James

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20.05.08
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Hallo,

an und für sich ist eine Besiedlung ungefährlich. Sie muß jedoch bekämpft werden schon weil eine Infektion dann sehr gefährlich ist wenn das das Immunsystem damit überfordert wird. Zudem wird der Keim weiter gegeben und auch das stellt für immunschwache Personen ein Risiko dar.
Hast Du schon unser Wiki https://www.symptome.ch/wiki/MRSA entdeckt?
 

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10.01.04
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Auch Lavendel scheint positive Wirkungen zu zeigen:
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Eine neue Studie hat jetzt gezeigt, dass Lavendelessenz auch eine Lösung für MRSA Infektionen sein könnten. Forscher an der medizinischen Fakultät der Thames Valley Universität haben herausgefunden, dass Lavendelessenzen in der Lage sind, das Wachstum von zwei unterschiedlichen resistenten Staphylokokken-Stämmen zu hemmen, einer davon ist MRSA.
Andere Studien haben ergeben, dass Lavendel effektiv bei der Bekämpfung von Kandidose, besser bekannt als Soor, und anderen Pilzerkrankungen war. In Aromatherapien kann Lavendel bei der Entspannung helfen und Kopfschmerzen lindern. Außerdem kann diese Pflanze bei der Narbenbildung helfen, und zur Heilung von Akne, Wunden und Blasen beitragen.
Lavendel hat vielfältige Einsatzmöglichkeiten und hat dabei auch keine unangenehmen Nebenwirkungen. Menschen werden nicht immun gegen Lavendel und haben auch kein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, wie sie bei einigen pharmazeutischen Medikamenten nicht auszuschließen sind.
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Grüsse,
Oregano
 
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10.01.04
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Ein neuer Ansatz zur Therapie von Multiresistenten Keimen, der aber noch im Versuchsstadium steckt:

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Laut Robert-Koch-Institut kommt es in Deutschland pro Jahr zu 400.000 bis 600.000 Infektionen mit Krankenhauskeimen – etwa 10.000 bis 20.000 Menschen sterben daran (https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Krankenhausinfektionen-und-Antibiotikaresisten...).
Da multiresistente Erreger (MRE) oft nicht mit Antibiotika behandelt werden können, sind alternative Ansätze gefragt.
Ein aussichtsreiches physikalisches Wirkprinzip ist die Bestrahlung mit UVC-Licht. Damit lassen sich Mikroorganismen abtöten, ohne dass sich Resistenzen entwickeln können.

Im Rahmen ihres Joint Lab GaN Optoelectronics haben das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und die Technische Universität Berlin (TU) LEDs im fernen ultravioletten (UV) Spektralbereich entwickelt. Die LEDs emittieren bei Wellenlängen um 230 nm und liefern mehr als ein Milliwatt Ausgangsleistung. Derartige UVC-LEDs sind wegen der technologischen Herausforderungen des verwendeten Materialsystems Aluminium-Galliumnitrid (AlGaN) bislang weltweit kommerziell nicht verfügbar. Ihr Licht dringt aufgrund der hohen Absorption nicht in die lebenden Schichten der Haut ein. Es wird daher erwartet, dass die Haut – anders als bei langwelliger UVC-Strahlung, wie sie etwa Quecksilberdampflampen emittieren – nicht oder so wenig geschädigt wird, dass die natürlichen Reparaturmechanismen die Einwirkung kompensieren. Damit, so die Hoffnung der Forscher, könnten MRE ohne nachhaltige Nebenwirkungen abgetötet werden. Im Rahmen des VIMRE-Projekts (Verhinderung der Infektion mit multiresistenten Erregern über in-vivo UVC-Bestrahlung) hat das FBH einen Strahler mit einem Array aus 118 dieser LEDs auf einer Fläche von 8 cm x 8 cm entwickelt und hergestellt. Er erreicht eine maximale Strahlungsleistung von 0,2 mW/Quadratzentimeter mit mehr als 90% Uniformität über eine Fläche von 6 cm x 6 cm. Der erste Prototyp wurde an die Klinik für Dermatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für Untersuchungen an Haut geliefert. Ein weiteres Gerät geht demnächst an das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald, um die mikrobizide Wirkung zu klären. VIMRE wird im Rahmen des Konsortiums „Advanced UV for Life“ im Programm Zwanzig20 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Grüsse,
Oregano
 
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18.03.16
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Lavendel und ein neuer Ansatz zur Therapie von Multiresistenten Keimen, der aber noch im Versuchsstadium steckt ...

Diesen Thread gibt es seit 12 Jahren, seitdem hat nur die Zahl der MRSA-Opfer und die der resistenten Keime zugenommen, aber brauchbare Medikamente sind weiterhin nicht in Sicht. Ich bin nicht beeindruckt. 😒
 
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12.10.18
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es ist immer wieder der gleiche mist.
statt nach den ursachen zu suchen und die zu beseitigen (wobei die bei mrsa-infektionen größtenteils schon lange bekannt sind, aber vor allem in deutschland überhaupt nicht entsprechend gehandelt wird), bekommen die patienten immer nur alle möglichen chem. medis, die meist erhebliche nebenwirkungen haben, die aber für die ärzte bequem sind und an denen die pharmaindustrie sehr viel verdient.

die ärzte letztendlich auch, weil die leute dadurch sehr viel häufiger zum arzt gehen müssen und das oft viele jahre lang.

in holland gibt es weniger mrsa-infizierte und tote, weil sie da auf bessere hygiene achten, mehr untersuchungen auf mrsa bei aufnahmen in die klinik machen usw. usw.

weitere gründe sind u.a. die hier extrem zu vielen unnötigen operationen, die sogar von ärzten bemängelt werden und die auch noch andere unnötige und mehr als unangenehme folgen haben und die kosten für die krankenversícherung hochtreiben.
bei mir waren vor über 20 jahren wegen arthrosen, meniskusschaden, kompletter versteifung des re. schultergelenks usw. operationen an mehreren gelenken angeblich unbedingt erforderlich.
durch ein paar ganz einfache maßnahmen, die jeder selbst durchführen kann, hab ich es erreicht, daß trotz der irreversiblen schäden seit 20 jahren alles wieder normal funktioniert und überhaupt keine schmerzen mehr aufgetreten sind (vorher trotz aller therapien lange zeit permanent und heftig).

außerdem der irrsinnig häufige einsatz von antibiotika bei sachen, bei denen sie garnicht helfen können wie z. gripp. infekte und vor allem auch in der tierquälerischen massentierhaltung und da nicht nur zur therapie bei infekten, sondern "prophylaktisch" bei allen tieren, was von den tierärzten die sie verordnen mehr als unverantwortlich ist.

usw. usw.




lg
sunny
 
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18.03.16
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es ist immer wieder der gleiche mist.
Es ist Stillstand und Leere. Offensichtlich ist die Pharma mit Geldzählen und Intrigenschmieden vollkommen ausgelastet. Solange der Rubel rollt, wird sich nichts ändern. Die Aktionäre freut es, den Doktoren ist es egal und die Patienten schlucken alles, was man ihnen gibt. Zum Glück sind es immer die anderen, die es erwischt, und nie man selbst. :cool:
 
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