Klimawandel

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Und weil ich schon drauf warte, daß jemand mit dem kalten Juli als Gegenbeweis für die Klimaerwärmung ankommt: der 'kalte' Juli 2025 war mit über 18°C immer noch im Bereich der wärmsten Julis der Jahre 1880 bis 1980. So verschiebt sich halt die Wahrnehmung. 1980 hatten wir 15,1° -- da wären 18,4° als supertoll empfunden worden.

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Was sagt die Geschichte zu den 2 % ?
In der Geschichte gibt es Beispiele für 2%, die sich irrten, und Beispiele für 2%, die Recht hatten. Allein aus der Eigenschaft, in der Minderheit zu sein, kann man nichts ableiten.

In punkto Klimawissenschaft schreibt perplexity:

Der Anteil der Klimawissenschaftler, die die globale Erwärmung für menschengemacht halten, liegt nach aktuellen Analysen und großen Übersichtsarbeiten bei über 97 % und in neueren Studien sogar nahezu bei 100 %.

Mehrere umfangreiche Studien und Metaanalysen bestätigen diesen Konsens:
- Die vielzitierte Studie von Cook et al. (2013 und Folgearbeiten) sowie vergleichbare Arbeiten fanden, dass zwischen 97 % und 100 % der begutachtenden Klimawissenschaftler bzw. ihrer Publikationen die aktuelle globale Erwärmung als menschengemacht einstufen. Der Wert von 97 % ist zum Standard geworden, da er besonders unter aktiv publizierenden Klimatologen nachgewiesen wurde.[1][5]
- Neuere Auswertungen von zehntausenden Fachartikeln ergeben einen noch höheren Konsens: Im Jahr 2019 lag der Anteil bei nur 0,01 % ablehnenden Arbeiten, also über 99,99 % Zustimmung.[3]
- Die Zustimmung steigt mit der Fachkenntnis der Befragten; bei Experten mit zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Klimawandel beträgt die Zustimmung praktisch 100 %.[1][3]

Wichtig ist: Die Zahlen beziehen sich auf Fachpublikationen und befragte Experten mit nachgewiesener Klimakompetenz, nicht auf Wissenschaftler aller Disziplinen oder auf die allgemeine Bevölkerung.

Vereinzelte Zweifel gibt es weiterhin bei Wissenschaftlern außerhalb des engen Klimafeldes (z.B. Wirtschaftsgeologen, Meteorologen), aber auch dort hat die Zustimmung in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen.[4][3]

Zusammengefasst: Praktisch alle aktiv forschenden Klimawissenschaftler sind sich heute einig, dass die aktuelle globale Erwärmung maßgeblich vom Menschen verursacht ist. Die Konsensrate wird abhängig von Methode und Definition mit über 97 % bis über 99 % beziffert.[2][5][3][4][1]

[1] https://skepticalscience.com/arg_Globale-Erwaermung-wissenschaftlicher-Konsens.htm
[2] https://www.spiegel.de/wissenschaft...htigsten-argumente-der-leugner-a-1286437.html
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlicher_Konsens_zum_Klimawandel
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erwärmung
[5] https://www.klimafakten.de/klimawis...nt-der-klimaforscher-sind-ueberzeugt-dass-der
[6] https://www.germanwatch.org/de/1179
[7] https://www.umweltbundesamt.de/pres.../studie-umweltbewusstsein-vielfaeltige-krisen
[8] https://www.mdr.de/wissen/faktencheck/faktencheck-klimanotstand-100.html
[9] https://www.helmholtz-klima.de/klim...-bezweifeln-den-menschengemachten-klimawandel
[10] https://www.umweltbundesamt.de/site...ationen/und_sie_erwaermt_sich_doch_131201.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
- Die Zustimmung steigt mit der Fachkenntnis der Befragten; bei Experten mit zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Klimawandel beträgt die Zustimmung praktisch 100 %.[1][3]

Lustig...Fachkenntnis wird also am Konsens zu vorgegebener Meinung gemessen - veröffentlicht wird nämlich nur das, was dem entspricht.
 
Und weil ich schon drauf warte, daß jemand mit dem kalten Juli als Gegenbeweis für die Klimaerwärmung ankommt: der 'kalte' Juli 2025 war mit über 18°C immer noch im Bereich der wärmsten Julis der Jahre 1880 bis 1980.
ich weiß zwar nicht, ob Du von bestimmten Personen auf ein solches Argument gewartet hast - von mir wäre das zumindest nicht gekommen.
100 Jahre als Zeitraum sind in meinen Augen aber auch ein irrelevanter Zeitraum zur Betrachtung einer möglichen Klimaveränderung in Erdhistorischen Zeiträumen.
 
Nein, veröffentlicht wird, was den anerkannten Methoden entspricht.
Bedeutet in der Praxis, was den Methoden von an der Diskussion anerkannten Teilnehmern entspricht. Und zwar anerkannt von den anderen an anerkannten Teilnehmern?
Wenn jemand damit etwas Neues rausfindet, insbesondere wenn derjenige schon vorher eine hohe Reputation hat, wird das auch veröffentlicht.
Nur bedeutet Reputation nicht, dass das jeweilige Argument zutrifft. Eine wissenschaftlich saubere Diskussion sollte eben gerad befreit sein von irgendwelchen Reputationsfragen.
Darin sehe ich ja gerade eines der Probleme der ganzen Debatte warum das in meinen Augen sich zu einer Religion entwickeln konnte
 
- Die vielzitierte Studie von Cook et al. ...
Da werden wir niemals zu einer gemeinsamen Diskussionsbasis finden können: Wenn Cook in Deinen Augen allen Ernstes ein anerkannter Klimawissenschaftler ist und Du seiner Metaauswertung selbst nach den Analysen dieser Arbeit (die ich in #379 verlinkt habe), auch nur irgendeine wissenschaftliche Relevanz zumisst, brauchen wir an der Stelle auch nicht weiter zu diskutieren.

Es bleibt "we agree to disagree" und dass ich kaum einen deutlicheren Beleg für die Propaganda-Maschinerie der Klimaveränderungsleugner erkennen kann als gerade dies Arbeit von Cook et al. 2013.

Ich denke, ich werde zu diesem Thema auf dieser Plattform nix mehr schreiben. Ist m.E. alles schon gesagt, verlinkt, diskutiert.
 
Natürlich gab es erdgeschichtliche Schwankungen - das bestreitet doch auch niemand. Aber es geht doch um die Schnelligkeit der Veränderungen.

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Schon heute wird es immer schwieriger in manchen Gebieten zu überleben und sich an die Klimaveränderungen anzupassen. Es leben nun mal heute Milliarden von Menschen auf dem Planeten, die ernährt werden müssen. Das gab es vor Tausenden von Jahren nicht.

Kämen die Veränderungen langsamer, könnte sich die Menschheit auch eventuell mit dem Einsatz neuer Technik anpassen.

Wir haben seit fast 3 Monaten in der Türkei Temperaturen von fast immer über 34-35 Grad und nicht wenige Tage über 40 Grad. Mehrmals wurden 45 Grad überschritten. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hier wurden die höchsten Temperaturen von 50 Grad gemessen. Das liegt weit über den üblichen Durchschnittstemperaturen.

Da fragt man sich schon, wie geht das weiter, wie sieht das nächstes Jahr aus? Seit ich hier lebe, wurde das Wasser noch nie stundenweise so oft rationiert wie dieses Jahr. Da läuft dann kaum Wasser aus dem Wasserhahn, nur ein dünnes Rinnsal.

Manchmal auch völlig abgestellt. Waschmaschine und Spülmaschine bringen Fehlmeldungen, dass Wasser fehlt. Das ist nun täglich so.

Es ist doch offensichtlich, dass hier etwas in eine Richtung läuft, die sich verschlechtert und nicht verbessert.
 
100 Jahre als Zeitraum sind in meinen Augen aber auch ein irrelevanter Zeitraum zur Betrachtung einer möglichen Klimaveränderung in Erdhistorischen Zeiträumen.
Du hättest recht, wenn wir nach Klimaveränderungen suchen würden, die "natürlich" entstehen. Man kann aber nicht 1000 Jahre warten, um dann festzustellen, "oh Mann, das waren ja wir selber, aber leider ist jetzt die Biologie auf diesem Planeten völlig durcheinander. Hätten wir doch mal ...".

Es geht dabei nicht nur um Lebensräume, die wegen Hitze unbewohnbar werden, steigenden Meeresspiegel und zunehmende Energie in der Atmosphäre (= Stürme, Starkregen), sondern auch um die Verschiebung von Klimazonen, die Insekten und Vögel (weil sie fliegen können) ohne Probleme mitmachen können (merkt man ja auch jetzt schon in den Gärten), aber Wälder eben nicht. Das führt also auch zu einem erhöhten (Wander-)Druck auf sämtliche Ökosysteme.
 
Eine wissenschaftlich saubere Diskussion sollte eben gerad befreit sein von irgendwelchen Reputationsfragen.
Ja, das mag idealerweise richtig sein. Idealerweise wendet man sich allein dem Inhalt eines Beitrags zu, ohne den Namen des Verfassers zu kennen. Peer review vor der Veröffentlichung funktioniert auch meistens so. Aber das ist mengenmäßig völlig unmöglich. Niemand kann Zehntausende von Beiträgen selbst nach ihrer Güte analysieren und sortieren. Und sobald diese Sortierarbeit (was taugt etwas, was nicht) auf die wissenschaftliche Community verteilt wird und sich z. B. in Zitationen und Karrieren niederschlägt, entsteht automatisch Reputation, die normalerweise (!) auch Hand und Fuß hat. Natürlich ist dieses System nicht perfekt und nicht fehlerfrei. Reputation ist kein Beweis für bessere wissenschaftliche Leistung, aber doch ein Indikator dafür.

Das Problem für Nichtwissenschaftler in ihrer Sicht auf das Wissenschaftssystem liegt auch darin, daß sie bei publikumswirksamen Außenseiterpositionen nicht selbst unterscheiden können zwischen unwissenschaftlichen (= unhaltbaren) Positionen und neuartigen, umstrittenen, nicht akzeptierten Positionen, die trotzdem langsam Anerkennung im System finden können, weil sie fundiert sind.

Wenn Cook in Deinen Augen allen Ernstes ein anerkannter Klimawissenschaftler ist und Du seiner Metaauswertung selbst nach den Analysen dieser Arbeit (die ich in #379 verlinkt habe), auch nur irgendeine wissenschaftliche Relevanz zumisst, brauchen wir an der Stelle auch nicht weiter zu diskutieren.
Der Verweis auf Cook kam nicht von mir, sondern von Perplexity, und mir sagt der Name auch gar nichts. Du kannst natürlich gern die Datenauswahl von Perplexity kritisieren, denn diese Antworten sind nicht fehlerfrei, aber dann bitte vollständig, weil dort auch steht
Die vielzitierte Studie von Cook et al. (2013 und Folgearbeiten) sowie vergleichbare Arbeiten fanden
Neuere Auswertungen von zehntausenden Fachartikeln
 
Wuhu,
Bedeutet in der Praxis, was den Methoden von an der Diskussion anerkannten Teilnehmern entspricht. Und zwar anerkannt von den anderen an anerkannten Teilnehmern?

Nur bedeutet Reputation nicht, dass das jeweilige Argument zutrifft. Eine wissenschaftlich saubere Diskussion sollte eben gerad befreit sein von irgendwelchen Reputationsfragen.
Darin sehe ich ja gerade eines der Probleme der ganzen Debatte warum das in meinen Augen sich zu einer Religion entwickeln konnte

ja, leider siehts genau so aus, obendrein mit einem industriell-profitablen Geschäft für diese tw auch renomierte Fake-Wissenschaft, und das natürlich nicht erst seit Corona, Clima & Co:

17.12.2015 https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp1512330 (autom Browser-Übersetzung)
Peer-Review-Betrug — Hacking des wissenschaftlichen Veröffentlichungsprozesses
Autor: Charlotte J. Haug, MD, Ph.D. Autoreninformationen und Zugehörigkeiten
Veröffentlicht 17. Dezember 2015
N Engl J Med 2015;373:2393-2395
DOI: 10.1056/NEJMp1512330
Zusammenfassung
In einem neuen Trend werden immer mehr wissenschaftliche Artikel aufgrund gefälschter Peer-Reviews zurückgezogen — eine Art Betrug, der durch elektronische Manuskripteinreichungssysteme ermöglicht und vom Publish-or-Perish-Ethos der Wissenschaft inspiriert wird.

26.05.2016 https://web.archive.org/web/20200320162316/https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/leap.1031 (autom Browser-Übersetzung)
Was verursacht Peer-Review-Betrug und wie kann er verhindert werden?
Sneha Kulkarni
Zusammenfassung
Kernpunkte
  • Peer Review, der Eckpfeiler des wissenschaftlichen Publizierens, ist wegen seiner Mängel vielfach kritisiert worden und wurde sowohl von Autoren als auch von Herausgebern manipuliert.
  • Mangelnde Überprüfungstransparenz trägt zu Peer-Review-Problemen bei.
  • Der Druck zur Veröffentlichung – bei Autoren und Zeitschriften – verschärft die Peer-Review-Probleme.
  • Technologie kann dazu beitragen, die Integrität der Überprüfung aufrechtzuerhalten, redaktionelle Wachsamkeit bleibt jedoch von entscheidender Bedeutung.

28.10.2020 https://embassy.science/wiki/Theme:Fb1a2e2a-aa2a-4eb4-ac9c-c9567c2b401b (autom Browser-Übersetzung)
Gefälschtes Peer-Reviewing
Worum geht es hier?

Bei der gefälschten Überprüfung oder Selbstüberprüfung wird während des Peer-Review-Prozesses ein gefälschter Gutachter empfohlen.[1] Eine gefälschte oder Selbstbewertung manipuliert den Überprüfungsprozess und garantiert, dass eine Arbeit eine positive Bewertung erhält. Dies gilt als fragwürdige Forschungspraxis.[2]
...

03.12.2024 https://www.science.org/content/art...ntist-s-name-was-used-write-fake-peer-reviews (autom Browser-Übersetzung)
‘Es fühlte sich sehr eklig an’: Der Name dieses Wissenschaftlers wurde verwendet, um gefälschte Peer-Reviews zu schreiben
Elsevier zieht Dutzende Zeitschriftenartikel zurück, die auf der Grundlage “fiktiver” Rezensionen veröffentlicht wurden

21.03.2025 https://gijn.org/stories/telltale-data-signs-fraudulent-academic-research/ (autom Browser-Übersetzung)
Seriöse wissenschaftliche Zeitschriften bewerten Artikel vor der Veröffentlichung, indem sie sie von anderen Forschern auf diesem Gebiet sorgfältig durchlesen lassen. Aber dieser Peer-Review-Prozess ist alles andere als perfekt. Gutachter engagieren sich ehrenamtlich, gehen in der Regel davon aus, dass die Forschung real ist, und suchen daher nicht nach Betrug.
Einige Verlage versuchen möglicherweise, Wählen Sie Rezensenten aus, von denen sie glauben, dass sie eher Arbeiten akzeptieren, denn die Ablehnung eines Manuskripts kann den Verlust von Tausenden von Dollar an Veröffentlichungsgebühren bedeuten.
Schlimmer noch, einige korrupte Wissenschaftler bilden Peer-Review-Ringe. Papier-Fabriken können schaffen gefälschte Peer-Reviewer. Andere können Redakteure bestechen oder pflanzen Agenten in den Redaktionen von Zeitschriften.

04.08.2025 https://www.focusplus.de/wissen/grosse-geschaeft-mit-fake-forschung-3901
Das große Geschäft mit der Fake-Forschung
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ... Wer das liest, darf ruhig skeptisch sein. Eine Untersuchung hat ein Millionen-Dollar-Geschäft mit „organisiertem Wissenschaftsbetrug“ aufgedeckt.

05.08.2025 https://www.scinexx.de/news/psychologie/wissenschaft-betrugsnetzwerke-aufgedeckt/
„Betrug im industriellen Maßstab“
Aber wie verbreitet sind diese betrügerischen Praktiken? Die Auswertung zeichnet ein düsteres Bild.
Demnach umfasst der Fake in der Forschung längst nicht mehr nur wenige Einzeltäter, sondern organisierte Netzwerke verschiedener Akteure. Dazu gehören Fachjournale, Editoren, Vermittler und Autoren. „Die an den gefälschten Artikeln erkennbaren Verknüpfungen deuten auf Betrug im industriellen Maßstab hin“, konstatieren die Forschenden. Dies sei ein Millionen Dollar-Geschäft.
Dies gelte insbesondere angesichts der Künstlichen Intelligenz und den mit KI verknüpften Umwälzungen. „Wenn wir es schon jetzt nicht schaffen, den Betrug zu verhindern, dann sind wir erst recht nicht gegen das gewappnet, was generative KI mit der wissenschaftlichen Literatur anstellen kann“, sagt Richardson. Durch KI-Systeme werde es noch schwieriger, echte Fakten von Halluzinationen und Fälschungen zu unterscheiden – mit denen dann neue KI-Modelle trainiert werden. (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2025; doi: 10.1073/pnas.2420092122)

Quelle: Northwestern University, PNAS

05.08.2025 https://www.derstandard.at/story/30...rug-aller-art-steigt-in-nie-dagewesenem-tempo
Wissenschaftsbetrug aller Art steigt in nie dagewesenem Tempo
Organisierter Betrug ist ein rasant wachsendes Problem im Wissenschaftsbetrieb, zeigt eine neue Studie. Fachleute warnen vor drohendem Imageschaden

06.08.2025 https://www.deutschlandfunknova.de/nachrichten/betruegernetzwerke-das-geschaeft-mit-fake-studien
BetrügernetzwerkeDasGeschäftmitFake-Studien
Auch in der Forschung wird manchmal gemogelt. Seit Jahren tauchen immer wieder gefälschte Studien oder ganze Zeitschriften voller ausgedachter Ergebnisse auf.
Im Fachjournal PNAS schreiben Forschende jetzt, dass das Problem größer ist als bisher angenommen. Es habe "industrielle Ausmaße". Die Forschenden warnen, dass nicht nur einzelne Gruppen betrügen, sondern dass es regelrechte Betrügernetzwerke gebe. Dazu gehören so genannte Paper Mills. Diese fälschen Fachartikel und verkaufen sie an Forschende, die ohne großen Aufwand selbst etwas publizieren wollen - ein Millionengeschäft.
Auch Redakteurinnen und Gutachter sollen mit drin stecken, um gefälschte Artikel durch den Qualitätscheck von Fachjournalen zu bringen.
Die Autoren des PNAS-Artikels sprechen von einem Weckruf für die Wissenschaft und mahnen, dass mehr gegen Betrügerinnen und Betrüger getan werden muss. Gerade durch KI-Systeme könnte es schwieriger werden, Kriminelle zu entlarven.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich brauche da gar keine wissenschaftlichen Studien dazu, um zu merken, dass wir in einem schnellen Veränderungsprozess des Klimas stecken. Macht doch einfach die Augen auf, wie Extremwetterereignisse zugenommen haben, wie Flora und Fauna reagiert...

Nur weil euch die Politik dazu nicht passt, braucht man es nicht abstreiten... Und je weiter die Zeit fortschreitet, desto deutlicher werden die Effekte noch werden...
 
@alibiorangerl: Diese Art Wissenschaftsbetrug durch "paper mills" produziert aber keine richtungweisenden Arbeiten, sondern vollkommen unauffälliges Mittelmaß -- Aufsätze, die nie jemand liest, in drittrangigen Zeitschriften. Es geht dabei nicht darum, neue Thesen zu verbreiten, sondern die eigene Publikationsliste aufzuhübschen. Der Konsens einer Disziplin wird davon nicht verschoben werden.

Insofern ist das zwar richtig, daß es das gibt und daß es ein großes Problem ist, es hat aber wenig bis nichts mit der hier gerade diskutierten Frage zu tun, ob die 98 bis 100% Klimawissenschaftler recht haben oder nicht.
 
Wuhu,
bei den Fake-Wissenschaft-Vorwürfen geht es eben nicht nur um diese Paper-Mills, wie man in den Artikeln bzw Zitaten nachlesen kann... ;)

Und nur der Vollständigkeit halber: Klimawandel hab ich nie abgestritten, Wetter-Kapriolen erleb ich ebenso und hatte hier früher schon die dafür wohl tatsächlichen "menschlichen" Verursacher genannt... :cool:

Da fragt man sich schon, wie geht das weiter, wie sieht das nächstes Jahr aus? Seit ich hier lebe, ...

Da Du ja ursprünglich aus D bist bzw dort noch Beziehungen/Kontakte hast wäre eine Re-Migration ev eine Überlegung wert? Oder wenn es die Türkei sein muss ev dort vom Süden in die klimatisch wohl für Dich besser passende Nord-Türkei ans schwarze Meer? :unsure:
 
bei den Fake-Wissenschaft-Vorwürfen geht es eben nicht nur um diese Paper-Mills, wie man in den Artikeln bzw Zitaten nachlesen kann...
Ja, aber inwiefern werden die den Konsens eines Faches beeinflussen? Und von welchem Ausmaß reden wir hier? Wieviel Prozent der Veröffentlichungen eines Fachs sind betroffen?
 
Da Du ja ursprünglich aus D bist bzw dort noch Beziehungen/Kontakte hast wäre eine Re-Migration ev eine Überlegung wert? Oder wenn es die Türkei sein muss
Wenn der Partner erstmal beruflich an einen Ort gebunden ist - und da muss man halt heutzutage auch froh sein, dass man überhaupt in einem angemessenen Berufsalltag steht...

Und es spielen auch natürlich noch andere Faktoren eine Rolle - allgemein- Klimaflüchtlinge gibt's ja bereits schon, das wird wohl auch zunehmen...
 
A Critical Review of Impacts of Greenhouse Gas Emissions on the U.S. Climate

veröffentlich am 23.07.2025 vom US-Department of Energy.

(Deutsch: Eine kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima in den USA)

Aus der automatischen Google-Übersetzung des PDF:
Zusammenfassung:
...

Erhöhte CO2-Konzentrationen fördern direkt das Pflanzenwachstum, tragen global zur Ökologisierung des Planeten bei und steigern die landwirtschaftliche Produktivität [Abschnitt 2.1, Kapitel 9]. Sie senken zudem den pH-Wert der Ozeane und machen sie damit weniger alkalisch. Dies könnte sich nachteilig auf Korallenriffe auswirken, obwohl die jüngste Erholung des Great Barrier Reefs etwas anderes vermuten lässt.


Kohlendioxid wirkt auch als Treibhausgas und übt einen wärmenden Einfluss auf Klima und Wetter aus.
Klimaprognosen erfordern Szenarien zukünftiger Emissionen. Es gibt Hinweise darauf, dass die in der Literatur zu den Auswirkungen häufig verwendeten Szenarien die beobachteten und wahrscheinlichen zukünftigen Emissionstrends überbewertet haben.

Die weltweit mehreren Dutzend globalen Klimamodelle bieten kaum Anhaltspunkte dafür, wie stark das Klima auf erhöhte CO2-Konzentrationen reagiert.
...

zu starke Erwärmung an der Oberfläche und zu starke Verstärkung der Erwärmung in der unteren und mittleren Troposphäre [Abschnitte 5.2-5.4]. Die Kombination aus zu empfindlichen Modellen und unplausiblen Extremszenarien für zukünftige Emissionen führt zu übertriebenen Projektionen der zukünftigen Erwärmung.

Die meisten extremen Wetterereignisse in den USA zeigen keine langfristigen Trends. Behauptungen über eine erhöhte Häufigkeit oder Intensität von Hurrikanen, Tornados, Überschwemmungen und Dürren werden durch historische Daten aus den USA nicht gestützt [Abschnitte 6.1-6.7]. Darüber hinaus werden forstwirtschaftliche Praktiken bei der Beurteilung von Veränderungen der Waldbrandaktivität oft übersehen [Abschnitt 6.8]. Der globale Meeresspiegel ist seit 1900 um etwa 20 Zentimeter angestiegen, es gibt jedoch erhebliche regionale Unterschiede, die hauptsächlich auf lokale Bodensenkungen zurückzuführen sind; Messungen der US-Gezeitenpegel zeigen insgesamt keine offensichtliche Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs über die historische Durchschnittsrate hinaus.
...
 
Der ganze Quatsch wird wohl beendet werden (die Geldeintreiberei etc, dass die Erde sich wandelt, ist unbestritten). Der Genderkram wurde von den USA vor ein paar Wochen verboten und Zack, hörte das Kanzleramt auf, in diesem Kauderwelsch zu schreiben. Vor ein paar Tagen ging wohl an andere Ämter "die Empfehlung " raus, es ebenfalls zu lassen. Die Spritzerei wird in den USA nicht mehr bezahlt, also wird es bei uns auch so werden. Gott sei Dank! Alles in positiver Richtung. Zwar langsam, aber stetig und mit Schachzügen, die man nicht sofort verstehen kann.

Ach ja, richtig gefeiert hab ich das Einstampfen der Subventionen für die Qualitätsmedien in den USA. Da werden wir bald folgen. Freu mich schon auf die verkniffenen Gesichter der Tagesschausprecher in ihren letzten Wochen:))
 

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