:danke: hallo liebe crizei,
dankeschön du, dass du hast versucht, deine gefühle zu beschreiben!
über die zukunft nachdenken!
sorge jetzt. nicht vor und nicht danach.
ich denke, das ist mein befehl für heute an dich.
:fans:
warum ist die zeit jetzt etwas besonderes und wo ist das bekannt?
von deiner shelley :kiss:
Hallo liebe Shelley,
vielen Dank, dass du auf meinen Beitrag so ausführlich eingegangen bist. Als ich das schrieb, war ich in etwas melancholischer und nostalgischer Stimmung. Und ein bisschen im Zweifel, ob ich meinen Weg „gut genug“ gehe, um mir nicht selber irgendwelche Hürden zu bauen.
Aber, wie schon gesagt, alles scheint sich zur Zeit zu überholen. Kaum geschrieben und raus geschickt zeigte sich wieder anderes, was Priorität hat. Aber so ist es ganz nach meinem Geschmack, denn ich liebe Neues. Und es sind bei näherem Reflektieren alles durchaus zu schaffende Aufgaben. Ich meine damit Interaktionen mit meinen Lieben und die täglichen kleine „Probleme“.
Ich liebe aber auch Sicherheit, ein gewisses Fundament. Mit „besonderer Zeit“ habe ich die jetzige Zeit mit ihren vielen Krisen und Herausforderungen gemeint. Aber auch die Zeit danach, die als Aufbau-Zeit bezeichnet wird.. Ob das so genannte „Goldene Zeitalter“, das für danach prophezeit ist, auch für mich noch sichtbar ist? Aber für Kind und Kindeskind – und das lässt mich zufrieden sein . Bei solchen Aussagen verlasse ich mich ganz auf Leute, die den "Blick“ dafür haben – Weltuntergangs-Ansagen sind eh schon out und habe auch nie daran geglaubt. Es gibt da eine Menge Infos im Netz, wo man selbst selektieren kann, was für einen selbst stimmt. Bei Büchern vertraue ich Empfehlungen und bin da momentan wieder ziemlich eingedeckt mit glaubhafter Lektüre.
Soziales Engagement wäre für mich in vielen Bereichen befriedigend zB als Suppen-Köchin für Obdachlose, oder für Hilfsprojekte in benachteiligten Bevölkerungsgruppen, egal wo. Einfach weil es eine sonnvolle Betätigung wäre. Aber das kann ich körperlich sowieso nicht. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich mein Leben als sinnleer sehe, ganz im Gegenteil. Ich kann mich auf Grund meiner Lebensumstände zufrieden geben mit Hilfestellungen in meiner Umgebung, wenn die Situationen auf mich zukommen. Hilfe mit meinen Möglichkeiten, zB. mit Gesprächen, die eine verzwickte Angelegenheit einer Lösung zuführen kann.. Und gleichzeitig kommt mir Hilfe zu – also kann ich es als ausgeglichen empfinden. Und das kann vielleicht die Eigensozialhilfe sein, die du ansprichst.
Sterbebegleitung ist was Heil-bringendes. Dadurch erfahren, weil ich meine Mutter begleiten durfte und wirklich auch da war, als sie ging. Sie hat tagelang im Koma gegen die lebenserhaltenden Maßnahmen angekämpft, bis die im Spital endlich meiner Bitte nachgekommen sind, die doch wegzulassen. 3 Stunden später konnte sie gehen und hat den Zeitpunkt gewählt, wo nur ich da war, also keine weiteren Verwandten und kein Kranken-Personal. Dieses Erlebnis war insgesamt traurig und schön zugleich, wie du es auch sagst. Und hat dieses unausweichliche Ereignis wahrscheinlich leichter für uns beide gemacht. Damit dürfte das Thema Sterbebegleitung für mich abgehakt sein, zur Zeit jedenfalls. Denn bei einem sehr geliebten Menschen ist es besonders intensiv (war vor fünf Jahren, aber wenn die eigene Mutter geht, ist und bleibt es eine besondere Sache).
Du, Shelley hast Sterbebegleitung schon öfters erlebt? Es ist wirklich schicksalhaft, wenn du grade da warst. Ich nehme an, das war bei deinen Spitalsaufenthalten.
Du hast vollkommen recht, denn es ist die einzige und beste Möglichkeit, jeden Tag zu nehmen wie er ist. Denn daraus ergibt sich der nächste usw. Jede Sorge ist da nur hinderlich und kontraproduktiv. Aber trotzdem kommt manchmal ein kleinere oder größeres Tief, wo man zweifelt – was aber auch wieder dann das Hoch bringt, früher oder später.
Danke für die ausführliche Beschreibung deiner Ansichten
Auch dank dir, liebe Shelley, für deinen „Befehl“! Lässt mich schmunzeln und die Sache mit Humor sehen Und lässt mich auch die Illusion erfühlen, die uns umgibt:kiss:
Nein, generell machen mir die Veränderungen keine Angst (mehr). Denn die sehe ich als Fortschritt. Aber ein bisschen Zweifel ab und zu darf schon sein. Ab und zu in längst (fast) abgelegte Muster zurückfallen. Denn ganz früher, war ich oft angstgeschüttelt. Aber je mehr ich Zusammenhänge durchblicken kann, desto besser geht es. U.a. haben mir da User dieses Forums weiter geholfen. Einfach durch’s Mitlesen oder sogar mit einer direkten, sehr kompetenten Erklärung. Wenn ich selbst schreibe, muss ich auch damit rechnen, dass manchmal weniger hilfreiche Kommentare kommen, wenn etwas gemäß dem jeweiligen Vorstellungen ausgelegt wird, manchmal aber miss-verstanden wird.:schock:
Ich hoffe, ich habe dir alles beantwortet; gemäß der dir eigenen Wahrheitsliebe. Eine Frage ist dabei, die ich öffentlich nicht so genau ausführen will. Weil eine Erklärung in tiefe persönliche Bereiche ginge, bei allen beteiligten Personen.

)
Tut mir leid, liebe Shelley, wegen der unzuverlässigen „Freundin“. Aber vielleicht hatte es auch seinen Sinn, dass du hinaus gegangen bist, auch wenn’s beschwerlich war. Aber auch das ist Vergangenheit und gleich sind wieder neue Herausforderungen gekommen, gell? Ich wünsche dir so sehr, dass sich jemand und etwas findet, der oder was dir dauerhaft helfen kann.
Und ich hoffe, die Tannensalbe hilft weiterhin.:idee:
So eine Seidenjacke finde ich super-schön. Hast deiner Mutti damit was wirklich Besonderes gekauft.:fans:
Viele lieb Grüße!:wave: