Mobbing kann nicht nur psychisch, sondern auch körperlich krank machen, und führt im schlimmsten Fall auch zum Suizid

  • Themenstarter Themenstarter Remy
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@Remy ..ich hab gesehen, dass du einige interessante YouTube-Videos ansiehst und vielleicht ist das folgende etwas für dich um auch besser zu verstehen, was in dir abgeht und weshalb du in solche Situationen reinschlitterst..

Wie unterdrückter, verdrängter innerer Schmerz, oder auch körperlicher Schmerz, sich in Wut, Hass und Meinungen umwandeln kann:

Nr. 6 einer Reihe Videos von einem Psychologen, der das einfach und gut verständlich erklärt:

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"Solange Sie das Unterbewusstsein nicht bewusst machen, wird es Ihr Leben lenken und Sie werden es Schicksal nennen."
C.G. Jung
 
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Deine Wegweiser:
ist natürlich gut, sich an die Hausregeln zu halten, aber dasselbe von anderen zu erwarten, oder gar durchsetzen zu wollen, ist nicht deine Aufgabe, ausser du bist der Hausmeister
Nur als Randbemerkung: Unser Hausmeister würde mir was husten mit so einem Anliegen (und hatte sich früher schon mal geäußert dazu, als es hier Probleme mit Nachbarn gab: er sei kein Sozialarbeiter o.ä.). Er ist dafür nach meiner Kenntnis (Deutschland) nicht zuständig. "Wenn Reden den Nachbarschaftsstreit nicht beenden kann?" - dazu der "Mieterengel" hier. Auch Mietervereine führen dazu keine Rechtsberatung durch (siehe z.B. hier).

In der Schweiz allerdings ist die Situation offenbar (teils?) anders:
Reinigungsprofi, Gärtnerin, Gärtner, Elektrikerin, Elektriker, Sanitärinstallateurin, Sanitärinstallateur, Schreinerin, Schreiner, Malerin, Maler, Buchhalterin, Buchhalter, Psychologin, Psychologe etc.

... und könnte der Hauswart ein Ansprechpartner sein. Auch beim Vermieter könntest Du es nochmals versuchen. Zuletzt fällt mir noch eine Rechtsberatung ein, in Deutschland geht das bei knapper finanzieller Lage u.U. auch kostenlos.

Dies
direkt, von Angesicht zu Angesicht, mit der Person sprechen
sollte auch aus meiner Sicht wenn es irgend geht der erste Versuch sein. Ich erinnere jetzt gerade nicht, ob Du das gemacht hattest, @Remy, oder habe es nicht verstanden. Als erstes einen - für alle Nachbarn sichtbaren - Zettel ins Treppenhaus zu hängen, halte ich für nicht vielversprechend und tendenziell eher kontraproduktiv. Denn das hat etwas von "an den Pranger stellen". Möchtest Du andere mit ins Boot holen, würde ich diese nach vergeblichen Klärungsversuchen mit dem "Problem-Nachbarn" ebenfalls direkt ansprechen.

Ebenso würde ich wohl selbst in diesem Fall:
Ich bin halt so - seit den 20 Jahren bald, wo ich hier wohne, habe ich immer etwas zum rechten geschaut.
schon aus strategischen Gründen nicht "rechthaberisch" argumentieren, sondern zuerst von Mensch zu Mensch mit meiner gestörten (Nacht-)Ruhe. Dass das auch von der Hausordnung/vom Mietrecht gedeckt ist, kann dann bei Bedarf mit einfließen.

Das ist aber nur meine Meinung und Einschätzung dazu.
 
schon aus strategischen Gründen nicht "rechthaberisch" argumentieren, sondern zuerst von Mensch zu Mensch mit meiner gestörten (Nacht-)Ruhe.

Nach meiner Einschätzung ist dieses gestörte nachbarschaftliche Verhältnis so eingefahren, dass man vielleicht noch mit einer Art Mediatorin weiterkommt.
Briefe oder auch persönliche Gespräche werden da nicht mehr viel fruchten.

Man kann die Lage vom Forum aus sehr schwer einschätzen, insbesondere im Mietvertrag geregelte Regelverstöße.
Wenn man schon lange in einer Wohnanlage wohnt kennt man die Pappenheimer, die sich fast nie an Regeln halten, es sei denn, sie bekommen aus höherer Instanz Hinweise möglicher Konsequenzen.
Meist bekommt man eher Frieden mit erfahrenen Wohnungsbaugenossenschaften, die meist mediatorisch bei verfahrenen Situationen agieren als private Vermieter.

Es gibt Mitbewohner die sich fast immer an Regeln halten, aber selbst diese mal, aus persönlichen, unkalkulierbaren Gründen, nicht eingehalten werden können, man aber auch gerne mit den bekannten Erfahrungen dann darüber hinweg schaut.
Sie machen auch keine Probleme, wenn sie mal auf etwas persönlich angesprochen werden und man geht freundlich wieder auseinander.
Dann sind Lärmempfindungen total verschieden, ich kann sehr gut bei säuselnden Waschmaschinen, moderater Musik oder Vogelgezwitscher schlafen.
Es gibt aber auch Nachbarn, die wegen eines Kanarienvogels auf dem Balkon des anderen Nachbarn bereits ausziehen, weil Vogelgezwitscher für sie unerträglich ist.
Ich wiederum habe ein Riesenproblem mit Impulsgeräuschen um die 60-70 Dezibel in der Nacht durch Schallverstärkung der Stühle wo andere wiederum kein Problem haben, weil sich nicht direkt darunter wohnen und es so laut hören müssen.
Vermieter gehen gerne den leichtesten Weg, wo sie meinen, nicht viel tun zu müssen.
Wenn man weitere Schritte einleitet, wie Rechtsberatung, Gericht u.s.w. kann sich alles jahrelang in die Länge ziehen und noch mehr Nerven, Geld, kosten.
Dann die Wohnungslage, immens hohe Mieten alles in allem nicht einfach, auch wenn man noch so lösungsorientiert versucht zu handeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch als Ergänzung zu meinem Beitrag:
Horchen Sie ebenfalls in sich hinein, ob Ihre psychische Belastung auch andere Gründe haben kann und das Verhalten Ihres Nachbarn nur einer von mehreren Faktoren ist.

Den Rat finde ich nicht schlecht. Mit chronischer Krankheit kann man soweit ich weiß rechtlich nicht argumentieren (mit akuter schon eher), da müsste man selbst für zuträgliche Bedingungen sorgen, wenn es vielleicht auch nicht gleich ein
sein muss. Das wäre dann wieder eine Sache von Mensch zu Mensch (wohlüberlegt, was man da an persönlichen Daten weitergibt).
 

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