schon aus strategischen Gründen nicht "rechthaberisch" argumentieren, sondern zuerst von Mensch zu Mensch mit meiner gestörten (Nacht-)Ruhe.
Nach meiner Einschätzung ist dieses gestörte nachbarschaftliche Verhältnis so eingefahren, dass man vielleicht noch mit einer Art Mediatorin weiterkommt.
Briefe oder auch persönliche Gespräche werden da nicht mehr viel fruchten.
Man kann die Lage vom Forum aus sehr schwer einschätzen, insbesondere im Mietvertrag geregelte Regelverstöße.
Wenn man schon lange in einer Wohnanlage wohnt kennt man die Pappenheimer, die sich fast nie an Regeln halten, es sei denn, sie bekommen aus höherer Instanz Hinweise möglicher Konsequenzen.
Meist bekommt man eher Frieden mit erfahrenen Wohnungsbaugenossenschaften, die meist mediatorisch bei verfahrenen Situationen agieren als private Vermieter.
Es gibt Mitbewohner die sich fast immer an Regeln halten, aber selbst diese mal, aus persönlichen, unkalkulierbaren Gründen, nicht eingehalten werden können, man aber auch gerne mit den bekannten Erfahrungen dann darüber hinweg schaut.
Sie machen auch keine Probleme, wenn sie mal auf etwas persönlich angesprochen werden und man geht freundlich wieder auseinander.
Dann sind Lärmempfindungen total verschieden, ich kann sehr gut bei säuselnden Waschmaschinen, moderater Musik oder Vogelgezwitscher schlafen.
Es gibt aber auch Nachbarn, die wegen eines Kanarienvogels auf dem Balkon des anderen Nachbarn bereits ausziehen, weil Vogelgezwitscher für sie unerträglich ist.
Ich wiederum habe ein Riesenproblem mit Impulsgeräuschen um die 60-70 Dezibel in der Nacht durch Schallverstärkung der Stühle wo andere wiederum kein Problem haben, weil sich nicht direkt darunter wohnen und es so laut hören müssen.
Vermieter gehen gerne den leichtesten Weg, wo sie meinen, nicht viel tun zu müssen.
Wenn man weitere Schritte einleitet, wie Rechtsberatung, Gericht u.s.w. kann sich alles jahrelang in die Länge ziehen und noch mehr Nerven, Geld, kosten.
Dann die Wohnungslage, immens hohe Mieten alles in allem nicht einfach, auch wenn man noch so lösungsorientiert versucht zu handeln.