Parasiten und Psychosen

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David P. Amrein
Gründer, Dr. Clark Zentrum

"Katzenparasit und Psychosen

Hier bin ich auf einen interessanten Link gestossen zwischen dem Parasiten Toxoplasma und Schizophrenie. Toxoplasma ist ein Parasit, der vor allem Katzen befällt, aber auf Menschen übertragen werden kann. 9% der Amerikaner testen positiv auf Toxoplasma. Der Parasit gilt als oft harmlos, es wird jedoch vor einer Infektion während der Schwangerschaft gewarnt.

Dass es einen Zusammenhang geben könnte mit Schizophrenie, vermutet man seit 1953. Jetzt hat eine Forscher der Johns Hopkins Universität gezeigt, dass mit Toxoplasma infizierte Personen eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit haben, an Schizophrenie zu erkranken wie Nicht-Träger.

Ich habe schon einmal über Toxoplasma berichtet: nämlich, dass Mäuse, die mit Toxoplasma infiziert sind, die Angst vor Katzen verlieren. Sie werden dann eher von einer Katze gefressen, die sich dabei wiederum mit Toxoplasma ansteckt. Es gibt Parasiten, die gezielt in die Hirn-Chemie eingreifen, um solche Wirkungen zu erzielen. Es erstaunt daher nicht, dass ihre Anwesenheit einen Einfluss auf den Geisteszustand haben kann.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass nicht nur Toxoplasma in Zusammenhang steht mit Gesisteskrankheit. Deshalb empfiehlt der Arzt Dr. Weeks: "Bevor Sie sich mit Anti-Psychotika ein Leben lang behandeln lassen, lassen Sie erst abklären, ob sie nicht mit etwas infiziert sind!"

Der Artikel findet sich hier (englisch): Researchers find schizophrenia linked to parasite carried by cats

Hier ein deutscher Artikel zum selben Thema: Toxoplasmose als Schizophrenie-Auslöser im Verdacht. "
 
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Dazu möchte ich Anmerken, dass auch Menschen, die Toxoplasmose haben, ein anderes Verhalten an den Tag legen. Dazu gehört, dass die Reflexe verlangsamt sind - Infizierte bauen die meisten Autounfälle. Man geht hier von dem evolutionären Faktor aus, und begründet, dass früher Menschen Opfer großer Katzen waren, der eigentlich der Endwirt für Toxo ist. Infizierte Frauen machen sich plötzlich hübsch und gehen fremd, infizierte Männer werden furchtbar eifersüchtig...

Es gibt reichlich viele Beispiele aus der Natur, wie Parasiten ihre Wirte Manipulieren. Wie z.B. eine infizierte Ameise klettert auf den höchsten Grashalm, damit sie auch sicher von der Kuh gefressen wird, oder eine Heuschrecke stürzt sich selbstmörderisch ins Wasser, weil obwohl sie nicht schwimmen kann, so will sie unbedingt von einem Fisch gefressen werden.

Depressionen werden ganz oft von Darmparasiten ausgelöst. Ich werde das Gefühl nicht los besonders bei Kindern, dass da so gerne eine Depression oder Kindermigräne etc diagnostiziert wird, aber nie Würmer, was irgendwie klar wie Sonne ist...
Maden- und Spulwürmer sorgen für so ungesunden Schlaf und innere Unruhe, dass mich das gar nicht wundert, wenn man dann unter Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Konzentrationsmangel und vieles mehr leidet.

Jetzt habe ich eines vergessen: ich habe vor einiger Zeit eine Frau auf polnischem Forum 'getroffen', bei deren Sohn spätestens in der Pubertät die volle Schizophrenie ausbrechen sollte. Sie hat nach langem Forschen durch eine Lamblientherapie alle Grundzüge für die schizophrenieerscheinungen weg bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, so sorgt der kleine Leberegel für seine Verbreitung und Fortpflanzung:

Wie z.B. eine infizierte Ameise klettert auf den höchsten Grashalm, damit sie auch sicher von der Kuh gefressen wird

Kleiner Leberegel

Das ist wirklich genial:

Eier werden ausgeschieden, von Schnecken gefressen (1. Zwischenwirt), sie durchbohren den Darm der Schnecke und wandern in die Atemhöhle, die Schnecke scheidet Schleimbällchen mit den "Zerkarien" aus, die Schleimbällchen werden von Ameisen gefressen, wenige dieser "Zerkarien" wandern ins Gehirn der Ameise

und führen in der Folge zu einer Verhaltensänderung der Ameise.[1] Befallene Ameisen klettern bei Temperaturen unter 15 °C auf Pflanzen (bevorzugt Blüten), an denen sie sich, bedingt durch einen Mandibelkrampf, festbeißen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, von einem Endwirt aufgenommen zu werden. Steigt die Temperatur wieder an, verhält sich die befallene Ameise meist wieder normal, einige verbleiben aber auch in dieser Position. Die meisten infizierten Ameisen finden sich in direkter Nähe zum Ameisenhügel.
Der Endwirt (Schaf, Ziege, Kuh) verdaut das ganze, es landet wieder im Gallengang, wird ausgeschieden und das ganze beginnt von vorn- ich finde das genial.

Viele Grüße
Datura
 
hm....schade dass sich der TS nicht mehr gemeldet hat, ich habe genau die gleichen Probleme, würde mich interessieren was nun festgestellt wrde bzw. versucht wurde...*seufz*
 

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