Toxikologie von Arbeitsstoffen

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Auf der Internetpräsenz des Instituts für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund habe ich einige interessante Skripte gefunden.

www.ifado.de/lehre/Tox_von_Arbeitsstoffen.pdf

Es gibt hier eine sehr umfangreiche Abhandlung über diverse Toxine, wobei auch ausführlich auf Schwermetalle eingegangen wird.

Auf Seite 16 wird die Azidose angesprochen, die neben mehreren anderen Faktoren inaktive "Schutzschwermetalldepots" aufbrechen kann, so dass sie in die Blutbahn gelangen.
Hier heisst es außerdem, dass elementares Quecksilber eher psychische Symtome hervorruft, während die methylierte Form eher sensomotorische Symtome produziert. (Seite 30)

Im Rahmen der Entgiftung soll Gluthation die Zellmenbran nicht durchdringen können (S. 44) , so dass eine Substitution hiermit kaum Sinn macht. Dies geschieht nur durch N-Acetyl-Cystein. (Also ACC Akut, was ja sowieso preiswerter ist…)

Es laufen auch einige Studien zu polymorphen Enzymen/ Gluthation-S-Transferasen, die die individuelle Disposition zu Schadstoffen bestimmen.

www.ifado.de/forschung/susceptibility/index.html


Zitat:
„Projektbereich "Bedeutung der genetischen Deletions-Polymorphismen der Glutathion-S-Transferasen GSTT1 und GSTM1 in der Genese chronischer Erkrankungen"

Projektbereich "Bedeutung der genetischen Deletions-Polymorphismen der Glutathion-S-Transferasen GSTT1 und GSTM1 in der Genese chronischer Erkrankungen"
(Hermann M. Bolt, Ricarda Thier [University of Queensland/Australien])
Seit der Entdeckung des genetischen Polymorphismus der Glutathion-S-Transferase GSTT1 (1994) besitzt das IfADo eine weltweit anerkannte Expertise auf dem Gebiet der GST-Polymorphismen. Die Bedeutung der Deletion der Gene der humanen Enzyme GSTT1 und GSTM1, die in einem erheblichen Anteil der Bevölkerung festzustellen ist, für eine Vielzahl von malignen, chronisch-entzündlichen und degenerativen Erkrankungen wird erst in letzter Zeit erkannt. Dieses bildet die Grundlage für weitere Hypothesenbildungen, in engem Zusammenhang mit den Arbeiten im Sonderforschungsbereich 475 der Universität Dortmund.“


Habe es selbst noch nicht geschafft mich umfangreicher einzulesen, aber denke, hier kann man noch einige gute Informationen herausziehen.


Gruß
Iris
 
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Oh, das hatte ich übersehen. Kann aber auch sein, weil der Link von dir nicht mehr funktioniert.
Nur schade, dass von der Seite auch wieder ein großer Bogen um die Amalgamproblematik gemacht wird...


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Iris
 

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