Kopfschmerz, Übelkeit, Aphten

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Hallo erstmal,
ich versuche einmal meine bisherigen Symptome so umfassend und verständlich wie möglich zu schildern. Wäre schön wenn man mir weiterhelfen koennte. :)
..Hoffe ich erschlage niemanden mit der Flut an Informationen.. ;)

Es fing vor etwa 8 Jahren mit andauernden Kopf- und Kieferschmerzen an (den genauen Zeitpunkt kann ich nicht mehr bestimmen).
Mittlerweile bin ich anfang 20 und zu den, an allen Stellen des Kopfes auftretenden, Kopfschmerzen sind noch eine Reihe anderer Symptome hinzugetreten.

Symptome:

-Kopfschmerzen:Damit fing es wohl an. Früher nur Druck am Kiefer, an den Schläfen, mittlerweile an allen Stellen, hauptsächlich aber am Kiefer.
Phasen starker, nicht auszuhaltender Schmerzen (Vor knapp einem Jahr, jetzt nicht mehr) an jeweils einer Seite des Kopfes bzw. an Kopfspitze (?), tagsüber in Verbindung mit starker Übelkeit.
Beim Gehen/Wandern werden die Kopfschmerzen schlimmer.
Nach dem Aufstehen habe ich mittlerweile häufig recht starke Kopfschmerzen, die aber nach einer bis zwei Stunden und nach dem "Genuss" einer Tasse Kaffee (mit Milch, ohne Zucker) häufig verschwinden (Kreislauf?).

-Aphten: Ich war schon immer recht anfällig für Aphten. Mittlerweile, seit knapp einem Jahr, habe ich sie jedoch praktisch jeden Tag an Mundschleimhaut und Zahnfleisch. In Höhe der oberen Backenzähne ausserdem "Unregelmäßigkeiten" der Mundschleimhaut: leichtes Brennen der Mundschleimhaut ("MSH" der Einfachheit halber) und teilweile Ablösen der MSH. Die Aphten/Entzündungen tun praktisch nicht/kaum weh bzw. behindern mich nicht beim Essen.

-Zungenbelag, "Entzündungen"/"Blässchen" auf der Zunge: Seit ebenfalls knapp einem Jahr seitlich an der Zunge rötliche, brennende Entzündungen.
Die Zunge ist hinten weisslich, grünlich belegt. "Erhebungen" (Papillen?) im hinteren Bereich der Zunge. Entzündungen an der Zunge seit knapp 2 Monaten nicht mehr, aber Belag unverändert.

-Übelkeit:Vor knapp einem halben Jahr hatte ich 1-3 Monate (Zeitpunkt kann ich blöderweise nicht genauer bestimmen) durchgehend eine starke Übelkeit die, ab und an, selbst meine chronischen Kopfschmerzen in den Hintergrund gedrängt hat. Die Übelkeit trat meist erst wenige Stunden nach Aufstehen auf und zog sich dann meist bis Abends hin.
Besonders ärgerlich ist, dass die Übelkeit und ein leichter Schwindel; eine leichte Schwäche bei körperlicher Betätigung spürbar wird.
Es sieht dann immer so aus, als ob ich mich vor Arbeit drücken würde, dabei betätige ich mich gerne körperlich. Nach dem Sport (ich Laufe knapp 3 mal die Woche) werden Übelkeit und Kopfschmerzen kurzzeitig schlimmer. Vorallem die Übelkeit ist deutlich zu spüren, lässt aber dann langsam nach.

-Augenschmerzen:Vor ebenfalls knapp einem halben Jahr (Zeitpunkt kann ich auch nicht genauer bestimmen, ich führe mittlerweile Buch) hatte ich eine Phase unerträglicher Augenschmerzen.

-Schleim:Fast immer zähen Schleim im hinteren Rachenraum, der sich manchmal nicht abhusten lässt. Der Schleim ist, mitsamt der Kopfschmerzen, mein ständiger Wegbegleiter. Früher war er weiss, mittlerweile ist er grün bis stark dunkelgrün. Hinzu kommt, dass ich oft das Gefühl habe die Nase, oder ein Nasenloch, sei zu (Verbindung zwischen Nasenbein und Stirn).
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass der hintere Bereich der Zunge dick geschwollen ist; der Rachen im allgemeinen "belegt" ist.

-Konzentrationsschwäche:Zuhören, Informationen verarbeiten, sich auf etwas konzentrieren, fällt mir zunehmend schwerer.


Behandlungen/Diagnosen:
-Wegen Kopfschmerzen 2002 EEG in der Neurologie -> Nichts festgestellt (Diagnose Spannungskopfschmerz)
-Wegen Kopfschmerzen dieses Jahr nochmals EEG und wegen Übelkeit MRT (Schädel) -> Nichts festgestellt -> in knapp einem Monat weiterer Termin beim Neurologen.
-2 mal Antibiotikabehandlung wegen des Schleimes (!) -> keine Besserung -> (Schleim wurde eher weiss)
-Abstrich (Sputum) wegen Zungenbelag -> kein Befund
-Letzten Winter Behandlung mit Vitaminspritzen -> Absolut keine Besserung
-Schiene vom Zahnarzt bekommen -> keine Besserung
-Schiene vom Kieferorthopäden bekommen ("Okklusale Schienentherapie im Oberkiefer") -> keine Besserung ("Rechtsseitige Myoarthropathie mit Verdacht auf degenerative Gelenkveränderung m. Knackgeräuschen und Druckdolenz") (Glaube mittlerweile, dass der Kiefer nur eine Verstärkung bestimmter Beschwerden verursachen kann, aber keinesfalls Ursache meiner Beschwerden ist)

Nachtrag (editiert): Kieferorthopäde sowie Kieferchirurg konnten nur sagen, dass die Kopfschmerzen möglicherweise von einer leichten Fehlstellung des Kiefers kommen.
Sonderlich überzeugt davon schien keiner der beiden.

-Diverse Blutproben (Hausarzt) bei denen "nichts festgestellt" wurde.
-Borreliose-Antikörper-Test -> Kein Befund
-Beim Heilpraktiker: Schaut sich die Zunge an und sagt direkt: "(...)Magen-Darm(...)" ; Daraufhin "PräScreen Kombi" -> "Es fanden sich weder erhöhte IgG4- noch IgG-Antikörper gegenüber der Auswahl an Nahrungsmittelallergenen." -> Sprich: Negatives Ergebnis :rolleyes:
-Langzeit-EKG (schon ein paar Jährchen her) -> kein Befund bzw. keine Auffälligkeiten.




Ergänzendes:

-Ich habe keine Zahnfüllungen
-Ich habe mich seit Jahren nicht mehr "normal" müde gefühlt. Immer nur abgeschlagen und total "fertig". Nie mehr diese schöne, bleierne Müdigkeit am Ende eines mit positiven Stress angefühlten Arbeitstages.
-Meine Haare sind trocken, dünn und brüchig. Ich habe eine unnatürliche Blässe und Augenringe

Ich hoffe ich habe nichts vergessen..

Versteht mich nicht falsch, ich akzeptiere eine vegetative Störung; psychosomatische Ursachen etc. ohne Widerworte, ich sträube mich nicht dagegen, aber es scheint mir doch -noch- etwas zu einfach.

Grüße
Leros
 
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wundermittel
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Hallo Leros,

psychosomatische Diagnosen sollte man immer kritisch hinterfragen, die werden oft wirklich zu einfach und schnell gestellt.

Da du keine Füllungen (auch keine Kronen oder Implantate?) hast,kann man außer vom Mütterlichen Amalgam, nicht von einer Amalgambelastung ausgehen.

Bei deinem Fall würde ich nach dem Ausschlussverfahren vorgehen, folgendes fällt mir jetzt spontan dazu ein.

1. Candida- oder Parasitenbelastung
2. Pfeiffersches Drüsenfieber
3. Schilddrüsenprobleme, wegen Haare, Blässe oder Schwäche
4. Wenn Schleim den Rachen hinunterläuft, suppt das immer aus den Nasen-Nebenhöhlen oder den Kieferhöhlen.
5. Eisenstoffwechsel würde ich auch mal untersuchen lassen.
6. Wohngifte (bist du vor 8 Jahren vielleicht umgezogen?).

Liebe Grüße
Anne S.
 
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Hallo Leros,

Es fing vor etwa 8 Jahren mit andauernden Kopf- und Kieferschmerzen an (den genauen Zeitpunkt kann ich nicht mehr bestimmen).
Mittlerweile bin ich anfang 20 und zu den, an allen Stellen des Kopfes auftretenden, Kopfschmerzen sind noch eine Reihe anderer Symptome hinzugetreten.

Was war, bevor Dein Elend vor etwa 8 Jahren anfing:
- Krankheit, Umzug, Neue Möbel, Schulwechsel, Zahnbehandlung (hast Du irgendwelche Materialien im Mund?) , irgendeine Therapie/Operation, Unfall ...?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß solche "konkreten" Schmerzen ohne Grund auftreten sollen.

Ist außer dem Antikörper-Test auf Borreliose auch noch ein anderer Test gemacht worden?

Gruss,
Uta
 
regulat-pro-immune
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Vielen Dank bisher an euch beide, :)

@ Anne S.:
Was meinst du genau mit "mütterlichem Amalgam" ?
Ich habe meine Mutter gefragt ob sie Amalgam-Füllungen hat, sie meinte sie wüsste es nicht.. :rolleyes:

Ich bin auch vor 8 Jahren nicht umgezogen.
Ausserdem kann ich mich an keine besonderen, aussergewöhnlichen Vorkommnisse erinnern die zu besagter Zeit stattgefunden haben sollen.

Ich habe mich bereits ins Candida-Wiki eingelesen, bin jedoch hinsichtlich der weiteren, konkreten Vorgehensweise etwas überfragt.
Kann ich die von dir beschriebenen, möglichen Krankheiten vom Hausarzt untersuchen lassen? (Der schüttelt den Kopf wenn ich wieder da aufkreuze, vorallem wenn ich ihm, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Liste möglicher Krankheiten vortrage..).

Ich kann mich noch an einen Allergie-Test erinnern. Lang, lang ists her...

Alkohol scheint übrigens ein Trigger in Punkto Kopfschmerz zu sein.
Hätte der Heilpraktiker bzw. das Labor das nicht mit besagtem Test feststellen koennen/muessen ?

Nachtrag (editiert):
Ich habe gehört, dass eine Kieferfehlstellung (die ich besitze) zu Problemen mit der HWS führen kann. Nun kommt hinzu, dass ich, indem ich eine Übung für die Nackenmuskulatur durchführe, wohl einen Wirbel ein- bzw. ausrenke.
Zehn Übungen für den Nacken : Bewegung gegen den Spannungs-Kopfschmerz | Ratgeber Kopfschmerz
Das verursacht ein Knacken und kurz darauf, bei Entspannung bzw. Wegnahme der Hände, starke Schmerzen.
Durch bestimmte Bewegungen der Schultern und des Kopfes, gefolgt von einem kurzen, leicht schmerzhaften Knacken, kann ich diesen Zustand wieder ruckgängig machen.
Vielleicht kennt sich jemand damit aus.

Grüße
Leros
 
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Hallo Leros,
kannst Du Dich erinnern, ob Du vor 8 Jahren mal eine heftige Magen-Darm-Geschichte hattest?


Wenn der Allergie-Test so lange her ist, dann wäre es - wenn irgendetwas in diese Richtung weist- gut, noch einmal einen machen zu lassen auf die üblichen Grundnahrungsmittel wie Milch, alle Getreide, Hefe, Nüsse, Schimmel usw.

Wenn Alkohol ein Trigger für den Kopfschmerz ist, dann könnte es sich bei Dir auch um eine Histaminintoleranz handeln. Da ist vor allem Rotwein und Bier ein Auslöser für Kopfschmerzen. Schoko übrigens auch.
Heilpraktiker können nicht alles. Wenn man einen bestimmten Test sucht, sollte man sich den entsprechend kundigen Hp suchen und am Telefon fragen, was genau er macht. Allergietestungen sind erst einmal eigentlich das Gebiet eines Allergologen, und das geht auch ganz normal auf Kasse.

Gruss,
Uta
 
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Hallo Leros,

Du kannst Deine Suche beenden, die Ursache Deiner ganzen Symptome lautet HWS Instabilität.

Mit Bedauern muss ich feststellen, dass Du trotz Deiner sehr schönen und eindeutigen Symptombeschreibung bisher nur mit falschen Hinweisen bombardiert worden bist.

Ich habe in der letzten Zeit einiges über dieses Thema geschrieben.Du kannst auch die Forensuche bemühen, Suchbgriffe: HWS, Atlas, Kuklinski usw. Im Forum "Nitrosativer Stress" geht es aus Mangel an Alternativen sehr häufig auch um dieses Thema.

Wenn Du Details zu Deinem Krankheitsbild wissen willst, solltest Du Kuklinskis Buch lesen:

Amazon.de: Das HWS-Trauma: Ursache, Diagnose und Therapie: Bodo Kuklinski: Bücher

Gruß
Tobi
 
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Kann gut sein, daß es so ist, Tobi. Wobei ja auch Dr. Kuklinski davon berichtet, daß durch HWS-Schäden alle möglichen Symptome entstehen. Wenn dazu auch Unverträglichkeiten gehören, dann hilft es zunächst - bis eine Behandlung greift - , wenn man entsprechende Nahrungsmittel meidet, um die schlimmsten Symptome zu mildern.

Gruss,
Uta
 
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Du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein Tobi.
Ich muss dazu sagen, dass ich letzten Sommer einen sehr, sehr heftigen Schlag auf den Kopf bekam.
Ich wollte 3-4 Stufen hinunterspringen und sprang an die Decke des Treppenhauses. (Fragt mich nicht wieso ich die niedrige Decke übersehen habe, es muss einer dieser seltenen Anfälle von Übermut gewesen sein...)
Erstaunlich, dass sich danach eine Häufung bzw. Verschlimmerung meiner Beschwerden zeigte.

Vielleicht kannst du/könnt ihr mir weitere, konkrete Hinweise für ein weiteres Vorgehen meinerseits geben.

Nochmal vielen Dank bisher für die rege Resonanz.
Bin positiv überrascht.:)

Nachtrag:
Ich habe hier:
https://www.symptome.ch/wiki/Die_instabile_Halswirbelsäule#Therapie
gelesen, dass "moderate" Bewegungsabläufe wie "wandern" eine mögliche, unterstützende Therapieform darstellen.
Nun ist es aber so, dass gerade diese moderaten, "langsamen" Formen der sportlichen Betätigung bei mir Beschwerden hervorrufen.
Wie ist das zu erklären? Vielleicht mit von Patient zu Patient unterschiedlichen, individuellen Schäden?

Grüße
Leros
 
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regulat-pro-immune
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Danke für den Hinweis, ich werde wohl dort weiterschreiben.

Grüße
Leros
 
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Eine kurze Frage.
Macht es überhaupt Sinn sich um einen eventuellen candida-Test zu kümmern
(d.h. die dementsprechende Diagnose stellen und diesen dann auch behandeln) oder sollte ich mich erst um die Schäden an der HWS kümmern?

Grüße
Leros
 
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23.01.07
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oder sollte ich mich erst um die Schäden an der HWS kümmern?

Erst kümmern ist gut, schön wäre es, wenn man sich da so schnell mal eben drum kümmern könnte.

Mit Themen wie Candida, Borreliose, Nahrungsmittelintoleranzen etc. habe ich ettliche Jahre meines Lebens verschwendet. Du kannst das zwar alles parallel haben und auch irgendwie bewhandeln, bringen wird Dir das aber wenig.
 
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Ich habe nun mittlerweile das Buch "HWS-Trauma" von Kuklinskis erhalten.
Das Durcharbeiten des Buches hat sich für mich als nahezu unlösbare Aufgabe erwiesen.
Im Großen und Ganzen läuft es auf einen Nenner hinaus:
"Schulmediziner haben keine Ahnung, drücke deinem Heilpraktiker, Physiotherapeuten (und eventuell Psychotherapeuten; Kuklinski schreibt selbst, dass eine Verhaltenstherapie "adjutantiv wertvoll" jedoch nicht "kausal wirksam" ist/ sein kann) dieses Buch in die Hand und hoffe, dass er dir damit zu einer wirksamen Therapie verhelfen kann..
Die Verhaltenstherapie scheint bei mir tatsächlich von Nöten zu sein, da die psychische Belastung die, mit der ja schon wie die Faust aufs Auge passenden Diagnostik "HWS-Instabilität" in diesen Tagen an mir zehrt, eine starke Verschlimmerung der Symptomatik nach sich zieht.

Joggen führt bei mir, schon nach kurzer Zeit, mittlerweile zu starken Verspannungen der Kiefer und Nacken- sowie Schultermuskulator.

Ich selbst bin vollkommen überfordert hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise.
Kuklinski schreibt ja selbst, dass man bestimmte -durch die HWS-Fehlstellung hervorgerufene- Mangelerscheinungen durch simple Substituierung mit Mikronährstoffen, auf Grund von Wechselwirkungen, unterlassen sollte.
Wie zB bei Zinkmangel Vit. B1 u. B6 unwirksam werden, und welche Auswirkung diese Tatsache auf eine hoffentlich (!) begrenzte Anzahl an Laboranalysen hat ist mir bis jetzt noch nicht ersichtlich.

Ergänzend zitiere ich einfach mal frei (denke das ist ok):
"In dem Maße, wie die ostheopathischen , physio- und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, die verbesserte Nachtschlafqualität und eine Ernährungsumstellung greifen, sinkt der Bedarf an Mikronährstoffen"
..
Das ist ja alles schön und gut.. aber Kuklinski schreibt auch, dass man mit der gängigen HWS-Diagnostik keine "Mikroverletzungen der Weichteile" nachweisen kann.:
"Nur durch Funktions-MRT können bewegungsabhängig Rückenmarkskontakt oder gar Kompressionen nachgewiesen werden."

Muss zB die physiotherapeutische Therapie von einem "Kuklinski-Fachmann" eingeleitet/durchgeführt werden (Schaumberger, wer war das noch gleich, was tut der?), mit Zuhilfenahme des "dynamischen Funktions-MRT`s" oder dieses hier im Forum herumgeisternden "Sandberg 3D-CT´s" (verbessert mich wenn ich falsch liege) oder kann ich die Therapie mal eben "einfach so" durch eine Überweisung des Hausarztes beginnen.
Hier wurde ausserdem erwähnt, dass das Sandberg CT von der Kasse bezahlt werde.
Wer überweist mich zu einer entsprechenden Klinik?
Der Hausarzt, weil ich mich vor Schmerzen krümmend vor ihm auf dem Boden wälze?
Oder der aufgeschlossene Physiotherapeut (zudem ich vom Hausarzt überwiesen wurde?) mit Herz für den Kassenpatient?
Und was nützt ihm dann dieses CT?
Arbeitet er mit den Ergebnissen, ändert er seine Therapie-Methoden?

Den candida-Pilz hatte ich erwähnt, da Kuklinski schreibt, dass eine normale Darmfunktion zB unerlässlich für die B12 Resorption ist.

Fragen über Fragen..:confused:
Hoffe das ihr mir ein bisschen weiterhelfen koennt.
:eek:)
 
regulat-pro-immune
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23.01.07
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Hallo Leros, die Therapie ist wieder ein völlig eigenständiges Thema.

Du musst bedenken, dass es nach der gängigen schulmedizinischen Lehrmeinung diese Krankheit die du hast, garnicht gibt. Mit Überweisungen von Ärzten sieht es deshalb im großen und ganzen sehr düster aus und wenn Du nicht privat versichert bist, wirst du das meiste aus eigener Tasche zahlen müssen.

Was du jetzt am besten für eine Therapie machst oder womit Du anfängst, kann ich Dir beim besten Willen nicht beantworten. Damit habe ich mich bisher hier sehr zurückgehalten aufgrund nur negativer eigener Therapie-Erfahrungen.
 
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27.06.08
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Entschuldige die vielleicht etwas aufdringliche Frage, gab es denn gar nichts was dir geholfen hat?
Vielleicht koennte man es -begleitend- mit manueller Schmerztherapie versuchen?
:schlag:
 
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23.01.07
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Entschuldige die vielleicht etwas aufdringliche Frage, gab es denn gar nichts was dir geholfen hat?

Ich bin da für Dich glaube ich nicht der richtige Ansprechpartner.

Mir hat zwar nix geholfen. Das heißt aber nicht, dass ich schon aufgegeben habe, siehst du daran, dass ich diese Zeilen schreibe und somit noch nicht tod bin. Ich habe da noch einige Sachen vor, von denen ich mir noch was verspreche.

Außerdem muss das bei Dir nicht auch alles wirkungslos sein. Habe gerade von Karolus gelesen, dass ihm bspw. Arlen bei Schaumberger und Atlasprofilax geholfen hat.

Gruß
Tobi
 
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Hallo erstmal,
ich war gestern wegen der HWS beim Röntgen (Orthopäde), heute wegen einer Auffälligkeit dann zum MRT und am selben Tag noch zum CT.
Es sieht, naja.. besch..eiden aus.
2 Wirbel sind irgendwie fast zusammengewachsen.
Der Arzt meinte er hätte soetwas noch nie gesehen, das müsse er sich in die Mappe stecken :D
Eine gute Sache hat es allerdings.. man kann und muss es operieren.
Wie der Befund nun genau lautet werde ich wohl frühestens in 3-5 Tagen erfahren. (Eingang des Befundes beim Orthopäden, und bei mir, zumindest hab ich das so gewollt..)
Danach ginge ersteinmal eine lange Suche nach geeigneten Krankenhäusern los.
Ich weiss nicht ob ich mich freuen soll oder nicht.
Einerseits weiss ich nun woher meine Beschwerden mit ziemlicher Sicherheit kommen, andererseits ist ein solcher Eingriff bestimmt kein Spaziergang..

Vielen Dank nochmal an das Forum hier, vorallem an Tobi, der mich auf die richtige Spur gebracht hat!

Nachtrag:
Kennt jemand denn gute Neurochirurgen?


Grüße
Leros
 
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23.01.07
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Hallo Leros,
da bin ich ja wirklich mal gespannt was die genaue Diagnose ist. Wenn was zusammengewachsen sein soll, kann es ja bald garnicht das Kopfgelenk sein, dann wärst Du ja massivst in der Bewegung eingeschränkt, es ist bestimmt irgendwo im Bereich unter C2.

Wenn diese Sache schon nach der gängingen Schulmedizin anerkannt wird, hast Du was die Operation betrifft schonmal ganz gute Karten. Ich behaupte mal, da spielt es nicht so die große Rolle wie bspw. bei der Versteifungsoperation "Marke Montazem" am Kopfgelenk, bei der trotz großer Erfahrung des Operateurs noch oft was daneben geht.
Wenn Du den genauen Befund hast, kann ich Dir nur empfehlen, mal im Forum Bandscheibe, Bandscheiben, Bandscheibenvorfall - Alle Infos hier! vorbeizuschauen, da sind viele Experten unterwegs, die Dir garantiert einen Tipp geben können, wo Du da am besten hingehen kannst.

Ich selbst war mal in der Werner-Wicker-Klinik vorstellig.

Startseite - Werner-Wicker-Klinik Bad Wildungen - Akut-Krankenhaus

Die haben auf jeden Fall große Erfahrung, dort wird z.B. jeden Tag die Versteifung C0-C3 vorgenommen, was schon was heißen mag, auch wenn die wahrscheinlich garnicht für Dich in Frage kommt. Nur wer die C0-C3 Operation jeden Tag macht, muss schon was drauf haben.

Gruß
Tobi
 
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Vielen Dank Tobi,
ich habe mich bei "diebandscheibe" angemeldet.
Mein Befund ist 11 Zeilen lang, im Grunde geht es um eine "anlagebedingte Anomalie im Bereich des (...) sowie des Atlas sowie des Dornfortsatzes des 2. Wirbelkörpers (...) fibrösen Koalition (...) reaktiver Verdickung der angrenzenden Bandstrukturen (...) beginnender Einengung des Spinalkanals.
(...) übrige HWS ist unauffällig.
(...) ist hier wahrscheinlich eine neurochirurgische Intervention zur Lösung der inkompletten/fibrösen Koalition zwischen hinterem Atlasbogen und Dornfortsatz des Dens notwendig"

Also eine Geschichte die sich doch "ziemlich weit oben" abspielt.

Grüße
Leros
 
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