"Masern, Corona & Impfpflicht - was Du jetzt wissen solltest!"

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05.04.08
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schrieb Malvegil.
Die Hausärzte sind froh, wenn Patienten ihnen sagen, wenn sie die Impfung haben. Denn so müssen sie das erst einmal am Telefon abklären, was dann entfällt.

Grüsse,
Oregano
Ergänzend dazu die momentane Impfpriorisierung (die im Juni wohl aufgehoben werden soll, bzw. einige Bundes-Länder schon haben?):

 
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12.10.18
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stelle jedoch fest, daß Maras Aussage: "Eine Impfung bedeutet eine Gefahr für Leib und Leben!" korrekt ist.

auch auf die straße zu gehen bedeutet eine gefahr für leib und leben, weil etliche autofahrer bei rot über die ampel fahren, betrunken fahren, mit über 100 durch die innenstadt rasen usw.

und trotzdem gehen alle raus und ignorieren die unfalltoten (jedes jahr ein paar tausend) , obwohl es sehr viel mehr sind als tote bei oder durch impfungen.

oder sitzt du nur zuhause rum ?
 
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20.08.09
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Dem ist aber nicht so. Wenn hier einige schlechte Erfahrungen damit gemacht haben, steht das nicht repräsentativ für Millionen, zudem wird kaum jemand schreiben, der damit keine Probleme hatte.
Bei meiner Ärztin (Alternativmedizinerin) hält es sich die Waage: Long Covid (gibt es immer mehr) oder Impfkomplikationen. Oft vorher gesunde Menschen, wo durch eine der beiden Ereignisse Autoimmunreaktionen ausgelöst werden.

Der Unterschied ist, dass man mit Long Covid Hilfe bekommt, bei Impfkomplikationen dagegen sehr selten (weil das nicht sein darf).
 
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20.08.09
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Meine Eltern lassen sich jedes Jahr seit 15 Jahren gegen die Grippe impfen und da hat sich nie irgendetwas verschlimmert, auch als sie dann Mal ne Erkältung hatten.
Ich höre es eher so von älteren Menschen, die sich gegen die Grippe impfen lassen, dass sie die Grippe, wenn sie sie trotz Impfung bekommen, viel schwerer haben als vor der Impfung. Nicht die klassische Erkältung, da ändert sich nichts, sondern die echte Grippe mit hohem Fieber und schweren Gliederschmerzen.
 
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24.10.05
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auch auf die straße zu gehen bedeutet eine gefahr für leib und leben, weil etliche autofahrer bei rot über die ampel fahren, betrunken fahren, mit über 100 durch die innenstadt rasen usw.
und trotzdem gehen alle raus und ignorieren die unfalltoten (jedes jahr ein paar tausend) , obwohl es sehr viel mehr sind als tote bei oder durch impfungen.
oder sitzt du nur zuhause rum ?
Hierzu könnte man auch den bekannten Spruch notieren: "Das Leben ist wie eine Lawine - es geht immer auf und ab."
Es ist ein Unterschied, ob man sich einer Impfung unterzieht, deren Folgen im Wortsinn unabsehbar sind, oder ob man sich im Straßenverkehr tummelt: Selbstverständlich habe ich es schon einmal in einer Silvesternacht erlebt, als ich völlig nüchtern mit dem Auto durch eine Großstadt gefahren bin, daß ein Autofahrer in einem schwarzen Pkw ohne Licht mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen ist. Weiter habe ich es oft genug erlebt und stelle mich mich deshalb immer darauf ein, daß ein Autofahrer bei Rot über die Ampel fährt. - All diese Gefahren sind sichtbar und damit wahrnehmbar, weshalb man sich auf diese einstellen kann - dies im genauen Gegensatz zu Impfungen: Wenn eine Impfung appliziert ist, läßt sich nichts mehr ändern und es könnte zu spät sein.
 
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20.08.09
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Auch dies ist eine Art Suggestion und Panikmache. Sie könnte für manche lebensrettend sein, indem sie zumindest vor schweren Verläufen schützt. Und deshalb finde ich solche Äußerungen unverantwortlich.
Ich denke, da gibt es nichts wegzudiskutieren, dass jede Impfung ein Risiko ist. Im Phoenix Rising (CFS-Forum) gibt es genug Menschen, die vor der Impfung gesund waren und wo die Impfung CFS bzw. ME auslöste. Auch zwei Bekannten von mir ist es passiert: einer Freundin von mir (mit 23) und ein Freund unserer Tochter (mit 16). Sind arbeitsunfähig seitdem.

Wie man das jetzt ausdrückt, ob so wie Mara oder anders, ist egal, jedenfalls ist eine Impfung ein Risiko. Auch Corona ist ein riskant, aber die Impfung eben auch.
 
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12.05.11
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Hier ein Vergleich von Nutzen und Risiko der AstraZeneca-Impfung für die verschiedenen Altersgruppen, bemessen in verhinderten Intensivstationsaufenthalten gegen Thrombosen, gerechnet für Großbritannien,

einmal bei hoher Inzidenz = hohem Ansteckungsrisiko:
1619114076922.png
und einmal bei niedrigem Ansteckungsrisiko:
1619114113346.png

Quelle: https://wintoncentre.maths.cam.ac.u...fits-and-harms-astra-zeneca-covid-19-vaccine/

Man sieht also, daß bei niedriger Inzidenz für junge Menschen (20 bis29) die Impfung mehr Risiko als Nutzen bringt, sonst aber nicht.
 
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24.10.05
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du kannst voraussehen, daß ein betrunkener oder irrer in der nächsten sekunde auf den gehweg rast und ein paar leute, die auf den bus warten o.ä. umbringt ?
Wie oft hat sich der oben dargestellte Vorfall im abgelaufenen Kalenderjahr in diesem Lande ereignet? - Dringend bitte ich um einen angemessenen Realititätsbezug, der auch in diesem Lande für Impfschäden unzweifelhaft gegeben ist.
 
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05.04.08
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wenn sie sie trotz Impfung bekommen
Auch erwähnen sollte man die Menschen, die durch die Impfung eben keine Grippe mehr bekommen haben - das lässt sich leider weniger in Zahlen nachprüfen?

Impfung ein Risiko ist
Das bestreite ich auch nicht, dass eine Impfung ein Risiko sein kann.

Bei Ärzten oder in bestimmten Foren auf mehr solcher Fälle zu treffen ist wahrscheinlicher, aber wenn ich zurückblicke, aus meiner eigenen Erfahrung heraus - und ich hatte überdurchschnittlich viele Kontakte als Musiklehrerin und Kulturbeauftragte der Stadt, könnte ich keinen einzigen Fall aufzählen, der mit langfristigen Impfschäden zu tun gehabt hätte, was Grippe - oder Masernimpfungen angeht.

Bei FSME - Impfungen hörte ich von einem Fall, von dieser würde ich auch abraten - also differenzieren zwischen verschiedenen Impfungen.

Bei der Covid-19 Impfung würde ich auch differenzieren und eine Risiko - Nutzen - Abwägung für bestimmte Alters- und Risikogruppen ansehen.

Eine neue Studie der AOK zeigte:
04/2021

Berlin. Eine Zwölf-Monats-Bilanz der Arbeitsunfähigkeitsdaten von AOK-Mitgliedern zwischen März 2020 und Februar 2021 zeigt, dass in dieser Zeit 2,6 Prozent der Erwerbstätigen im Zusammenhang mit Covid-19 am Arbeitsplatz gefehlt haben. 8 Prozent dieser Betroffenen mit Nachweis des SARS-CoV-2-Virus mussten im Krankenhaus behandelt werden, 2,6 Prozent dieser stationär Behandelten sind im Krankenhaus verstorben. Der bisherige monatliche Höchststand an erkrankten Beschäftigten wurde im Dezember 2020 erreicht. Die Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) belegt außerdem, dass Pflegeberufe und Berufe in der Betreuung und Erziehung von Kindern am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen waren. Diese Zahlen aus den ersten zwölf Pandemie-Monaten sprechen für den Ernst einer SARS-CoV-2-Infektion: Die Rate der Hospitalisierungen unter den Erwerbstätigen ist in der zweiten Welle ab Oktober noch einmal gestiegen.
 
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24.10.05
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Totgefahrene Fahrradfahrer gibt es mehr als Impftote ... 426 kamen ums Leben (vergangenes Jahr), keiner von ihnen hat es vorausgesehen, denn dann wäre sie/er daheimgeblieben.
Wenn ich mich im Alltag umschaue, auf welche Weise nicht selten Fahrradfahrer unter Mißachtung sämtlicher Verkehrsregeln sowohl in der Stadt als auch auf dem Lande herumfahren, wundert mich dies nicht.
 
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18.01.14
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Kari Mullis warnte am Ende seines Vortrags über die Überwärmung unseres Planeten vor Asteroiden. Sie sind eine reale Gefahr, oder?
So real wie Covid: Uwe Loose, ein Hamburger Immobiliensachverständiger hat die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit Erkrankung berechnet. Das sah so aus: In dem Stadtteil Hamburgs, in dem er lebt, müßte er täglich 50 Menschen treffen, und das 200 Jahre lang, um sich ein Mal mit Covid zu infizieren und zu erkranken. (auf youtube zu sehen)
Eine reale Gefahr, aber selten. Die Asteroidengefahr ist auch real, aber wohl noch seltener.
In der Realität ist mir einmal folgendes passiert: Nach dem Verzehr einer Pizza im Heinrich VIII verlasse ich die Kneipe und will die Straße überqueren, als ein VW Käfer ohne Licht ungefähr einen halben Meter an mir vorbeibrettert. Es ist 10 Uhr abends, dunkel, und meine Augen haben sich nach der Zeit in der Kneipe noch nicht an die relative Dunkelheit gewöhnt.
So etwas ist mir in den folgenden 45 Jahren nicht noch einmal passiert, also auch ein seltenes Ereignis.
Et kütt wie et kütt, sagt der Kölner, der durchs Leben geht, ohne in ständiger Angst zu leben. Es sei denn, er ist Fan vom Fzeh, der mal wieder in akuter Abstiegsgefahr schwebt.
LG
Maheeta
 
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12.10.18
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müßte er täglich 50 Menschen treffen, und das 200 Jahre lang, um sich ein Mal mit Covid zu infizieren

es reicht ein einziges mal in einem jahr. frag doch nicht irgendeinen coronaleugner o.ä., sondern die bisher schon über 140 millionen infizierte und erkrankte. oder die ärzte, die die totenscheine für die über 3 millionen toten ausgestellt haben................

oder frag ory. da hat es auch keine 200 jahre gedauert um für einige wochen auf der intensivstation zu liegen..............

 
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12.05.11
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müßte er täglich 50 Menschen treffen, und das 200 Jahre lang
Was ist denn das für eine Quatsch-Rechnung? Nach 200 Jahren hat er da 3,65 Millionen Begegnungen gehabt, bei einer Inzidenz von 100 sind darunter 3650 Infizierte gewesen. Geht er davon aus, daß man 3650 mal einem Infizierten begegnen muß, um sich zu anzustecken?

Ach so, das Video ist vom letzten Juli. Naja, da war die Inzidenz tatsächlich noch deutlich niedriger (deutschlandweit bei 3). Das Problem ist, daß sie halt steigen kann, und damit auch die Ansteckungsmöglichkeiten.
 
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togian
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