekräftiges Untersuchungsmaterial zu erstellen. Eines der wohl eindruckvollsten Ergebnisse lieferte der US-amerikanische Forscher Valter Longo. Er forschte zu der Fragestellung, wie sich Fasten auf Krebserkrankungen auswirkt. Sein Ergebnis: Fasten kann nicht nur die Nebenwirkungen von Chemotherapien verringern, sondern auch den Heilungsprozess unterstützen. Hintergrund: Fasten schützt gesunde Zellen – sie reagieren auf den Nahrungsverzicht mit einer Art Schutzfunktion, sodass sie unter der Chemotherapie weniger stark leiden. Kranke Zellen wiederum werden durch das Fasten angegriffen. Sie verfügen durch ihre Mutation nicht über den Schutzmechanismus ihrer gesunden Pendants. Noch sind die Ergebnisse dieser Untersuchungen nicht repräsentativ, werden aber bereits klinisch getestet. Allerdings geben schon die ersten Ergebnisse Anlass dazu, die Behandlung von Krebspatienten künftig auch unter einer anderen Perspektive zu betrachten.

Quelle. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirksamkeit von Fastenkuren | Institut Grossmann Chiropraktik in Hamburg

Wieder ne Minute suchen.

Hier nun doch noch was zur UdSSR:

https://www.arte.tv/guide/de/043980-000/fasten-und-heilen

Die UdSSR war ja auch das erste Land, was Amalgam verbot 1986 bereits. Warum gerade hier die Vorreiterposition?
Ich meine, man konnte sich ein unabhängiges Denken und Agieren hier schlicht leisten, im Gegensatz zu der Bundesrebpublik bis heute.

Dann ist die Frage, wonach man sucht. Die Schulmedizin befasst sich mit bestimmten Dingen , mit anderen so gut wie gar nicht. Warum? Warum arbeietet man bis heute bei Niereninsuffiziente nicht damit, dass man die Autoimmunen zumindest auf eine Zöliakie untersucht? Gluten fördert Entzündungen und Autoimmunerkrankungen steht immer wieder zu lesen .
Internisten im Netz schreiben über den Zusammenhang zw. Nierenerkrankungen und Gluten. Ein Arzt , Dr. Bolland schrieb mir, es könne einen Zusammenhang zw. meine Erkrankung und Gluten geben. Es peifen die Spatzen bereits vom Dach.
Warum knallt man uns mit Eisen voll, da man doch Schlaganfall und Ateriosklerose so fürchtet ? Eisen ist ein Radikalbildner, der eben gerade dieses verursachen kann. Ich mache da schon lange nicht mehr mit und habe bis heute keine Arteriosklerose. Ich wässere mein Essen auch so gut wie nicht, um das Kalium auszuschwemmen und schwemme damit auch gleichzeitig alle möglichen wichtigen Vitalstoffe mit raus und gefährde damit meine Gesundheit noch mehr. Aber das ist die gängige Linie.
Man macht auch kaum mehr Blutgasanalyse, die das Kalium bestimmen unter anderem. Früher gabs jede Woche eine, damit hatte man ne Orientierung und konnte also freier , besser essen. Ich lasse mir die BGA einfach machen...und so kann ich mich gesund ernähren. Aber so " freich" ist ja sonst nur noch einer und der ist mein Kumpel... Die BGA kostet übrigens nicht mal nen Euro und ist in der Dialysepauschale enthalten.
Warum wird kein Homocystein gemessen auch wichtig wegen Herzinfarkt und Schlaganfall.
Ich frage den ärztlichen Leiter der Dialyse, den mir ausbedungenen Arzt, der sehr angesehen ist unter den Patienten. Er sagt mir , das wäre ein umstrittener Wert. Ich frage warum. Er sagt , man hätte versucht das Homocystein mit Medyn runterzubekommen und das hätte nicht funkioniert.
Also lässt man es jetzt, anstatt nach einer wirksamen Methode zu suchen.
Ich habe mir das Präparat angesehen und bin bei meiner Behandlung nach Kuklinski geblieben, weil die mir viel sinnvoller erscheint. Homocystein in der Norm, sehr ungewöhnlich in meiner Patientengruppe. Mein Arzt fragt mich, ob ich Medyn zur Behandlung genommen habe.
So und nun ist das Thema wieder abgehakt. Es wird wieder nicht gemessen. Immerhin kann ich ab und an darum bitten. Ich weiss ja wie ich es runterbekomme.....
Und so weiter und so fort. Logisch und sinnvoll erscheint mir das alles nicht, auch nicht zum Wohle des Patienten.

Warum Therapien nicht angwandt werden hat nicht immer sinnvolle Gründe, häufig scheint es einfach nur an der Trägheit des Systems zu liegenund an der Fixierung auf Medikamente eben. Der Patient wird ja auch gar nicht mehr richtig angeschaut bzw, was man zum Teil schon an Äusserlichkeiten erkennen kann, nicht mehr erkannt. Man weiss selbst nicht, was man so mit sich rum schleppt... Ahnungslosigkeit, Hilflosigkeit, keine Zeit. Das nehme ich nur allzu häufig wahr.
Egal ob Big Pharma das Problem ist oder nicht.

Ich wünsche Dir nochmals alles Gute für Deinen Weg und danke für die Aufklärung zu Dr. Douwes.

Mein Onkel hatte 15 Jahre die Nase dicht und Gelenkschmerzen.
Eine sinnvolle Therapie war dann der Glutenauslass lebenslang.
Der Hinweis kam von mir. Warum nicht von einem seiner Ärzte?
Es ist noch nicht rum sagte mir ein HNO.

Alles Gute.
Claudia.
 
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Beitritt
06.08.08
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Danke, Claudia für dein Mitdenken.
Aber:
Dieser Dieter Schubert hat eine niedrigmaligne Krankheit,
und von Heilung ist keine Rede in seinem Bericht. Wie sollte
das auch sein mit einer Breuß-Kur.
Der Breuß war Elektromonteur (ein ehrenwerter Beruf!)
und hat eines Tages behauptet, mit der jeweils 'richtigen'
Wurzelgemüsesaft-Diät jeden Krebs heilen zu können.
Ohne jede Erfahrung, ohne jede Diagnostik.
Der hatte nicht mal das Zeug zum Scharlatan!

Ich hab einen Krebs höchster Malignität, der sich ohne
wirksame Therapie alle 12 Tage im Volumen verdoppelt.
Ohne die stereotaktische Bestrahlung in Bern würde
per Sylvester die Metastasen dicker sein als mein Bauch
und mein Hals, wenn ich dann noch leben würde.
Naja, auch eine Chemo hätte wohl das Wachstum gestoppt,
aber da wär ich immer noch dran, lizze wie ein Hund und
würde nicht wieder Bergwandern (Naja, jetzt werd ich auf
Schneeschuhe umsatteln, sobald der Schneefall aufhört).

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass mir frischepresster
Kartoffelsaft helfe. Ich würde fehlernährt, würde
verhungern, während der Krebs immer noch in Vollwert-
Nahrung schlemmten würde, meinem Blut nämlich.

Vergiss Breuß, meine Prostatakollegen, die das versucht haben,
hatten alle denselben Erfolg: Hunger und PSA-Anstieg.
Tja, mit dieser Vernetzung der Selbsthilfe im Internet
bekommen Lügen kurze Beine.
Meine Ärzte beschwören mich, keinen Gewichtsverlust
anzustreben, denn das Diätthema bis hin zu simplem
FDH hab ich immer wieder angesprochen. Und wie
recht sie haben, erlebe ich jetzt: Mir geht es gut,
ich bin glücklich.

Dir wünsche ich, dass Du die Dialyse noch lange Zeit
durchstehen magst. Du scheinst eine Nierentransplantation
abzulehnen. Dafür hab ich volles Verständnis (verzeih bitte,
wenn ich da was Falsches vermutet haben sollte).


Ach und noch was: Gluten und tierisches Eiweiss hab
ich jahrelang weggelassen, mich also quasi Vegan-
glutenfrei ernährt. Ging ganz nett, aber als ich erkannte,
dass ich MCS hab, und darauf Giftstoffe in der Luft
konsequent zu meiden begann (Büroluft, Chemikalien,
Duftstoffe, Druckerschwärze, Abgase, Smog), war die Nahrungsmittelinverträglichkeit innert weniger Wochen weg.

Aber in genau die Zeit der Veganen Ernährung lag wohl
der Beginn meiner Krebs-Erkrankung.
Einen Zusammenhang vermute ich nicht, aber einen
Zusammenhang zu MCS schon: Der Mangelhafte
Abbau von Xenochemikalien in meinem Körper führte
wohl zu einer Dauervergiftung => Krebs.

Die vegane Diät war nichts als Symptombekämpfung!
Saubere Luft hat geholfen.

Guten Appetit wünscht
Puistola
 
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Beitritt
21.05.11
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Hallo Puistola,
jeder hat seinen ganz besonderen Plan...und genau danach muss man handeln.

Mich beschwören die Ärzte, ich soll mich transplantieren lassen, kommt für mich gar nicht in Frage. Ich vergifte mich mit Sicherheit nicht mit den Medikamenten gegen die Abstossung und ob der Mensch von dem die Niere dann kommt wirklich tot war, wer weiss das schon. Was wissen wir schon über Leben und Tod.

Übrigens das mit dem Kartoffelsaft habe ich überlesen. Egal.

Alles Gute Dir und es freut mich, wenn Du glücklich bist.

Claudia.
 
Beitritt
06.08.08
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Mal wieder ein Lebenszeichen:

Die Bestrahlung der Metastasen hat gut angeschlagen.
Die sind auf einen Bruchteil ihres Volumens geschrumpft
oder vielleicht gar ganz verschwunden.
Aber jene kleinen Metastasen, die man nicht bestrahlt hatte,
um die Strahlendosis in erträglichem Mass zu halten, sind
nun bald so gross, wie einst jene, die behandelt worden sind.

Ich bin davon geschwächt, spazieren ist möglich,
Wandern nicht mehr. Wieder ist Eibensaft angesagt, bzw.
Docetaxel, also Chemo.

Gegenwärtig aber bin ich in einer 30-tägigen Wartefrist seit
der letzten Hormontherapie, um danach ein neues
Medikament zu bekommen im Rahmen einer Studie.
An Mäusen und Hunden wirkt das, und jene paar Männer,
die es bisher bekommen haben, haben überlebt, bei einigen
ist gar eine Wirkung eingetreten.

Derweil wachsen die Metastasen und drücken auf die
benachbarten Organe. Mal sehen, ob und wie ich die
Wartefrist überstehe, und ob und wie dieses VT464 wirke.

Und als Notnagel hab ich dann noch radioaktive Infusionen
an der Nuklearmedizin der Uniklinik Heidelberg. Die
scheinen im Wirkungs-/Nebenwirkungsprofil etwas
günstiger als Docetaxel.

Immer noch Chemoverweigerer,
Grüsse an die Mitstreiterinnen
Puistola
 
Beitritt
30.06.12
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244
Hallo Puistola,
schön, dass du dich mal wieder gemeldet hast. :) Hut ab, wie du die Sache meisterst und es ohne Chemo schaffst.

HAst du schon NAtron (Natriumbicarbonat) ausprobiert? Heißt, deinen Körper basisch gemacht für eine Woche etwa? Ab PH-Wert 8 oder 8,5 sollen Krebszellen absterben. Und ab 7,5 nicht mehr wachsen. Es sollen sich schon einige Menschen damit behandelt haben - gerade solche im Spätstadium. Ich habe da letztens ein Buch drüber gelesen von Dr. Marc Sircus.
Es gibt ein Rezept, wie man es nehmen soll - im Spätstadium. https://josef-stocker.de/krebs_natron_sirup.pdf

Ich nehme es derzeit auch ein und seit dem sind u.a. meine Zahnfleischprobleme weniger geworden. :)

Na-bic wird u.a. auch verwendet, wenn man Chemo bekommt - entweder davor, während oder danach. Ansonsten würden die Patienten wohl noch schneller wegsterben. Auch in der Notfallmedizin braucht man es - bei Herzstillstand u.ä. Es ist also kein Witz... ;)
Belies dich mal, falls du es noch nicht gemacht hast. :)

Ich wünsche Dir weiterhin alles, alles Gute und mach weiter so.
L.G. anomar
 
Beitritt
21.05.11
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Hallo anomor, mir wurden 2 TL Natron täglich für 4 Wochen vor kurzer Zeit empfohlen, habe ich jetzt fast durch und dann wird geguckt, was das gebracht hat.

Alles Gute.
Claudia.
 
Beitritt
06.08.08
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983
Meine Güte, welche irren pH-Werte empfehlt ihr mir?
Tödlich!

Der pH-Wert des Blutes hat einen engen Referenzwert
von 7.36 - 7.44. Ist der Wert höher, liegt eine
Alkalose vor. Ob ein Wert von 8 den Krebs oder den
Menschen zuerst in den Tod treibe, kann man mit
ein paar Löffelchen Natron nicht ausprobieren.

Ich habe nun fünf Jahre Hormontherapie hinter mir,
was eigentlich auf die Dauer eine Alkalose auslösen
sollte. Kommen vier Monate Prednison dazu.
pH gemessen hab ich nicht, aber da noch zusätzlich
basisches Zeug zu schlucken, wäre wohl wenig gesund.
Allerdings überwache ich seit Jahren meinen Kalium-
haushalt und packe derzeit täglich 60 mmol drauf,
um den Wert >3.7mmol/l zu halten. Wenn tiefer, geht
es spürbar bergab mit mir.

Dennoch danke für's Mitdenken.

Puistola
 
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Beitritt
13.02.15
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66
Hallo, noch ein Chemo-Verweigerer hier.
Ich hatte in den vergangenen Jahren zwei mal Krebs-Diagnose und hab zwei mal konventionelle Therapien abgelehnt. Während dieser Zeit hab ich gelernt und erkannt wie der sogenannte Krebs entsteht. Dann konnte ich auch meine letzte Krebserkrankung (Haut- und Lungenkrebs/inoperabel) ganz alleine zur Heilung bringen. Heilung kann so einfach sein, wenn man erst mal versteht wie der "Krebs" entsteht. LG kenitra
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
06.08.08
Beiträge
983
Zwei Jahre etwa, bis ich begriffen habe, dass die ganze üble
Symptomatik von Smog und belasteter Raumluft herkam (MCS).
Nach Aufgabe des Jobs und Umzug nach Lappland, später dann
in die Voralpen, klang die Symptomatik rasch ab.
Mitsamt Käse, Fleisch und Weizen, Roggen etc.
Nun ist vieles wieder da, wegen der vielen Krebsmedikamente,
die ich im Verlaufe der Jahre durchgearbeitet hab.
Die strickt vegane und glutenfreie Diät hilft diesmal nicht.

Ich hänge jetzt auf einem Studienmedikament, das mir die
allerletzte Testosteron-Bildung in Nebennieren und Tumor
unterbinden soll. Die Hoden werden schon seit fünf Jahren
stillgelegt. Bestrahlen geht nicht mehr, weil die örtliche Dosis
sonst überschritten würde mit entsprechender Gefährdung.
OP? Das würde keiner wagen. Ah ja, dann gibt es auch noch
radioaktive Infusionen, die eine gewisse Verzögetung der
Krankheit hervorrufen können. Alles Studien und Heilversuche,
mal von Alpharadin abgesehen gegen Knochenmetastasen.
Aber die hab ich nicht.

Und von all den vielen Kräutern gibt es nur eines, das Wirkung
gegen diesen Krebs zeigt:
Die Eibe und das aus deren Saft abgeleitete Medikament 'Docetaxel'.
Das gilt aufgrund seiner Wirkungsweise als Chemotherapie.
Naja, immerhin pflanzlich ... ;-))

Wenn ich das brauche, also sonst nichts mehr da ist, ausser
Morphin, Cannabidiol und Natrium-Pentobarbital nehm ich das.
Statistisch gibt einem Docetacel immerhin gut drei Monate.
Den einen ein Jahr oder mehr, den anderen nur die Nebenwirkungen.
Vorher weiss das keiner, wie beim Lotto.

Puistola
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
23.11.12
Beiträge
615
Dann aber doch bitte bitte bitte bitte ENDLICH in einem anderen thread als diesem hier.
Ist ja nicht so, dass kein Platz in diesem Forum wäre für alle.
(Oder Du bist doch von der Pharmaindustrie und musst diesen thread kaputt machen. Tja dann..)
 
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