Selbstbehandlung mit DMSA - riskant?

Themenstarter
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17.02.12
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Hallo Leute,

ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.

Im Alter von 10-12 Jahren habe ich Amalgamfüllungen bekommen, kann mich leider nicht mehr ganz genau erinnern wie viele es waren ( ich denke zwischen 2-3 ). Mit der Zeit haben sich die Füllungen von alleine aus meinem Zahn gelöst (kann sein dass ich sie verschluckt habe, ich weiß es leider nicht! :confused:)
Die Folge ist nun, dass ich jetzt mit 20 Jahren unter heftigen Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, starke Muskelzuckungen, Magen-Darm Problemen, Gehirnnebel und auch Denkstörungen zu kämpfen habe. War bei verschiedenen Ärzten, aber diese konnten mir leider auch nicht weiterhelfen. Am Ende hieß es noch, dass ich mir das ganze nur einbilde.

Somit habe ich einen sehr großen Verdacht auf eine Schwermetallbelastung (Symptome treffen zu 99 % zu ! ).
Ist es normal, dass die Symptome in den letzten 2-3 Jahren verschlimmert haben?
Ich habe vorher schon versucht mit Chlorella, Koriander etc. auszuleiten, aber das ganze hat mir nicht geholfen.

Da ich Student bin und leider keine finanziellen Möglichkeiten für eine Therapie durch einen Heilpraktiker habe, habe ich mir überlegt DMSA 100 mg von einem Anbieter (supersm...) in Form von Kapseln zu kaufen.

Meine Frage ist nun, ob so eine "Eigentherapie" sehr riskant ist, und ich dadurch meinen Zustand sogar noch verschlechtern kann?
Könnte ich es doch noch versuchen und schauen, ob sie mir weiterhelfen? Hat jemand Erfahrungen mit diesen Kapseln?
Bin am Ende und habe wirklich keine Kraft mehr, kann kein normales Leben mehr führen.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, ich freue mich über jede Hilfe!

Liebe Grüße

Jens
 
wundermittel
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03.07.06
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Hallo Jens,

Also erstmal! Es ist nicht ausgeschloßen.

Eine Frage hätte ich aber?

Ich habe vorher schon versucht mit Chlorella, Koriander etc. auszuleiten, aber das ganze hat mir nicht geholfen.

Wie lange, in welcher Dosierung?

Jörg
 
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17.02.12
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Hallo,
etwa 2 Monate , danach habe ich aufgegeben , weil ich keine Verbesserungen gespürt habe. An die Dosierung kann ich mich nicht mehr erinnern, ist auch etwas länger her.

Was könnte schlimmstenfalls passieren? Ich habe schon das "Gefühl", dass es mir durch die DMSA Kapseln besser werden könnte. In letzter Zeit leide ich auch unter leichter Muskelschwäche. Ich habe Angst dass das ganze noch schlimmer werden könnte und möchte deshalb etwas unternehmen bevor es zu spät wird.
LG

Jens
 
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regulat-pro-immune
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03.07.06
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Die Dosis wär aber nötig zu wissen?

Weil zuwenig bringt auch nix.

Könnte es sein das du dich da restlos hineinsteigerst?

Was könnte schlimmstenfalls passieren? Ich habe schon das "Gefühl", dass es mir durch die DMSA Kapseln besser werden könnte.
 
Themenstarter
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17.02.12
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Ich habe Schritt für Schritt die Dosis erhöht.
Eine Zeit lang habe ich nur Chlorella genommen, danach kam noch Bärlauch dazu. Nach einiger Zeit habe ich noch Koriander benutzt. Aber alles keine Wirkung. Hab das ganze ungefähr ein halbes Jahr durchgezogen, ohne Besserungen.
Für mich ist die Sache mit Chlorella etc. abgeschlossen.

Bitte nicht falsch verstehen, aber ich würde mich freuen, wenn ihr die obigen Fragen beantworten könntet.


LG

Jens
 
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03.07.06
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Jens, jetzt mach mal halblang!

Du verrennst dich in den Gedanken dass du dir DMSA geben willst und verlangst von uns die bestätigung dass es keine Risiken hat!

Vergiss es!

In deinen letzten Beitrag war es ein halbes Jahr Chlorella etc, in dem davor 2 Monate!

Ja was denn nun???

Dosis gesteigert, ja wie denn bitte schön! Mit 2 täglich angefangen, dann 3 und zum Schluß 1x täglich 5??? Oder 5 in der Woche.

Entweder du willst Rat und Erfahrungen, dann haste entweder Infos, oder du suchst nur jemand der dir bei deinem verrannten Gedanken bestätigt!

Du hattast 2-3 Plomben! Wie lange waren sie drin, wann sind sie rausgefallen....

Alles Infos die du nicht hast oder nicht gibst? Aber dann erwartest du einen hilfreichen Tip?

Bitte nicht falsch vestehen! Deine Frage wird dir mit dem was du lieferst niemand beantworten! Die Freude wird dir niemand machen, weil du nur den Anschein erweckst als ob du dich da reingesteigert hast und irgendwas versuchen willst!
 
Themenstarter
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17.02.12
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Hallo,

die Frage war ja, wie lange ich Chlorella eingenommen habe. Ich habe 2 Monate Chlorella ohne Bärlauch und Koriander genommen. Der gesamte Zeitraum betrug um die 6 Monate, mit Bärlauch und Koriander. Es tut mir leid, wenn es Missverständisse gibt.

Dadurch habe ich ja auch das ganze Vertrauen an Chlorella & Co verloren und möchte auf jeden Fall eine andere Methode probieren.

Es stimmt, dass meine Gedanken auch teilweise durcheinander sind. Dementsprechend geht es mir auch!

Also die Füllungen haben sich nach 4-5 Jahren beim Essen oder Kaugummi kauen gelöst. Danach war ich aber nicht erneut beim Zahnarzt.

Meine Frage lautet, ob jemand Erfahrungen mit diesen DMSA Kapseln gemacht hat und ob sie überhaupt jemandem geholfen haben. Ich habe nicht viel Geld und kann diese auch nicht einfach so verschwenden.

Danke nochmal

LG
Jens
 
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16.11.10
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Hallo Jens,

egal wieviele Erfolgsberichte Du evtl. noch zu lesen bekommst, oder Warnungen: Letzten Endes kann dir KEINER sagen, ob es bei Dir hilft oder gar zu Verschlimmerungen kommt. Selbst unter therapeutischer anleitung wirst Du keine Methode vorgeschlagen bekommen, die 100% funktioniert und 100% nebenwirkungsfrei ist. Auch da ist die Gefahr genauso groß, dass Du Geld "verschwendest" oder mit nebenwirkungen kämpfen musst.
Du kannst es probieren oder lassen. Diese Entscheidung musst aber du fällen. genauso die Frage nach dem Anwendungsschema.

lg, laudanum
 
regulat-pro-immune
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09.01.08
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Ich würde dir raten erst mal zum Zahnarzt zu gehen. Wenn du sagst die Füllungen sind rausgefallen, dann müssen da ja noch/wieder Löcher sein. Ausserdem solltest du auf jeden Fall sicher gehen, dass auch ALLES restlos aus deinem Mund raus ist, bevor du mit DMSA, ALA und Co. anfängst.
 
Themenstarter
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17.02.12
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Ich habe mich jetzt entschieden einen Versuch mit DMSA zu starten (erst einmal ohne ALA).
Zudem habe ich mich über die Anwendung informiert, aber ich bin leicht durcheinander. An manchen Stellen habe ich gelesen, dass man Einzeldosen nehmen soll (etwa 0,3g pro kg). Dann steht auf einer anderen Stelle, dass man regelmäßig alle 3 Stunden eine kleinere Dosis einnehmen soll. Leider blicke ich nicht mehr ganz durch. Womit hat man bessere Erfahrungen gemacht? Kann eine hohe Einzeldosis eine Umverteilung von Quecksilber ins Gehirn hervorrufen?

Liebe Grüße

Jens
 

ArmesHaschel

in memoriam
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11.04.10
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Hallo Jens,

ich glaube du verwechselst Äpfel mit Birnen.

Zur Ausleitung von SM gibt es meherer sog. Protokolle
z.B. Klinghard
- Chlorella
- Bärlauch
- Koriander
Auch hier gibt es z.B. zwei verschiedene Chlorella Arten, die nicht jeder
gleich gut verträgt.

Bei dem DMSA gibt es z.B, das Cutler-Protokoll, das eine Regelmäßige Einnahme empfiehlt.

Schau mal hier:
https://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/84488-fragen-cutler-protokoll.html#post605458

Ich hab mal noch eine ander Frage:
Warum hast Du das Amalgam so in Verdacht, wurde das mal nachgeprüft, ich meine deine Symptome sind sehr vielfältig.

Gruss Haschel
 
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16.11.10
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Hallo Jens,

ich finde Cherry's Einwand sehr wichtig, leider bist Du kein bisschen darauf eingegangen. Im DMSA-Beipackzettel steht eine Einzeldosis alle 3-6 Wochen.
Ich selbst ahbe noch kein DMSA genommen, werde mich aber erstmal nach dem Beipackzettel richten, wenn es soweit ist.

lg, laudanum
 
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05.09.08
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ich finde Cherry's Einwand sehr wichtig, leider bist Du kein bisschen darauf eingegangen. Im DMSA-Beipackzettel steht eine Einzeldosis alle 3-6 Wochen.

Na ja es ist etwas komplizierter als das. Je nach Firma und Beipackzettel steht etwas anderes drinnen:

Es steht im Beipackzettel 3-6 Wochen bei den Apotheken in Deutschland die die Angaben von Dr. Daunderer übernommen haben. (oder ist das nur die Klösterl Apotheke?) Sprich wenn irgendwo steht alle 3-6 Wochen dann stammt es höchstwahrscheinlich von einer Angabe die von Dr. Daunderer übernommen wurde.

Im med. Lehrbuch steht meistens alle 8h nachdem was ich so gelesen habe allerdings sind diese Angaben eher für Blei gedacht nicht für Quecksilber glaube ich.

Es gibt also keine eindeutige Beipackzettel Angabe.

ein paar Beispiele:

DMSA 100 mg - Entgiftung - SuperSmart

supersmart schrieb:
Kinder über 10 kg und bis zu 35 kg: eine Kapsel jeden zwei Tagen, an einem von zwei Tagen. Von 35 bis 50 kg: eine Kapsel Morgens und eine Kapsel Abends, jeden zwei Tagen. Über 50 kg: zwei Kapseln Morgens und zwei Kapseln Abends, jeden zwei Tagen. Führen Sie diese Kur drei Wochen lang durch, und machen Sie dann eine Woche Pause

DMSA Capsules - Dimercapto Succinic Acid - VRP.com

jeden 2. Tag bis zu 3x am Tag

die "offiziellen" Verschreibungsinformationen von "Succimer" der amerik Gesundheitsbehörden:

Google Übersetzer

Übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche
[Lead toxicity (treatment)] 1 [Lead-Toxizität (Behandlung)] 1

Oral, 10 mg pro kg Körpergewicht alle acht Stunden für fünf Tage

oder hier:

Antidotarium - DMSA (Dimercaptobernsteinsäure)

Also je nachdem wo man das DMSA bezieht bzw. nachliest steht etwas anderes . :rolleyes:

Es gibt also wahrscheinlich keine einheitlichen Angaben, schon gar nicht für "Amalgamkranke".

Also ich würde mich einfach so auf gut Glück auf keine einzige Vorgabe verlassen.

lg
 
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regulat-pro-immune
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16.11.10
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Hallo dmps,

danke fürd ie Berichtigung. isher wusste ich nichts von diesen vielen versch. Angaben. Wichtig war mir aber dabei, zu erwähnen, dass es versch. Eingabeschemas gibt, nicht nur das Cutler-Protokoll. Ich werde trotzdem erstmal mit dieser Pulsdosis anfangen später, ist mir derzeit vom gefühl her am Sympathischsten. Sollte es schief gehen, schrei ich. schief gehen kann ja jedes Einnahmeschema, von demher :)

lg, laudanum
 

Bodo

Hallo Jens!



Im Alter von 10-12 Jahren habe ich Amalgamfüllungen bekommen,
kann mich leider nicht mehr ganz genau erinnern wie viele es waren
( ich denke zwischen 2-3 ).

Mit der Zeit haben sich die Füllungen von alleine aus meinem Zahn gelöst
(kann sein dass ich sie verschluckt habe, ich weiß es leider nicht!)

Hierzu ist mitzuteilen, dass die Ausprägung einer Amalgam-Intoxikation
ganz überwiegend von der Anzahl der Plomben, ihrer Verarbeitung,
ihrer Größe (Volumen, Kaufläche), der Zusammensetzung und natürlich
auch der Häufigkeit des Austausches (altes gegen neues Amalgam) abhängt.

Bei zwei oder drei Füllungen kann es durchaus zu Irritationen kommen,
aber dass diese für Deine Symptome (die tatsächlich gut zu einer Vergiftung
passen) verantwortlich sein sollen, möchte ich von hier nicht eindeutig mit 'ja' beantworten.

Hinzu kommt die relativ geringe Liegezeit - das Verschlucken ist nicht dramatisch.
Die Plomben werden dann üblicher Weise schlicht mit dem Stuhl ausgeschieden.
Der permanente Abrieb bei langjähriger Verweildauer ist deutlich belastender.



Hat jemand Erfahrungen mit diesen Kapseln?

In diesem Forum haben viele Leute Erfahrungen mit DMSA und mit diversen Einnahme-Verordnungen.
Es gibt bei jedem Protokoll positive wie negative Erfahrungen, hier liest Du über meine DMSA-Zeit.


Mein Rat an Dich wäre, Deine Symptomatiken auch gründlichst internistisch abklären zu lassen.
Dann könntest Du testweise durchaus mal DMSA-Kapseln einnehmen (200-300 mg)
und beobachten, ob sich etwas tut (es gibt auch Unverträglichkeiten auf den Wirkstoff).
Ein Mobilisationstest scheint mir in Deinem Fall eher unnötig, da schlicht zu wenige Füllungen
vorhanden waren, um zu einer robusten Quecksilber-Anreicherung der Nieren (Hauptspeicher)
zu führen - was aber nicht tragisch ist. Von einer schweren Amalgamvergiftung gehe ich nicht aus.









HGB
 
Themenstarter
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17.02.12
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Also erst einmal einen großen Dank an dmps123 und Bodo, ihr seid auch wirklich auf meine Fragen eingegangen ! Vielen Dank!

Ich finde es ehrlich gesagt sch...., wenn ich von anderen ahnungslosen(!) Leuten, die hier nichts anderes tun als einen zu kritisieren, runtergemacht werde.
Leute mir geht es schon schlecht genug , wenn ihr dann noch mit solchen Kommentaren, die mir nicht wirklich weiterhelfen zutextet , hilft es mir auch nicht weiter.
Ehrlich gesagt hatte ich bis vor Kurzem aufgegeben, dass ich hier eine Hilfe bekommen werde.
Dennoch möchte ich mich bei denen bedanken, die mir weiterhelfen wollten.

Bodo ich war schon mehrmals beim Hausarzt wegen meinen Magenbeschwerden, später auch beim Gastroenterologen.
Dieser meinte meine ganzen Symptome kämen vom Stress!
Es kann natürlich sein, dass Stress meine Symptome verstärken, aber nur vom Stress kommt es definitiv nicht und davon bin ich auch überzeugt.

Meine Muskelbeschwerden haben sich in letzter Zeit gestärkt, hatte eine Zeit lang auch ziemliche große Angst vor MS/ ALS, aber diese wurden dann von meinem Arzt ausgeschlossen.
Es besteht heutzutage ja auch der Verdacht, dass Quecksilbervergiftung eine Ursache von MS sein könnte.
Von einer sehr schlimmen Belastung gehe ich auch nicht aus, aber diese mögliche geringe Belastung beeinträchtigen meinen Zustand so sehr, dass meine Lebensqualität (vor allem die neurologischen Aspekte) ziemlich darunter leidet.
Nach Einnahme von Vitamin-B in Form von Methylcobalamin und per Infusion ging es mir auch einigermaßen besser, meine Konzentrationsprobleme und auch dieser "Gehirnnebel" hat etwas nachgelassen (kann ich jedem empfehlen!).
Aber dennoch hat eine regelmäßige Einnahme nicht ausgereicht, um meine Symptome komplett zu beheben.

Deinen Erfahrungsbericht habe ich auch gelesen, nur habe ich leider keine genauen Angaben zu deiner Dosierung der Kapseln gelesen.
So wie ich es verstanden habe, hast du anfangs eine größere Einzeldosis von 200-300 mg eingenommen, danach keine weitere und bei dir haben sich Anzeichen einer Allergie ergeben.
Du hast nach einem Jahr einen erneuten Versuch mit DMSA gemacht.
Hast du dann regelmäßig in einem Zeitraum von 3-4 Tagen in kürzeren Abständen (3 Stunden) nach Cutler die DMSA Kapseln eingenommen? Wenn ja, in welcher Dosierung?
Ich hoffe ich habe es richtig verstanden.

Vielen Dank.

LG

Jens
 

Bodo

Hi Jens. :)



Bodo ich war schon mehrmals beim Hausarzt wegen meinen
Magenbeschwerden, später auch beim Gastroenterologen.
Dieser meinte meine ganzen Symptome kämen vom Stress!

Als ich in Deinem Alter war, hatte ich mit häufigen Koliken zu kämpfen.
Viel später kam dann die Diagnose 'Schwermetall-Intoxikation'.

Geholfen hatte mir diesbezüglich Medizinische Kohle und Natriumthiosulfat.
Besorge Dir beides, Apotheken stellen auch Natriumthiosulfat-Kapseln her.
Dann lese Dir auch mal die Anwendungs-Kombi Paraffin+Kohle durch.

Sollten die Metalle der Amalgam-Plomben ursächlich sein, hast Du gastro-technisch
gute Chancen, die Symptomatiken durch oben dargestellte Verfahren zu behandeln.



Von einer sehr schlimmen Belastung gehe ich auch nicht aus, aber diese
mögliche geringe Belastung beeinträchtigen meinen Zustand so sehr,
dass meine Lebensqualität (vor allem die neurologischen Aspekte) ziemlich darunter leidet.

Es ist möglich, dass die wenigen Plomben (Amalgamvergiftete haben in der Regel wesentlich mehr Gift-Füllungen)
Dich beeinträchtigen; eine vernünftige Diagnostik setzt sich aus vielfältigen Untersuchungen zusammen.



Nach Einnahme von Vitamin-B in Form von Methylcobalamin und per Infusion
ging es mir auch einigermaßen besser, meine Konzentrationsprobleme und auch
dieser "Gehirnnebel" hat etwas nachgelassen (kann ich jedem empfehlen!).

Lasse bitte mal Deinen Vitaminstatus prüfen, ein Neurologe sollte auch auf Polyneuropathie prüfen.



So wie ich es verstanden habe, hast du anfangs eine größere
Einzeldosis von 200-300 mg eingenommen, danach keine
weitere und bei dir haben sich Anzeichen einer Allergie ergeben.
Du hast nach einem Jahr einen erneuten Versuch mit DMSA gemacht.
Hast du dann regelmäßig in einem Zeitraum von 3-4 Tagen in kürzeren
Abständen (3 Stunden) nach Cutler die DMSA Kapseln eingenommen?
Wenn ja, in welcher Dosierung?
Ich hoffe ich habe es richtig verstanden.

Es war genau umgekehrt. Unten* habe ich noch mal das Post gesetzt,
der Link 'Pulsdosis' wurde nachträglich wieder gängig gemacht.
Gecutlert habe ich nie, jedoch ein Protokoll verwandt, was dieser Form
der Einnahme-Frequenz nahe kommt, ein (eigenes) Schema also, welches
ein Mittelding aus Cutlern und Pulsdosis darstellt, in etwa das was Gerz empfiehlt.

Ich hatte also von der Einnahme in kurzen Abständen zu längeren Intervallen gewechselt.

Abschließend Zu Deiner Information noch pharmakokinetische DMSA-Daten.



*

Ich hatte keine echte DMPS-Allergie. Ich hatte eine erworbene Allergie
auf das Dimercaptan - und zwar getriggert durch die damals zu häufige
Einnahme von DMSA-Kapseln in zu geringen Abständen.

Die Auswirkungen sind in meinem Thread-Post weiterführend verlinkt.

Nachdem sich die schwere Allergie entwickelte, ich erste Signale ignorierte und
dadurch richtige Probleme bekam, musste ich mit DMSA für ein Jahr pausieren.

Während dieser Zeit vertrug ich auch nicht das basische Unithiol.

Nach diesem Jahr machte ich nur noch die vom Arzt empfohlene Pulsdosis -
das DMSA vertrug ich nun wieder und auch die Unithiol-Ampullen konnten
wie gehabt ohne Nebenwirkungen in den Muskel injiziert werden.

Kontrolluntersuchungen mit immer geringer werdenden Hg-Werten
(kleiner, einstelliger Bereich) korrelierten dabei mit zunehmender
und anhaltender Verbesserung des körperlich-geistigen Befindens.

Interessanter Weise vertrug ich auch während der Allergie-Phase
nicht mehr das Acetyl-Cystein mit seinem Schwefel, vorher war die
Einnahme vollkommen ohne Nebenwirkungen. ACC kann ich nun auch
aktuell wieder problemlos nehmen: Einsatzgebiet chronische Bronchitis.









GB
 
Beitritt
09.01.08
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OK, ich formuliere es noch einmal um, damit auch du es als Antwort auf deine Frage verstehst:

JA, eine Selbstbehandlung mit DMSA bei Amalgamresten im Mund IST RISKANT!!!

Hierzu kannst du so ziemlich jeden Arzt, der sich damit auskennt befragen und wirst immer die gleiche Antwort bekommen:

ERST AMALGAM KOMPLETT ENTFERNEN UND DANN AUSLEITEN!!!

Cutler, Mutter, Daunderer, Klinghardt, such dir einen aus, sie sagen alle inhaltlich das Selbe zu diesem Thema.

Kleiner Tip am Rande:
Wenn du Tips zu den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten willst, wähle vielleicht einen Titel wie "Wie DMSA dosieren" oder ähnliches. Der Titel "Selbstbehandlung mit DMSA - riskant?" läd die Antwortenden nunmal dazu ein, dir Aufklärung über Risiken zu geben, über die sie Bescheid wissen.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
03.12.11
Beiträge
181
JA, eine Selbstbehandlung mit DMSA bei Amalgamresten im Mund IST RISKANT!!!

Mir wurde anfang der Woche die erste Amalgamfüllung rausgebohrt (4 habe ich noch), danach massive Vergiftungssymptome. Bin dann zu meinem Doc (arbeitet nach Klinghardt) und der hat mir zwei DMSA Kapseln mitgegeben (nach Austestung), die haben auch ganz gut geholfen und erstmal Quecksilber abgefangen.

Wieso ist DMSA bei Amalgamresten im Mund riskant? Was kann passieren? Ich dacht auch schon über eine Selbstbehandlung mit DMSA nach, da es Hg stärker zu binden scheint als Chlorella, was ich bisher nehme.
 
Beitritt
13.08.09
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100
Jens, geschätzter Mitstreiter,

aus langjähriger Erfahrung heraus kann ich Dir sagen, dass Amalgamfüllungen ein Gesundheitsrisiko darstellen - nicht aber die Einnahme von DMSA oder DMPS. Einen Arzt brauchst Du nicht. Brauche ich einen? Nein, ich brauchte in der Vergangenheit nur einen, der mir DMPS verschrieb. Es ist allerdings besser, wenn man weiß, was man tut. Wie immer und überall im Leben ...

Als Student (??) sollte Dir ein grundlegendes Prinzip in der Medizin vertraut sein: Erst die (objektivierte) Diagnose, dann die Therapie. Ich bin kein unbedingter Anhänger dieses Prinzips, aber gerade am Anfang sollte mehr als eine Eigendiagnose vorhanden sein. Ohne ein halbwegs ordentliches Fundament wirst Du an Deinen Konstruktionen vielleicht nur wenig Freude haben.

Amalgamvergiftungen lassen sich nachweisen. Ein Mobilisationstest mit DMPS gehört dazu, aber wie wäre es zunächst mit einer EAV nach Voll? Die Elektroakupunktur nach Voll ist ein generelles Diagnoseverfahren, mit dem sich die unterschiedlichsten Problemfelder aufdecken lassen. Ich hatte damals nämlich nicht die Spur einer Ahnung davon, dass meine Probleme vom Amalgam herrühren könnten ... Mit der EAV (durchgeführt von einem aufgeschlossenen Allgemeinmediziner, also keinem Heilpraktiker) war es innerhalb von 30 Minuten klar ... Weiter abgesichert wurde die Diagnose durch einen Kaugummi-Test und schließlich durch einen DMPS-Test. Vorausgegangen waren umfangreichste internistische Untersuchungen - ohne Ergebnisse. Damit war das sichere Fundament vorhanden.

Gegen die Therapie war die Diagnose allerdings ein lächerliches Kinderspiel. Amalgamtherapie ist sehr viel, viel, viel mehr als nur Entgiftung. Ich muss zugeben, dass ich selbst eine ganze Zeit auf diesem Trip war: Halt ein bisschen entgiften mit DMSA und DMPS, zur Not Unithiol-Spritzen dazunehmen, und den Rest bringt der Körper schon wieder selbst ins Lot ... Weit gefehlt! Die (ausgewachsene) chronische Amalgamvergiftung ist eine tief greifende systemische Erkrankung und bedarf deshalb eines systemischen Therapieansatzes. Ich musste erst einmal die Voraussetzungen schaffen, um effektiv entgiften zu können ... Orthomolekular-Medizin war der richtige Ansatz - aber was soll man tun, wenn man sie überhaupt nicht mehr verträgt? Mission impossible ... Kommissar Zufall in Gestalt meines Eheweibes half irgendwann weiter ...

Nur ein bisschen mit DMSA herumzuhantieren, dazu ohne gesicherte Diagnose, kann Dir da unter Umständen mehr Unangenehmes als Erfreuliches bringen. Oder es bringt Dich nicht so recht voran.
Bei mir war's zunächst nicht anders und das trotz gesicherter Diagnose.

Noch eine Anmerkung: 10 Jahre nach der ersten Füllung können sich ohne Weiteres schon sehr deutliche Zeichen einer chronischen Vergiftung zeigen.
Aber wenn Du nur zwei Plomben hattest? Aber soo genau kannst Du das nicht sagen (ich weiß das sehr genau)? Und die sind mit der Zeit (wann, weißt Du nicht soo genau) herausgefallen und Du hast sie verschluckt (unproblematisch) oder auch nicht und nicht erneuern lassen?
Das hört sich irgendwie alles leicht merkwürdig an.

Ne saubere Diagnose wäre wirklich nicht schlecht.
 
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