Mobbing kann nicht nur psychisch, sondern auch körperlich krank machen, und führt im schlimmsten Fall auch zum Suizid

  • Themenstarter Themenstarter Remy
  • Erstellt am Erstellt am
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
oder eine große Familie in der Wohnung über einem, mit Baby, Kleinkind das Ballspielend durch die Wohnung rennt, Teenager, der Workouts im Zimmer macht, Lärm und Gezanke, laute Musikbox oder, oder
 
Ich sagte ja: Narzisstin.
Und ja - nicht nur narzisstische Züge hat sie an ihrem Verhalten - wie diese Fachperson schon sagte...
Bei Narzissmus oder auch Narzissmus mit psychopathischen oder anderen Tendenzen, hilft meiner Meinung nach nur Folgendes:

1. Die eigenen Wunden in Bezug auf Narzissmus anschauen und sie zu heilen
2. Idealerweise den Narzissten links liegen lassen bzw. nur das Nötigste im Umgang mit ihm tun, z.B. hallo sagen und solche Sachen. Dabei nur sachlich sein. Nicht reagieren, schon gar keine Gefühlsregungen oder so. Er will nur Reaktion provozieren und manipulieren, alles andere ist ihm egal.

Ich hatte nacheinander narzisstische Chefs, die mich völlig terrorisiert haben. So hat es sich für mich jedenfalls angefühlt. Es war so vieles unverständlich, komisch und merkwürdig. Und auch irrational. Ich kannte Narzissmus damals nicht und habe mich nur über das Verhalten geärgert und gewundert. Dann habe ich mich mit Narzissmus intensiv beschäftigt. Bestimmt über 1-2 Jahre (und ich beleuchte es heute immer noch) und versucht, ihr Verhalten zu verstehen. Je mehr ich verstanden habe, desto mehr habe ich sie und besonders mich verstanden. Denn Narzissten triggern die eigenen Wunden. Natürlich wollen sie ihre Bedürfnisse erfüllt haben, aber sie ermöglichen auch, die eigenen Themen anzuschauen und sich aus diesem Narzissten-Empathen-Spiel (Täter-Opfer-Spiel) heraus zu entwickeln. Es sind die Themen, die einen selbst dazu bringen, den Mund zu halten, ihre Spielchen einfach mitzuspielen, sich nicht zu wehren, oder auch, vernünftig mit ihm reden zu wollen, oder daran zu glauben, dass er doch eines Tages verstehen wird und es einsehen wird und sein Verhalten ändern wird. Aber das wird nicht passieren. Auch ist es das Thema, anzuerkennen, dass es „böse“ Menschen gibt. Menschen, die eben nicht das Wohl anderer im Sinn haben, die rücksichtslos und ausbeuterisch mit anderen umgehen usw.. Es sind Muster des sich unterwerfens oder mit denen man sich selbst völlig aufgibt, um nur noch anderen völlig hörig zu sein, wo man von anderen emotional manipuliert wird, wo keine Selbstverantwortung da ist, nur Selbstablehnung, und wo man eigentlich gar nicht weiß, wer man selbst ist usw..

Je mehr ich den Narzissten und auch mich und mein Verhalten verstanden habe, desto mehr veränderte sich im Umgang. Ich lernte dazu und probierte aus, studierte sein Verhalten und mein Verhalten, meine innere Welt usw.. Und dann erledigten sich irgendwann die Dinge wie von selbst. Unser Innerstes hat Einfluss auf das Außen. Verändern wir uns innerlich, dann verändert sich auch im Außen etwas. Bei mir war es dann so, dass eine Chefin befördert wurde und jetzt „weiter weg ist“ und ein anderer Chef hat gekündigt und arbeitet bei einer anderen Firma. Jetzt habe ich wohl wieder einen narzisstischen Chef, aber jetzt sind mehr andere Kollegen, die direkt mit ihm zusammenarbeiten und die für ihn die Flying Monkeys sind. Ich spiele anscheinend jetzt nicht mehr so mit. Die Umstände haben sich verändert, weil ich mein Bewusstsein, mein Verhalten und meinen Umgang damit geändert habe und es auch noch weiter verändere. Es wird bei mir immer mehr und beim Narzissten immer weniger möglich.

Ich weiß, es ist nicht einfach, es ist so schwer erschütternd, so unbeschreiblich ungerecht, so aussichtslos, so was auch immer, man steht wie alleine da, ist Opfer, alle schauen zu, keiner macht was, es ist so surreal. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es ist möglich, selbst die Veränderung herbeizuführen. Und dafür muss nicht die Wohnung oder der Job gewechselt werden. Das ist meist die Möglichkeit, die die Lernerfahrung nimmt, weil wir davonlaufen. Solange die eigenen inneren Themen noch nicht geheilt sind und noch verdrängt und unterdrückt werden, nehmen wir sie mit und werden nach einer gewissen Zeit wieder dieselben oder ähnliche Umstände vorfinden. Genau deshalb, um sie in uns selbst zu lösen, nicht im Außen.

Ich kann Dir nur raten. Beschäftige Dich mit Narzissmus und mit dem Verhalten von Narzissten und erkenne Deine eigenen Muster dabei. Gehe durch alles durch, was Du dabei erkennst und wahrnimmst. Ich habe sämtliche Emotionen durchlebt, verschiedenste Verhaltensweisen, Vorstellungen, warum der Narzisst so ist und sich so verhält, und vor allem, meine eigenen tiefsten verdrängten Seiten. Die eigenen tiefsten verdrängten Seiten, die der Narzisst immer wieder antriggert und für seine Zwecke benutzt.
Und ganz wichtig: Es war einer der großen Wendepunkte für mich, als ich verinnerlicht hatte, dass der Narzisst sich nie ändern wird. Egal, was ich tue, er macht immer weiter. Dann konnte ich aufhören, den Fehler bei mir zu suchen, weil ich es noch nicht richtig vermittelt habe oder weil ich es so und so machen müsste. Die Karotte vor der Nase war dann weg. Auch war wichtig, nicht gegen etwas zu kämpfen oder den Narzissten zu bekämpfen, usw., viele Dinge, die zu lernen sind, die bewusst werden wollen und die zu fühlen und zu leben sind, neues Verhalten, nein sagen, die eigenen Bedürfnisse vor die anderer stellen, die Abhängigkeit oder Anziehung zu Narzissten, auch, dass sie halt so sind, wie sie sind und auch ihre Daseinsberechtigung haben und und und.

Hier habe ich noch ein paar Videos zum Thema, die mir in letzter Zeit dazu vom Allgorithmus angezeigt wurden, die ich jetzt rückblickend sehr gut und treffend finde. Vielleicht ist ja etwas für Dich dabei. [Das erste Video kann man nur auf YouTube anschauen.]
To view this content we will need your consent to set third party cookies.
For more detailed information, see our cookies page.

To view this content we will need your consent to set third party cookies.
For more detailed information, see our cookies page.

To view this content we will need your consent to set third party cookies.
For more detailed information, see our cookies page.


Ich kann Dir nur empfehlen, kaufe Dir Bücher, schaue Dir Videos an, stöbere auf Seiten von Betroffenen, die sich daraus befreit haben (da gibt es viele und immer mehr, auch Kanäle auf YouTube) und kläre vor allem die Themen dazu in Dir. Ich möchte fast wetten, dann wird sich auch bei Dir wie von Zauberhand etwas verändern und sich das Problem wie magisch von alleine in Luft auflösen oder sich neue Wege und Möglichkeiten auftun.
 
In die etwa gleiche Richtung geht dieser Podcast von Verena König:

To view this content we will need your consent to set third party cookies.
For more detailed information, see our cookies page.


Grüsse,
Oregano
 
Wie jetzt, die Dame ist bereits Mitte 90?
Das habe ich nicht gelesen und kann mir momentan so garkeine "Spielchen" vorstellen.
Ich glaube, das ist ein Missverständnis, das schon früher geklärt wurde.
Mich würde jetzt aber auch interessieren, wie alt die Obermieterin ist?

Grüsse,
Oregano
 
Wir haben hier eine "Methusalemin" - eine Frau mitte Neunzig...sie hat, obwohl sie fast nichts mehr sieht, ein sehr gutes Gespür für die Menschen. Weil sie so ist, die Nachbarin über mir, sagt sie, dass sie die "nicht ausstehen könne", und sie sei falsch...leider stimmt das halt!
hier hatte Remy das mitgeteilt, ..."eine Frau mitte neunzig", in seinem Post # 58
 
Ich habe das so verstanden: Eine andere Nachbarin, die Mitte 90 ist, findet die Remy "belästigende"/belastende Nachbarin auch unangenehm.

Im Prinzip ist es ja super, wenn man in so einer Sache Verbündete hat, nur wird eine Frau in dem Alter, die fast blind ist, zu gemeinsamen "Vernunft-Appellen" o.ä. womöglich nicht mehr die Kraft haben.
 
Wenn man in einer unangenehmen Situation fest steckt, sucht man oft Trost und Bestätigung bei anderen Menschen. Das scheint mir auch in dieser Geschichte zu stecken.
In der Erzählung über die leidbringenden Umstände und Menschen kommt es dann oft zu Formulierungen wie in etwa „Finden Sie nicht auch, daß XXX sich so und so verhält. Ich finde das schlimm ...“, also eine suggestive oder rhetorische Frage. Das birgt die Gefahr in sich, daß kein wirkliches Gespräch stattfindet.

Grüsse,
Oregano
 
Ich hatte - auch aus eigener (an anderer Stelle genauer geschilderter) Erfahrung - mit "Verbündeten" Menschen gemeint, die tatsächlich ebenfalls betroffen sind. Meine Frage an die unter dem problematischen Nachbarn wohnende Nachbarin (ich wohnte neben ihm) war: "Wie kommst Du denn mit ... klar?" (Hatte dabei nach oben gezeigt, weil wir im Treppenhaus standen.) Sie antwortete sinngemäß: Ganz schlecht, sie könne schon teils nicht mehr schlafen und ihr Freund hätte sich auch schon gewundert, was da los ist. Sie wolle aber erstmal nicht intervenieren. Ich darauf: Wenn Du es Dir anders überlegst, können wir ihn gern gemeinsam ansprechen. Einige Zeit später stand sie mit diesem Anliegen vor meiner Tür. - Ich denke, da gab's meinerseits keine
suggestive oder rhetorische
Frage. Ziel war das praktische Vorgehen. Und dahin gingen auch meine Empfehlungen für @Remy.

Dass auch Aktionen zu zweit oder dritt letztlich bei meinem o.g. Nachbarn immer nur kurz Wirkung zeigten, lag wohl an dessen spezieller Problematik - aber es war einen Versuch wert und auf jeden Fall wirkungsvoller als Aktionen allein.
 
Man kann andere Menschen nicht ändern, aber seine verurteilende Sicht über sie:

To view this content we will need your consent to set third party cookies.
For more detailed information, see our cookies page.


Epiktet betonte, dass nicht die Dinge selbst uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen. Das Verhalten anderer liegt außerhalb unserer Kontrolle, doch unsere Reaktion darauf ist das, was wir beeinflussen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
weil ich sie einmal darauf hingewiesen habe, dass sie nicht bis 23.00 Uhr waschen darf, und eigene Waschmaschinen nicht erlaubt sind.
das war aber auch spießig lieber Remy, was hat dich daran gestört, wenn die ab und zu mal abends wäscht, andere Leute machen viel schlimmeren Lärm, laute Musik, Fernseher, bis spät nachts Gäste, alte laute Spülmaschine usw.; auch wenn diese Dinge lt. Hausordnung alle nicht erlaubt sind, sie machen es trotzdem.
Ich weiß, dass du Einschlafprobleme hast wg der starken Schmerzen, aber das interessiert manche nicht und die Dame über dir, wird wohl eine solche sein.

Meinst du dein Brief interessiert sie dann?

Ein Versuch ist es evtl. Wert, wenn der nicht voller Vorwürfe ist, wobei ich das kritisch sehe. Berichte doch bitte gerne, wie die Geschichte weiter geht @Remy , wenn du magst.

Viele Grüße
Mara



Das kann gerne verschoben werden in den passenden Thread, ich wollte nur direkt auf Remys Post antworten, deshalb schrieb ich das noch hier
 
Nein das ist nicht spiessig. Die einen halten sich an die Regeln - die andern nicht. Wenn der eine denkt - "jaja - jetzt kann ich auch mal bis 23.00 Uhr waschen...denkt der nächste ...jaja..dann kann ich auch bis 24.00 Uhr...und so weiter. Und dann kann man die Regeln gleich abschaffen, und jeder macht was er oder sie will!

Natürlich gibt es eine gewisse Toleranz...

Ich wurde von der früheren Frau unten ständig mit Klopfen und Mahnungen terrorisiert wegen nichts - es ist ringhörig. Da hätte ich sie auch terrorisieren können - mache ich aber nicht, weil ich mich an die Regeln halte, was diese jetzt über mir grundsätzlich nicht macht...


Ich habe grade mit der Spitex geredet. Sie hat darüber gesprochen, wie sich auch andere Ausländer einen Deut über unsere Regeln scheren, und z.B. Müll überall hinkippen usw. Ist ja nicht ihr Land - sie haben keinen Bezug. In den 70ern hatten wir noch keine Müllproblematik hier - jetzt schon. Ich bin grundsätzlich gar nicht etwa Ausländerfeindlich, wie die SVP z.B., aber es gibt wirklich Probleme, die angesprochen werden müssen.

Und nichts aber auch gar nichts gibt jemandem das Recht, einen anderen Mieter über Jahre zu terrorisieren. Da hätte man das Wohnrecht schon lange verloren...leider ist das schwierig zu beweisen, und wenn der Vermieter nichts macht.
 
Dass solche Regeln sinnvoll sind, steht glaube ich bei den meisten Menschen außer Frage. Ob es geschickt ist, einem Nachbarn gegenüber damit zu argumentieren, ist eine andere Frage.

Ich ziehe es in solchen Situationen vor, zu signalisieren, dass mich die Geräuschkulisse beim Schlafen stört - das vielleicht noch etwas detailierter, z.B. dass es noch durch die Ohrstöpsel hörbar ist, dass ich schon seit x Stunden vergeblich versuche, einzuschlafen, dass nicht jeder mit durchgemachten Nächten zurecht kommt etc. je nach Situation. Einmal habe ich auch mit dem Begriff "Zimmerlautstärke" (also eher etwas rechtlichem) argumentiert, das hatte aber der Nachbar eingebracht. Er gab dann zu, dass er falsch lag mit seiner Definition, und hat konstruktiv reagiert.
 
Ich habe es nicht mal direkt ihr signalisiert sondern irgendwo aussen aufgehängt, nämlich, dass der Vermieter irgendwann in einem seiner Rundschreiben explizit darauf hingewiesen hat, dass eigene Waschmaschinen nicht erlaubt sind, und in einem Nebensatz dann noch, schon gar nicht bis 23.00 Uhr.
Das mit den eigenen Waschmaschinen hat grad kürzlich wieder zu einem grossen Aufhebens seitens des Vermieters geführt, weil er ein Badezimmer dokumentiert hat mit Fotos, wo er erst vor kurzen Zeit renoviert hatte, und dann -infolge eben Betreibens einer eigenen Waschmaschine im Badezimmer, was er immer wieder bekräftigt hat, dass das deshalb nicht erlaubt ist, nun zu hohen Schäden bezüglich Schimmel geführt hatte.
Ich bin halt so - seit den 20 Jahren bald, wo ich hier wohne, habe ich immer etwas zum rechten geschaut.
Das kann man mir nicht nehmen, auch wenn das gewisse Menschen vielleicht nicht vertragen können..

Was sie jetzt grad vorher wieder gemacht hat - sie kommt nach Hause, sieht mich, dass ich am PC bin, und macht wieder mehrmals mutwilliger Lärm... die Frau ist 66, und das ist einfach nur Kindergarten.
Der Brief an sie, der sie auf ihre Pflichten als Mieter, den Frieden zu wahren, und Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen, geht nächste oder übernächste Woche raus. Koste es was es wolle..
Man kann aber eigentlich schon sagen - dass man resistenter und gelassener geworden ist.
Aber hinnehmen werde ich das nicht mehr künftig.
Aber das Problem ist ja, dass mir bisher niemand zu Hilfe kam - es gab in dieser Sache von Anfang an eine sogenannte "Täter-Opfer-Umkehr" - der Vermieter gab immer mir die Schuld, und hat mich eingeschüchtert - zusammen mit ihr. Zwei gesunde Menschen gegen eine schwer kranken, leider schwer behinderte Person. Es sind halt irgenwie charakterliche Zwerge...
 
Remy ich bin da ganz bei dir, es gibt Regeln in unserer Gesellschaft und die sollten eingehalten werden, dass Ordnung herrscht!

Ich sehe das ganz genauso!

Nein das ist nicht spiessig. Die einen halten sich an die Regeln - die andern nicht. Wenn der eine denkt - "jaja - jetzt kann ich auch mal bis 23.00 Uhr waschen...denkt der nächste ...jaja..dann kann ich auch bis 24.00 Uhr...und so weiter. Und dann kann man die Regeln gleich abschaffen, und jeder macht was er oder sie will!

ich weiß nicht, wie oft die Frau nach 23 Uhr gewaschen hat, aber wenn du nach einem Mal schon das Schild vor ihre Türe gehängt hast, wo sie wohl vermutet hat, dass du das warst, ist das spießig bzw. kleinlich.

Wir sind nur 4 Wohnungen im Block, aber auch hier ist Feingefühl angebracht, zu entscheiden wo es sich eignet / lohnt was zu sagen oder lieber den Ball flach halten, damit Friede im Haus herrscht.


Ich wurde von der früheren Frau unten ständig mit Klopfen und Mahnungen terrorisiert wegen nichts - es ist ringhörig. Da hätte ich sie auch terrorisieren können - mache ich aber nicht, weil ich mich an die Regeln halte, was diese jetzt über mir grundsätzlich nicht macht...

Du hältst dich an die Regeln Remy und das ist sehr ehrenwert.

Andere machen, was sie selbst für richtig halten, und wenn sie sich nicht an die Regeln halten, kann nur der Vermieter was tun.
Außer ein freundliches Gespräch, das hast du schon gemacht und es hat nichts genutzt.

Was ist aus dieser Frau geworden, sie ist 96 Jahre, das hattest du mal berichtet? Schlägt sie immer noch gegen die Decke oder ist sie ausgezogen / gestorben?

Und nichts aber auch gar nichts gibt jemandem das Recht, einen anderen Mieter über Jahre zu terrorisieren. Da hätte man das Wohnrecht schon lange verloren...leider ist das schwierig zu beweisen, und wenn der Vermieter nichts macht.

Das sehe ich ebenfalls ganz genauso - aber was willst du tun, wenn der Vermieter nichts macht,
kannst du ausziehen oder dich arrangieren.

Ein Brief könnte das Ganze schlimmer machen; was erhoffst du dir? Einsicht wird sie kaum gewinnen, da sie weiß was sie tut, sie macht es vermutlich gezielt, nachdem was du berichtest.

Ruhe wird erst einkehren, wenn du die Dame für dich gewinnst oder den Vermieter.

Viele Grüße
Mara
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wurde von der früheren Frau unten ständig mit Klopfen und Mahnungen terrorisiert wegen nichts - es ist ringhörig.

..dann ist das jetzt eine andere Frau, von der du dich gestört fühlst.?
..mit der anderen, die 96 J.alt war, ist inzwischen alles in Ordnung?

Da hätte ich sie auch terrorisieren können - mache ich aber nicht, weil ich mich an die Regeln halte,

das ist natürlich gut, sich an die Hausregeln zu halten, aber dasselbe von anderen zu erwarten, oder gar durchsetzen zu wollen, ist nicht deine Aufgabe, ausser du bist der Hausmeister und so jemand scheint bei euch im Haus zu fehlen.

Und nichts aber auch gar nichts gibt jemandem das Recht, einen anderen Mieter über Jahre zu terrorisieren.

du fühlst dich terrorisiert und nur damit kannst du dem ganzen Problem, mit den anderen Mietern, begegnen, in dir und mit dir selber.
Du wirst andere Menschen nie ändern können, schon gar nicht mit solchen Aktionen:
Ich habe es nicht mal direkt ihr signalisiert sondern irgendwo aussen aufgehängt,

da müsstest du direkt, von Angesicht zu Angesicht, mit der Person sprechen, da entsteht einen andere Nähe, als mit "Kritik" irgendwo aufhängen, die nehmen das so nicht ernst und das finde ich ebenfalls kindisch.

die Frau ist 66, und das ist einfach nur Kindergarten.

andere zu verurteilen ist ja auch einfacher, als sich selber an der Nase zu fassen.

Ich bin halt so - seit den 20 Jahren bald, wo ich hier wohne, habe ich immer etwas zum rechten geschaut.

ja, das könntest, oder solltest du jetzt einfach loslassen, es ist nicht dein Job, diese Haltung gibt dir eine Verantwortung, die du nicht nehmen solltest, denn das gibt Probleme, du hast ja bereits den Vermieter gegen dich, weshalb nimmst du ihm noch Arbeit ab.

warte doch mal, bis andere sich Beim Vermieter beschweren..

Das kann man mir nicht nehmen, auch wenn das gewisse Menschen vielleicht nicht vertragen können..

es ist nicht an dir zum rechten zu schauen, besonders wo du die Erfahrung gemacht hast, dass es nichts nützt und das du dir dadurch nur Feinde schaffst..

wobei, sich Feinde zu schaffen, hat ja in deinem Fall auch einen Sinn, denn dadurch kannst du lernen, wie man mit Feinden, Terrorisierenden, schwierigen Menschen/Nachbarn umgeht, da gibt es einige Bibelstellen zum Thema, wie man damit umgehen könnte, man findet sie in der Bibel, sie sind von Jesus, dem einzigen, der dir da raus helfen kann und der Erfahrung mit Mobbing hatte, das war Jesus:

Matthäus 5,43–45: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid.“

Lukas 6,27–28:: „Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln!“

Römer 12,20: „Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen; hat er Durst, gib ihm zu trinken... Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten.“
---------------------------------------------------------

nun, frommer Tipp, denn andere zu lieben, ohne, dass man sich selbst lieben kann, geht wahrscheinlich nicht, deshalb gibt es nur einen Weg, den Weg zu dir selber und zur Selbstannahme.

Die anderen sind auch nur Menschen, die geliebt und angenommen werden wollen, keiner liebt Kritik oder Nörgelei..

Jesus gab den Leuten diesen Ratschlag, weil er wusste, dass Wiederstand und innerer Angriff gegen andere, nur Gegenwehr erzeugt, da kommt nie was gutes bei raus.
...desshalb würde ich das Briefeschreiben lassen, es wird nur noch mehr Hass auf dich bringen..

Der Brief an sie, der sie auf ihre Pflichten als Mieter, den Frieden zu wahren, und Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen, geht nächste oder übernächste Woche raus. Koste es was es wolle..

ja, es wird dich viel kosten, nämlich Nerven und neue Wut entsteht in dir und du bist bereits voller Wut auf ..?...auf dich selbst und du projizierst sie auf die Mitmenschen und versuchst Frieden zu finden, indem du um dich herum alles geregelt und gerecht haben willst und statt bei dir, in dir drin aufzuräumen, machst du das im Aussen und das funktioniert nunmal nicht.

Ruhe wird erst einkehren, wenn du die Dame für dich gewinnst oder den Vermieter.

..was ohne Zweifel das schwierigste sein wird, da haben sich zwei gefunden, denn zuerst müsste @Remy sich selber für sich gewinnen, sein eigenes Verhalten in Frage stellen, was ja nicht geschehen ist, trotz all den guten Tipps, die er hier im Threads bereits gelesen hat, bleibt er in seiner Opferrolle gefangen:
Aber das Problem ist ja, dass mir bisher niemand zu Hilfe kam - es gab in dieser Sache von Anfang an eine sogenannte "Täter-Opfer-Umkehr" - der Vermieter gab immer mir die Schuld, und hat mich eingeschüchtert - zusammen mit ihr. Zwei gesunde Menschen gegen einen schwer kranken, leider schwer behinderte Person..


Aber das Problem ist ja, dass mir bisher niemand zu Hilfe kam

ja, du wendest dich an die falschen, Ratschläge hier im Forum ignorierst du, oder weisst nicht, wie umsetzten.
Die Hilfe, die du brauchst, ist nicht jene, gegen deine Nachbarn, oder für das Einhalten von Regeln, sondern für dich, wie kannst du es schaffen in dir Ruhe zu finden, trotz der turbulenten Lebensumstände..

auch darauf hat Jesus eine Antwort, ist ein Versuch wert:
Mt 11,28 - "Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben."
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Statistik des Forums

Themen
69.565
Beiträge
1.068.663
Mitglieder
53.398
Neuestes Mitglied
beachflagexpress
Zurück
Oben