Ketogene Ernährung/Low Carb/LCHF/Carnivore

  • Themenstarter Themenstarter togi
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Vielleicht gibts da wirklich Genvarianten, wo man das B6 nicht gut in P5P umwandeln kann?
Zur Umwandlung von Pyridoxin in P5P (also von inaktivem zu aktivem) wird wohl Zink benötigt. Bei HPU ist das oft ja auch im Mangel, somit kann die Umwandlung auch beeinträchtigt sein. Und eventuell braucht es wahrscheinlich noch andere Stoffe dafür, die auch im Mangel sein können.
Bei HPU liegt ja genetisch ein Problem bei der Bildung des Häms vor. Für die Synthese von Häm werden mehrere Enzyme benötigt, von denen einige aufgrund der Genetik fehlerhaft gebildet werden. Deswegen kann das Häm nicht richtig gebildet werden und es entsteht vermehrt falsch gebautes Häm (Hämopyrrollaktam), dass dann schädlich für den Körper ist und über einen Umweg mittels Anheftung von B6, Zink, Mangan (nicht unbedingt alles und unterschiedliche Mengen), als HPL-Komplex unschädlich und wasserlöslich gemacht wird und über den Urin ausgeschieden wird.
Der Mangel an B6 ist deswegen nur eine indirekte Folge bei HPU.

Ich hab mal 10 Tage gefastet, und hatte sehr viele Ketone im Urin, wenn man den Teststreifen glauben will.
Ach, das hatte ich nicht erwähnt. Ich habe Glucose und Ketone im Blut gemessen. Mit Teststreifen und einem Keto-/Glukose-Test-Gerät. Das ist wie beim Blutzucker messen.
Das mit dem Messen im Urin hat wohl nicht so die Aussagekraft. Ich weiß allerdings nicht mehr, warum. Aber wenn der Körper Ketone ausscheidet, dann stehen sie ihm ja nicht mehr zur Verfügung, und bei Ketose benötigt er sie ja eigentlich im Körper. Es gibt, meine ich, auch verschiedene Ketone, und je nach Methode werden verschiedene gemessen.
Ich hab dazu auf die Schnelle noch das gefunden:
Der Blutketontest ist die genaueste Methode zur Messung von Ketonen, da er β-Hydroxybutyrat misst. Diese Substanz ist in den höchsten Mengen im Blut vorhanden. Durch die Messung von BHB messen Sie die Ketone, die Ihr Körper verbraucht, im Gegensatz zu den anderen Testmöglichkeiten, die die ausgeschiedenen Ketone berechnen.
Quelle: https://www.go-keto.com/de/akademie/ketone-messen-welche-moglichkeiten-gibt-es-und-wie-messe-ich/

Denkt ihr, dass es Sinn macht, Häm-Eisen zu supplementieren? Ich weiß jetzt nicht, ob ich auch HPU habe (vieles würde dafür sprechen, einiges aber auch dagegen), aber Eisenmangel habe ich definitiv, außerdem einen ziemlichen Hämoglobinmangel.
Was verstehst Du unter Häm-Eisen? Bei einem Eisenmangel würde ich auf jeden Fall Eisen supplementieren. Am Besten Eisenbisglycinat wegen seiner guten Biofügbarkeit. Das nimmst Du ja schon.

Bei HPU ist die Bildung des Häm gestört. Der Ausgleich des Eisenmangels ist hier eine sinnvolle Maßnahme, allerdings kann die Bildung dadurch nicht erhöht werden. Wenn nicht genügend richtig gebautes Häm gebildet werden kann, dann nützt auch viel Eisen nichts. Es ist allerdings förderlich, wenn der Körper genügend Eisen für die Bildung zur Verfügung hat.
Ach, hab's gefunden. Hämeisen ist Eisen, das tierischen Ursprungs ist. Das kann besser aufgenommen werden, als pflanzliches Eisen, da der menschliche Körper diese Form besser aufnehmen kann. Die Form ist dem menschlichen Eisen ähnlich. Schau mal hier: https://hpuandyou.de/eisenmangel-bei-hpu/. Häm-Eisen bezieht sich dann auf das, was wir über die Nahrung zu uns nehmen, da ist tierisches Eisen besser als pflanzliches.

Aber, wenn bei Dir der Eisenwert steigt, wenn Du Eisenbisglycinat nimmst, dann passt das doch. Mehr willst Du doch eigentlich nicht, oder?

außerdem einen ziemlichen Hämoglobinmangel.
Für die Bildung von Hämoglobin wird Häm benötigt.

und was den Stress angeht, es ist ja bekannt, dass der Verzicht auf Kohlenhydrate, oder gar Keto oder auch Carnivore, Cortisol- bzw. bei Cortisolmangel Adrenalinschübe auslöst. Die Stresshormone sind notwendig, um die Körperreserven anzuzapfen. Das Cortisol beispielsweise induziert die Mobilisation der Glycogenspeicher und der körpereigenen Fettreserven, habe ich mal gelesen.
Das ist eine Erklärung. Stimmt, das habe ich auch mal gelesen, dass dann Cortisol ausgeschüttet wird.
 
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Aber, wenn bei Dir der Eisenwert steigt, wenn Du Eisenbisglycinat nimmst, dann passt das doch. Mehr willst Du doch eigentlich nicht, oder?
Vielen Dank Kerstin, für deine ausführliche Antwort.
Ja genau, Häm-Eisen gibt es auch als Nahrungsergänzung. Dachte, das könnte ich mal probieren, da ich mir mit Fleisch ziemlich schwer tue (ziemlichen Ekel habe und mich nicht öfter als 2x die Woche dazu zwingen kann).

Eigentlich will ich eben doch mehr, nämlich dass Hämoglobin ansteigt. Denn was nützt mir das Eisen im Körper, wenn es nicht für das verwendet wird, was ich brauche, nämlich mehr Hämoglobin und damit bessere Sauerstoffversorgung im Körper. Ich führe nämlich einige Symptome auf Sauerstoffmangel zurück (nicht nur die körperliche Schwäche, auch den Tinnitus, die Sehstörungen und die Nervensymptome könnten damit zusammenhängen).
Eisen steigt zwar unter Eisen-Bisglycinat, aber das Hämoglobin ist immer noch im Keller.

LG
 
Eigentlich will ich eben doch mehr, nämlich dass Hämoglobin ansteigt. Denn was nützt mir das Eisen im Körper, wenn es nicht für das verwendet wird, was ich brauche, nämlich mehr Hämoglobin und damit bessere Sauerstoffversorgung im Körper. Ich führe nämlich einige Symptome auf Sauerstoffmangel zurück (nicht nur die körperliche Schwäche, auch den Tinnitus, die Sehstörungen und die Nervensymptome könnten damit zusammenhängen).
Eisen steigt zwar unter Eisen-Bisglycinat, aber das Hämoglobin ist immer noch im Keller.
Das stimmt allerdings. Der Körper sollte das Eisen auch verwenden können.
Dann vielleicht mal schauen, was der Körper mit dem Eisen machen will und was er dazu benötigt. Eventuell fehlt hier etwas für die Verstoffwechselung.
Oder doch mal in Richtung HPU schauen.
 
Auch hier interessant: #12 aus

 
Lowcarb kost hilft vor allem auch weil durch fleisch mehr iod aufgenommen wird und bei pflanzlicher kost eben zu wenig. Symptome bei pflanzlicher kost vor allem iodmangelsymptome
Für religiös Interessierte, gibt es einige Carnivore Berichte von Menschen, die ihre Kirchen deswegen verlassen haben.
Aus meiner Erinnerung zB ein Sieben-Tage-Adventist, der meinte der Draht zu Gott könne nicht sehr gut sein, wenn sie heilsames Fleisch/tierische Produkte verbieten und vegetarische Kost propagieren, die viele aus seiner Community sehr krank gemacht hat.
(er schilderte, wie krank viele Kirchenmitglieder trotz der ganzen Beterie waren. Wie sein Pastor, seine Mutter und viele im Umfeld elendiglich verreckt sind und keinem bewusst war, dass es an der Ernährung liegen könnte. Er selbst konnte vieles heilen (Energiemangel, Übergewicht, Brainfog, Herzprobleme etc...)
Kanal war - glaub ich - "no carb life".

lg togi
Hallo Togi

Meine erfahrung ist das wenn man sich nur von pflanzen ernährt aus religiösen und gesundheitlichen gründen dann oft such auf natursalz ohne iod umgestellt wird. Das hat zur folge dass schleichend ein iodmangel entsteht.

So sind all die symptome die da beschrieben sind Energiemangel, Übergewicht, Brainfog, Herzprobleme etc typisch bei iodmangel. Auch autoimmunerkrankungen können durch iodmangel entstehen da das immunsystem eben sehr stark von ausreichender iodversorgung abhängig ist. Besonders auch endometriose.

Da tiere in der regel mit iodzusätzen gefüttert werden enthalten nur sie ausreichend iod in nicht küstennahen regionen.

Wenn also iod mangel erkrankte auf fleischreiche kost umstellen erhalten sie dann wieder ausreichend iod und die symptome klingen ab.

Dabei hätten sie einfach iod ergönzen können dann wären vermutlich auch bereits viele symptome verschwunden

Natürlich nicht jene die durch unverträgliche speisen entstehen wie bei mir gluten von industrieweizen, kuhmilchprodukte und anderes auch.

Ich kenne viele gesundheitsbewusst ernährende die eben dem iod keine beachtung schenkten und deswegen wieder milchprodukte integrierten. Und die wiederum haben iod. So meinten sie fälschlicherweise rein pflanzliche kost sei ungesund.

Es muss nicht unbedingt fleisch oder fisch sein. Denn durch fleisch und fisch stinke ich grauenhaft. Deswegen mag ich das nicht. Das gilt auch für milchprodukte.

Auch muss bei pflanzlicher ernährung sichergestellt werden dass ausreichend vitamin b12, omega 3 fetrsäuren, eiweisse und je nach region bor zu sich genommen wird. Sich rein pflantlich zu ernähren ist eine grosse herausvorderung und nur wenige haben die kapazität das auch erfolgreich zu tun. Viel zeit muss investiert werden. Und die fleischersatzprodukte sind alles andere als ausgewogen und gesund. Leider oft mit sonnenblumenkernen und öl was viel omega 6 enthält.

Bei gluten, alte getreidesorten werden manchmal vertragen. Auch die mahlweise ob zerquetscht in steinmühle oder zerschnitten in industriellen hochgeschwindigkeitsmühlen die zu scharf kantigem mehl führen und so den darm mechanisch beschädigen können, sollen eine rolle bei der verträglichkeit spielen.

Ich fühle mich nicht gut wenn ich fleisch esse, ob muttertierhaltung zebu oder angus, mein stoffwechsel mag fleisch nicht. Mein körper will es nicht. Ich find fleisch eklig. Zudem ist jedes 5. stück fleisch ob bio oder nicht in der schweiz mit pcbs verseucht. Darum lieber kein fleisch! Es gibt glaub ich viele beispiele von menschen die viel fleisch essen und sie sind alles andere als gesund.

Aber das darf jeder für sich selbst entscheiden und herausfinden womit er sich ernähren will.


Viel erfolg bei allem was ihr so tut.

Sorry wegen weglassen von gross schreibung. Aber mit handy schreiben ist schon mühsal genug.
 
Lowcarb kost hilft vor allem auch weil durch fleisch mehr iod aufgenommen wird und bei pflanzlicher kost eben zu wenig. Symptome bei pflanzlicher kost vor allem iodmangelsymptome
Im Fleisch ist rel. wenig Jod. Milchprodukte sind am jodreichsten (logisch - Kälbchen benötigt Jod und daher pumpt Mama Kuh das Jod in die Milch oder verwendet es selbst in der Schilddrüse und in div. Organen. Im Muskelfleisch ist kaum was.)

Zum Thema Jod haben wir uA diesen Thread: https://www.symptome.ch/threads/jod...logene-entgiften-joddepots-auffuellen.136520/

(Ich war gut mit Jod gefüllt beim Carnivore Start, somit konnte ich gut die Wirkung differenziert erleben).

lg togi
 
Hier ist ja wenig los...
ich beziehe mich mal auf den Eingangsbeitrag.

Ich habe das voriges Jahr gemacht: Ernährung umgestellt.
Ich hatte vorher schon Diagnosen: Zöliakie, Casein-Allergie und div. Unverträglichkeiten. Ich dachte auch an Histaminintoleranz weil ich außer Fleisch und ein bisschen Gemüse nichts mehr vertragen habe.

Nach und nach habe ich also auf 2 Mahlzeiten am Tag umgestellt und alles, was sich falsch anfühlte, weg gelassen oder ausgetauscht.
Das sah dann so aus:
Mittags Eier und abends Fleisch. Fett habe ich ausgetauscht auf Butter zu den Eiern (mind. 5) und Rinderfett anstelle von Olivenöl zum Fleisch abends. Immer Rindfleisch. Einmal in der Woche fette Suppe. Sonst nichts. Eier waren / sind problemlos möglich trotz angeblicher "Histaminintoleranz".

Ergebnisse: Fibromyalgie ist fast weg (gewesen). Ich halte Fibromyalgie für eine Insulinresistenz.
Erschöpfung fast weg (gewesen).
Chronischer Juckreiz: Weg.

Mein Darm war kaputt, durch die unerkannte Zöliakie, ich habe keine KH mehr vertragen. Kohl empfiehlt sich aber nicht bei Hashimoto (siehe dazu Videos vonDr. Ekberg, ytube, kann ich bei Bedarf nachreichen), ergo hat mich der viele Kohl in die SD-Unterfunktion geschickt.
Lösung: weglassen.

Das hat viele Monate sehr gut funktioniert. Dazu täglich mehrstündig Bewegung in Form von spazierengehen. Fitness stellte sich von alleine ein, guter Nachtschlaf ebenso. So nebenbei 40 Kg weg. Lipödem o.k, hab ich zwar noch, macht aber keine Probleme mehr.

Leider habe ich dann vorigen Sommer angefangen Obst zu essen. Frisch vom Baum kein Problem. Ich habe aber wohl eine Art Ess-Sucht, das wurde dann immer mehr. Ich habe Äpfel ohne Ende gegessen - ich wurde davon überhaupt nicht mehr satt.
Und mit der Zeit wird man dann auch faul - träge - der Winter war kalt, sprich: die Erschöpfung wird wieder stärker und die Schmerzen auch.
Aber evt. hat auch meine Leber einfach nur durch das viele Obst gelitten.

Ich versuche nun, zurück zu carnivore zu gehen. Im Moment esse ich noch etwas Kohl zum Fleisch, um satt zu werden. Olivenöl bekommt mir nicht, die Verdauung ist unregelmäßig und es bläht. Es stört einfach, das merkt man, bei Carni hatte ich nichts dergleichen.

Ich denke daß bei mir durch die lange nicht erkannte Zöliakie der Darm total kaputt ist, ich habe auf alles reagiert, Nachtschattengewächse, Hülsenfrüchte besonders, ich wußte nicht mehr was ich essen sollte. Bis ich dann im Netz was über Pflanzenfraßstoffe fand: Phytine, Lektine und Gluten. Das hat mir dann geholfen.
Und deshalb bin ich zur carnivoren Ernährung gekommen. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren symptomfrei (fast) und voller Energie.

Es gibt ja auch Zusammenhänge zwischen einer insulinresistenten Leber und der mangelnden Fähigkeit Th3 in Th4 umzuwandeln.

Ich hätte nie gedacht, daß Ernährung so viel ausmacht. Wenn ich heute was schlechtes esse (ich reagiere zb. auf Gewürze ganz stark), bin ich am nächsten Tag den halben Tag quasi tot. Bei carni hatte ich das nicht, da war ich morgens um 6 fit ohne Wecker, und dann den ganzen Tag lang.
Der Hunger geht dann einfach weg. Von Eier und Fleisch bekomme ich keinen Hunger, von allem anderen ja.

Einen Nachteil hatte es: Verstopfung.
Na ja gut, man kann nicht alles haben.
Dies ist meine kleine bescheidene Erfolgsstory zum Thema Ernährung.
 
Kohl empfiehlt sich aber nicht bei Hashimoto Ich

Kohl kann man schneiden und ne halbe Stunde stehen lassen,..Thema "Sulforaphan".


hätte nie gedacht, daß Ernährung so viel ausmacht

Ernährung ist so wichtig, weil im Darm der Tod oder das Leben sitzt, im Darm sind etwa 70-80 % der Immunnzellen, er ist das wichtigste Immunorgan im Körper.

Gibst du dem Darm, was er benötigt um den Körper gesund zu erhalten, dann kümmert sich dein Immunsystem um alle Krankheitserreger.

Stört du den Darm mit schlechter Ernährung, ja dann spürst du anhand von Symptomen, das was schief läuft..

So viele höre ich sagen:"ich ernähre mich gesund...usw."
Wenn man dann fragt, was sie essen, dann ist da viel ungesundes, von dem sie meinen, es sei gesund..

All deine Symptome hast du dir angegessen, deshalb kannst du sie auch wieder verabschieden, indem du dem Körper zuführst was er braucht und das beginnt schonmal mit der Hälfte von allem essen, wir essen allgemein viel zu viel und zuviel verkochtes...

Auf deinem Weg zur Ernährungsumstellung wünsche ich dir viele erhellende Einsichten in ein schmerzfrei Leben..🙂

Z.B. "intervallfasten"..damit die Verdauung seine wichtigen Ruhepausen hat, die er benötigt um Reparaturen durchzuführen.
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... Ich hätte nie gedacht, daß Ernährung so viel ausmacht. Wenn ich heute was schlechtes esse (ich reagiere zb. auf Gewürze ganz stark), bin ich am nächsten Tag den halben Tag quasi ...

Aus Erfahrung (ich reagiere auf div Gewürze nicht "quasi ...", aber tw mit unangenehmer Symptomatik) kann ich ein Lied von singen - wobei ich mittlerweile davon tw ausgehe, dass die (Pestizid-) Belastungen an den Ursprungsprodukten ihren Beitrag zu leisten; Gewürze somit wenn, dann auch nur noch in geringst belasteter Bio-Qualität... 😊

oekotest.de/essen-trinken/Gewuerze-im-Test-Viele-Produkte-enthalten-Pestizide_98574_1.html
... Es sind nur winzige Mengen, die niemanden umbringen. Doch im Gewürzstreuer kommen sie gleich in Gruppen zusammen: Spuren von Pestiziden, meist gesundheitsschädliche Stoffe, die überall auf der Welt eingesetzt werden. Sie sollen Pflanzen vor Insekten, Pilzen oder Unkraut schützen...
... Bei manchen Waren wird mehr als jede zweite Probe beanstandet...
... Aber warum sind gerade Gewürze oft auffällig, während es sich vielerorts im Obst- und Gemüsehandel durchgesetzt hat, dass gesetzliche Höchstmengen nicht voll ausgereizt werden und auch nur eine geringe Anzahl verschiedener Stoffe in einem Produkt vorkommen darf? Ein Problem ist die Vermischung...


Wobei ich meine speziellen Symptome tw auch nach bestimmtem Fleisch-Verzehr habe, und da leider eher Rindfleisch (ist ja auch "würziger" als zB Huhn oder Schwein)... 🤔

Allerdings gehe ich davon aus, dass der Körper sich nach einer gewissen Zeit ausreichend regenerieren kann - zumindest ist meine Symptomatik (wg verm ehem zu durchlässigem Darm) durch "würzige" Nahrungsmittel nach nun rd zwei Jahren um sehr vieles besser geworden...

... Ich versuche nun, zurück zu carnivore zu gehen. Im Moment esse ich noch etwas Kohl zum Fleisch, um satt zu werden. Olivenöl bekommt mir nicht, die Verdauung ist unregelmäßig und es bläht. Es stört einfach, das merkt man, bei Carni hatte ich nichts dergleichen...
... Bei carni hatte ich das nicht, da war ich morgens um 6 fit ohne Wecker, und dann den ganzen Tag lang.
Der Hunger geht dann einfach weg. Von Eier und Fleisch bekomme ich keinen Hunger, von allem anderen ja...

Lösungsvorschlag: mehr (gesundes) Fett essen - viele Carnivore / KETOer essen zB sehr viel Butter, idealerweise Bio-Rohmilchbutter (ja, leider teuer). ;)

... Einen Nachteil hatte es: Verstopfung...

Lösungsvorschlag: Tagsüber öfter (Wasser) trinken und gleich nach dem (rechtzeitigen) Aufstehen ein großes Glas Wasser mit ein- bis zweifacher Portion Basen-Pulver, zB nehme ich Dr Jacobs Basenpulver plus. 🤭
https://www.dm.de/dr-jacobs-dr-jacob-s-basenpulver-plus-p4041246500219.html schrieb:
... bestes Preis-Wirkstoff-Verhältnis, ohne Füllstoffe & Zucker, mit echter Zitrone...
... Kaliumcitrat, Calciumlaktat, Magnesiumcitrat, Zitronen-Pulver (5,3 %), Säuerungsmittel Äpfelsäure, Magnesiumcarbonat, Acerolasaft-Pulver, Vitamin C, Kieselerde, **Süßungsmittel Steviolglykoside aus Stevia, Zinkcitrat, Biotin, Vitamin D3 (vegan, aus Flechten hergestellt), Vitamin B1. Kann Spuren von Schalenfrüchten enthalten...

Alles Gute und Liebe & frohe Ostern! 💞
 
Fähigkeit Th3 in Th4 umzuwandeln
Nur Randbemerkung: Es findet nach meinem Stand umgekehrt statt. T4 wird durch Dejodierung in T3 umgewandelt (die Zahl gibt die Anzahl der Jodatome wieder).

Kohl empfiehlt sich aber nicht bei Hashimoto
Spielst Du hier auf die strumigene/goitrogene Wirkung an? Interessantes Thema, wir haben dazu auch Infos im Forum. Ich denke, dass man durchaus kleine Mengen ohne negative Wirkung essen kann, insbesondere wenn man auch auf die Jodversorgung achtet.
 
Ja, richtig, danke für die Korrektur, natürlich handelt es sich um die Umwandlung von T4 in T3.

Thiocyanat soll die Substanz in Kohl sein, die mit Jod konkurriert.
(Habe jetzt extra mal nachgesehen.)

Ich habe ein Schimmelpilzproblem und ich denke deshalb habe ich ein Problem mit Gewürzen. Das gilt auch für Konservierungsmittel auf Schimmelpilzbasis und Citrate. Ich nehme Mg-Malat, sogar sehr viel, kann aber nicht bemerken daß mit das bei der Verstopfung damals geholfen hätte.
Nach langem Suchen bin ich damals auf einen möglichen Kaliummangel gekommen, und wollte das auch ausprobieren, aber da ich auch - leider - einen niedrigen Blutdruck habe, habe ich das gelassen.

Im Moment esse ich ja Brokkoli, dagegen spricht ja auch nichts. Halt so höchstens 200 Gramm.
Das Olivenöl kommt wieder weg, und wird wieder mit Rinderfett ausgetauscht.
Ansonsten esse ich viel Butter.

Je weniger ich esse, desto mehr trinke ich, natürlich nur Wasser.

Außerdem trinke ich noch Kaffee und eine Sünde muß sein: Kaffeeweißer. Da habe ich mich um etwas anderes bemüht, aber nie so richtig etwas gefunden. Ich weiß noch daß es schwierig war damals, das weg zu lassen. Das ist wie eine Sucht. Aber Essen muß ja auch schmecken. Ich esse gerne Fleisch, ich könnte mich ausschließlich von Fleisch ernähren, was ja leider nicht geht.
Eier von den eigenen Hühnern sind aber auch klasse.

Vielen Dank für alle Wünsche und Tipps und frohe Ostern!
 
Ich nehme Mg-Malat, sogar sehr viel, kann aber nicht bemerken daß mit das bei der Verstopfung damals geholfen hätte.
Meines Wissens ist das gerade eine der Mg-Verbindungen, die dafür bekannt ist, eben keinen Durchfall zu verursachen.

Im Moment esse ich ja Brokkoli,..
Der ist soweit ich weiß besonders thiocyanathaltig und damit strumigen. Siehe z.B.

Hier ist übrigens ein Thread zum Thema (in anderen Threads wird es auch angeschnitten):

Ich weiß nicht genau, was das ist, aber ich vermute eine Art "Milchpulver"? Du könntest es mit Whey/Molkenprotein versuchen. Im Mixer aufgequirlt mit Espresso, heißem Wasser und etwas Fett (z.B. Kokosöl) macht das sogar eine bombastische Crema.
 
Das Mg-Malat hatte ich damals gewählt weil es heißt, das sei gut für die Mitochondrien. Ich nehme das als Pulver 2 Maßeinheiten jeden abend. Mg finde ich generell schwierig weil es mich müde macht.
Whey ist allerdings milchhaltig? Ich kann es ja mal probieren, besser als der Kaffeeweißer ist es wohl allemal.

Zum Thema Kohl
Vor meiner Ernährungsumstellung habe ich täglich 1 Kg von dem Zeugs gegessen. Ich hatte 104 Kg Gewicht.
Das habe ich dann auf Null reduziert. Und auf die 2 Mahlzeiten am Tag.

Dann habe ich auf ca 61 kg abgenommen, aber ich wollte nicht weiter abnehmen, und ohne Obst oder sonst irgendwas zu den Eiern und dem Fleisch mit Fett hätte ich noch weiter abgenommen. Hab jetzt 62 kg. Bauch ist noch da, der kann noch weg wegen Bauchfett aber das ist nicht mehr viel.

Deshalb habe ich dazu gegessen. Erst meine Vorräte corned beef, dann meine Vorräte Fisch in Dosen (geht problemlos) und dann meinen Pemmikan, selbst gemacht.
Und jetzt ist alles weg und ich muß sehen, was ich esse, bei den gestiegenen Preisen. Da fiel meine Wahl auf Kohl. Aber wie gesagt, nur ca 200 Gramm am Tag. Kohl ist schon i.Ordnung, aber eben keine Riesenmengen.
Und süchtig macht er mit Sicherheit nicht.
 
Whey ist allerdings milchhaltig? Ich kann es ja mal probieren, besser als der Kaffeeweißer ist es wohl allemal.
Ja, wird ja aus Milch hergestellt (zumindest laktosefreie Produkte gibt es aber). Ich hatte nicht mitbekommen, dass Du diese meiden möchtest - und der Kaffeeweißer ist doch auch mit Milch? Hier geht ja hier um ketogene Ernährung, da passen Milchprodukte doch eigentlich rein.
 
... Zurück zum Mittelweg finden, das sollte das Ziel, sein meine ich.
Unser Darm braucht Kohlehydrate, sei es auch nur in Form von Gemüse und Kartoffeln, Bitterstoffen und Fermentiertem und Kräutern.
 
Nein, weder der Darm noch der Körper braucht Kohlehydrate.

Ich habe eine Milcheiweiß-Allergie.
 
Nein, weder der Darm noch der Körper braucht Kohlehydrate.

Es gibt einige Organe, die Zucker (Glucose, Traubenzucker) benötigen, da einige Bestandteile so klein sind, dass sie sich die Mitochondrien nicht leisten können. Das sind die roten Blutkörperchen, einige Immunzellen, die Spermien, die Nebennieren, das Gehirn und die Nerven. Man kann das Gehirn auf die Energiegewinnung aus Ketonen umstellen. Es bleibt aber ein Grundbedarf des Gehirns von etwa 30%, der aus Zucker kommen muss.

Der Zucker wird im Körper in jeder Minute benötigt. Geringe Mengen an Traubenzucker werden in der Leber als Glukogen gespeichert.

Wenn das nicht reicht, werden Eiweiße (auch Körpereiweiße) zu Zucker verarbeitet (Gluconeogenese).

Ein geringer Anteil kommt auch aus den Fetten (ca. 6%). Jeweils drei Fettsäuren sind an einem Glyzerinmolekül gebunden, einem dreiwertigen Alkohol. Man spricht von Triglyceriden. Zwei Glyzerinmoleküle (je 3 C-Atome) ergeben dann ein Traubenzuckermolekül (6 C-Atome).

Man kann sich also prinzipiell ohne Zucker ernähren. Dann holt sich der Körper den benötigten Zucker aus den Eiweißen des Körpers und der Nahrung. Der Abbau von Körpereiweißen kann dann zu Osteoporose und Arthritis führen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem trinke ich noch Kaffee und eine Sünde muß sein: Kaffeeweißer. Da habe ich mich um etwas anderes bemüht, aber nie so richtig etwas gefunden.
Hast du schon Butterkaffee probiert? Ev. auch mit Ghee (Butterschmalz) statt Butter. Aufschäumen (mit Handschäumer, wenige Euros) - wird richtig cremig und lecker. Falls Gewürze und Aromen gehen, kannst du mit Zimt, Vanille, Kardamon etc. rumspielen als "Leckerli".

Mit Ghee hab ich es noch nicht probiert. Mit Butter als Milch(pulver)ersatz finde ich es toll.
(und du brauchst ja ohnehin die Fettenergie, um nicht weiter abzunehmen).

Grammeln (knusprig gebratene Speckwürfel) sind auch noch ein guter Fett-und daher Energielieferant.

Falls Kokos geht, kann man da auch noch viel draus zaubern (Kokosöl+Kokosmus - div. Snacks, die die Fettzufuhr nochmal gut nach oben bringen).
Auch eine Variante für den Kaffee.

Energielieferant bleibt nun mal das Fett, und da kann dein Körper nun kaum mehr liefern, daher muss es von außen kommen. Die Mengen sind gar nicht so ohne - hast du mal grob überschlagen wie viel Fett du reinbekommst? Hunger (mangelndes Sättigungsgefühl) dürfte es mit ausreichend Eiweiß und Fett nicht geben. :unsure:

lg togi
 
Energielieferant bleibt nun mal das Fett, und da kann dein Körper nun kaum mehr liefern, daher muss es von außen kommen. Die Mengen sind gar nicht so ohne - hast du mal grob überschlagen wie viel Fett du reinbekommst? Hunger (mangelndes Sättigungsgefühl) dürfte es mit ausreichend Eiweiß und Fett nicht geben.

Hunger ist halt "nur" bei der Umstellung der Ernährung auf Kohlehydratfrei vorhanden und geht nach ein paar Tagen weg.

Als ich vorigen Sommer wieder Obst gegessen hatte, bemerkte ich daß ich nach wenigen Stunden wieder Hunger hatte. KH machen mich generell schnell hungrig, bzw. der Zucker darin aber das ist ja eh dasselbe.

Dann gibt es noch die Leptinresistenz, die meines Wissens entsteht, wenn man permanent über das Sättigungsgefühl hinaus ißt. Inwieweit da die Verbindungen sind zur Insulinresistenz, weiß ich nicht genau, vermutlich hängt das zusammen.

Eine Packung Butter in fünf Tagen ist immer weg, dazu Rinderfett dasselbe. Die Packungen sind immer 200 Gramm. D.h. pro Tag so 80 Grammn Fett plus einen Riegel Knoblauchbutter. Die kann ich auch gut pur essen.
Gerne Fett am Fleisch, was aber schwerer zu bekommen ist da die Leute ja auf "mager" konditioniert wurden. Fettes Suppenfleisch ist sehr gut, aber leider sehr teuer. Macht auch unmittelbar satt.

Eier bzw. das Eigelb hat auch Fett, wenn ich mich nicht irre. Ich esse tägl. 5 Eier. Damit sind alle B-Vitamine und Cholin abgedeckt.
 

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