Themenstarter
- Beitritt
- 04.04.17
- Beiträge
- 19
Guten Tag allerseits,
ich bin diesem Forum bereits 2017 beigetreten, um meine Krankheitsgeschichte zu schildern und Hilfe zu finden. Inzwischen sind viele Jahre vergangen, doch mein eigentliches Problem besteht leider nach wie vor. Trotz unzähliger Abklärungen bin ich kaum weitergekommen, weshalb ich mich erneut an euch wende, in der Hoffnung auf Austausch oder neue Denkanstösse.
Als Kleinkind war ich kerngesund. Mit 12 Jahren verstarb meine Mutter, eine einschneidende Erfahrung, die mich in den ersten Wochen stark belastet hat. Danach habe ich für mich akzeptiert, dass sich das Geschehene nicht ändern lässt, und ich dachte kaum noch darüber nach.
Mit etwa 15 bekam ich Akne und nahm daraufhin Aknetabletten . Die Haut wurde besser. Kurz darauf reisten wir nach Thailand. Beim Rückflug habe ich offenbar etwas Verdorbenes gegessen, mir ging es sehr schlecht, aber die Symptome klangen wieder ab.
Zurück in der Schweiz begann ich meine Lehre als Informatiker. Während dieser Zeit wurde ich sehr häufig krank: Angina, Lungenentzündung, Sinusitis, grippale Infekte – alles innerhalb weniger Monate. Ich erhielt in kurzer Zeit mehrere Antibiotika. Nach meiner zweiten Sinusitis, sie war gerade am Abklingen, sagte ich zu meinem Vater: „Etwas stimmt nicht mit mir.“ Seit diesem Moment sind die Beschwerden geblieben. Sie begleiten mich nun seit rund acht Jahren – jeden Tag.
Ich fühle mich oft, als würde ich „funktionieren müssen“, obwohl mein Körper und mein Kopf nicht mitmachen. Es gibt zwischendurch Momente, in denen es mir besser geht – fast wie früher. Aber das sind Ausnahmen.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis oder Austausch, manchmal hilft es schon, verstanden zu werden. Wenn ihr noch weitere Infos braucht, einfach bescheid sagen.
Danke fürs Lesen & alles Gute euch allen
Herzliche Grüsse
Malgos
ich bin diesem Forum bereits 2017 beigetreten, um meine Krankheitsgeschichte zu schildern und Hilfe zu finden. Inzwischen sind viele Jahre vergangen, doch mein eigentliches Problem besteht leider nach wie vor. Trotz unzähliger Abklärungen bin ich kaum weitergekommen, weshalb ich mich erneut an euch wende, in der Hoffnung auf Austausch oder neue Denkanstösse.
Meine Vorgeschichte:
Als Kleinkind war ich kerngesund. Mit 12 Jahren verstarb meine Mutter, eine einschneidende Erfahrung, die mich in den ersten Wochen stark belastet hat. Danach habe ich für mich akzeptiert, dass sich das Geschehene nicht ändern lässt, und ich dachte kaum noch darüber nach.
Mit etwa 15 bekam ich Akne und nahm daraufhin Aknetabletten . Die Haut wurde besser. Kurz darauf reisten wir nach Thailand. Beim Rückflug habe ich offenbar etwas Verdorbenes gegessen, mir ging es sehr schlecht, aber die Symptome klangen wieder ab.
Zurück in der Schweiz begann ich meine Lehre als Informatiker. Während dieser Zeit wurde ich sehr häufig krank: Angina, Lungenentzündung, Sinusitis, grippale Infekte – alles innerhalb weniger Monate. Ich erhielt in kurzer Zeit mehrere Antibiotika. Nach meiner zweiten Sinusitis, sie war gerade am Abklingen, sagte ich zu meinem Vater: „Etwas stimmt nicht mit mir.“ Seit diesem Moment sind die Beschwerden geblieben. Sie begleiten mich nun seit rund acht Jahren – jeden Tag.
Meine aktuellen Beschwerden (seit 8 Jahren):
- Ständige Müdigkeit und körperliche Erschöpfung
- Konzentrationsprobleme
- Schwierigkeit, Gesprächen zu folgen – besonders bei mehreren Reizen
- Zwanghaftes, analytisches Denken (z. B. warum etwas gebaut wurde, wie es gebaut wurde)
- Innerliches Zittern bei körperlicher oder mentaler Belastung
- Trockene, gerötete Augen, zeitweise verschwommenes Sehen
- Immer wieder leicht geschwollene Lymphknoten unterhalb des Kinns
- Blasses Gesicht, innere Unruhe
- Reizbarkeit, vor allem wenn es mir schlecht geht
- Glutenunverträglichkeit (bei Einnahme: weicher Stuhl, Blähungen)
- Soziale Ängstlichkeit, insbesondere bei Präsentationen oder Interaktionen mit Menschen
Was ich selbst tue:
- Strenge glutenfreie Ernährung
- Verzicht soweit es geht auf Fertigprodukte, Zucker, Fast Food
- Täglicher Schlaf: 8 Stunden, Einschlafen klappt gut – aber Schlaf ist nicht erholsam
- 3–4x pro Woche Sport (Fitness), trotz starker Einschränkungen durch die Symptome
- Kein Nikotin, keine Medikamente, kein Alkohol, keine Drogen
- Meditation, Ruhe gönnen
Was bisher abgeklärt wurde:
- Viele Blutuntersuchungen – alle unauffällig, bis auf leicht erhöhte Entzündungswerte, die immer wieder auftreten, aber nie stark erhöht sind
- HNO-Abklärung wegen chronischer Sinusitis mit Polypen
- Schlafklinik, alles ok
- Neurologie, alles ok
- Kardiologie, alles ok
- Immunologie, Einnahme Medikament Xolair, hat aber nichts gebracht
- Diverse Allergien nachgewiesen: Hausstaubmilben, Gräser, Hunde
- Keine bekannte chronische Erkrankung
Ich fühle mich oft, als würde ich „funktionieren müssen“, obwohl mein Körper und mein Kopf nicht mitmachen. Es gibt zwischendurch Momente, in denen es mir besser geht – fast wie früher. Aber das sind Ausnahmen.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis oder Austausch, manchmal hilft es schon, verstanden zu werden. Wenn ihr noch weitere Infos braucht, einfach bescheid sagen.
Danke fürs Lesen & alles Gute euch allen
Herzliche Grüsse
Malgos
