Oxyuriasis (Befall mit Madenwurm/Fadenwurm Enterobius vermicularis)?

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Hallo Leute,
Ihr seid meine letzte menschliche Hoffnung. Es geht um Fadenwurm. Ich leide sehr lange darunter. Und nein, ich bin kein Mensch der unhygienisches Treiben duldet. Ich habe alles mögliche medizinische Mittel genommen wirklich alles was es gibt. Vor eine Monate das Protokoll von Dr. Hulda gemacht. Eher ich damit fertig wurde, spürte ich wieder die Viecher. Ich sehe sie sogar. Mittlerweile es macht mich depressiv. Ich habe das Gefühl, langsam glaube ich, dass ich nur Schrott bin. Dabei, bin keine Menschen für Depressionen, ganz im Gegenteil. Ich habe es satt dass die Ärzte nie etwas finden obwohl ich sogar fotografiert habe. Darmspigel, Stuhlgang Untersuchung , Blutuntersuchung, alles. Nur einmal waren meine eosinophylen werte so hoch dass die Ärztin in Berlin mir eine starke antiparasiten Mittel verschrieben hat. Doch nach einige Monaten war das Problem wieder da. Auch Fasten , Zucker verzichten etc habe ich schon probiert… es macht mich psychisch krank. Bitte, kann jemanden mir helfen.????
 
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Hallo Tereza,
herzlich willkommen im Forum.

Ich habe einige Fragen zum Verständnis, um dir helfen zu können:

Woher weißt du, dass du Fadenwürmer hast? Fadenwürmer sind lästig und unangenehm, aber sie sind im Allgemeinen eher harmlos. Welche Symptome hast du?

Hast du Tiere zu Hause oder mit Tieren zu tun? Oder steckst du dich auf andere Weise immer wieder an?

Vor eine Monate das Protokoll von Dr. Hulda gemacht.

Um welches Protokoll ging es bzw. was hast du konkret gemacht, um die Parasiten los zu werden? Hulda Clark hat so weit ich mich erinnere Wallnußextrakt und einige Kräuter, die bei uns nicht wachsen, angewendet.
 
wenn Du etwas siehst und auch spürst was Ärzte bei der Darmspiegelung, Stuhluntersuchung, Blutuntersuchung nicht sehen oder erkennen können ist es bei Dir garantiert nur eine psychische Krankheit in welche Du Dich noch hineinsteigerst was die Symptome noch verstärkt und Dich psychisch krank macht
 
wenn Du etwas siehst und auch spürst was Ärzte bei der Darmspiegelung, Stuhluntersuchung, Blutuntersuchung nicht sehen oder erkennen können ist es bei Dir garantiert nur eine psychische Krankheit in welche Du Dich noch hineinsteigerst was die Symptome noch verstärkt und Dich psychisch krank macht
wenn ein Patien behauptet er hätte Fadenwürmer
welche Ärzte durch Stuhluntersuchung,Darmspiegelung, Abstriche,Nachweis von Antikörpern im Blut oder visuelle Inspektion nicht feststellen können,
und ein zweiter Arzt das gleiche sagt,
der Patient aber noch behauptet er hätte diese Fadenwürmer gesehen
ist es Zeit das der Patient sich einen Psychater sucht
 
Hallo Tereza,

ist denn bei Dir so vorgegangen worden?:

... 7. Diagnostik
Die Würmer können gelegentlich als ca. 1 cm lange Gebilde makroskopisch im Stuhl oder am Anus erkennbar sein. Die einfachste Methode, eine Infektion nachzuweisen, ist ein durchsichtiger Klebestreifen, der am Morgen an die Afteröffnung geklebt und umgehend wieder entfernt wird. Eier, die von auswandernden Würmern perianalabgelegt wurden, können so fixiert und mikroskopisch nachgewiesen werden. Ein mikroskopischer Nachweis der Wurmeier aus einer Stuhlprobe ist ebenfalls möglich, wird jedoch wegen häufiger falsch-negativer Ergebnisse nicht empfohlen. Als labormedizinische Hinweise liegen in einigen Fällen eine Eosinophilie und ein erhöhtes Gesamt-IgE vor.

8. Therapie

Die Oxyuriasis wird mit Mebendazol oder Pyrantel behandelt. Da die Medikamente keine Wirkung auf Eier haben, ist eine mehrmalige Gabe (1, 14 und 28 Tage) erforderlich. ...

Grüsse,
Oregano
 
Nur einmal waren meine eosinophylen werte so hoch dass die Ärztin in Berlin mir eine starke antiparasiten Mittel verschrieben hat. Doch nach einige Monaten war das Problem wieder da.
Das klingt - im Kontext mit @Oregano's Beitrag - stark danach, dass nicht sorgfältig und konsequent vorgegangen wurde. Eosinophile sind soweit ich weiß nicht bei "psychischen Krankheiten" erhöht.
 
wenn ein Patien behauptet er hätte Fadenwürmer
welche Ärzte durch Stuhluntersuchung,Darmspiegelung, Abstriche,Nachweis von Antikörpern im Blut oder visuelle Inspektion nicht feststellen können,
und ein zweiter Arzt das gleiche sagt,
der Patient aber noch behauptet er hätte diese Fadenwürmer gesehen
ist es Zeit das der Patient sich einen Psychater sucht
Du bist seit über 2 Jahren im Forum und glaubst noch an die Gründlichkeit und Unfehlbarkeit aller Ärzte?
Vielleicht hat Tereza die Fadenwürmer wirklich gesehen, und die Ärzte haben wie du gedacht.
 
Schwierig, ich bin auch eher geneigt, das nicht als Würmer zu sehen - auch diese Aussage von den sich bewegenden Haaren...

Aber, wenn man dem wirklich entgegen aller anderen Aussagen/Überzeugungen auf den Grund gehen will, dann würde ich anraten doch auf eigene Faust ein geeignetes Labor aufzusuchen oder hinzuschicken, um die Probenstücke untersuchen zu lassen. Es dürfte doch kein Problem sein, das richtig zu identifizieren.

Dann kann man weiter sehen, wenn man ein Ergebnis weiß.

Geeignete Labore wären in Hautkliniken oder pathologische Labore oder materialanalytische/naturwissenschaftliche Labore an Unis oder privat.
 
Es geht um Fadenwurm.

Mich hat diese Thematik interessiert, so dass ich eine Recherche zum Thema Fadenwürmer durchgeführt habe und euch die Ergebnisse schwerpunktmäßig mitteilen möchte.

Die Suche nach einem Fadenwurm oxyurus ergab keine Ergebnisse, bis auf die Gelbbauch-Grüntaube (Treron oxyurus), die sicherlich nicht gemeint ist.

Fadenwürmer (Nematoden)
sind ein sehr artenreicher Stamm des Tierreichs. Bislang wurden mehr als 20.000 Arten beschrieben (wikipedia, auch die folgenden Zitate)

Es ist anzunehmen, dass nur spezialisierte Ärzte die wichtigsten Vertreter der Fadenwürmer kennen und nachweisen können.

Es gibt eine Unterordnung/Familie Pfriemenschwänze (Oxyuridae), deren Name dem Oxyurus ähnelt.

In Hulda R. Clark's Buch "Heilung ist möglich" werden 3 Fadenwürmer erwähnt:

1. Loa Loa (S.180)
Er kommt im tropischen West- und Zentralafrika vor, könnte aber auch bei uns eingeschleppt worden sein.
Loa loa lebt als parasitischer Fadenwurm im Unterhautfettgewebe seiner Wirte. Auf seinen Wanderungen dringt er auch in das Auge ein und ist dort unterhalb der Bindehaut sichtbar.
Da er unter der Haut herumkrabbelt, könnte er auch für die Morgellons verantwortlich sein.

2. Strongyloides (S.197)
Die Weibchen leben parasitisch im Dünndarm meist sehr junger Säugetiere und Vögel, haben aber nur eine geringe krankheitsauslösende Wirkung.

3. Dipetalonema (S. 320, Fadenwurm des Huhns)

Dipetalonema ist eine Gattung der Filarien mit 38 Arten. Sie sind Parasiten bei Säugetieren in den Tropen und Subtropen, einige können auch den Menschen befallen. Die Parasiten befallen die Unterhaut, die Serosa und die großen Blutgefäße.

Bei uns treten die Madenwürmer und die Spulwürmer am häufigsten auf.

4. Madenwürmer (Enterobius vermicularis; Synonym: Oxyuris vermicularis)
Der Madenwurm ist in Europa der häufigste Eingeweidewurm beim Menschen und einer der häufigsten Parasiten des Menschen.

Ein massiver Wurmbefall kann zu Bauchschmerzen und Gewichtsabnahme, chronischem Durchfall, rektalen Blutungen oder Symptomen einer chronischen Blinddarmreizung (Appendizitis) führen.

Anders als viele andere Darmparasiten dringt der Madenwurm nicht in den Blutkreislauf oder in andere Organe als den Darm ein.

Er verursacht also keine schweren Erkrankungen außer einer Blinddarmentzündung. Bei Clark findet man den Madenwurm auf den Seiten 127, 192 und 217

Auf S. 192 schreibt sie:
Töten Sie Madenwürmer mit einem Zapper oder Frequenzgenerator
bei sich selbst und Familienangehörigen zweimal wöchentlich ab,
und halten Sie die ganze Familie an, die Fingernägel kurz zu schneiden, um Neuinfektionen zu vermeiden. Madenwürmer können Zähneknirschen hervorrufen und die Ursache für eine Dysfunktion des Kiefergelenks sein.

Auf S. 217 schreibt sie zu Herpes:
Meiner Meinung nach wird auch dieses Virus von einem großen Parasiten in den Körper eingeschleppt. Möglicherweise handelt es sich um Madenwürmer oder Ascaris. Vielleicht ist es auch ein Bandwurmstadium, das man mit Staub und Schmutz aufnimmt.

Das finde ich aus zweierlei Gründen sehr interessant:
1. Die Ursache von Herpes ist möglicherweise ein Parasit, kein Virus.
2. Wenn einige der Parasiten zugrundegehen, setzen sie Viren (Exosomen) frei, die dann fälschlicherweise als Ursache für Herpes und andere Krankheiten angesehen werden, während die Parasiten weiterhin unbemerkt bleiben.

Wenn man Herpes bekämpfen will, müsste man also nach den Parasiten suchen und diese beseitigen.

5. Spulwurm (Ascaris lumbricoides)

Er ist ein den Menschen sowie Affen und Bären befallender regenwurmähnlicher Parasit von bis zu 40 Zentimeter Länge

Er dürfte in unserem Fall nicht infrage kommen.
 
Die Suche nach einem Fadenwurm oxyurus ergab keine Ergebnisse, bis auf die Gelbbauch-Grüntaube (Treron oxyurus), die sicherlich nicht gemeint ist.
Ich denke es ist dies gemeint - auch schon von @Oregano verlinkt:

?
 
Es ist anzunehmen, dass nur spezialisierte Ärzte die wichtigsten Vertreter der Fadenwürmer kennen und nachweisen können
Also ich denke mal, ein Labor müsste zumindest den Unterschied zwischen künstlichen Fasern und biologischem Material erkennen können - allein die chemische Zusammensetzung müsste doch eine völlig andere sein?
 

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