Ich halte Deinen Bericht für glaubhaft und gratuliere Dir zu dem Erfolg!! Ich erinnere mich nicht genau: Eine homöopathische Anamnese war aber nicht Grundlage des Ganzen oder doch?
Meinst Du den Lunge/ Dickdarm MERIDIAN??
Danke dir! Ich weiß, von außen ist das oft schwer zu begreifen. Wirklich nachvollziehen kann man es wohl erst, wenn man selbst jahrelang durch so eine zermürbende Phase gegangen ist und dann eine Methode findet, die endlich greift. Viele geben leider viel zu schnell auf. Bei mir hat es auch gut sechs Monate gedauert, bis ich wieder halbwegs auf den Beinen war. Das funktioniert eben nicht wie in der Schulmedizin, wo man einfach eine Tablette einwirft und das Problem ist gelöst. Es braucht Zeit und Geduld, bis man die passenden Mittel herausgefiltert hat.
Zu deiner Frage mit der Anamnese:Am Anfang hat er mich natürlich gefragt, was mir fehlt, und ich habe berichtet. Aber schon in der allerersten Sitzung hat er mich direkt auf die Behandlungsliege gelegt, meinen Bauch abgetastet und dabei gezielt Fragen gestellt. Manchmal redet er dabei auch scheinbar zusammenhangloses Zeug – vermutlich ganz bewusst, um mich abzulenken, damit mein Verstand ausschaltet und er meine unbewussten, echten Körperreaktionen sieht.
So läuft im Grunde jede Sitzung ab: Er gibt mir bestimmte Globuli oder Tropfen in den Mund, tastet die Druckpunkte im Bauchraum erneut ab und beobachtet, wie das Gewebe reagiert. Parallel dazu fragt er ständig weiter. Man kann sagen: Die gesamte Behandlung ist eine fortlaufende Anamnese. Ihm ist jedes noch so kleine Detail wichtig – gar nicht so sehr typische Standardfragen nach Allergien, sondern wie mein Alltag aussieht, meine Lebensgewohnheiten, wann die Symptome stärker oder schwächer wurden, wie ich auf das letzte Mittel angesprochen habe und was ich genau dabei gespürt habe. Er tastet sich Schritt für Schritt an die Reaktionen meines Körpers heran.
Das Ganze klingt im ersten Moment vielleicht fast wie Magie, funktioniert aber im Grunde wie eine Antenne: Trifft die richtige Frequenz ein, schlägt das System an. Genau so hat er es mir erklärt. Warum berührt uns Musik emotional so tief? Keine Wissenschaft kann restlos begründen, warum bestimmte Töne solche Gefühle auslösen, und am Ende sind es doch nur Frequenzen. Genauso verhält es sich bei Angst, Zuneigung oder eben den Reaktionen des Nervensystems.
Bezüglich zu deiner 2 Frage habe ich dazu KI gefragt, ich denke das beschreibt es am besten:
Bei dieser speziellen Testmethode (oft aus der
Kinesiologie, der
funktionellen Myodiagnostik oder der
Hara-Diagnostik / Akupunktur-Resonanztestung) nutzt der Behandler vor allem sogenannte
Mu-Punkte (Alarmpunkte) und
neurolymphatische Reflexpunkte (nach Chapman).
Wenn diese Punkte geschwollen, verhärtet oder unangenehm druckempfindlich sind, zeigen sie an, dass das dazugehörige Organ überlastet oder blockiert ist.
Hier sind die wichtigsten Zonen und Punkte von oben (Magen) nach unten (Blase):
1. Oberbauch (Zwischen Brustbeinspitze und Nabel)
- Mittig, ca. 4 Querfinger über dem Nabel (Ren 12 / Zhongwan):
- Organbezug: Magen und Bauchspeicheldrüse.
- Bedeutung: Reagiert empfindlich bei Übersäuerung, Gastritis, Völlegefühl oder Stress auf dem Magen.
- Rechter Rippenbogen / knapp darunter:
- Organbezug: Leber und Gallenblase.
- Bedeutung: Typischer Punkt bei Entgiftungsproblemen, Schwermetallbelastungen oder Trägheit im Fettstoffwechsel.
- Linker Rippenbogen:
- Organbezug: Magenkorpus und Milz.
- Bedeutung: Häufig gereizt bei Erschöpfung, Immunschwäche oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
2. Mittlerer Bauchraum (Rund um den Bauchnabel)
- Ca. 2–3 Querfinger links und rechts neben dem Nabel (Tianshu / Magen 25):
- Organbezug: Dickdarm (Mu-Punkt).
- Bedeutung: Einer der am häufigsten druckempfindlichen Punkte überhaupt. Reagiert stark auf Fehlbesiedlungen (Dysbiose), Pilz- oder Schimmelbelastungen, Verstopfung, Blähungen und Schleimhautreizungen.
- Direkt um den Nabel und darunter:
- Organbezug: Dünndarm (Ren 9 und Ren 7).
- Bedeutung: Zeigt an, wie gut Nährstoffe aufgenommen werden und ob eine Gärung oder Entzündung im Dünndarm vorliegt (z. B. Leaky-Gut-Syndrom).
3. Unterbauch (Zwischen Nabel und Schambein)
- Mittig, ca. 3 Querfinger über dem Schambein (Ren 4 / Guanyuan):
- Organbezug: Dünndarm und Nieren-Ursprungsenergie (Dantian).
- Bedeutung: Reagiert bei allgemeiner Vitalitätsschwäche, Erschöpfung und chronischen Infekten.
- Mittig, direkt über der Schambeinkante (Ren 3 / Zhongji):
- Organbezug: Harnblase.
- Bedeutung: Häufig druckempfindlich bei Reizblase, Neigung zu Harnwegsinfekten, Kälte im Becken oder Belastung der Ausleitungsorgane.
- Leistenregion (links und rechts im Becken):
- Organbezug: Lymphknotenstationen des Beckens, Blinddarmbereich (rechts) bzw. Sigma/Enddarm (links).
- Bedeutung: Typische neurolymphatische Reflexzonen (Chapman-Punkte), die anschwellen, wenn das Lymphsystem Giftstoffe aus dem Darm abtransportieren muss.
Wie der Test funktioniert:
Wird dem Körper die passende Substanz zugeführt (in die Hand gegeben oder auf den Körper gelegt), reagiert das vegetative Nervensystem im Bruchteil einer Sekunde: Die muskuläre und fasziale Abwehrspannung lässt nach, das unangenehm geschwollene Druckgefühl verschwindet, und der Behandler kann ohne Widerstand tiefer ins Gewebe sinken.