Maximale Osteoporose Therapie!

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01.04.19
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Hier würde ich gerne ALLE Tipps sammeln die helfen könnten, egal ob Schul oder Alternativmedizin. Bitte aber keine Globuli usw bzw wenn, dann mit Knochendichte usw, also es sollte hier eine Sammelstelle für alles sein was seriös ist, bitte immer mit einer Quelle, das würde mich freuen! Oder eine solden Erklärung!

Dank!

1.) Calcium decken

Nicht mehr und nicht weniger wie wir brauchen, also 600-1000mg. Ich bevorzuge Mineral oder die Sango-Koralle, da es hier in ionisierter Form vorliegt. Citrate wegen histamin eher nicht so.

2.) Vitamin D

In den oberen Bereich. Ich denke beides sollte bisher klar sein

3.) Testosteron / DHT

Testosteron Gel oder DHT Gel, DHT oll auch auf die Knochen wirken, ich bin mir da aber noch unsicher was stärker wirkt. Vielleicht auch beides? Benötigt man halt einen Urologen der es verschreibt -> Habe ich .

4.) Vitamin E alle Formen, 400 % RDA

5. ) Vitamin A 100% RDA

6.) Vitamin C als Calciumascorbat 300mg / d (geteilt in 3x 100mg)

Also das ist mal das was ich als Basichs ansehe, Quellen suche ich sobald ich Zeit habe. Ich hatte hier aber schon genauer geschaut wegen schulmedizinische Quellen, bei er Ernährung noch möglichst histamine weglassen bei VA HIT.

Weitere Tipps sind sehr erwünscht!
 
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Wie sieht es eigentlich mit den Bisphosphonaten zur Osteoporose-Vorbeugung bzw. -Therapie aus?

Grüsse,
Oregano
 
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bei Osteoporose hilfreich:
- Probiotika
- Tomaten
- Sojabohnen

Nach Kuklinski ist u.a. Vitamin C wichtig für die Knochendichte - nicht zusammen mit Industriezucker nehmen. Am besten in Retard-Form - verzögerte Wirkung.
Für einen optimalen Knochenstoffwechsel sind Vitamin D und Calcium,
sowie die Vitamine K, C, E, B6 neben Kupfer und Silicium unentbehrlich. Bei
Vitamin-E- und -C-Mangel wird Calcitriol, das Prohormon von Vitamin D,
weniger gebildet. Wird bei Frauen nach den Wechseljahren der Vitamin-C-
Spiegel erhöht (Injektion von 150 mg Vitamin C täglich) erhöht sich
Calcitriol. Eine gute Vitamin-C-Versorgung korreliert stets mit einer
signifikant höheren Knochendichte
, denn Vitamin C stimuliert die
Neusynthese von Kollagen, dem Grundstoff jeden Knochens. Um dessen
Querverbindungen herstellen zu können, braucht der Körper außerdem Kupfer
und B6
Quelle: Kuklinski, Dr. sc. med. Bodo. Mitochondrientherapie - die Alternative: Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!

Hinzufügen würde ich noch Magnesium, welches u.a. für Vitamin D benötigt wird.

Gruss
 
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Hallo,

Wie sieht es eigentlich mit den Bisphosphonaten zur Osteoporose-Vorbeugung bzw. -Therapie aus?

Grüsse,
Oregano

Ja das wäre eine Möglichkeit, ich bin mir da bzgl der NW noch unschlüssig und am Recherchieren.Im vgl zum Testo / DHT finde ich die Wirkung geringer, dafür doch relevante NW. Dennoch sollte man es anführen, stimmt. Danke.


bei Osteoporose hilfreich:
- Probiotika
- Tomaten
- Sojabohnen

Nach Kuklinski ist u.a. Vitamin C wichtig für die Knochendichte - nicht zusammen mit Industriezucker nehmen. Am besten in Retard-Form - verzögerte Wirkung.

Quelle: Kuklinski, Dr. sc. med. Bodo. Mitochondrientherapie - die Alternative: Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!

Hinzufügen würde ich noch Magnesium, welches u.a. für Vitamin D benötigt wird.

Gruss
Was sollen Tomaten, Soja und Probiotika helfen? Solange der Darm genug Vitamin E, C, etc pp aufnehmen kann? Und eben Calcium. Aber die werden alle nicht groß aufwendig im Darm verstoffwechselt.

Ja Kuklinski hat da sicher Recht mit dem was er schreibt, er schreibt aber weder welches Calcium, da gibts unterschiede, noch etwas über Histamin/ Testosteron usw. Es ist hinzuzfügen, mE aber nicht ausreichend.
 
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05.10.17
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Was sollen Tomaten, Soja und Probiotika helfen? Solange der Darm genug Vitamin E, C, etc pp aufnehmen kann? Und eben Calcium. Aber die werden alle nicht groß aufwendig im Darm verstoffwechselt.
Tomaten:
Neueste Studien haben im Jahr 2018 gezeigt, dass Tomaten dem Verschleiss der Knochen sowie dem
Muskelabbau und somit auch Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Osteoporose entgegenwirken. So
haben portugiesische Forscher festgestellt, dass sich Lycopin positiv auf den Knochenstoffwechsel auswirkt.
Das Carotinoid unterstützt nämlich den Abbau defekter Knochenzellen sowie den Aufbau neuer
Knochenmasse.
Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/lycopin-in-der-tomate-810715.html

Sojabohnen:
Osteoporose
Bei Osteoporose wird den Knochen Kalzium entzogen, sodass die Knochendichte abnimmt und die Knochen abgebaut werden. Sojaprotein und Isoflavone scheinen einen positiven Einfluss auf diesen Prozess zu haben: Studien zeigen, dass weniger Osteoporose-Fälle bei Menschen aus Ländern mit gewöhnlich hohem Sojakonsum auftreten (siehe jedoch obiger Hinweis zu Regionsstudien).
Quelle: https://albert-schweitzer-stiftung.de/themen/vegan-gesund/soja-gesund-oder-ungesund
Isoflavone sind in hohen Mengen nur in Sojabohnen enthalten.

Probiotika:
Osteoporose: Probiotikum verlangsamt Knochenabbau
Göteborg – Die tägliche Einname eines Probiotikums hat in einer randomisierten klinischen Studie im Journal of Internal Medicine (2018: doi: 10.1111/joim.12805) den Rückgang der Knochenmasse bei postmenopausalen Frauen verlangsamt. Wie die Wirkung zustande kam, konnte nicht geklärt werden.
Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96294/Osteoporose-Probiotikum-verlangsamt-Knochenabbau

Was man nicht verwenden sollte: Produkte, die Triclosan enthalten.
Triclosan: Stoff in Seife und Zahnpasta kann Osteoporose begünstigen
Triclosan ist ein antibakterieller Wirkstoff, der sich unter anderem in Seife, Zahnpasta, Deos, Reinigungsmitteln oder Textilien befindet. Umstritten ist der Stoff schon lange, da er unter anderem auf das Hormonsystem des Menschen wirken soll. Jetzt steht Triclosan zudem im Verdacht, Osteoporose zu begünstigen.
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/triclosan-stoff-in-seife-und-zahnpasta-kann-osteoporose-beguenstigen-13439/

Gruss, docwho
 
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10.01.04
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... Folgende Punkte gelten als Risikofaktoren für die Entstehung einer Osteoporose:

- positive Familienanamnese, d.h. es liegen in der Familie bereits Osteoporoseerkrankungen vor
- übermäßiger Genuss von Nikotin, Alkohol und Koffein
- geringe körperliche Aktivität
- Untergewicht, schmaler Körperbau
- niedrige Kalziumaufnahme, d.h. keine Ernährung mit Milch und Molkereiprodukten
- Östrogenmangel (nach den Wechseljahren, Frauen, die noch keine Kinder geboren haben, nach gynäkologischen Eingriffen)
- chronische Hungerzuständen

Ursachen:

Man unterscheidet die primären von den sekundären Osteoporoseformen. Die primäre Form untergliedert sich in die
- postmenopausale Osteoporose bei Frauen, die durch Östrogenmangel und erhöhten Knochenmineralsalz-Umsatz bedingt ist ("High-turn-over-Osteoporose"). Typisch für diese Osteoporoseform sind Brüche im Brustwirbelbereich und der Unterarme (distale Radiusfraktur)
- senile Osteoporose bei Frauen und Männern: sie ist bedingt durch einen allgemeinen Knochenmineralsalzverlust, der zum Abbau der Knochenstruktur führt ("Low-turn-over-Osteoporose"). Für diese Form der Osteoporose sind Oberschenkelhalsfrakturen typisch.

Bei sekundären Formen der Osteoporose liegt meist eine Grundursache vor. Auslöser können Hormontherapien, Medikamente (z.B. lange Cortisontherapie), chronische Polyarthritis, Alkoholmissbrauch, Bewegungsarmut und Bindegewebserkrankungen sein.

Die Osteoporose äußert sich in akuten und chronischen Rückenschmerzen. Bei Frauen treten diese häufig nach den Wechseljahren auf. Verdachtsdiagnosen sind auch Brüche des Oberschenkels, Unterarmbrüche und Wirbelkörperfrakturen. Kennzeichen einer manifesten Osteoporose sind:

- der sogenannte "Witwenbuckel": zunehmender Rundrücken (Kyphose der Brustwirbelsäule)
- Verlust an Körpergröße mit einer scheinbaren Überlänge der Arme
- akute Schmerzen bei Brüchen
- Hartspann der Rückenmuskulatur
- Schmerzen bei Seitneigung
- "Tannenbaumeffekt" durch schlaffe, quere Hautfalten am Rücken

Die Diagnose Osteoporose kann durch Röntgen, Messung der Knochendichte, eine Knochenbiopsie sowie durch Laborbestimmungen (besonders Kalzium) gesichert werden.

Je früher die Krankheit erkannt und therapiert wird, umso besser sind die Chancen, den Verlauf positiv zu beeinflussen und schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

Ein gesunder Lebensstil mit gezielter Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann dem Abbau von Knochenmasse vorbeugen. Spezifische Medikamente in Kombination mit ausreichender Kalziumzufuhr und Ergänzung von Vitamin D werden zur Behandlung der Osteoporose bei Patientinnen nach den Wechseljahren und bei Männern ab dem 60. Lebensjahr eingesetzt.

Die nicht-medikamentöse Therapie steht bei der Behandlung der Osteoporose im Vordergrund.
...
https://www.gesundheitstraining-stof...in_artikel=437

... https://www.enzensberg.de/simple/med...n/osteoporose/

Grüsse,
Oregano
 
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07.05.09
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Hallo Gesundheitlicher,

die gängigen Medikamente wie Raloxifen und auch Bisphosphonate können die Knochendichte um ca. 10 % verbessern. Das kann ich aus Erfahrung bestätigen. Bei einer Knochendichte von z.B. 2,9 hat man dann eine Knochendichte von ca. 2,6 nach ein- oder zwei Jahren. Ganz sicher bin ich mir nicht, ob diese 10 % Erhöhung eine absolute ist oder ob die Erhöhung um 10 % sich auf z.B. ein Jahr der Einnahme bezieht. Ich befürchte aber, dass es sich um eine absolute Erhöhung handelt. Ist nicht viel, aber naja, immerhin...

Was zu Soja, Östrogen, das Medikament Raloxifen

Soja enthält relativ viel Calcium, was gut ist. Es kann Milchallergikern und auch Veganern als Ersatzprodukt dienen. Soja enthält pflanzliche Östrogene. Diese (be-)setzen die natürlichen Rezeptoren für Östrogene (z.B. bei der Frau in der Brust und in den Eierstöcken, auch der Mann hat Rezeptoren für Östrogene).

Raloxifen wirkt bzw. funktioniert ähnlich wie Soja, obwohl es kein Hormon enthält.

EINE INFORMATION DER KBV IM RAHMEN DES § 73 (8) SGB V IN ZUSAMMEN-ARBEIT MIT DER ARZNEIMITTELKOMMISSION DER DEUTScHEN ÄRZTEScHAFT
ONLINE UNTER: HTTP://AIS.KBV.DE

Die biologischen Wirkungen von Raloxifen werden analog zu denen der Östrogene vermittelt, indem es mit hoher Affinität an Östrogenrezeptoren bindet.

Da unsere Umwelt schon relativ östrogenlastig ist, ist diese Wirkung der Besetzung von Rezeptoren für menschliches Östrogen eher positiv zu sehen, da die pflanzlichen Östrogene für den Körper weniger schlimme Wirkungen haben im Vergleich zu den menschlichen und tierischen Östrogenen. Bestes Beispiel: die Hormonersatztherapie der Frauen mit synthetischem Östrogen. Östrogen führt grundsätzlich zu einer Proliferation der Zellen, was in der Schwangerschaft erwünscht ist, ansonsten aber nicht. Da es häufig zu Brustkrebs führte, wie dann auch endlich erkannt wurde, wurde die HRT als Behandlungsmittel nicht oder kaum noch eingesetzt.

Zusammenfassend läßt sich sagen: Soja enthält Calcium und verhindert durch Konkurrenz mit den pflanzlichen Östrogenen ebenso wie Raloxifen eine (Über-)östrogenisierung durch schlimmere Arten von östrogen wirkenden Stoffen. Unter diesem Gesichtspunkt müsste es eigentlich auch bei Männern hilfreich sein, Raloxifen einzunehmen. Eine Indikation dafür gibt es bisher nicht.

Auch viele Schadstoffe wirken z.B. wie Östrogene und setzen sich an die Rezeptorstellen der Östrogene, was allerdings nicht erwünscht ist, da sie sehr schlimm wirken. Aber zuviel an Soja würde ich auch nicht konsumieren. Besser ist es da wohl, sich Fermentiertes einzuverleiben, soweit man das verträgt.
 
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07.05.09
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Hallo,

hier noch was zu Vitamin A (Retinol) und die Knochengesundheit.

https://www.health.harvard.edu/newsletter_article/vitamin-a-and-your-bones

Die optimale tägliche Aufnahme an Retinol wird angegeben mit einer täglichen Menge von:

0,9 mg für Männer bzw. 0,6 mg für Frauen

Übersetzt aus obiger Quelle:
Eine 4-Jahres-Studie mit 958 Männern und Frauen ergab, dass ein durchschnittlicher täglicher Verbrauch von 2.000 bis 3.000 IE pro Tag (600 bis 900 µg) mit den höchsten Knochenmineraldichten verbunden war.

https://www.gesundheit-in-bewegung.com/2015/12/07/die-top-5-der-vitamin-a-haltigen-lebensmittel/

https://asbmr.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1359/jbmr.2002.17.8.1349


Viele Grüsse :bang:
 
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10.01.04
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...
Mikronährstoffmangel macht Osteoporose: Wie wichtig sind einzelne Vitalstoffe?

Das sich selbst Praktiker aus Ernährungs-Medizin (die es eigentlich besser wissen müssten!) bei ihren Empfehlungen zur Osteoporoseprophylaxe und Therapie immer noch auf das Quartett Calcium, Vit. D, Fluor und Hormone beschränken ist bedauerlich. Zum Teil wird hier sogar auf das falsche Pferd gesetzt.

In der gegenwärtigen Diskussion um die Prophylaxe und Therapie der Osteoporose kommt es zu einer unbegründeten Fixierung auf Milch gebundenes Kalzium sowie Östrogene bei gleichzeitiger Überbewertung technisch apparativer Diagnostik. Das Problem bei den Kuhmilchprodukten ist, dass sie viel Eiweiß und Kalzium enthalten, aber wenig Magnesium und andere Basenbildner. Länder mit dem geringen oder fehlenden Verzehr von Kuhmilchprodukten haben interessanterweise sehr niedrige Osteoporoseraten. Hier macht sich wieder einmal bemerkbar, wie stark unsere (subventionierte) Milch-Lobby in Deutschland ist.
Die Essenzialität von Fluor ist noch nicht belegt. Deshalb kann auch hier (wie bei verschiedenen bioaktiven Nahrungsbestandteilen) nicht von eigentlichen Mangelsymptomen gesprochen werden. Untersuchungen und Beobachtungen weisen jedoch auf ein zell- und immunschädigendes Potential von Fluor hin, das durch den möglichen Nutzen in Kariesprophylaxe und Osteoporosetherapie wahrscheinlich nicht aufgewogen wird.
Fluoride stimulieren die Bildung der für den Knochenaufbau wichtigen Osteoblasten aus Vorläuferzellen im Knochenmark. Eine eher unerwünschte Fluoridwirkung am Knochen ist allerdings dessen Einbau in die Kristallstruktur des Knochens. Fluoride können mit Calcium konkurrieren - je mehr Fluoridionen und je weniger Calcium- und Bor-Ionen vorhanden sind, um so höher wird der Anteil von Fluor im entstehenden Knochen. Dies kann zu Mineralisationsdefekten führen - der Knochen wird zwar dichter, dafür aber weniger beanspruchbar und damit brüchiger. Zu viele Fluoride stören auch die Bildung von Kollagen, das als Stützgewebe in unserem Körper dient.
...
Östrogene haben bekanntlich einen Schutzeffekt gegen Knochenverluste, u. a. dadurch, dass sie die Bildung freier Radikale verhindern. ROS stimulieren die Osteoklasten, die dann den Knochenabbau beschleunigen. Gegen Knochenverluste durch Östrogenmangel sind besonders das Spurenelement Bor und Schwefelhaltige Antioxidantien wie Taurin, Cystein und Glutathion wirksam.
Neben Calcium ist auch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium in der Therapie und Prävention der Osteoporose von Großer Bedeutung (z.B. für Vit. DStoffwechsel). Etwa die Hälfte des menschlichen Magnesiumbestandes ist im Skelett gespeichert!
Magnesium gehört zu den unerlässlichen Mineralstoffen, die bei einer gesunden Knochenbildung eine wichtige Rolle spielen. Gerade, weil die Magnesiumversorgung mit der heute üblichen Nahrung nicht ausreichend ist, kann häufig Calcium nicht in die Knochenmatrix eingebaut werden. Deshalb sollten Magnesium und Calcium immer in einem physiologischen Verhältnis supplementiert werden. Natürliche Quellen von Magnesium sind dunkelgrüne Blattgemüse, Obst, Nüsse und Mandeln.
Weniger bekannt ist, dass die Qualität der Knochen neben Kalzium und Vitamin D auch von der optimalen Versorgung mit den Vitaminen und Spurenelementen abhängt:
Vitamin K1/K2 ist ein Cofaktor bei der Synthese von Hydroxyapatit, indem es die Umwandlung von Glutaminsäure in Gamma-Carboxyl-Glutaminsäure katalysiert. Letztere Verbindung bindet in Osteocalcin die für die Osteosynthese unerlässlichen Calciumionen. Bakterien einer gesunden Darmflora wären in der Lage, ausreichend Vitamin K (K2) zu bilden. Antibiotika, aber auch bestimmte blutverdünnende Medikamente (Cumarinderivate - z.B. Marcumar) behindern eine regelgerechte Vitamin K-Bildung, bzw. sind Vitamin K-Antagonisten.

Eisen
spielt zusammen mit Vitamin C eine zentrale Rolle beim Einbau der Aminosäuren L-Lysin, bzw. L-Prolin welche für die endgültige Struktur des Kollagens von Bedeutung sind. Eisen ist ein essentielles Spurenelement, d.h. für eine körpergerechte Eisenversorgung sind wir auf Zufuhr mit der Nahrung angewiesen.
Zink ist an der Struktur von mehr als 200 Enzymen beteiligt. Darüber hinaus ist es unerlässlich für die Bildung von Insulin in den Beta-Zellen der Pankreas. Ein Zinkmangel induziert einen Insulinmangel und deshalb eine verminderte Aufnahme von Aminosäuren, z.B. bei der Knochensynthese. Zink ist, wie sämtliche Spurenelemente, ein essentieller Nahrungsfaktor.
Des weiteren hängt der Knochenstoffwechsel von Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kupfer, Mangan, Silicium und Bor, welches sich reichlich in Nüssen und Beerenobst findet. Diese sind essentiell für den Stoffwechsel der Knochen.
...
Quelle: https://www.omundernaehrung.com/osteoporose-ralph-schnitzler.html

Jetzt gilt es "nur" noch heraus zu finden, wie man seine Ernährung optimal gestaltet, falls Osteoporose ein Thema ist, ebenso wie es gilt, die bestmögliche Versorgung mit Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren zu finden mit den entsprechenden Präparaten.

Grüsse,
Oregano
 
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01.04.19
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Das Inhaltsverzeichniss:
Knochenfestigkeit und Frakturrisiko 1. Der Aufbau und Umbau des Knochengewebes ........................... 31 2. Die Festigkeitseigenschaften der Knochen .................................. 43 3. Sturzrisiko und Frakturrisiko ......................................................... 65 4. Die Knochendichtemessung - eine trügerische Methode zur Bestimmung des Frakturrisikos .............................................. 71 Bewegung, Sport und Krafttraining 5. Stärkung der Knochen durch Krafttraining und Bewegung .......... 87 Protein, Vitamin C, E, Spurenelemente und Vitaminoide 6. Protein - die Grundsubstanz der organischen Knochenmatrix ..... 105 7. Zink - ein essentielles Spurenelement für den Knochenaufbau ...... 123 8. Silizium steigert die Knochenfestigkeit ........................................ 127 9. Weitere Spurenelemente ................................................................ 131 10. Oxidativer Streß als Ursache der Osteoporose ............................. 135 11. Osteoporose als Folge eines Vitamin-C-Mangels ......................... 139 12. Der natürliche Vitamin-E-Komplex ............................................. 153 13. Karotinoide ................................................................................... 161 14. Flavonoide ................................................................................... 163 15. Glutathion verhindert Osteoporose .............................................. 169 16. Ubichinon-Q 10 (Koenzym Q10) .................................................. 171 17. Carnitin ......................................................................................... 177 18. Alpha-Liponsäure - ein starkes Antioxidans ................................ 179 Kalzium, Magnesium, Phosphat, Bikarbonat, Vitamin D, K1 und K2 19. Osteoporose ist keine Kalzium-Mangelerkrankung ..................... 183 20. Die schwerwiegenden Folgen der Kalziumüberlastung ................ 211 21. Vitamin D für starke Knochen ...................................................... 219 22. Magnesium .................................................................................. 251 23. Inulin steigert die Magnesium- und Kalziumaufnahme ............... 269 24. Die Wirkung der Phytinsäure auf die Knochen ............................ 273 25. Vitamin K1 und K2 stärken die Knochen ....................................... 277 26. Mangel an Bikarbonat als Ursache der Osteoporose .................... 291 27. Vorsicht Phosphatüberlastung! ..................................................... 307 9 Leseprobe von T. Klein / R. von Helden, „Osteoporose als Folge fehlerhafter Ernährung und Lebensweise“ Herausgeber: Hygeia Verlag Leseprobe erstellt vom Narayana Verlag, 79400 Kandern, Tel: 0049 (0) 7626 974 970-0 Die Grundnährstoffe und ihr Einfluß auf den Knochen 28. Reichliche Kalorienzufuhr beschleunigt die Alterung der Knochen 319 29. Kohlenhydrate: Zucker und Stärke, ihr Einfluß auf die Knochen .... 327 30. Insulinresistenz verursacht Osteoporose ....................................... 343 31. Gesundes Fett ................................................................................. 363 32. Chronische Entzündungen fördern Osteoporose ............................ 393 33. Der Einfluß von Genußmitteln auf Knochenmasse und Frakturrisiko .......................................... 397 34. Homocystein beschleunigt die Alterung der Knochen .................. 401 Die Wirkung der Hormone auf die Knochen 35. Die Wirkung von Östrogenen auf die Knochen ............................ 407 36. Progesteron - unwirksam für die Knochen .................................. 421 37. Testosteron stärkt die Knochen ..................................................... 423
 
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07.05.09
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Hallo,
ss ist ein gutes Buch zum Thema, das kann ich bestätigen. Aber alles erklärt es nicht, zumal jede Osteoporose, man könnte auch sagen, jede durch chronische Entzündungen im subklinischen Bereich hervorgerufene Osteoporose individuell andere Ursachen haben kann.

Allen chronischen Krankheiten ist gemeinsam, dass verschiedene Entzündungsmarker (z.B. NF-kappa, Il6) erhöht sind, also ein stille oder subklinische Entzündung der offiziellen Diagnose vorausgeht. Für eine Behandlung wäre dann theoretisch alles gut, was die Entzündungsmarker senkt. Untersucht wird daraufhin leider im Normalfall nicht. Anzunehmen, dass den Ärzten die Konsequenz daraus noch unklar ist.
 
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01.04.19
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Hallo,
ss ist ein gutes Buch zum Thema, das kann ich bestätigen. Aber alles erklärt es nicht, zumal jede Osteoporose, man könnte auch sagen, jede durch chronische Entzündungen im subklinischen Bereich hervorgerufene Osteoporose individuell andere Ursachen haben kann.

Allen chronischen Krankheiten ist gemeinsam, dass verschiedene Entzündungsmarker (z.B. NF-kappa, Il6) erhöht sind, also ein stille oder subklinische Entzündung der offiziellen Diagnose vorausgeht. Für eine Behandlung wäre dann theoretisch alles gut, was die Entzündungsmarker senkt. Untersucht wird daraufhin leider im Normalfall nicht. Anzunehmen, dass den Ärzten die Konsequenz daraus noch unklar ist.
Hast du das Buch gelesen? Ich nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass man von dau aus weiter- recherchieren kann, wobei schon der Titel einseitig Alternativmedizinisch ist, das muss man sicher unter dem Aspekt mäßigen Populismus, wie auch Schulmedizin, lesen. Ich kenne nur Videos vom Autor.
LG
 
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07.05.09
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Ja, das habe ich mir nach meiner Diagnose zugelegt. Es ist genauso, wie Du es vermutest. Man erhält einen guten Überblick über fast alle Facetten, die mit dieser Erkrankung nach aktuellem Kenntnisstand in Verbindung gebracht werden.

Naturwissenschaftliches wird mit zahlreichen Quellennachweisen im Anhang belegt. Die meisten Belege beziehen sich allerdings auf eine Zeit von 1997 - 2012. Ich finde trotzdem, dass es sehr informativ ist, gerade weil er auch alternative Sichtweisen/Ansätze (u.a. seine eigene) in wenig populistischer Art und Weise darstellt.
 
Themenstarter
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01.04.19
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Kannst du zum Testosteron/ Östrogen auch was schreiben? Hat Östro auch beim Mann eine relevante Auswirkung oder primär bei der Frau, wo ja wesentlich weniger Testo präsent ist?
 
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07.05.09
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Wenn man sich ein Hormon zuführt, muss man genau wissen, ob der hormonelle Wirkstoff, den man sich über z.B. eine Creme appliziert, überhaupt mit dem menschlichen Pendant (von der Molekülstruktur her) übereinstimmt. Man nennt das dann bioidentisch. Darauf bzw. auf die Quelle muss man achten.

Aber auch manche Produkte, deren Hersteller z.B. bioidenthisches Progesteron anbieten, haben stattdessen "nur" pflanzliches Progesteron als Inhaltsstoff. Das pflanzliche Progesteron muss aber erst im Labor zu bioidenthischem umgewandelt werden.

Schon kleine Abweichungen können zu einem ganz anderen Ergebnis bzw. zu einer ganz anderen Verstoffwechslung führen. Bestes Beispiel ist die Hormontherapie mit Pferde-Östrogenen bis in die Neunziger Jahre hinein.

Auch hat man dabei vergessen, dass Östrogene von Natur aus dazu da sind, Zellen und Gewebe zu proliferieren. Das hat dann auch bei zahlreichen Frauen zu Krebs, vor allem der Geschlechtsorgane geführt. Bei Männern ist das nicht anders.
Es gibt für Östrogene nur wenig Indikationen.

Testosteron soll gut sein für die Knochen
. Keine Frage. Das ist eine Lösung für Männer, insbesondere, wenn man einen Mangel an Testosteron hat oder wenn man gleichzeitig Knochenprobleme hat. Allerdings ist mir bei Testosteron nicht klar, ob es aussagekräftiger ist, den Hormonwert im Speichel zu messen oder im Serum.

Aber welches Testosteron (am besten bioidentisch) und wie lange, das kann ich Dir nicht sagen. Ich würde es eher mit einem guten Endokrinologen oder Männerarzt versuchen. Schliesslich musst Du doch auch kontrollieren, wann Dein Wert hoch genug ist. Könnte natürlich mit Speicheltests funktionieren. Auch mal nehmen und mal nicht, ist bedenklich. Woher beziehst Du Dein Testosteron?

Frauen haben es da in gewisser Weise besser. Aber die wenigsten Frauenärzte bieten z.B. eine bioidenthische Hormontherapie an und wenn, dann nur privat.

Was Progesteron angeht, so soll es nach John Lee (einem Frauenarzt), der seine Erfahrungen in einem Buch nieder geschrieben hat, nicht der Östrogenmangel sein, der zu Osteoporose führt (dann hätten alle Männer Osteoporose), sondern ein Mangel an Progesteron.

Er schreibt, dass man mit der Applikation einer bioidenthischen Progesteroncreme nach einer Dauer von drei Monaten eine mindestens 10% ige Erhöhung der Knochendichte erfährt. Progesteron hat den Vorteil, dass es nicht Krebs auslöst, schreibt er. Im Gegenteil, es soll Krebs verhindern.

Ich habe leider keine Erfahrung damit, obwohl ich immer noch vorhabe, mal zu einer Frauenärztin zu fahren, die eine solche bioidenthische Therapie anbietet. Andere hier im Forum sind da vielleicht weiter. Der Autor des Buches John Lee vermutet, dass auch bei Männern diese knochenstärkende Wirkung eintritt. Allerdings soll so ein Progesteronpflaster auch munter machen, was mir bei meinem Schlafdefizit gar nicht gefallen würde.

https://www.symptome.ch/threads/natuerliches-progesteron-nebenwirkung.141309/

Ist leider etwas lang geworden.
 
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01.04.19
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Also Östrogen würde ich die normale Östrogencreme testen, also "reines" Estradiol, das ist natürlich verschreibungspflichtig, was aber bei mir kein Problem darstellt. Testo auch ein reines. Progesteron hatte ich das von Biovea: https://www.biovea.com/at/product_detail.aspx?NAME=PROGESTERON-CREME-59ml&PID=1673

Bezugsquellen zu Hormonen darf man hier sicher nicht reinstellen.Hormontest halte ich btw für überflüssig, wenn ich 25mg Testo zuführe, dann weiß ich ja wie viel ich max zugeführt habe. Die Wirkung von hohem Testo merkt man ja, selbe bei hohem Östrogen. Therapeutische Wirkung kann über der Norm liegen. Beim Progesteron bin ich mir da unsicher, es ist ja eig ein Hormon was wohl primär bei Frauen relevant ist.
 
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