... Die Erdmandel (Cyperus esculentus) zählt zur Gattung der Zyperngräser und hier zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae). Sie wird auch Tigernuss genannt. Gleichwohl handelt es sich im botanischen Sinne weder um eine Nuss noch um eine Mandel (diese gehört zum Steinobst). Vielmehr bildet die ausdauernde krautige Pflanze unterirdische Ausläufer (Stolonen) aus mit etwa 15 Millimeter großen, unregelmäßig geformten, knotenartigen Knollen: den Erdmandeln.
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Die Erdmandel gehört zu den sogenannten Hyperakkumulatoren, Pflanzen also, die in der Lage sind, vor allem Schwermetalle wie Blei und Cadmium in ihr Gewebe einzulagern. Eine Fähigkeit, die möglicherweise dazu dient, um sich gegen blattfressende Schädlinge zu wehren. Sofern man Erdmandeln und -produkte im Handel kauft, gelten für sie die europäischen Grenzwerte zum Verbraucherschutz. Für Cadmium beträgt der Höchstgehalt beispielsweise 0,1 Milligramm je Kilogramm.
Zum Vergleich: Für Meerrettich, Pastinaken und Schwarzwurzel beträgt der Höchstgehalt 0,2 Milligramm je Kilogramm. Der Verordnungsgeber geht zudem davon aus, dass angesichts der geringen Verbrauchsmenge von Erdmandeln ihr Beitrag zur Cadmiumexposition der Verbraucherinnen und Verbraucher begrenzt ist. ...