Morbus Wilson/Malabsorption/HWS/Vergiftet?

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Hallo Ihr Lieben,

ich bin neu hier, weiblich, 22 Jahre alt und leider kann schon ne richtig lange Liste an Symptomen vorweisen.

Diese sieht wie folgt aus:

psychisch:

- Stimmungsschwankungen, depressives, aggressives Verhalten, Zwänge,
chronisches Burn-out

neurologisch:

- Denkblockaden
- Multitasking geht gar nicht!!! (bei Überlastung aggressives Verhalten)
- hohe Vergesslichkeit
- extreme Rechenschwäche

Physisch:

- körperliche Erschöpfung
- dünne, brüchige Nägel mit weißen Flecken
- sehr schwaches, weiches Bindegewebe an Oberarmen und v. a.
Oberschenkel
- immer wieder Haarausfall
- sehr trockene Haut
- so gut wie keine Schweißbildung
- trockener Intimbereich, keine Lipido
- kalte Füße und oft kalte Hände und Nase
- Körpertemperatur ist meistens um 0,5-1 Grad erniedrigt
- schlechte Wundheilung
- (schwaches Immunsystem)
- Immer wieder Verdauungsschwierigkeiten (Verstopfung)
- Blähbauch, aber komischerweise keine abgehenden Winde
- viel Durst, häufiger Harndrang
- Zyklus sehr unregelmäßig, manchmal ausbleiben der Periode
- tubuläre Brust (nicht ausgebildet)
- schnell unterzuckert
- blaue Flecken, die ewig lange bleiben
- Reibeisenhaut Oberarme (nicht viel)
- schnell kariöse Zähne, trotz sehr guter Mundhygiene
- früher starke Kiefergelenkbeschwerden/geknirscht

ach und ich schlafe generell immer 9-10 Stunden, wache gerne um die Leberzeit auf und muss auf Toilette.


Ich habe es schon mit allem möglichem probiert...

Schulmedizinisch:

-Psychotherapie
- Antidepressiva (Venlaflaxin 75mg - Einnahme nach 4 Monate beendet)
- CT Bauchraum o.B.
- Laktose u. Fruktose o.B.
- Blutbilder o.B.
- Schilddrüsenunterfunktion (TSH-Wert) o.B.
- Probiotika Einnahme

Alternativ:

- Psychotherapie (Heilpraktiker)
- Meditation, Yoga
- Chinesische Medizin (Einnahme Cordyceps Raupenpilz)
- Colon-Hydro-Therapie
- mit Nahrungsergänzungsmittel (u. a. hohe Dosen Zink, Vitamin B6, Vitamin C) unter Aufsicht einer spezialisierten Heilpraktikerin
- Entgiftungsanwendungen
- Sehr gesunde Ernährung (viel aus dem Ayurvedischen)
- amerikanische Chiropraktik





Nennenswert:

- HPU TEST: hoch positiv (USA-Dr. Walsh)

- Haarmineralanalyse Verisana: sehr hoher Berryllium-Wert (ist in Zigaretten)
(Zink, Kupfer o.B.)

- Hormonspeicheltest Herbst 2017:
- niedriges Progesteron und Östrogen, allerdings mit Östrogendominanz
- Testosteron höher als Östrogen

- Behandlung mit Progesteroncreme ohne Erfolg
- Gehirnerschütterung mit 11 Jahren
-> Beginn der Beschwerden in der Pubertät (12-13 Jahre)
- Der Verlauf ist schleichend, aber zunehmend
- Jahrelange Einnahme der Pille, 1 Jahr Hormonspirale Jaydess
- 6 Jahre lang geraucht (im Durchschnitt würde ich sagen.. so 5 Zigaretten am Tag), regelmäßig Alkohol, stressiger Job
- als Kind das Gegenteil von heute (eher hyperaktiv, verträumt, fröhlich)
- bin seit dem 13,14 Lebensjahr nicht mehr gewachsen (weiß jetzt nicht, ob das normal ist??)

Ich rauche nicht mehr, trinke keinen Alkohol mehr, nehme die Pille schon Jahre nicht mehr und auch sonst keine Hormone, ernähre mich seit 8 Wochen allergiearm (kein Gluten, Milchprodukte außer Butter, Obst mit viel Fruchtzucker), Filter das Leitungswasser, bevorzuge Bio und Freiland, versuche Gifte zu vermeiden (z.B. Fluorid, Aluminium), wasche neue Kleidung ein paar mal bevor ich sie anziehe, gehe viel raus, spazieren, kein stressiger Job mehr, gutes Verhältnis zur Familie, glückliche Beziehung....


hat bis jetzt alles nicht viel gebracht... außer Gewichtsabnahme. (50 KG bei einer Größe von 1,60M) und ich esse viel!! also habe ich wohl einen hohen Energieverbrauch...

Meine Frage nun an euch...
meine Vermutungen sind:

- Morbus Wilson (niedriges Kupfer im Serum, Ceruloplasmin an der Grenze)

- Extreme Malabsorption (Ursache?)

- Spätfolgen Gehirnerschütterung (v.a. Störung Hirnanhangdrüse, Hypothalamus)

-echter Kupfermangel??

- allgemeine Vergiftung durch schädliche Substanzen (auch
Pille) .. Berrylliumvergiftung.. allerdings waren manche Beschwerden schon vor Einnahme Pille und dem Rauchen da...


Ist hier jemand mit den gleichen bzw. ähnlichen Symptomen?
Wie kann ich weiter vorgehen? Welche Ärzte? irgendwelche Tipps?
In welche Richtung könnte das bei mir gehen??


Außerdem habe ich einen Wurzelbehandelten Zahn, würdet ihr diesen besser entfernen? Welche Alternative ist die Beste?

Bin momentan total überfordert.... weiß nicht wo ich mich zuerst informieren bzw. untersuchen lassen soll.... dazu kommt, dass ich von den Ärzten nicht wirklich ernst genommen werde.....

Vielen, vielen lieben Dank schon mal ;-)
 
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Morbus Wilson/Malabsorption/HWS/Vergiftet???

Hallo bodyspiritsoul,


jemand mit den allergleichen Symptomen wirst Du sicher nicht finden.
Aber wenn es Dir um M. Wilson geht, würde ich sagen, dass man mit den Symptomen diese Krankheit durchaus haben kann. M. Wilson ist eine chronische Kupfervergiftung, d. h. eine Schwermetallvergiftung. Die Symptome solcher Vergiftungen sind variabel, aber öfter tauchen gleiche Beschwerden auf.
Deine psychischen Symptome kommen durchaus beim M. Wilson vor.

Aber dennoch gibt es sicher für jedes Symptom auch evtl. andere Ursachen.

Wenn man aber schon einiges untersucht hat und immer noch nicht fündig wurde, solllte man auch an so eine Krankheit evtl. denken.
Dein Alter würde auch passen, denn man sagt, die neurologischen Beschwerden eines M. Wilsons kommen im jungen Erwachsenenalter.
Auch die Malabsorbtion kann im Rahmen einer Leberkrankheit vorkommen.

Wenn Dein Kupfer im Serum erniedrigt ist und das Coeruloplasmin grenzwertig niedrig ist, so wäre das schon ein erster Hinweis, dass es evtl. ein M. Wilson sein kann. Aber sicher ist das damit natürlich noch nicht. Denn auch als Genträger für M. Wilson kann man solche Werte evtl. haben.
Außerdem sollte man diese Werte öfters bestimmen lassen, um zu sehen, ob sie nicht nur einmalig so waren (und um einen Laborfehler auszuschließen).
Kupfermangel ist selten, so dass ich bei erniedrigtem Kupfer im Serum erst mal das sog. freie Kupfer errechnen würde. Formel siehe hier:
https://morbus-wilson.de/de/diagnose.html
Ist der Wert des freien Kupfers deutlich positiv, würde ich eher an eine Kupferüberladung der Leber glauben.
Kupfermangel führt zu einer Blutarmut, wobei man bei Frauen immer auch in Betracht ziehen muss, dass diese infolge der Menstruation eher zu einer leichten Blutarmut manchmal neigen (und evtl. infolge einer gestörten Gerinnung verstärkte Blutungen haben).


Da M. Wilson eine Leberkrankheit ist, wäre die weitere Frage, ob denn die Leber auffällig ist. Sei es Leberwerte außer der Norm oder auch nur grenzwertig, sei es, dass die Leber im Ultraschall nicht normal aussieht, evtl. vergrößert ist.
Auch die Milz kann beim MW vergrößert manchmal sein.
In den Augen kann sich der sog. Kayser-Fleischer-Ring oder ein Sonnenblumenkatarakt bilden. Das ist aber nicht zwingend, weil es sich um Symptome des Endstadiums handeln soll und weil es auch Ausnahmen gibt.

Sinnvoll ist ein 24h-Urin auf Kupfer. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Bestimmung des Kupfers im Urin nicht alle Labore korrekt machen. Daher rate ich stets, den Urin wiederholt zu untersuchen und ggf. auch bei verschiedenen Laboren

Für Deutschland gibt es hier auch Fachambulanzen:
https://morbus-wilson.de/de/fachkliniken.html
Ich würde aber erst in eine solche Ambulanz gehen, wenn man schon konkrete Befunde hat. Mit leeren Händen würde ich davon eher abraten.

Ob die anderen von Dir in den Raum gestellten Störungen vorliegen könnten, kann ich nicht sagen. Ich bin Laie und habe nicht von allen Krankheiten Ahnung.


Gruß
margie
 
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Danke Margie für deine ausführliche Antwort.

Also mein freies Kupfer beträgt (falls ich die Formel richtig gedeutet habe 10.3)

Kupfer Serum 70 - 19.9 x 3 (passt das so??)

Die Leberwerte sind nicht auffällig (GOT 23, GPT 20, AP 60). Stand April 2018

Die Leukozyten waren mit 2.74 erniedrigt. (Normbereich laut Labor 3,5-9.8)

Die Monozyten sind mit 8% erhöht (Normbereich laut Labor 2-6%)

Die Sache mit der Blutarmut ging mir auch schon im Kopf herum.... würde auch auf viele Symptome passen. Sehr helle Schleimhäute habe ich auf jeden Fall und v.a. im Gesicht bin ich bleich, obwohl ich echt viel in der Sonne bin und kein Make-Up u. Sonnencreme verwende, nach dem Aufstehen ist mir oft schwindelig. Kreislaufprobleme hatte ich schon als Kind. Außerdem habe ich einen schnellen Herzschlag und eine flache Atmung.
Eisenmangel sollte ich, was die Nahrung betrifft, eigentlich nicht haben. Aber eine Anämie kann ja auch andere Ursachen haben. Würde aber ja wieder mit einem ,,echten'' Kupfermangel übereinstimmen.:confused:

Ebenfalls finde ich die Sache mit der Eisenspeicherkrankheit interessant... Esse seit meiner HPU-Therapie fast jeden Tag Spinat..:confused:aber auch hier kein Zusammenhang mit den Werten. Jedenfalls die vom April...

Vergrößerte Milz weiß ich nicht, werde ich aber checken lassen. Meine Hausärztin hat beim Ultraschall einen Verdacht auf vergrößerte Lymphknoten festgestellt. Beim CT war dann allerdings kein Befund.

Seit ca. 1 Woche habe ich v.a. in der rechten Bauchhälfte ein dauerhaften leichtes Ziehen/Stechen... Allerdings nicht direkt im Oberbauch... eher weiter unten. Und links tritt es auch manchmal auf?:confused:

Seit der HPU Therapie also v.a. der Einnahme von hochdosiertem Zink u. Vit. C sind meine Nägel noch schlimmer geworden. Auch die Haare noch spröder... auch die Laune ist sehr schwankend geblieben, wenn nicht noch schlimmer geworden. Trotzdem traue ich mich wegen meinem HPU Ergebnis nicht, die Einnahme abzubrechen.

Außerdem habe ich sehnsüchtiges Verlangen nach ganz dunkler Schockolade (90%ige...) und Cashewkernen, was ja aber bei HPU oder MW gift wäre?
Hab auch schon gelesen, dass man bei Kupferüberschuss paradoxerweise Lust auf kupferhaltige Lebensmittel hat.

Einen Darmfloratest habe ich im Frühjahr auch gemacht...
Die Lacto-Bazillen sind sehr niedrig und die E.Coli sehr hoch. PH Wert 8,5.
Angeblich verträgt sich Vit. B6 auch nicht so dolle mit den Coli Bakterien... was ich ja auch seit meiner HPU-Therapie nehme.

Kennst du bzgl. den Bakterien einen Zusammenhang zu MW?

Ich lasse auf jeden Fall die kommenden Tage ein aktuelles Blutbild anfertigen.

Kann ich den 24 Stunden Urin über den Hausarzt machen oder wo am besten?

Bzgl. dem Ring... hab auf jeden Fall Auffälligkeiten in/an der Iris (wenn man nach der Irisdiagnose geht) Habe eigentlich grüne Augen und im Bereich ,,Gehirn'' deutlich braune Flecken.. ?? Einen recht breiten und nicht gleichmäßigen Ring habe ich auch, allerdings hat er die Farbe grau/blau und nicht braun.
 
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Freies Kupfer:
Ist nicht sooo hoch, dass man da einen MW gleich vermuten müsste.
Aber es schwankt stark.
Ein Laborarzt, der sich mit den Laborwerten von MW-Patienten auskennt, sagte mir mal, dass Gesunde, also Menschen ohne MW, ein negatives freies Kupfer hätten.
Das freie Kupfer wird aber von vielen MW-Ärzten überhaupt nicht für wichtig gehalten.
Bei mir war es aber der Grund (weil viel zu hoch), der mich veranlasste, die Leberbiopsie machen zu lassen mit dem Ergebnis, dass mein Leberkupfer deutlich zu hoch war.

Leberwerte:
Von den 3 Leberwerten, die Du genannt hast, ist die AP am auffälligsten.
Sie ist relativ niedrig, was bei einem MW öfters vorkommt.
Wurden denn die restlichen Leberwerte noch nicht bestimmt?
Ich meine z. B. Cholinesterase (CHE - ein sehr wichtiger Leberwert), Bilirubin, GGT, LDH und GLDH.


Erniedrigte Leukozyten können auch bei einem MW vorkommen.

Blutarmut:

Man kann bei einem MW einen leichten Eisenmangel haben oder man kann auch eine hämolytische Anämie haben bei einem MW.
Bei der hämolytischen Anämie hat man oft zu wenig Haptoglobin (ist bei mir der Fall).

Ebenfalls finde ich die Sache mit der Eisenspeicherkrankheit interessant... Esse seit meiner HPU-Therapie fast jeden Tag Spinat..
Spinat hat aber mit Eisen nichts zu tun.
Spinat enthält auch nicht viel Eisen - solltest Du diese weit verbreiteten falsche Behauptung mal irgendwo gelesen haben. Da hatte nämlich einer, auf den diese Behauptung zurückzuführen ist, einfach das Komma an der falschen Stelle gesetzt.

Dunkle Schokolade enthält einige positive Substanzen, so dass ich diese in Maßen für sinnvoll halte.


Wieso auch sollte Spinat besonders eisenreich sein? Dann wären es andere Gemüse auch - was ja nicht zutrifft.
Bei der Eisenspeicherkrankheit hat man hohes Ferritin, was aber bei Frauen wegen der Periode oft nicht eindeutig hoch sein muss.


HPU:
Das ist für mich ein reines "Geschäftsmodell" einiger besonders findiger Menschen.
Ich würde auf diesen Test nichts geben. Womöglich haben die Betroffenen einen Eisenmangel. Das würde m. E. am ehesten Sinn machen, weil das Zinkprotoporphyrin ein Marker eines Eisenmangels ist und bei HPU geht es um einen Teil des Porphyrinstoffwechsels.

Darmbakterien:
Leberkranke haben oft eine gestörte Darmflora. Die Fäulnisbakterien sind häufig vermehrt.
Allerdings hängt es auch von der Ernährung des Leberkranken ab.
Gerade viel Fleisch verträgt die Leber nicht gut, weil sie es nicht ausreichend gut abbauen kann. Die Folge ist dann, dass sich die Fäulnisflora vermehrt und es zur Bildung von Ammoniak kommt. Ammoniak wiederum (wie auch Mangan) sind Verursacher von Hirnleistungsstörungen, die Leberkranke oft haben.
Dazu gehört bereits, wenn man sich müde und unkonzentriert fühlt.

24h-Urin:

Machen kannst Du den bei jedem Arzt. Nur muss der Arzt das wollen, wenn Du ihn nicht selbst bezahlen willst.
Der Wert ist nämlich nicht ganz billig.
Wenn Du den Test machst, würde ich zuerst versuchen, einen 3l-Sammelbehälter (neu) zu bekommen. Mit 2 Litern kommt man oft nicht hin und man sollte aber nicht mit 2 Behältern sammeln.
Denn bei mehr als einem Behälter steigt die Fehlerquote erheblich.
Denn dann muss man den Urin in einem 3. sauberen Gefäß zusammenkippen für die Probenentnahme.
Informiere Dich gut darüber wie man sammeln muss.
Kurz: um z. B. 8 Uhr am 1. Tag auf die Toilette gehen, Blase vollständig entleeren, danach jeden Tropfen Urin 24h lang sammeln, am 2. Tag um 8 Uhr wieder auf die Toilette und nun aber den Urin von 8 Uhr in den Sammelbehälter geben -Fertig.
Kein Glas beim Sammeln verwenden.
Die Sammelmenge muss man dann ablesen (ist sehr wichtig) und den Urin vor der Probenentnahme gut durchmischen .

Wenn Du grüne Augen hast, ist es schwer den Ring zu erkennen. Es genügt auch ein Teil-Ring.
Ein Augenarzt sollte mit der Spaltlampe danach suchen. Jedoch würde ich ein Bild eines Kf-Ringes mitnehmen, denn nicht jeder Augenarzt weiß, wonach er suchen soll (ist mir so passiert).
 
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Leberwerte:

Bilirubin (gesamt) 0,7 (<1,2)

LDH 164 (120-246)

GGT1 11 (<38)

Den CHE und GLDH-Wert habe ich leider nicht...
habe zweimal in kurzen Abständen bei zwei verschiedenen Ärzten große Blutbilder anfordern lassen mit der Bitte, dass möglichst viele Werte getestet werden - Kosten sind zweitrangig!! Und trotzdem fehlen wichtige Werte...:mad:.. naja


der Basophilie-Wert mit 1,1 etwas erhöht (1,0),

der Ferritin-Wert mit 43 eher niedrig (10-291)

und der Kreatinin-Wert mit 0,52 auch niedrig (0,51-0,95)

wie gesagt alles Stand April.

kennst du hier einen Zusammenhang zu MW?


Spinat:

oh hoppla, du hast recht. Das ist ja lustig :D


Eisenspeicherkrankheit

ja okay, der Ferritin-Wert passt nicht.


HPU:

bin mir auch sehr unsicher, v.a. bei die Einnahme von Vitamin B6 habe ich das Gefühl, dass es mir eher schlechter geht.

Die meisten Symptome (v.a. die psychischen) sind während der letzten Wochen, also während der HPU-Therapie schlimmer geworden
Komm nur nicht drauf, an was es liegen könnte, hochdosiertes Zink, hochdosiert Vitamin C oder eben doch Vitamin B6...:confused:
Lass immer mal wieder was weg und beobachte das Ganze, aber bin noch nicht wirklich weiter gekommen.

Allerdings habe ich dann auch wieder diese spezifischen Merkmale von HPU. z.B. Engstand der Zähne im Oberkiefer und überdehnbare Gelenke.
:confused:

Auch denke ich, wenn meine Darmflora gerade wirklich so durcheinander ist, dann kann ich doch wahrscheinlich so viele Vitamin-Pillen schlucken wie ich will.... da passiert nichts?! :eek:

Blutarmut:


Habe zurzeit meine Periode, die viel schwächer ist wie früher, fühle mich sehr schwach (also bis zu nem Gewissen Maß ist das ja normal...aber es ist echt heftig), mir ist die ganze Zeit schwindelig und die Augen flimmern öfters. Wäre ja auch eher wieder ein Indiz für Blutarmut/Eisenmangel

Haptoglobin wurde auch nicht getestet. Werde ich für eine neue Testung veranlassen.


Fleisch:


Laut HPU-Therapie soll ich möglichst viel davon essen (Proteine) und andere Proteine aus Pflanzen wären nicht so toll..,Schwein esse ich schon lange nicht mehr, würde selber auch lieber Fleisch u. Fleischprodukte reduzieren und nur bei besonderen Anlässen mal ein Steak Weiderind essen. Hab auch geschmacklich zur Zeit gar keine Lust auf Fleisch.
Verzichte auf Gluten und Milchprodukte außer Butter u. mal etwas Ziegenkäse. Ich glaube, dass tut meinem Darm auch echt gut. Habe Angst, wenn ich nun auch noch auf Fleisch verzichte, dass mir dann was ,,fehlt''.

Mangan nehme ich nicht.

Urin/KF-Ring:

Danke für die Informationen. Werde ich auch auf jeden Fall machen.



Danke Margie nochmal für deine Beratung:fans:

Schreibe auf jeden Fall die Ergebnisse hier rein. Vielleicht verfolgt jemand das Ganze, der vor einem ähnlichen Rätsel steht ;-)
 
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Morbus Wilson/Malabsorption/HWS/Vergiftet???

Hallo,

was ist bei Dir hochdosiert bei den NEMs die Du nimmst?
Ich weiß, dass ich bei hochdosiertem B1/B6 neurologische Störungen bekam und gelaufen bin, als sei ich betrunken. Als ich das Präparat (von einem Neurologen verordnet!) dann wegließ, war der Spuk vorbei.
B1 und B6 würde ich nie hochdosiert nehmen (=mehr als ca. 50 mg/Tag).
Lese mal die Symptome im Internet nach, die man bei einer Überdosierung von B6 bekommen kann. Vielleicht hast Du davon Symptome?

Das Ferritin spricht eher für einen latenten Eisenmangel.
Die Eisenspeicherkrankheit würde ich mit dem Wert nicht in Betracht ziehen.

CHE wird von manchen Ärzten für MW für wichtig gehalten. Niedrige Werte deuten auf einen massiven Leberschaden hin. Bei einer Zirrhose ist CHE erniedrigt.
GLDH war bei mir extrem erhöht. Aber ich hatte auch stets leicht erhöhte GGT-Werte.
Beides sank deutlich, als ich dann "Urso" einnahm.
LDH, Bilirubin und GGT sehen bei Dir unverdächtig aus.

Dein Kreatinin-Wert ist sehr niedrig. Ob das etwas zu bedeuten hat, kann ich spontan nicht sagen. Kreatinin hat auch mit der Muskulatur zu tun.
Hattest Du vor der Blutentnahme eine Belastung der Muskulatur?
Wurde mal Ck bestimmt und wie hoch war CK?

Hochdosiertes Zink:
Zink senkt das Kupfer und evtl. auch leicht das Coeruloplasmin.
Waren der Kupferwert und das Coeruloplasmin vor der hochdosierten Zink-Einnahme bestimmt worden?
Auch Vitamin C senkt das Coeruloplasmin und vermutlich auch das Kupfer. Auch hier stellt sich die Frage, ob Dein Kupferwert und das Coeruloplasmin vorher oder unter Vitamin-C-Therapie bestimmt wurden?

Milchprodukte sind für die Leber eher verträglich als Fleisch. D. h. wenn man das Eiweiß nicht aus Fleisch wegen der Leber zu sich nehmen kann, wären Milchprodukte eine Alternative.
Ich habe, solange ich noch Fleisch gegessen habe, mit der Verstoffwechselung enorme Probleme gehabt.
Vielleicht wäre anstelle von Fleisch Fisch noch eine Alternative.
 
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02.01.05
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Hallo bodyspiritsoul,

zum 24h-Urin auf Kupfer:
Du solltest Zink vor dem Sammeln längere Zeit pausisert haben.
Denn Zink senkt das Urinkupfer monatelang noch nach dem Absetzen.

Vitamin C hat indirekt auch einen Einfluss über das Coeurloplasmin auf das Kupfer. Denn viel Vitamin C senkt das Coeruloplasmin und wahrscheinlich sinkt dann auch das Kupfer. Ob es nicht nur im Blut sondern auch im Urin dabei sinkt, weiß ich nicht.

Wieviel nimmst Du denn von beidem ein?

Auch Molybdän, falls Du das einnimmst, wirkt wie Zink auf das Kupfer.


Gruß
margie
 
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Morbus Wilson/Malabsorption/HWS/Vergiftet???

zum niedrigen Kreatinin-Wert:
ne ich hab eine sehr schwache Muskulatur, die sich auch durch Training nicht aufbauen lässt.


Ja, die Werte wurden vor der Einnahme von Zink/Vit. C getestet.

Habe auch nie zuvor Zink/Vit.C eingenommen.


24h Urin:

mhmm.. das ist ja blöd, will eigentlich nicht jetzt 3 Monate dasitzen und abwarten.:confused:



Zur Einnahme:

Zink Glycinate Chelate sollte ich abends 4x 30mg nehmen also 120mg tägl,

Vitamin B6 Pyridoxin 3x 100mg morgens also 300mg tägl.,

P5P 1x 100 mg tägl,

Vitamin C 3x 160 mg also 480mg tägl.

habe auch mal 2 Wochen lang gepuffertes Vit. C auf Rat v. Heilpraktikerin genommen. Also deutlich mehr.



Molybdän nehme ich nicht aber Chrom 1x 200ug tägl.

dann noch tägl. Vitamin A,E,Selen,Biotin, Magnesium,OPC


Augen:

Habe hier mal meine Augen fotografiert.

Ich gehe auf jeden Fall zum Augenarzt... mich machen die braunen Flecken etwas nervös.... Hatte die früher definitiv nicht.

Die Augen sehen da recht blau aus, sind aber eigentlich mehr grün.

Das eine Pupille größer ist als die Andere ist bei mir außerdem öfters so...

P1000532 (2).JPG

P1000531 (2).JPG
 
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Morbus Wilson/Malabsorption/HWS/Vergiftet???

Hallo,

ein 2. Mal.
Ich hatte meinen Beitrag fertig und habe dann nochmals die Bilder mit den Augen angeklickt. Und alles war weg.

Zink:
Sind die 120 mg das reine Zink oder sind es 120 mg Zinkglycinat mit x-mg Zink und x-mg Glycinat?
Wenn es 120 mg Zinkglycinat ist, dürfte der reine Zinkanteil bei ca. 20 % von 120 mg liegen, was auch schon viel wäre.
Aber wenn es gar 120 mg reines Zink wären, würdest Du im Grunde so viel nehmen, wie man zur Therapie eines M. Wilsons nimmt bei reiner Zinktherapie. Da nimmt man bis zu 150 mg reines Zink.
Hast Du aber keinen M. Wilson wirst Du mit dieser Dosis das Zink stark überdosieren. Ein Kupfermangel wäre dann wohl sicher und auch eine Blutarmut infolge des Kupfermangels.
Ist es evtl. dieses Präparat?
https://www.vitaminexpress.org/de/zink-glycinat-chelat-zink-kapseln
Darin sind pro Kapseln 30 mg reines Zink. Da wäre eine Kps schon recht hoch dosiert.

Hinzu kommt, dass Du wissen solltest, dass, falls Du einen MW hast, das Zink nicht absetzen kannst. Patienten mit MW, die ihre Zinktherapie eigenmächtig absetzten, bekamen teils ein Leberversagen, teils eine akute Hämolyse oder auch nur eine Verschlechterung der Beschwerden.
D. h. einfach so eine Hochdosis-Zinktherapie bei MW-Verdacht abzusetzen, kann gefährlich sein.
Ich würde es evtl. langsam reduzieren, falls Du wirklich 120 mg reines Zink nehmen solltest.

Also mit dem 24h-Urin wird das so schnell nichts.
Nimmst Du das Zink schon länger?




Vitamin B6:

300 mg davon sind meiner Meinung nach viel zu viel. Da hast Du doch bestimmt schon viele Symptome einer Überdosierung?
Auch wenn B6 wasserlöslich ist, aber Du erreichst durch das stete "Nachfüllen" einen konstanten Spiegel im Körper, der viel zu hoch ist.

P5P:

Das wird, wenn ich hier im Forum so lese, oft nicht gut vertragen.
Ich würde das als Erstes hinterfragen.

Vitamin C:

Auch diese Dosis ist nicht niedrig. Das Coeruloplasmin dürfte davon auf jeden Fall absinken und infolge dessen wohl auch das Kupfer.

Chrom:
Hier weiß ich nicht, ob die Dosis hoch ist.

Vitamin A:

Vorsicht bei hoher Dosierung. Es ist nicht wasserlöslich und wenn man davon zuviel nimmt, schadet es der Leber.

Selen:
Hohe Dosierungen werden teils negativ bewertet (siehe "Daunderer", der Selen für toxisch hielt).

Ich denke, dass Du mit Nebenwirkungen bei einigen Deiner NEMs rechnen musst.
Ich würde keine so hohen Dosierungen nehmen.


Augen:

Man könnte bei Deinen Augen auch den sog. Sonnenblumen-Katarakt, zumindest ansatzweise, vermuten. Diesen gibt es bei Patienten mit MW auch öfter mal.


Gruß
margie
 
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Morbus Wilson/Malabsorption/HWS/Vergiftet???

Hallo Margie,

erstmal will ich mich für die späte Rückmeldung entschuldigen... war ziemlich viel los die Woche... erst ein starkes hoch und dann leider wieder ein starkes tief... leider immer noch.:mad:

Also,

zum Zink/sonstige NEMs:

ja es ist dieses Präparat, also waren es 120mg reines Zink.

Ich habe es 9 Wochen lang in so einer hohen Dosis genommen.

Ich nehme seit ca. 10 Tagen weniger Zink. Am Anfang noch 2 am Abend und jetzt nur noch eine Zink-Tablette - hab zwischendurch auch mal keins genommen, um zu schauen, wies mir dabei geht.

Hab jedoch auch alle anderen NEMs reduziert (erst weniger und seit 3 Tagen nehme ich gar keine Vitamine,Chrom,Selen usw. mehr),
Vitamin B 6 in den letzten ca. 10 Tage nur noch ganz selten und nun auch nicht mehr. Hatte schon die Vermutung, dass es mir nicht gut tut.
P5P auch nicht mehr genommen.

Vit. C am Anfang noch 1-2 mal tägl. - inzwischen auch nicht mehr.

Meine Laune war anfangs total super und ich war echt gelassen drauf... und auch körperlich habe ich mich sehr gut gefühlt, meine Fingernägel sind auch härter geworden und die Haare irgendwie schöner:fans:
dann schlug es recht schnell um in Nervosität, Herzrasen, zittern, Appetitlosigkeit, Schwäche, Benommenheit, Panik, Einschlafprobleme, Wadenkrämpfe

also son ganz anderes Extrem... das ich davor nicht kannte.

Habe dann vor dem Schlafen wieder 1-2 Zink + zusätzlich 300mg Magnesium genommen - dann hat sich der Herzschlag wieder beruhigt (oder ich hab es mir eventuell nur eingebildet?)

Ach und einmal dachte ich, ich sollte vielleicht auch wieder Vit. B 6 nehmen, damit das Magnesium wieder besser aufgenommen wird. (Google und so) Hab es dann auch getan (nur 1 Tablette nachmittags + Magnesium)
Die Geschichte ging dann so aus, dass ich abends total am Ende war, geheult habe und nen echt krassen emotionalen Zusammenbruch hatte.
Ich werde NIE wieder Vit. B 6 nehmen.




Zu den Augen:

habe mit einer Taschenlampe mal vorsichtig reingeleuchtet ( ja ich weiß, ist nicht so gut für's Auge....) man könnte so ne ganz leichte milchige Schicht auf der Linse bzw. Pupille erkennen. Werde den Augenarzt drauf ansprechen mit nem Beispielbild aus dem Internet.




Neue Laborwerte:


(Klar, vermutlich beeinträchtigt durch die NEMs)

Interessant finde ich die Entwicklung vom GPT:

GPT April, 16, zwei Wochen später anderes Labor 20

und jetzt nach meiner tollen HPU-Entgifungskur (mit Kaffeeinläufen, Leberwickel, Entgifungsbäder, Colon-Hydro, jeden morgen grüner Smoothie, Verzicht Alkohol, Zucker usw...)

GPT-Wert:
27,5 :mad:

Creatinin ging hoch von 0,52 auf 0,84

GFR 85 ml/min

Eisen 29,5 (Norm 7,5-27) Eisenüberladung

Transferrin 211 (Norm 200-360) recht niedrig

Transf. Sättigung 55,6 (Norm 16 - 45) erhöht

Ferritin wurde irgenwie nicht gemacht.....:confused:

Leukozyten mit 3.71 (Norm 4-10,4) immer noch gleich niedrig


Neutrophile, Lymphozyten, Basophile, Eosinophile alle sehr niedrig, jedoch noch in der Norm.


Kalium: 3,92 (Norm 3,70 - 4,90) recht niedrig


Haptoglobin: 1,01g/l (Norm 0,30 - 2,00)

Coeruloplasmin: 0,19 (Norm 0,20 - 0,60) etwas gesunken, bestimmt durch NEMs und anderes Labor

Cholinesterase 6707 (Norm 3900 - 10300) nicht auffällig?!

Glucuse nüchtern 77,0 mg/dl (Norm 65 - 110) eher niedrig


Der Rest hat sich nicht großartig verändert. AP gingen etwas hoch.

GLDH hat man nicht gemacht, auch wenn ich extra ne ,,Wunschliste'' vorgezeigt habe.

Kupfer, Zink, Vit. B12 und Vit. D kommen am Montag.


Ergebnis:

Überweisung zum Augenarzt, Überweisung zum Hämatologe (Diagnose/Verdacht Morbus Wilson, Hämochromatose, Leukopenie)


Weiteres:

Am Anfang vom Sommer war ich recht gebräunt, nun, obwohl ich viel draußen bin, bin ich wieder blass und man kann an den Beinen schon Pigmentierungsstörungen erkennen in Form von hellen Flecken


Oh und auch noch interessant.. ich gehe nun von einer Histaminintoleranz bei mir aus. Muss das noch nachträglich vom Labor prüfen lassen.

Glaube von manchen Lebensmitteln einen schnellen Puls zu bekommen z.B. Bohnen...

Im Frühjahr wurde wegen meinem Blähbauch ein CT gemacht. Als das Kontrastmittel injiziert wurde, wurde mir Speiübel, hätte mich fast übergeben, bekam Schweißausbrüche und Panik, ich fuchtelte mit den Armen, um zu signalisieren, dass ich abbrechen möchte, aber man nahm mich nicht wahr. Dann war das CT zum GLÜCK vorbei... Der Blutdruck wurde gemessen, war recht niedrig.
Man sagte mir, dass dies kein Schock gewesen sei, sondern nur Nervosität (Platzangst usw..) obwohl ich denen sagte, dass ich null Platzangst habe.

nun hab ich gelesen, dass man bei einer Histaminintoleranz kein Kontrastmittel verträgt.

Früher hätte nach dem Essen noch am Tisch einschlafen können, so müde war ich immer - kann auch davon kommen. Hab mich bei Geburtstagen oft nach dem Essen gleich zum Schlafen gelegt.

Hatte auch schon Phasen mit Juckreiz (Besonders die Kopfhaut- trotz oft Haare waschen) und die Schienbeine.

Im Urlaub schwollen bei mir Mückenstiche oft auf die Größe eines Untertellers an und jucken auch abartig.

Histaminintoleranz hat ja auch was mit dem Kupferstoffwechsel zu tun?

Ach, weißt du eigentlich ob auch Reibeisenhaut was mit Kupfer zu tun hat?


Liebe Grüße:)
 
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achherje... trau mich ja eigentlich gar nicht diese Vermutung in den Raum zu stellen....

Okzipitalhorn-Syndrom

Ich hab die Beule am Hinterkopf...


Merkmale wie schwaches Bindegewebe, Hyperbeweglichkeit, hoher Gaumen, hohe Nase, schmaler Thorax, enge Schultern, schwache Muskeln stimmen überein



Bei meiner Mutter passen noch mehr Merkmale:

Extrem hohe Stirn (Eierkopfform), abstehende Ohren, hohes Philtrum, hohes Nase, schräg-abwärts verlaufende Lidspalten, wenig Muskeln, schwaches Bindegewebe, variköse Venen, frühes Ergrauen der Haare (Menkes?) und sorry mum... Sie ist echt ne mega Liebe, aber nicht sooo wirklich intelligent.

Merkmal Blasendivertikel

Meine Mutter hat eine Narbe unten am Intimbereich.. das hat sie mal erwähnt.

Sie weiß selbst nicht, woher die Narbe kommt. Nur, dass es eine OP Narbe ist, Sie wurde mit ca. 2 Jahren in eine Pflegefamilie gegeben. Vielleicht ja ne OP wegen Blasendivertikel?



Vielleicht hat ja meine Mutter irgendein geschwächtes Menkes-Gen und ich somit auch?
 
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Hallo Bodyspiritsoul,

eine Erhaltungsdosis bei den NEMs ist sicher nicht ganz falsch.
Ich meine nun z. B. die B-Vitamine. B6 in vernünftiger Dosis ist sicher nicht falsch. Du hast m. E. viel zu viel davon genommen.

Magnesium ist immer sinnvoll. Denn Leberkranke haben meist einen Magnesiummangel (neben einem Zink- und Vitamin A-Mangel) und Magnesium ist in vernünftiger Dosis sicher nicht schädlich. Ich nehme 300 bis 450 mg tgl. ein. Aber jeder hat eine andere individuelle Dosis.

Zink stört wie gesagt, alle Werte für die Prüfung des M. Wilsons. Ansonsten halte ich Zink schon für sinnvoll, wenn man es als NEM nimmt und nicht überdosiert (10 bis 20 mg würde ich, je nach Konstellation, auch für Gesunde für sinnvoll halten).

Der Kaliumwert ist evtl. ein Hinweis, dass Du vielleicht einen latenten Mangel an Kalium immer wieder hast. Denn Kaliumwerte sind störanfällig und dann oft falsch hoch.

Dass Deine GPT hoch gegangen ist, ist interessant. Das ist schon fast ein Tick zu hoch, um als gänzlich unverdächtig durchzugehen.
Ob die NEMs das mitverursacht haben in der hohen Dosis?
Oder der Wert es auch ohne sie angestiegen ist?
Aber solange ein Wert im Normbereich liegt, wirst Du kaum einen Arzt finden, der sich darum "Sorgen macht".

Die Cholinesterase ist, wenn der Normwert schon ab 3900 beginnt, eigentlich nicht auffällig.
Es gibt Labore, bei denen der Norbereich erst ab ca. 5000 beginnt. Dann würde ich Deinen Wert schon für etwas niedrig ansehen und überlegen, ob das nicht zu niedrig ist.
Aber dieser Wert hängt auch noch von anderen Faktoren ab. Der Fettstoffwechsel beeinflusst ihn auch.

Deine Nüchtern-Glucose ist auffällig. Bei Leberkranken kann es zu Hypoglykämien kommen.
Aber es gibt auch da natürlich noch andere denkbare Ursachen.

Die erhöhte Transferrin-Sättigung würde tatsächlich einen Hinweis für die Hämochromatose geben können. Bei Frauen vor den Wechseljahren muss das Ferritin nicht auffällig hoch sein, weil es durch die Periode laufend gesenkt wird.
Die überweisung zum Hämatologen ist sicher ganz sinnvoll.

Haptoglobin ist so in Ordnung. Der Wert steigt aber, wenn man Infekte oder Entzündungen hat.
Wenn er aber unbeeinflusst sein sollte, ist der Wert sicher in Ordnung.

Die Leukozyten sind schon niedrig. Ich hatte das auch mal früher vor meiner MW-Therapie. Weiß aber letztlich nicht, ob der MW schuld war oder was anderes. Jedenfalls soll es beim MW vorkommen können, dass die Leukos niedrig sind.

Reibeisenhaut und Pigmentstörungen:
Wurde bei Dir mal Niacin im Blut untersucht? Nahmst Du Niacin die letzte Zeit ein?
Bei mir liegt ein Niacinmangel vor und ich kenne noch jemand mit MW, wo auch ein Niacinmangel vorliegt.
Niacinmangel führt zu Hautveränderungen.
Ich hatte aber auch schon einen Biotinmangel und Biotin spielt bei der Haut auch eine Rolle.
Auch meine Haut ist alles andere als normal. Ich habe viele kleine bräunliche Flecken an den Armen und eine sehr trockene Haut.

Ja, den Juckreiz auf der Kopfhaut habe ich auch häufiger und auch sonst habe ich viel Juckreiz.
Leberkranke können Juckreiz haben, aber auch bei Histaminproblemen gibt es wohl Juckreiz.
Histaminprobleme können von Leberkrankheiten durchaus kommen.
Es gibt da verschiedene mögliche Ursachen, worunter eben auch Leberkrankheiten gehören.
Auch Allergien sind bei Leberkranken häufiger.


Kontrastmittel:
Bei CTs wird jodhaltiges gegeben. Jod stört die Schilddrüsenfunktion und bei niedrigem TSH sollte man evtl. keines bekommen.
Gegen Jod gibt es auch immer wieder Allergien. Mein Vater war extrem dagegen allergisch.
Bei MRTs wird Gadolinium gegeben. Das ist in letzter Zeit sehr in der Diskussion. Ich bin selbst damit extrem belastet, weil ich sehr viele MRTs damit hatte. Ich glaube, dass es bei mir sich auch schon negativ ausgewirkt hat.
Bei Gadolinium soll man vorher und danach sehr viel trinken, um es wieder auszuscheiden.
Man muss aufpassen, dass man nicht zu viele MRTs damit macht. Ich denke, dass Gadolinium im Gehirn schon gefährlich ist ab einer gewissen Menge.
Dimaval scheint Gadolinium etwas auszuleiten. Ich habe das mal getestet, d. h. 24h-Urin auf Gadolinium mit und ohne Dimaval.


Gruß
margie
 
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Ja vielleicht war das Absetzen auch etwas schnell und ich hab so etwas wie Entzugserscheinungen bekommen... Traue mich aber wirklich nicht mehr an B6 ran...

Bin jetzt allgemein sehr verunsichert.
Habe die HP noch nicht über den Verlauf informiert, weiß auch nicht, ob sich das lohnt.... jemand der absolut von HPU überzeugt ist..

Niacin habe ich noch nie testen lassen. Aber wäre interessant.

Hast du zufällig meinen zweiten Beitrag noch gesehen?


Angeblich war mein biologischer Uropa und vermutlich auch der Opa mütterlicher Seite Alkoholiker, wenn man Richtung Epigenetik geht, könnte es ja gut sein, dass meine Leber bzw. der Stoffwechsel dadurch ,,geschwächt'' ist.
Die Uroma mütterlicher Seite hat Suizid begangen. Da war echt ne Menge los... ob sowas wirklich immer ,,nur'' einen psychischen Background hat, mag ich zu bezweifeln...


Egal was es ist und egal woher es kommt, Gene, Gehirnerschütterung, Schwermetalle oder ,,aus Störungen im Darm'' es ist da und es hat irgendwas mit dem Kupfer zu tun, das sagt mir mein Bauchgefühl.

Danke für deine schnelle Rückmeldung :)
 
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Hallo bodyspiritsoul,

ja, den 2. Beitrag habe ich schon gesehen.

Okzipitalhorn-Syndrom
Das kenne ich nicht, weil es offenbar selten ist. Vielleicht gar seltener als die Krankheiten, die wir bisher bei Dir diskutiert haben?
Allein mit Merkmalen im Aussehen wie die von Dir genannten würde ich nicht versuchen, eine evtl. Krankheit zu finden. Gibt es denn noch andere belastbarere Symptome für dieses Syndrom wie Laborwerte etc.
Denn enge Schultern, hoher Gaumen, schmaler Thorax zu haben, das sind m. E. oft auch Zufälligkeiten.
Diese Beule am Hinterkopf dürfte auch verschiedene Ursachen haben können.
Ich will Dir das nun nicht ausreden. Aber ich bin da immer etwas skeptisch, wenn man rein nach äußerlichen Merkmalen eine Krankheit finden will.
Gibt es aber nicht auch für dieses Syndrom im Internet Interessengemeinschaften? Und wenn ja, hast Du dort mal nachgefragt?

Suizid und Alkoholismus haben doch oft gemeinsame Ursachen, nämlich Depressionen.
Wenn ich dann vom Thema Morbus Wilson weiß, dass rd. ein Viertel der Betroffenen Depressionen haben und wenn ich dann auch weiß, dass es sogar Mutationen mit einem erhöhten Risiko für Depressionen beim M. Wilson gibt, dann würde ich aus einer familiären Häufung solcher Vorkommnisse eher darauf schließen, dass evtl. diese Betroffenen einen organischen Grund dafür hatten.
Auch in meiner Verwandtschaft gibt es mind. einen Suizid und es gibt auch Menschen, die mehr oder weniger lebenslang psychisch krank waren. Ich sage mir, die haben vermutlich entweder auch diese Mutationen oder sie haben evtl. auch andere -organische- Störungen, die zu einer psychischen Labilität beigetragen haben.
Ich bin selbst davon überzeugt, wenn wir erst die gesamten Gene der Menschen analysiert haben, dass es für psychische Krankheiten nur organische Ursachen gibt, die vermutlich in den Genen ihre Ursache haben.
Daher sollte man m. E. das, was behandelbar ist, wie eine übergroße Schwermetallbelastung behandeln.

Wenn Du "Störungen im Darm" nennst:
Leberkranke haben die meistens, weil die Leber z. B. Fleisch schwerer verstoffwechselt und es dann zu einer Fäulnisflora und damit zu einer Verschiebung des Bakteriengleichgewichtes kommt.
D. h. auch da liegt die Ursache dann nicht im Darm selber, sondern man sollte die Ursache der Leberkrankheit kennen und behandeln.
Den Darm zu behandeln ist sicher nicht falsch, wenn man aber weiterhin z. B. riesige Fleischmengen isst bei schwacher Leber, kommt man da nicht weiter.

Gut, ich bin natürlich auch nur ein Laie und ich kann sicher nicht alles überblicken, was im menschlichen Körper möglich ist. Viele Vorgänge sind da so komplex, dass man Wissenschaftler sein müsste, um vielleicht mehr davon zu verstehen.

Vielleicht noch ein Hinweis:
Wenn es so sein sollte, dass Du eine oder 2 Mutationen für die Hämochromatose und für den M. Wilson haben solltest, so wäre das gar nicht mal unwahrscheinlich. Denn es soll häufiger sein, dass Hämochromatose und M. Wilson in derselben Familie vorkommen. Mein Bruder hat die milde Form einer Hämochromatose, ich bin Genträger für Hämochromatose und habe M. Wilson.
Hat man 2 Mutationen für eine der beiden Krankheiten so hat man diese Krankheit. Genträger haben nur eine Mutation.


Gruß
margie
 
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Hallo Margie,

heute habe ich meinen Termin beim Augenarzt. (Bin schon etwas aufgeregt.... )

Hört sich jetzt auch krass an, aber mir wäre es lieber er findet einfach son Sonnenblumenkatarakt oder KF-Ring und ich weiß was Sache ist, statt immer im dunkeln zu suchen....



ja, um so mehr man sich mit dem Thema ,,Körper und wie er funktioniert'' beschäftigt, desto klarer wird einem, wie komplex das alles ist.....

also ich könnte kein Mediziner sein... Ich würde bei jedem Patient nach der Ursache suchen bzw. es wenigstens probieren und dann wäre ich vermutlich mit 10 Patienten im Monat schon ,,voll''. :D


Habe die ,,extremen'' Theorien bzgl. Okzipitalhorn-Syndrom erstmal wieder zur Seite geschoben... Wäre vermutlich leichter noch an den olympischen Spielen teilzunehmen, als einen Arzt zu finden, der einen in dieser Theorie unterstützt. :D



Weitere Ergebnisse:


(sind heute morgen gekommen, hab sie bis jetzt nur telefonisch)


Vit. D/B12 ohne Befund


Kupfer Serum: 70 (untere Grenze 68)

Zink Serum 1,52 (Obere Grenze 1,2)


Meine Frage an Dich...


Sollte das Kupfer nicht noch niedriger sein, nach so hohen Mengen Zink/Vit.C?
Komisch, dass es noch im Normbereich ist oder? Es hat sich ja eigentlich auch durch die ,,Kur'' überhaupt nicht verändert

Hab zum Zeitpunkt der Abnahme seit ca. 1 Woche Zink/Vit.C reduziert

Laut HPU/KPU- Theorie hat man ja chronisch zuwenig Zink... weil es ,,ausgeschwemmt'' wird... Dann müsste ja mein Zink jetzt eher im Normbereich liegen und nicht drüber?

Hatte übrigens auch noch nie einen nachgewiesenen Zinkmangel.


Wollte jetzt mal den direkten Vergleich und habe von Samstag auf Sonntag abends 3x Zink (bewusst recht viel) genommen.

Resultat: Extreme Kälte nachts - Körpertemperatur bei 35,6 Grad oral gemessen (gut, nachts ist man ja eh kühler), unwillkürliche Bewegungen in den Beinen (aber nicht so stark, nur leicht), schneller Puls - hab ihn nicht gemessen, aber hat sich so angefühlt, 2-3x das Gefühl, mich zu übergeben

Sonntag Stimmung: müde (trotzdem früh wach), deprimiert, schwach, Knie fühlten sich ,,wabblig'' an, abends wurde es besser - auch die Stimmung :) aah und extremer Heißhunger auf Kaffee u. dunkle Schockolade.. vielleicht wegen dem Kupfer.


Nacht gestern auf heute: kein Zink genommen

11 Stunden geschlafen mit nur einer kleinen Unterbrechung,

viel geträumt, aber kann mich gut erinnern und auch nicht so wirr wie sonst

heute schöne starke Nägel (obwohl ich sonntags in einem Cafe aushelfe und dort sehr viel mit den Händen spüle... und allein durch das, werden die Nägel weicher)


Also wirklich komisch, einerseits spricht echt viel für MW - andererseits hab ich das Gefühl, dass es mir ohne Zink besser geht u. das würde ja dann wieder nicht passen.



Das freie Kupfer würde jetzt laut den neuen Werten 13 betragen.



Schreibe später rein, was der Augenarzt gefunden bzw. nicht gesehen hat ;-)



Liebe Grüße


PS: am Freitagabend waren wir, also mein Freund und ich essen, der Gruß aus der Küche war ne ganz dünne Scheibe Kalbsbraten mit so Zeugs oben drauf und das hat so komisch geschmeckt also das Fleisch, ganz anders.

Interessant wie sich der Geschmacksinn bzgl. Fleisch wegen dem hohen Eisen jetzt verändert hat.... hab als Hauptgang dann Lachs mit Gemüse bestellt und auch da, musste ich ,,kämpfen'' den ganzen Lachs zu essen.

Ei schmeckt auch komisch, hab ich mir gestern zum Frühstück gemacht... hab seit 8 Wochen keins mehr gegessen und werde es auch erstmal weglassen
 
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Also Augenarzt sieht keine Auffälligkeiten, auch keinen Katarakt.

Sehtests auch ohne Befund.


Typisch Sprechstundenhelferin...

Vitamin D hieß es am Telefon, wäre ohne Befund...
24 ug/l ist aber sehr niedrig. Und ja, ich bin viel draußen, auch meistens in kurzer Kleidung.

Zusammenhang MW hier?

Auch nicht so einfach schnell nen Termin beim Hämatologen zu bekommen... unter anderem hab ich die Möglichkeit in die Uniklinik Tübingen zu gehen(komme aus der Ecke), aber wollten zurückrufen, haben sie aber noch nicht... ruf morgen mal an wies aussieht.


Grüße :)
 
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Vom Handy aus kann man die Beiträge wohl nicht ändern oder? Naja dann ignoriere einfach das überschüssige ,,aber“
 
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