"Masern, Corona & Impfpflicht - was Du jetzt wissen solltest!"

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Hallo,
wenn es keine kausale Beziehung ist, ist das ziemlich irrelevant. Wenn es einen kausalen Zusammehang gibt, sieht das anders aus, aber den muss es erstmal geben.
Viele Grüße
 
wundermittel
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17.03.16
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Hallo alibi,

nee, nee, das beweist gar nichts. Das ist lediglich eine zeitliche Korrelation, aber Korrelation ist nicht gleich Ursache. (und selbst die Korrelation ist fraglich, weil Du im einen Fall die täglichen Fälle hernimmst (Infektionen) und im anderen Falle die kumulierten Fälle, also alles aufsummierte (bei den Impfungen)).

Viele Grüße
Ob Kausalität oder Korrelation, die Kurven von Inzidenzen und Todesfällen sprechen dafür, dass dieses zeitliche Zusammentreffen mit der Einführung der Impfungen zumindest ergebnisoffen untersucht gehört. Ich habe den Eindruck, dass es die zuständigen Instanzen um jeden Preis zu vermeiden suchen, Irrtümer zugeben zu müssen, vor allem wenige Tage vor der Bundestagswahl. So wie alle Meldungen von Beschwerden aller Art nach Impfungen meist als bloße Korrelation abgetan werden, so wird es auch bei solche. Meldungen gehandhabt.

Man kann sich vorstellen, welchen Aufstand es gäbe, würde öffentlich, dass Impfungen mehr Schaden anrichten könnten, statt Leben zu retten. Deshalb ist es fast immer erschwert, Impfschäden zu melden. Viele Ärzte weigern sich, die Fälle, selbst Todesfälle, als Impffolgen-Verdacht zu melden, seines aus Sorge vor dem Aufwand, sei es weil die Erscheinungen nicht in die Liste der bisher bekannten Nebenwirkungen passen. Aber wie sollen neue Nebenwirkungen bekannt werden, wenn sie nicht gemeldet werden, weil sie nicht ins Raster der älteren passen?

Auch die noch immer auffallende Parallele zwischen dt. Bundesländern mit hohen bzw. niedrigen Inzidenzen und hoher bzw. niedriger Impfquote, sollte, auch wenn es andere Erklärungen geben sollte, ehrlich untersucht werden. Doch das fällt wohl nur Laien auf.


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regulat-pro-immune

nicht der papa

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18.11.09
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Berichte wie den zur Mongolei gibt es auch von Ärzten die bei Impfbeginn auf einer praktisch Covid-freien Insel lebten. Also dass die Infektionen mit Beginn der Impfungen plötzlich hochgeschossen sind. Habe es letztens erst gelesen.
Man kann es auch bei worldometers für etliche Länder sehr deutlich sehen. Denn es gibt den Zusammenhang für ganz viele Länder. Zufall sieht irgendwie anders aus.
Alleine nur, dass das zu den Dingen gehört, die nach meinem Eindruck offiziell nicht thematisiert werden sollen. Denn dann müsste man auch thematisieren in wie vielen Altenheimen mit vorher negativ getesteten Einwohnern die Infektionen nach Verimpfung der Substanzen hochschossen sind, reihumgingen und wie viele Senioren dabei ihr Leben gelassen haben, die teils vorher eine Infektion ohne Folgen überlebt hatten.
 
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02.10.10
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Hallo Locke,

es ist für mich noch die Frage, ob es tatsächlich eine Korrelation ist. Kann man ja berechnen und dann wird man sehen. Wenn es tatsächlich eine ist und es nicht eine andere Erklärung für die Korrelation gibt (und da kann ich mir genug vorstellen, aber das wissen die Mongolen selber besser), ja, dann sollten sie (Mongolei) es untersuchen.

Ich habe den Eindruck, dass es die zuständigen Instanzen um jeden Preis zu vermeiden suchen, Irrtümer zugeben zu müssen
Das hat mit dem obigen aber keinen Zusammenhang, erstmal geht es darum, ob da überhaupt eine Korrelation besteht und wenn ja, ob es einen kausalen Zusammenhang gibt.
vor allem wenige Tage vor der Bundestagswahl
Das wäre dann aber eher eine Sache der Mongolei oder von internationalen Forschern, nicht von Deutschland. Von daher auch hier für mich kein Zusammenhang. (davon abgesehen nervt mich aber auch die Stimmungsmache der letzten Wochen, so kurz vor der Wahl)

So wie alle Meldungen von Beschwerden aller Art nach Impfungen meist als bloße Korrelation abgetan werden, so wird es auch bei solche. Meldungen gehandhabt.
Ich bin kein Freund von zeitlichen Korrelationen, höchstens wenn eine Kurve mehrere Aufs und Abs hat und beide Kurven diesem Kurs folgen. Interessanter sind da Korrelationen über größere Personengruppen, das ist potentiell aussagekräftiger. Ich stimme Dir zu, bei der Untersuchung von Impfnebenwirkungen sollte mehr passieren und v.a. erstmal eine solide Erhebung. Daran wird es schon scheitern. Ist vielleicht auch eher eine Sache für Forschergruppen, die ihre Studiengruppen haben und irgendwelchen Vorfällen verstärkt nachgehen als eine breite Untersuchung durch Behörden (deren Kapazität und Kompetenz ich dafür anzweifele).

Viele Grüße
 
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14.06.09
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Wenn das Blut gerinnt: Krankenhäuser sind voll mit Geimpften – Die Impfung wirkt nicht, sondern birgt schwerste Nebenwirkung

(...)

Die Impfung wirkt nicht. Geimpfte erkranken an “Corona” ebenso wie Ungeimpfte. Hinzu kommen die teils tödlichen Nebenwirkungen der Gen-Präparate.

Die Krankenhäuser sind voll mit Geimpften. “62% meiner geimpften Patienten haben erhöhte D-Dimere. Alle Nebenwirkungen der Spritze wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit können Anzeichen einer Hirnthrombose auf Kapillarebene sein”, warnt der kanadische Arzt Dr. Charles Hoffe.

Er habe Patienten, die sich nicht mehr so anstrengen können wie früher: “Ich glaube, dass sie tausende verstopfte Kapillaren in ihren Lungen haben, also dauerhaft geschädigte Lungen. Deshalb kommen sie auf einmal so leicht außer Atem.” Seine Worte beschreiben den Ernst der Lage: “Diese Menschen werden eine pulmonale arterielle Hypertonie, also hohen Blutdruck in der Lunge und wahrscheinlich alle innerhalb von drei Jahren eine Herzinsuffizienz entwickeln und sterben, weil sie einen erhöhten Gefäßwiderstand in ihren Lungen haben.”
Dr. Sean Brooks erklärte auf einem Vortrag in Ohio im Juli, dass die Leistung des Immunsystems der Geimpften nach zwei Dosen um 35% gesenkt sei. Durch das gestörte Immunsystem seien Geimpfte “anfällig für unzählige Krankheiten”. Infektionsverstärkende Antikörper (ADE) täuschen dem Körper vor, gesunde Zellen seien Erreger, was zu einem “unaufhaltsamen Organversagen” führe. Die dritte Dosis “bedeutet den Tod”. In den USA haben “80% der geimpften Schwangeren ihr Kind im ersten Trimester verloren”.

Harte Worte findet auch Mikrobiologe Prof. Sucharit Bhakdi: “Durch die experimentelle Gen-Spritze wird das Immunsystem so sehr geschwächt, dass neue Infektionen erst durch die Impfung für einen schweren Verlauf verantwortlich sein werden.”

Hinzu kommt das Problem der Blutgerinnung. In Großbritannien hatten bis Mitte August über 30.300 Frauen offengelegt, dass sie nach Erhalt der “Corona”-Impfung Veränderungen in ihrem Menstruationszyklus feststellten. Lara Prendergast, Redakteurin des Magazins The Spectator, teilte mit, dass auch sie nach der Impfung eine Veränderung ihrer Periode beobachtet habe. Es wird befürchtet, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist und viele betroffene Frauen Angst haben, darüber zu sprechen.
Auch die Fälle von schweren Herzproblemen nach der Injektion “explodieren” laut der Nachrichtenagentur Reuters. Die US-Regierung untersucht einen Zusammenhang zwischen dem Moderna-Impfstoff und einem erhöhten Risiko für Herzprobleme bei jungen Erwachsenen. Die Studie stützt sich auf Daten aus Kanada, die darauf hindeuten, dass Männer unter 30 Jahren besonders anfällig für Myokarditis, eine Entzündung des Herzmuskels, sind.

Zuvor hatte die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die Packungsbeilage der Präparate von Pfizer und Moderna um eine Warnung vor dem Risiko einer Herzentzündung ergänzt. Sie wurde hinzugefügt, nachdem in den USA bis Ende der zweiten Juniwoche mehr als 1.200 Fälle von Myokarditis oder Perikarditis, einer Entzündung des Herzbeutels, registriert wurden.

Impfen sei der beste Weg, die Pandemie zu besiegen und den Sommer genießen zu können, predigt der spanische Premier Pedro Sánchez trotzdem weiter – und kaum jemand widerspricht ihm. Spanien gehört mit Deutschland und Israel zu den Impf-Musterschülern in der Welt. Trotzdem weist das Land seit Wochen eine der höchsten Infektionsraten Europas auf. “Es ist paradox“, schreibt die Zeitung El Mundo: “Wir haben mit die höchste Impfquote, aber auch die höchste Zahl von Ansteckungen, Hospitalisierungen und Corona-Toten.“

 
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10.01.04
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Die Corona-Schutzimpfungen zeigen eine deutliche Wirkung auf das Infektionsgeschehen in Deutschland - das schlägt sich immer mehr in den Zahlen nieder:
  • Auf den Intensivstationen sind über 94 Prozent der Covid-Patienten ungeimpft. Diese Zahl ergibt sich aus dem aktuellen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI). Ende Juli bis Mitte August wurden 309 Covid-Patienten auf den Intensivstationen behandelt, nur 17 von ihnen waren geimpft.
  • Die Inzidenz ist bei Ungeimpften etwa zehnmal höher. Das zeigen aktuelle Zahlen aus Bayern: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei Ungeimpften liegt dort bei 58, bei Geimpften nur bei knapp 6, wie Gesundheitsminister Klaus Holetscheck (CSU) Anfang dieser Woche bekannt gab. ...
 
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Was das RKI und andere (v.a. deutsche) staatliche Institutionen an Daten und angeblichen Fakten verkünden, hat mein Vertrauen von Anfang an nicht gehabt. Aber wie sagte der Chef desselben doch gleich zu Beginn so offen:
"Die Maßnahmen dürfen nicht hinterfragt werden"...
 
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WhatsApp-Kettenbrief​

Intensivstation voll mit Geimpften? Kages: "Fake News"​

Die Intensivstation des LKH Graz sei voll von Corona-Patienten, die bereits geimpft seien, heißt es in einer Nachricht, die derzeit massenhaft via WhatsApp verbreitet wird. Die Kages spricht von Fake News.


Die Intensivstation im LKH Graz sei "komplett voll mit geimpften" Corona-Patienten heißt es in einer Sprach- sowie einer Textnachricht, die derzeit massenhaft via WhatsApp verbreitet werden. In der Kages weiß man von dem WhatsApp-Kettenbrief, der ursprünglich aus Deutschland stammen dürfte: "Sehr viele besorgte Menschen haben sich deshalb bei uns gemeldet; nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Deutschland und der Schweiz."
Bei der Nachricht handele es sich aber um Fake News:

Derzeit liegt in den Kages-Spitälern überhaupt kein Corona-Patient auf der Intensivstation, der gegen Covid-19 geimpft ist.
Von den derzeit neun Intensivpatienten habe keiner eine Impfung, heißt es von der Pressestelle der Kages.
 
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Oben wurde Wieler zitiert. Hier das ganze Zitat aus dem Juli 2020:
...

Die Akzeptanz von Infektionsschutz-Maßnahmen sinkt

Um die Stimmung in der Bevölkerung zu erfassen, organisiert die Universität Erfurt gemeinsam mit dem RKI die repräsentativen Cosmo-Umfragen. Die aktuelle Erhebung belegt eine gewissen Ermüdung der Bundesbürger. „Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass das Coronavirus von der Bevölkerung als ein geringeres Risiko angesehen wird als zuvor“, erklärte Lothar Wieler. Auch die Akzeptanz von Maßnahmen wie der ‚AHA‘-Regel sei weiter gesunken. Dabei gehen die Erfolge bei der COVID-19-Bekämpfung ganz entscheidend auf diese ganz einfachen Regeln zurück: Händewaschen, Niesetikette, Abstand halten – und zwar drinnen und draußen. Und wo das nicht möglich ist: Mundnasenschutzmaske tragen und natürlich viel lüften.

„Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“​

„Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“, so Lothar Wieler: „Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.“ Und zwar alle 83 Millionen Bundesbürger. Genauso wichtig ist natürlich, dass Betriebe und öffentliche Institutionen eigene Hygienekonzepte entwickeln und auch umsetzen. Besonders gefragt dabei seien die Schulen, sagt Lothar Wieler:

„Die Schulen werden geöffnet und sie müssen auch geöffnet werden. Aber sie müssen geöffnet werden unter bestimmten Regeln. ...

@ zui: ich kann die Seite nicht öffnen:
und diese hier zum Beispiel... auch alle Fakes ? (#4030)
 
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17.03.16
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Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“, so Lothar Wieler: „Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.“ Und zwar alle 83 Millionen Bundesbürger. Genauso wichtig ist natürlich, dass Betriebe und öffentliche Institutionen eigene Hygienekonzepte entwickeln und auch umsetzen. Besonders gefragt dabei seien die Schulen, sagt Lothar Wieler:

Das Selbstbewusstsein der Unfehlbaren! Da dürfen andere Stimmen gar nicht erst angehört werden.
 

nicht der papa

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18.11.09
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Es tut mir leid, Oregano. Aber das, was das zdf behauptet kann ich im Bericht des RKI so gar nicht finden.
Vielmehr findet man jetzt einen Bericht, der auch alle SARI integriert. Zudem wird zwar ICD-10-U07.1 aufgeführt, aber nicht U07.2. Wieso? Im Bericht für das erste Halbjahr 2020 waren 3/4 aller Covid-Fälle reine Verdachtsfälle.
In der 32.KW wurden 20% der SARI als Covid diagnostiziert. Wie? Mit welchen Untersuchungen.

Und was die Erfassung von Impfdurchbrüchen betrifft, können diese Impfdurchbrüche nach einem Hinweis erst dann stattfinden, wenn ein Impfling bereits mind. 14 Tage geimpft ist. Ist wie in den USA.
Da weltweit über die WHO die Bestimmungen gleich sind, und in den USA die Geimpften laut den Krankenschwestern einfach als Covidfälle gezählt werden, wenn sie nach der Covid-Impfung ins Krankenhaus kommen, wird es hier wohl auch so sein.
Heißt, es ist nicht klar, wie viele der Hospitalisierten Verdachtsfälle sind und wie viele der Hospitalisierten in Folge einer Impfung erkrankt sind.

Nochmal zur Erinnerung:
Die von der WHO festgelegte ICD-Kriterien:
COVID-19 – Kodierregeln für die Mortalität in der ICD-10 [bereitgestellt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)]
Beide Kategorien, U07.1 (COVID-19, Virus nachgewiesen) und U07.2 (COVID-19, Virus nicht nachgewiesen), sind für die Kodierung der Todesursache (Grundleiden) zugelassen.
Neue Kodes wurden analog auch für die ICD-11 bereitgestellt.
COVID-19 wird auf den Todesbescheinigungen wie jede andere Todesursache angegeben, und die Regeln zur Auswahl des Grundleidens sind die gleichen wie für Influenza (COVID-19 ist nicht annehmbar als Folge einer anderen Krankheit).

Für die Eintragung in die Todesbescheinigung sind keine besonderen Hinweise erforderlich.
Die Atemwegsinfektion kann sich zu einer Lungenentzündung entwickeln, die sich wiederum zu einem Lungenversagen oder anderen Komplikationen entwickeln kann.
Potentiell beitragende Komorbiditäten (Krankheiten des Immunsystems, sonstige chronische Krankheiten …) werden in Teil 2 eingetragen, andere Aspekte (Geburt, Schwangerschaft …) an entsprechender Stelle auf der Todesbescheinigung, entsprechend den Regeln für die Dokumentation.
Für Todesbescheinigungen, bei denen COVID-19 angegeben ist, wird eine manuelle Plausibilitätsprüfung empfohlen, insbesondere bei den Todesbescheinigungen, bei denen COVID-19 angegeben ist, aber nicht als zugrundeliegende Todesursache ausgewählt wird.
https://www.dimdi.de/dynamic/de/das...o-und-gm-u07.2-kodiert-verdacht-auf-covid-19/

Da ist der Manipulation doch Tür und Tor geöffnet. Und deshalb waren im ersten Halbjahr 2020 3/4 der in Krankhäusern Behandelten U07.2 Fälle, also unbewiesener Verdacht, und die gibst es sicher auch jetzt noch.

Erstaunlicherweise fanden wir mit 46.919 eine viel höhere Zahl von stationären Patienten, die mit der Verdachtsdiagnose einer COVID-Erkrankung, allerdings ohne Nachweis der Infektion im Labor, behandelt wurden (U07.2). Der zeitliche Verlauf der nachgewiesenen und der COVID-Verdachtsfälle ist in Abb. 2 dargestellt.
Interessant ist, dass die U07.2 Fälle eine Sterblichkeit von 6,6% aufweisen, 15,7% wurden auf der Intensivstation behandelt und 5,7% wurden maschinell beatmet (Tab. 2). Ganz offensichtlich handelte es sich bei diesen Patienten um eine andere Population als bei den nachgewiesenen COVID-Fällen.
Um diese Beobachtung einordnen zu können, analysierten wir aus den Jahren 2019 und 2020 alle Fälle, bei denen eine schwere infektiöse Atemwegserkrankung (SARI) vorlag (Abb. 3).

Überraschenderweise war die SARI-Fallzahl im ersten Halbjahr 2019 mit 221.841 Fällen höher als 2020 mit insgesamt 187.174 Fällen, obwohl darin auch die COVID bedingten SARI-Fälle mit eingeschlossen wurden. Die nicht mit COVID in Verbindung stehenden SARI-Fälle summieren sich auf 166.214; SARI U07.1 auf 11.132; SARI U07.2 auf 11.206. Es ist auffällig, dass bei mehr als 35.000 Patienten ein COVID-Verdacht (U07.2) kodiert wurde, ohne dass ein SARI vorlag.

Der wöchentliche Verlauf der verschiedenen SARI-Kategorien ist in der Abb. 4 gezeigt.

Die Beobachtung, dass ca. dreimal mehr Fälle mit COVID-Verdacht als mit einer nachgewiesenen Infektion kodiert waren, ist absolut erstaunlich. Allerdings findet sich ein vergleichbares Verhältnis in den InEk Daten von Ende Mai für ganz Deutschland, wo neben den 34.916 U07.1 Fällen 111.769 U07.2 Fälle kodiert sind.

Natürlich könnte man annehmen, dass hierfür gerade am Anfang der Pandemie mangelnde Testkapazitäten verantwortlich waren, was aber nicht zum später auftretenden zeitlichen Verlauf der Verdachtsfälle passt (Abb. 2). Die wahrscheinlichste Erklärung ist unseres Erachtens nach, dass in Anbetracht der medialen Präsenz des Themas und der damit einhergehenden Aufmerksamkeit Fälle mit passender Symptomatik selbst dann als COVID-Verdacht behandelt wurden, wenn die PCR negativ blieb.
https://www.initiative-qualitaetsme...tationaere-versorgung-im-ersten-halbjahr-2020
Die Seite schrieb selbst:
Die wahrscheinlichste Erklärung ist unseres Erachtens nach, dass in Anbetracht der medialen Präsenz des Themas und der damit einhergehenden Aufmerksamkeit Fälle mit passender Symptomatik selbst dann als COVID-Verdacht behandelt wurden, wenn die PCR negativ blieb.
 
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regulat-pro-immune
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04.08.12
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Ich glaube kaum, dass deine Cancel-Culture eine vernünftige Diskussionsbasis ist. Inhaltlich argumentativ kommt bei dir ja nicht viel. Zeige doch auf, wo der besagte Artikel falsch ist, das wäre viel sinnvoller.
Allerdings gibt es in Bezug auf die Infektionen in der Mongolei andersartige Begründungen:
indem die meisten Leute auf die zweite Impfung verzichteten und auch sonst kaum Masken trugen oder Abstand hielten.;)
 

nicht der papa

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18.11.09
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Sie haben immer und grundsätzlich andere Begründungen parat. Auch wenn ein Land vor den Impfungen praktisch Covid-frei war. Und wenn ein Bericht nicht genehm ist, dann verschwindet er eben.

Zudem mal ein Blick auf die aktuellen ICD-Codes

Auf einen Blick: Übersicht häufiger Kodes im Zusammenhang mit SARS-CoV-2
KodeErläuterung
U07.1 GCOVID-19, Virus nachgewiesen
U07.2 GCOVID-19, Virus nicht nachgewiesen
U99.0 GSpezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2
Z20.8 GKontakt mit und Exposition gegenüber sonstigen übertragbaren Krankheiten
Z22.8 GKeimträger sonstiger Infektionskrankheiten
J06.9 GAkute Infektion der oberen Atemwege, nicht näher bezeichnet
R43.8 GSonstige und nicht näher bezeichnete Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns
J12.8 GPneumonie durch sonstige Viren
U08.9 GCOVID-19 in der Eigenanamnese, nicht näher bezeichnet
U09.9 GPost-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet
U10.9 GMultisystemisches Entzündungssyndrom in Verbindung mit COVID-19, nicht näher bezeichnet
Neu ab 1. April 2021
U11.9 GNotwendigkeit der Impfung gegen COVID‐19, nicht näher bezeichnet
U12.9Unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID‐19‐Impfstoffen, nicht näher bezeichnet
Quelle https://www.kbv.de/html/1150_49299.php
 
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05.04.08
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Sie haben immer und grundsätzlich andere Begründungen parat. Auch wenn ein Land vor den Impfungen praktisch Covid-frei war. Und wenn ein Bericht nicht genehm ist, dann verschwindet er eben
Und im Gegenzug blendet man alle Infos aus, die gegen das Argument des angeblichen Anstiegs der Neuinfektionen durch Impfung sprechen.

Die Mongolei hatte sich abgeschottet, Grenzen geschlossen, Schulen waren zu, das gesellschaftliche Leben runter gefahren. Im Frühjahr 2021 dann großzügige Lockerungen, die Fallzahlen stiegen wieder. Impfkampagne nahm Fahrt auf und die Zahlen sanken wieder. Der Wahlkampf mit seinen zahlreichen Veranstaltungen, ohne Maßnahmen einzuhalten, hat wohl die Ansteckungsquote wieder befeuert, genauso wie man es auch in Indien und in der Türkei beobachten konnte. Das Muster hierfür ist deutlich erkennbar.

Dazu noch die Delta-Variante und ein Impfstoff, der weniger vor Ansteckungen schützt. Was sollen daran Ausreden sein? Ich finde, das ist logisch recht einfach nachvollziehbar, warum dort die Neuinfektionen steigen.

 
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14.03.07
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Es ist allerdings für mich nachvollziehbar, wenn man anfängt darüber nachzudenken warum bestimmte Fakten ignoriert werden könnten?. . . dass immer mehr Vertrauen verloren geht:
Dies Thema Antikörper ist zwar schon angesprochen worden - aber hier noch einmal gut in Zahlen zusammengefasst einige Auszüge aus dem Artikel:

G ist nicht gleich G


Die Gruppe der Genesenen findet aktuell kaum Beachtung in der öffentlichen Diskussion. Wie die wissenschaftliche Forschung aber zeigt, ist dies ein Fehler

Dies ist aber gerade im Hinblick auf die hohe Anzahl der asymptomatischen Infizierungen erstaunlich, denn diese Menschen wissen schlicht nicht, dass sie Genesene sind (Studien schwanken in ihrer Einschätzung des Anteils der asymptomatisch Erkrankten zwischen 4 und 81 Prozent. Eine Meta-Studie beziffert den Durchschnitt mit 17 Prozent).

So akzeptiert die Bundesregierung nicht nur, dass die offizielle Zahl der Infektionen das Infektionsgeschehen nur sehr ungenau abbildet, sondern viele Menschen gelten schlicht nicht als Genesene, obwohl sie infiziert waren, die Krankheit überstanden und Antikörper gebildet haben, was entsprechende Antikörpertests belegen können. Die wiederum allerdings nicht als Beleg für eine Erkrankung anerkannt werden und somit auch nicht zum digitalen Impfpass führen.

Erstaunliche Dauer


Deutlich weniger bekannt als die Wirksamkeit der Impfstoffe dürfte die Dauer der Wirksamkeit sein. Zwar gilt rechtlich der Impfschutz ein Jahr (und damit doppelt so lang wie nach einer Genesung), doch zeigen Studien, dass eine Impfung keineswegs ein Jahr lang einen sicheren Schutz bietet. Schon gar nicht im Bereich von über 90 Prozent.


Bemerkenswert ist in dieser Hinsicht die klinische Studie von Biontech und Pfizer. Da Pfizer (ebenso wie Moderna) im Frühjahr 2021 den Probanden der ungeimpften Kontrollgruppe ein Impfangebot gemacht hatte und dies nur sieben Prozent (im Fall von Moderna sogar nur zwei Prozent) abgelehnt haben, gibt es ein Problem mit der Kontrollgruppe. Sie verschwindet fast vollständig. So kommt die klinische Studie im Hinblick auf die Langzeitwirkung bereits ab sechs Monaten zu keinem wirklich validen Ergebnis. (Zu der komplexen ethischen Diskussion, inwiefern man Probanden der Kontrollgruppe in der konkreten Situation des Frühjahrs ein Impfangebot machen sollte und die Unsicherheit der Ergebnisse damit in Kauf nimmt, siehe hier und hier).


Peter Doshi, Mitherausgeber des renommierten British Medical Journals, kritisiert dieses Vorgehen aufs Schärfste:


Die Frage muss erlaubt sein, warum ein Antikörpertest nicht anerkannt wird, gerade wenn es offensichtlich ist, dass dadurch nicht als Genesene anerkannt werden, obwohl sie es in medizinischer Hinsicht sind.


Mehr hier: https://www.heise.de/tp/features/G-...html?wt_mc=rss.red.tp.tp.atom.beitrag.beitrag
 
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17.03.16
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Ich hatte Longcovid (ließ 4 Wochen nach der 2. Impfung nach) und von diesem Schwachsinn der Covidioten hier, wächst mir eine Feder. Manche Leute haben Ansichten wie im Mittelalter und betrachten Impfungen als Hexenwerk. Für die Ossis sind Impfungen eh' das Normalste der Welt, bei uns gab's keine Kinderlähmung u.s.w.
Es ist deine Einstellung, den derzeit angebotenen Impfungen so völlig zu vertrauen, dass du dich trotz überstandener Infektion impfen ließt. Schön, dass es dir sogar geholfen hat, Glückwunsch! Mein Mann und ich haben uns trotz Skepsis schon März-April 21 impfen lassen, da wir einer zu erwartenden Impfpflicht durch die Hintertür zuvorkommen wollten, aber mit ungutem Gefühl. Mein Mann 89J. hatte lange mit Nachwirkungen zu kämpfen, ich 83J. nur mit vorübergehender Verstärkung meiner Herzrhythmusstörungen nach der 2. Impfung. Nicht jeder, der einer Impfung mit Notzulassung mit Skepsis begegnet, ist automatisch ein Covidiot. Es sind namhafte Wissenschaftler dabei, die allerdings wegen ihrer skeptischen Haltung zu einigen Maßnahmen in die Verschwörerecke gesteckt werden. Was hier fehlt, ist der Dialog der Wissenschaften. Was die WHO nach dem Rat ihrer Hauptsponsoren aus der Pharmaindustrie vorgibt, ist Evangelium, wird nicht hinterfragt.
Bei dieser Pandemie gibt es aber keine einfachen Lösungen. Einer einzigen Richtung zu folgen, ohne Rücksicht darauf, ob es nicht nicht die falsche sein könnte, ist unwissenschaftlich. Erst, wenn alle plausiblen Gegenargumente mit einbezogen und gründlich geprüft werden, kann die Hoffnung bestehen, dass die Richtung stimmt. Sie muss aber immer wieder hinterfragt werden, und das unterbleibt. Siehe das Wieler-Zitat:
Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“, so Lothar Wieler: „Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.
 
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10.01.04
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69.059
Hallo Locke,

warum zitierst Du denn Wieler schon wieder? Was willst Du damit belegen?
Auch die Akzeptanz von Maßnahmen wie der ‚AHA‘-Regel sei weiter gesunken. Dabei gehen die Erfolge bei der COVID-19-Bekämpfung ganz entscheidend auf diese ganz einfachen Regeln zurück: Händewaschen, Niesetikette, Abstand halten – und zwar drinnen und draußen. Und wo das nicht möglich ist: Mundnasenschutzmaske tragen und natürlich viel lüften.

„Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“

„Diese Regeln werden wir noch monatelang einhalten müssen“, so Lothar Wieler: „Die müssen also der Standard sein. Die dürfen nie hinterfragt werden. Das sollten wir einfach so tun.“ Und zwar alle 83 Millionen Bundesbürger. Genauso wichtig ist natürlich, dass Betriebe und öffentliche Institutionen eigene Hygienekonzepte entwickeln und auch umsetzen. Besonders gefragt dabei seien die Schulen, sagt Lothar Wieler:
Hat er denn nicht Recht gehabt mit diesen Massnahmen? Noch werden sie in D. eingehalten; in anderen Längern z.B. wird der Abstand nicht mehr gefordert.

Grüsse,
Oregano
 
Beitritt
12.05.11
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Für vieles, was hier als Tatsache verbreitet wird gibt es keine klaren Beweise außer News, die auch ein Fake sein können. Das hilft keinem, der hier Hilfe sucht und verschlimmert letztlich den Zustand.
Daß ich das auch so sehe, ist wohl kein Geheimnis. Nach meinem Eindruck gilt das nicht nur für dieses "sie werden alle sterben"-Geraune, sondern für die gesamte Corona-Diskussion hier. Ich mühe mich von Beginn an, diese Fakes aufzudecken und die Mißverständnisse, falschen Übersetzungen, falschen Studieninterpretationen sichtbar zu machen. Es nützt null. Dieselben Fakes werden hinterher wieder (von jemand anderem) ins Forum gebracht, manchmal dreimal oder viermal. Sagt man etwas dagegen, wird man als Verbreiter von Volksverhetzer-Links tituliert. Das Verhältnis zwischen Vermutungen/Theorien/Fakes/Desinformation und glaubwürdigen Informationen ist nicht besser geworden, eher schlechter. Es kostet mich Zeit und Nerven und wird von der Forumsleitung offenbar als genauso wertvoll empfunden wie die Fake-Meldungen, denn man will wohl wertfrei und neutral sein.

Ich würde sagen, es ist Zeit, daß die Moderation (@Kate, @admin) sich entscheidet: Will sie das so haben, dann bitteschön. Dann siegt eben die Seite Vermutungen/Theorien/Fakes; dann soll die Corona-Thematik eben so aussehen wie bei yamedo.de. Wenn sie ernsthaft etwas gegen die Fake- und Schwurbel-Meldungen tun möchte, dann sollte sie sich nicht nur gegen Thread-Unordnung, sondern auch gegen nachgewiesene Desinformation etwas überlegen, und zwar jetzt.
 
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