Medizinische Beratung im Internet - gefährlich?

Themenstarter
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17.04.13
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Im Internet kann man ja viel lesen und lernen über Krankheiten und Behandlungsmethoden. Ich frage mich nur wie verlässlich das ist? Was, wenn mir Menschen im Internet etwas anderes raten als mein Arzt? (Vielleicht will der ja nur Geld machen oder weiß es nicht besser!)

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr im Internet und speziell in Gesundheitsforen falsch beraten wurdet und dadurch die falsche Behandlung angewandt (oder die richtige abgebrochen) habt?
 
wundermittel

darleen

Im Internet kann man ja viel lesen und lernen über Krankheiten und Behandlungsmethoden. Ich frage mich nur wie verlässlich das ist? Was, wenn mir Menschen im Internet etwas anderes raten als mein Arzt? (Vielleicht will der ja nur Geld machen oder weiß es nicht besser!)

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr im Internet und speziell in Gesundheitsforen falsch beraten wurdet und dadurch die falsche Behandlung angewandt (oder die richtige abgebrochen) habt?

Na ?? so ganz selbstlos unterwegs ?

Stimmts? ist dir gerade so in den Sinn gekommen;)

Dann werde ich mal trotzdem antworten

Denkanstösse werden gegeben in Gesundheitsforen , vor allen Dingen hier im Symptomeforum, ein sehr gutes mit sehr vielen wichtigen Informationen ausgestattete Forum

Keine Diagnosen also schließt sich deine Vermuting und zufällige Frage damit aus ;)

wenn man nur Denkanstösse erhält , die leider oft Dinge auf den Punkt bringen , die ein Atzt leider nicht sieht , muss Jeder selber wissen was er damit macht

in Gesundheitsforen lesen Kranke die teilweise von der Schulmedzin in Stich gelassen wurden , sie sind aber nicht Gehirnamputiert oder Schwachsinnig noch Gehirnwäsche unterzogen worden;)

anders verhält es sich mit im Nets angebotenen Heilverfahren oder Wundermittelchen , aber auch das sollte der gesunde Menschenverstand eingeschaltet werden ;)

das im Netz Lug und trug unterwegs ist , ist nix Neues und sollte mittlererweile bei Jedem angekommen sein

Gesundheitforen hingegen sind eine prima Sache für die Hilfe zur Selbsthilfe

nun in eigener Sache :

Durch dieses Forum und durch viele Eigenrecherche bin ich aus einem Jämmerlichen Gesundheitszustand, verbockt duch einen Arzt , mit totaler Bettlägerigkeit über 2 jahre wieder in einen gesunden Zustand gekommen

Hätte ich mich auf die Ärzte verlassne läge ich heute noch 24 Stunden im Bett und müsste mir jeden Tag überlegen wie oft ich es schaffe ins Bad auf allen Vieren zu krauchen um einmal pipi machen zu können ;)

und solche Menschen wie du es bist , die gerne mal rumstänkern wollen , sollten sich andere Betätigungsfelder suchen , etwas was den Menschen dient , nicht um Stimmung zu machen gegen Gesundheitsforen ;) auf scheinheilige Art

Das ist meine Meinung !!!!!!!!!!!
 
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08.11.10
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Hallo rrepo,

Die falsche Behandlung angewandt oder die richtige abgebrochen. Wie verlässlich das ist?

Diese Fragen sind so falsch gestellt. Dazu müsste man erst mal wissen, wie so ein Forum funktioniert.

Es lohnt sich auf jeden Fall sich selbst zu informieren. Es gibt Krankheiten, da muss man zum Arzt und es gibt Sachen, da ist man gut beraten sich selbst einzulesen. Natürlich kann man nicht auf User xy hören und machen was der schreibt, sondern man muss sich umfassend informieren und dann abwägen, was für einem wohl das Beste ist.

Ich sehe eher das Problem, wenn sich jemand zu einseitig informiert, beim stöbern seine Symptome bei Impfschäden wiederfindet und sich darauf versteift und dabei übersieht, dass vielleicht ein Vitaminmangel dieselben Symptome hervorruft.

Es gibt hier auch Standarttipps wie lass deine Schilddrüse richtig untersuchen, der TSH den der Hausarzt nimmt, ist nicht ausreichend. Denk an mögliche Vitaminmängel - Vollblutanalyse notwendig, grosses Blutbild, bei dem die Werte im Serum gemessen werden, ist nicht ausreichend. Zur Borreliose Diagnose gibt es nicht nur den Elisa-Test, sondern auch den Westerblot, rede mit deinem Arzt. So könnte ich noch viele weitere Beispiele schreiben.

Schwieriger wird es bei Fragen wie Behandlung chronischer Borreliose mit oder ohne Antibiotika oder bei Krebs, Chemotherapie oder nicht. Jedoch wird hier niemanden empfohlen, mach dies oder das, sondern man kann die Erfahrungsberichte anderer lesen, als Entscheidungshilfe und ist bei dieses schwierigen Fragen nicht nur auf die Meinung seines Arztes angewiesen.

Grüsse
derstreeck
 
regulat-pro-immune

kopf

hallo ,
ich kenne jemanden , der doch einiges durchmachte .
es ging um leberfleckbeobachtung ,halbjährlich .
bei der letzten untersuchung ,besser begutachtung ,kam die gar nicht mehr heim .es hatte sich etwas bösartiges entwickelt .
es wurde sofort ein organ entfernt und noch anderes zeugs .
sie hat vertraut und ihr stand nur eine meinung zur verfügung . die der ärzte oder des arztes .

hätte sie hier geschrieben ,beispielsweise , hätte sie definitiv meinungen bekommen und unter umständen wäre ein fast tötlicher ausgang verhindert worden .

internet ist prächtig :)

LG kopf .
 
Themenstarter
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17.04.13
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Danke erstmal für die Antworten!
Ich sehe eher das Problem, wenn sich jemand zu einseitig informiert, beim stöbern seine Symptome bei Impfschäden wiederfindet und sich darauf versteift und dabei übersieht, dass vielleicht ein Vitaminmangel dieselben Symptome hervorruft.
Genau von diesem Problem habe ich auch schon oft gehört. Und das wird von Gesundheitsforen ja u.U. verstärkt: Man findet einen entsprechenden Eintrag in Google, klickt drauf, postet seine Symptome und bekommt Antwort von Leuten, die dann eben schon auf diese eine spezielle Diagnose fokussiert sind.

Deswegen meine Frage, ob es jemanden gibt, der in einem Gesundheitsforum tatsächlich mal falsch beraten wurde?

(Das kann ja fatale Konsequenzen haben! Denn genau wie sich der Hausarzt irren kann, können sich ja auch die Benutzer eines Forums irren.)
 

darleen

Danke erstmal für die Antworten!

Genau von diesem Problem habe ich auch schon oft gehört. Und das wird von Gesundheitsforen ja u.U. verstärkt: Man findet einen entsprechenden Eintrag in Google, klickt drauf, postet seine Symptome und bekommt Antwort von Leuten, die dann eben schon auf diese eine spezielle Diagnose fokussiert sind.

geschickt umgedreht , denkst du zunmindest ;)

wenn man nach Symptomen googlet bekommt man nicht nur eine Aussage , sondern Viele , das ist schon bedingt dadurch , weil sich Symptome gleich darstellen bei diversen Krankheitsbildern , weil gleiche Körperliche Abfolge , durch verschiedene Krankheiten

Deswegen meine Frage, ob es jemanden gibt, der in einem Gesundheitsforum tatsächlich mal falsch beraten wurde?

(Das kann ja fatale Konsequenzen haben! Denn genau wie sich der Hausarzt irren kann, können sich ja auch die Benutzer eines Forums irren.)[/QUOTE]

Ich weiß nicht ob du so leichtgläubig bist, die User hier und in anderen Gesundheitsforen sicher nicht , schon alleine durch die Tatsache das sie sich informieren wollen und sich nicht mit Diagnosen von Ärzten einfach nur abspeisen lassen , oder sich vorab informieren was in Frage kommen könnte, was für jeden Arzt eine Bereicherung sein könnte, weil spart man Zeit und Geld wenn Dingen nachgegangen werden kann, als das man im Trüben fischt
 
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08.11.10
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Man findet einen entsprechenden Eintrag in Google, klickt drauf, postet seine Symptome und bekommt Antwort von Leuten, die dann eben schon auf diese eine spezielle Diagnose fokussiert sind.

Wenn jemand 3 Antworten abwartet und sich dann nie wieder meldet, könnte das theoretisch passieren. Ich glaube jedoch, User die sich dann plötzlich nicht mehr melden, vertrauen dann doch ihrem Arzt oder schätzen die Antworten als unseriös ein.

Es ist in der Forenpraxis jedoch so, dass Neulinge immer auf mehrere Themen hingewiesen werden. Es sind Anregungen und oft hat der Betroffene selbst und auch sein Arzt noch nicht daran gedacht und deshalb bringt es ihn weiter. Es ist eigentlich immer so, dass die Betroffenen schon bei mehreren Ärzten waren, ohne das ihnen geholfen wurde.

Wenn jemand, der sich über seine Symptome informieren möchte, regelmässig reinschaut, dann passiert es auch nicht, dass er einseitig informiert wird.

Es gibt hunderte Erfolgsberichte hier im Forum, wobei die entscheidenden Hinweise beim Austausch zwischen anderen Betroffenen gegeben wurden und nicht von Ärzten.

Auf was willst du eigentlich hinaus? Es gibt sicher Fälle, wo jemand nach Internetrecherche was falsches gemacht hat aber daraus kann man nicht schliessen, dass Gesundheitsforen gefährlich sind.

Gefährlich ist höchstens die eigene Dummheit. Hier wird niemand von einem Laien beraten, sondern man bekommt Hinweise von anderen Betroffenen und darüber MUSS! man sich dann selbst informieren, bevor man den nächsten Schritt geht.

Grüsse
derstreeck
 
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10.01.04
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Hallo rrepro,

Ist es euch schon mal passiert, dass ihr im Internet und speziell in Gesundheitsforen falsch beraten wurdet und dadurch die falsche Behandlung angewandt (oder die richtige abgebrochen) habt?

Wer sich auf eine Meinung im Internet festlegt und die anderen gar nicht beachtet, hat selbst Schuld - finde ich. Immerhin ist das "Angebot" an Lösungen groß.

Wer sich auf die Meinung eines Arztes festlegt, ist natürlich auch Schuld, aber meistens hat der Arzt ja einen großen Vertrauensvorschuß - ob nun berechtigt oder nicht, ist eine ganz andere Frage, wie auch das Forum hier zeigt.

Auf jeden Fall ist eindeutig klar, daß es viele zum Teil schwer wiegende Behandlungsfehler bei niedergelassenen Ärzten und in Krankenhäusern gibt. Daran besteht kein Zweifel.

Grüsse,
Oregano
 
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regulat-pro-immune
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18.04.13
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Ich würde weder die Aussagen des Arztes noch die von Forenusern, als unumstößliche Wahrheit betrachten.

Beide Quellen sollte man als das Betrachten, was sie sind. Eine Informationsquelle!

Nur weil ein Arzt studiert hat, hat er noch lange nicht immer recht. Genauso muss eine Aussage nicht stimmen, weil sie von einem erfahrenen Forenuser gemacht wurde.

Beide Aussagen gilt es kritisch zu hinterfragen und herauszufinden was stimmt. Sofern sich diese beiden Aussagen, wie in deinem Fall, widersprechen.

Eine zweite oder dritte Arztmeinung kann da sehr hilfreich sein.
 
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24.10.05
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Nachstehend erlaube ich mir, auf einen bislang nicht angesprochenen Aspekt hinzuweisen: Sofern einem ein Arzt bzw. "die Ärzte" bei der Therapie einer bestimmten Krankheit aufgegeben haben, ist man auf sich gestellt. Hier gibt es zwei Alternativen: entweder man gibt sich auf und fügt sich in sein Schicksal oder man packt es in eigener Verantwortung an. Da bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich umzuschauen, wo man Hilfe oder zumindest Anregungen bekommen kann.

Alles Gute!

Gerold
 

Clematis

Zur Borreliose Diagnose gibt es nicht nur den Elisa-Test, sondern auch den Westerblot, rede mit deinem Arzt. So könnte ich noch viele weitere Beispiele schreiben.

Hallo Derstreeck,

Gesundheitsforen sind m.E. eine ausgezeichnete Sache. Hätte es das schon in den 1970ern gegeben, wäre ich auf eine sehr erfolgversprechende Behandlungsmethode gestoßen, die mir viele Jahre Wirbelsäulenprobleme und Schmerzen erspart hätte. So erfuhr ich erst in den 90ern davon...

Diese Foren sind eine Fundgrube an Ideen, was könnte es sein und was steht alles zur Verfügung. Mit wachem Verstand, gesunder Kritikfähigkeit und einer Portion Skepsis wird man fündig und findet das Richtige für einen selbst.

Weil Du den Elisa und Western Blot ansprichst - bevor man diesen glaubt, sollte man auch wissen, daß besonders ersterer sehr viele falsch positiven Ergebnisse liefert, die zudem UNspezifisch sind, sich also nie auf einen bestimmten Virus/Bakterium beziehen, sondern lediglich auf Partikel im Körper, die diesen zugeordnet werden könnten aber AUCH zu etwa SECHSZIG anderen Krankheiten gehören können. Ohne Bestätigung durch Western-Blot, auch nicht so zuverlässig wie gern behauptet wird, ist das Elisa-Ergebnis praktisch wertlos.

Informationen dazu finden sich im Netz unter den Test-Namen zu Hauf, besonders im Zusammenhang mit dem Thema HIV/AIDS, denn für dieses Krankheitsbild wurden diese Tests überhaupt erst entwickelt. Auch der PR-Test von Mullis wird hier angewandt, obwohl Mullis selbst ausdrücklich informierte, das dieser Test dafür völlig ungeeignet ist. Trotzdem wird er bei Blutspenden vom IRK zum HIV-Nachweis verwendet - was lt. Mullis gar nicht funktioniert.

Wie bei allem im Netz, hinterfragen, hinterfragen, nie nur glauben...;) Auch diese meine Aussage prüfen, prüfen...;)

Gruß,
Clematis23
 
regulat-pro-immune
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09.01.11
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Finde ich klasse.Auch solche Foren.Die Ärtze da draußen können meistens sowieso nicht helfen.Jaja der böse besserwissende KLugscheißer Patient..Dann diese Scharlatane da..Alles Verschwörungstheorie und Abzocke :schock: :rolleyes:
Die Weißkittel mit ihrer Provisionsgeilheit überhaupt nicht,gell?Für mich ist die offizielle Medizin ein reines Mafiageschäft.Wie allg. bekannt ist,weiß man ja dass s nicht darum geht zu heilen bzw vorzubeugen.
Wenn ich schon diese Mainstream Überschriften lesen reicht mir das.

Selbstverständlich vorsicht sein,differenzieren,Verstand benutzen.
 
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24.10.05
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Finde ich klasse.Auch solche Foren.Die Ärtze da draußen können meistens sowieso nicht helfen.Jaja der böse besserwissende KLugscheißer Patient..Dann diese Scharlatane da..Alles Verschwörungstheorie und Abzocke :schock: :rolleyes:
Die Weißkittel mit ihrer Provisionsgeilheit überhaupt nicht,gell?Für mich ist die offizielle Medizin ein reines Mafiageschäft.Wie allg. bekannt ist,weiß man ja dass s nicht darum geht zu heilen bzw vorzubeugen.
Wenn ich schon diese Mainstream Überschriften lesen reicht mir das.

Selbstverständlich vorsicht sein,differenzieren,Verstand benutzen.

Hier widerspreche ich: Wie überall im Leben gibt es auch unter den Ärzten viele redliche und kompetente Persönlichkeiten, die alles tun, um einem jeden der ihnen anvertrauten Patienten gut beizustehen - dies selbst dann, wenn sie den dafür eingesetzten Aufwand nie von der Kasse ersetzt bekommen. Von den anderen brauche ich nicht zu reden, aber ich habe etwas dagegen, gegenüber der Ärzteschaft Pauschalurteile zu fällen.

Alles Gute!

Gerold
 
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09.01.11
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Hier widerspreche ich: Wie überall im Leben gibt es auch unter den Ärzten viele redliche und kompetente Persönlichkeiten, die alles tun, um einem jeden der ihnen anvertrauten Patienten gut beizustehen - dies selbst dann, wenn sie den dafür eingesetzten Aufwand nie von der Kasse ersetzt bekommen. Von den anderen brauche ich nicht zu reden, aber ich habe etwas dagegen, gegenüber der Ärzteschaft Pauschalurteile zu fällen.

Alles Gute!

Gerold


Dann hast du halt was dagegen,für mich besteht der Großteil aus Scharlaten.Ich denke nicht dass das alle sind,aber viel zu viele.Und das deckt sich mit meiner Erfahrung,etwa 15 Ärtze getroffen.Meistens sogar noch sehr überheblich unfreundlich...

Ach,jeder macht seine Erfahrung,jeder hat sein individuelles Krankheitsbild..
 
Zuletzt bearbeitet:
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24.10.05
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Dann hast du halt was dagegen,für mich besteht der Großteil aus Scharlaten.Ich denke nicht dass das alle sind,aber viel zu viele.Und das deckt sich mit meiner Erfahren,etwa 15 Ärtze getroffen.Meistens sogar noch sehr überheblich unfreundlich...

Ach,jeder macht seine Erfahrung,jeder hat sein individuelles Krankheitsbild..

Diesbezüglich habe ich andere - überwiegend positive - Erfahrungen gemacht, dies sowohl bei Ärzten in der Klinik (Chefarzt, Oberarzt, Stationsarzt) als auch Fachärzten diverser Fachrichtungen bzw. bei Ärzten für Allgemeinmedizin.

Alles Gute!

Gerold
 

Clematis

Hier widerspreche ich: Wie überall im Leben gibt es auch unter den Ärzten viele redliche und kompetente Persönlichkeiten, die alles tun, um einem jeden der ihnen anvertrauten Patienten gut beizustehen - dies selbst dann, wenn sie den dafür eingesetzten Aufwand nie von der Kasse ersetzt bekommen. Von den anderen brauche ich nicht zu reden, aber ich habe etwas dagegen, gegenüber der Ärzteschaft Pauschalurteile zu fällen.

Hi Gerold,

wir sollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten... Es gibt sie, die guten Ärzte, an einige erinnere ich mich nach vielen Jahren noch sehr gerne, dazu gehören eine praktische Ärztin, ein Oberarzt, eine Ärztin in einer Kurklinik, ein Internist, ein prakt. Arzt, der auch Heilpraktiker wurde, ein Neurologe für's Nervensystem (nicht psycho) und so manch andere.

Das schlimmste Negativbeispiel war ein Chefarzt - da gab's nur ein Kommentar: arroganter Hund, Patienten waren ihm wurscht, es sei denn sie hatten etwas, dessen Heilung ihm Ruhm und Ehren einbringen konnte. Mir verschwieg er damals, daß bei der OP etwas schief gelaufen war, die schmerzhaften Folgen davon, tat er als Einbildung ab. Am liebsten hätte ich ihm damals eine geknallt! Ein ähnliches Exemplar fand sich in einer Kurklinik, empfahl eindeutig kontraindizierte Therapien bei WS-Problemen, verarbreichte ein Grippemittel an einen Hochdruckpatienten, das Bluthochdruck als NW erzeugt!

Die meisten Negativbeispiele waren bei mir Orthopäden, doch braucht man sich die völlig überfüllten Praxen nur anzusehen, um deren Zeitprobleme zu verstehen! Einer stach positiv heraus: arbeitete täglich von morgens 6 bis abends 8 Uhr durch, konnte vielen wirklich helfen. Doch wie lange hält dieser Mann ein solches Pensum durch, bevor er selbst krank wird?

Gruß,
Clematis23
 
regulat-pro-immune
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