Schadstoffbelastung von Lebensmitteln

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Es ist bekannt, daß sich vor allem in Fertigprodukten der Nahrungsmittelindustrie das ganze Spektrum der Nahrungsmittelchemie vorfindet: Emulgatoren, Stabilisatoren, Geschmacksverstärker, u. a. Sofern man darum weiß, wird man sich hüten, derartige Produkte zu kaufen bzw. zu konsumieren.

Darüber hinaus weiß man, daß Obst und Gemüse üblicherweise vom Hersteller gespritzt werden: Fungizide, Herbizide, Pestizide. Durch gründliches Waschen des betreffenden Obst und Gemüse versucht man es zu vermeiden, daß man diese Gifte beim Essen aufnimmt.

Ein anderer Weg führt den Konsumenten ins Reformhaus bzw. zum Bio-Bauern, um dort wohlfeil Produkte aus "kontrolliertem biologischem Anbau" zu erwerben. Wie ich die letzten Tage am eigenen Körper erfahren haben, kann man auch hier Überraschungen erleben, dies, obwohl beim Anbau wirklich alle Vorschriften eingehalten worden sind.

Hinter unserem Haus wächst seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Zwetschgenbaum, jedoch bringt dieser nur selten seine Frucht. Endlich war es dieses Jahr trotz eines schweren Hagelschlages soweit, daß wir eine hinreichende Anzahl garantiert ungespritzter Früchte ernten konnten, um damit einen Zwetschgenkuchen zuzubereiten, nachdem wir jede Frucht gründlich gewaschen hatten.

Anfang dieser Woche hatte bei mir die Kontrolleinnahme von 60 ml Rizinusöl ergeben, daß ich endlich wieder einmal völlig giftfrei bin: Galle farb- und geruchlos, nach 5 Wirkungsereignissen war 6,75 Stunden nach der Einnahme alles problemlos vorbei.

Bereits wenige Stunden nach der Zwetschgenkuchen-Mahlzeit ist mir irgendwie mulmig geworden, worauf ich in den Morgenstunden des darauffolgenden Tages erneut 60 ml Rizinusöl einnahm, dies mit durchschlagendem Erfolg: Galle gelbbraun mit einem unangenehmen Geruch, nach 9 Wirkungsereignissen und deutlichem Darmgrimmen war das Abführgeschehen erst 14,5 Stunden nach der Einnahme überstanden.

Beim Nachfragen mit dem Tensor sind meine Frau und ich auf die Lösung des Problems gekommen: Mit dem Niederschlag sind Gifte niedergegangen, in der Erde versickert, von der Wurzel des Zwetschenbaumes aufgenommen und schließlich in den Früchten deponiert worden. Und jedermann ist diesem Kreislauf wehrlos ausgeliefert, da mag er noch so gesundheitsbewußt leben.

Hier habe ich es erneut erfahren, daß die einzige Möglichkeit des Einzelnen, mit der Schadstoffbelastung der Umwelt angemessen umzugehen, darin besteht, regelmäßig und systematisch die immer wieder einmal unverhofft aufgenommenen Gifte auszuscheiden, damit einem die Kraft des Immunsystems erhalten bleibt. Einen anderen Weg sehe ich nicht.

Alles Gute!
Gerold
 

oli

Hallo Gerold, ich finde Deinen Ansatz mit dem Rizinusöl sehr gut. Obwohl ich es erst einmal ausprobiert habe (war unspektakulär), bin ich überzeugt davon, dass das eine sehr gute Methode ist. Die Vorteile liegen für mich auf der Hand: günstiger Preis, im Vergleich zu anderen "Entgiftungskuren", jahrtausendelang bewährt (siehe Ayurveda), keine dubiose Organisation verdient daran.

Um so stärker irritiert es mich, dass Du nun Schadstoffbelastungen mit einer Wünschelrute (biotensor) messen willst. :confused:

Wie funktioniert das Deiner Meinung nach ? Unterbewusstsein, Schwingungen, Energien, Geister ?
 

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Hallo Gerold, ich finde Deinen Ansatz mit dem Rizinusöl sehr gut. Obwohl ich es erst einmal ausprobiert habe (war unspektakulär), bin ich überzeugt davon, dass das eine sehr gute Methode ist. Die Vorteile liegen für mich auf der Hand: günstiger Preis, im Vergleich zu anderen "Entgiftungskuren", jahrtausendelang bewährt (siehe Ayurveda), keine dubiose Organisation verdient daran.

Um so stärker irritiert es mich, dass Du nun Schadstoffbelastungen mit einer Wünschelrute (biotensor) messen willst. :confused:

Wie funktioniert das Deiner Meinung nach ? Unterbewusstsein, Schwingungen, Energien, Geister ?
Mitnichten ist die Arbeit mit dem Tensor esoterisch, vielmehr geht man von der Tatsache aus, daß ein Mensch in seinem Innersten nie irrt; es ist der Kopf, damit der Verstand, der einem immer wieder falsch entscheiden läßt. Sofern man zu sich selbst radikal ehrlich ist, vermag man derartige Fragen über den Tensor abzuklären. Nach einiger Übung benötigt man nicht einmal mehr einen Tensor, es genügt, sich des "Armpendels" zu bedienen, indem man den einen Arm entspannt pendeln läßt. So vermag man z. B. auf dem Markt unverzüglich festzustellen, ob ein bestimmtes Obst oder Gemüse für einem geeignet ist oder nicht. Sofern ich daran gedacht habe, in dieser Weise nachzufragen, habe ich mich bislang nie geirrt.

Alles Gute!
Gerold
 
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Jein, Gerold :eek:) :) . Ich finde, es kommt immer auf den eigenen Zustand an, ob nun die Wünschelrute, der Biotensor oder das Pendel funktioniert. Die "radikale Ehrlichkeit", von der Du sprichst, scheint mir abhanden zu kommen, wenn es mir gerade nicht gut geht. Und gerade dann könnte ich oft eine Auskunft des Biotensors brauchen.
Aber schön, wenn es bei Dir funktioniert.

Grüsse,
Uta
 
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Hallo Gerold,

hast du schon öfters Zwetschgen gegessen?
Vielleicht verträgst du sie ja auch ganz allgemein nicht.
Irgendwo bei Hildegard von Bingen habe ich z.B. gelesen, dass Zwetschgen aber auch Erdbeeren oder Lauch ganz allegemein bei ihr als "Küchengifte" bezeichnet werden, die man überhaupt nicht zu sich nehmen sollte.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Da habe ich auch dran gedacht, Anne :) . Außerdem gehören Zwetschgen zum Steinobst, was sowieso etwas schwerer verdaulich ist.
Außerdem werden Zwetschgen, die nicht gerade öko sind, natürlich heftig gespritzt.

Uta
 
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Jein, Gerold :eek:) :) . Ich finde, es kommt immer auf den eigenen Zustand an, ob nun die Wünschelrute, der Biotensor oder das Pendel funktioniert. Die "radikale Ehrlichkeit", von der Du sprichst, scheint mir abhanden zu kommen, wenn es mir gerade nicht gut geht. Und gerade dann könnte ich oft eine Auskunft des Biotensors brauchen.
Aber schön, wenn es bei Dir funktioniert.

Grüsse,
Uta
Sofern es mir einmal nicht gut gehen sollte, prüft für mich meine Frau mit dem Tensor und umgekehrt.

Alles Gute!
Gerold
 
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Hallo Gerold,

hast du schon öfters Zwetschgen gegessen?
Vielleicht verträgst du sie ja auch ganz allgemein nicht.
Irgendwo bei Hildegard von Bingen habe ich z.B. gelesen, dass Zwetschgen aber auch Erdbeeren oder Lauch ganz allegemein bei ihr als "Küchengifte" bezeichnet werden, die man überhaupt nicht zu sich nehmen sollte.

Liebe Grüße
Anne S.
Von Lauch (Hauptmahlzeit) und Erdbeeren (Dessert) kann ich kaum genug bekommen - morgen wird es bei uns eine Lauchquiche zum Mittagessen geben. Wohl weiß ich, daß Zwetschgen Sorbit enthalten, daß man damit bei der zu verzehrenden Menge vorsichtig sein muß, jedoch habe ich dieses Mal nach dem Verzehr weniger Stücke Zwetschgenkuchen bereits nachmittags gespürt, da irgend etwas überhaupt nicht stimmt, worauf ich in der darauffolgenden Nacht das Orangensaft-Rizinusöl-Mixgetränk eingenommen habe. Für solche Fälle vermag ich nur jedem zu empfehlen, immer einen fertig gerichteten Schüttelbecher im Kühlschrank stehen zu haben.

Alles Gute!
Gerold
 
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Da habe ich auch dran gedacht, Anne :) . Außerdem gehören Zwetschgen zum Steinobst, was sowieso etwas schwerer verdaulich ist.
Außerdem werden Zwetschgen, die nicht gerade öko sind, natürlich heftig gespritzt.

Uta
Diese Zwetschgen hat meine Frau eigenhändig von unserem Zwetschgenbaum auf unserem Grundstück hinter dem Haus geerntet. Damit ist es völlig ausgeschlossen, daß diese gespritzt worden sind.

Alles Gute!
Gerold
 
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28.09.06
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Hallo Gerold!

Wie funktioniert denn das mit dem Rizinusöl? Würdest Du mir das mal beschreiben, denn das interessiert mich.

Was die Zwetschen angeht: könnte es nicht auch sein, dass sie im rohen Zustand nicht diesen Effekt gehabt hätten, sondern dass sie den nur erzielt haben, weil sie denaturierten (gebackenen) Zustand waren?

Viele Grüße von
Lorinaja
 
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Hallo Gerold!

Wie funktioniert denn das mit dem Rizinusöl? Würdest Du mir das mal beschreiben, denn das interessiert mich.

Was die Zwetschen angeht: könnte es nicht auch sein, dass sie im rohen Zustand nicht diesen Effekt gehabt hätten, sondern dass sie den nur erzielt haben, weil sie denaturierten (gebackenen) Zustand waren?

Viele Grüße von
Lorinaja
Lorinaja,

schau hier bitte systematisch alles durch, was ich über Rizinusöl geschrieben habe, da findet sich auch der Wirkungsmechanismus detailliert dargestellt.

Daran habe ich noch gar nicht gedacht, daß die Zwetschgen und die darin vorfindbaren Gifte gebacken eine völlig andere Wirkung entfalten könnten als im rohen Zustand; vielen Dank!

Alles Gute!
Gerold
 
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22.04.06
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Beim Thema „Zusatzstoffe“ fallen mir immer die „Nicht-Zusatzstoffe“ ein. Die heißen nicht so, weil sie nicht zugesetzt sind, sondern weil sie nicht für den Menschen zugesetzt sind. Ein Schmiermittel z.B., damit der Teig nicht so an den Maschinen klebt, ist ein Nicht-Zusatzstoff. Oder eine Substanz, die ein Käferchen, das am Mehl nascht, sogleich vom Leben zum Tod befördert.

Das Verhältnis von Nicht-Zusatzstoffen zu Zusatzstoffen beträgt 5 : 1. Damit wird auch klar, dass es wenig praktikabel wäre, das ganze Zeug in die Aufkleber bzw. Beipackzettel aufzunehmen. Wer will denn das alles lesen!

Natürlich hat es Hersteller gegeben, die sich gesagt haben, jetzt produziere ich mal ohne den ganzen Mist. Das ging aber nicht lange, denn der Umsatz brach ein. Kurzum, wir wollen es so, wie es ist.

Viele Grüsse
Wero
 

Malve

Duftstoff in Zimtgebäck:

www.netzeitung.de/deutschland/443939.html


LG,

uma
 
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Beim Thema „Zusatzstoffe“ fallen mir immer die „Nicht-Zusatzstoffe“ ein. Die heißen nicht so, weil sie nicht zugesetzt sind, sondern weil sie nicht für den Menschen zugesetzt sind. Ein Schmiermittel z.B., damit der Teig nicht so an den Maschinen klebt, ist ein Nicht-Zusatzstoff. Oder eine Substanz, die ein Käferchen, das am Mehl nascht, sogleich vom Leben zum Tod befördert.

Das Verhältnis von Nicht-Zusatzstoffen zu Zusatzstoffen beträgt 5 : 1. Damit wird auch klar, dass es wenig praktikabel wäre, das ganze Zeug in die Aufkleber bzw. Beipackzettel aufzunehmen. Wer will denn das alles lesen!

Natürlich hat es Hersteller gegeben, die sich gesagt haben, jetzt produziere ich mal ohne den ganzen Mist. Das ging aber nicht lange, denn der Umsatz brach ein. Kurzum, wir wollen es so, wie es ist.

Viele Grüsse
Wero
Das übertrifft alles bei weitem, was ich bislang geahnt habe. Bin ich froh, daß es möglich ist, diesen ganzen Müll beizeiten aus dem Körper hinauszubefördern.

Danke für diesen Hinweis!
Gerold
 

ADo

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06.09.04
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Ein Beispiel für Nicht Zusatzstoffe:
Kuttermittel für Fleischwölfe läßt das Fleisch nicht so an den Maschinen kleben. Es kommt aber mit dem Hack in Berührung. Und es ist laktosehaltig:mad:

LG
 
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12.09.04
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Das übertrifft alles bei weitem, was ich bislang geahnt habe. Bin ich froh, daß es möglich ist, diesen ganzen Müll beizeiten aus dem Körper hinauszubefördern.

Danke für diesen Hinweis!
Gerold

Hallo Gerold,

ich schaue zu, dass ich diesen ganzen Müll erst gar nicht mehr in meinen Körper gelangen lasse indem ich mich natürlich ernähre. d.h. mit "lebendiger", d.h. nicht denaturierter Nahrung.
Daher muss ich - im grossen und ganzen nur noch meine "Altlasten" entgiften - die nach 40 Jahren Raubbau an meinem Körper leider nicht als marginal zu bezeichnen sind.

Gruß
Harry
 
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Dies sehe ich auch so: Da ich gegen die weltweite Umweltverschmutzung und -vergiftung nichts auszurichten vermag, nehme ich die Chance war, immer wieder all diesen Müll aus dem Körper hinauszubefördern; und das tut gut.

Alles Gute!
Gerold
 
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Die normative Kraft des Faktischen...

"Bundesregierung erhöht Gift-Grenzwerte in Obst und Gemüse
von Jens Brehl — veröffentlicht 06.02.2007 10:16
Hunderte Grenzwerte für Pestizide in Obst und Gemüse hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zwischen den Jahren 2004 und 2006 angehoben. Das bedeutet für Obst und Gemüse, dass ganz legal mehr Gift auf den Teller kommt."

http://www.extremnews.com/nachrichten/ernaehrung/c1a1117211b76d9
 
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