Tinnitus geht nach Blutspende weg

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Hallo zusammen,
ich habe meinen Tinnitus nach mehreren Monaten starken Kopfschmerzen, welche sehr wahrscheinlich vom Amalgam kamen mit dazu noch Antidepressiva (gegen Kopfschmerzen) bekommen.


Ab und zu nach irgendwelchen Ereignissen geht er weg.
Er geht bei mir auch für 3-4 Tage komplett weg, wenn ich Blut gespendet habe. Ich dachte, dass es daran liegen kann, dass mein Blutdruck niedriger ist. Aber nachdem ich Blutdruck am nächsten Tag nach der Spende gemessen habe, war er nur ein wenig tiefer. Das kann nicht der Grund sein.

Was kann der Grund dafür sein, dass er durch Blutabnahme weggeht? (0,5 Liter)
 

Sofie_40

Hallo hund555,

das ist ja interessant. Kennst du deinen Hämatokrit-Wert? Nun ja, Blutspenden ist so eine Art Aderlass. Wird zum Beispiel bei Bluthochdruck empfohlen. Verdünnt das Blut. Also erst einmal mehr flüssige Bestandteile, da Gewebswasser sozusagen gezogen wird, und damit die Flüssigkeitsmenge, die ja ungefähr bei einem erwachsenen Mann bei 5,5 Litern Blut liegt zu erhalten.

Lieben Gruß
Sofie

Allerdings wird die entnommene Blutmenge relativ schnell wieder nachproduziert, daher scheint es nicht anhaltend zu sein.
 
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Hallo Sofie,
ich muss mal in meinen altern Unterlagen nach meinen Hämatokrit-Wert gucken (1-2 Jahre her) aber der müsste im normalen Bereich gewesen sein.

Gerade nachgelesen:

Die Nachbildung der weißen Blutkörperchen (= Leukozyten), welche für die Abwehr von Krankheitskeimen zuständig sind, geschieht innerhalb weniger Tage. Das Blutplasma wird ebenfalls kurzfristig nachgebildet. Auch die Thrombozyten (= Blutplättchen) brauchen wenige Tage. Die Neubildung der roten Blutkörperchen dauert etwa zwei Monate.


Der Tinnitus geht am nächsten Morgen weg und ist bestenfalls 3-4 Tage weg.
Wegen dem Zeithorizont könnte es an Leukozyten und Blutplättchen liegen.



Für Entgiftungsexperten:
Wegen meiner früheren Quecksilbervergiftung, hatte ich mal vorletzte mal paar Stunden vor der Blutspende ALA genommen, was bekanntlich Quecksilber im Körper mobilisiert. Bei diesem Mal ging mein Tinnitus nicht weg.
Meine Theorie: Ohne ALA habe ich wenig Quecksilber im Blut, nach der Blutspende, wenn neues Blut gebildet wurde, ist also noch weniger Quecksilber im Blut wodurch wohl Tinnitus verschwindet. Wenn ich ALA genommen habe, ist auch nach der Blutspende zu viel Quecksilber im Blut, was den Tinnitus nicht veschwinden lässt.
Was haltet ihr von meiner Theorie?
 
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Hallo hund555,

hast Du Dich speziell vorbereitet auf's Blutspenden - Ernährung, trinken o.ä.?

Der Hintergrund meiner Frage: Im Zusammenhang mit Tinnitus wird auch oft Nitrosativer Stress bzw. eine Beeinträchtigung von Mitochondrien genannt.
Mögliche Ursachen für Nitrostress: HWS, Schwermetallbelastung u.a.
https://naturheilzentrum-breidenbach.de/nitrosativer-stress/
Einer der Gegenspieler von Nitrostress ist B12. Bei HWS oder Schwermetallbelastung brauchst Du allerdings schon grosse Mengen davon - regelmässig.

Bei Tinnitus hilft villeicht Mangan, Magnesium, Omega 3 u.o Ginkgo

Alles Gute
 
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Hallo hund555,

hast Du Dich speziell vorbereitet auf's Blutspenden - Ernährung, trinken o.ä.?
Nein, gar nicht.

Bei Tinnitus hilft villeicht Mangan, Magnesium, Omega 3 u.o Ginkgo
Ich habe diverse NEMs schon genommen, teilweise mit (ganz) kleinen Erfolgen (Tinnitus war morgens für paar Stunden weg, aber nachdem der Körper sich an diese NEMs gewöhnt hat, hatte es keine positiven Wirkungen mehr auf den Tinnitus gehabt)
 
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12.10.18
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Wegen meiner früheren Quecksilbervergiftung, hatte ich mal vorletzte mal paar Stunden vor der Blutspende ALA genommen, was bekanntlich Quecksilber im Körper mobilisiert.

Wenn ich ALA genommen habe, ist auch nach der Blutspende zu viel Quecksilber im Blut

und vor allem ist auch in dem gespendeten blut zu viel quecksilber und das bekommt dann jemand , der eh schon sehr krank ist ............................
 
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und vor allem ist auch in dem gespendeten blut zu viel quecksilber und das bekommt dann jemand , der eh schon sehr krank ist ............................
Nein, vor 2 Jahren wurde mein Blut untersucht, da war Quecksilber in angemessenen Rahmen, sodass laut Medizin nichts gemacht werden sollte. Ich habe seit dem dazu noch regelmäßig ausgeleitet. Der meiste Quecksilber sitzt je im Gewebe und ist nicht im Blut. Dazu bekommt der Spender 1/11 des Blutes von mir, also gerade 9% (wenn man von 5,5 Liter ausgeht, die ein erwachsener Mensch hat)
Weiterhin muss ich jedes Mal 2 Seiten Fragebögen ausfüllen, was ich wahrheitsgemäßig mache und danach wird das Blut noch untersucht.
 
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