Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch tun?

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Hallo, ich bin neu hier.

Seit 3 Monaten leide ich an unerklärlichen Nacken- und Genickleiden. Mit sehr unangenehmen Begleiterscheinungen. Schwindelattaken, "Anfälle im Kopf", Benommenheit, Übelkeit, Hinterkopfdruck, extreme Muskelverspannungen und und und. Ich habe ein MRT und eine Röntgenaufnahme machen lassen - bis auf eine Steilstellung der HWS ist nichts zu erkennen. Mein Hausarzt meint immer, ich wäre organisch gesund. Toll, aber ich fühle mich in keinster Weise so. Ich habe das Gefühl ich verfalle zunehmends. Die sogenannten Anfälle sind 1-3 mal am Tag. Das ist ein Gefühl als würden in meinem Hirn die Nerven, Zellen was auch immer, kaputtgehen. Das macht mir solche Angst. Und keiner hilft einem. Alle um einen herum vermuten psychsische Probleme. Aber ich bin doch nicht bescheuert - da passiert doch was in meinem Kopf bzw. Genick. Ich war früher ein ganz lebenslustiger, sehr humorvoller und sportlicher Mensch - Im Moment fühle ich mich wie bald sterben zu müssen. Ich weis, wenn das ein Krebspatient lesen würde, er würde mir was erzählen. Aber sorry, das hier ist auch kein schönes Leben mehr. Ich habe zwei Kinder (10, 7 Jahre), die Armen, was die aushalten müssen und ich kann diese, eigentlich, tolle Zeit mit den ihnen, null genießen. Mein Mann verzweifelt auch schon. Ich bin den ganzen Tag nur mit mir beschäftigt. Gute Stunden gibt es selten. Ich quäle mich durch den Tag. Früh bis Mittag ist es am schlimmsten. Nebenbei muss ich noch arbeiten aber das mache ich alles mit nur noch 50%, mal sehen wie lange noch. Eigentlich kann man sich mit dieser Krankheit als Invalide schreiben lassen, denn diese ganzen Therapiestunden die man hier nehmen müsste um einigermaßen die Tage zu überstehen macht doch kein AG mit. Ich bin so wütend auf meinen Körper, auf die Medizin, auf einfach alles. Dann ist noch diese neue Alkoholunverträglichkeit. Aber wenn ich abends eins zwei Gläslein (Wein oder Sekt) trinke dann kann ich wenigstens einschlafen und habe nicht dieses komische verrückt machende Gefühl im Hirn. Leider ist damit kein Durchschlafen. Angstzustände, Nachtschrecks, alles gaga.

Dann frag ich mich. Ist es auch nur die HWS die mir den Ärger hier macht oder habe ich andere Neurologische Krankheiten? Oder wie Kuklinksi erwähnt - es können massive Hirnschäden entstehen?

Ich war beim Osteopathen, Therapie nach Dorn (erst 1x), Kieferorthopäden, Hausarzt, Chiropraktiker.

Was kann ich noch tun? Ich möchte in der zweiten Februarwoche mit meiner Familie in den Rodelurlaub nach Österreich fahren, aber im Moment trau ich mich überhaupt nicht auf einen Schlitten und vor der langen Autofahrt bekomm ich jetzt schon Panik. Ich sterbe da mehrere Tode. Kann mir jemand Tipps geben?

Liebe Grüße

P.S. Sorry für das etwas aggressive Statement aber so fühl ich mich gerade.
 

Kate

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Hallo Krisi,

willkommen hier im Forum :)

Mit diesen Problemen bist Du nicht allein und ich lege Dir ans Herz, erstmal ausgiebig im Forum und Wiki zu lesen. Dort findest Du auch Antworten zu einigen Deiner Fragen.

Ich habe Deinen Beitrag aus dem ursprünglichen Thread herausgenommen - er passte dort nicht wirklich hin (dort ging es um eine Behandlersuche in Hannover). Ein Vorstellungsbeitrag ist immer besser in einem neuen Thread untergebracht.

Gruß
Kate
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Kate

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Ach - und noch ein Tipp:

Wenn Du Anregungen zu einer weiteren Ursachensuche oder Behandlung haben möchtest, ist es sinnvoll, übersichtlich die Symptome zu listen und auch einen zeitlichen Verlauf anzugeben (z.B. wann die Symptome erstmals auftraten, ob es einen möglichen Anlass gab etc.).

Die emotionalen Textpassagen können zwar hier auch gern einen gewissen Platz haben (wenn es vorrangig darum geht, wäre eine andere Rubrik besser), es wäre aber gut, diese etwas zu trennen von den "Sachauskünften". Sonst muss sich der Leser da so durchwursteln - und das evtl. mehrfach, wenn er nochmal was nachlesen möchte.

Gruß
Kate
 
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Hallo,
ok. Danke für Deine Hilfe und Info. Anfängerfehler.

Gruß Kristin
 
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Hallo zusammen, hallo Oregano,

ja daran hab ich auch schon gedacht.

Kate meinte ich solle meine Symptome übersichtlicher auflisten. Ich hoffe es ist nicht zu einfach dargestellt. Ich habe festgestellt, dass es hier schon sehr professionell zugeht. Ihr haut Euch die medizinischen Fachbegriffe um die Ohren, mein lieber "Scholli". Zum Beispiel was die Ernährungsergänzung angeht. Da muss ich noch viel lernen.

1995 Beckenbruch durch Verkehrsunfall
Seit 2007 Zwerchfellbruch durch Schwangerschaft, danach fing alles an
immer wieder Speiseröhrenprobleme (Entzündungen etc.) 4 Magenspiegelungen
ab da ging meine Angststörung los
Mai 2014 erster komischer kurzer "Anfall" im Kopf mit Panikattake
dann immer mal wieder Angstzustände, extreme Anspannung im Job
Immer wieder Panikattaken (Ohnmachts- und Schlaganfallsangst, komischer Hinterkopfdruck) in der Arbeit am PC.
August 2014 zweiter "Anfall" (extremes Ohnmachtsgefühl) im Auto nach langer Fahrt
Abstände werden immer kürzer
Nachts immer wieder hochschrecken, Einschlafphase eine Katastrophe - Stromschlaggefühl im Kopf
Morgens nach mehrmaligen Kopfbewegung - hakt es wie ein und das war es dann.
Oktober 2014 - Notarzt - Schwindelattake auf der Straße- 4 Stunden in der Notambulanz zur Beruhigung mit Schlafmittel - ging gar nicht - Diagnose - Depressionen ????
3 Wochen krankgeschrieben - wurde nur bisschen besser
MRT: ok
HNO: ok
Röntgen: Steilstellung der HWS mit kyphotischen Knick im Segment C5/C6, geringe Asymmetrie der Atlantodentaldistanz, Rotationsasymmetrie
Osteopathenbehandlung BWS, LWS: 2 Tage super (wie neu geboren)
Osteopathenbehandlung HWS: super schlecht
Physiotherapie 7 Rezepte schon: Massagen lockern ein wenig
Chiropraktiker: 2x Muskelverspannungen gelöst, wollte aber nichts von einer Kopfgelenksblockade hören, nicht wieder hingegangen.
Naturheilpraxis Bioresonanz mit Schwingstäben: Naja verunsicherte mich. Kostet ja auch. Da war mir das Geld zu schade. Hat auch nach dem zweiten Mal nichts gebracht
Naturheilpraxis: 1x Therapie nach Dorn - angenehme 1,5 Stunden. Ich mache es weiter.
Kieferorthopäde: Super Behandlung, endlich mal ein Arzt der sich der Sache angenommen hat. Beissschiene muss angefertigt werden (600,- EUR). Kiefergelenk kaputt. Knorpel nicht mehr an der richtigen Stelle. Knacken beim Mund öffnen. Das soll wohl die HWS Probleme hervorrufen.

derzeitigen Symptome: Benommenheit (Helm auf), "knäckert" knirscht im Nacken-Genickbereich, Kiefergelenksschmerzen, Kopfschmerzen, BWS-, LWS- und Wirbelsäulenschmerzen, extreme Nackenverpannung bis hoch zum Kopf, Schwindelattaken, Übelkeit, Pochern und Druckgefühl im Hinterkopf, Tinnitus (mal dumpf, mal fiepen), Nachtschreck, Angstzustände, Halskrämpfe, zugeschwollener Hals, Lippenherpes seit 3 Wochen, traurig

Leider habe ich immer noch meine Laster das Rauchen (5-10 pro Tag) und 2 Gläser Wein oder ein Bier am Abend. Das bringt mich auf andere Gedanken, dann sind meine Ängste und Versteifungen im Nacken zu ca 50% gemindert.

Diese Forum gibt es nun schon 10 Jahre. Meine Geschichte wird wohl ähnlich irgendwo stehen wo alles schon einmal besprochen wurde. Aber es sind wirklich viele Threads zum durchlesen, das schaffe ich nicht. Vielleicht kann mir jemand Tipps geben. Wie und was ich in meinen "Therapieplan" einpacken soll. Wie ich hier schon gemerkt habe ist Ernährung ein großes Thema.

Ich danke schon einmal für´s durchlesen.
Liebe Grüße Krisi
 

ullika

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

Hallo Krisi15,

ich hab seit kurzem privat ein Bioresonanzgerät und damit einige Menschen um mich getestet.

Dabei hab ich ein paar Nervengifte und Schwermetalle bei allen entdeckt, erstens Hafnium (aus Haarspray), Streptomycin (Antibiotikum, welches im Obstbau gegen Feuerbrand eingesetzt wird), Thallium (Amalgamplomben), Aluminium (Deos).

Ich selber hab seit ein paar Jahren hin und wieder Tinnitus (Kopfrauschen), ich dachte, es sei vom WLAN, das ich aber abgeschalten habe, nun denke ich, es kommt hauptsächlich vom Streptomycin, da ich auch sehr gerne Äpfel esse und es Ohren, Augen und Nerven schädigen soll. Es kann auch im Honig sein.

Bei allen Probanden hab ich am Rücken energetisch Nerven- und Muskelprobleme festgestellt, manche klagen über Nackensteifheit, Kreuzschmerzen, Hüftschmerzen.

Hulda Clark behauptet, viele Menschen würden wegen Thallium mit MS im Rollstuhl sitzen.

Vermutlich verursachen mehrere Stoffe zusammen einen Cocktaileffekt.

Polonium in Zigaretten sei noch erwähnt, vermutlich versuchen manche Menschen Gifte im Körper mit noch stärkeren Giften zu bekämpfen.

Der Körper selber bildet Pilze, wie Candida albicans um diese Gifte einzukapseln. Eine Pilzbehandlung ist daher ohne vorhergehende Schwermetallausleitung und Entgiftung nicht ratsam.

Ich an deiner Stelle würde versuchen, diese Gifte zu meiden, bzw. auszuleiten.
 

ullika

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

Besteht Interesse, welche Stoffe ich noch im Körper finde?
Soll ich einen eigenen Thread über "energetische Essensexperimente" aufmachen, zum Beispiel einen Kilo Bananen essen und am nächsten Tag testen?

Bei allen als aktives Allergen "Sterlet (Acipenser ruthenus)" , also Stör als Fischmehl, obwohl keiner Fisch gegessen hat. Ist das eventuell im Legemehl, mit dem Hühner gefüttert werden? Warum ist es ein Allergen?

Gestern hat mir meine Nachbarin einen Kuchen geschenkt, heute hab ich Fumarsäure E 297 bei mir im Körper gefunden, gehört zur Klasse der Säuerungsmittel, wird für Füllungen und Überzüge für Kuchen, Kekse und Gebäck verwendet und war vorher nicht in meinem Körper.

Wenn ich ein verrauchtes Café besuche, finde ich am nächsten Tag Polonium in der Lunge, als aktives Allergen.
 

Kate

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Hallo Krisi,

danke, dass Du Deine Geschichte nochmal übersichtlich aufgeschrieben hast. So werden die Zusammenhänge klarer und mir scheint, dass es schon möglich sein könnte, dass der Unfall und evtl. weitere Folgeschäden an der Wirbelsäule mit ursächlich sind für Deine zunehmenden Beschwerden. Eine Schwangerschaft bringt einige Hormonveränderungen, vielleicht haben diese auch mit beigetragen. (Hast Du Deine hormonelle Situation, auch der Schilddrüse, mal untersuchen lassen?)

Deine Geschichte ist tatsächlich nicht ungewöhnlich für dieses Forum.

Und ich schaffe es im Moment zeitlich nicht, darauf individuell zu antworten. Evtl. ist es Dir ja möglich, wenigstens die Grundinformationen im Wiki (z.B. als erstes das über die "Instabile Halswirbelsäule") durchzulesen und Dich von dort aus weiter zu "hangeln".

Die Wikis wurden u.a. erstellt, weil sich Fragen (naturgemäß) wiederholen und ich das einfach nicht leisten kann, jedes Mal wieder von vorn anzufangen mit Informationen. Es sind übrigens auch so viele, dass allein das Schreiben schon sehr lange dauern würde.

Alles Gute Dir :)
Kate
 
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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

hallo Krisi,

Dein Leidensweg klingt sehr unangenehm - trotzdem sehe ich da bereits einige Fortschritte, da Du schon Schritte in die richtige Richtung unternommen hast....

-Wenn Dir die Dornbehandlung gut tut, dann verfolge das weiter (hast Du ja vor). Kann diese Dorntherapeutin sich Deiner Halswirbelsäule annehmen? Da scheint ja einiges nicht ganz in Ordnung zu sein.

- ich denke mal, dass Dir die Beißschiene gut helfen wird....dafür brauchst Du wohl noch etwas Geduld, also bis die angefertigt ist, und dann noch etwas Zeit, bis die Schiene wirken kann.

Schön, dass Du schon in die richtige Richtung gegangen bist - ich wünsche Dir alles Gute (..und ich würde Dir wünsche, dass Du das Rauchen aufgeben könntest - dies ist nicht gut für die Durchblutung, also auch für die Durchblutung der Gelenke und Bandscheiben)

Alles Gute, mondvogel

-
 

Kate

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

Hallo Krisi,

ich wollte Dir noch kurz eine Rückmeldung geben:

Ich hoffe es ist nicht zu einfach dargestellt.
Nein, das ist prima.

Ich habe festgestellt, dass es hier schon sehr professionell zugeht. Ihr haut Euch die medizinischen Fachbegriffe um die Ohren, mein lieber "Scholli". Zum Beispiel was die Ernährungsergänzung angeht. Da muss ich noch viel lernen.
Vielleicht müssen wir auch ab und zu "lernen", so zu schreiben, dass auch ein Neueinsteiger nicht völlig abgehängt wird. Wenn wir aber bereits tief in Themen eingestiegen sind, lassen sich Abkürzungen und Fachausdrücke nicht immer verhindern. Frag' einfach nach, wenn Du mal etwas nicht verstehst.

1995 Beckenbruch durch Verkehrsunfall
Seit 2007 Zwerchfellbruch durch Schwangerschaft, danach fing alles an
immer wieder Speiseröhrenprobleme (Entzündungen etc.) 4 Magenspiegelungen
Falls Du Probleme mit Übersäuerung hast: Herr Kuklinski sieht hier einen Zusammenhang zu nitrosativem Stress, Vitamin B12 könnte Dir evtl. helfen (ich würde Dir aber raten, vorher den Spiegel mal mittels Methylmalonsäure im Urin untersuchen zu lassen, das geht in vielen Laboren).

ab da ging meine Angststörung los
Mai 2014 erster komischer kurzer "Anfall" im Kopf mit Panikattake
dann immer mal wieder Angstzustände, extreme Anspannung im Job
Immer wieder Panikattaken (Ohnmachts- und Schlaganfallsangst, komischer Hinterkopfdruck) in der Arbeit am PC.
August 2014 zweiter "Anfall" (extremes Ohnmachtsgefühl) im Auto nach langer Fahrt
Abstände werden immer kürzer
Nachts immer wieder hochschrecken, Einschlafphase eine Katastrophe - Stromschlaggefühl im Kopf
Morgens nach mehrmaligen Kopfbewegung - hakt es wie ein und das war es dann.
Oktober 2014 - Notarzt - Schwindelattake auf der Straße- 4 Stunden in der Notambulanz zur Beruhigung mit Schlafmittel - ging gar nicht - Diagnose - Depressionen ????
Das kann ich mir eher nicht vorstellen bei der Symptomatik.

3 Wochen krankgeschrieben - wurde nur bisschen besser
MRT: ok
Hast Du ein normales MRT in Ruhestellung gemacht? Da gibt es öfter mal Normalbefunde, obwohl im funktionellen MRT (oder auch Röntgen nach Sandberg - siehe HWS-Wiki) durchaus Abweichungen oder sogar Bänderschäden zu sehen sind.

Röntgen: Steilstellung der HWS mit kyphotischen Knick im Segment C5/C6, geringe Asymmetrie der Atlantodentaldistanz, Rotationsasymmetrie
Die Asymmetrie könnte sich z.B. in Funktionsstellungen so verstärken, dass der Dens Axis sich dem Rückenmark nähert, was dann üblere Symptome (im wahrsten Sinne des Wortes) machen kann. Hast Du mal festgestellt, dass es Dir schlechter geht bei bestimmten Haltungen, Bewegungen oder Erschütterungen?

Osteopathenbehandlung BWS, LWS: 2 Tage super (wie neu geboren)
Osteopathenbehandlung HWS: super schlecht
Mit HWS-Behandlung sollte man nach Erfahrungen vieler User hier sehr vorsichtig sein. Alles was knackt und kracht und irgendwie mit Manipulationen zu tun hat, ist eher heikel.

Chiropraktiker: 2x Muskelverspannungen gelöst, wollte aber nichts von einer Kopfgelenksblockade hören, nicht wieder hingegangen.
Da sind die Erfahrungen hier auch ganz schlecht - schau mal über die Suchfunktion oder das Inhaltsverzeichnis.

Naturheilpraxis: 1x Therapie nach Dorn - angenehme 1,5 Stunden. Ich mache es weiter
Wenn es Dir gut tut, ist das doch was. Das sehe ich wie Mondvogel.

Kieferorthopäde: Super Behandlung, endlich mal ein Arzt der sich der Sache angenommen hat. Beissschiene muss angefertigt werden (600,- EUR). Kiefergelenk kaputt. Knorpel nicht mehr an der richtigen Stelle. Knacken beim Mund öffnen. Das soll wohl die HWS Probleme hervorrufen.
Da haben hier auch viele gute Erfahrungen gemacht (schau unter dem Stichwort CMD).

derzeitigen Symptome: Benommenheit (Helm auf), "knäckert" knirscht im Nacken-Genickbereich, Kiefergelenksschmerzen, Kopfschmerzen, BWS-, LWS- und Wirbelsäulenschmerzen, extreme Nackenverpannung bis hoch zum Kopf, Schwindelattaken, Übelkeit, Pochern und Druckgefühl im Hinterkopf, Tinnitus (mal dumpf, mal fiepen), Nachtschreck,..
Hast Du es mal mit einem Nackenstützkissen versucht? Hast Du eine gute, für Dich passende Matraze?

Vielleicht kann mir jemand Tipps geben. Wie und was ich in meinen "Therapieplan" einpacken soll. Wie ich hier schon gemerkt habe ist Ernährung ein großes Thema.
Wie Dr. Kuklinski das ungefähr behandelt, kannst Du im Wiki nachlesen. Er ist derjenige, der sich mit den umfangreichen Auswirkungen von HWS- (und speziell Kopfgelenks-)Schäden auf den gesamten Körper (auch Stoffwechsel) wohl als erster ausführlicher beschäftigt hat.

Liebe Grüße
Kate
 
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Hallo Ihr,

Ich danke Euch für die Antworten ins besonders ein Danke an Kate. Es sind einige Aspekte die in Frage kommen können. Ich hoffe, dass ich die Richtigen finde. Ich denke manchmal, wenn man sich mit zu vielen Inputs beschäftigt, dass man langsam den Überblick verliert, also ich.

Seit gestern nehme ich Vitamin B-Komplex Kapseln - zwei pro Tag. Empfehlung von Osteopathin.

Funktionelles MRT und Röntgen nach Sandberg hab ich schon auf dem Zettel, bin auf der Suche hier in Dresden bzw. Sachsen. Vermeide lange Autofahrten. Außerdem meinte mein Hausarzt das bräuchte ich doch nicht ich hatte doch Kontrastmittel bei dem Standard-MRT.

Ja, bei ganz bestimmten Bewegungen und Haltungen (Schildkröte) passiert es. Vermeide dieses, was die Folge der Schonhaltung hat bzw. Verspannungen hat. Ein Teufelskreis.

Ja, ich schlafe seit 4 Tagen auf einem Nackenstützkissen. Ich denke etwas besser ist es schon.

Allerdings morgens ab der gefühlten 85igsten Kopfbewegung geht der Spuk los. Die vergangenen Tage waren wieder ein Auf und Ab. Sonntag bin ich wie Falschgeld durch´s Leben geschwebt, fürchterlich. An Mittagsschlaf nicht zu denken. "Gehirnfasching".

Gestern ging es vormittags so einigermaßen und dann ab meiner einstündigen Osteopathie-Behandlung (überwiegend LWS u. BWS, wurden etliche Blockaden gelöst) super. Die Osteopathin hat sehr großes Mitgefühl.

Heute morgen besser als sonst. War total gut drauf. Aber dann, vorhin (ich sitze seit heute morgen um halb acht am Rechner), vor ca. einer Stunde habe ich geglaubt ich muss den Notarzt rufen. Genau am Knick zwischen Hals, Genick, Kopf (Kopfknochenanfang, dahinter irgendwie) ein komisches Zucken, Drücken und der Kopf zuckte zweimal nach vorn. Und als würde es eine Gefäß einklemmen. Schwindelattake, wie kurz wegtreten 1-2 Sek, Übelkeit, Spannung übers ganze Gesicht, plötzlicher eigenartiger Geruchsinn und eine panische Angst überkam mich.
Hab gleich 5 Tropfen Diazepam genommen. Jetzt ist es langsam etwas besser aber habe jetzt Nacken- und Spannungskopfschmerz, Druck im Hinterkopf. Was ist das bloß?

War gerade bei der Physio zur Kiefergelenksbehandlung. Habe jetzt eine andere Praxis gewählt. Auf Raten zwei versch. Ärzte. Hab ein gutes Gefühl. Wollen sich auch der HWS Problematik annehmen. Bedeutet Therapietermine ohne Ende. Was ja schön ist aber wie ich das zeitlich verpacken soll, noch keine Ahnung.

Liebe Grüße
Krisi
 

ullika

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

.. Genau am Knick zwischen Hals, Genick, Kopf (Kopfknochenanfang, dahinter irgendwie) ein komisches Zucken, Drücken und der Kopf zuckte zweimal nach vorn. Und als würde es eine Gefäß einklemmen. Schwindelattake, wie kurz wegtreten 1-2 Sek, Übelkeit, Spannung übers ganze Gesicht, plötzlicher eigenartiger Geruchsinn und eine panische Angst überkam mich....
Für mich klingt das, als würde dich ein Nervengift belasten, Hafnium, Streptomycin, Thallium ... oder ähnliches.
Mein Rat: Verlass dich nicht zusehr auf andere, die dein Geld wollen, sondern gehe den Dingen selber auf den Grund.
 

Kate

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

iHallo Krisi

Funktionelles MRT und Röntgen nach Sandberg hab ich schon auf dem Zettel, bin auf der Suche hier in Dresden bzw. Sachsen. Vermeide lange Autofahrten. Außerdem meinte mein Hausarzt das bräuchte ich doch nicht ich hatte doch Kontrastmittel bei dem Standard-MRT.
Das Kontrastmittel ersetzt nicht die Funktionspositionen. Gerade, da Du schreibst, dass Deine Beschwerden bei bestimmten Bewegungen und Haltungen auftreten, könnte eine Funktions-Aufnahme aus meiner Sicht interessant sein.

Ja, bei ganz bestimmten Bewegungen und Haltungen (Schildkröte) passiert es. Vermeide dieses, was die Folge der Schonhaltung hat bzw. Verspannungen hat. Ein Teufelskreis.
Wenn man gezielt vorgeht, denke ich, dass es eine gute Chance gibt, ungünstige Haltungen zu vermeiden, ohne sich zu verkrampfen. Z.B. auch, indem man Übungen macht, die gut tun und gleichzeitig die Muskulatur entkrampfen und stärken (ich mache z.B. jeden Morgen 3 isometrische und 3 Theraband-Übungen, an zwei Wochentagen sind es noch 3 von den letzteren mehr, das kostet nur wenige Minuten und ist für mich recht effektiv; dazu gehe ich an vielen Tagen noch 20-40 Minuten auf mein Mini-Trampolin).

Aber dann, vorhin (ich sitze seit heute morgen um halb acht am Rechner), vor ca. einer Stunde habe ich geglaubt ich muss den Notarzt rufen. Genau am Knick zwischen Hals, Genick, Kopf (Kopfknochenanfang, dahinter irgendwie) ein komisches Zucken, Drücken und der Kopf zuckte zweimal nach vorn. Und als würde es eine Gefäß einklemmen. Schwindelattake, wie kurz wegtreten 1-2 Sek, Übelkeit, Spannung übers ganze Gesicht, plötzlicher eigenartiger Geruchsinn und eine panische Angst überkam mich.
Computerarbeit kann sich übel auswirken, wenn man dabei (lange) eine ungünstige Haltung einnimmt (z.B. bei mir: Kopf leicht nach hinten abgeknickt). Bei mir führt das zwar eher schleichend zu Missbefinden (Benommenheit, Schwindel, Sehstörungen), aber denkbar wäre für mich auch ein anfallsartiges Auftreten wie bei Dir. Vielleicht aber "übersiehst" Du auch vorher, wie es sich langsam anbahnt...

Nach meiner Erfahrung kann es sehr helfen, wenn man die Computerarbeit immer wieder (z.B. nach einer halben Stunde, spätestens aber, wenn man merkt, dass es nicht mehr gut geht) kurz unterbricht. Idealerweise mache ich dann etwas ganz anderes (z.B. Staubsaugen, auf's Trampolin), wenn das nicht geht, hilft auch einfach etwas umher gehen, sich recken etc.. Vielleicht würden auch Haltungswechsel reichen (z.B. wenn man etwas liest am Bildschirm, sich auf dem Stuhl etwas zurück lehnen und die Arme vom Schreibtisch nehmen). Letztlich kommt es wohl darauf an, ein gewisses Gespür für seinen Körper zu entwickeln.

Lealee hat hier mal sehr eindrucksvoll darüber berichtet, wie geschickt sie sich durch den Alltag trickst, das würde ich Dir als Lektüre sehr empfehlen.

Hab gleich 5 Tropfen Diazepam genommen. Jetzt ist es langsam etwas besser aber habe jetzt Nacken- und Spannungskopfschmerz, Druck im Hinterkopf. Was ist das bloß?
Der Hinterkopf, dort wo die Schädelplatte anfängt, ist bei mir auch eine sehr sensible Stelle, die tendenziell als erstes rummuckt, besonders übrigens auch bei der oben schon erwähnten Position mit leicht nach hinten abgeknicktem Kopf. Ich habe sogar meine Fahrräder von der Sitzhaltung her entsprechend korrigiert (auch wenn das dann nicht mehr so sportlich aussieht - aber was hilft sportliches Aussehen, wenn man nach 5-10 Kilometern schlapp macht). Kopfschmerzen können auch Nebenwirkungen von Benzodiazepinen (zu denen Diazepam gehört) sein.

Liebe Grüße
Kate
 
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Hallo Ullika,
das mit den Giften geht mir auch schon durch den Kopf. Amalgamfüllungen habe ich mir schon im unteren Bereich entfernen lassen, aber was machen die Kunststofffüllungen, das kann einem auch keiner beantworten. Und ich habe seit 2 Jahren Probleme damit. Brechen raus und ich bin jeden Monat beim Zahnarzt. Mein jahrelanger gleicher Deoroller ist von Nivea und sicherlich Aluminium behaftet - leider ist meine Eitelkeit zu stark. Das ist der Einzige der den Puma im Käfig hält. Diese Bioroller waren für die andere "Katz". Rauchen ist absolut indiskutabel - ich sollte aufhören, klar.

Liebe Kate. Einen außerordentlichen Dank an Dich. Obwohl wir uns gar nicht kennen, nimmst Du Dir so viel Zeit um so ausführlich und klar meine Unannehmlichkeiten zu kommentieren. DANKE. Und Du nimmst mir erheblich meine derzeitige Angst, nochmal danke. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich habe das nicht ganz mitbekommen, hast Du schon 2004 hier so einen Thead eröffnet? Und mit diesen Thema?

Mir ist auch noch etwas aufgefallen. Wenn eine Mahlzeit fehlt (Unterzuckerung wahrscheinlich, siehe Stoffwechsel) ist es im Anmarsch. Heute habe ich gegengewirkt. Bin vom Rechner weg, habe etwas gegessen und hab die Kantinenküche aufgeräumt. Und siehe da, es ging weg. Yeah. Trotzdem ich werde den Therapeutenmarathon bzw. Ärzteodysee weiter betreiben. Morgen Aromatherapie, übermorgen Vorstellung bei einem neuen Orthopäden. Ich hoffe, er ist nett. Der Letzte war das "Letzte".

Liebe Grüße
Krisi
 

ullika

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

Hallo Ullika,
das mit den Giften geht mir auch schon durch den Kopf. Amalgamfüllungen habe ich mir schon im unteren Bereich entfernen lassen, ....
Mein jahrelanger gleicher Deoroller ist von Nivea und sicherlich Aluminium behaftet - leider ist meine Eitelkeit zu stark. Das ist der Einzige der den Puma im Käfig hält. Diese Bioroller waren für die andere "Katz". Rauchen ist absolut indiskutabel - ich sollte aufhören, klar....
Genau das hab ich mir gedacht! Ich befürchte, wenn du deinem Körper weiterhin Gifte zuführst, wird sich rein gar nichts ändern, über die Achseln entgiftet der Körper (unter anderem), wenn das Gift mal draußen ist, stinkt man auch nicht mehr.

Denn geteiltes Leid ist halbes Leid.... Trotzdem ich werde den Therapeutenmarathon bzw. Ärzteodysee weiter betreiben. Morgen Aromatherapie, übermorgen Vorstellung bei einem neuen Orthopäden. Ich hoffe, er ist nett. Der Letzte war das "Letzte"....
Wenn man das versucht objektiv zu lesen, dann bekommt man das Gefühl, dass eine "Therapeutenmarathon bzw. Ärzteodysee" dir auch ein bisserl Spaß macht. Entschuldige bitte, ich meine das nicht böse! :)

Aber überdenke mal, ob du nicht auch selber die Verantwortung für dich übernehmen willst? Natürlich soll man Hilfe in Anspruch nehmen, aber gleichzeitig muss man selber aktiv mitarbeiten, sonst bleibt man sein Leben lang Patient, einer der gepflegt werden will.
 
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Hallo, oh nein das ist falsch rüber gekommen. "Weiterbetreiben" ist auch ein blödes Wort dafür. Das macht mir keinen Spass. Ich möchte das mir geholfen wird und morgen muss es weg sein. Und wenn es der eine nicht schafft muss es der andere versuchen. Was ja Quatsch ist. Du hast recht. Ich sollte umdenken. Ich bin so ein Medikamentensofortwirkungstyp. Also bei Kopfschmerzen ne Pille nehmen und dann in 20 min müssen die weg sein. Ich kann mit Schmerzen und Mißempfindungen ganz schlecht umgehen. Aber ich arbeite an mir.
Leider ist das total falsch rüber gekommen. Ich möchte auf gar keinen Fall gepflegt werden. Ich bin sehr selbstständig und ich möchte das auch bleiben. Bitte nicht solche negativen Vermutungen. Danke.

Grüße Kristin
 

ullika

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

Hallo, oh nein das ist falsch rüber gekommen...
Entschuldige :)

ich wollte dir auch nicht zu nahe treten, ich hab das auch deshalb gesagt, damit sich vielleicht auch andere angesprochen fühlen, denn man wird nicht einfach mal so gesund, weil man sich eine Pille einwirft....

das meiste ist Arbeit an sich selbst, Lebensveränderung und das Abstellen von Giftzufuhr.
 

ullika

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Nackenprobleme und viele Begleitsymptome - was kann ich noch

.... unerklärlichen Nacken- und Genickleiden.... Schwindelattaken, "Anfälle im Kopf", Benommenheit, Übelkeit, Hinterkopfdruck, extreme Muskelverspannungen und.....
Ich tippe auf Streptomycin.

Eventuell Äpfel, Apfelsaft, Honig, ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch in Milch und Käse sein könnte oder vielleicht sogar im Wasser.

Ich bekomme es selber nicht aus meinem Körper, ich finde nicht alle Quellen.

Die Symptome passen genau und es betrifft momentan sehr viele Menschen, es muss also etwas sein, was in unseren Breiten allgegenwärtig ist.

Wieviele Tonnen wurden seit 2008 wegen Feuerbrand versprüht?
 
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hallo krisi15,
es ist schon verrückt wie oft man diese symptome liest und niemand kommt so richtig weiter.
ich habe dieselben symptome wie du, habe angst und habe schon ärztehopping hinter mir.
immer wieder wird mit als hauptursache die psyche genannt. ich kann das schon nicht mehr hören.
ich weiss nicht wie es dir da so geht ? aufkommende angst ist meiner meinung nach ganz normal bei solchen symptomen bei denen man teilweise meinst man muss jetzt sterben.
also ich stehe dir gedanklich bei weil es mir selbst auch nicht anders geht.
gruss pucki
 
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