Impulstherapie Dr. Wolff

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Hallo Alle zusammen.

Ich habe eine mäßige Fructoseintoleranz und war bei Frau Dr. Wollf in HH, die ja diese Impulstherapie macht.
Ich kann mir durchaus vorstellen, das die Erfolg haben kann, es gibt ja einige Berichte dazu.
Es gibt nur ein paar Punkte die ein wenig wie Budenzauber wirken.
Ich habe ja auch fleissig in das Gläschen gespuckt, ganze 2 Stunden, das macht 180 Einzelwerte.
Was mich stutzig machte war unter anderem, das die Waage nicht auf "Null" kalibriert wurde, sondern mein Null-Ausgangwert dann bei 36 anfing (dem Gewicht des Gläschens).
Kein Problem, macht aber beim Übertragen der Werte etwas mehr Arbeit.
Als ich jedoch fertig war und die Zettel mit den Werten abgab, dauerte es keine 5 Minuten bis ich zu ihr vorgelassen wurde. Und das bei meiner Schrift.

Das nächste war, das ich auf meinem Blatt sah, wie aus 180 Einzelwerten eine klitzekleine Kurve wurde die aus 4 höchstens 5 Werten gezeichnet wurde, mehr nicht.
Warum dann bitte schön 180 Einzelwerte?
Ich hatte erwartet, die Werte werden eingescannt, Schrifterkennung und dann gibt das so eine schöne Kurve mit vielen Daten.
Pustekuchen.
Was ich auch schon fast lustig fand war, das sie dann über der kleinen Mäusekurve grübelte und grübelte, vor sich scheinbar irgendwelche Berechnungen hinmurmelte und dann sagte, ich müsste zwischen den Impulsgaben von Fructose auf nüchternen Magen genau 88 Minuten Abstand einhalten und das 9 Tage.
Klingt verdammt nach 1,5 Std oder 90 Minuten Abstand ein.

Meine Vermutung, es sind generell ca 1,5 Stunden Abstand.

Wie sehen da eure Abstände aus?

Natürlich soll ich noch mal wiederkommen wegen des Haushaltszucker, ich geh davon aus das ich den auch nicht vertrage.
Aber in ihrem Buch schreibt sie genau in dem Ansatz über Pilze wie eine Haushaltszuckerintoleranz (Saccaroseintoleranz) therapiert werden kann, und zwar generell. Sie geht davon aus, das eine wiederkehrende Pilzbesiedlung in dieser Intoleranz begründet ist, das mag sogar sein.
Diese Therapie geht mit Würfelzucker, auch wieder nüchtern morgens 1 Std. 1Würfelzucker, 2.Std 1 Würfelzucker, 3.Std. noch ein Würfelzucker und dann 2. und 3 Woche, da hab ich aber gerad die Angaben nicht im Kopf.

Auch da würde mich interessieren: wer hat einen persönlichen Therapieplan bzgl Haushaltszucker?

Wie sind eure Erfahrungen?

viele grüße
 

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Ja ich weiß, ich war ja dort, aber aufgrund des Besuches sind mir Fragen enstanden, siehe oben.

Danke dennoch
 
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Hallo Tommy,

ich habe Deine Fragen gelesen, kann sie sehr gut verstehen, aber leider kann ich sie nicht beantworten.

Grüsse,
Oregano
 
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16.04.09
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Hallo Tommy

warum hast Du Deine Fragen nicht direkt an Frau Dr. Wolff gestellt?
Sie hätte Dir darauf evtl. gezielt Antwort geben können.

Es gibt einige Patienten, die Hilfe im Institut gefunden haben.
In einem Nachbarforum ist ein sehr ausführlicher Thread dazu, der Eröffner gibt sehr umfangreich und meiner Ansicht nach kompetent Antwort auf Fragen.

Nicht jede Therapie ist für jeden Körper geeignet. Darüber sollte man sich im klaren sein. Mich freut es immer zu lesen, dass es Wege gibt, die helfen.
Das gibt doch Hoffnung, auch wenn man selbst so gut wie alles durch hat.
 
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Hallo Nesaja,

ich schrieb ja, das ich schon glaube, das diese Art von Desensibilisierung helfen kann.

ich fage nur an den Umständen dieses Speicheltest an zu zweifeln, und daran das es z.B: bei mir genau 88 Minuten Abstand sein soll und wie sie das "errechnet" hat.
Das sieht mir ein wenig nach Budenzauber aus, um vielleicht die Leute in ihr naja "Institut" zu holen und daran zu verdienen, anstatt es lapidar in ihrem Buch zu veröffentlichen.

Ich bin auf diese Seite gestossen,da waren es auch genau 88 Minuten:
https://fructosetango.wordpress.com/page/2/

Daher mein Verdacht, das es generell um ca 1,5 Std Abstand geht und das es überhaupt nicht dieses 2stündigen Spucketests bedarf.

es also nicht in Wahrheit um eine individualisierte Therapie geht, wie dargestellt.

VG
Tommy65
 
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Tommy, das sind ganz spezielle Fragen, die einfach der Ärztin selbst gestellt werden sollten. Woher sollte das hier einer wissen?

Ich finds nicht in Ordnung, wenn hier von "Budenzauber" gesprochen wird, und die Ärztin, die sich eine Therapie, - egal mit welchem Hintergrundwissen, Erfahrungen, etc. erarbeitet hat und als Therapie anbietet - einfach so öffentlich unterstellt wird.

Nebenbei angemerkt... ;) hilft diese Therapie sehr vielen.
 
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Hallo,

ich habe auch nicht behauptet sondern zum Ausdruck gebracht, das es für mein EMPFINDEN ein WENIG danach aussieht.
Und Zweifel dürfen durchaus geäußert werden.
Ich möchte sie entweder ausräumen oder belegt sehen, also Klarheit, das ist völlig legitim, zumal Fr. D.W. aus HH nicht in einer einzigen wissenschaftlichen Studie dies belegen konnte, es sind bisher empirische Erfahrungen, was ja auch durchaus sein kann.
Und ein bisschen Skepsis in der heutigen zeit, wo mit allerlei merkwürdigen Therapien unnötig viel Geld den Menschen abgenommen wird, ist auch angebracht.
Ich finde es wichtig die Dinge zu hinterfragen.
Nur glaube ich nicht, das ein Dialog diesbezüglich mit ihr etwas bringen würde, sie wird es mit allen möglichen (medizinisch teilweise nicht nachvollziehbaren) Argumenten stützen.
 
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Da ich alles gut vertrage außer Zucker habe ich es damit gemacht, mache ich wieder von Zeit zur Zeit, am Anfang hatte ich deutliche Entzugserscheinungen. Gut.
 
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30.07.18
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Hallo,
bin seid letzter Woche bei Frau Dr. Wolff in Behandlung.
Die erste halbe Stunde wird in einen Becher gespukt um herauszufinden wieviel Speichel du im "nüchtern" Zustand produzierst. Das ist bei jedem individuell anders. Das ist also dein persönlicher Startwert. Anschließend bekommt man das Nahrungsmittel, welches getestet werden soll. Nun wird geschaut, wie dein Körper individuell darauf reagiert. Eigentlich soll z.B. bei dem Geschmack "Fruchtzucker" oder "Zucker" die Kurve erst nach oben gehen und anschließend wieder herabsteigen.
Bei mir ging die Kurve direkt nach unten. (Beim Zucker als auch beim Fruchtzucker)
Meine Fruchtzuckerkurve wurde mit 5 Therapietagen behandelt, bei der im 3 Mal eine Gabe Fruchtzucker mit einem Abstand von je 73 Minuten.
Der Haushaltszucker wird jetzt mit 1x4 Tagen a 13 Minuten und anschließend 2 Tage a 87 Minuten therapiert.
Grundsätzlich sollte man gewillt sein seine Ernährung komplett umzustellen!!!
Wer das nicht will, kann sich das Geld sparen.
Gruß Annette
 
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