"Intelligente Stromzähler" - Vorsicht Funkstrahlung!

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22.01.10
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Hallo,

was mir beim lesen so durch den Kopf ging:

Gibt es hier (oder woanders) jemanden, der sich mit Hochfrequenztechnik auskennt?
Ich überlege, ob sich direkt hinter den Zähler evtl. ein Tiefpassfilter installieren liesse, der einfach alles oberhalb von 50Hz rausfiltert.
Damit wären die Leitungen theoretisch wieder sauber. (?)
 
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05.05.10
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Musste jetzt umziehen und in meiner neuen Wohnung sind die smarten Zähler an jeder Heizung. Was kann ich effektiv tun, um der Strahlung nicht mehr ausgesetzt zu sein? Reicht ein ummanteln der Zähler mit Alufolie?
Ich fühle mich in der Wohnung "nicht wohl", weiß aber nicht, ob es tatsächlich an den Heizungszählern liegt oder an anderer Strahlung.
Leider habe ich im Haus ein Problem mit LTE. Die Nachbarn haben alle LTE, weil die Wohnung so weit außerhalb liegt, dass die Internetverbindung so schlecht ist. Ich habe selber kein LTE, aber wenn die Nachbarn es haben, schädigt es mich ja genauso :-(
Der reinste Wahnsinn. Die Wohnung liegt außerhalb, in der Nähe eines Waldes, aber technisch ist alles auf dem "neuesten Stand" :mad:
 
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30.01.13
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Hallo Sonnenblume,
was ich gemacht habe: Im Schlafzimmer einen Strahlenvorhang, den ich nachts zuziehe. Und um den Zähler der meinem Schlafzimmer am nächsten ist habe ich ein kleines Stück Vorhang gewickelt. Zur Ablesung muss man den Stoff aber wegmachen, sonst kann die Firma den Zählerstand nicht ermitteln :-D (ist mir kürzlich passiert)
Interessant wäre auch, die Strahlenbelastung zu ermitteln, die von deinen Nachbarn kommt (WLan, Dect- Telefone) Was bedeutet, die haben LTE? Ist in der Nähe wo du wohnst ein Funkmast?
VG Kallisto
 
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05.05.10
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Hallo Kallisto,
wie genau hast Du das mit dem Strahlenvorhang gemacht? Welchen Stoff hast Du genommen?
Hast Du das nur im Schlafzimmer gemacht? Ich habe 8 Heizkörper in der Wohnung :mad:
Weil meine Wohnung in der Natur, weit ab vom Schuss liegt, haben wir Probleme mit Telefon bzw. Internet. Die Nachbarn über mir haben deshalb LTE, d.h. sie bekommen ihren "Saft" über Mobilfunk. Das wollte ich natürlich nicht.
Ich muss einen Weg finden, kostengünstig abzuschirmen, weil ich derzeit nicht viel Geld habe
 
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30.01.13
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Wenn du nicht genau weißt woher die Strahlung genau kommt von den Nachbarn (WLan, DECT ect) wird das nur ein rumgestochere bleiben. Du musst genau wissen was wie stark wo bei dir reinstrahlt um gescheit abschirmen zu können. Und du musst wissen was du willst. Reicht es dir, ein strahlungsfreies Schlafzimmer zu haben oder soll die ganze Wohnung strahlungsfrei sein? Würde dir echt zu einem Baubiologen raten der die Belatung vor Ord misst.Zum abschirmen habe ich einen Vorhangstoff von YShield genommen (den Naturelle)
Ich habe den im Schlafzimmer abgeschirmt und den der meinem Schlafzimmer am nächsten ist. Die anderen strahlen nicht in mein Schlafzimmer rein. Sie funken auch nur schwach, ich glaube fast die Dinger sind dein geringstes Problem. Ich bin sehr sensibel was Strahlung angeht, und konnte dennoch schlafen wo sie noch nicht abgeschirmt waren. Ich habe das nur zu meiner Beruhgung gemacht. LG
 
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05.05.10
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Danke Kallisto,
ich habe in der Tat besonders Probleme mit den digitalen Stromzählern. In öffentlichen Gebäuden, z.B. Arztpraxen, wo sie an der Heizung montiert wurden, habe ich eine Mattscheibe bei mir fest gestellt. Genauso ist es seitdem ich in dieser Wohnung wohne. Aber natürlich kommen noch weitere Belastungen hinzu.
Ich werde mir also einen Baubiologen beschaffen, um es genau abzuklären. Vielleicht kann der mir auch noch Weiteres zu den Stromzählern sagen.

LG Sonnenblume
 
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24.07.06
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Hallo allerseits,

betreff der Funkablese der Heizungen, wir hatten die Teile auch mal in einer Mietswohnung.
Es gibt unterschiedliche Systeme, manche Speichern die Daten im Ablesegerät selber, beste Alternative, wenn jetzt der Ablesemensch vor der Türe steht gibt er ein Funksignal raus und sammelt die Daten von den einzelnen Messstellen.

Dann gitb es noch die Systeme mit Datensammlern, diese Datensammler hängen meist im Flur an der Wand und sammeln wenn es schlimme Teile sind alle 20 Sekunden die Messdaten. Da kommt bei einem Mehrfamileinhaus schon was an Strahlung zusammen.

Wenn möglich mit dem Vermieter ein Gespräch suchen, ob er die digitalen wieder gegen Verdampfungs-Analoge Geräte tauschen will/kann, die digitalen Teile kosten ja auch Miete.

Oder ob er die Messgeräte mit Datensammler gegen eine gesundheitsunbedenklichere Geräte austauschen lassen kann.

@Sonnenblume hast du tatsächlich einen digitalen STROMzähler im Keller oder in der Wohnung-sprich an deiner Stromleitung?
Oder meinst du die Heizkörperablesegeräte?

Baubiologe ist aber eine gute Idee, wir haben damals bei meinen Eltern für 4 Zimmer knapp 270,- € bezahlt.
Schau aber nach einen "guten" Baubiologen möglichst vom Dachverband
 
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05.05.10
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Hallo whity,
ich habe an jedem Heizkörper so ein Gerät, was ständig funkt. Keine Ahnung, wie das heißt.
Kann man die digitalen Zähler denn tatsächlich wieder gegen die alten austauschen?
Ich hatte mit einem Baubiologen Kontakt aufgenommen. Der will Euro 650,- plus An,-und Abfahrt 180,- Euro haben. Ist mir dann doch etwas zu teuer.
Er sagte, seine Messungen wären so zeitaufwendig und umfangreich, wegen der LTE Messung? ...
Dafür könnte ich schon mein Schlafzimmer mit Abschirmfarbe streichen...

LG Sonnenblume
 

togian

Hi Sonnenblumen,
messen kannst Du im do-it-yourself Verfahren! Ist viel billiger und die Geräte sind simpelst.
https://www.symptome.ch/vbboard/ele...dorte-national-international.html#post1189751
Außerdem ist es besser wenn man einige Tage hintereinander zu verschiedenen Uhrzeiten misst. Eine Einmalmessung bringt wenig(er).

In Ö hab ich ein Recht auf ein "opt out". Daher ich kann der Stromgesellschaft sagen, dass ich Smart Meter Messung verweigere. Geht das bei Dir nicht?

lg togi
 
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09.09.08
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Wuhu togi,
... In Ö hab ich ein Recht auf ein "opt out". Daher ich kann der Stromgesellschaft sagen, dass ich Smart Meter Messung verweigere. Geht das bei Dir nicht? ...
das hört sich ja mit dem "opt out" erstmal ziemlich gut an, genauer hingesehen ist die (gesetzliche) Lage aber jene: Wenn man bei seiner Netz-Gesellschaft dieses Opt-out anbringt, dann wird einem dennoch ein solches Smart-Meter installiert (in NÖ wird 2019 begonnen, bis Ende 2020 soll es ja österreichweit umgesetzt sein lt Gesetzestext; Wie es in Wien aussieht, weiß ich nicht, aber kann man bei der dortigen Gesellschaft sicher auch nachlesen).

Der Unterschied besteht darin, dass das minütliche/stündliche/tägliche etc pp senden der Daten softwaremäßig deaktiviert wird und - angeblich - nur noch 1 x pro Jahr, wie bisher mit den analogen Geräten schon, der Zählerstand an die Netz-Gesellschaft übermittelt wird; Das soll wohl so auch auf dem Gerät dann angezeigt werden, dass es zwar kann aber nicht darf wie es ursprünglich sollte.

Vorher kann man beruhigend erfahren, dass aber ohnehin nur eine Funkstrahlen-Belastung von einer SMS pro Übermittlung statt fände, es also gar nicht so schlimm sein könne usw usf. Hackermäßig soll es angeblich auch "sicher" sein :rolleyes:, aber "der Saft abgedreht" kann einem auch einfach per Mausklick (durch die Betreiber-Gesellschaft) werden...

https://www.netz-noe.at/Netz-Niederosterreich/Wissenswertes-2/Smart-Meter/Allgemein.aspx

https://www.netz-noe.at/Netz-Niederosterreich/Wissenswertes-2/Smart-Meter/Rechtliche-Grundlagen.aspx

https://www.netz-noe.at/Netz-Niederosterreich/Wissenswertes-2/Smart-Meter/Zahler.aspx

https://www.netz-noe.at/Netz-Niederosterreich/Wissenswertes-2/Smart-Meter/Datenubertragung.aspx
 
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09.09.08
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Wuhu,
... das hört sich ja mit dem "opt out" erstmal ziemlich gut an, genauer hingesehen ist die (gesetzliche) Lage aber jene: ...
und wieder einmal (ist wohl ohnehin die Regel statt der Ausnahme) schrieben sich Firmen bzw die Wirtschaft ihre Gesetze quasi selbst - erneut ein Beispiel für Korporatismus...
40602d1540110357-offener-brief-aerzten-minister-scheuer-thema-5g-risiken-facepalm.gif


https://kurier.at/wirtschaft/umstellung-auf-smart-meter-die-grosse-kostenluege/400375415
11.01.2019
... Der Rechnungshof zur Auftragsvergabe: „Der (damalige, Anm. d. Red.) Geschäftsführer der E-Control war bis 2001 selbst leitender Mitarbeiter des im Jahr 2009 beauftragten Unternehmens, der Vertreter des Auftragnehmers wiederum war in den Jahren 2001 bis 2003 Mitarbeiter der E-Control.“
...
Die Stromkunden müssen daher für die Mehrkosten aufkommen. Doch „laut Endbericht entstanden keine Mehrkosten zulasten der Endverbraucher “. Der Trick dabei: ...[weiterlesen]
...
Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern sollen in Österreich die Stromverbrauchsdaten im 15-Minuten-Abstand erfasst und gespeichert werden. Die sei kein Problem, haben E-Control und Wirtschaftsressort versichert. Man weiß dann allerdings, wann das Licht auf- oder abgedreht wurde, der Fernseher oder sonst ein Elektrogerät ein- bzw. ausgeschaltet wurde und vieles mehr.
...
Nach Auskunft des deutschen Bundesbeauftragten für Datenschutz „gab und gibt es in Deutschland keine Nachfrage nach der Nutzung von Viertelstundenwerten einzelner Haushalte und dies ist auch kein gesetzlich vorgesehener Nutzungsgrund“. In Österreich wird nun ohne sachliche Begründung ein Überwachungssystem aufgebaut.
...
Es besteht immerhin die Möglichkeit des Opting-Out. Der Stromkunde kann verlangen, dass die Daten nicht gespeichert werden. Die Messung der Viertelstundenwerte kann allerdings nicht deaktiviert werden.
...
.

Auch interessant:
https://futurezone.at/digital-life/...om-weil-sie-keinen-smart-meter-will/400354282
21.12.2018
... Der Netzbetreiber lässt keine Alternative zu. Nun hat die Familie per Ende November den Vertrag mit dem Netzbetreiber gekündigt. „Für uns ist das die letzte Wahl“, ...

Bis 2020 müssen 80 Prozent der österreichischen Stromkunden neue, digitale Stromzähler bekommen. Das sieht das Gesetz vor. Analoge, mechanische Stromzähler werden durch elektronische Zähler ersetzt, die bidirektional kommunizieren und digitale Daten empfangen und senden können.
...
Familie M. „Wir haben mehrere Gründe, die neuen, digitalen Zähler abzulehnen und wir haben keine Wahl, außer den Netzvertrag zu kündigen.“

Die Bedenken erscheinen teilweise berechtigt: So gab es bereits Fälle auf Malta, bei denen die Stromzähler von Kriminellen manipuliert wurden. Außerdem warnen IT-Experten immer wieder vor Gefahren eines Blackouts, hervorgerufen durch die Manipulation von digitalen Zählern. Zudem gab es bereits erste Fälle, bei denen Stromverbrauchsdaten von Kunden für Gerichtsverfahren herangezogen wurden.
...
.

Dass die digitalen "Ablese"-Geräte viel können, ist schon etliche Jahre bekannt: https://futurezone.at/science/was-smarte-stromzaehler-ueber-uns-verraten/24.572.625
22.11.2011
Mehr als 80 Prozent der Privathaushalte in Österreich sollen künftig mit Smart Metern ausgestattet werden. Die Geräte verraten mehr über einen, als man glaubt. So lässt sich etwa feststellen, ob jemand alleine lebt, ob am Herd oder mit der Mikrowelle gekocht wird, oder welches TV-Programm abends läuft. Experten fordern, dass der Datenschutz bei der Implementierung der neuen Zähler stärker berücksichtigt werden soll.
...
 
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24.07.06
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Stromverbrauch: Vorsicht der intelligente Stromzähler rückt näher

Dass nun drei voneinander unabhängige SMGW-Hersteller vom Bundesamt zertifiziert wurden, führt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums nun dazu, dass voraussichtlich Anfang kommenden Jahres der Startschuss für den „Rollout“ der Smart Meter fallen kann.

Die intelligenten Geräte müssen dann im Laufe der kommenden Jahre für Verbraucher mit einem Jahresstromverbrauch von mehr als 6000 Kilowattstunden verpflichtend eingebaut werden. Zum Vergleich: Für Vier-Personen-Haushalte wird häufig ein jährlicher Stromverbrauch zwischen 3000 und 4000 Kilowattstunden als Durchschnittswert angenommen.

https://www.epochtimes.de/wirtschaf...ente-stromzaehler-rueckt-naeher-a3103045.html
 
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09.09.08
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Wuhu,
... das hört sich ja mit dem "opt out" erstmal ziemlich gut an, genauer hingesehen ist die (gesetzliche) Lage aber jene: Wenn man bei seiner Netz-Gesellschaft dieses Opt-out anbringt, dann wird einem dennoch ein solches Smart-Meter installiert (in NÖ wird 2019 begonnen, bis Ende 2020 soll es ja österreichweit umgesetzt sein lt Gesetzestext; Wie es in Wien aussieht, weiß ich nicht, aber kann man bei der dortigen Gesellschaft sicher auch nachlesen).
Der Unterschied besteht darin, dass das minütliche/stündliche/tägliche etc pp senden der Daten softwaremäßig deaktiviert wird und - angeblich - nur noch 1 x pro Jahr, wie bisher mit den analogen Geräten schon, der Zählerstand an die Netz-Gesellschaft übermittelt wird; Das soll wohl so auch auf dem Gerät dann angezeigt werden, dass es zwar kann aber nicht darf wie es ursprünglich sollte.
Vorher kann man beruhigend erfahren, dass aber ohnehin nur eine Funkstrahlen-Belastung von einer SMS pro Übermittlung statt fände, es also gar nicht so schlimm sein könne usw usf. Hackermäßig soll es angeblich auch "sicher" sein :rolleyes:, aber "der Saft abgedreht" kann einem auch einfach per Mausklick (durch die Betreiber-Gesellschaft) werden...
so, nun hab ich es bei jemandem schwarz auf weiß gesehen, wenn man bei der niederösterreichischen "NÖ Netz EVN Gruppe", die diese/ihre Leitungen bzw Technik betreut, das "opt out" beantragt: Der elektronische bzw digitale Zähler aka Smart-Meter wird wie bereits bekannt so eingestellt, dass er nur noch 1 x im Jahr den Messwert (wie zuvor man bei den mechanischen auch 1 x im Jahr ablesen musste) an den Betreiber übermittelt; Ob das per Funk oder Powerlan (die Stromleitung selbst) geschieht, steht da Nichts dazu;

Das nun eher Interessante kommt aber erst noch: Bei den neuen "smarten" Zählern...
...wird darüber hinaus die Fernabschaltefunktion deaktiviert.
😏
 
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