Systemische Probleme seit Geburt?

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Lieber Weltenbrecher, was für eine Antwort willst Du denn von mir hören? Wenn ich all' Deine gesundheitlichen Probleme lese und was Du schon alles getan und mitgemacht hast, frage ich mich, was der Auslöser für das ganze sein kann...

Weisst Du, auch ich habe in meinem Leben viel mitgemacht, lag wegen eines sternförmigen, riesengrossen Hirntumors 4 Monate im Sterbekoma, sass im Rollstuhl und erkannte keinen Menschen mehr. Vom Tumor konnte nur ein kleiner Teil entfernt werden; wäre alles entnommen worden, wäre ich gestorben. Auch ich leide unter Depressionen und Gefühlsschwankungen.

Ich will hier nicht mitleiderregend klingen, aber das einzige was mir half, war positiv denken und den Gang in die Kirche (dies half mir unheimlich und liess mich wieder positiv denken).

Verzeih mir bitte, wenn meine Worte an Dich etwas sinnlos klangen, aber ich wollte und will wirklich nur das Beste für Dich.
 
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@Pasteur:
Da ich kein Meersalz, Vitamin C Pulver und Jod (Lösung) Zuhause hatte, habe ich erstmal mit jodiertem Speisesalz angefangen. Nach 1-3 Tagen bin ich dann auf Meersalz, Vitamin C und ein paar Tropfen Jod umgestiegen. Die Jod Menge habe ich dann immer weiter gesteigert, gleichzeitig wurde meine Depression halt immer schlimmer (kam kaum noch vor 15Uhr aus dem Bett, Psyche ging bergab usw.). Am letzten Tag hatte ich sehr viel Jod und habe dann abends wieder mit frieren angefangen (besonders an den Armen/Händen), was sich seit einiger Zeit gebessert hatte. Nachdem ich 2 Tage das Jod abgesetzt hatte ging es mir wieder besser. Daraus schließe ich dass ich in einer massiven SD Unterfunktion war (wie schon mal als ich mit T3 und T4 Hormonen eine Einstellung probierte).

Hallo Weltenbrecher,

nur den Mut nicht verlieren ! Das was Du beschreibst wird als "Wolff-Chaikov Effekt" beschrieben und kann unter bestimmten Umständen anfangs bei plötzlich gesteigerter Einnahme auftreten (eine langsame Steigerung mit den von togi genannte Kofaktoren ist seltener mit diesem Effekt verbunden). Diese Art reaktive SD-Unterfunktion lässt auch Dein Nervensystem suboptimal arbeiten und erklärt auch Deine verstärkte Antriebslosigkeit. Die biochemischen Reaktionen unseres Nervensystems können unter normaler Körpertemperatur nicht mit optimaler Geschwindigkeit ablaufen (frieren ...). Ich kann da gut darüber berichten, weil ich persönlich Erfahrung gesammelt habe. Melde mich nochmal.
 
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Ich habe jetzt seit ca. 10 Tagen noch einiges rumprobiert, aber bisher zeigt nichts eine Wirkung, jedenfalls nichts positives.
Unter anderem habe ich mit der Lugolschen Lösung experimentiert und bin von hohen Joddosen scheinbar in eine Unterfunktion gerutscht (z.B. frieren).
Hallo Weltenbrecher,
bei mir (HPUler) habe ich festgestellt, dass kalorienreduzierte Diäten sehr kontraproduktiv sind - ich vermute weil sie dabei die Leber durch die Fettverbrennung belasten und die Leber dann keine Kapazität hat um B6 ausreichend zu verstoffwechseln.

Immer wenn ich Diäten mache, bekomme ich B6- und B3-Mangel, Mangelbeschwerden, Magnesium- und AP-Werte sinken.

Da Du Schwierigkeiten bei der Fettverbrennung zu haben scheinst, könnte das bei Dir vielleicht auch hilfreich sein.
Ich ernähre mich deshalb zur Zeit so:

1. Körpergewicht halten. Den Körper gleichmäßig (3 Hauptmahlzeiten) über den Tag mit Nahrung, insbesondere Kohlenhydrate versorgen, damit er möglichst selten die Fettverbrennung bemühen muss.

2. Eiweisszufuhr insgesamt 0,8 - 1,2 g/kg KG, jede Hauptmahlzeit mit mindestens 30g Protein, damit keine Muskelmasse abgebaut wird

3. Fettzufuhr 20-30% der Gesamtkalorienzufuhr, ungesättigte Fette (insbesondere Omega 3) nicht vernachlässigen

Den Erfolg kontrolliere ich mit einer Körperfettwaage, die neben dem Gewicht auch Fett- und Muskelanteil angibt. Aus den Werten einer Woche nehme ich jeweils die Durchschnittswerte und berechne dann tgl. den Quotient aus Fett- und Muskelanteil.
Esse ich (bei gleichbleibender Kalorienzufuhr) zu viel Fett, steigt nicht nur der Körperfettgehalt, sondern es sinkt auch Körperproteingehalt -> der Quotient (Fettgehalt: Proeingehalt) steigt. Senke ich die Fettzufuhr verbessert sich der Quotient wieder.

Jod nehme ich vorerst keines mehr, da ich gelesen habe, dass das kontraproduktiv wäre, so lange ein anderer Nährstoff im Mangel ist. Ich weiß leider nicht mehr, welcher Nährstoff das war.

B2 nehme ich doppelt so viel ein wie B6, das ist bei mir genauso wichtig der Diätverzicht. Hohe Mengen brauche ich nicht, mit 5-10 mg/Tag bin ich gut bedient. (Ich könnte mir vorstellen, dass ich vielleicht sogar gar kein zusätzliches B6 brauche, sondern nur B2, weil es das zur Verstoffwechselung des B6 braucht)
Bis sich bei mir Besserung hinsichtlich der AP-Werte (und damit indirekt beim B6) zeigt, können bis zu 8 Wochen vergehen.

Bei Diätverzicht steigt meine AP hingegen nahezu sofort, langsam an, bis sich Symptome bessern dauert es allerdings Wochen.
Eine niedrige AP kommt bei HPUlern gehäuft vor, aber sicher nicht immer.

Laut Literatur können bis zu 6 Monate vergehen, bis eine (richtig dosierte) HPU-Therapie anschlägt.

Gruß
Hans
 

togian

@togian:
Ich nutze jetzt Kieselgur, Chlorella und Meersalz. Bei letzterem weiß ich nicht wie effektiv es ist da ich ja schon mein Leben lang viel Salz esse (oder hat es in Wasser aufgelöst eine andere Wirkung?) und seit ein paar Jahren habe ich z.B. auch Fluorid in Zahnpasta und Salz verzichtet. Ich werde die Entgiftung aber so erstmal fortsetzen aber erstmal ohne Jod um zu sehen ob es Generell an der Entgiftung oder am Jod lag.
Zum Eiweiß kann ich nicht sagen wieviel ich täglich zu mir nehme.
Zu den Aminosäuren muss ich noch etwas lesen. Entweder muss ich so ein Profil machen (bei KEAC aber z.B. ca. 300€) oder ich versuche alle Aminosäuren aufzufüllen (z.B. in Form von Proteinshakes oder anderen Multi-Präparaten). Bei der ganzen Sache ist mir einiges noch nicht ganz klar (z.B. ob Gießkanne da überhaupt funktioniert), werde mich also noch etwas in die Materie einlesen.
Und mit dem dran glauben ist in meiner Situation leider so eine Sache… :-/

Aminogramm: frag mal beim Labor Schottdorf an, dort soll es um die €40 kosten (+ Blutabnahme bei deinem Doc und Versand - also ich schätze mit schlimmstenfalls € 70 müsstest Du hinkommen. Wenn Du es mit anderer Blutabnahme koppeln kannst, zahlst Du nicht extra für die Blutabnahme. So zumindest meine Erfahrung in Ö. Da bliebe dann nur der Versand):
Aminosäuren-Screening | Labor Augsburg MVZ GmbH
Preise auf der Seite finde ich grad nicht, aber hier eine Strunz Aussage dazu: https://www.molner.center/aminogramm-fuer-39-euro

Ich denke mir Gießkanne bei den Aminos bringt was, wenn Du generell wenig Eiweiß zu Dir nimmst. Also zumindest mal auf 1-1,5 Gramm/kg Normalgewicht im Gießkannenprinzip macht meiner Meinung nach auf alle Fälle Sinn. Dazu hochwertige/gute Fette in ausreichender Menge (Butter von Weidekühen, Kokosöl sofern Du das verträgst...).

So gern ich Strunz lese - seine Preise für Eiweißpulver sind :schock:
(wahrscheinlich verpackt er's persönlich mit viel Liebe ;):D)
Also falls Eiweißpulver, findest Du sicher bei weitem günstigere (und genau so qualitativ hochwertige) Alternativen.
Bei sonstigen Eiweißquellen: versuch es Dir zu vereinfachen. z.B. ein Stück Pute (Schafskäse, was auch immer) in Größe Deines Handtellers oder Deiner Hand sind XY Gramm Eiweiß. 1 Ei - 6 Gramm usw..

Mein Weg wäre meine Mahlzeiten um das Eiweiß rumzubauen, also:
1. Eiweiß XY Gramm
2. Fett
3. Gemüse
4. ...
Das müsste sich nach wenigen Wochen eingespielt haben.

Wenn Deine SD langsam ist und dadurch der Stoffwechsel langsam ist, werden leider auch die Aminos (und sowieso ohnehin alles... :mad:) nicht optimal aufgenommen. Da wäre als vorübergehende "Krücke" Betain HCL eine Möglichkeit bzw. Verdauungsenzyme (z.B. von LEF gibt es welche für Aminos und Fette und die 2te Variante ist für KH, Fette und Aminos).
Kostet natürlich wieder... :-(
Eventuell reicht es auch, wenn Du Trinken und Essen trennst (falls Du das nicht äh schon machst) und vor dem Essen Ascorbinsäure mehr oder wenige pur nimmst (auf den hinteren Teil der Zunge und mit ganz wenig Wasser runterspülen - da hast Du einerseits C Versorgung, andererseits säurst Du den Magen ein wenig an).

Also ab 30 Minuten VOR dem Essen nichts trinken und ca.2 Stunden nach dem Essen nichts trinken. Einfach damit die Magensäure nicht verdünnt wird.

Wenn Du Lust auf Süßes/KH hast kann es auch einfach ein Schrei Deines Körpers nach mehr Fett sein (so komisch das jetzt klingt).

Schoko Hunger kann auch ein Hinweis auf Mineralienmangel sein.

Gießkanne vs. gezielte Monosubstitutionen:

Gießkanne ist einerseits preislich günstiger (z.B. LEF - Two per day ca. €12/Monat versus Einzelsubstitutionen ein Vielfaches davon), andererseits sind die Chancen etwas zu übersehen geringer.

Salz: ich hab es bei meinem Nebennierencrash auch fast nur zum Essen genommen. Glaube aber festzustellen, dass es getrunken viel stärker/schneller wirkt. (Also müsste ich nochmals, würde ich es in Wasser auflösen und trinken).
10h und 15h sind gute Zeiten wegen der NN.
Kennst Du das Salz/C Protokoll? (Nur wegen der dort verwendeten Salzmengen).
Der "Salzpush" um Halogene aus dem Körper zu befördern funktioniert wahrscheinlich nur mit getrunkenem Salz. (Ich weiß, es schmeckt nicht grad gut..)
Es kann sein, dass Dir jetzt ohne größere Jodmengen auch einfach nur Vit C höher dosiert sehr gut tut.

Entgiftung: unterschiedliche Substanzen brauchen unterschiedliche Transporter raus.
Ich war mit Kieselgur und Salz (wegen Jod) recht gut unterwegs bis ich wieder müder/antriebsloser wurde. Jetzt nehme ich noch Kohle dazu und siehe da, Energie ist wieder da.
Beim Salz (bzw. geht es da ums Chlorid) verstehe ich was es "rausholt". Bei den anderen beiden nicht so ganz. Aber ich kann eines durch das andere nicht ersetzen. Brauche also beide um mich gut zu fühlen.
Bei mir ist Entgiftung aber generell ein großes Thema, da ich keine Gallenblase mehr habe. Also sind bei mir noch Leberkräuter und L-Ornithin dabei.
Ohne mein Entgifungs-Programm werd ich auch sehr schnell müde und vor allem grantig/mieselsüchtig/kreisende Gedanken... (äh klar, weil die Gifte sich im Körper ansammeln, das stresst die Nebennieren, die geben ein Signal an die Schilddrüse mal langsamer zu machen usw...).

Dran glauben, dass es besser wird...: Natürlich scheint es schwierig, wenn man schon so lange rumbastelt wie Du. Das Blöde am "realistisch" sein/sich nicht zu viel Hoffnungen machen zu wollen ist, dass man sich damit "falsch programmiert". Ergo wenn man unbewusst eingespeichert hat, dass sich äh nix ändern wird/nichts so richtig funktioniert, dann ändert sich auch nix/funktioniert auch nichts. Einfach weil dann unser Autopilot versucht uns auf "Kurs" zu halten.
Der Kurs ist dummerweise in dem Fall: egal was ich auch versuche, es ändert sich nix/es funktioniert nix. :-(

Wenn Du jetzt bewusst "so tust als wärest Du optimistisch" ist es besser als nichts, ändert aber wahrscheinlich nichts an der unterbewussten "Fehlprogrammierung". :idee:

Hier im Thread mal 2 "fake it, till you make it" Tools. Gleich das Erste für die für Ausschüttung von Endorphinen: https://www.symptome.ch/vbboard/umg...ogie-techniken-um-biochemie-beeinflussen.html
(Klingt bescheuert, fühlt sich bescheuert an - wirkt dennoch :)). Einfach um das Stressfass kontinuierlich auszulehren (und damit die NN zu entlasten). Quasi als Krücke, bis Du eine Weg findest um Deine "Grundsatzprogrammierung" zu ändern.

In dem Stil möchte ich im Laufe der nächsten Wochen noch mehrere Tools reinstellen. Vor allem auch zum Thema "sich selber programmieren".
Dauert 5 Minuten, und mehr als dass es nicht hilft, kann nicht sein. Alles an bewussten/bekannten Glaubenssystemen wird man recht schnell (ohne fremde Hilfe) wieder los/bzw. kann es mit hilfreichen "Programmen" überschreiben.
Also z.B. für Dich irgend was im Stil: "Meine Heilung fällt mir leicht und schreitet rasch voran". Satz gefällt mir so nicht... egal - Du musst für Dich was passendes finden (positiv, Gegenwartsform).
Einfach um Dich aus dem Gedankenmuster "ich hab das schon lang, also wird's auch lang dauern, bis es weg ist" rauszubringen.
(und NEIN, es dauert keine Monate/Jahre, bedarf keiner Therapie und bei vielen Themen auch keine Begleitung um das zu lösen. Es geht wirklich super flott und leicht :))
Richtwert ist: Bewusstes kann man selbst schnell und leicht lösen. (und das sind bei den meisten recht viele Themen)
Unbewusstes findet man leichter mit Hilfe eines neutralen 2ten.


@ernestobubu: ich verstehe ehrlich gestanden auch nicht was du Weltenbrecher sagen wolltest :eek:)
(Geburt? Hormone? Was hab ich verpasst?)
Und schön, dass Du nach Deiner langen "Abwesenheit" wieder zurück ins Leben gefunden hast.
Hast Du einen Thread wo Du Deine Erlebnisse beschreibst?

lg togi
 

togian

@Weltenbrecher: sorry fürs nachfolgende off-topic

Hi Hans,
..bei mir (HPUler)..
Bei HPU ist ja auch Mangan einer jener Stoffe die dauern "nachgefüllt" werden müssen, oder?

In dem Zusammenhang bin ich über interessante Aussagen von Dr. Seneff gestoßen. (Video auf Youtube mit Dr. Mercola zum Thema Glyphosat).

Sie sagt, dass Glyphosat in den Mangan-Kreislauf "eingreift" und Mangan in der Leber gehortet wird und im restlichen Körper dadurch dauernd Mangel besteht (während sich die Leber langsam aber sicher selber vergiftet).

An anderer Stelle hat sie mal Zink und Mangelerscheinungen aufgrund von Glyphosat erwähnt.

Von HPU spricht sie nicht. Aber ich denke mir eventuell ist sie da - unbewusst - auf der richtigen Spur Punkto Mangan/Zinkmangel und HPU? B6 hat sie auch schon öfter erwähnt, jedoch nicht im Zusammenhang mit den Glyphosat "Pfaden". (Zumindest nicht soweit ich das in Erinnerung habe. Aber ich hab erst nachdem sie Mangan erwähnt hat an HPU gedacht)
Nur mal so als Rechercheidee.
Ich bin ohnehin grad am schauen, wie man Glyphosat laufend ausleiten kann, eventuell haben wir ja Recherchesynergien.
Weißt Du einen passenden Thread für das Thema? (Bzw. magst Du da einen Thread zu dem Thema eröffnen in dem wir Infos zusammentragen können?)

lg togi
 
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"seine Preise für Eiweißpulver sind :schock:

Es gibt sehr günstige Alternativen - Molkepulver aber auch Erbseneiweisspulver wenn man keine Milchprodukte hernehmen will. Eine französische Forschergruppe hat vor kurzem gezeigt, dass Erbseneiweiss mindestens so gut für den Aufbau funktioniert.

Diese Eiweisse sind für den Menschen biologisch vollwertig, d.h. es fehlen ihnen keine essentiellen Aminosäuren. Und wenn man ein bisschen sucht bekommt man das sogar um einen Preis von 6€/Kilogramm vor die Haustür geliefert.

Auf keinen Fall würde ich Geld für Untersuchungen wie Aminogramm ausgeben. Das fehlt dann am Ende wo man es wirklich braucht. Der Nutzen ist nicht erwiesen und es ist oft mehr eine Marketingmasche von Lifestyleärzten als eine echte Orientierung.

Eiweiss ist so billig zu haben, dass es nichts bringt da extra eine Untersuchung zu machen.:kraft:
 

togian

Hi Weltenrecher,
da war ich heut gar nicht so off topic punkto glyphosat:
...ist die Tatsache, dass Glyphosat unser intestinalen Mikrobiom (Darmflora) beeinträchtigt und damit die Bildung der essentiellen Aminosäuren Tryptophan, Tyrosin und Phenylalanin. Und diese Aminosäuren sind für uns Menschen essentiell und werden z.B. für die Bildung des antidepressiv wirksamen Serotonin benötigt.
Quelle: https://www.shg-bergstrasse.de/immunsystem/umweltbelastungen-umwelterkrankungen/glyphosat-round-up/

Strunz erklärt es genauer (wir essen ja Eiweiss, also geht es weniger um zu wenig Bildung von Tryptophan, sondern - warum der Körper mehr verbraucht): https://www.strunz.com/de/news/darm-und-depression.html

Bin schon sehr gespannt auf Dein Aminogramm :popcorn:
 
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Hallo Weltenbrecher,

Deine Geschichte erinnert mich an eine massive Schwermetall-Vergiftung, an erster Stelle- Quecksilber. Hast Du denn noch Schwermetalle im Mund? Hast Du vielleicht weiteren Kontakt zu Quecksilber: Dentalstoffe, Impfungen, quecksilber-haltige Nahrung, Medikamente etc.? Es wäre wichtig, dies zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zum Expositionsstopp zu ergreifen. Berücksichtigen solltest Du neben Quecksilber selbstverständlich auch weitere Schwermetalle. Hast Du schon mal Glutathion probiert? Eine weitere Möglichkeit zur Entgiftung wäre organischer Schwefel, z. B. Methylsulfonylmethan, abgekürzt: MSM. Auch Nahrung, die reich an schwefelhaltigen Lebensmitteln ist.

Außerdem Basenbäder, Schwitzkuren, heiße Bäder, Sauna und dergleichen, bei denen Gifte, u. a. Quecksilber, über die Haut ausgeschieden werden. Zur Stärkung der Leber Mariendistel, wurde hier weiter oben schon erwähnt, glaube ich.

Saftkuren, am besten frisch gepresst oder fertige Direktsäfte aus Ananas, Orangen, Möhren, Weißkohl, Sauerkraut, Rote Bete, dunklen Beeren.

Kräuter-Tee-Mischung spezial: Johanniskraut, Ringelblume, Akazienblüten, Fenchelsamen, Pfefferminze, Bourbon-Vanille. Ich mache für meine Familie Kräutermischungen für verschiedene Zwecke. Diese hier eignet sich zur Entgiftung, Anregung des Stoffwechsels und hilft gegen Entzündungen, Schmerzen und Niedergeschlagenheit, bringt gute Laune und Lebensfreude.

Freundliche Grüße
 
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20.09.14
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Bei HPU ist ja auch Mangan einer jener Stoffe die dauern "nachgefüllt" werden müssen, oder?
Ob der dauernd nachgefüllt werden muss, weiß ich nicht. Allerdings gehört er anfangs zum Standardrepertoire. Manche scheinen auch nichts zu brauchen.
An anderer Stelle hat sie mal Zink und Mangelerscheinungen aufgrund von Glyphosat erwähnt.
Interessant. Das ist mir völlig neu.
Weißt Du einen passenden Thread für das Thema? (Bzw. magst Du da einen Thread zu dem Thema eröffnen in dem wir Infos zusammentragen können?)
Ich kenne dazu keinen Thread, das Thema ist mir neu. Um einen Thread zu eröffnen weiß ich zu wenig darüber, besonders was die Stichhaltigkeit der These angeht. Glyphosat gibt es seit den 70ern, HPU ist jedoch älter, weshalb ich Glyphosat da, wenn überhaupt nur als Nebenthema sehe.

Grüße
Hans
 
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29.03.17
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@Pasteur:
Leider ist fällt es mir nicht immer leicht einen geregelten Tagesablauf aufrecht zu halten. Das ganze wird in schlimmen depressiven Phasen noch schlimmer und zusätzlich schlafe ich dann teilweise 10h und mehr. Soll heißen ich habe leider nicht immer gewissenhaft ein Protokoll verfolgt und kann dementsprechend keine genauen Werte angeben.
Neu sind aber glaube ich je 1x täglich noch Vitamin A (10k I.E.), MSM und zusätzlich Vitamin B3 (250mg), außerdem habe ich Magnesium gesteigert (unterschiedliche Verbindungen). Das MSM scheint bei mir aber die Muskelkrämpfe zu verstärken (besonders nachts), muss ich aber noch weiter Testen. Habe dazu jedenfalls vereinzelt auch andere Berichte im Internet gefunden.
Da ich kein Meersalz, Vitamin C Pulver und Jod (Lösung) Zuhause hatte, habe ich erstmal mit jodiertem Speisesalz angefangen. Nach 1-3 Tagen bin ich dann auf Meersalz, Vitamin C und ein paar Tropfen Jod umgestiegen. Die Jod Menge habe ich dann immer weiter gesteigert, gleichzeitig wurde meine Depression halt immer schlimmer (kam kaum noch vor 15Uhr aus dem Bett, Psyche ging bergab usw.). Am letzten Tag hatte ich sehr viel Jod und habe dann abends wieder mit frieren angefangen (besonders an den Armen/Händen), was sich seit einiger Zeit gebessert hatte. Nachdem ich 2 Tage das Jod abgesetzt hatte ging es mir wieder besser. Daraus schließe ich dass ich in einer massiven SD Unterfunktion war (wie schon mal als ich mit T3 und T4 Hormonen eine Einstellung probierte).

Beim Durchlesen fällt mir auf, dass mein Post vom 2.7 vielleicht nicht deutlich genug war, und die Bedeutung des Zusammenhangs daher wahrscheinlich untergegangen ist. Deshalb an dieser Stelle nochmals eine wichtige Frage. Ernährst Du Dich GLUTENFREI ?

Weiters gebe ich Dir den dringenden Rat alles, was Du an Ergänzungen einnimmst schriftlich in einer Tabelle mit Datum und Tageszeit (mo./mi/ab.) zB. in einer libreoffice Tabelle festzuhalten und alles was Du messen kannst zu messen (unter den einfachsten, sinnvollsten und nützlichsten Parametern: Körpergewicht und Körpertemperatur).

Beispiel für Format:
Spalten für Datum evtl. noch morgens/abends und dann jeweils Spalten für Nahrungsergänzungen und eine breite Spalte für Notizen und Anmerkungen wie Du Dich fühlst. Die Tabelle 1x/Woche ausdrucken und dann fortlaufend und konsequent notieren bzw. ankreuzen. Du kannst die Tabelle mit der Zeit Deinen Bedürfnissen anpassen. Mit einer Spalte für die Messung der Körpertemperatur behältst Du auch ein Auge auf Deiner Schilddrüsenfunktion und wie sie mit Deinem Befinden korreliert. Was das Befinden anbelangt liegen Welten zwischen einer normalen Körpertemperatur und zu niedriger Temperatur.

Methodisch Aufzeichnung zu führen ist regelmässige Arbeit aber es ist der wichtigste Schritt, ohne den es ungemein schwerer bzw. UNMÖGLICH wird Muster bzw. Zusammenhänge zu erkennen. So schaffst Du langfristig eine Grundlage für die Lösung eines Problems, aber auch für die Kommunikation mit Aussenstehenden, die sich in Deine Lage hineinversetzen und Dir helfen wollen.

Andernfalls läuft man Gefahr sich in der unendlichen Informationsflut wohlgemeinter Ratschläge und versuchter Halblösungen zu verirren.

Methodische Aufzeichnung zu führen bedeutet auch bessere Kommunikation im Forum und, dass wir Dir folglich besser helfen werden können, da wir uns ein besseres Bild machen können über was Du genau wann und wie lange, wie oft und mit welchem Ergebnis gemacht hast.

Urteilt man danach wie Du schreibst, so ist nicht davon auszugehen, dass Du das nicht schaffen kannst. Persönlich denke ich, dass Du über das nötige kognitive Rüstzeug sehr wohl verfügst. Manche irren ihr ganzes Leben und geben ein Vermögen aus für Schamanen, Esoteriker und sonstige Modebehandlungen und Lifestylegurus mit und ohne Doktortitel - und sind am Ende zwar ärmer bzw. abergläubischer, aber keinen Schritt weiter. Du bist sicher nicht der Typ dazu, soweit mein Gefühl.

Entschliesst Du Dich konsequent Aufzeichnung zu führen und Messungen an Dir selbst zu machen wird Dir früher oder später einiges über die Zusammenhänge, die in Dir ablaufen klar und Du wirst einen Weg finden.

Wir begleiten Dich.

Jetzt bist Du dran :wave:
 
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29.03.17
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Hallo Weltenbrecher,

da es nun eine Weile her ist und wir uns sorgen wollte ich Dich mal fragen:

wie geht es Dir ?

schönen Gruß !
 
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28.10.08
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Hallo Pasteur,

Ich wollte auch schon sein ein paar Wochen mal wieder was schreiben. Im Endeffekt fühlte ich mich aber noch nicht stabil genug für einen ausführlichen Bericht.

Ich hatte im August/September wieder eine schlimmere depressive Phase und wenig Hoffnung. Die letzten 4 Wochen geht es mir aber relativ gut, bin aber noch weit von meinem Ziel entfernt.
Ich hatte Anfang Oktober für ca. 2 Wochen ein ziemlich gutes Gefühl auf der körperlichen Ebene, d.h. mehr Antrieb, Energie, weniger frieren und weniger Blockaden. In der 2. Woche zog dann die Psyche auch noch nach (Selbstzweifel wurden geringer etc.).
Danach gab es immer wieder Einbrüche, besonders auf der körperlichen Ebene bin ich wieder ein ganzes Stück zurück gefallen. Geistig bin ich aber immer noch deutlich klarer und aktiver als den Großteil der letzten Jahre.

Ich bin momentan auch nicht ganz sicher woher welche Wirkung kommt und an welcher Stelle ich weiter schrauben muss. Wenn ich raten müsste würde ich vorallem 2 Dingen das Potential für die Veränderungen zuschreiben. Zum einen nehme ich über den Tag verteil mehrere Proteinshakes (also Aminosäuren), gemischt aus Reis- (2/3) und Erbsenprotein (1/3). Ich habe mich gegen einen Aminoprofil entschieden und einfach alle zugefügt. Meine Vermutung ist, dass dies u.a. dazu führt, dass mir wengistens Phasenweise wärmer ist.
Die 2.Sache ist dass ich seit einer Weile Hanföl (5% CBD) zu mir nehme und dies Möglicherweise zu der Antriebssteigerung führt. Sehen werde ich es wenn in den nächsten Tagen die Flasche alle ist. Dann muss ich es eine Weile beobachten und weiter entscheiden.

Für mich besteht momentan weiterhin das Problem, dass meine Ausdauer und Muskelausdauer noch nicht zufriedenstellend ist. Ich variiere dafür gerade bei der Ernährung mit mal mehr und weniger Kohlenhydrate. Vielleicht bin ich auch einfach zu ungedultig was Veränderungen betrifft.

Insgesamt würde ich sagen, dass ich gerade bei 50-60% Leistungsfähigkeit bin, die letzten Jahre war ich wohl eher bei 20-40%. Insgesamt bin ich also noch nicht ganz am Ziel aber ich habe wieder Hoffnung und das ist wichtig.

mfg Weltenbrecher
 
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29.03.17
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Hoffnung, ja das klingt ja gut !!!
Bin erleichtert zu lesen, dass Du einen Schritt weiter bist. Du wirst sehen, irgendwann hast Du den Dreh raus, was Dir gut tut und was nicht.

schönen Gruß & bis später vielleicht ;-)
 
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29.03.17
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Ach ja eines wollte ich Dich noch fragen, aus dem vorvorigen Post: hast Du schon versucht eine Weile glutenfrei zu essen, um zu sehen, was das mit Dir macht ? Das wäre mal ein hilfreicher Anhaltspunkt, wenn man das wüsste.
 
Themenstarter
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28.10.08
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Ich habe mich mal ein Jahr lang weitgehend glutenfrei ernährt (einige Wochen 100%). Danach noch 2 Jahre stark reduziert. Momentan esse ich aber wieder häufiger mal Nahrungsmittel mit Gluten. Insgesamt habe ich aber keinen Unterschied gemerkt über die ganze Zeit.
 
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14.03.07
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Früh wurden auch Zähne gezogen und ich bekam jede Menge Kronen und Füllungen. Vor ein paar Jahren hat ein Heilpraktiker dann festgestellt, dass ich viele verschiedene Metalle (weiß nicht mehr die Anzahl aber die reagierten sicher auch untereinander) in mehreren Legierungen im Mund hatte. Und da ich damals schon am Verzweifeln war und nicht weiter wusste habe ich alle Toten Zähne, Amalgamfüllungen etc. entfernen und durch Keramik ersetzen lassen. Momentan ist noch eine Metallbrücke mit Keramiküberzug im Mund.

Insgesamt haben die ganzen Experimente häufig zwei Probleme. Zum einen ist es meist eine erhöhte Finanzielle Belastung (Untersuchungen/Behandlungen beim (Zahn)Arzt, frisches Bio-Essen, usw.) und es fordert mehr Energie von mir, die halt immer weniger vorhanden ist. (

Hallo Weltenbrecher,

falls diese Metallbrücke über 20 Jahre alt sein sollte, könnte es sein, dass diese aus Palladium hergestellt wurde. (Vielleicht beim damaligen ZA rückfragen?)
Danach wurden m.E. nicht mehr so schlimme, giftige Metalle für Brücken verwendet.

Dann würde ich, wenn möglich, doch noch für eine Keramikbrücke sparen, denn mit Palladium habe ich persönlich so schlimme Erfahrungen gemacht, das wünsche ich keinem.

Nur als kleiner Hinweis, entscheiden darfst Du klar selbst.

Beste Grüße von Kayen
 
Themenstarter
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28.10.08
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Hi Kayen,

Die Brücke ist vielleicht 5-10 Jahre alt. Und momentan plane ich sie auch entfernen zu lassen, vielleicht noch dieses Jahr. Auch wenn kein Paladium drin ist wollte ich wenn möglich alles Metal erstmal entfernen lassen.

mfg
 
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