MCAS Verlauf

Beitritt
18.03.16
Beiträge
5.246
Wenn sich nichts tut, ist alles gut und es besteht gar keine Notwendigkeit, diese Mittel weiter einzunehmen.
 
wundermittel
Beitritt
18.03.16
Beiträge
5.246
Das habe ich selber per Ausschlussdiagnose festgestellt.

Dass ich ein Histaminproblem habe, war mir schon vor Jahren bewusst. Seltsam war allerdings, dass bei mir die typischen Symptome nicht dauerhaft vorhanden waren, sondern schwerpunktmäßig im Frühjahr und im Herbst. Ich bin auch nicht histaminintolerant im Sinne eines Enzymmangels, denn an den guten Tagen vertrage ich fast alles und bin super ausgeglichen. Auslassdiäten, Rauchstopp, Antioxidanzien & Co haben einiges gebracht, trotzdem gibt es weiterhin diese Tage, an denen mein kompletter Organismus durcheinander kommt. So ist mir schließlich aufgefallen, dass es etwas mit den Wetterwechseln zu tun hat, und diese Beobachtung passt zum Mastzellenaktivierungssyndrom (MCAS).

MCAS als Krankheitsbild ist relativ neu und viele oder die meisten Ärzte kennen das gar nicht. Mittlerweile gibt es aber einige Praxen, die sich darauf spezialisiert haben. Wenn du also den Verdacht hast, dass deine Beschwerden vielleicht etwas mit MCAS oder HIT zu tun haben, kannst du dich an erfahrene Spezialisten wenden. Histaminprobleme scheinen die eigentliche Ursache hinter einer großen Anzahl von Krankheiten zu sein, die bisher falsch diagnostiziert wurden.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
18.03.16
Beiträge
5.246
Wenn du ein bisschen Ahnung vom Thema hättest, wüsstest du, dass Histamin eine Vielfalt an Beschwerden im ganzen Körper verursachen kann. Darüber hinaus interessieren mich hier noch mehr Themen als nur MCAS, wo es seit einiger Zeit wenig neue Entwicklungen gibt.

Ich habe jetzt keine Lust, mich mit dir herumzustreiten, und setze dich mal auf Ignore. In der Zwischenzeit kannst du dich ja mal mit dem Sinn und Zweck von Foren wie diesem hier auseinandersetzen.
 

FAK

Temporär gesperrt
Beitritt
21.12.19
Beiträge
85
Dass Du in der Lage bist, was in den Dingen die Du bisher beschrieben hast zutreffend zu diagnostizieren wag ich zu bezweifeln. Überlass das mal den Ärzten, aber da erntest Du nur Augenrollen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
regulat-pro-immune
Beitritt
12.10.18
Beiträge
5.472
MCAS als Krankheitsbild ist relativ neu und viele oder die meisten Ärzte kennen das gar nicht.

die kennen aber auch krankheiten nicht, die schon seit jahrzehnten in den med. fachbüchern stehen, wie z.b. aip.
das hat die im krankenhaus aber nicht daran gehindert auf den entlassungsbericht all die diagnosen zu schreiben, die ich ihnen genannt hatte.

mir hat die mcas-seite, die ich in beitrag 2 verlinkt habe sehr geholfen. zumal ein teil der symptome auch bei der aip und beim sle vorkommen.

ich wär sonst z.b. auch nicht darauf gekommen, wieso ich vor einigen jahren einen sehr langen verlust des geruchsinns hatte (ohne erkältung o.ä.) und voriges jahr kurz nachdem jemand, mit dem ich beruflich zu tun habe, corona hatte. ich war mir eigentlich sicher, daß ich nicht infiziert war (ich nehm nichts gebrauchtes :giggle: ), hab es aber trotzdem testen lassen (hat nichts gekostet und ich mußte eh zum laborarzt) um nicht versehentlich die anderen leute, mit denen ich beruflich zu tun habe (in einem sehr kl. raum und ohne maske, aber mit 3m abstand) anzustecken.

einen mcas-arzt gibt es hier leider nicht, obwohl es eine sehr gr. großstadt ist. aber vor dem crash hatte ich es ja gut im griff und werde es hoffentlich bald auch wieder im griff haben.
 
Beitritt
28.01.20
Beiträge
1.322
Das habe ich selber per Ausschlussdiagnose festgestellt.
Hallo MaxJoy,
das ist eine Methode, die auch ich praktiziere, erfordert Mut und Selbstbewusstsein. Und darüber hinaus auch noch das "Kennen" seines eigenen Körpers sowie das sofortige und richtige Reagieren auf bekannte Symptome.
Das können viele nicht, laufen von Arzt zu Arzt und glauben fest daran, dass immer die richtige Diagnose gestellt wird. Es gibt... aus meiner Erfahrung heraus... ganz wenige gute Diagnostiker. Diese, in seinem eigenen Umfeld zu finden, ist ein Glücksspiel.
Und wenn dann kein Arzt den Grund für die Syptome gefunden hat verzweifelt ein Patient... dass ist inzwischen häufiger der Fall, ich würde sogar sagen... gängige Praxis. (zumindest wars das bei mir).
Darum... und aus dem Grund, dass ich keine chemischen Medis nehmen WILL, wende ich das Ausschlussverfahren an.
Das mache ich nicht nur hin und wieder, sondern seit geraumen Jahren... nur noch.
Aber wie gesagt, dazu muss man seinen Körper kennen und die Verantwortung für ihn... selbst übernehmen.

Liebe Grüsse
zausel
 
Beitritt
28.01.20
Beiträge
1.322
Dass Du in der Lage bist, was in den Dingen die Du bisher beschrieben hast zutreffend zu diagnostizieren wag ich zu bezweifeln.
Hallo Fak:,
Warum bezweifelst Du die Aussagen von MaxJoy ? Warum äusserst Du Dich so abwertend gegenüber ihm? Ich würde eine Begründung für DEINE Aussagen vorziehen.

Grüsse
zausel
 
Beitritt
18.03.16
Beiträge
5.246
Aber wie gesagt, dazu muss man seinen Körper kennen und die Verantwortung für ihn... selbst übernehmen.

Hallo zausel,

das ist auch mein Weg, und ich bin immer noch erstaunt, wie viel da möglich und machbar ist. Andererseits habe ich kein Problem damit, wenn andere lieber zum Arzt gehen. Aber diese Diskussion führt vom Thema weg und sollte vielleicht in einem eigenen Thread weiter geführt werden.

Viele Grüße! :)
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
28.05.20
Beiträge
141
sunny und maxjoy.

Vielen lieben Dank für die virtuelle Selbst-Beweihräucherung inklusive
eurem zwillingsauftreten.

Nun bin ich tatsächlich nicht viel schlauer als vorher, außer dass ich nun weiß
dass ich

- noch mehr Sport machen sollte
- um Muskeln vor Muskelschwund zuschützen
- noch mehr Bewegung brauche (hilft garantiert auch bei 300 anderen unentdeckten Krankheiten)
- Noch weniger essen sollte
- noch weniger Wetterumschwünge vertrage
- noch mehr leidensresilienz brauche,

um mein Schicksal zu akzeptieren

bis dann
 
Oben