HWS-Instabilität: Unfälle, Geburt, Narkose (eigene Berichte)

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31.07.06
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Hallo! Endlich startet die neue Rubrik "nitrosativer Stress". :fans:


Als ersten Beitrag möchte ich allgemein die Hals-Wirbel-Säulen-Instabilität, kurz HWS-Instabilität, aufgreifen.

Multiorganbeschwerden, chronische Müdigkeit, Leistungsdefizite, Minderdurchblutung bestimmter Hirnareale sowie auch eine erhöhte Kryptopyrrolausscheidung bringt Dr. Kuklinski mit einer instabilen HWS zusammen.

http://www2.germinal.de/cgibib/kamp/leseproben/389901068X.pdf


Hier soll berichtet werden, ob man Unfälle erlebt (oder überlebt) hat, eine schwere Geburt hatte (Kaiserschnitt usw.), wo bereits eine Vorschädigung der HWS entstanden sein könnte. Ebenso sind denkbar: Schläge ins Gesicht, gegen einen schweren Gegenstand fallen, Gehirnerschütterung oder ein Schleudertrauma. Es gibt viele Möglichkeiten, die zu einer Schädigung führen.
Nach einigen Jahren oder bereits nach einigen Wochen können durch solche Auslöser Veränderungen in der Gesundheit stattfinden, die sich langsam einschleichen und schrittweise zunehmen.

Es ist möglich, daß bei vielen Leuten solche Auslöser unerkannt blieben, weil entweder der Arzt es nicht für nötig hielt, eine genauere Untersuchung zu machen oder weil der Unfall usw. nicht ausreichend oder gar nicht dokumentiert worden war.

Zum Schluß, sozusagen als Anregung zum Nachdenken, ob man nicht in Frage kommt, zwei Texte über die Folgen der HWS-Blockade.
Der erste Text ist aus der Chiropraktik, der zweite aus dem Bereich der Osteopathie.

Blockaden der Halswirbelsäule können zu folgenden Beschwerden führen:

* Kopfschmerzen
* Schwindel
* Hörstörungen, Ohrensausen, Hörsturz
* Sehstörungen
* Raue Stimme mit Kloßgefühl im Hals
* Gesichtsschmerzen
* Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten
* Psychische Veränderungen, Depression, Reizbarkeit
* Schlafstörungen, Müdigkeit
* Herzbeschwerden
* Schulterschmerzen
* Schmerzen im Ellenbogen (Tennisarm)
http://www.tk-online.de/centaurus/g...irotherapie__,templateId=renderPrintPage.html



WAS PASSIERT BEI EINER ATLASBLOCKADE/KOPFGELENKSBLOCKADE?

Durch Traumata kann der Atlas aus seinen Aufnahmepunkten am hinteren Schädel wandern. Dabei kann der Atlas etwas zur Seite wandern, leicht kippen und sich noch dabei verdrehen. In der Folge wird der Raum im Ring des Atlas für das Rückenmark kleiner und es kommt zu einem Dauerdruck auf das Rückenmark mit Störungen im sympathischen Nervensystem, wodurch der Organismus auf Dauerhöchstleistung eingestellt wird. Der menschliche Organismus gerät in eine erhöhte Erregbarkeit des Sympathikus, weswegen das vegetative Nervensystem auf Dauer(höchst)leistung umschaltet und die einzelnen Organe entsprechend aktiviert oder sediert.

Mögliche Symptome eines Sympathikusstresses (=Sympathikotonie):

*

Blutdrucksteigerung
*

Ohrgeräusche
*

Störungen des Gedächtnisses, der Konzentration und Merkfähigkeit
*

psychische Störungen bis hin zu Depressionen
*

Herzattacken bis hin zu Rhythmusstörungen des Herzens
*

gestörte Darmtätigkeit mit Verminderung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Fettsäuren und Aminosäuren, was zu enormen Stoffwechseleinschränkungen und zu Folgeerkrankungen führen kann.
*

Schlafstörungen
*

Störungen des vegetativen Nervensystems (Schweißregulation, Verdauungsstörungen....)
*

Gereiztheit und Empfindlichkeit gegen äußere Reize
*

starke Empfindlichkeit gegen Sinnesreize
*

kalte Hände und/oder Füße
*

Störungen der Temperaturregulation
*

Irritationen des Hormonhaushaltes
*

Störungen der Blutverteilung (Gesicht sehr blass)
*

Sehstörungen mit wechselnder Intensität � der Augenarzt kann aber nichts finden
*

usw......

Doch die wenigsten Therapeuten bringen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, (chronische) Kopfschmerzen, Migräne, hormonelle Störungen, Allergien, Eiweißunverträglichkeiten, Schwindel, Ohrgeräusche, Skoliose, Beckenprobleme, Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, Neurodermitis, wiederkehrende HNO-Infektionen, Schuppenflechte, chronische Verdauungsschwäche und Darmprobleme, Allergien, Augenprobleme und auch viele andere Erkrankungen mit einer Atlasblockade in Zusammenhang. Daher erfolgt die Behandlung meist nicht kausal in Form einer Lösung der Atlasblockade sondern mit symptomunterdrückenden Pharmaka.
Bei vielen der oben genannten Symptome oder Erkrankungen ist ein Vitalstoffmangel (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Aminosäuren, Fettsäuren) aufgrund einer gestörten Darmtätigkeit auslösender Faktor. Nimmt der Darm z.B. zu geringe Mengen des Spurenelementes "Zink" auf, kann nicht genügend Vitamin B6 in seine stoffwechselaktive Form gebracht werden. Damit entwickelt der Körper Defizite in der Verstoffwechselung von Eiweißen und Kohlenhydraten. Läuft die Zerlegung der Eiweiße nicht richtig ab, kann die Bildung der Neurotransmitter für das Gehirn nicht richtig ablaufen. ADS-/ADHS-Symptome können erscheinen und nur über eine Blockade der Kopfgelenke/oberen HWS ausgelöst sein.
Vitamin B6 ist Bestandteil vieler Enzyme. Stoffwechselprozesse werden von Enzymen angeregt und laufen über chemische Reaktionen ab. Ein Enzym ermöglicht die Stoffwechselkaskade, wird dabei aber selbst nicht zerstört. Über Enzyme werden Stoffe gebildet oder auch abgebaut. Allergieauslösendes Histamin (von Heuschnupfen Betroffenene wissen, wovon ich rede) wird über die Enzyme Mono- und Diaminooxidase im Darm abgebaut. Ein Vitalstoffmangel aufgrund einer Kopfgelenksblockade mit Darmfunktionsstörungen bringt folgende dramatische Kettenreaktioen in Gang:

*

Fehlt Zink, kann Vitamin B6 nicht in seine aktive Form überführt werden;
*

zu wenig B6 bedeutet eine zu geringe Aktivität der Enzyme Mono- und Diaminooxidase;
*

dies bedeutet, dass zu wenig Histamin im Darm abgebaut wird.;
*

jetzt entwickelt der kopfgelenksblockierte Patient allergische Symptome, die allerdings nicht aufgrund einer echten Allergie entstehen, sondern wegen des Überangebots an Histamin aufgrund eines Zink-/Vitamin B6-Mangles nur vorgetäuscht sind.

Wer kommt schon auf den Gedanken, dass allergische Symptome über eine Blockade der Kopfgelenke ausgelöst ein können? Hätten Sie das erwartet? Wer kommt schon auf den Gedanken, dass das Gefühl des �Ausgepowertseins� (gestörte Vagusfunktion = gestörte Darmaktivität = verringerte Aufnahme von Vitalstoffen) und der unerquickliche Schlaf über eine Kopfgelenksblockade ausgelöst werden können? Infos zur Wichtigkeit der von Vitalstofen wie Vitamine, Spurenelemente, Fettsäuren, Mineralien und Aminosäuren finden sie auf der Seiten zur Orthomolekularen Medizin und ADS, ADHS.

Durch eine Verdrehung oder Verkantung der Wirbel der unteren HWS kann die in den Querfortsätzen verlaufende Blutversorgung für das Gehirn dauerhaft eingschränkt werden. Gleiches trifft bei einer Blockade in den Kopfgelenken zu. Die Blutversorgung des Gehirns kann dann bei Drehungen des Kopfes noch zusätzlich hochgradig vermindert werden, weswegen Betroffene bei bestimmten Bewegungen schnell über Schwindel klagen. Wegen einer verringerten Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr auf dem Blutweg leiden Gedächtnisfunktionen mit Störungen im Kurzzeit-, Langzeitgedächtnis, Konzentration (ADS, ADHS) und aufgrund gestörter Stoffwechselprozesse gerät das Gehirn in ein Neurotransmitterdefizit mit Auswirkungen im psychischen Bereich (z.B. Depressionen, Aggressionen, Stimmungswechsel, Schziophrenie, Psychosen...).

http://www.elmar-schuerr.de/


Für den Einstieg wäre es hilfreich, wenn man hier einige HWS-Probleme als mögliche Auslöser des nitrosativen Stresses finden könnte.

Viele Grüße

Notoo :wave:
 
Beitritt
30.06.05
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Ich weiss jetzt nicht so recht, ob das da reinpasst, aber:

HWS-Probleme hab ich auch, steht aber nicht so sehr in Verbindung mit dem Unfall - den hatte ich schon mit 17, und darausfolgenden Schleudertrauma. Bin jetzt 36.

Das mit dem HWS-Wirbelgleitsyndrom hab ich erst verstärkt, seitdem ich entsäuert hab und meine Schwermetalle ausleite. (jetzt dann 2 Jahre Ausleitung und vorher 1 Jahr entsäuern)
Ist seitdem aber auch wesentlich besser geworden.

Wurde deshalb auch schon mehrmals behandelt mit der Dornmethode, allerdings war das immer nur von kurzer Dauer, und ich werde erst wieder da was machen lassen, wenn ich mit den Schwermetallen soweit fertig bin.

Lieber Gruss
Karin
 

Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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13.12.06
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Hallo,

das gleiche Problem habe ich auch. Egal mit Welcher Methode die Wirbel gerichtet werden so dind sie meist am nächsten allerspätestens aber nach ne Woche wieder drausen.

Gruß
Spooky
 
Beitritt
09.09.06
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ich habe auch seit vielen jahren HWS-probleme, 83 wurde eine spondylosis festgestellt. damals wusste man nur, mir massagen zu verpassen, bekam 87 tennisarm udn wurde erfolgreich bei meinem jetzigen ortho behandelt, der sich in atlastherapie weiterbildete, mit der ich nach den ersten 3 behandlungen einen biss bekam, wie ich ihn noch nie kannte. ich habe durchs flöten immer wieder probleme.

auch meine wirbel sind instabil, und der muskelaufbau funktioniert nicht wie gewünscht,

ich glaube aber nicht, dass meine intoleranzen dadurch ausgelöst wurden, erinnere mich an unpässlichkeiten auch in der kindheit.

es spielen sicher div. faktoren eine rolle für das auslösen von krankheiten, so auch genet. dispositionen, falsche ernährung, traumata etc.

lg monika
 
Beitritt
23.01.07
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Hallo zusammen

Mich würde eigentlich viel mehr interessieren wem aus diesem Forum Dr. Kuklinski wirklich hat helfen können. Es ist zwar immer wieder schön solche Theorien zu lesen doch hat es solche in den letzten Jahren zu Hauf gegeben. Ich muss mir nur die Themen dieses Forums anschauen. Jedes einzelne Thema erhebe für sich selbst den Anspruch auf Erfolg, doch leider hat sich dann doch immer wieder gezeigt dass es ganz oft nur die halbe Wahrheit war. Jetzt haben wir (mal wieder) eine neue Theorie und alles stürtz sich darauf. Natürlich, waren all die anderen Ansätze irgendwie doch Sackgassen und haben wenn überhaut nur eingeschränkt zum Erfolg geführt. Wie sind wird denn in der Lage überhaupt noch zu differenzieren. Die Symptomlisten von Amalgam, Candida, Kryptopyrrolurie, Säure Base, Borreliose, Depression, HIT, FI, LI .... gleicht eine der anderen.

Grüße
Boris
 

admin

Administrator
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01.01.04
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Ich denke nicht, dass unsere Rubriken eine Vielfalt gescheiterter Theorien darstellt. Ich denke, dass diese mit grosser Wahrscheinlichkeit alle ihre Berechtigung hatten und noch immer haben.
Aber es ist korrekt, dass bei jedem Menschen immer eine Mischung von Komponenten vorliegt. Ein Mensch der raucht, sich schlecht ernährt und sich kaum bewegt, sollte sich sicherlich nicht nur auf seine Amalgamplomben fixieren. Er sollte sie aber auch nicht ignorieren.

Dass die Symptomlisten sich ähneln, damit hast Du recht. Es macht die Suche sicherlich nicht einfacher. Und es ist wohl ein Zeichen dafür, wie verflochten verschiedenste Ursachen und Wirkungen miteinander sind.

Die Rubriken erheben nicht den alleinigen Anspruch auf Erfolg. Genau das versuchen wir mit einer permanenten Verbreiterung der Rubrikenbasis auch zu verhindern. Und so werden die Diskussionen breiter gefächert als früher.

Es gibt eben nicht die EINE Ursache. Wir werden dem mit verschiedensten Rubriken gerecht, gerade weil wir wissen, dass nicht einfach z.B. Amalgam schuldig ist an den Krankheiten in dieser Welt.
Und so behandeln wir die Umwelt und den menschlichen Organismus in der Komplexität und Verflechtung, wie sie Realität sind. Und so manifestiert sich diese Verflechtung auch hier im Forum. Das trägt nicht zur Übersicht bei ... darf es auch nicht ... denn Gesundheit ist kein übersichtliches Feld.

Gruss, Marcel
 
Beitritt
30.06.05
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Hallo!

Es wäre wirklich zu einfach, wenn es Die Therapie geben würde für Menschen mit den gleichen oder ähnlichen Symptomen.

Danke Marcel, Du hast das sehr gut geschrieben.

Die Leute hier im Forum haben sich auf die Suche gemacht nach den Ursachen für ihre Symptome. Und ich denke bei der Vielfalt hier im Forum werden die meisten einen Weg für sich finden.

Lieber Gruss
Karin
 

Kate

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16.11.04
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Das Bestechende an Kuklinskis Forschungsansatz ist für mich, dass er sehr umfassend ist. Er bezieht viele potenziell schädigende Einflüsse des menschlichen Lebens ein und hat im Rahmen von Untersuchungen an einer großen Zahl von Menschen festgestellt,
  • dass dieselbe Art von Schaden (Mitochondrienschädigung durch nitrosativen Stress) ausgelöst wird durch verschiedene Ursachen
  • dass man insofern auch bei der Behandung dort ansetzen kann
Was die "Erfolge" betrifft: Das eine oder andere Forumsmitglied hat schon Erfolge geschildert, im Web findet man auch Schilderungen von Patienten. Ein Problem für Viele ist möglicherweise, dass die von Kuklinski für wichtig gehaltenen Folgeuntersuchungen teils teuer und nicht Kassenleistung sind (mal abgesehen von der Fahrerei nach Rostock, Köln, Soltau etc.) und dass so nicht immer das Optimum bei Diagnostik und Behandlung realisiert werden kann. Berücksichtigen sollte man auch, dass es sich um einen relativ neuen Forschungsansatz handelt und Erfahrungen bezüglich der Behandlung auch von daher noch nicht in großem Umfang vorliegen können.
--
Doch zum Thema des Threads. Bei mir gibt es eine "Kaskade von HWS-Traumen" im Sinne Kuklinskis (der ja ausdrücklich auch leichtere Unfälle einbezieht, die von der Schulmedizin nicht beachtet werden und durch gängige bildgebende Verfahren auch nicht diagnostiziert werden können).

Nur ein Überblick (chronologische Reihenfolge):
  • Schläge im Kopfbereich, bei denen der Kopf mit einem Ruck zur Seite krachte
  • Mit Rollschuhen und Schlittschuhen hingeknallt (erinnern kann ich mich an einen Sturz auf's Steißbein, wo ich kurz ohnmächtig war, und einen Sturz auf den Hinterkopf)
  • als Jugendliche lag ich dann auch schon mal mit "Schiefhals" auf der Nase, die Bänder hatten wohl schon an Stabilität eingebüßt
  • Motoradunfall, mit Wucht aus dem Sattel geflogen... es wurde nur das "Knochengerüst" grob manuell untersucht, das geprellte und aufgerissene Knie behandelt (war in Spanien...)
  • Vollnarkose wegen einer verschluckten Fischgräte (auch wieder im Urlaub) - Kuklinski stellt fest, dass das bei Vollnarkosen erfolgende Überstrecken der HWS nach hinten auch schon schädlich sein kann
  • sehr rabiates "Einrenken" der HWS beim Chirotherapeuten

Seit dem letzten Punkt migräneartige Episoden von teils 10 Tagen Dauer (durch eine Vitamin-C-Hochdosistherapie war das kurzfristig gelindert, wohl wegen der besseren Fließfähigkeit des Blutes?) Im Laufe der Zeit zunehmende Erschöpfung, allgemeine Verschlechterung der Gesundheit, mit viel Kopf- und Augenproblemen (Schwindel, Schwarz-vor-Augen, Benommenheit, Sehstörungen etc.).

Ich habe viele der von Kuklinski geschilderten Symptome, auch etwas "skurilere" (Zuschwellen der Nase in der 2. Nachthälfte, völlig gerädertes Aufwachen, "Sauerstoffhunger"). Stelle eine Besserung des Befindens durch manuelle Therapie (Massage, Dorn, Chraniosacral) fest, eine Verschlechterung durch HWS-Erschütterungen, -Drehungen etc. (da wird mir ganz "anders", bin nach dem Training auf einem Cross-Trainer schon mal gegen eine Hauswand gerempelt, so schwindelig war mir, hatte das aber zunächst nicht in Zusammenhang gebracht und erst später die "Sportart" gewechselt).

Grüße von
Kate
 
Beitritt
10.01.04
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Diese Kaskade von Schädigungen der HWS und der ganzen Wirbelsäule fing bei mir wahrscheinlich schon bei der Geburt an (Zangengeburt). Und sie ging weiter mit Fahrradstürzen, zwei Auffahrunfällen (nur ganz leicht, fast im Stehen, aber heute weiß man, daß die mindestens so übel sind wie heftige Auffahrunfälle), Ski-Unfälle usw.

Wie Kate es schreibt, habe ich mich immer gewundert, warum bei mir die Nase oft einseitig zuschwillt, und das auch noch mitten in der Nacht, auch ohne Heuschnupfen. - Das kenne ich übrigens auch von einer Freundin, die dann zusätzlich mit Kopfschmerzen aufwacht oder das ganze tagsüber erlebt.
Auch ihr hilft vor allem Cranio und Osteopathie .
Dazu hätte ich noch eine Frage: es gibt in manchen Versand-Handeln die Möglichkeit, Sauerstoff in einer Flasche bzw Dose zu bestellen. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht, ob die irgendetwas bringen ?

Interessant am Ansatz von Dr Kuklinski finde ich auch die Untersuchungen, die er bei seinen Patienten macht. Das ist doch mal ein praktischer Hinweis auf mögliche Untersuchungen, die der übliche Arzt kaum oder gar nicht kennt.

Gruss,
Uta
 
Themenstarter
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31.07.06
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Ich selbst hatte einen schweren Fahrradunfall mit Gehirnerschütterung, aber gottseidank keine Brüche und dergleichen. Eine genaue Untersuchung der HWS ist nicht erfolgt, es wurden im Krankenhaus von der HWS keine Röntgenbilder angefertigt sowie keine MRT oder CT. Hätte ich damals gewußt, welche Folgen so ein Verkehrsunfall hat, hätte ich auf weitere Untersuchungen bestanden.

Bis zu dem Unfall war alles in Ordnung mit meiner Gesundheit. Ich war unternehmungslustig, hatte immer sehr gute Noten in der Schule, war fast nie krank, ja, erfreute mich bester Gesundheit. Auch konnte ich alles essen, Schokolade, Industrieprodukte (also ungesunde Sachen), ohne auch nur irgendwelche Allergien oder andere Probleme zu bekommen.

Doch einige Wochen nach dem Unfall veränderte ich mich langsam, bessergesagt meine Körperfunktionen glitten immer mehr weg. Mein Schlaf verschob sich immer weiter nach hinten, ich konnte nach einigen Monaten gar nicht mehr vor 2 Uhr nachts einschlafen. Furchtbar, wenn man um 7 wieder raus musste zur Schule. Ich wurde deutlich nervöser, angespannter und reizbarer. Die Konzentration sowie das Gedächtnis wurden extrem schlecht, ich zerrte nur noch von meinem Vorwissen, neues war sehr schwer zu behalten. Von den einstigen guten Noten mußte ich mich verabschieden, die Lehrer wunderten sich genauso wie ich, warum statt einer sicheren eins, wie immer, plötzlich eine vier oder fünf bekam. Es war mehr als eine Qual, ich wußte nicht woher das alles kam? War ich so blöd? Wo war mein Gedächtnis?
Der Appetit ließ nach, die Verdauung verschlechterte sich. Essen hatte ab da nur noch einen faden Geschmack, ich hatte kaum richtigen Appetit mehr. Schlechte Ernährung und Verdauungstätigkeit heißt nichts anderes wie schlimmer Nährstoffdefizite. Ob Zink oder andere Vitamine, der Körper war ausgelaugt, die Haut blass, die Nägel dünn und brüchig, die Haare vielen verstärkt aus oder verloren ihre Farbe.
Ich fühlte mich nur noch schlechter. So ca. ein Jahr nach dem Unfall bekam ich Herzbeschwerden mit solchen Schmerzen, daß ich schon an mein Ende dachte. Es war einfach oft nicht mehr möglich, am Unterricht teilzunehmen. Zum Glück konnte man sich selbst schon Entschuldigungen schreiben.
Irgendwann war ich so am Ende vor Schmerzen und den anderen Problemen, daß ich zum Arzt ging. Was es für ungebildetete Ärzte gibt, weiß ich nun, möchte es aber ersparen, alles aufzuzählen, was ich erlebte.

Erst durch einen positiven KPU-Test wußte ich wenigstens, was ich habe. Doch Zink und B-Vitamine nahm ich schon lange ein, ohne große Hilfe, außer daß die Herzschmerzen verschwanden.

Erst seit wenigen Monaten weiß ich um Kuklinski, den NO-Stress und die instabile HWS. Und erst jetzt weiß ich, wo ich die Probleme suchen muss und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Über den Zusammenhang hab ich vorher keine Ahnung gehabt. Meine Beschwerden führte ich auf alle möglichen Ursachen zurück, aber nicht auf den Unfall. Doch eine Analyse der letzten 10 Jahre zeigt mit eines: bis zum Unfall alles bestens und danach riesige Probleme.

Hätte ich ein paar Tausend Euro frei, würde ich sofort durch ganz Deutschland durch nach Rostock zu Kuklinski fahren und dort alles untersuchen lassen. Ich bin einer der Fälle, auf den alles zutrifft, was er schreibt.

Aus eigener Erfahrung finde ich es mehr als nur wichtig, sich über solche Probleme Gedanken zu machen. Ich hätte es vorher auch nicht geglaubt, was alles durch HWS-Probleme ausgelöst werden kann. Doch wo ich alles am eigenen Körper miterlebe, sage ich: es ist mehr als wahr.

Wir werden bald noch andere Themen zu Diagnose (Labor usw.) sowie Behandlung haben. Bin noch dabei mich zu informieren.


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Zu Boris möchte ich sagen: es gibt, wie es Marcel sehr gut geschrieben hat, nicht DIE EINE Ursache für alle Probleme. Alle Rubriken hier haben ihre Berechtigung. Bloß weil meine Probleme vom HWS-Bereich kommen, heißt noch lange nicht, daß andere mit ähnliche Problemen ebenso an den Folgen einer instabilen Wirbelsäule leiden. Wenn Amalgam im Spiel ist oder ein Handysender, können sich diese Probleme sogar potenzieren! Wenn man gesund werden will, muss man bereit sein, die Erfahrung aus anderen Bereichen wenigstens zur Kenntnis zu nehmen. Ich habe hier schon oft in anderen Bereichen mitgelesen, um die Erfahrung andere kennen zu lernen. Ebenso wie ich meine Erfahrung hier reinstelle, so freue ich mich auf die der anderen. Boris, wenn man an vielen Beschwerden leidet, bleibt einem nichts anderes übrig als sich mit den verschiedenen Bereichen zu beschäftigen. Der Auslöser ist nicht immer klar und viele Ärzte sind schlichtweg entweder überfordert oder zu unerfahren, um einem zu helfen. Spezialisten wie Kuklinski sind teuer und wohnen fast nie um die Ecke. Somit wird man selten hier Menschen finden, die direkt einen Spezialisten aufgesucht haben und hier berichten. Wie du siehst, heißt das nicht, daß Kuklinski keine Erfolge hätte. Sondern im Gegenteil: er berichtet in seinem Buch von den Erfolgen bzw. Besserungen bei fast 2000 Patienten. Und wir greifen diese Besserungen auf, indem wir darüber reden und uns Stück für Stück in das Thema vertiefen.

*******************


Gruß,
Notoo
 
Beitritt
30.06.05
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Hallo!

Wollte nur anmerken, das bei mir die Osteopathie absolut nix gebracht hat.
Ich bin etwa 3/4 Jahr wöchentlich zur Osteopathin gefahren, und es war wirklich für die Katz bei mir.

Lieber Gruss
Karin
 

Kate

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16.11.04
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Hallo Notoo :)

Du bist ja ein richtiger "Bilderbuchfall". (Während es bei mir eher ein schleichender multifaktorieller Prozess war...) Vielleicht kannst Du Dich als "Model" für K's nächstes Buch zur Verfügung stellen und wirst dafür umsonst untersucht ;)

Hast Du mal überlegt, das "bewegte MRT" machen zu lassen? (Es ist allerdings auch teuer, mind. 500 Euro, ich hörte bei einem konkreten Fall von 700.)

Viele Grüße
Kate
 
Beitritt
10.01.04
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Das mit dem "bewegten MRT" habe ich mir auch schon überlegt. Aber abgesehen von den Kosten frage ich mich, was ich letzten Endes praktisch damit anfangen kann, wenn das sowieso kaum anerkannt wird.
Gruss,
Uta
 
Themenstarter
Beitritt
31.07.06
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Hallo Kate,

ich bin in dem Sinne wirklich ein "Bilderbuchfall". Unfall mit HWS-Traume, danach beginnende Probleme.

Wenn ich etwas mehr Geld hätte, würde ich sofort zu Kuklinski fahren, er wäre der ideale Arzt für mich.

Bewegte MRT: kenne das aus seinen Büchern, ist leider teuer (brauche das Geld bald für Blutanalysen). Für die Beurteilung kommen aber nur ein paar Spezialisten aus der Nähe von Kuklinksi in Frage. In meiner Nähe (Stuttgart) kenne ich leider niemanden. Eine normale MRT wird jedoch Ende Februar gemacht, aber ich denke mal, das man da nicht viel erkennen wird, und sicher keine Blockaden.

Übrigens, was komisch war: eine osteopathische Behandlung half mir nicht, aber dafür das sog. "Einrenken", wo ich einen deutlichen Blutfluss ins Gehirn bemerkte und mich sehr gut fühlte. Bin am überlegen, on das Penicillamin, welches ich ab und zu nehme, mir deshalb hilft, weil es den Blutfluss verbessert durch Chelation?! Der Schlaf ist gut nach nächtlicher Einnahme, ich träume viel (sonst keine Träume).

Grüße
Notoo
 
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10.01.04
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Ich weiß immer noch nicht, ob der Dr Volle in München ein bewegtes MRT macht. Er wird aber immer wieder genannt, wenn es um wirklich gute Aufnahmen und entsprechende Auswertung geht.
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Ich war auch bei Herrn Dr. Volle und bin sehr positiv beeindruckt.

Da ich privat versichert bin weiß ich aus Erfahrung, was andere Röntgeninstitute für normale Kernspinaufnahmen verlangen, Dr. Volle ist nur um ca. 100 Euro über diesen Preisen. Dafür arbeitet er aber auch mindestens 2 bis 3 Stunden länger an einer Aufnahme.

Eine herkömmliche Untersuchung mit Interpretation dauert ca. 60 Minuten dauert und kostet 800 Euro.
http://www.unfallopfer.de/modules.p...action=viewtopic&topic=2197&forum=14&start=25

Gruss,
Uta
 

Kate

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16.11.04
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Hallo Uta, hallo Notoo :)

so weit ich weiß, empfiehlt Kuklinski derzeit das Upright-MRT aus meinem Link (weiß es von einer Frau, die dort war).

Ich finde es sekundär, ob das von irgendwem anerkannt wird, wichtig ist doch, mal die/eine Ursache für Beschwerden zu finden, wo man auch therapeutisch ansetzen kann. (Für rentenrechtliche o.ä. Angelegenheiten ist möglicherweise eher die oto-neurologische Untersuchung in Soltau geeignet, ich hörte mal, dass die wohl schulmedizinisch nicht in Frage gestellt wird. Sie ersetzt aber natürlich nicht das MRT.)

Ich sehe zwei potenzielle "Fehlerquellen" beim bewegten MRT:

  • die Art der Bewegung: da braucht's wohl doch eine Vorbesprechung bei Kuklinski und/oder einem Spezialisten
  • die Interpretation: da braucht's nach Notoos Aussage auch einen Spezialisten

Das Geld-Spar-Modell "Ich-mach-nur-das-MRT" ist also etwas fragwürdig und dann möglicherweise sogar rausgeworfenes Geld... ???

Liebe Grüße
Kate

P.S. Hab mir übrigens grad das Buch besorgt :)
 

Lukas

Es ist zwar kein MRT sondern CT - und damit leider nicht strahlungsfei -, aber dafür gehts komplett auf Kosten der ges. KK...

Diese Praxis:

http://www.radprax-memmingen.de/

ist wohl die einzige Deutschlands, die "bewegte" CTs von der HWS macht. Zumindest sagte man mir das dort. Anhand dieser Aufnahmen ist auch schon eine Menge zu sehen, jedenfalls wesentlich mehr als bei den "normalen" CTs oder MRTs.

Durch diese Praxis und mit Hilfe dieses Verfahrens - na ja, und ein bisschen schon auch durch meine Mithilfe :) - übrigens konnte Atlasprofilax nach Schümperli des Betrugs überführt werden. Wie lange es allerdings dauern wird, bis das auch gerichtlich durch ist, das steht in einem Land wie diesem mal wieder in den Sternen...

Grüße
Lukas
 

Kate

Moderatorin
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Hallo Lukas :)

danke für die Infos zum "bewegten CT" als Kassenleistung und zu Schümperli.

Hast Du zu der Schümperli-Sache einen Link? Ich kenne jemanden, der dafür gerade 160 Euro gelassen hat und hier gibt es möglicherweise einige, die auch damit liebäugeln...

Viele Grüße
Kate
 

Lukas

Hallo Kate,

über Schümperli ist eigentlich recht viel im Netz zu finden... und hier im Forum ja auch...

Viele Grüße
Lukas
 
Themenstarter
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31.07.06
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Hallo Kate,

eine normale MRT ist leicht z ubekommen, doch sie soll nicht aussagekräftig sein, da nur eine Stellung (Ruhestellung) untersucht wird.

Die Funktions-MRT schaut sich alle Stellungen/Bewegungen der HWS an.


Reicht für die Memminger Praxis eine normale Überweisung aus, also zur CT der HWS? Oder mus da schon speziell "Funktions-CT" draufstehen?

Noch eine Frage: es macht denke ich nichts aus, wenn man in einem anderen Bundesland wohnt als in Bayern? Da kann man doch sicher ohne Probleme einen Termin ausmachen?
===========

Schümperli: hört sich das sehr dubios an. Die Homepage enthält kaum Informationen, stattdessen nur Heilversprechen. Für mich mehr eine Geldmacherei, da geht man lieber zum Osteopathen oder Chiropraktiker, die kennen sich wenigstens aus.
 
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