Makuladegeneration

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natürlich gibt es auch ausnahmefälle, hatte ich ja auch geschrieben. aber nachdem ich einige jahre lang bei hunderten schwerkranken miterlebt habe (incl. labor usw.), daß es ohne pillen besser geht (wenn man eine wirklich gesunde ernährung und lebensweise hat und nicht das, was heutzutage oft als solche bezeichnet wird) und auch bei mir (nachdem ich mit anfang 40 trotz pillen (incl. vitamine usw.) wegen einiger genet. sachen so krank war wie meine mutter in dem alter, die dann mit mitte 40 gestorben ist, weil sie sich mangels infos auf ärzte und pillen verlassen mußte), obwohl ich etliche nmu habe, bleib ich lieber bei der gesunden kost und lebensweise (bin dadurch mittlerweile fast 68 und sehr viel gesünder als mit anfang 40 und das ohne chem. medis, ohne vitaminpillen usw.). schmeckt auch besser als die pillen. :bang:
und ich seh trotz der krankheiten auch wesentlich jünger aus als ich bin und so als wäre ich völlig gesund, was ja auch ein gutes zeichen ist. :)

lg
sunny
 
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Hallo sunny,

bzgl. Autoimmunerkrankungen könntest Du Ernährung nach Autoimmunpaleo überlegen. Da meidet man bestimmte Lebensmittel, die häufig bei Autoimmunerkrankungen Symptome hervorrufen, für eine gewisse Zeit, mind. 30 Tage, und führt sie nacheinander wieder ein, um zu testen, welche man nicht verträgt.

als mir z.b. klar wurde, daß ich unbedingt aus der damaligen umgebung (großstadt usw.) raus mußte und längere zeit im süden am meer leben.
Interessant, dass Du das schreibst. Ich überlege das für mich auch, für den Winter in den Süden.

z.b. geht vollkornbrot und glutenfreies brot garnicht
Liegt das mit dem gf-Brot an einzelnen Getreiden/Samen darin? Sonst könnte es auch an den Zusatzstofen darin liegen. Aber im Bioladen gibts jetzt ja auch öfter frisches gf-Brot, ohne all den Zusatzkram (nur oft auf Reisbasis, was wegen Arsen dann ein neues Problem ist)

eine wirklich gesunde ernährung (nicht das, was heutzutage als solches bezeichnet wird)
Was ist denn in Deinen Augen wirklich gesund, wo ist der Unterschied zu "was heutzutage als solches bezeichnet wird"?

Viele Grüße
 

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Vom Thread-Titel geht es hier ja ganz allgemein um die Makuladegeneration. Deshalb hier ganz allgemein Informationen dazu:

Daraus:
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In welchem Alter die Krankheit auftritt, wird unter anderem durch erbliche Faktoren und Umweltbedingungen bestimmt: Rauchen oder Bluthochdruck können beispielsweise dazu führen, dass die Makuladegeneration früher ausbricht. Diese Risikofaktoren verschlechtern den Blutfluss in den kleinen Gefäßen des Auges. Das beeinträchtigt den Stoffwechsel im Makulabereich noch zusätzlich und begünstigt so die Entwicklung einer Makuladegeneration.

Die altersbedingte Makuladegeneration tritt in zwei Ausprägungen auf: Der trockenen und der feuchten Makuladegeneration.

Die trockene Makuladegeneration: Die „trockene Form“ der Makuladegeneration tritt deutlich häufiger auf, als die feuchte Form: 80 Prozent der altersbedingten Makuladegenerationen sind trockene Makuladegenerationen. Dabei wird zwischen einem Früh- und einem Spätstadium unterschieden

Erkennt der Arzt während einer Untersuchung kleine Ablagerungen unter der Netzhaut, ist das ein Zeichen für eine Makuladegeneration im Frühstadium. Die Ablagerungen sind die Stoffwechselprodukte, wie Fette und Proteine, die nicht richtig abgebaut wurden. Diese Ablagerungen werden Drusen genannt. Im Frühstadium der Erkrankung sind die Ablagerungen noch so geringfügig, dass der Patient selbst die Einschränkungen kaum bemerkt: Farben erscheinen Betroffenen beispielsweise blasser oder sie brauchen länger, sich an dunklere Lichtverhältnisse zu gewöhnen.

Im Spätstadium der trockenen Makuladegeneration sind die Ablagerungen so weit fortgeschritten, dass die Zellen in der Makula nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt werden können und absterben. Das zentrale Sehen verschlechtert sich. Im Gegensatz zur feuchten Makuladegeneration verläuft die trockene Form der Erkrankung allerdings sehr langsam, sie führt nur in 5 bis 10 Prozent der Fälle zu einer Erblindung.
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Makuladegenerationen können selten auch als Folge von Medikamenteneinnahmen auftreten. Bekannt ist die Erkrankung als Nebenwirkung von Chloroquin, das beispielsweise zur Malariaprophylaxe und zur Rheumatherapie eingesetzt wird.

Präparate mit dem Wirkstoff Fingolimod, die zur Behandlung von Multipler Sklerose eingesetzt werden können ein Makulaödem auslösen.
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Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration
Behandlung der trockenen altersbedingten Makuladegeneration: Für die trockene Form der Makuladegeneration gibt es derzeit noch keine wirksame medikamentöse Behandlung. Seit 2017 wird allerdings ein neues Medikament erprobt, das ebenfalls in das Auge injiziert wird. Es könnte in den nächsten Jahren zum Einsatz kommen.

Behandlung der feuchten und trockenen altersbedingten Makuladegeneration mithilfe einer Multivitamintherapie: In zwei groß angelegten Studien, den „Age Related Eye Disease Studies“, fanden Forscher Hinweise darauf, dass eine Multivitamintherapie bei der Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration helfen kann. Den Versuchspersonen wurde eine Kombination aus Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin und Zink verabreicht, die sie täglich einnehmen mussten. Dabei zeigte sich für weiter fortgeschrittene Formen der trockenen und feuchten altersbedingten Makuladegeneration, dass die Präparate ein Fortschreiten der Krankheit verlangsamen können. Besonders die Einnahme von Beta-Carotin ist für Raucher allerdings nicht ratsam, die Studie zeigte für sie eine erhöhte Lungenkrebsgefahr. Das Beta-Carotin kann aber durch andere Stoffe ersetzt werden. Die Behandlung ist nicht in jedem Fall wirksam und wird weiter erforscht.
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Auch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann vorbeugend wirken. Der Wirkstoff Lutein etwa, der in der Makula vorkommt und sie gegen Schäden durch Sonnenlicht schützt, ist in Gemüse wie Broccoli und Mais enthalten. Wie wirksam es ist, den Stoff auch als Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen, wird derzeit noch erforscht.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die künstliche Zufuhr sinnvoll ist.
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Grüsse,
Oregano
 
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