Medikamentenunverträglichkeit bei HPU

  • Themenstarter Themenstarter Marta
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Habe nach 15 Jahren erfolglosen Suchens einen sehr stark positiven HPU-Test erhalten
Mein Hauptproblem ist die Medikamentenunverträglichkeit. Diese wirkt sich immer auf Muskeln und Gefäße aus. Es kommt dabei zu Verkrampfungen oder Erschlaffungen, die bis zu 1 1/2 Tagen nach der Einnahme auftreten können und von selbst nicht mehr verschwinden.
Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen gemacht?
Ich bitte um Rat!
Danke!
 
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Bei mir wirkten aber viele Medikamente kaum.
Seit ich von meiner KPU weiss, gehe ich Medikamenten eher aus dem Weg und nehme nur was im Notfall.
 
Ich scheine meine Neuroleptika besser zu vertragen. Nehme jetzt die doppelte Dosis, ohne den ganzen Tag flach zu liegen. Atemnot und Atemgeräusche sind besser. Weniger Nebenwirkungen/ bessere Hauptwirkung, wie es Dr. Kamsteeg in seinem Buch beschreibt. Nehme Depyrrol.
Hat aber lange gedauert bis die Medikamentenverträlichkeit besser wurde. Oder ob sich mein Körper besser daran gewöhnt hat, von alleine - das glaube ich eher nicht.
 
Hallo Marta,

1. welche Medikamente nimmst du bzw. welche verträgst du nicht?

2. wie äußert sich die Unverträglichkeit?

3. hast du schon mal eine rötlichen/dunklen Urin bemerkt, wenn es dir schlecht geht?

4. wie hoch war der HPU-Wert?


HPU wird zu den Störungen des Porphyriestoffwechsel gezählt, d. h. sie kann mit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Porphyrinurie (Ausscheiden von Porphyrinen im Urin) einhergehen.
Ich würde deshalb zu einem Schulmediziner gehen und erstmal den Urin auf Porphyrine untersuchen lassen. Bei sehr hohen HPU-Werten ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass er positiv ausfällt. Dann hättest du zumindest erstmal einen anerkannten schulmedizinischen Befund und es könnten sich weitere schulmedizinische Untersuchungen anschließen, insbesondere was Medikamentenunverträglichkeit anbelangt (die bei Porphyrie oft vorkommt) - natürlich je nachdem, was du nicht verträgst, ob deine Symptome passen und ob der Test wirklich positiv ist.

KPU bzw. HPU-Befunde werden nicht unbedingt von Schulmedizinern anerkannt. Ich hatte Glück - mein Arzt ließ sich auf Grund meines KPU-Befundes und einer Internetrecherche (in meinem Beisein) auf einen Porphyrietest ein, der dann auch positiv war, wenn auch nur leicht.

Noch ein Hinweis: Porphyrinurie muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man Porphyrie hat, die genetisch bedingt ist. Bei chron. Belstungen mit Schwermetallen (z. B. Quecksilber aus Zahnfüllungen/Amalgam) werden Porphyrine häufig im Urin festgestellt.

Hoffe das war jetzt nicht zu schwierig. Wenn doch, dann frag einfach nach :).

Grüße von Anneke
 
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