Medikamente

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02.01.04
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:mad:
Ich würde zu gerne über Medikamente schreiben, welche ihren Zweck nicht nur verfehlen, sondern zusätzlich Schaden zufügen. Da würde es wohl, wie ich meine, sehr viel zu schreiben geben ... und die Leute hätten eine Rubrik, in welcher sie neue Medikamente zuerst auf schlechte Erfahrungen hin testen könnten.

Daniel
 
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07.01.04
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Na, da bin ich mal gespannt. Nebenwirkungen hat doch das ganze Leben. Aber trotzdem müssen wir damit leben.... Ich finde, die Beipackzettel sind sehr ausführlich und warnen einem wenn man das Medikament nicht nehmen soll und was es ggf. für Nebenwirkungen haben kann. Weshalb sich dann noch Medikamente verschreiben lassen? Warum den überhaupt noch zum Arzt gehen? Meiner Meinung nach ist es schon sehr einfach über alles zu motzen. Aber ich würde viel lieber Lösungen hören...
 
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06.01.04
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hallo whitney
das mit den beipackzetteln ist ja ziemlich verwirrend. wenn ich etwas einnehme z.b. gegen übrkeit und ich lese den beipackzettel kann es vorkommen, dass darauf steht das medikament könne übelkeit hervorrufen.
ich denke, wenn man alle nebenwirkungen auf dem beipackzettel ernst nimmt verzichtet man am besten auf das medikament.
gruss vreni
 
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07.01.04
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hallo vreni
Ich nehme sehr viele Medikamente und habe ja früher im medizinischen Bereich gearbeitet und auch sehr viel Medikamente verabreicht. Natürlich muss man gut aufpassen was man einnimmt und vor allem mit was sich das Medikament nicht verträgt. Da es immer und immer mehr Reklamationen über Nebenwirkungen gibt werden demzufolge immer mehr rel. harmlose Medikamente rezeptpflichtig. Und was bedeutet das weiter? Für jede Kleinigkeit wird ein Arztbesuch notwendig der das Medi verschreibt. Weiter in der Kette, dadurch explodieren die Kosten. Denn früher hätte jeder das Medi in der Apotheke geholt und bezahlt. Nun aber wenn man schon zum Arzt muss, dort die Kosten und für die Krankenkasse tragen, dann lässt man sich auch gleich das Medi verschreiben und holt es auf "Krankenkassenkosten". Ich kann an einem Beipackzettel wirklich nichts verwirrendes feststellen. Einfach genau und in Ruhe durchlesen.
 
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06.01.04
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hallo whitney
ich glaube dir schon, das du einiges verstehst was beipackzettel anbelangt. in meinen augen ist so ein beipackzettel, ich lese ihn übrigens immer, sehr verwirrend, da wirklich so viele möglichen nebenwirkungen draufstehen. gegenindikationen finde ich schon ok. aber die vielen nebenwirkungen rufen bei vielen konsumenten unsicherheiten hervor. mir ist ja schon klar, dass die nebenwirkungen auf den beipackzettel drauf müssen, aber eben, sie rufen auch verwirrung hervor. es wäre ja so schön, wenn man sich immer auf den arzt verlassen könnte, dass er einem das richtige medi gibt. manchmal wird man aber einfach unsicher. ich rede da nicht nur von mir.
 
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07.01.04
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Hallo Vreni
Also wenn Du das Gefühl hast Dich nicht auf Deinen Arzt verlassen zu können bist Du in den falschen Händen. Ob das am Arzt oder an Deinem Vertrauen liegt sei dahingestellt und absolut nicht wichtig. Wichtig ist es nur, dass Du (und auch die anderen) dem Arzt vertrauen sonst bringt alles nichts. Wenn man bei selbstgekauften Medikamenten nicht klar kommt ist der Apotheker da, der ist dafür ausgebildet dem Kunden über das Medikament Auskunft zu geben. Aber überall gehört halt Offenheit dazu. Man muss, egal ob Arzt oder Apotheker, sagen was für Medis man sonst noch nimmt. Dazu gehören auch homöopatische Mittel und Vitaminpräparate. Einfach alles.
 
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09.01.04
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Beipackzettel

Ich hatte vor einigen Jahren mal ziemlich überhöhte Cholesterinwerte. Mein damaliger Hausarzt hat mir ein sauteures Medikament verschrieben - eine Kapsel kostete damals 5 Mark.

Nach 3 Monaten war mein Chol-Wert auf Normal gesunken. Der Arzt war von dem Medikament so begeistert, dass ich ihm nicht sagen wollte, dass ich nicht eine Kapsel davon genommen hatte.
Der Beipackzettel war 1,10 Meter lang - Vorder- und Rückseite extra. Die Nebenwirkungen waren schon ein Horror an sich. Ich habe das Medikament weggeworfen %).
Ich habe mich von der Ernährung her umgestellt und viel Kürbiskerne und Nüsse gegessen. Diese haben sogenannte Stearine, die sich günstig auf den Cholesterinhaushalt auswirken. Seither habe ich keine Probleme mehr mit hohem Cholesterin.

Viele Grüße
aus München - Horst
 
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06.01.04
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hallo whitney
beim beipackzettel habe ich weniger an die bschreibungen des medikaments gedacht. die sind ja auch in ordnung, auch wie man sie nehmen muss und zu welchen medis sie nicht passen und nicht eingenommen werden dürfen finde ich auch gut. was einem manchmal erschreckt sind ja wirklich die aufgeführten nebenwirkungen. mir ist klar, dass die meisten NW am anfang stehen und die seltenen am schluss. trotzdem verunsichert so eine beschreibung der nebenwirkungen viele. ich denke, das hat nichts mit dem vertrauen zum arzt zu tun, ich kann ihn ja fragen, wenn mir etwas unklar ist.
gruss vreni
 
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07.01.04
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Hallo Vreni

Das ist aber UNSERE Gesellschaft die Pharmafirmen zwingen alles genau aufzuschreiben. Auch wenn der Fall 1:100'000 ist. Den wehe es steht was nicht drauf und jemand bekommt so eine Nebenwirkung. Übelkeit, z.B. Und dann spielt es doch nicht mal eine Rolle ob es wirklich von dem Medikament kommt oder ob man einfach zu viel gegessen hat. Nicht erst bei sich selber Suchen immer gleich einen Schuldigen finden. Man könnte ja Schmerzensgeld bekommen...
 
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11.01.04
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Hallo whitney,

deine Naivität macht mich richtig neidisch.

Einem Arzt kann man prinzipiell nicht vertrauen. Ich würde mich nur noch Unfallärzten anvertrauen, da mir in dieser Hinsicht nichts anderes übrig bleibt. Die meisten verstehen ihr Handwerk und flicken einen wieder ganz gut zusammen. Alle anderen Ärzte kannst du vergessen. Sie doktern doch nur an uns herum.

Medikamente sind prinzipiell immer giftig. Wenn man krank ist, dann zeigt der Körper einem, dass man sich vergiftet hat und er versucht, das Gift wieder loszuwerden (durch Fieber, Akne, Übelkeit, Erbrechen, Allergien, Karies und 1000 anderen Symptomen). Dies sollte man auf keinen Fall unterdrücken sondern sich fragen, was in meiner Lebenshaltung falsch ist.

Man sollte keine Gifte einnehmen. Weder über die Nahrung, noch Medis, noch Drogen, Impfungen etc. Manche Giftaufnahmen lassen sich nicht umgehen, wie die verpestete Luft etc.

Aber was man tun kann, sollte man tun und da steht an erster Stelle eine gesunde Ernährung. Ich esse nur noch natürliche Nahrung, die nicht erhitzt oder anderweitig denaturiert wurde. Dies ist nicht einfach und nicht immer möglich (Düngung, Spritzung etc.) aber man kann das Beste versuchen.

Liebe Grüße

Dette
 
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07.01.04
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Ist doch aber sehr inkonsequent von Dir. Einerseits vertraust Du den Ärzten nicht und begibst Dich nicht in deren Hànde, aber dann wenn es nicht mehr anders geht ja dann schon. Bei den Medikament ist es wie bei allem anderen. So wenig wie möglich aber so viel wie nötig. Und ich finde es recht anmassend von Dir mich naiv zu nennen ohne nur irgend etwas über mich zu wissen.
 
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06.01.04
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ich denke, mit naivität von whitney hat dies überhaupt nichts zu tun. es ist ja auch richtig, wenn man seinem arzt vertrauen kann. weisst du dette, ich denke, wennn whitney eine krankheit hat und medi braucht ist sie froh darüber, dass sie sie nehmen darf und auch bekommt.

ich spreche da aus erfahrung. auch ich schlucke diverse medis. damit geht's mir gut. wenn ich die medis nicht hätte, wäre ich arm dran. solche sachen muss man immer berücksichtigen, bevor man sich ein urteil über andere anmasst. sorry dette.

trotzdem freue eich mich, hier im forum solche diskussionen zu sehen. das belebt ein forum ja erst so richtig.
 
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07.01.04
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Hallo Vreni

Danke für Deinen Beitrag. Ich bin seit über 20 Jahren im medizinischen Sektor tätig. Davon einige Zeit im Rettungsdienst. Da kommt es teilweise auf jede Minute an. Sekunden müssen über Sinn oder Nichtsinn eines Medikamentes entscheiden. Auch Kontraindikationen oder Nebenwirkungen. Ich kann Dir da ein kleines Beispiel sagen. Morphium. Da weiss jeder im Rettungsdienst, dass Übelkeit/Erbrechen hervorgerufen werden kann. Das kann zum Tode führen. Der Patient fällt in Bewusstlosigkeit und aspiriert das Erbrochene. Um dem vorzukommen wird sehr oft gleichzeitig Paspertin gespritzt. Klar alle diese Medikamente haben auch ihre Nebenwirkungen. Ich schrieb ja früher schon mal, so wenig wie möglich aber so viel wie nötig. Und alle diese Medikamente helfen zur Lebenserhaltung oder zur Schmerzlinderung. Ein zweitage Altes Beispiel: Mein Grossvater. Er kam nach kurzem Spitalaufenthalt (massiv Wasser in den Lungen u.a.) in ein Pflegeheim. Er fühlte sich nicht wohl. Er war sich gewöhnt zu Arbeiten und in seinem eigenen Haus zu wohnen. Aber es ging nicht mehr anders. Er konnte nicht mehr gehen. Er war zu schwach und das Haus ist nicht Rollstuhlgängig (geschweige die Hilfe für die Toilette usw). Am Samstag Morgen hatte er nebst dem vielen Wasser im ganzen Körper auch noch ein Nierenversagen. Sterben wollte er schon länger. Aber nun war die Zeit des Handelns angesagt. Natürlich man kann einen 85 jährigen Mann an die Dialyse anhängen und ihn mit wasserlösenden Medikamenten vollpumpen. So wäre es ein paar Tage, ein paar Wochen (?) wieder gegangen. Oder man hätte gar nichts gemacht. Dann hätte er mit massiven Schmerzen der Nieren in seinem Wasser ersticken müssen. Kein schöner Tod. Voller Qualen. Also entschied man sich für Medikamente die Erleichterung schufen. Einerseits Morphium gegen die Schmerzen, andererseits Lasix, damit er nicht erstickt. Es ist einfach immer eine Ermessensache. Was muss man machen. Was soll man tun. Was kann Hilfe bringen.
 
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11.01.04
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Hallo whitney,

entschuldige bitte den Ausdruck „Naivität“. Ich hatte auch nicht gemeint, dass du naiv bist, nur den Gedanke an „Vertrauen zu Ärzten“ und „Medis müssen genommen werden“ finde ich so unbeschwert einfach, um es mit anderen Worten auszudrücken. Hatte es nicht böse gemeint. Vor ein paar Monaten war ich ja auch noch nicht so aufgeklärt. Ärzten habe ich zwar immer schon misstraut und Medis nehme ich intuitiv auch schon seit 2 Jahren nicht mehr ein, aber die richtigen Infos habe ich erst vor ein paar Monaten erhalten. Auf der einen Seite bin ich froh darüber, auf der anderen Seite beneide ich alle Menschen, die das nicht wissen und weiterhin unbeschwert ihren Ärzten vertrauen. Du hast dich mit dem Thema einfach noch nicht auseinandergesetzt. Ich wollte dich auf keinen Fall beleidigen.

Du sagst, dass ich inkonsequent bin, wenn ich nur Ärzten vertraue, wenn ich einen Unfall hatte. Das finde ich nicht. Die beiden Dinge sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn ich einen Unfall habe, dann ist es eine akute Sache und es muss schnell gehandelt und geflickt werden. Es liegt klar auf der Hand, wenn der Arm ab ist, muss er wieder dran. Chirurgen sind für mich Handwerker, die Leben retten. Die Ärzte in den Praxen sind meistens Quacksalber und wissen gar nicht was wir Patienten eigentlich haben. Sie gehen den Symptomen nicht auf den Grund, sondern verschreiben einfach das ganze Giftzeug. Das ist ein Verbrechen in meinen Augen. In diesem Forum geht es ja nun mal um chronische Krankheiten und deren Ursachenfindung und nicht um Unfälle.

Dass es dir vreni nach der Einnahme von Medis gut geht, ist klar. Dafür sind sie ja auch gemacht. Wenn du dann in 10/20 Jahren eine chronische Krankheit bekommst, bringst du das sicher nicht in Verbindung mit dem heute eingenommenen Präparat. Es gibt allerdings auch Medis, bei denen man die Vergiftung ziemlich schnell merkt. Siehe Kontagan. Die schwangeren Frauen haben damals auch ihren Ärzten vertraut. Es werden ständig Medis vom Markt genommen, weil man nach ein paar Jahren festgestellt hat, dass die Nebenwirkungen zu hoch sind. Im Gegensatz zu Kontagan bleibt das aber im Verborgenen, da es nicht so auffällt. Im Moment haben wir ja die Aspirin-Diskussion. Bayer wird’s schon wieder richten. Bald ist die Diskussion verebbt und Aspirin wird weiter eingenommen. Es nehmen doch alle. Kann doch gar nicht so schlimm sein. Man darf auch nicht davon ausgehen, dass es gut für einen ist, nur weil es einem nach der Einnahme gut geht. Einen Alkoholiker geht es nach dem ersten Schluck auch gleich viel besser. Mir ging es immer richtig gut, wenn ich Schokolade aß.

Meine kleine Geschichte ganz kurz zusammengefasst:

Seit 6 Jahren habe ich mit mehreren Symptomen zu kämpfen, die immer schlimmer wurden. Anfangs ignorierte ich sie. Als sie schlimmer wurden ging ich vor 4 Jahren zu den verschiedensten Ärzten. Keiner hatte eine Ahnung, was das sein könnte und niemand half mir. Ich kam mir so hilflos vor. Da ich aber berufsmäßig sehr eingespannt war, konnte ich mich auch nicht weiter damit befassen und recherchieren. Ich fand mich damit ein paar Jahre ab. Als es immer schlimmer wurde, suchte ich hin und wieder mal einen Arzt auf. Aber auch die waren hilflos. Hin und wieder wurde mir mal irgendwas verschrieben, was natürlich nicht half. Vor einem Jahr wandte ich mich dann an eine Heilpraktikerin, die mich mit Kinesiologie heilen wollte. Es kam mir zwar alles sehr merkwürdig vor, aber ich vertraute ihr voll und ganz. Nachdem ich nach einem Jahr nicht mal eine Verbesserung verspürte, brach ich die Sache ab, weil sie mir einfach viel zu teuer war. Außer Spesen nichts gewesen. Auch die vielen homöopathischen Mittelchen sind ja so teuer und halfen alle überhaupt nicht. Als ich dann dieses Jahr im Mai arbeitslos wurde, hatte ich endlich Zeit, selber zu recherchieren. Ich suchte verstärkt Ärzte auf, denen ich klar machen wollte, dass ich wenigstens den Grund meiner Krankheiten herausfinden möchte, wenn es schon nicht zu heilen ist. Es wurden bei diesen Intensivuntersuchungen auch etliche Krankheiten gefunden, aber niemand konnte mir die Ursachen dafür nennen. Dafür wurden mir aber massenweise Rezepte ausgestellt, die ich natürlich nicht einlöste, denn ich wollte erst einmal die Ursache wissen. Das Recherchieren war sehr langwierig, bis ich dann im Oktober mit der Rohkost begann. Seitdem geht es langsam Berg auf mit mir. Ohne OP, ohne Medis. Ich mache nur kleine Fortschritte, aber ich bin so glücklich darüber, dass ich überhaupt Erfolge sehe und nun Gründe für meine Dauerleiden gefunden habe. Natürlich ist die Ernährung nicht alleine schuldig. Da kommen Amalgam, Umweltfaktoren, Impfungen, Medikamente etc. dazu.

Ich habe viele Berichte von jungen Leuten gelesen, die an Neurodermitis, MS oder Krebs litten. Auch sie gingen von Arzt zu Arzt und merkten, dass es ihnen durch die Medikamenteneinnahme nur noch schlechter ging und sie keine wirkliche Hilfe bekamen. Nach einem ¾ Jahr Rohkost und absolute Medikamentensperre waren sie gesund. Die Ärzte, die sie danach untersuchten, wollten es nicht glauben und glauben es bis heute noch nicht.

Franz Konz, der den „Großen Gesundheitskonz“ geschrieben hat, hat seinen Krebs selbst mit der Rohkost und Wildkräutern geheilt. In seinem Buch steckt die Arbeit von vielen Jahren Recherche. Auch wenn ich den Autor sehr unsympathisch finde, lohnt es sich, das Buch zu lesen, denn wir haben doch alle keine Zeit jahrelang in Unversitätsbibliotheken und Ärztezeitschriften von verschiedenen Ländern die Infos rauszuziehen. Ich lege jedem diese Lektüre ans Herz. Selbst wenn nur die Hälfte davon stimmt, sollte man sein Leben neu überdenken. Aber das ist jedem selber überlassen.

Man kann auch weiterhin so leben wie bisher und Medis schlucken, damit es einem besser geht. Mir kann das egal sein. Ich habe dies nur geschrieben, weil es vielleicht doch ein paar Leute gibt, die über diese Info dankbar sind. Ich wäre jedenfalls sehr dankbar gewesen, denn dann hätte ich mir viel Zeit und Geld in den letzten Monaten gespart.

Ich hätte noch so einige Beispiele, aber ich denke es reicht. Es sollte ja nur ein Denkanstoß sein, der in dieses Forum wohl sehr gut passt, da es hier nicht um Medis gehen soll, sondern um Ursachenforschung. Dies möchte ich gerne unterstützen.

Liebe Grüße

Dette
 

admin

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01.01.04
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Genau Dette! Du bringst es im letzten Absatz auf den Punkt ;)
Dann bin ich gespannt auf Deine nächsten Beiträge.

Gruss, Marcel
 
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18.11.04
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In gewisser Hinsicht muß ich dette recht geben. Ich arbeite auch seit 35 Jahren im medizinischen Sektor, und dadurch habe ich die verschiedensten Sorten Ärzte kennengelernt. Was die heutigen (jungen) Ärzte angeht, ist es doch so, daß die ohne ihre Medizintechnik nicht einmal mehr eine Diagnose stellen können. Das einzige, was sie noch können, ist, von MTAs angefertigte Befunde auszuwerten.
 
Beitritt
05.02.04
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Hallo Dette - ich gebe dir voll und ganz RECHT. Ärzte sind nicht allwissend" die sind nur Menschen und deswegen können sie auch nicht allwissend sein. Sie haben ein Handwerk gelernt, der möchten sie verkaufen. Weil Ärzte meist nicht zugeben wollen, daß sie oft ohnmächtig sind, hinterlassen sie vielfach ein Meer von Tränen. Geweint von vielen verzweifelten Kranken. Ausgerechnet dieser Berufsstand, der zum Heilen und Helfen auserkoren ist, hat es Jahrhunderteland verstanden, sich für etwas absolutes und Allmächtiges zu halten und sich auch so darzustellen. Kritik von seiten der Patienten oder nur eine leise Anregung oder ein Zweifel wurden und werden sofort in Grund und Boden gestampft. Es stört sie auch wenig, daß sie oft Kranke noch kränker anstatt gesünder machen. Wichtig ist nur, daß ihnen niemand wiederspricht - und daß die Kasse stimmt.
Ich behaupte auch,. daß Ärzte oft offenen Augen zusehen, wie Me4nschen langsam zugrunde gehen, obschon es andere Möglichkeiten zur Behandlung ihrer Krankheit gibt. Doch - sie versperren sich dagegen.
Der gravierende Fehler ist - Ärzte werden am Menschen und seinen wirklichen Problemen vorbei ausgebildet. Sie bemerken gar nicht, wie sie statt zu wirklichen Heilkundigen immer mehr zu Mediziningenieuren herangebildet werden Ohne die Technik scheint kein Arzt mehr auszukommen. Ohne die Technik fühlt sich ein Arzt gegenüber seine Patienten hilflos. Heutzutage operiert nicht mehr der Chirurg, sondern der Computer. Es wird nicht mehr der Mensch behandelt, sondern Laborberichte werden erstellt und Maschinen werden eingezetzt. Der Arzt aber, der den Patienten heilen soll - bleibt auf der Strecke.
Der zweite Fehler ist: saß sie sich dem Patienten gegenüber hinter eine toten Sprache verstecken - dem Latein. Der Kranke als armer Laie kann und soll ja gar nicht alles verstehen, was mit ihm geschieht. Er soll gefälligst alles dem Arzt überlassen.
"Haben Sie doch einfach nur Vertrauen zu Ihrem Arzt. Der weiß, was gut für Sie ist" - wie oft habe ich diesen Satz gehört und wie bitter habe ich am eigenen Leibe erfahren müssen, daß dem gar nicht so ist! Im Gegenteil! Mein gesunder Menschenverstand und meine Logik haben mir viel geholfen!Viel schlimmer ist doch die falsche Ausbildung unserer Ärzte und - die Profitgier einiger Industriezweige, die verdammt gut von dem Nöten und den Schmerzen den Kranken leben!
Der Arzt wird an der Uni ind Kliniken an Apparaten ausgebildet. Will er sich dan niederlassen, so überlaufen ihn die Vertreter der Firmen, die Arztpraxen ausstatten. Ihm wird eingebleut, nur ein fortschrittlicher Arzt, sprich einer mit vielen Apparaten, bekomme auch viel zu tun. Nur dann könne er damit rechnen, daß die Kasse klingelt. Es ist nicht einmal hochgegriffen, daß junge Ärzte sich oft über beide Ohren (etwa 500 000 €) verschulden. Jeder Bank bereit ist, ihnen einen Kredit zu gewähren. Weiß jedes Kind: Arzt - der verdient bald gut und wird ein guter Kunde sein. Wenn er auch anfangs vielleicht aus Berufung oder weil er den Wunsch in sich verspürte zu heilen Arzt geworden ist, kann er schon bald nichts mehr anders, als möglichst viel Umsatz zu machen. Die Apparaten müssen bezahlt werden, Kredite zurückgezahlt - ob es notwendig ist - steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Banken wollen die Zinsen - die müssen erwirtschaftet werden. Der Arzt hat also gar keine zeit für den Patienten, wenn er das wollte. Er muss viele ABFERTIGEN. Ich benutze dieses Wort mit Absicht - wo man in kleinen Zimmerchen untergebracht wird, muss sich fertigmachen, wie es im Klartext von der Sprechstundenhilfe verlangt wird. Dann kommt der Arzt, hört sich kurz an, was wir für Beschwerden vorbringen. Lange Reden werden sofort unterbrochen und ehe sich der arme Patient versieht - hat er schon ein Attest in der Hand und der Doc ist schon weg, und der nächste Patient muß sich schon wieder "fertigmachen".
Der Arzt ist nervös und überarbeitet und warum? Wegen der hohen Schulden. Hat er die bezahlt - dann soll auch endlich der hohe Lebensstandard kommen. Wofür hat er schließlich Medizin studiert? Die Pharmaindustrie hat ja so viele bunte Pillen , Spritzen erfunden. Nebenwirkungen? Ja Gott - die muß man in Kauf nehmen?

Nun - so viele Informationen, wie ich die Sache sehe und Beispiele, auch aus eigene Erfahrung:

Vor 15 Jahren haben die Ärzte bei mir Bauchtuberkulose festgestellt. 2 Jahre lang wurde ich wöchentlich untersucht, operiert, mehrere Liter Blut habe ich abgegeben. Nach 2 Jahren wurde mir gesagt: sie sind wieder Gesund - nur die Symptomen waren immer noch vorhanden. Ich wollte das alles schriftlich haben - nein, daß geht nicht. Vielleicht haben sie noch TBC - aber das wollten die auch mir nicht schriftlich geben, weil - vielleicht bin ich Gesund. Zufällig ein Frauenartz stellte fest, daß ich im Bauch ein Kinderkoprgröße Tumor hatte - das ganze Prozedur kostete mir fast das Leben.

Ein andere Krankheitsfall: mein Enkel war 2,5 Monate alt, daß er ein "Asthmaanfall" hatte. Das hat nämlich der Doc gesagt - ohne das Kind zu untersuchen. 2 Wochen später wurde er erstemal untersucht und wurde ganz andere Krankheit festgestellt: die Leben war zweimal so groß, wie normal und sah so aus, als Perlen drinn waren.
Dauerte nicht 5 Minuten, der Professor war sofort in Untersuchungszimmer und übernahm die Untersuchungsleitung. Das alle Labor- und Untersuchungsergebnisse zusammengestellt waren, wollte er der kleine operieren!!!! obwohl der hat schon längst die Eltern darauf vorbereitet, daß der kleine wird diese Krankheit nicht überleben, weil der Krankheit ist nicht heilbar!!
Das ganze Krankheitsgeschichte wurde in Amerika ins Internetgestellt und ärztliche Meinungen, Hilfe wurde gebeten. Sehr sehr viele Mediziner haben geantwortet: das Kind wird nicht 1 Jahre alt, der wird sterben!
Das Kind wurde als serh schwer Krebskranke eingestuft und Chemo- und andere Therapien wurden schon geplant - weil der Krankheit ist nicht heilbar!

Der kleine ist heute 2,5 Jahre alt und Kerngesund! Ein Heilpraktiker hat sich die Mühe genommen, der Krankheit tagelang studiert hat - dann hat er der kleine behandelt! Seine einzige Bedungung war: die Ärzte dürfen nicht erfahren, daß er der kleine behandelt.
Nach 6 Monate der Professor stellte fest: der Junge ist Gesund!
Meine Meinung nach: der Gipfel der Unferschämtheit: der sagte zu ihm: "Ich habe dich von der Tod gerettet!!"

Kurz zum Schluss: Die Pharma-Industrie ist eine Invertment-Industrie, die sich nicht an den Gesundheitsbedürfnissen der Menschen orientiert, sondern an den Gewinnen der Pharma-Aktionäre.
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministerium haben die meisten Pharma-Präparate keinerlei Heilnachweis! Sie verschleiern lediglich die Symptome. Die durch Patentgebühren künstlich verteuerten Pharma-Präparate sind die wichstigsten Ursachen für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen weltweit.
Und, das wichstigste: Ärzte können nicht heilen - heilen kann der Körper sich selbst! Die Ärzte können dem Körper helfen, ein Zustand herzustellen, damit der Körper sich selbst heilen kann.

Liebe Grüße: Julia
 
Beitritt
09.01.04
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Hallo Julia

Dein letzter Satz trifft alle Krankheits - Symptome genau auf den Kopf!!

Ich hätte nur noch, zu Deinem Bemerkenswerten Beitrag, anzufügen, dass viele Patienten nach schweren Operationen in ein künstliches Komma versetzt werden, um dem Körper die Gelegenheit zur "unbeeinflussten" Regeneration zu geben.
Klartext: Unser Gehirn steuert Psychosomatisch unser Krankheits oder Heilungs Prozess!!

Gruss, Michael
 

admin

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01.01.04
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Interessant in diesem Zusammenhang ja allenfalls das Thema Generika ...

Gruss, Marcel
 
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10.01.04
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Ist es nicht bei diesem Thema wie bei allen Themen: man kann nicht alle Ärzte und Medikamente über einen Kamm scheren :) . Ich bin aber auch der Meinung, daß kritischer Verstand und Zurückhaltung bei der Einnahme von Medikamenten sehr nützlich sind. Ein großes Hoch aufdas Internet, in dem man sich viele Infos holen kann!!
Eines ist klar: wenn ein Arzt seinen Patienten nicht wirklich sehr gut kennt und dessen Berichten ernsthaft zuhört, kann er doch meistens gar nicht ermessen, was der Patient jetzt wirklich hat. Ich habe mal gelesen, daß mindestens 50% der Diagnosen im Wartezimmer erstmal falsch sind. Wie sollte das auch anders sein, wenn der Arzt ca. 2,5 Minuten pro Patient Zeit hat, damit er auch genügend Patienten pro Tag behandelt?
Und noch eines muß man sich immer wieder klar machen, falls die große Vertrauensseligkeit einem überkommt: ICH muß die Nebenwirkungen oder schlimmen Wirkungen aushalten, nicht der Arzt... Der Spruch "darauf hat eigentlich noch nie jemand allergisch" reagiert, hat mich fast mal das Leben gekostet (Procain).
In diesem Zusammenhang ist ein Buch ganz spannend, in dem die Zusammenhänge zwischen Medikamentenentwicklung und - verkauf und Erfindung neuer Krankheiten für eben diese Medis beschrieben wird:
Jörg Blech: "Die Krankheitserfinder"
:)
Uta
 
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