TEST: Acumen: DNA Addukte:

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Bei mir wurde die FI durch den DNA addukte Test nachgewiesen, und das geblockte Gen benannt:

1ng/ml Blut war das Adduct: Fructose-1-phosphat, welches das Gen PROFILIN blockiert. Dann stand da noch, dass der Wert des Adductes ansteigt durch zuviel Fruktose und Saccharose.

Zum PROFILIN Gen: Actin-associated protein regulated by protein kinase, Ca as second messenger.

(Totale DNA von 1ml Blut: 44ug (Ref.: 30-60))
 
wundermittel
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Hallo zelnot,

warum wurde bei Dir dieser Test angewandt, um heraus zu finden, ob Du eine Fruktose-Intoleranz (hereditär oder erworben?) hast?
Warum nicht erst ein Atemtest?

DNA Adduct Testing
Cambridge Biolabs provides exclusive access to ultra-sensitive DNA adduct testing. DNA adducts are cancer-causing compounds covalently bonded to DNA. Adducts are used as biomarkers of exposure because presence of an adduct demonstrates exposure to the compound.

The pharmaceutical industry currently uses the Ames test to study the mutagenic effect of a compound but this test suffers from known shortcomings. The use of DNA adduct testing can increase the compound’s safety profile. New and old compounds considered for drug development by the pharmaceutical industry and drugs considered for approval by the FDA should the subject of DNA adduct testing. These compounds should be subjected to DNA adduct testing to elucidate the potential for DNA-binding that may result in mutation and carcinogenesis.

DNA adduct testing is important for compounds that are not intended for human use as well. Organizations like the EPA, for example, have great use for adduct testing on compounds that they are studying and suspect are carcinogenic.
DNA Adduct Testing | Cambridge Biolabs
Ich verstehe laut dieser Beschreibung nicht, was das mit der FI zu tun hat, aber vielleicht kannst Du das ja erklären?

Addukt ist ein Begriff, der in der Chemie und Physik für ein zusammengesetztes Molekül verwendet wird. In den Reaktionen zur Bildung des Adduktes entstehen keine Nebenprodukte wie Wasser oder Alkohol.[1] Unterschieden werden u.a.: .....
Addukt

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano,
meine HA hat mir letztes Jahr im November den Acumen Test angeraten und mich damit Richtung CFS eingeordnet. Ich habe dann Baseninfusionen von ihr bekommen und mein NEM Programm selber zusammengestellt. Allerdings litt ich nie unter viel Müdigkeit sondern mehr unter Muskelsymptomen und 2 Wochen lang unter proximalen Lähmungen. Demyelinisierendes wurde per MRT etc. in der Neuroklink ausgeschlossen.
Heute würde ich das verkürzt mal so beschreiben:
viel Paracetamol im Studium, Mausarm, Unterfunktion - Geburt/Abstillen - Fibromyalgie, Hashimoto - Dexamethason -> akute Steroidmyopathie, ME-artige Muskelsymptome, IBS, Grippesymptome, etc.

Zu den DNA Addukten würde ich sagen, dass diese Methode aus der Krebsbehandlung kommt aber bei ME/CFS auch aussagekräftig ist. Acumen Labs testet auf sehr vieles. In der Regel wird das blockierte Gen nach Karenz und einigen Jahren wartens wieder freigegeben. Meine HA hat auf Grund des Befunds gesagt ich solle ein paar Monate auf Fruktose verzichten. Meine Frage ist nun, in wie weit man diesen Addukte-Befund mit dem Atemtest etc. vergleichen kann?

Hier ein anderer Thread von mir dazu:
https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...addukte-u-a-acumen-test-befund-erklaeren.html
 
regulat-pro-immune
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Oregano:
Hier kann man lesen was Acumen so alles an Addukten Testet:
 

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Hallo Oregano,
hier steht das gut erklärt mit der FI mit F1P als Nachweis, und warum es auch die Muskeln übersäuert. Man kann dann noch weitere Fructoseinvestigations bei Acumen machen und SCFA Investigations.

Wenn man ein DNA-Addukt auf den Genen hat ist damit nicht zu spaßen, in der Schulmedizin wird dieser Test wohl erst bei Diagnose KREBS gemacht, und auch dann bestimmt nicht immer. Jedenfalls Testet Acumen da sehr viel, auch Amine (HIT, HPU/KPU), Pilzsporen, Bakterien, Chemikalien. Ich glaube es ist aussagekräftiger alks jeder Atemtest, bzw. es wird direkt auf mehrere Sachen getestet:

The high levels of F1P inhibit enzymes of glycogenolysis (breakdown of glycogen via glycogen phosphorylase) and gluconeogenesis (synthesis of glucose) leading to hypoglycaemia and its associated adrenergic symptoms (sweating, shakiness, palpitations, anxiety), glucagonic symptoms (hunger, nausea, vomiting, abdominal pain) and neuroglycopenic symptoms (including
impaired judgement, fatigue, ataxia, difficulty in breathing and impaired speech). The inhibition of gluconeogenesis results in lactic acidosis as cells undergo anaerobic respiration (without oxygen)in the absence of glucose. Lactic acid is the source of the muscle ache associated with vigorous exercise and over-exertion. The liver will try to compensate by producing glucose from the short chain fatty acids (SCFAs) acetate, propionate and butyrate. SCFAs are produced by anaerobic bacteria in the colon acting on dietary fibre, such as pectin and various vegetable fibres. These are then absorbed from the colon and enter the bloodstream, where some will remain, whilst others are transported to the liver for storage. This rapidly depletes SCFAs in plasma, which can be measured in the blood. Excessive fructose consumption may also lead to elevated levels of fructose-6-phosphate in red blood cells, which, again, can be measured through a blood test.

https://www.breakspearmedical.com/files/documents/fructosemetabolism230910_AM_.pdf

Hier noch mehr:
https://www.symptome.ch/vbboard/fru...8-fruktanz-tryptophanmangel-2.html#post897511
 
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Hier mal was Addukte sind:
DNA ADDUCTS
DNA adducts are chemicals that are covalently bound to the genomic DNA. The source of the chemicals can be either exogenous (xenobiotic) or endogenous (including metabolites of xenobiotics).
The effect of an adduct depends on it’s location on DNA:

• An adduct on a gene will usually reduces or blocks that gene’s expression.
• An adduct near (on the promotor region of) a gene may lead to over-expression of that gene.
• An adduct may block DNA repair mechanisms.
• An adduct may interfere with the current methylation pattern.


The methylation pattern on DNA acts as a template for gene expression, blocking or allowing the expression of
different genes along the DNA strand. Environmental challenges, lifestyle factors and numerous metabolic feedback mechanisms influence DNA methylation. These “epigenetic” mechanisms control gene expression in a way that can be passed on to “daughter” cells without changes to the DNA sequence - even when the original cause is no longer present - so if an adduct caused the change in methylation pattern, the genetic expression continues as if the adduct was still there.
It has been known for decades that a very wide range of chemical substances (carcinogens) can play a major role in causing many forms of cancer. One important way that carcinogens have their effect is through DNA adducts - an adduct next to an oncogene (cancer predisposing gene) will tend to activate it, while an adduct on an anti-tumour gene will tend to block it - in both situations there will be increased predisposition to cancer.
DNA adducts and epigenetic mechanisms are now considered to be a major factors predisposing to many chronic disease processes.
DNA adduct formation is dependent on
1) exposure to, absorption of, retention of and distribution of toxic substances and,
2) nutritional status, which in turn influences toxin absorption, retention, etc, antioxidant status, DNA protection and repair, detoxification pathways, etc. - this is especially true of zinc which, amongst it’s other functions, has multiple roles relating to DNA.

Und hier nochmal vergrößert was Acumen alles bei den DNA-Addukten testet:
 

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exfrg

FI

Bei mir wurde die FI durch den DNA addukte Test nachgewiesen, und das geblockte Gen benannt:

1ng/ml Blut war das Adduct: Fructose-1-phosphat, welches das Gen PROFILIN blockiert.

Hallo zelnot, ich hab mir deine Testergebnisse noch einmal angeschaut. Es ergibt sich daraus KEINE Fruktoseintoleranz im Sinne einer Fruktosestoffwechselstörung oder Malabsorption.

Wenn Du eine Fruktoseintoleranz testen lassen möchtest, dann über H2-Atemtest und ggf. auch genetisch um eine erworbene FI nachzuweisen. Das ist alles.

Der Acumentest belegt lediglich, dass ein bestimmtes mit Fruktose assoziiertes Molekül eine DNA schädigende Eigenschaft besitzt und die betroffene DNA verändert. Diese hat aber rein gar nichts mit Fruktoseintoleranz zu tun.

Ob nun das Vermeiden von Substanzen, die Fruktose beinhalten oder zu Fruktose verstoffwechselt werden hier eine weitere Schädigung verhindern kann, geht aus dem Testergebnis nicht hervor und ich kanns mir auch nicht denken.

Die Frage, die mich interessieren würde wäre: Warum dockt das Fruktosemolekül da an. Vielleicht ist die DNA ohnehin schon hereditär angeschlagen. Vielleicht kannst du das Gen untersuchen lassen?
Wenn dem so sein sollte, dann ist aber nicht die Fruktose der Übeltäter, sondern es ist lediglich dasjenige Molekül welches offensichtlich die höchste Affinität zum "defekten" Gen hat.
So könnte ich mir das erklären.

Lg
frego
 
regulat-pro-immune
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Aw: Fi

Ich denke das beide Tests gleichwertig sind, und das Fructose-1-Phosphat ja definitiv der Stressor für die DNA ist. Ein Atemtest kann auch mal negativ ausfallen, je nach dem was man vorher gegessen hat, wenn man das Fructose-1-Phosphat aber bereits auf der DNA hat, dann ist es mehr als Nachweis genug, dass man diese nicht verträgt, weil sie in Leber oder Mitos nicht richtig abgebaut wird. Hätte ich HI, dann wären Amine gefunden worden. Alles dies und insbesondere die Laktat-Muskelübersäurung durch Fructose bei Fibromyalgie steht hier leider nur auf Englsich erklärt:

https://www.breakspearmedical.com/files/documents/fructosemetabolism230910_AM_.pdf
 

exfrg

Fi

Ein Atemtest kann auch mal negativ ausfallen, je nach dem was man vorher gegessen hat.
Wielange bleiben denn die DNA-Addukte nachweisbar? Vielleicht hast du ein paar Tage vor der Messung ein paar TL Zucker, Schokolade und Bananen zuviel gegessen und Fruktose-Addukte haben sich vorübergehend an die DNA geheftet, so dass du letzlich nur pech hattest zum falschen zeitpunkt dein blut zur untersuchung gegeben zu haben.

Könnte nicht ein temporäres Zuviel vor der Messung schon ausgereicht haben, um DNA-adducts zu erzeugen... Zum Beispiel: Wenn meine Darmflora gestört ist und fleissig leberbelastendes Ammoniak produziert wird, ich aber trotzdem Bananen esse und gesüssten Kaffee trinke, könnte es dann nicht sein, dass dann nur eine temporäre Fruktosestoffwechselstörung vorliegt, die temporär die DNA schädigen kann?

Siehe dazu auch diesen Tierversuch zur Gentoxizität Zuckern. Die Tiere hatten vielleicht alle nur FI ;)

ABSTRACT We have shown previously that a high sucrose intake increases the background level of somatic mutations and the level of bulky DNA adducts in the colon epithelium of rats. The mechanism may involve either glucose or fructose formed by hydrolysis of sucrose. Male Big Blue rats were fed 30% sucrose, glucose, fructose or potato starch as part of the diet. Mutation rates and bulky DNA adduct levels were determined in colon and liver. The concentration of short-chain fatty acids and pH were determined in caecum, C-peptide was determined in plasma, biomarkers for oxidative damage and proliferation were determined in colon, and a metabonomic analysis was performed in plasma and urine. The sugars increased the mutation rates in colon and the bulky adduct levels in colon and liver to a similar extent. All sugars decrease the caecal concentration of acetic acid and propionic acid. The metabonomic studies indicated disturbed amino acid metabolism and decrease in plasma and urinary acetate as a common feature for all sugars and confirmed triglyceridemic effects of fructose. In conclusion, the genotoxicity may be related to the altered chemical environment in the caecum and thereby also in the colon but we found no related changes in insulin resistance or oxidative stress.

LG
frego
 
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Fi

Lieber Frego,
ich halte deine Thesen für etwas daneben und ich verstehe nicht warum du diesen DNA Addukte Tests herunterspielst.:mad:
Ein DNA-Addukt verschwindet bei bester Karenz erst nach 2 Jahren, mit etwas Glück. Aber natürlich ist es viel schwieriger Fructose 2 Jahre Lang zu eleminieren als irgendwelche chemischen Toxine (wenn man denn die Quelle kennt)

Acumen geht es nicht um erworbene oder geerbte FI/FM, sonderen darum welcher pathway des Fructose-Metabolismus gestört ist. Eine heriditäre FM wird selten erst im mittleren Alter festgestellt.

Ein pathway betrifft auch die Muskeln, und somit ist das ein neuer Zusammenhang zur Fibromyalgie.
Wenn ich weiter testen wollte würde ich Acumen's Fructose investigations oder SCFF investigations machen (welche durch Fructose im Darm vermindert werden ->Butyratemangel!), aber wozu, wenn es mir ohne Fructose besser geht.

Viel schlimmer ist, das meine Ärztin mir Aufgrund dieses Befunds zur 2 jährigen Obst Karenz riet, neueste Studien aber zeigen dass hier sehr wohl auch Getreide und Gemüse zu gehören und es mir deshalb erst seit Ende letzten JAhres besser geht, seitdem ich dies auch weglasse.

Siehe hier:

https://www.symptome.ch/vbboard/fru...8-fruktanz-tryptophanmangel-2.html#post897511
 
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frego scheint ein grundsätzliches Verständnisproblem bzgl. DNA-Adducts zu haben.
(und deren Zusammenhang mit Fruktose in diesem Fall).
 

exfrg

Fi

ich verstehe nicht warum du diesen DNA Addukte Tests herunterspielst.

Ich versuche den Test kritisch zu betrachten und wünsch mir, dass hier eine konstruktive Diskussion zustande kommt, um die Sinnhaftigkeit des Tests auch in Bezug auf eine Therapiekonsequenz zu beleuchten.

Ein DNA-Addukt verschwindet bei bester Karenz erst nach 2 Jahren, mit etwas Glück.

in dieser Dissertation steht, dass die Reparatur geschädigter DNA relativ schnell vonstatten gehen u das Addukt auch schnell wieder entfernt werden kann (in vitro).

Hast du eine wissenschaftliche Quelle für Deine Aussage, ich würde gerne das Thema besser verstehen.

Es ging mir außerdem nicht um die Verweildauer, sondern um die Entstehungszeit:
Denn ich frage mich, ob das Auftreten von Addukten ein zuverlässiger Marker für eine NACHHALTIGE Störung im Organismus ist, oder ob auch ein kurzzeitiges Zuviel eines Stoffes (hier Fruktose) ausreicht, um Addukte entstehen zu lassen, die bald wieder verschwinden (siehe oben zitierter Tierversuch)

Es stellt sich dann auch die Frage, inwiefern der Test als Indikator für eine nachhaltige Störung dient. Ausserdem würde ich zumindest eine Kontrolluntersuchung und bestätigende Untersuchungen durchführen lassen, vorzugsweise erstere auch in einem anderen Labor, bevor ich eine Therapie beginne.

Kuklinski empfiehlt auch schon seit langem hypoglykämische Kost und auch in dem Buch "Ein Leben ohne Brot" steht beschrieben, dass es vielen Patienten mit hypogl. Kost besser ging.

Es gibt da nur ein kleines Problem: Hyplglykämische Kost ist keine Lösung für alle Menschen und alle Kranheiten, denn wenn (und das ist bei umwelterkrankten wohl häufiger der Fall) auch (bereits) eine Fettstoffwechselstörung vorliegt, dann bleibt als Energielieferant nicht mehr viel übrig (Eiweisse, Alternativzucker wie D-Ribose, ggf. Palatinose, Galaktose). Aber das ist ein anderes Thema
 
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Frego,
hier steht beschrieben warum man den DNA-Addutkte Test machen soll. Ich zitiere mal ein bisschen:
WHY DO THE TEST?
The reason this test is so valuable is that there is so much one can do about the information it provides - it enables one to:
• Identify the presence of, and measure the amount of, toxins forming DNA adducts (and there may be more than one present). Any toxins found adducting DNA are there because there is a raised body burden of these toxins.
• Minimise further exposure to the toxins found - the first principle of managing any toxicity is to stop/minimise further exposure.
• Institute a safe treatment regime to improve the excretion rate of the toxins from the body and clearance from DNA, or/and improve the metabolic processes that are responsible for some adducts (eg. malondialdehyde).
• Repeat the test after a few months to assess progress.

I have very rarely failed to see complete disappearance of DNA adducts following six to twelve months intensive treatment.

https://www.dr-forsyth.com/Dr_Charles_Forsyth/Downloads_files/DNA ADDUCTS.pdf

Die Seite von Dr. Forsyth ist überhaupt sehr informativ bei CFS/ME, wie Paule auch hier schonmal gesagt hat:

https://www.symptome.ch/vbboard/cfi...hronisches-muedigkeitssyndrom.html#post856174

Dr Charles Forsyth Nutritional Physician
 

exfrg

Fi

Nunja, jemand der von solchen Tests lebt ist ein klarer verbaler Befürworter derselben.

Was ich brauche sind wissenschaftliche Studien die das Gegenteil von dem Belegen, was in der oben zitierten Dissertation angeführt ist.

Und wie ich oben bereits schrieb ging es
mir außerdem nicht um die Verweildauer, sondern um die Entstehungszeit:
Denn ich frage mich, ob das Auftreten von Addukten ein zuverlässiger Marker für eine NACHHALTIGE Störung im Organismus ist, oder ob auch ein kurzzeitiges Zuviel eines Stoffes (hier Fruktose) ausreicht, um Addukte entstehen zu lassen, die [möglicherweise] bald wieder verschwinden (siehe oben zitierter Tierversuch)
 
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Lieber Frego,
sehr oft hat sich gezeigt, dass wir Menschen viel weniger mit Versuchs-Nagern gemein haben, als man aus Kostengründen gerne hätte.
Siehe Trevor Marshall zum VDR!
Oder die Tatsache das Glutathion beim Menschen erschöpflich ist und bei der Katze nicht.
Ich denke, die von dir genannte Studie sagt nichts über den Acumen Test aus.
Recherchiere mal die Geschichte des Biolabs an der UCLA, vielleicht kommst du da weiter.

The Detection of DNA Adducts (Risk Factors for DNA Damage). A Method for Genomic DNA, the Results and Some Effects of Nutritional Intervention

J. Nutr. & Env. Medicine. 2002; 12: 19-31

McLaren Howard, John, Biolab Medical Unit, 9 Weymouth Street, London W1W 6DB, UK

Abstract

Purpose: Detection of organic chemical and metal DNA adducts in clinical samples.

Design: Open comparison between controls, people having routine laboratory investigations and groups of people with known exposure to toxic chemicals/metals.

Materials and Methods: Using genomic DNA from peripheral blood leucocytes, organic chemical DNA adducts were group separated by gas-liquid chromatography and metal DNA adducts were identified by plasma emission spectrography and spectrophotometry. There were 12 controls, 54 people having routine laboratory investigations, 14 tobacco smokers, seven people with known pesticide exposure, five with known toxic and metal exposure, one person exposed to mycotoxins and two people with known nickel sensitivity. Eight of the participants with positive findings were re-tested after nutritional intervention.

Results: The previous finding of nitrosamine adducts in smokers is confirmed (13 of 14 smokers). Nitrosamine adducts were also found in nine non-smokers. DNA adducts were found to halogenated phenols (10), halogenated benzenes (10), vinyl halides (1), aldehydes (1), chloroethylenes (2), aflatoxin/mycotoxins (5), malondialdehyde (22) and lindane (3). The lindane DNA adduct is a new finding. Seven unidentified adducts were found. Adducts were found to lead (9), cadmium (20), mercury (7), aluminium (1), antimony (4), arsenic (8), nickel (20), strontium (1), copper (1), manganese (4), chromium (1) and cobalt (1). Two of the controls had low-level adducts. In eight people,3 months of nutritional intervention led to the elimination of some DNA adducts and a semi-quantitiative reduction in the level of others.

Conclusions: Significant numbers of DNA adducts can be detected in clinically relevant blood samples. In smokers, the expected nitrosamine adducts are accompanied by cadmium DNA and nickel DNA adducts. Nickel DNA adducts were found in some non-smokers and nickel is a known carcinogen. Lindane DNA adducts are identified for the first time. The results link gene research with the nutritional and environmental approaches to medicine. Early indications are that the burden of DNA adducts may be reduced by nutritional intervention.

Biolab Medical Unit London UK - Publication Abstracts

Und an den DNA-Addukte Test kann man ja weitere Tests anschließen, wie z.B. die Fructose Investigations, SCFA, SCPP, L.sens, etc., wie in der anderswo verlinkten Liste.

Ansonsten ist in dieser Linkliste viel Lesestoff:

Nutritional and Environmental Medicine Journals:

International Clinical Nutrition Review * * * *

A quarterly journal with abstracts of the latest research of relevance to the clinical application of nutritional medical principles, culled from over 300 journals. Excellent for the busy practitioner.

www.intacad.com.au/journal.html
 
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exfrg

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Lieber Frego,
sehr oft hat sich gezeigt, dass wir Menschen viel weniger mit Versuchs-Nagern gemein haben, als man aus Kostengründen gerne hätte... Ich denke, die von dir genannte Studie sagt nichts über den Acumen Test aus.
Recherchiere mal die Geschichte des Biolabs an der UCLA, vielleicht kommst du da weiter.

die studie sagt sicherlich mehr aus, als ein Werbeslogan.

Und ich dachte, das Du mir stichhaltige Gründe, die für den Test sprechen ebenso wie auch eine kritische STellungnahme anbieten könntest, wo du doch ein Therapieprogramm begonnen hast. Immerhin handelt es sich nicht um einen in der Medizin fest etablierten Test, sondern um experimentelle Laboranalytik. Da würde ich schon etwas mehr Sicherheit haben wollen und das Für und Wider abwägen.

ATP bei acumen:
Wer sagt mir, dass die Versandzeit und die Probentemperatur nicht auch das Messergebnis beeinflussen?
In D ist das jedenfalls so.
 
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die Enstehungsrate und die Abbaurate sind nicht zwangsläufig stark korreliert

Was sich auch aus jenem bereits geposteten Zitat ergibt:
These “epigenetic” mechanisms control gene expression in a way that can be passed on to “daughter” cells without changes to the DNA sequence - even when the original cause is no longer present - so if an adduct caused the change in methylation pattern, the genetic expression continues as if the adduct was still there.
 
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