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98% ist die Behauptung, aber was bedeutet das? 2% Dumme und 98% Kluge ? Was sagt die Geschichte zu den 2 % ?Behauptung mit den mehr als 90% der "Klimawissenschaftler"
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98% ist die Behauptung, aber was bedeutet das? 2% Dumme und 98% Kluge ? Was sagt die Geschichte zu den 2 % ?Behauptung mit den mehr als 90% der "Klimawissenschaftler"
In der Geschichte gibt es Beispiele für 2%, die sich irrten, und Beispiele für 2%, die Recht hatten. Allein aus der Eigenschaft, in der Minderheit zu sein, kann man nichts ableiten.Was sagt die Geschichte zu den 2 % ?
- Die Zustimmung steigt mit der Fachkenntnis der Befragten; bei Experten mit zahlreichen Veröffentlichungen im Bereich Klimawandel beträgt die Zustimmung praktisch 100 %.[1][3]
Nein, veröffentlicht wird, was den anerkannten Methoden entspricht. Wenn jemand damit etwas Neues rausfindet, insbesondere wenn derjenige schon vorher eine hohe Reputation hat, wird das auch veröffentlicht.veröffentlicht wird nämlich nur das, was dem entspricht.
ich weiß zwar nicht, ob Du von bestimmten Personen auf ein solches Argument gewartet hast - von mir wäre das zumindest nicht gekommen.Und weil ich schon drauf warte, daß jemand mit dem kalten Juli als Gegenbeweis für die Klimaerwärmung ankommt: der 'kalte' Juli 2025 war mit über 18°C immer noch im Bereich der wärmsten Julis der Jahre 1880 bis 1980.
Bedeutet in der Praxis, was den Methoden von an der Diskussion anerkannten Teilnehmern entspricht. Und zwar anerkannt von den anderen an anerkannten Teilnehmern?Nein, veröffentlicht wird, was den anerkannten Methoden entspricht.
Nur bedeutet Reputation nicht, dass das jeweilige Argument zutrifft. Eine wissenschaftlich saubere Diskussion sollte eben gerad befreit sein von irgendwelchen Reputationsfragen.Wenn jemand damit etwas Neues rausfindet, insbesondere wenn derjenige schon vorher eine hohe Reputation hat, wird das auch veröffentlicht.
Da werden wir niemals zu einer gemeinsamen Diskussionsbasis finden können: Wenn Cook in Deinen Augen allen Ernstes ein anerkannter Klimawissenschaftler ist und Du seiner Metaauswertung selbst nach den Analysen dieser Arbeit (die ich in #379 verlinkt habe), auch nur irgendeine wissenschaftliche Relevanz zumisst, brauchen wir an der Stelle auch nicht weiter zu diskutieren.- Die vielzitierte Studie von Cook et al. ...

Du hättest recht, wenn wir nach Klimaveränderungen suchen würden, die "natürlich" entstehen. Man kann aber nicht 1000 Jahre warten, um dann festzustellen, "oh Mann, das waren ja wir selber, aber leider ist jetzt die Biologie auf diesem Planeten völlig durcheinander. Hätten wir doch mal ...".100 Jahre als Zeitraum sind in meinen Augen aber auch ein irrelevanter Zeitraum zur Betrachtung einer möglichen Klimaveränderung in Erdhistorischen Zeiträumen.
Ja, das mag idealerweise richtig sein. Idealerweise wendet man sich allein dem Inhalt eines Beitrags zu, ohne den Namen des Verfassers zu kennen. Peer review vor der Veröffentlichung funktioniert auch meistens so. Aber das ist mengenmäßig völlig unmöglich. Niemand kann Zehntausende von Beiträgen selbst nach ihrer Güte analysieren und sortieren. Und sobald diese Sortierarbeit (was taugt etwas, was nicht) auf die wissenschaftliche Community verteilt wird und sich z. B. in Zitationen und Karrieren niederschlägt, entsteht automatisch Reputation, die normalerweise (!) auch Hand und Fuß hat. Natürlich ist dieses System nicht perfekt und nicht fehlerfrei. Reputation ist kein Beweis für bessere wissenschaftliche Leistung, aber doch ein Indikator dafür.Eine wissenschaftlich saubere Diskussion sollte eben gerad befreit sein von irgendwelchen Reputationsfragen.
Der Verweis auf Cook kam nicht von mir, sondern von Perplexity, und mir sagt der Name auch gar nichts. Du kannst natürlich gern die Datenauswahl von Perplexity kritisieren, denn diese Antworten sind nicht fehlerfrei, aber dann bitte vollständig, weil dort auch stehtWenn Cook in Deinen Augen allen Ernstes ein anerkannter Klimawissenschaftler ist und Du seiner Metaauswertung selbst nach den Analysen dieser Arbeit (die ich in #379 verlinkt habe), auch nur irgendeine wissenschaftliche Relevanz zumisst, brauchen wir an der Stelle auch nicht weiter zu diskutieren.
Die vielzitierte Studie von Cook et al. (2013 und Folgearbeiten) sowie vergleichbare Arbeiten fanden
Neuere Auswertungen von zehntausenden Fachartikeln
Bedeutet in der Praxis, was den Methoden von an der Diskussion anerkannten Teilnehmern entspricht. Und zwar anerkannt von den anderen an anerkannten Teilnehmern?
Nur bedeutet Reputation nicht, dass das jeweilige Argument zutrifft. Eine wissenschaftlich saubere Diskussion sollte eben gerad befreit sein von irgendwelchen Reputationsfragen.
Darin sehe ich ja gerade eines der Probleme der ganzen Debatte warum das in meinen Augen sich zu einer Religion entwickeln konnte
Peer-Review-Betrug — Hacking des wissenschaftlichen Veröffentlichungsprozesses
Autor: Charlotte J. Haug, MD, Ph.D. Autoreninformationen und Zugehörigkeiten
Veröffentlicht 17. Dezember 2015
N Engl J Med 2015;373:2393-2395
DOI: 10.1056/NEJMp1512330
Zusammenfassung
In einem neuen Trend werden immer mehr wissenschaftliche Artikel aufgrund gefälschter Peer-Reviews zurückgezogen — eine Art Betrug, der durch elektronische Manuskripteinreichungssysteme ermöglicht und vom Publish-or-Perish-Ethos der Wissenschaft inspiriert wird.
26.05.2016 https://web.archive.org/web/20200320162316/https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/leap.1031 (autom Browser-Übersetzung)
Was verursacht Peer-Review-Betrug und wie kann er verhindert werden?
Sneha Kulkarni
Zusammenfassung
Kernpunkte
- Peer Review, der Eckpfeiler des wissenschaftlichen Publizierens, ist wegen seiner Mängel vielfach kritisiert worden und wurde sowohl von Autoren als auch von Herausgebern manipuliert.
- Mangelnde Überprüfungstransparenz trägt zu Peer-Review-Problemen bei.
- Der Druck zur Veröffentlichung – bei Autoren und Zeitschriften – verschärft die Peer-Review-Probleme.
- Technologie kann dazu beitragen, die Integrität der Überprüfung aufrechtzuerhalten, redaktionelle Wachsamkeit bleibt jedoch von entscheidender Bedeutung.
Gefälschtes Peer-Reviewing
Worum geht es hier?
Bei der gefälschten Überprüfung oder Selbstüberprüfung wird während des Peer-Review-Prozesses ein gefälschter Gutachter empfohlen.[1] Eine gefälschte oder Selbstbewertung manipuliert den Überprüfungsprozess und garantiert, dass eine Arbeit eine positive Bewertung erhält. Dies gilt als fragwürdige Forschungspraxis.[2]
...
‘Es fühlte sich sehr eklig an’: Der Name dieses Wissenschaftlers wurde verwendet, um gefälschte Peer-Reviews zu schreiben
Elsevier zieht Dutzende Zeitschriftenartikel zurück, die auf der Grundlage “fiktiver” Rezensionen veröffentlicht wurden
Seriöse wissenschaftliche Zeitschriften bewerten Artikel vor der Veröffentlichung, indem sie sie von anderen Forschern auf diesem Gebiet sorgfältig durchlesen lassen. Aber dieser Peer-Review-Prozess ist alles andere als perfekt. Gutachter engagieren sich ehrenamtlich, gehen in der Regel davon aus, dass die Forschung real ist, und suchen daher nicht nach Betrug.
Einige Verlage versuchen möglicherweise, Wählen Sie Rezensenten aus, von denen sie glauben, dass sie eher Arbeiten akzeptieren, denn die Ablehnung eines Manuskripts kann den Verlust von Tausenden von Dollar an Veröffentlichungsgebühren bedeuten.
Schlimmer noch, einige korrupte Wissenschaftler bilden Peer-Review-Ringe. Papier-Fabriken können schaffen gefälschte Peer-Reviewer. Andere können Redakteure bestechen oder pflanzen Agenten in den Redaktionen von Zeitschriften.
Das große Geschäft mit der Fake-Forschung
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ... Wer das liest, darf ruhig skeptisch sein. Eine Untersuchung hat ein Millionen-Dollar-Geschäft mit „organisiertem Wissenschaftsbetrug“ aufgedeckt.
„Betrug im industriellen Maßstab“
Aber wie verbreitet sind diese betrügerischen Praktiken? Die Auswertung zeichnet ein düsteres Bild.
Demnach umfasst der Fake in der Forschung längst nicht mehr nur wenige Einzeltäter, sondern organisierte Netzwerke verschiedener Akteure. Dazu gehören Fachjournale, Editoren, Vermittler und Autoren. „Die an den gefälschten Artikeln erkennbaren Verknüpfungen deuten auf Betrug im industriellen Maßstab hin“, konstatieren die Forschenden. Dies sei ein Millionen Dollar-Geschäft.
Dies gelte insbesondere angesichts der Künstlichen Intelligenz und den mit KI verknüpften Umwälzungen. „Wenn wir es schon jetzt nicht schaffen, den Betrug zu verhindern, dann sind wir erst recht nicht gegen das gewappnet, was generative KI mit der wissenschaftlichen Literatur anstellen kann“, sagt Richardson. Durch KI-Systeme werde es noch schwieriger, echte Fakten von Halluzinationen und Fälschungen zu unterscheiden – mit denen dann neue KI-Modelle trainiert werden. (Proceedings of the National Academy of Sciences, 2025; doi: 10.1073/pnas.2420092122)
Quelle: Northwestern University, PNAS
Wissenschaftsbetrug aller Art steigt in nie dagewesenem Tempo
Organisierter Betrug ist ein rasant wachsendes Problem im Wissenschaftsbetrieb, zeigt eine neue Studie. Fachleute warnen vor drohendem Imageschaden
BetrügernetzwerkeDasGeschäftmitFake-Studien
Auch in der Forschung wird manchmal gemogelt. Seit Jahren tauchen immer wieder gefälschte Studien oder ganze Zeitschriften voller ausgedachter Ergebnisse auf.
Im Fachjournal PNAS schreiben Forschende jetzt, dass das Problem größer ist als bisher angenommen. Es habe "industrielle Ausmaße". Die Forschenden warnen, dass nicht nur einzelne Gruppen betrügen, sondern dass es regelrechte Betrügernetzwerke gebe. Dazu gehören so genannte Paper Mills. Diese fälschen Fachartikel und verkaufen sie an Forschende, die ohne großen Aufwand selbst etwas publizieren wollen - ein Millionengeschäft.
Auch Redakteurinnen und Gutachter sollen mit drin stecken, um gefälschte Artikel durch den Qualitätscheck von Fachjournalen zu bringen.
Die Autoren des PNAS-Artikels sprechen von einem Weckruf für die Wissenschaft und mahnen, dass mehr gegen Betrügerinnen und Betrüger getan werden muss. Gerade durch KI-Systeme könnte es schwieriger werden, Kriminelle zu entlarven.
Da fragt man sich schon, wie geht das weiter, wie sieht das nächstes Jahr aus? Seit ich hier lebe, ...
Ja, aber inwiefern werden die den Konsens eines Faches beeinflussen? Und von welchem Ausmaß reden wir hier? Wieviel Prozent der Veröffentlichungen eines Fachs sind betroffen?bei den Fake-Wissenschaft-Vorwürfen geht es eben nicht nur um diese Paper-Mills, wie man in den Artikeln bzw Zitaten nachlesen kann...
Corona, Clima & Co:
Wenn der Partner erstmal beruflich an einen Ort gebunden ist - und da muss man halt heutzutage auch froh sein, dass man überhaupt in einem angemessenen Berufsalltag steht...Da Du ja ursprünglich aus D bist bzw dort noch Beziehungen/Kontakte hast wäre eine Re-Migration ev eine Überlegung wert? Oder wenn es die Türkei sein muss
Zusammenfassung:
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Erhöhte CO2-Konzentrationen fördern direkt das Pflanzenwachstum, tragen global zur Ökologisierung des Planeten bei und steigern die landwirtschaftliche Produktivität [Abschnitt 2.1, Kapitel 9]. Sie senken zudem den pH-Wert der Ozeane und machen sie damit weniger alkalisch. Dies könnte sich nachteilig auf Korallenriffe auswirken, obwohl die jüngste Erholung des Great Barrier Reefs etwas anderes vermuten lässt.
Kohlendioxid wirkt auch als Treibhausgas und übt einen wärmenden Einfluss auf Klima und Wetter aus.
Klimaprognosen erfordern Szenarien zukünftiger Emissionen. Es gibt Hinweise darauf, dass die in der Literatur zu den Auswirkungen häufig verwendeten Szenarien die beobachteten und wahrscheinlichen zukünftigen Emissionstrends überbewertet haben.
Die weltweit mehreren Dutzend globalen Klimamodelle bieten kaum Anhaltspunkte dafür, wie stark das Klima auf erhöhte CO2-Konzentrationen reagiert.
...
zu starke Erwärmung an der Oberfläche und zu starke Verstärkung der Erwärmung in der unteren und mittleren Troposphäre [Abschnitte 5.2-5.4]. Die Kombination aus zu empfindlichen Modellen und unplausiblen Extremszenarien für zukünftige Emissionen führt zu übertriebenen Projektionen der zukünftigen Erwärmung.
Die meisten extremen Wetterereignisse in den USA zeigen keine langfristigen Trends. Behauptungen über eine erhöhte Häufigkeit oder Intensität von Hurrikanen, Tornados, Überschwemmungen und Dürren werden durch historische Daten aus den USA nicht gestützt [Abschnitte 6.1-6.7]. Darüber hinaus werden forstwirtschaftliche Praktiken bei der Beurteilung von Veränderungen der Waldbrandaktivität oft übersehen [Abschnitt 6.8]. Der globale Meeresspiegel ist seit 1900 um etwa 20 Zentimeter angestiegen, es gibt jedoch erhebliche regionale Unterschiede, die hauptsächlich auf lokale Bodensenkungen zurückzuführen sind; Messungen der US-Gezeitenpegel zeigen insgesamt keine offensichtliche Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs über die historische Durchschnittsrate hinaus.
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