Salz - je weniger, desto besser? | Doku | ARTE

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Haben wir beim Thema Salz Jahrzehnte lang das Falsche geglaubt? 🧂 Ich war ständig müde und energielos, obwohl ich mich "gesund" und salzarm ernährte. Dann wagte ich ein 30-Tage-Experiment, das mein Gesundheits-Weltbild auf den Kopf stellte. 👇😇 In diesem sehr persönlichen Erfahrungsbericht (7 Minuten) teile ich, warum die weit verbreitete Angst vor Salz für viele Menschen – besonders ab 40 – unbegründet sein könnte und sogar zu chronischer Erschöpfung führt.In diesem Video erfährst du: ✅ Warum ein Natriummangel der wahre Grund für dein Mittagstief sein kann. ✅ Die überraschende Verbindung zwischen Salz, Elektrolyten und echter Zellenergie. ✅ Meine ehrlichen Ergebnisse nach 30 Tagen erhöhtem Salzkonsum (und was mein Blutdruck dazu sagte).Dies ist kein medizinischer Rat, sondern mein persönlicher Selbsttest auf dem Weg zu mehr Vitalität und Longevity. Vergiss, was du über "böses Salz" zu wissen glaubst, und sieh dir diese Ergebnisse an.

30 Tage Selbsttest: Ich aß 20 Gramm Salz täglich - DAS passierte!​

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Also, das Hirn schwimmt nicht in einer Salzlauge, das kann man so nicht sagen. Im Liquor ist der Salzgehalt ungefähr so hoch wie im Blut. In einer Salzlauge wäre zuviel Salz, das würde dem Gehirn schaden.

Ich war auch eine Zeitlang sehr müde durch Salzmangel - weil ich bei einer Teekur zuviel getrunken habe, das verwässert und senkt den Salzgehalt.

Wir wissen nicht, wieviel Wasser der Mann im Video tgl. trinkt. Zudem schwitzt er anscheinend noch sehr viel. Da ist ein erhöhter Salzbedarf automatisch gegeben.

Was die Kochsalzlösung im Krankenhaus angeht - das ist so auch nicht ganz richtig. Sie dient meistens eher als Träger für andere Stoffe, wie alle Elektrolyte oder Medikamente.

Er sagt, er trinkt gerne Kaffee - Kaffee erhöht die Salzausscheidung über den Urin. Ab einer bestimmten Menge an Kaffee kann das eine bedeutende Menge sein.

Bis zu 30 Tagen könnten dann auch noch symptomlos bleiben, aber danach langfristig bliebe das nicht folgenlos und er hat dann ja anscheinend aufgehört. Und sagt auch nicht, wieviel Salz er jetzt noch isst.

So wirkt er auf mich aber ein bisschen fahrig und leicht überdreht, er strahlt eher Unruhe aus.

Ich halte dieses - probierts mal aus - mit 20 Gramm Salz tgl. für gefährlich. Abhängig ist der ganze Lebensstil, die eigene Physiologie. Er weist nicht darauf hin, für wen das ernsthafte Komplikationen geben könnte. Er hätte dazu auf jeden Fall noch Einschränkungen erwähnen sollen.

Nicht sehr vertrauenswürdig und die Darstellung grob und unvollständig, so sollte man das nicht verbreiten...
 
entscheidend ist ja unraffiniertes Salz zu sich zu nehmen, dann wird auch der Blutdruck nicht negativ beeinflusst. Ich denke mit unraffiniertem Bio-Meersalz kann man nichts falsch machen, ich nutze eins von Altura mit Algen (Jod) und wechsle mit Bio-Steinsalz unraffiniert ab.

Mir sagt mein Körper selbst, wieviel Salz er braucht und ich denke mehr sollte man nicht zu sich nehmen. Nach dem Sport / Schwitzen habe ich stets Lust auf ein würziges Essen, ich würze auch viel mit Kräutern, aber Salz schätze ich auch sehr und wenn mans nicht übertreibt, wird es kaum ungesund sein, der Körper braucht Salz, das ist wichtig, für den Kreislauf und fürs Funktionieren, für grundlegende biologische Prozesse, die ohne Salz nicht stattfinden könnten.

Wenn der Körper kein Salz (Natriumchlorid) bekommt, geraten mehrere grundlegende biologische Prozesse durcheinander. Natrium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff – ohne ihn bricht die innere „elektrische“ und „hydraulische“ Ordnung des Körpers zusammen.

Was im Körper ohne Salz nicht mehr funktioniert

1. Nervenleitung bricht zusammen

  • Nervenimpulse entstehen durch den Austausch von Natrium- und Kaliumionen.
  • Ohne Natrium können Nerven keine Signale mehr weiterleiten.
  • Folgen: Kribbeln, Lähmungen, Verwirrtheit, Krampfanfälle.

2. Muskeln können nicht mehr richtig arbeiten

  • Auch Muskelzellen brauchen Natrium, um sich zusammenzuziehen.
  • Ohne Salz kommt es zu Muskelkrämpfen, Schwäche, im Extremfall Herzstillstand.
  • Das Herz ist ein Muskel – es ist besonders empfindlich.

3. Flüssigkeitshaushalt kollabiert

  • Natrium hält Wasser im Blut und in den Zellen im Gleichgewicht.
  • Ohne Salz verliert der Körper Wasser, das Blutvolumen sinkt.
  • Folgen: Schwindel, niedriger Blutdruck, Kreislaufkollaps.

4. Blutdruck fällt gefährlich ab

  • Natrium reguliert den Blutdruck.
  • Bei starkem Mangel kommt es zu Hypotonie, Ohnmacht, Schock.

5. Hormonsystem gerät aus dem Takt

  • Die Nebennieren schütten Aldosteron aus, um Natrium zu halten.
  • Bei extremem Mangel läuft dieses System heiß – der Körper versucht verzweifelt, Salz zu sparen.
  • Das führt zu Erschöpfung, Übelkeit, Salzheißhunger.

6. Verdauung funktioniert schlechter

  • Natrium ist Bestandteil von Magensaft und Verdauungsenzymen.
  • Ohne Salz wird die Verdauung träge, Nährstoffe werden schlechter aufgenommen.

7. Gehirn reagiert besonders empfindlich

  • Zu wenig Natrium im Blut (Hyponatriämie) führt zu Hirnschwellung.
  • Symptome: Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanfälle, im Extremfall Koma.

Quelle: Copilot
 
Zuletzt bearbeitet:
Es schmeckt intensiver, somit benutzt man weniger und es enthält noch Mineralstoffe und keine künstlichen Zusatzstoffe wie beispielsweise Rieselhilfe

Ich kenne nur Leute mit Bluthochdruck, die billiges Supermarktsalz kaufen - aber das hat natürlich nichts zu sagen. Personen, die unraffiniertes Salz einkaufen achten vermutlich allgemein etwas mehr darauf, was sie zu sich nehmen.
 
Aber dann wäre ja doch die Menge das Entscheidende, und weniger wäre besser. ;)

Daß man einen Unterschied im Geschmack merkt, wenn man seine Hühnersuppe mit Supermarktsalz würzt statt mit Bio-Meersalz unraffiniert, glaube ich dir aber eh nicht. Der Mineralgehalt ist so gering, daß er geschmacklich und gesundheitlich zu vernachlässigen ist.
 
das ist deine Meinung @Malvegil , für mich ist gutes Salz wichtig, zumindest daheim bei mir.
Wenn ich eingeladen bin oder im Lokal esse ich das was es gibt.
 
Ja Die Wissenschaft ist schlauer als die Natur :) Warum sterben Salzwasserfusche in mit raffiniertem statt Meersalz versehenem Süsswasser oder werden krank.....?
 
Daß man einen Unterschied im Geschmack merkt, wenn man seine Hühnersuppe mit Supermarktsalz würzt statt mit Bio-Meersalz unraffiniert, glaube ich dir aber eh nicht. Der Mineralgehalt ist so gering, daß er geschmacklich und gesundheitlich zu vernachlässigen ist.
Ein Teelöffel gesättigte Halit-Salzlösung in einem Glas warmem Wasser schmeckt wie eine gute Suppe. Mit Supermarkt-Salz schmeckt es eben salzig. Das habe ich festgestellt, indem ich zwei Gläser mehrmals vertauscht habe, bis ich nicht mehr wusste, welches das Halit-Glas war. Das muss ich nochmal ausprobieren und meinen Mann bitten, die Gläser zu vertauschen. Es könnte ja sein, dass mein Unterbewusstsein sich gemerkt hat, welches Glas das Richtige war.
 
Etwas differenzierter zum Thema Salz hier ab Minute 22:30 (die Medumio-"Masterclass" läuft gerade):

Demnach gibt ist ein Teil der Menschen salzsensitiv (und Senkung des Salzkonsums senkt den Blutdruck) und ein nicht unerheblicher Teil nicht.

Bildschirmfoto vom 2026-02-03.png

Das ist genetisch bedingt und hängt mit den Vorfahren eines Menschen zusammen (ob es Wüstenbewohner oder Wikinger waren - mal bildhaft gesagt). Zu verschiedenen "Salzarten" wurde hier - noch - nichts gesagt.
 
Ein Teelöffel gesättigte Halit-Salzlösung in einem Glas warmem Wasser schmeckt wie eine gute Suppe. Mit Supermarkt-Salz schmeckt es eben salzig.
Daß verschiedene Salze in purer Lösung verschieden schmecken, bezweifle ich ja nicht. Allein das Eisen dürfte schon Spuren deutlich wahrnehmbar sein. Ich bezweifle aber, daß man das aus einem Essen noch rausschmecken kann. Und Maras Idee war es ja, daß es im Essen "intensiver" schmeckt.
 
Ja Die Wissenschaft ist schlauer als die Natur :) Warum sterben Salzwasserfusche in mit raffiniertem statt Meersalz versehenem Süsswasser oder werden krank.....?

Der Fisch, der im raffinierten Salzwasser stirbt schmeckts vielleicht auch nicht gleich und stirbt trotzdem

Ich bezweifle aber, daß man das aus einem Essen noch rausschmecken kann. Und Maras Idee war es ja, daß es im Essen "intensiver" schmeckt.
es geht darum was gut für deinen Körper ist und nicht darum ob sich das Gefühl dazu sofort einstellt.

Beste Grüße
Mara
 
Noch schneller sterben sie in Süßwasser. Das ist dann sicher für uns auch ganz schädlich.

Nach heutigem Stand der Forschung entstand das erste Leben wahrscheinlich im Ozean vor etwa 4 Milliarden Jahren. Alle späteren Lebewesen (Pflanzen, Tiere, Menschen) gehen letztlich auf diese frühen Wasserorganismen zurück.

Und übrigens: in der Natur ist nichts zufällig.
 
Aus wieviel Salz besetht der Mensch? Ich sag mal 240 Gramm. Und ich geh mal Googeln,...

Google Sagt: "Der Körper eines erwachsenen Menschen enthält etwa 150 bis 300 Gramm Salz"
  • Verlust und Zufuhr: Täglich verliert der Körper etwa 3–20 Gramm Salz.
20 Gramm? Man das geht aber echt auf die Nieren! Wieviel muss man da Trinken? 10 Liter? Und wie behält man alle anderen Elektrolyte im Gleichgewicht?

Also, Theoretisch könnte man diesen Versuch überleben, 600g Salz in einem Monat. Ich wills aber nicht versuchen, ich steh mehr auf vernünftig.
lg
 
Und übrigens: in der Natur ist nichts zufällig.
Du verstehst nicht, was ich meinte, nämlich daß nicht alles, was für Meeresfische gut oder schädlich ist, auch für uns gut oder schädlich ist. Nur weil Meeresfische eine bestimmte Salzzusammensetzung brauchen, brauchen wir sie noch lange nicht.
 
du verstehst nicht, was ich deutlich zu machen versuchte. Nämlich dass es grundsätzlich sehr wohl einen Sinn zu haben scheint bzw. hat , daß natürliches Salz alle Mineralien und Spurenelemente enthält, und zwar auch in den geringen Mengen - und es in der Natur kein isoliertes NaCL gibt (Halit eingeschlossen).
Aber vielleicht hast du es in Wahrheit durchaus verstanden..
 
ich verstehe nicht, weshalb es so schwer zuzugeben ist, dass unraffiniertes Salz gesünder ist als raffiniertes?

Unraffiniertes Salz (Natursalz) behält seine natürliche Zusammensetzung und enthält sehr viele verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Kalium und Kalzium.

Die Verwendung von unraffiniertem Salz kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren, da es eine ausgewogene Natriumaufnahme fördert.


Raffiniertes Salz ist oft belastet mit allerhand Materialien, die hinzugefügt werden

Zusatzstoffe​

Stattdessen können Zusatzstoffe beigemischt sein: Dazu gehören Rieselhilfen (Anti-Klumpmittel, z. B. Aluminium verbindungen oder Kaliumhexacyanoferrat sowie Jod- und Fluorverbindungen zur Prophylaxe von Schilddrüsenerkrankungen und Karies. Kochsalz, das in Wurstwaren verwendet wird (2) kann darüber hinaus auch Natriumnitrit enthalten (Pökelsalz).

Letztendlich muss jeder selbst wissen was er tut. Obwohl ich nicht viel Geld übrig habe leiste ich mir Natursalz, an dieser Stelle spare ich nicht, da der Kostenaufwand im Verhältnis gering ist.

Salz - Welches ist das beste?​

 

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