Klimawandel

Aber genau das hat die Studie von 2019 doch getan!
für einen Zeitraum bis 1970. Da sind wir dann auch genau wieder bei der Frage, welchen Zeitraum bzgl. des Klimas/seiner langfristigen Veränderung für relevant hält. Und da halte ich 50 Jahre für ungeeignet und viel zu kurz.
 
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Landmanagment durch Menschen wie Aufforstung, Düngung etc. spielt auf jeden Fall eine wichtige Rolle, das müsste man zuerst mal sauber trennen, um zu sehen wie CO2 alleine auf Pflanzenwachstum wirkt, ohne das Zutun von Menschen.

Dann ist die Frage, was passiert, wenn die Feuchtigkeitssättigung des Bodens nachlässt, kann der CO2 - Effekt kompensieren, wenn Wasser knapp wird bzw. fehlt?

Ich denke, wenn man das trennt, wäre die globale Vergrünung deutlich kleiner und stark räumlich fragmentiert.

Die Niederschlagsmenge ist zwar insgesamt leicht gestiegen, aber räumlich extrem uneinheitlich verteilt. Die Gletscher- und Grundwasserspeicher sind am Sinken und die Bodenfeuchtigkeit nimmt ab. Die Trockenheit schreitet voran und zwar nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.
 
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ich habe in meinem Post als Antwort zu dem von Laurianna nicht behauptet, dass die Nasa das explizit auf CO2 bezogen hat.
Dir ist aber hoffentlich schon klar, daß die Behauptung "die Welt wird grüner" von den Konsensus-Gegnern als Beleg für den Nettonutzen des CO2-Anstiegs verwendet wird?
 
Und da halte ich 50 Jahre für ungeeignet und viel zu kurz.
Das heißt, du akzeptierst die Prognosefähigkeit eines Modells erst nach 100 Jahren? Nach 1000 Jahren? Und vorher bewegen wir uns fröhlich im Blindflug?

Übrigens prgnostizieren diese Modelle auch nicht das Klima für die nächsten 1000 oder 10000 Jahre, sondern für die nächsten Jahrzehnte. Natürlich gibt es dazu auch Abschätzungen über den Fehlerspielraum.
 
Landmanagment durch Menschen wie Aufforstung, Düngung etc. spielt auf jeden Fall eine wichtige Rolle, das müsste man zuerst mal sauber trennen, um zu sehen wie CO2 alleine auf Pflanzenwachstum wirkt,
Es existieren ja schon recht viele Untersuchungen zur Auswirkung der CO2-Konzentration auf das Pflanzenwachstum. Als gesichert würde ich ansehen, dass es zu einer Verschiebung von C3-Pflanzen hin zu C4 kommen wird. Sicher alles auch Abhängig von anderen Faktoren (UV-Einstrahlung, Wasserversorgung etc.).
Und die Entwicklung kann regional natürlich sehr unterschiedlich sein.
Und das kann und wird sicher bei steigender CO2-Konzentration zu Problemen beim Anbau von C3-Pflanzen führen (Weizen, Reis, Sojabohne, Kartoffel).

Das kann aber alles nicht die relevante Frage sein, wenn (wie die Kritiker ja annehmen) diese Zunahme noch weit unter der historischen Schwankungsbreite liegt und der menschliche Anteil daran eher gering sein sollte.

Aber selbst wenn der menschliche Anteil an der CO2-Zunahme hoch ist, fände ich das nicht so erheblich, solange das alles sich weit unterhalb historischer und prähistorischer Werte bewegt.

Hungersnöte kann ich aus diesem Grund jedenfalls nicht erkennen: Teilweise wird man auf andere Züchtungen wechseln müssen. Oder man baut gleich C4-Pflanzen an: z.B. Mais, Hirse, Amarant, Teff, Perlhirse, Fonio.
 
Aber selbst wenn der menschliche Anteil an der CO2-Zunahme hoch ist, fände ich das nicht so erheblich, solange das alles sich weit unterhalb historischer und prähistorischer Werte bewegt.
Es bewegt sich weit oberhalb historischer Werte. Und die prähistorischen Bewegungen sind 100mal langsamer gewesen.

Das Wort "historisch" bedeutet in diesem Zusammenhang "seit es die Schrift gibt".

Ich kenne außerdem ne Menge Leute, die werden nicht erfreut sein, wenn man ihnen Weizen und Kartoffeln "verbietet" und afrikanische Gewächse als Ersatz gibt. Na ja, ist ja eh ne Weltverschwörung, genau wie mit der Insektennahrung.
 
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Dir ist aber hoffentlich schon klar, daß die Behauptung "die Welt wird grüner" von den Konsensus-Gegnern als Beleg für den Nettonutzen des CO2-Anstiegs verwendet wird?
????? Du wirfst mir jetzt ernsthaft Aussagen vor, die nicht von mir kommen?
Also wenn Du überhaupt noch irgendwie ernst genommen werden möchtest, würde ich mir überlegen, nicht solche "Strategien" zu versuchen.
 
Das heißt, du akzeptierst die Prognosefähigkeit eines Modells erst nach 100 Jahren? Nach 1000 Jahren? Und vorher bewegen wir uns fröhlich im Blindflug?
Letztendlich: ja. Bis dahin kann man natürlich gerne über Fehlerquellen, Unwägbarkeiten etc. diskutieren. Aber nicht Gesetzte und Verfassungsänderungen auf solche Prognosen stützen.
Übrigens prgnostizieren diese Modelle auch nicht das Klima für die nächsten 1000 oder 10000 Jahre, sondern für die nächsten Jahrzehnte. Natürlich gibt es dazu auch Abschätzungen über den Fehlerspielraum.
Das ist mir klar. Der unterschied ist halt, dass man die historischen Daten hat (bzw. glaubt zu haben).
An nicht vorhandenen zukünftigen Daten kann man natürlich auch keine Modelle kalibrieren.
 
????? Du wirfst mir jetzt ernsthaft Aussagen vor, die nicht von mir kommen?
Also entschuldige mal, dieser Austausch
Wenn CO2 so positiv für das Pflanzenwachstum sein soll, wieso nehmen dann die Dürreflächen weltweit zu? Innerhalb von 120 Jahren hat sich das verdoppelt.
Die Grünfläche nimmt aber auch weltweit zu. Die pflanzliche Biomasse ebenso. Das Great Barrier Reef wächst auch.
ist doch völlig sinnlos, wenn es sich nicht um ein CO2-Argument handeln sollte, insbesondere da es auch vorher um CO2 ging.

Was war denn das für eine "Strategie"?
 
Also entschuldige mal, dieser Austausch
kann und werde da nix entschuldigen - da wo Du einen argumentativen Zusammenhang mit der Brechstange zu erzeugen versuchst, sehe ich keinen.
ist doch völlig sinnlos, wenn es sich nicht um ein CO2-Argument handeln sollte, insbesondere da es auch vorher um CO2 ging.
Ich bin bzgl. des Pflanzenwachstums doch gar nicht auf die CO2-Frage eingegangen. Mit meinem Verweis auf die Zunahme der Grünfläche weltweit habe ich möglicherweise implizit die These "CO2 steigt -> mehr Dürreflächen" in Frage gestellt. Ich hätte natürlich deutlich darauf hinweisen können, dass für das Planzenwachstum noch viele weitere Parameter existieren. Aber da noch extra auf Wasser, Trockenperioden, UV-Einstrahlung etc. hinzuweisen halte ich nun wirklich für eine Binse.

Umgekehrt wird aber aus meiner Sicht sehr wohl "ein Schuh daraus": Wenn man einen CO2-Anstieg in direktem Zusammenhang mit zunehmenden Dürreflächen ausbreitet ohne darauf hinzuweisen, dass die gesamte pflanzliche Biomasse zugenommen hat, versucht man m.E. eine Kausalität zu behaupten, die hierdurch jedenfalls nicht zu beweisen ist.

Mir ist diese behauptete Kausalität vollkommen egal, solange ich eine Zunahme der Biomasse insgesamt sehe. (Ohne Korrelation ist eine Kausalität immer schwer zu vermitteln).
Was war denn das für eine "Strategie"?
Gar keine - außer evtl. wie ober beschrieben, die CO2-Frage im Zusammenhang mit Erdbegrünung als vollkommen Randständig einzustufen.
 
Du meinst also es gibt keinen Zusammenhang zwischen Dürre und dem steigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre? Und wenn, dann wäre dir das auch egal, solange die Biomasse überwiegt?
 
Du meinst also es gibt keinen Zusammenhang zwischen Dürre und dem steigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre?
Habe ich nirgends behauptet - es ist lediglich eine Frage, die mich in Anbetracht steigender Biomasse nicht umtreibt.
Und wenn, dann wäre dir das auch egal, solange die Biomasse überwiegt?
Das habe ich erst recht nicht geschrieben - denke ich auch nicht: Ich finde es sogar für die betroffenen Regionen sehr übel, wenn sich dort die Dürreregionen vergrößern/ausbreiten.
Da ich aber diese Kausalität nicht erkennen kann (bis evtl. auf einen Anteil der Wirkung auf die C3-Pflanen) halte ich es sogar für sehr nachlässig und befürchte, dass viel Zeit verloren geht, sich mit anderen Ursachen zu beschäftigen.

Dazu könnte dann als ein Element dann auch die Aussaat/Ansiedlung passenderer Pflanzen zählen.

Wenn man sich fast nur auf die CO2-Thematik stützt, dann noch anfängt CO2 in irgendwelchen Untergrundcavernen zu verpressen, wendet man zig Milliarden an Geldern auf, welche m.E. im absoluten nichts verpuffen werden. Das Verpressen erfordert selbst einen riesigen Energieaufwand - und zeitverzögert wird das dort verpresste CO2 auch wieder entweichen.

Und wenn der CO2-Anstieg dann doch eher auf andere Faktoren zurückgeht (z.B. das Entweichen aus den Meeren), und der anthropogene Anteil doch nicht so erheblich ist, wird die Menschheit sich damit arrangieren müssen.
 
Habe ich nirgends behauptet - es ist lediglich eine Frage, die mich in Anbetracht steigender Biomasse nicht umtreibt.
Du drückst dich schon etwas mißverständlich aus - auf der einen Seite schließt du also nicht aus, dass ein Zusammenhang bestehen könnte, obwohl dann schreibst du wieder, du erkennst keine Kausalität und auf der anderen Seite, solange die Biomasse überwiegt, ist das für dich vernachlässigbar.

Wobei es doch genauso eben bei dieser Frage ankommt, wieviel Einfluss CO2 tatsächlich bei dieser Biomasse hatte und wieviel durch Menschenhand bewegt wurde und entstanden ist und nicht durch den Einfluss von CO2. Nach so einer Differenzierung könnte es im Vergleich zu den Dürregebieten ganz anders aussehen. Alles was durch Menschenhand angebaut wird, kann ganz schnell wieder verschwinden...

Und nicht zu vergessen, die Dürregebiete haben sich verdoppelt und jedes Jahr kommen ca. 50 000 qm dazu. Und zwar dauerhaft...

Und was ist, wenn die Menschheit eben doch zum größten Teil Verursacher ist und dringend Handlungsbedarf besteht um CO2 zu reduzieren, und dem durch solche Diskussionen ständig Bremsklötze zwischen die Beine geworfen werden und nichts wirklich weiter geht, bis es eben zu spät ist?

Die Erforschung von resistenteren Pflanzen und deren genetische Veränderungen sind schon lange im Auftrag - nur könnte das laut Wissenschaftlern noch einige Generationen dauern. Und was noch dazu kommt, auch C4-Pflanzen brauchen Wasser. Und manche bei stärker Hitze sogar recht viel.
In so Gebieten wie bei uns hier mit lang andauernden Temperaturen über 35 Grad - wochenweise auch über 40 bis 46 Grad, wo bereits mittlerweile das Wasser rationiert wird, stundenweise wird der Hahn einfach zugedreht und das tgl.,wo soll das für den Anbau immer gewährleistet sein?

Dazu kommen noch Dolinen, riesige Löcher, die teilweise bis 200 m tief sind - in einem Gebiet der Türkei wurden dieses Jahr - in dem Video ist die Rede von 2500 Löchern in nur einem Gebiet, die auf den Feldern der Bauern aufgetreten sind. Entstanden durch fehlendes Wasser im Boden und dem Bohren nach tieferen Brunnen, weil der Grundwasserspiegel immer weiter absackt und dadurch noch mehr - ein Teufelskreis.

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Es müsste noch viel mehr zur CO2 -Reduzierung passieren, aber wenn nicht alle Länder gleichermaßen mitziehen...
 
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Du drückst dich schon etwas mißverständlich aus - auf der einen Seite schließt du also nicht aus, dass ein Zusammenhang bestehen könnte,
meine Güte - könntest Du bitte mal meine Texte präzise lesen und verstehen?! Das "nicht ausschließen" habe ich lediglich auch die Verschiebung von C3 hin zu C4-Pflanzen geschrieben. Das hat aber erst mal nix mit einer von den Klimaapologeten behaupteten Reduktion von Pflanzenfäche zu tun.
Ich finde, dass ich mich da insgesamt klar und deutlich ausgedrückt habe - und eben gerade nicht missverständlich.
obwohl dann schreibst du wieder, du erkennst keine Kausalität und auf der anderen Seite, solange die Biomasse überwiegt, ist das für dich vernachlässigbar.
... ich gebe es langsam auf.

Wobei es doch genauso eben bei dieser Frage ankommt, wieviel Einfluss CO2 tatsächlich bei dieser Biomasse hatte ...
Wofür soll das wichtig sein?! Und wie gesagt: Die Biomasse insgesamt weltweit nimmt eben zu und nicht ab!!!!!
Alles was durch Menschenhand angebaut wird, kann ganz schnell wieder verschwinden...
??? was genau hast Du hier nicht verstanden? Dass es nicht nur C4-Ackerpflanzen gibt?
Und nicht zu vergessen, die Dürregebiete haben sich verdoppelt und jedes Jahr kommen ca. 50 000 qm dazu. Und zwar dauerhaft...
"dauerhaft" gemäß Modellrechnung.
Und was ist, wenn die Menschheit eben doch zum größten Teil Verursacher ist und dringend Handlungsbedarf besteht um CO2 zu reduzieren, und dem durch solche Diskussionen ständig Bremsklötze zwischen die Beine geworfen werden und nichts wirklich weiter geht, bis es eben zu spät ist?
Zu spät wird es irgendwann dafür sein, überhaupt noch irgend ein produzierendes Gewerbe in Deutschland zu haben. Und die Gruppe der kritischen Wissenschaftler bzgl. dieser These ist eben alles andere als klein. Und Deutschland wird der Welt auch damit kein gutes Beispiel geben können: Der restlichen Welt (vor allem den BRICS Staaten) wird es vollkommen egal sein, was in Deutschland passiert.
Und Energieintensive Güter werden dann eben importiert - aus Ländern in denen dann der Energieverbrauch steigt.

Und bei einer Sache bin ich sicher: Die von Dir offenbar gefürchteten Diskussionen werden m.E. eher noch deutlich zunehmen. Spätestens wenn millionen von Arbeitern in der Auto- und Maschinenbauindustrie ihre Jobs verloren haben.

Die Erforschung von resistenteren Pflanzen und deren genetische Veränderungen sind schon lange im Auftrag - nur könnte das laut Wissenschaftlern noch einige Generationen dauern.
Man wäre ja da evtl. schon weiter, wenn man sich von Anfang an auf solche Forschungsthemen konzentriert hätte.
Und was noch dazu kommt, auch C4-Pflanzen brauchen Wasser. Und manche bei stärker Hitze sogar recht viel.
Auch beim Süßwasser sehe ich nicht so sehr das Problem in der Wassermenge weltweit, sondern in den starken regionalen Unterschieden und der Zunahme der Weltbevölkerung.
... 35 Grad - wochenweise auch über 40 bis 46 Grad, wo bereits mittlerweile das Wasser rationiert wird, stundenweise wird der Hahn einfach zugedreht
Das kann vermutlich in der Türkei einfach mal passieren. Aber wenn das nix mit CO2 zu tun hat?
Dazu kommen noch Dolinen, riesige Löcher, die teilweise bis 200 m tief sind - in einem Gebiet der Türkei ...
Ich würde nie bestreiten, dass es in vielen Regionen ein Problem mit der Süßwasserversorgung gibt. Sehe aber auch da keinen valide belegten Zusammenhang zum CO2.
Es müsste noch viel mehr zur CO2 -Reduzierung passieren, aber wenn nicht alle Länder gleichermaßen mitziehen...
Womit wir wieder beim Ausgangspunkt wären: Du gehst fest davon aus, dass CO2 das Problem ist. Ich dagegen halte das für den Fetisch einer Sekte.
An dem Punkt ist eine Diskussion darüber nicht unbedingt zielführend.
 
Das Traurige ist, dass diese Sekte geldgierig ist....und die Umwelt einen feuchten xxxx interessiert. Siehe jetzt wieder unbegrenzte Neuzulassung von "neuerem" Glyphosat. Und da will einer von diesem Al Gore Clan an unserer Erde interessiert sein? Wer das glaubt, den nehm ich nicht ernst.
 
Das Traurige ist, dass diese Sekte geldgierig ist....und die Umwelt einen feuchten ...
das sehe ich auch besonders an der "Strategie" der Politik rund um E-Mobilität/Verbrennerverbot.
Ich sehe durchaus einen Sinn in kleinen und leichten Stadtmobilen - diese können mit kleinen Batterien bei wenig Leistung auch sehr effizient sein.
Was ich aber auf den Straßen sehe sind viele schwere Fahrzeuge mit eher starken E-Motoren. Wegen des gigantischen Drehmoments (muss anscheinend sein, wegen der "Fahrfreude" beim saubergewaschenen Ökogewissen) haben diese dann zwangsläufig recht breite Reifen.

Das führt dann wieder zu noch mehr Reifenabrieb/Mikroplastik in der Umwelt.

Und es gab und gibt ja durchaus viele Alt-Verbrenner, die auch m.E. nicht mehr betrieben werden sollten.
Das würde ich aber vorwiegend auch am Treibstoffverbrauch festmachen. Mein Diesel jedenfalls ist Bj. 2006 (Corolla Kombi) und verbraucht bei sparsamer Fahrweise unter 5 l. Real.

Und die gesamte Stromversorgung für die Ladeinfrastruktur ist auch noch lange nicht für viele E-Mobile gelöst. Erst recht nicht in den Wohnvierteln. Da müsste man erst mal mit gigantischem Aufwand neue, stärkere Kabel legen, Trafostationen austauschen, ...
Und auch hier wäre der Aufwand deutlich geringer, wenn es eher um kleine und leichte Fahrzeuge ginge.

Recycling der Akkus ist ja dann das nächste Thema.
 
Ja, das ist alles sehr dunkel und Wohlergehen der Erde hat da nichts mit zu tun. Windkraftdinger z.B. können nicht recycelt werden. Sind sie hin, wird der Müll entweder in arme Länder verschifft und abgefackelt oder vergraben. Ich finde es immer sehr traurig, dass die Menschheit so wenig Intuition hat, um das zu erkennen, dann zu hinterfragen.
 
Ich finde, dass ich mich da insgesamt klar und deutlich ausgedrückt habe - und eben gerade nicht missverständlich.

Naja, da ging schon einiges etwas durcheinander, so klar war das ganz sicher nicht.


Ich dagegen halte das für den Fetisch einer Sekte.

Pffff, diese Wortwahl spricht eh für sich....

Die Kritik an der Umsetzung von E-Mobilität ist teilweise berechtigt, aber ich sehe nicht, dass das irgendetwas ändert oder entkräftet, was den Zusammenhang mit CO2 und dem Klimawandel angeht.

In Ländern wie Norwegen und der Niederlande funktioniert die E-Mobilität um einiges besser. Norwegen hat zum Beispiel eine spezielle Steuerpolitik, die den Kauf von kleineren, leichteren E-Autos fördert. Und in den Niederlanden gibt es viele Initiativen zum Carsharing und zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Dadurch werden weniger große, private Autos gebraucht. Auch die Ladeinfrastruktur ist gut ausgebaut.

Und es ist aber auch fair zu erwähnen, dass E-Autos an anderer Stelle Emissionen einsparen: Durch die Rekuperation (Bremsen mit dem E-Motor) entsteht deutlich weniger Bremsstaub, der ebenfalls gesundheitsschädlich ist. Und langsam kommen auch immer mehr kleinere E-Modelle auf den Markt, die eine Wende ab von SUVs etc. einleiten können.

Und bei den älteren Verbrennern geht es nicht nur um CO2, sondern vor allem Schadstoffemissionen wie Stickoxide und Feinstaub, die bei deinem Modell von 2006 deutlich höher sind als bei aktuellen Fahrzeugen. Hier liegt oft der Hauptgrund für Fahrverbote in Innenstädten. Das "Verbrennerverbot" der EU ab 2035 bezieht sich zudem auf den Verkauf von Neufahrzeugen und nicht auf ein Fahrverbot für bereits zugelassene Autos. Das wurde aber auch schon erwähnt hier.
 
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Naja, da ging schon einiges etwas durcheinander, so klar war das ganz sicher nicht.
Ich sehe das anders und halte das für ein Rezeptionsproblem.
Pffff, diese Wortwahl spricht eh für sich....
???? So wie das "Pffff"? Ich habe meine Wortwahl dagegen aber deutlich als meine Meinung formuliert.
In Ländern wie Norwegen und der Niederlande funktioniert die E-Mobilität um einiges besser. Norwegen hat
Norwegen hat 5,5 Millionen Einwohner und große Mengen Wasserkraft, die auch im Sommer nicht versiegt.
Die Niederlande produzieren 36% des Stromes mit Gas, haben ein Kernkraftwert und planen weitere.
zum Beispiel eine spezielle Steuerpolitik, die den Kauf von kleineren, leichteren E-Autos fördert.
Das halte ich auch für deutlich sinnvoller als die Subventionspolitik in D - wenn man denn schon subventionieren will. Das wird sich m.E. in D erst nach einer weitgehenden Zerstörung der Autoindustrie durchsetzen lassen.
Und es ist aber auch fair zu erwähnen, dass E-Autos an anderer Stelle Emissionen einsparen: Durch die Rekuperation (Bremsen mit dem E-Motor) entsteht deutlich weniger Bremsstaub, der ebenfalls gesundheitsschädlich ist.
Das stimmt sicher als erste These - in der Praxis ist der Abrieb von Reifen aber deutlich höher. Bei Eisenhaltigen Bremsbelägen würde ich auch z.B. die Anteile von Eisen und Zink (falls enthalten) aus der Abriebmenge herausrechnen, da ich die für die Umwelt und gesundheitlich für unbedenklich halte.

Studien dazu: Brake Wear and Airborne Particle Mass Emissions from Passenger Car Brakes in Dynamometer Experiments Based on the Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicle Test Procedure Brake Cycle

Brake Wear and Airborne Particle Mass Emissions from Passenger Car Brakes in Dynamometer Experiments Based on the Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicle Test Procedure Brake Cycle
Und langsam kommen auch immer mehr kleinere E-Modelle auf den Markt, die eine Wende ab von SUVs etc. einleiten können.
Die gibt es schon von Anfang an - z.B. der Zoe (von dem ich nicht so viel halte). Oder die ersten beiden Versionen des Hyundai Ioniq elektro. Der Ioniq ist nach wie vor eines der effizientesten E-Mobile. Leider kann der an Haushaltsstrom nur einphasig laden, was dann die Ladezeit daheim unnötig verlängert (sonst hätte ich den gekauft).
Bei "Nachfolgemodellen" ist Hyundai leider der SUV-Welle erlegen - die können zwar dreiphasiges Laden, sind aber längst nicht mehr so aerodynamisch und haben breitere Reifen.
Und bei den älteren Verbrennern geht es nicht nur um CO2, sondern vor allem Schadstoffemissionen wie Stickoxide und Feinstaub, die bei deinem Modell von 2006 deutlich höher sind als bei aktuellen Fahrzeugen.
ist mir alles klar. Bei den KfZ mit geregeltem DPF kommen natürlich noch die erhöhten Emissionen während der Regenerationsphase dazu.
Hier liegt oft der Hauptgrund für Fahrverbote in Innenstädten.
Ist mir alles klar. Ich habe auch kein Problem damit, wenn das weiter verschärft würde (wie dieses Jahr in Frankreich). In die Innenstadt fahre ich auch fast nur mit dem E-Bike.
 
Artikel vom 11.8.25 auf blackout-new.de zur CO2-Verpressung.

Regierung genehmigt Gesetzentwurf zur CO2-Speicherung – Kritik wird lauter​

August 11, 2025
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur unterirdischen Speicherung von CO2 beschlossen. Künftig soll industrielles Kohlendioxid vor allem unter dem Meeresboden dauerhaft eingelagert werden. Ziel ist es, schwer vermeidbare Emissionen aus Industrieprozessen zu binden. Die Wirtschaft begrüßt den Beschluss als Beitrag zur Klimaneutralität. Umweltverbände hingegen sehen in der geplanten CCS-Technologie eine riskante Fehlentscheidung mit langfristigen Folgen.
...

Und ich gehe mal davon aus, dass die gigantischen Kosten für die Anlagen, die Pipelines etc. komplett den Energieverbrauch umgelegt werden. Wird also alles noch teurer - und noch mehr Firmen werden den Umzug nach Nordamerika oder Asien umsetzen.

Die Installation und der Betrieb wird seinerseits gigantischen Energiemengen verbrauchen. Und das dann mit dem Effekt, dass das CO2 zeitverzögert ins Meerwasser entweicht und dann auch irgendwann wieder in die Atmosphäre abgast.

Das alles mach unser (noch) schöne Planet im Übrigen seit Jahrmillionen vollautomatisch - CO2 löst sich im Wasser und wird wieder frei. Je nach Temperatur. Und wenn man mal in die historischen Kurvenverläufe hineinzoomt, wird so mancher eine Überraschung erleben: Nämlich dass erst die Temperatur steigt und dann das CO2.

Das kann auch jeder selbst mit offiziellen Rohdaten und einer Tabellenkalkulation sich selbst visualisieren.
 
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